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  1. #1
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Standard Wie Santa Rudi einen Moderatoren rekrutiert.. Vorstellung

    Kalt und frierend saß sie auf einer Eisscholle, gestrandet auf einen verlassenen Planeten.
    Sie war auf der jagt nach einem Dieb, ausgerechnet in dem nördlichsten Teil der Galaxie fielen die Turbinen ihres Zerstörers aus und zwangen sie zu einer Notlandung.
    Ach was Notlandung, es war schlichtweg die schlimmste Bruchlandung die sie je zustande brachte.
    Es grenzte an ein Wunder das sie unverletzt die Luke öffnen konnte und das Raumschiff somit verlassen.

    Kaum aber war sie einige Meter entfernt, um auf einer erhöhten Position über ihr Compad mit irgendeiner humanen Lebensweise Kontakt herzustellen beschäftigt. Vernahm sie unter ihren Füßen, wie der Boden der Eis-Wüste in der sie gestrandet war, zu bersten anfing.
    Mit vor entsetzen weit auf gerissenen Augen, musste sie mit ansehen wir ihr Raumschiff langsam versank. Untergegangen in einem Meer aus ewigem Eis, die sonst so hart gesottene Agentin wankte vor Entsetzen. Denn eines war sicher, würde sie keinen Empfang zu irgendeinem Lebewesen bekommen, wäre diese Eishölle nun der sichere Tod.

    Und das war es sicher, sie blickte an sich runter, betrachtete ihre knappe Lederuniform die mehr von ihr preis gab wie sie verbarg.
    Da sie, aufgebracht wie sie war, einfach zum Hangar hinüber rannte um sofort die Verfolgung aufzunehmen, als sie den dreisten Dieb entdeckte.
    Ihr alter Mentor sagte einmal das es mit ihrer impulsiven Art eines Tages ein schlimmes Ende nehmen würde.
    Wie es nun aussah, würde sie es nun hier in dieser Eishölle gefunden haben, denn trotz weiterer Bemühungen, bekam sie keine Antwort auf ihr Compad.

    Und das alles an einem Tag, den man auf Terra den heiligen Abend nannte, es sollte das erste Weihnachtsfest nach vielen Jahren auch für sie sein, das wieder mit Freude verbunden war.
    Alles Leid hatte sich nun endlich von ihr abgewendet, sogar die Liebe hatte wieder Einzug in ihr Herz genommen, dieses sollte das schönste Fest werden, nach vielen einsamen Jahren.

    "Das schönste Fest." murmelte sie vor sich hin. "Oh Gott wenn es Dich wirklich gibt, kannst du nicht auch für mich einmal ein Wunder geschehen lassen, nun wo ich endlich den Frieden in meinem Herzen gefunden habe?"
    Sie lachte auf einmal laut auf.
    "Oh man nun werde ich schon irre, wie soll mich denn hier einer finden, es weiß ja keiner wo ich bin. Mein Raumschiff ist versunken und nicht mehr zu orten, nicht mal einen Empfang hat man hier.
    Und ich flehe einen Gott an von dem keiner weiß ob es ihn gibt. Da kann ich ja gleich den Weihnachtsmann um Hilfe anflehen."


    Sie hatte ihre letzten Worte kaum gesprochen, als man ein lautes "Ho Ho Hooooooo" vernahm das
    aus allen Richtungen wieder zu hallen schien.
    Sich sicher, kurz vor dem Erfrieren dem Wahn verfallen zu sein, blickte sich die Agentin nicht einmal nach der Stimme um, sie hielt einfach stoisch die Augen und Ohren verschlossen und wartete darauf das die Kälte sie einfach gnädig in einen tiefen Schlaf, ohne erwachen versetzen würde.
    Doch erneut hallte die Stimme über das Eis, nun aber begleitet von dem läuten vieler kleinen Glöckchen und dem schnalzen einer ledernen Peitsche.

