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  1. #151
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    "So Kind nun könnte der Bräutigam erscheinen." Sie legte Mondra noch einen Zweig weißer Orchideen in die Hand und wischte sich verstohlen die Tränen aus ihren Augen.


    Leicht nervös schritt Averru mit Klattic und den Beamten Greenfeld zum Hospital. Leicht verärgert bemühte sich Averru drum keine fehlerhafte Falte beim Gehen zu verursachen. Boros und ihre strenge Tradition, dachte er leicht verärgert. Dennoch war er von der Schönheit dieser Zeremonienrüstung fasziniert. Es gab keinen Quadratzentimeter der nicht in irgendeiner Weise verziert war. Die Unterkleidung seiner Rüstung bestand aus feinster, strahlend weißer Seide in der purpurne Verzierungen eingenäht wurden. Peinliche genau wurde drauf geachtet keine Falte dort zu erzeugen, was seinen Gang erschwerte. Viel mehr interessierte er sich aber für die goldene, auf hochglanzpolierte Zeremonienrüstung. Runen und Symbole zierte die Rüstung und jedesmal wenn man nochmal einen Blick drauf warf fielen neue kleine Details auf. Gedankenverloren strich er sich über den Brustpanzer. Auf diesem befand sich ein aufwendig verziertes Zeichen das den gesamten Brustpanzer ausfühlte, in der Mitte zwei ineinander greifende Kreise. Es kam ihm seltsam vertraut vor. Etwas belustigend spürte er wie Klattic hinter ihm den dreigeteilten Umhang kurz zu Recht zupfte. Averru musste seine Flügel ständig auf der selben Position halten, so das sie beim Gehen nicht störten, keine Falten erzeugten, von seinem Gegenüber und der Braut gesehen wurden und nicht die Wände oder Decken berührten. Klattic öffnete die Tür und alle drei traten ein. Averru erblickte Mondra und war von ihrer Schönheit überrascht so dass er für den Moment vergaß zu atmen. Er konnte seinen Blick nicht von ihr nehmen. Mondra konnte sich kaum von der Stelle rühren vor Aufregung ihr Herz schlug schnell und hart gegen ihre Brust. Wie gebannt blickte sie dabei auf die Türe. und dann hörte sie Schritte von draußen. Klattic hatte die Türe geöffnet, er trat beiseite und Averru trat auf sie zu. Sie lächelte und durch die Tränen in ihren Augen. kam es ihr vor als würde Averrus goldene Rüstung nun wie eine glänzende Korona um seine Gestalt schimmern. Sie schaute ihn genauso unentwegt an wie er sie. Greenfeld schaute den Gildenmeister und Mondra an. "Haben sie beide einen Trauspruch?" fragte er sie. Beide nickten und gleichzeitig sich dabei tief in die Augen schauend sagten sie ihn.
    "Jemanden lieben heißt ihn so zu sehen, wie Gott ihn geschaffen hat."
    Greenfeld lächelte sie beide an und begann dann mit der offiziellen Zeremonie.
    Ich frage Sie, Averru ist es Ihr freier Wille, mit der hier anwesenden Agalija Teekate Rani von Mewar die Ehe einzugehen, so beantworten Sie diese Frage mit einem "Ja".
    Greenfeld wandte sich nun an Mondra.
    Nun frage ich Sie, Agalija Teekate ist es auch Ihr freier Wille, mit dem hier anwesenden Averru die Ehe einzugehen, so beantworten auch Sie diese Frage mit einem
    "Ja".
    Der Standesbeamte Greenfeld nickte.
