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Afrika Korps vs. Desert Rats - Test PC


Flugzeuge sind nur rudimentär vorhanden. Dies liegt daran, dass sie zum einen recht teuer sind um sie in seine Kampfgruppe aufzunehmen, und zum anderen, da sie lediglich einmal eingesetzt werden können, nur sehr begrenzten Schaden anrichten. Während der Mission sollte man versuchen, möglichst schnell und verlustarm vorzugehen, trotzdem aber alle sekundären Missionen zu erfüllen. Dies bringt einem nämlich Prestigepunkte, die Bonuseinheiten freischalten und es einem ermöglicht, bestimmte Missionen im Blitzkriegmodus zu erledigen, in dem nur die überlebenden Einheiten weiterverwendet werden, dafür der Gegner aber unvorbereitet ist. Zudem erlangen Einheiten im Laufe des Spieles Erfahrungspunkte und sind damit umso effektiver einsetzbar.

Knöpfchengedrücke



Die Steuerung ist genauso intuitiv wie bei den meisten anderen Genrevertretern, zusätzlich können den Einheiten noch Verhaltensmuster aufs Auge gedrückt werden, z.B. ob und wann sie ihre Waffen nutzen sollen und was sie anvisieren sollen. So kann beispielsweise nur der Turm eines Panzers angegriffen werden oder die Vierlingskanone einer mobilen Flak

Oh, schau mal da!



Die technische Umsetzung des Spieles ist ein zweischneidiges Schwert. Die grafische Darstellung, die Animationen und die Einheitenmodelle sind sehr gelungen, und erstmals können sogar die Infanterieeinheiten völlig überzeugen. Zudem bietet das Spiel eine ganze Wagenladung an Grafikeffekten: Von spektakulären Explosionen, Feuer, Rauch bis hin zu grafisch beeindruckenden Wüstenstürmen bietet die Engine fast alles, was das Gamerherz verlangt.
Fahrzeuge hinterlassen eine Spur der Verwüstung, Kettenabdrücke im Sand oder setzen sich nach einem Ausstoß von schwarzen Abgasen schwerfällig in Bewegung. Besonders gefallen hat auch, dass jedes Objekt auf den Karten zerstört werden kann, was gerade bei Gebäuden und Bunkern, die auch durch Infanterie besetzt werden können, spielentscheident sein kann. Auch die Musikuntermalung, die sich situationsbedingt ändert, kann vollkommen überzeugen.

Was die Synchronisation angeht, so hätte man sich jedoch mehr Mühe geben können, die Sprecher wirken nicht sonderlich überzeugend. Da Sprachausgabe aber nicht allzu oft vorkommt, wirkt sich dieser Malus nicht allzu schwerwiegend aus. Schlimmer wiegt da schon die Wegfindungs-KI. Diese ist leider suboptimal gelungen, oft versperren sich Einheiten den Weg oder finden nicht auf einen Berg hinauf, weswegen man diese über Etappen zur einer bestimmten Stelle bewegen muss. Auch die Missionen bauen größtenteils darauf auf, dass man mit seiner kleinen Gruppen Einheiten einen überlegenen Gegner angreifen muss, und dann auch noch mit Überraschungsangriffen aus dem Hinterhalt belohnt wird. Zwar vollbringt die Gegner-KI durchaus einiges wie Angriffe an unterschiedlichen Stellen, besondere Meisterleistungen sollte man hier aber nicht erwarten, meistens liegt deren Stärke in der Übermacht ihrer Einheiten. Hier bleibt zu hoffen, dass der Entwickler Digital Illusions noch etwas nachbessert.

Ich will mehr Spieler!



Einen Mehrspielermodus, indem sich bis zu vier Spieler bekriegen können, gibt es ebenfalls. Karte ausgewählt, Spieltyp wie Deathmatch oder HQ-Eroberung eingestellt, die eigene Einheitengruppe zusammengestellt und schon kann es losgehen. Dadurch, dass jeder mit einer individuellen Zusammenstellung an Einheiten beginnt, wird auch hier einiges taktisches Kalkül benötigt.
Afrika Korps vs. Desert Rats
(Cluster: nd01 - Sprache: de)