    Unbewusst, übernahm die Neugierde der Agentin wieder die Oberhand über sie und ihre smaragdgrünen Augen blickten auf einen dicken Mann, mit einer riesig glühend roten Nase in seinem Gesicht. Seinem Kopf entsprangen 2 Hörner das einem Geweih ähnelte und auch so, war er eher seltsam anzuschauen.
    Erneut überkam sie ein Gelächter, das dem einer Irren entsprach. Im Angesicht ihres Todes lachte sie, dass ihr der Bauch weh tat.
    "Oh mein Gott" gluckste sie, "zumindest sterbe ich fröhlich."

    "Jo Ho Ho Hooooo" vernahm sie eine barsche und wenig amüsierte Stimme neben sich.
    "Wenn du ausgelacht hast, könnten wir zur Rettung überschreiten. Du hast doch um Hilfe gebeten oder?"

    Dieses ODER am Ende seiner Frage hätte sie warnen müssen.
    Aber nun starrte sie den Fremden erst einmal ungläubig an und tastete mit ihren Händen nach ihm.
    Sie hörte ihn, sie sah ihn und sie konnte ihn berühren.
    Konnten sich Halluzinationen dermaßen Real anfühlen? Nein, mit Sicherheit nicht!

    "Wow, du bist also wirklich echt?" Fragte sie ihn, immer noch ungläubig anstarrend.
    "Darf ich wissen wer du bist?"


    "Ich bin Santa Rudi!" Erwiderte der Hüne und reckte sich noch um Einiges um seine Erscheinung ins rechte Licht zu rücken.
    Was aber zur Folge hatte, dass die Agentin erneut zu kichern begann.
    "Ich an deiner Stelle, würde mir Angesicht deiner misslichen Lage, das Lachen verkneifen. Es sei denn, dir gefällt es an diesem Ort und du möchtest noch eine Weile hier verbleiben?"

    "Nein nein, ich würde gerne von hier fort, bitte." Das Lachen entwich einem ängstlichem Blick.

    "Nun gut, dann macht es dir ja auch nichts aus, wenn du mir deine Rettung quittierst?" Etwas lauerndes lag in seinen großen braunen Augen, obwohl er unschuldig ein Weihnachtslied vor sich her pfiff.
    Alles in Mondra Diamond sträubte sich diesen Blankobrief den er auf einmal aus seinem Jutesack holte, zu unterschreiben.

    Sie hielt inne und blickte Santa an.
    "Und was ist wenn ich den nicht unterschreibe, wer weiß was ich da für einen Wisch vor mir habe?" Argwöhnisch betrachtete sie das zucken um Santas Lippen.

    "Wenn du den nicht unterschreibst, kann ich dich leider nicht retten, dieser Brief ist eine Rückversicherung für mich, die ich der Gewerkschaft der vereinigten Santas abliefern muss, dass ich dich gerettet habe und du unversehrt auf deinen Heimatplaneten abgeliefert wurdest."


    "Hmmm, nein ich unterschreibe das nicht!" fauchend blickte Mondra den Santa an.

    "Kein Problem, aber dir ist klar das ich nun leider ohne dich aufbrechen werde?"
    Und nun gab er sich keine Mühe mehr sein breites Grinsen zu verbergen, er wusste das er die besseren Karten in der Hand hatte. Und verdammt es war kalt auf diesem verlassenen Planeten.
    Verdammt kalt.

    "Ok geb her den Wisch, ich unterzeichne schon auch wenn ich das Gefühl habe, das meine Seele nun dem Teufel gehört." Wütend und mit steif gefrorenen Fingern setzte sie ihren Namen auf das leere Dokument und gab es Santa zurück.
    Dieser lachte nun laut griff Mondras Hüften setzte sie in den Schlitten mit dem er kam und machte sich weiter lachend mit ihr auf die Rückreise.
    Dabei rief er vergnügt laut vor sich hin.
    "Dem Teufel gehört deine Seele nun nicht, aber sie gehört mir und Looki für immer da."