    "Nachdem Sie beide meine Fragen übereinstimmend mit einem "Ja" beantwortet haben, erkläre ich Sie kraft Gesetzes zu rechtmäßig verbundenen Eheleuten. Sie dürfen die Braut jetzt küssen.“ Behutsam nahm Averru Mondra in die Arme und küsste sie zärtlich. Isabel und Berta begannen laut zu schluchzen. Kora aber warf lachend Blütenblätter über die Beiden und schmiegte sich dann an Averru und Mondra. Isabel schneuzte in ihr Taschentuch, umarmte sie und flüsterte ihm leise zu „Bitte achte immer gut auf Mondra.“. Der Standesbeamte reichte Averru und Mondra die Urkunden die von Beiden unterschrieben wurden. Klattic reicht Mondra eine Urkunde in der stand dass die Borosgilde und die Boros Legion diese Heirat anerkennen und diese akzeptieren. Als Klattic, Isabel, Kora und Greenfeld raus waren war Mondra froh und wollte freiwillig zu Bett. Berta zwinkert ihm kurz zu und flüstert leise „Wenn sie schon keine Hochzeitsnacht haben mit ihrer Frau dürfen sie ihr wenigstens das Kleid öffnen, den Rest mach ich dann.“ Averru trat vorsichtig hinter Mondra und begann sorgsam die unzähligen kleinen Knöpfe an dem KLeid zu öffnen, als er ihren Nacken sah konnte er aber nicht anders wie ihr zärtlich einen Kuss auf diesen zu geben. Danach setzte sich Averru zu ihr ans Bett „Geh ruhig zu dem Abendessen.“ Sagte sie. Er nickte lächelnd „Ich werde später nochmal wieder kommen.“ So verließ auch er den Raum.

    Isabel hatte es sich nicht nehmen lassen ein besonderes Mahl für diesen Anlass servieren zu lassen. Und da es ein freudiger Anlass war, ließ sie den großen Festsaal den es gab zu einer großen Tafel schmücken. Überall standen hell strahlende Kerzenleuchter und der ganze Saal war mir Rosenbuketts geschmückt. Alle waren anwesend und warteten nur noch auf Averru. Als er eintrat lies das Kerzenlicht die Rüstung aufleuchten und der Raum wirkte heller. „Was ist denn der Anlass für dieses Festmahl?“ fragt Hiwa flüsternd. „Averru hat heute Lebenslänglich bekommen.“ Antwortete Jarad ebenso flüsternd.
    Hiwa schaute erstaunt und fragte. "Was hat er denn verbrochen?" Argus konnte sich darauf hin ein breites Grinsen nicht verkneifen und wurde von Hiwa mit einem bösen Seitenblick bedacht. Averru bekam Hiwas Worte mit und seufzte leise. Dann ging er zu seinem Platz am Kopf der Tafel. Erst wollte er sich schon setzen, doch dann besann er sich anders räusperte sich leise und klopfte mit dem Messer an sein noch leeres Weinglas. Die Augenpaare die ihn eh schon wie gebannt ansahen schauten noch intensiver auf den Gildenmeister.
    "Ich möchte es kurz machen, der Anlass dieses Festmahls ist meine Heirat mit Mondra. Wir wurden eben auf der Krankenstation getraut auf der sich Mondra befindet. Ein Grund dafür das sie heute Abend auch nicht selber anwesend ist um mit euch allen anzustoßen, aber sie lässt euch alle herzlich grüßen."
    Averru erhob sein Glas das ihm mittlerweile gefüllt wurde und erhob es.
    "Auf meine wunderschöne Frau, und meiner genauso schönen Tochter." Dabei zwinkerte er Kora die neben ihm saß lächelnd zu. Und erhob sein Glas in die Richtung der anderen. Schweigend und nachdenklich hatte sie bis jetzt neben Perry auf ihrem Stuhl gesessen. Sie dachte immer noch über Haures Worte von heute vormittag nach. Als sie hörte was Averru sagte, wusste sie nicht wie sie darauf reagieren sollte. Ihre Schwester hatte heimlich geheiratet, wie sollte sie das verstehen. War ihr die Familie nicht mehr wichtig, da sie sowas tat? Oder war Mondra sauer auf sie, das sie so gehandelt und deshalb kein Wort gesagt hatte? Es machte sie unendlich traurig. Wildcat merkte das gleichzeitig etwas anderes in ihr die Oberhand gewinnen wollte und das Gefühl kannte sie inzwischen nur zu gut. Sie musste eisern dagegen ankämpfen, es durfte nicht schon wieder die Oberhand