Das Free-to-Play-Modell ist immer weiter auf dem Vormarsch. Viele Entwickler, Publisher und Analysten sehen in diesem Weg der Vermarktung sogar die Zukunft der Branche. Wer sich nicht dementsprechend weiterentwickeln wird, würde sich in Zukunft mit einigen Problemen konfrontiert sehen. Jack Tretton von Sony scheint die Entwicklung der Branche nicht so drastisch zu sehen, wie viele seiner Kollegen die Situation einschätzen.
Zwar sei die aktuelle Entwicklung durchaus berechtigt, da Vertriebsmodelle wie Free-to-Play durch ihre Erfolge und die Annahme der Kunden durchaus lukrativ sei, jedoch würde der klassische Verkaufsmarkt auch in Zukunft keineswegs der Vergangenheit angehören. Vielmehr sollten die verschiedenen Vertriebswege zusammen exestieren können. Als Beispiel nennt er die Situation auf der PlayStation Vita, bei welcher die Spiele zum größten Teil auf altbekannte Wege erworben werden.
Weiterhin warnt er davon, den Schritt auf diesen Markt überstürzt zu tätigen. Noch habe man wenig Erfahrungen sammeln können, wie sich dieser Weg zur Generierung von Umsätzen dauerhaft auf dem Markt verhält. Zwar würden die Kunden neue Märkte und Wege durchaus befürworten, eine ausreichende Erfahrung sollte jedoch nicht zu unterschätzen sein.











geschrieben am 20.08.2012 um 18:30
AdaWong08
Leeroy Jenkins
Free2Play - Sony sieht Entwicklung nicht so drastisch
ja klar sollen die machen, da hat man noch weniger GB am ende übrig weils ja als download ist ....
geschrieben am 20.08.2012 um 14:14
KueheUmschubbsen_
Spam-Meister
Free2Play - Sony sieht Entwicklung nicht so drastisch
Wenn jetzt mehrere große F2Ps gleichzeitig erscheinen, werden die Publisher merken, dass die Leute nicht für mehrere solcher Spiele gleichzeitig Geld hinlegen können/wollen. Bei Vollpreistiteln kann es dem Publisher egal sein, wenn die Leute ein Spiel nach zwei Wochen in die Ecke legen, weil es was besseres gibt. Das F2P ist dann mit großem Verlust gestorben.
Der gesunde Menschenverstand sagt mir das aus dem Bauch heraus, eine Marketingabteilung braucht halt immer etwas länger.
geschrieben am 20.08.2012 um 12:44
Megaloman
Neuer Benutzer
Free2Play - Sony sieht Entwicklung nicht so drastisch
Ich denke auch nicht, dass Free-to-Play den Markt alleine bestimmen wird.
Die Qualität dieser Spiele reicht oft noch nicht so wirklich an Vollpreis-Titel heran, oft fühlen sie sich an wie eine nie enden wollende Beta oder sind traditionell betrachtet eher soetwas wie groß angelegte Demos.
Die Entwickler müssen ja auch irgendwie finanziert werden und das ist auch gut so.
Dass das Free-to-Play so in den Vordergrund gerückt ist, liegt meiner Meinung auch daran, dass so stark gegen Raubkopien und Wiederverkäufe gehandelt wird. Ersteres ist ja grundsätzlich auch richtig - aber der Punkt mit dem Unterbinden von Wiederverkäufen ist ja, dass den Spielern dadurch weniger Geld zur Verfügung steht, sie wollen aber deswegen nicht weniger spielen - darum schnuppert man dann doch gerne mal in Titel, die eben (erstmal) nichts kosten... wenn ich knapp bei Kasse bin, mache ich das nämlich auch gerne.
Um aber wieder zurück auf den Punkt zu kommen:
Ich gebe gerne mal sogar 50EUR für ein Spiel aus, wenn ich weiß, dass es das wert ist und das werde ich auch weiterhin tun - jedenfalls solange ich das Gefühl habe, für mein Geld auch gut unterhalten zu werden =)
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