    Und so begann, ihr Leben als Forenmoderator.
    Geändert von mondra_diamond (23.01.2011 um 15:52 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  2. #2
    SP - Teamleiter SP-Rudi hat die Renommee-Anzeige deaktiviert Benutzerbild von SP-Rudi
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    Standard Wie ich die Dinge sah

    Es war einer jener Tage, an denen Santa Rudi lieber im Bett geblieben wäre. Es war kalt und in seinem Sektor regnete es gerade Microasteroiden. Aber es war der Heilige Abend und er misste raus. So setzte er sich also in seinen modernen Hyperschlitten, schaltete die Holoprojektoren ein, die ein paar Rentiere vor dem Schlitten simulierten und düste los.
    Der Autopilot war programmiert, die Flugroute sowieso jedes Jahr die selbe, so machte er es sich bequem und schlummerte kurz darauf ein.
    Bis ihn das helle fiepen des Notrufsender aus seinem Halbschlaf aufweckte.
    „Ein Notruf ? In dieser Gottverlassenen Gegend ?“
    Sofort war er hellwach, stellte die Navigationsgeräte auf automatische Peilung und nahm Kurs auf den Notrufsender.
    Er schaute in der Datenbank nach, was es wissenswertes über diesen Planeten gab. Eine trostlose Eiswüste. Keinerlei Zivilisation. Wer hier Notlanden musste, der war verloren. Der Pilot hatte unwahrscheinliches Glück, das Santa Rudi gerade hier vorbei kam. Er näherte sich dem Planeten, schaltete die Prallfelder ein, kurz bevor er in die Atmosphäre eintauchte. Er liebte es, mit eigentlich viel zu hoher Geschwindigkeit auf einen Planeten zuzurasen und einen feurigen Schweif hinter sich herzuziehen.
    Als er tiefer kam, sah er sie. Eine traumhaft schöne Frau in einem viel zu knappen Outfit. Sie stand einfach nur da, als wenn sie bereits mit ihrem Leben abgeschlossen habe. Er schaltete die Außenlautsprecher ein und rief vergnügt ein „Ho ho hoooooo“ in das Mikrofon. Er konnte deutlich sehen, wie sie leicht zusammenzuckte. Verständlich, Sie hatte jegliche Hoffnung auf Rettung aufgegeben und glaubte sicher, zu Phantasieren. Noch einmal rief er „Jo Ho Ho Hooooo“.
    Sie öffnete ihre Smaragdgrünen Augen und sah ihn an, als wenn er ein Geist wäre. Gut, er war es von Berufswegen gewohnt, dass man ihn ungläubig anstarrte, aber aus ihren Augen war deutlich ein „Wer bist den Du“ und ein „Sollte ich doch noch gerettet werden“ zu lesen.
    Sanft setzte er seinen Hyperschlitten direkt vor ihr auf und stieg aus. Er betrachtete die junge Frau von oben bis unten und fand, das ihr Outfit so gar nicht auf diesen Planeten passte. In diesem Moment reifte ein teuflischer Plan in ihm. Diese Frau musste er in seinem Team haben. Sie war perfekt für seine Zwecke.
    Er zückte ein leeres Blatt Papier aus der Tasche, hielt es ihr unter die Nase und machte ihr deutlich, dass sie entweder hier unterschreibt oder er unverrichteter Dinge weiter fliegen würde.
    Widerwillig und mit einem murren unterschrieb sie den Blankbrief.
    Lachend ergriff er sie, packte sie an ihren Hüften und schob sie in seinen Hyperschlitten, startete die Triebwerke und flog mit ihr davon, nicht ohne noch einmal einen Blick auf ihren Makellosen Körper zu werfen.
    Endlich hatte er jemanden gefunden, der die steigende Zahl der Beiträge in seinem Weihnachtsforum bearbeiten konnte.
    „Auf gute Zusammenarbeit kleines“ sagte er und drückte ihr einen Kuss auf die rosa glänzenden Lippen.
    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)

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