gewinnen in ihr. Haures hatte es ihr gesagt, es durfte nicht noch einmal passieren. Das in ihr hoch kommende Gefühl verschwand wieder, sie hatte es geschafft. "Ich werde dich bei den Anderen entschuldigen und bringe dir etwas zu essen auf unser Zimmer." Sie nickte kurz, stand auf und sah lächelnd zu Averru. Perry erhob sich ebenfalls. "Averru ich bitte sie mich kurz zu entschuldigen, Wildcat geht es immer noch nicht besser und möchte sich zurück ziehen auf unser gemeinsames Zimmer. Ich denke es ist besser wenn sie sich ausruht, das ist im Moment wichtiger als eine Feier." Sie hakte sich bei Perry ein und verließen den Raum. „Welche Schwester verlässt die Feier zur Heirat, wenn es auch eine geheime war.“ Zischte Isaac. „Nicht besonders nobel und kultiviert, selbst wenn man geschwächt ist sollte man doch so lange bleiben wie man kann und an die Grenzen gehen immerhin ist es ihre Schwester.“ Sagte Lord Windgrace. „Ich kann nicht glauben dass sie Geschwister sind.“ War von Isabel zu hören. „Isabel, ich muss sie wirklich loben wie sie das alles hinbekommen haben. Das ist einfach herrlich, sie haben ein Händchen für sowas. Es ist ja schon eine Kunst geworden.“ Lobte der Lord sie in höchsten Tönen. „Ich danke ihnen aber so viel habe ich nicht gemacht ich habe alles nur dem Personal weiter gegeben.“ Gab sie zurück. Lord Windgrace lächelte und zwinkerte ihr zu „Das ist auch eine Kunst“. Daraufhin wurde Isabel rot.
    Nach dem Essen gratulierten ihm die Anwesenden doch er wollte Kora ins Bett bringen und dann wieder zu Mondra gehen und so verabschiedete er sich. Beim hinaus gehen hielt ihn Isabel kurz auf, sie hatte einen Teller in der Hand mit 2 Stücken der Hochzeitstorte, sie lächelte ihn an und flüsterte leise. "Hier nimm dies noch mit zu ihr, es gibt da einen kleinen Brauch, Mondra weiß schon um was es sich handelt wenn du ihr den Teller gibst.“ Lächelnd sagte er danke und brachte seine Tochter zu Bett. Er las Kora noch was vor und deckte sie liebevoll zu, als sie eingeschlafen war. Gab er ihr einen sanften Gute Nacht Kuss dann brach er zum Hospital auf. Sorgfältig passte er auf das die beiden Tortenstücke nicht vom Teller rutschten als er zu Mondra flog. Er ging den Gang entlang bis er zu ihrem Zimmer kam. Er öffnete leise die Tür und trat ein. Mondra hatte die Augen geschlossen ihre Gedanken waren bei dem Gildenmeister. "Mein Mann" flüsterte sie leise in den Raum. Sie konnte es immer noch nicht glauben, erneut öffnete sie die Augen und betrachtete das Brautkleid das Schwester Berta auf einen Kleiderbügel gehangen hatte. Dann hörte sie wie die Türe aufging und Averru herein trat. Sie setzte sich auf und strahlte ihn an. Lächelnd setzte er sich neben ihr ins Bett und reichte ihr den Teller mit den Tortenstücken „Wie geht es dir Liebes? Und den hier gab mir Isabel mit sie meinte du weißt schon was du damit anfangen musst.“ Mondra lächelte immer noch. "Mein Kopf schmerzt aber ich bin so voller Glück, das es nichts macht. Sie nahm ein Stück des Kuchens in die Hand und hielt es ihm vor dem Mund. "Es ist Brauch sich gegenseitig mit einem Stück der Hochzeitstorte zu füttern. Es bedeutet dass man sich in Zukunft gegenseitig versorgen wird." Erklärte sie ihm und wartete dass er abbiss. Genüsslich biss er ab, verschmierte sich aber dabei den Mund. Nun nahm er ein Stück Torte „Ein wundervoller Brauch.“ Sagte er lächelnd. Mondras Augen verdunkelten sich, sie beugte sich vor und fuhr ihm sanft mit der Zunge über den Mund und leckte ihm die Sahne zärtlich ab. "Ja...“, raunte sie leise "ein wunderschöner Brauch." Seine Augen leuchteten, er stellte den Teller auf den Nachtisch und umarmte sie zärtlich. Er genoss es wie ihre Zunge ihn behutsam berührte, öffnete leicht seine Lippen und fing sie an sehr sinnlich zu küssen.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  2. #152
