Game of Thrones - Vorschau 

Man hörte die Jubelschreie vieler Fans bis in die heiligen Hallen des Looki-Büros. Übertönt wurden die Schalle nur noch von einigen Redaktionskollegen, die bei der Ankündigung von 'Game of Thrones' laut frohlockten, ihren Kaffepott fallen ließen oder einfach nur wie wild durch den Bürokomplex rannten. Da ist es schon fast eine Ehre, als erster einer Präsentation des vielversprechenden Action-Rollenspiels beizuwohnen, denn dtp Entertainment lud uns zu einer Entwickler-Präsentation mit Lead Game Designer Sylvain Sechi und Art Director Thomas Veauclin.
Kein Sex, viel Gewalt
'Game of Thrones' basiert auf der gleichnamigen HBO-Fernserie, welche sich wiederum auf das literarische Werk 'Das Lied von Eis und Feuer' aus der Feder George R. R. Martins bezieht. Die Entwickler erklären uns, dass sie das Ergattern der Lizenz vor eine Mammutaufgabe stellte. Sieben Jahre lang wechselten die Rechte die Besitzer, sieben Jahre voller harter Gespräche und Telefonate mit den Rechteinhabern liegen hinter ihnen. Nun ist es aber vollbracht. Ein dicker Schmöker, der Themen wie Machtkämpfe, Intrigen und ausdehnende Beschreibungen von Familienclans und deren Tragödien darlegt, soll Grundlage sein. Ein Stoff, der für ein Videospiel zu trocken, langatmig und vielleicht zu kompliziert ausfällt.
Das erkannten auch die Entwickler. Eine erzählerische Umwälzung war die konsequente Folge. Während Buch und Serie dem Kanon von Sex, Gewalt und der ausdehnenden Erzählung der Familienclans folgt, geht die Versoftung eher in Richtung Parallelgeschehnisse während des ersten der fünf Bände. Die Orientierung an der Buch- und Serienvorlage ist nur der oberflächliche Rahmen, im Kern der Handlung wird euch trotz fachmännischer Schmökerstunden der Buchvorlage bzw. TV-Serie kaum ein Handlungsschnipsel bekannt vorkommen. Einige Figuren, wie Nightwatcher-Lord Jeor Mormont und Cersei Lannister, sind aus der Serie reproduziert worden.

Das ist der prinzipiell für ein Videospiel ungeeigneten Haupthandlung im Buch um die Adelsfamilien Stark, Lannister und Baratheon zu schulden, schließlich möchte man niemanden überfordern, wobei man sagen muss, dass es 'Game of Thrones' auf den ersten Blick durchaus schwer haben dürfte, mehr als nur Fanservice zu werden. Dafür erscheinen die mythologischen Themen und das benötigte Hintergrundwissen doch zu groß. Auf jeden Fall haben die Cyanide Studios eng mit dem geistigen Vater der Literaturvorlage zusammengearbeitet. Ständig holte man von George R. R. Martin, der auch das Skript für das Spiel geschrieben hat, Feedback zum geplanten Aufbau der Story und zum Gameplay ein, um den Spagat zwischen dem Geist des Romans und spielerischen Anspruchs zu erfüllen.

Das Kampfsystem basiert auf einem Active-Time-Battle-System.
Das ist der prinzipiell für ein Videospiel ungeeigneten Haupthandlung im Buch um die Adelsfamilien Stark, Lannister und Baratheon zu schulden, schließlich möchte man niemanden überfordern, wobei man sagen muss, dass es 'Game of Thrones' auf den ersten Blick durchaus schwer haben dürfte, mehr als nur Fanservice zu werden. Dafür erscheinen die mythologischen Themen und das benötigte Hintergrundwissen doch zu groß. Auf jeden Fall haben die Cyanide Studios eng mit dem geistigen Vater der Literaturvorlage zusammengearbeitet. Ständig holte man von George R. R. Martin, der auch das Skript für das Spiel geschrieben hat, Feedback zum geplanten Aufbau der Story und zum Gameplay ein, um den Spagat zwischen dem Geist des Romans und spielerischen Anspruchs zu erfüllen.




