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Need for Speed: Underground Rivals - Vorschau Playstation Portable


Fette Karren, hübsche Mädels – das ist die von vielen Männern (und auch Frauen) geliebte Underground-Welt. Bislang durften PC- und Konsolen-Spieler in Need for Speed: Underground 1 & 2 bei tiefster Nacht ihre gepimpten Fahrzeuge über den Asphalt brettern lassen. Nun schickt sich auch langsam die PSP-Fassung des Verkaufsschlagers an. Pünktlich zum EU-Release der PSP am 1.9. soll Need for Speed: Underground Rivals in den Läden stehen - wir haben uns bereits die US-Fassung angeschaut…



Wer bereits den ersten Ableger von Need for Speed: Underground ausgiebig gespielt hat, fühlt sich in der portablen Rivals-Fassung sofort heimisch. Kein lästiges durch die Stadt fahren mehr, sondern Rennauswahl aus dem Menü erwartet den geneigten Raser. Im Circuit Race-Modus fahrt ihr stets gegen drei Rivalen im normalen Rundenrennen, Lap Knockout oder Rally Relay. Zur Verfügung stehen die Renntypen in vier Series: Novice, Pro, Master und Car Spec. Wer nach Abwechslung sucht, wird im Quick Play Battle fündig. Hier dürft ihr neben Street Cross, Drift Attack und Drag-Rennen auch am Nitrous Run teilnehmen. Um bei Letzterem zu bestehen muss eine vorgegebene Anzahl an Check-Points passiert werden. Nach jedem dieser Check Points füllt sich eure Nitroleiste übrigens bis Anschlag wieder auf. Dem entsprechend rast ihr wie ein Irrer über die 10 neuen Rennstrecken gegen die Zeit - immer mit dem Finger auf der Nitrotaste. Nett: Wenn die Zeit abgelaufen ist, bremst euer Wagen automatisch ab, solltet ihr dabei jedoch noch über die Ziellinie rollen, geht das Rennen weiter. Sicherlich nicht so geplant.

Je nach Schwierigkeit des Rennens bekommt ihr Punkte, mit denen ihr entweder ein neues Auto finanziert oder euch teure Leistungsupgrades kauft. Optische Tuningoptionen sind komplett kostenlos, müssen aber wie alle anderen Erweiterungen sowie die 20 zur Verfügung stehenden Flitzer freigespielt werden.
Zur Verschönerung des eigenen Boliden gibt es wieder zahlreiche Möglichkeiten: Heckspoiler, Motorhauben, Dachspoiler, Bodykits (Front-, Heck-Schürze, Seitenschweller), Lack, Decals, Vinyls, Scheibentönung, Front- und Heckleuchten, Unterbodenbeleuchtung, Auspuffblenden sowie Felgen verschiedenster Hersteller. Die Leistung pusht ihr in den bekannten Kategorien wie Nitro, Bremsen, Motor, Chassi etc.

Während der Singleplayer-Part gewohnt gut ist, lässt der Multiplayer stark zu wünschen übrig. Ihr könnt entweder über WiFi gegen einen einzigen Freund oder mit vier Freunden im Party Play auf einer PSP antreten – selbstverständlich der Reihe nach.

Für eines standen beide Underground-Ableger ganz besonders: Nachtrennen auf glänzenden Strecken, begleitet von jeder Menge Neonlicht. Das sah auf den Heimplattformen schon geil aus, auf der PSP erst recht. Zwar könnte die Grafik mit der seiner beiden großen Brüder eigentlich nicht mithalten, dank des Vergleichsweise kleinen Displays sieht aber auch Rivals sehr gut aus – vor allem im Vergleich zu anderen Handheld-Spielen. Ich kann mich noch gut erinnern, als die PSP samt NfS:UR auf einem Meeting die Runde machte und sämtliche Anwesenden (Größtenteils PCler) vor staunen erblassten und am liebsten das Meeting absagen wollten. Einzig El Cheffe Marian Härtel meckerte über die Grafik, was aber zum Standard gehört.



Musikalisch gibt es EA-typisch wieder fette „Trax“ auf die Ohren. Ob Felix da Housecat, Xzibit, Paul van Dyk oder Snoop Dog - hier findet jeder das passende Stück. Als Bonus gibt es außerdem die Musikvideos zu „The Donots – Got the Noise“ und „Soulwax – Any Minute Now“ zu bestaunen. Eigene MP3s können leider nicht vom Memory-Stick geladen werden.
Need for Speed: Underground Rivals
(Cluster: nd69 - Sprache: de)