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Tiefrote Augen starrten in die Finsternis des Raums und schienen diesen zu durchbohren. Der Kopf ruhte auf dem Panzerhandschuh, dessen Arm sich auf einer Lehne abstützte. In dem unüberschaubaren Chaos seines Verstandes formten sich Gedanken, Erinnerungen. Viele hielten ihn für so mächtig. Sie glaubten mit seiner Macht könne er alles erreichen... Bei jenen wusste er jedoch nur, dass jemand der daran Glaubt, noch nie Macht besessen hatte. Es stimmte, er hatte noch nie Verloren. Jeder Verlust war nur ein Schritt auf dem Weg seines Erfolgs. Aber stimmte das? Hatte er wirklich noch nie Verloren? Noch keinen Kampf, noch keine Schlacht, noch keinen Krieg und doch, hatte auch er schon einmal etwas verloren. Etwas, wobei ihm kein Erfolg, keine Macht, nichts half es zurück zu bekommen. Es riss eine Wunde in ihn. Die erste wirkliche Wunde die er je erlitten hatte. Diese Wunde war unheilbar. Auch die vielen Jahre konnten sie nicht heilen. Aber sie wurde überwachsen, verschlossen. Doch freute er sich später darüber. Wie hätte er sonst jemals erfahren was wahrer Schmerz ist? Dieses Ereignis war ein großes Stück dessen, was er geworden war.
    Das stapfen schwerer, riesiger Stiefel weckte ihn aus seinen Gedanken. „Mein Lord... Wie lange soll es so weiter gehen? Jede Streitmacht hier ist besiegt ehe wir angegriffen haben. Die meisten haben nicht den Hauch einer Chnace, und die die Kämpfen können sind viel zu wenige. Alle Armeen zerschlagen sich in ihren eigenen Reihen. Wann hatten wir das letzte mal eine wirklich harte Schlacht? Ihr verspracht uns doch, hier würde uns eine große Herausforderung treffen.“ knurrte die laute dunkle Stimme Daar's. „Du brauchst nur noch ein wenig mehr Geduld. Ich versichere dir Daar, die Herausforderung auf die du wartest ist bereits erwacht. Sie muss nur noch her finden.“ antwortete der Lord gelangweilt, ohne seine Augen von der Großen Schwärze abzuwenden. Ohne weiter auf das Ungetüm zu achten widmete er sich wieder seinen Gedanken.
    Seufzend sah Ron sich ein paar Dokumente an und wanderte dabei durch die Gänge. Schnaubend und knurrend stapfte Daar an ihm vorbei und Shisa musste zur Seite springen, bevor er sie einfach ohne es zu bemerken weg gerammt hätte. „Trampel!!“ maulte sie ihm zu, doch nahm er keine Notiz davon. Ron bedauerte es, dass es ihm nichts mehr ausmachte, wenn ihm so ein Monster über den Weg lief. Er hatte sich mittlerweile daran gewöhnt.
    Im Labor angekommen lies er sich wie so oft schlaff in den Schreibtischstuhl sinken. Er sehnte sich nach seiner Heimat, seinen Freunden und besonders nach Nyria. Mit einem leichten Schauer sah er die Dokumente noch einmal durch. Reap hatte einen Industrieplaneten unterworfen und dessen Maschinen auf den Bau von Warpwaffen ausgelegt. Daar war mit der Verteidigung beauftragt, was ihm garnicht gefiel, Brona forschte weiter an seiner Hexerei und Vahn und der Rest der Truppen halfen Aufständigen und Bürgerkriegen. Es war unheimlich wie schnell eine einzige Flotte geführt von einem sowohl genialen, wie auch geisteskranken, wie Ron fand, eine ganze Galaxie ins Chaos stürzen konnte. Neben seiner aufgetragenen Forschung versuchte er so viel wie möglich über SinDariel und seine Truppen herauszufinden um anderen zu helfen sollte es jemals jemand schaffen bis zu ihm vorzudringen. Er hatte schon Unmengen herausgefunden, jedoch noch keine Schwachstelle. Es würde vermutlich Generationen dauern, bis man Dariel endgültig besiegen würde. Er war die Wurzel allen Übels in der Galaxie, doch verbreitete sich das Übel rasend schnell. Nur die Hoffnung, dass irgendeine Macht kommen würde, die diesen Wahnsinn beendete, lies ihn nicht glauben, alles sei verloren.

