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X² - Die Bedrohung - Vorschau PC


Viele Fans erwarten von Egosoft, dass sie mit X² - Die Bedrohung das Elite des neuen Jahrtausends entwickeln. Mit diesem Vergleich muss der Hersteller nun seit Jahren leben und es ist kein Ende in Sicht. Ob X² vielleicht selber Maß aller Dinge werden kann, verraten wir Euch in unserem Preview.

Die ersten Eindrücke...



Der Nachfolger des preisgekrönten X – Beyond the Frontier ist knapp 25 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers angesiedelt. Ihr schlüpft in die Rolle von Julian, einem beim Diebstahl erwischten Einheimischen des X-Universums, der eine zweite Chance bekommt. Ausgerüstet mit einer kaum noch flugfähigen, aber immerhin geschenkten Nussschale darf man für den Konzern TerraCorp Botengänge erledigen. An der Spitze der Firma sitzt niemand geringeres als Kyle Brennan, bekannt aus dem ersten Teil und Entdecker des X-Universums. Seine Aufträge erleichtern dem Spieler den Einstieg uns Spielgeschehen und treiben den Plot voran – annehmen muss man sie aber noch lange nicht. Wer will, kann die Botengänge links liegen lassen und seine eigene Existenz aufbauen. Dies ermöglicht einem eine Unzahl an Auftraggebern, die über die ganze Galaxie verteilt sind.

Wie bereits erwähnt, warten etliche Aufträge auf den Spieler, die man annehmen kann oder nicht. Dies können nach wie vor simple Transportflüge sein oder aber man verdient sein Geld als Kopfgeldjäger oder Pirat. Falls man keine Lust auf die lineare Abhandlung der Story hat, können ausschließlich solche Aufträge angenommen werden. Das geschieht dann aber auf Kosten der Story und bestimmte Vorfälle finden ohne den Spieler statt. Was haben diese Aufträge für eine Auswirkung auf das Spiel? In erster Linie bedeuten sie die Abschaffung des „Game over“, das einem früher oder später bei fast allen Spielen begegnet. Wer es als ehemaliger Tagelöhner schließlich zu viel Geld gebracht hat, der kann sich sein eigenes Imperium erschaffen und eine Station nach der anderen in die Galaxie setzen.

Das Motto des Spiels – „Trade. Fight. Build. Think.“ – sollte bei all den Bemühungen, (erfolg-)reich zu werden, nicht außer Acht gelassen werden. Vielmehr stellt es sogar den Ablauf des Spiels dar.
Der Handel setzt den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Hauptsächlich bedeutet dies, dass man bloß bestimmte Güter von Station A zu Station B bringt, um sie dort zu einem höheren Preis zu verkaufen. Keine prickelnde Angelegenheit, aber notwendig, um sich ein besseres Schiff leisten zu können. Ist der Sprung von der Nussschale zum Ferrari unter den Raumschiffen geglückt, kann man ohne das Risiko, selber abgeschossen zu werden, auf Jagd nach Piraten oder wehrlosen Händlern gehen. Auf diese Weise scheffelt man mit viel Spaß sein Geld.

Falls Ihr von eben diesem mehr als genug besitzt, stellt die letzte Phase auch kein Hindernis mehr dar: der Bau von eigenen Stationen oder Schiffen, die das ganze Universum durchziehen. Das Besondere an X² ist nämlich, dass erbeutete oder gekaufte Schiffe später bemannt werden können und somit früher oder später eine Privat-Armada entsteht. Der letzte Stichpunkt des Mottos geistert aber auch zugleich als Heiligenschein über eine Karriere. Auf jede Aktion folgt eine Reaktion und diese kann unter Umständen fatal sein. So werden viele Sektoren des Universums von einer bestimmten Rasse oder Fraktion dominiert. Werden Mitglieder einer Rasse/Fraktion allzu oft attackiert, ist es ratsam, bestimmte Sektoren in Zukunft zu meiden.

Jeder Sektor sieht zwar anders als der vorhergehende aus, der Aufbau ist aber zumeist immer gleich. Da haben wir mehrere Stationen, Asteroiden, Sprungtore und Schiffe aller Art. Eine Sektorkarte vereinfacht einem dabei die Navigation, indem sie alle im All umherschwirrenden Objekte anzeigt und diese bequem als Ziel eingeloggt werden können. Eine Galaxiekarte zeigt die Ziele der Sprungtore an. Klassische Spieler können Ihr bestes Stück – also Ihr Raumschiff – traditionell per Joystick fliegen. Aber auch Freelancer-Anhänger kommen auf Ihre Kosten: eine Maussteuerung ist ebenfalls fest eingeplant, fertig war diese allerdings noch nicht in unserer Testversion.

In Punkto Grafik macht dem Spiel keiner so schnell was vor. Da erstaunen einen immer wieder stimmungsvoll gestaltete Sektoren, die mal in dunklen Lilatönen kreiert wurden, um nach einem Flug durch das nächste Sprungtor, in einem grell ausgeleuchteten Sonnen-Sektor zu landen. Gleiches trifft auf die Schiffe und Stationen zu, bei denen die verspielten und detaillierten Modelle immer wieder für Staunen sorgen.
(Cluster: nd02 - Sprache: de)