    Wieder drehte sie sich auf die andere Seite. Egal wie sie lag, es war einfach unbequem. Sie hatte schon zu lange nur herum gelegen. Nachdem sie sich auf den Bauch gelegt hatte, rammte sie die Arme auf die Matratze, um sich zu erheben. Sie setzte sich auf und sah seufzend an die Decke. Von draußen waren Stimmen zu hören. Anscheinend hatten sie sich versammelt. Ihre Augen drehten sich zum Fenster und bei dem Versuch ihre Flügel zu spreizen zuckte sie zusammen. Sie schmerzten immernoch, aber liegen konnte sie auch nicht mehr, also stand sie auf und ging langsam aus dem Zimmer. Kühle Abendluft strich über ihr Gesicht. Die meisten Zimmer schienen leer zu sein. Nirgends brannte Licht. Nur aus einem großen Saal floss es hell. Sie näherte sich langsam, mit schweren Schritten. Etwas entfernt sah sie in ein Fenster und trotz der Entfernung sah sie gestochen scharf. Sogar einige Worte konnte ihr gutes Gehör aufschnappen. Von drinnen würde man ihre dunkle Gestalt nicht sehen und nicht beachten. Sie sah Averru aufstehen. Scheinbar wollte er etwas wichtiges sagen. Er sah festlich gekleidet aus. In einer hoch verzierten Rüstung. Vielleicht war es etwas wichtiges, was sie wissen sollte. Also ging sie näher ran, um ihn genau zu verstehen. Als sie die Worte hörte zog sie die Augenbrauen hoch. Mit einem Schnaufen wandte sie den Kopf vom Fenster. Heirat... Diesen Menschlichen brauch kannte sie auch. Es war erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten ihre Systeme hatten. Sie hob einen Arm auf Brusthöhe. Hopnalvil, oder Verbindung. So nannten sie es auf Zekeviz. Viele Zekeviz dachten es währe weit mehr als die menschliche Heirat. Es verband zwei Liebende sowohl mental, als auch physisch mit einem magischen Band. Es war unendlich lang und man fand immer wieder zueinander. Sie strich sanft über ihr Handgelenk. Ihr Blick wurde leicht trüb, dann umklammerte sie wütend ihren Arm. Es brauchte einige Zeit, bis sie die Gedanken und Erinnerungen verdrängen konnte. Mit dem selben wütenden Gesicht sah sie noch einmal in den Saal. Wildcat und ihr Mann standen auf und verließen den Raum. Sie sah ihnen nur kurz hinterher, beachtete sie aber nicht weiter. Seufzend drehte sie sich um und lehnte sich an die Wand, bevor sie daran herunter rutschte. Die Gedanken waren verschwunden und doch blieb ein Gefühl. Eine drückende Leere. Sie stieg ihr in den Hals und schnürte ihr die Luft ab. Obwohl ihr danach war, traute sich keine Träne aus ihren Augen. Trauer und Wut stiegen in ihr auf. Die zwei Gefühle, die sie zu dem gemacht hatten, was sie nun war. Sie war nicht neidisch, oder wütend auf Averru und Mondra. Sie wünschte sogar, dass diese Liebe bestehen bliebe, auch wenn sie andere Ansichten als Mondra hatte. Auch sie war eine Frau mit Gefühlen. Sie hatte, anders als die meisten dachten, diese nie verlernt. Nur hatte sie gelernt sie zu unterdrücken und sich nichts anmerken zu lassen wenn sie wollte. Wenn sie allein war, sah das anders aus. Nach und nach löste sich die Versammlung auf. Niemand bemerkte sie in der Dunkelheit. Die Flügel lagen wie ein schützender Mantel um sie. Sie schüttelte den Kopf und richtete sich auf. Mit kleinen Schritten ging sie einfach los. Ihr Kopf musste wieder frei werden. Es lag noch so viel vor ihr, bevor sie wieder ruhig zu Hause sein konnte. Ohne es zu merken war sie in ihren Gedanken bis zu den Klippen gegangen. Ihr Blick wanderte über den Strand. Ein wenig der Kampfschäden war noch vorhanden. War ein Teil davon ihre Schuld? Natürlich war es so. Das waren ihre Kräfte. So elegant sie aussahen, waren sie doch nur Zerstörungswaffen. Schaden konnte sie damit zur genüge anrichten. Aber jemanden zu Schützen war nicht in ihrer Macht enthalten. Ihre Freundin Syra besaß doch auch Omega, aber wieso konnte sie damit andere Schützen? Es war die defensive Omega-Magie. Ira hingegen besaß nur die offensive. Ihr Leben lang besaß sie nur Mächte zum zerstören. Sie wurde von dem Chaos gereinigt, doch das einzige was es Änderte, war dass sie nun ihre Kraft besser kontrollieren konnte. Und trotzdem war sie doch nur eine Waffe.
    Ihr blick war zum Himmel gerichtet, als sie plötzlich über etwas hartes stolperte und auf dem Boden landete. Wütend richtete sie ihren Blick auf und knurrte noch in Gedanken, dass sie den Fels, oder was auch immer da im Weg stand in Staub verwandeln würde, doch sah sie dort jemanden sitzen. Sie hätte die weiße Rüstung eigentlich bemerken müssen. Ihr Andruck wandelte sich und sie sah zum Boden. „Z-zcirvajilj... Ich meine, Entschuldigung... Ich war in Gedanken versunken und habe dich nicht bemerkt.“ sagte sie mit gedämpfter Stimme. Argus senkte den Arm den er reflexartig erhoben hatte „Kein Problem, sowas kenne ich nur zu gut.“ sagte er leise, noch bei seinen Gedanken hängend. „Achso?“ Sie erwartete keine Antwort auf ihre Frage, doch ein wenig wunderte sie sich doch. Dann setzte sie sich auf und sah zum Wasser. „Macht es dir etwas aus, wenn ich eine Weile hier sitzen bleibe?“ Warum sie das fragte, wusste sie selbst nicht genau. Vielleicht, weil sie dann an einem ruhigen Ort war, und trotzdem irgendwie nicht allein. „Macht es nicht.“ antwortete er knapp. Regungslos wie eine Statue saß er an der Klippe, bis auf seine rechte Hand mit der er, scheinbar nervös, einen Grashalm zermahlte. Ohne ein weiteres Wort nickte sie nur, obwohl sie nicht wusste, ob er es überhaupt unter dem Helm sehen konnte. Dabei kannte sie den Mann neben sich fast nicht. Sie hatte mal aufgeschnappt, dass er Argus genannt würde und dass er ein sehr starker Krieger sei. Sie hatte ihn wie jemanden eingeschätzt, der nur seine Pflichten im Sinn hatte und nicht wie jemanden, der an einer Klippe ganz allein sitzen und nachdenken würde. Worüber so ein Soldat wohl nachdachte? Über sein Leben? Über den Tod der jeden Tag begrüßend seine Arme nach ihm ausstreckte? Sie hatte schon unzählige Soldaten mit ihren Mächten zerquetscht und niemals einen Gedanken an ihre Persönlichkeit verschwendet. Wie sie ihn so da sitzen sah, fühlte sie sich wiedermal schuldig. Sie verschränkte die Arme auf ihren Knien und vergrub ihren Kopf bis zur Nase darin. „Recht still hier, und das glänzen der See unter den Sternen wirkt beruhigend, nicht?“ fragte sie ohne ihn anzusehen. Bei Iras Worten hörte Argus schlagartig auf das Gras zu zermahlen, die kleinen Fetzen fielen zu Boden, als er die Hand öffnete. „Beruhigend?“ fragte er mehr sich selbst als sie. Langsam führte er beide Hände zu seinem Helm. Er berührte zwei feine verborgene Sensoren und nahm den Helm ab, diesen legte er neben sich. Die Sterne spiegelten sich in seinen Augen und leicht beugte er sich nach vorne. „Können wir den zur Zeit beruhigt sein?“ Ihre Augen drehten sich kurz zu ihm, bevor sie direkt zu Boden sanken. „Ich nicht...“ antwortete sie leise, „Aber was bleibt mir übrig? Ich bin auf euch angewiesen... Und da das hier ein Ausruhen und auf den Kampf vorbereiten sein soll...“ Kurz sah sie schnaufend in die Richtung des Hauses. „Dachte ich mir, nachzugeben und nicht weiter alle auf zu hetzen.“ erklärte sie etwas niedergeschlagen. Sie versuchte nichts falsches zu sagen. Er kannte sie nicht, und dass er ihr vertrauen würde hielt sie für unwahrscheinlich, nachdem was sie getan hatte. Er war sicherlich darüber unterrichtet worden. Argus wandte sich ihr zu und musterte sie. Dann blickte er zum Haus und seufzte leise. „Ich verurteile nicht was du getan hast, oder was du versuchen wolltest.“, flüsterte er leise „Denn unser Kriegseintritt rückt immer näher und ich spüre es förmlich, dass dieser Krieg wie kein anderer davor sein wird.“ Er war wirklich ein Krieger, dachte sie sich. „Ja, bei euch kommt es erst noch dazu. Wir sind bereits daran gescheitert.“ sagte sie leise. „Kriege und Kampf... Mein ganzes leben lang kenne ich kaum was anderes... Leiden nicht alle nur daran?“ dachte sie dann laut ohne es zu bemerken. Argus hörte sich ihre Worte genau an. „Er kann auch Leute zusammen bringen“ sagte er und dachte dabei an Hiwa wie er sie auf Jamuraa während den Kämpfen traf. Ira dachte kurz über seine Worte nach. „Das ist wohl so...“ begann sie. Sie hatte eine gewisse Bedeutung in seiner Stimme gehört. „Doch hält so eine Beziehung auch so einfach?“ fragte sie eher zu sich selbst, als zu ihm. „Ich weiß nicht, aber was denkst du darüber. Ist deine Heimat nicht von Krieg gezeichnet?“ fragt er. Es wunderte sie ein wenig, dass er sie fragte, aber anscheinend hatte er wohl einen ähnlichen Gedanken gehabt. „Friedenszeiten sind rar, selten mal länger als ein Jahr. Und gerade in diesen Zeiten zerfallen viele Beziehungen. Es ist eigentlich leicht zu erklären. Der Kampf verbindet Leute. Man steht etwas miteinander durch und in all dem Leid will selbst der größte Krieger hin und wieder etwas Zärtlichkeit spüren. Man fühlt sich verbunden und Liebe entwickelt sich. Doch wenn der Kampf einmal zu Ende ist, was dann? Viele wissen nicht wie es dann weiter geht. Ein ruhiges Leben führen mit dem den man liebt? Einige schaffen es, aber gerade Soldaten oder Krieger... Ihnen fällt es schwer. Im Krieg sind sie mit ihrem Partner verbunden, aber ist das eine Verbindung mit der man ein ganzes Leben füllen kann? Sie leben sich auseinander. Der eine Partner, will in Frieden leben. Er will Ruhe und Sicherheit, der andere ist ein Krieger und kann so ein Alltagsleben nicht führen. Er kämpft woran er glaubt und will dafür weiter Kämpfen. So entsteht Streit. Im Kampf sieht man kaum etwas von den Gewohnheiten des anderen. Wie er mit anderen im Sozialen Umfeld umgeht. Selbst Kleinigkeiten.“ Sie stoppte eine Zeit lang. Dann sah sie ihn an. „Man muss wissen, was einen Verbindet. Der Charakter ist im Krieg oft etwas anders, als im Frieden. Verbinden einen nur die Erinnerungen, die man miteinander hatte? Das was man durchgestanden hat? Oder ist da mehr, und wenn, reicht es um den Partner glücklich zu machen, ohne selbst unglücklich zu werden? Kann man sich überhaupt ein Leben ohne Kampf vorstellen? Werden die Lebensarten zu sehr auseinander gehen, oder wird man viel Zeit füreinander haben? Dies sind nur ein paar Fragen die man sich stellen sollte.“ Beendete sie und ließ ihren Blick wieder über die See wandern. Argus blickte in ihre Augen, er starrte sie förmlich an. Dann wandte er sich ab und blickte gen Himmel. „Darüber habe ich auch oft nachgedacht. Wenn der Krieg verbindet ist dann Krieg notwendig um die Bindung zu halten? Was kommt danach? Gibt es ein "danach"? In Friedenszeiten verhält man sich anders als im Krieg, das ist wahr, ich kenne zu viele gute Beispiele dafür. Aber, ich bin ein Boros, ein Boroslegionär, ein Boroschampion. Mein Geschäft ist der Krieg um Frieden zu sichern, kann dann sowas wie eine Beziehung überhaupt Bestand haben?“ Sein Blick verriet ihr, dass es bei ihm um mehr, als nur die Theorie ging. „Es... Ich glaube nicht mehr daran...“ Begann sie leise, aber sein Blick weckte in ihr ein unwohles Gefühl. Hatte sie ihm etwa die Hoffnung genommen? „Aber... Du musst es selbst herausfinden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Jeder ist schließlich einzigartig und Beziehungen sind es auch.“ fügte sie noch an, bevor sie ihr Gesicht wieder in ihren Armen vergrub. „Du hast Recht. Jeder muss es selbst herausfinden.“ sagte er und betrachtete sich die Sterne. Sie nickte nur noch. Dann betrachteten sie schweigend die Szenerie.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  3. #153
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    Nur langsam sickerten leise Worte und das ihr jemand zärtlich über die Wange strich zu ihr durch und weckten sie aus ihrem Schlaf.
    "Aufwachen mein kleiner Liebling, es ist Zeit aufzustehen."
    Sie öffnete ihre Augen und sah Perry über sich gebeugt am Bett kniend. "Ich dachte schon ich bekomme dich gar nicht wach, hast du gut geschlafen?"
    Lächelnd legte sie ihm die Arme um den Hals, zog ihn zu sich runter und küsste ihn zärtlich auf den Mund welchen er erwiderte. "Ich hab gut geschlafen. Du bist schon angezogen? Bist du schon lange wach? Wie spät ist es?" "Keine Sorge es ist noch nicht 8 Uhr, wir haben noch Zeit. Nach dem Frühstück kannst du mir dann erzählen, was dir Phyrexian gestern gesagt hat. Entferne dich bitte nicht zu weit vom Haus, denn das es dir nicht gut geht, ist nicht zu übersehen. Falls du es doch vorhast und es ist eine größere Entfernung nimm Stied und reite mit ihm dahin. So und jetzt schnell anziehen damit wir rechtzeitig unten sind." Sie ließ sich von ihm anziehen, hakte sich bei Perry ein und gingen zusammen mit Kitanja nach unten. Ihr Frühstück stand bereits fertig auf dem Tisch. Zwölf Scheiben Vollkorntoast belegt mit allem was sie gerne aß. Fragend sah sie Perry an. "Ich habe es fertig gemacht wo du noch geschlafen hast, da ich mir nicht sicher war, ob ich dich rechtzeitig wach bekommen würde durch die Schlaftablette.
    Fang schon an zu essen, ich hole uns beiden noch eine Tasse Kaffee."
    Perry ging zum Buffet und kam mit zwei Tassen Kaffee zurück die er auf dem Tisch abstellte.
    Sie konnte regelrecht dabei zusehen wie schnell die Anzahl der Brote auf ihrem Teller abnahmen. Als sie fertig war mit essen und ihren Kaffee ausgetrunken hatte lehnte sie sich leise seufzend bei Perry an.
    "Ich habe mich doch gestern mit Phyrexian unterhalten. Was ich ihm erzählte amüsierte ihn. Er sagte ich hätte einen mehr oder weniger unkontrollierten Wutausbruch gehabt. Dabei so sagte Phyrexian hat meine negative Weltenmagie mit meinen Emotionen reagiert. Das kann Zorn, Wut, Trauer oder Hass sein. Dadurch entstehen gewaltige Zerstörungskräfte, die je nach Individuum, erlernten Künsten und der Stärke. Danach verspürt man oft tagelang enormen Hunger, da der Körper sehr viele Nährstoffe, fast alle verloren hat. Er sagte mir, dass diese Hungerattacken zwei Tage anhalten würden. Die Schmerzen die ich den Armen und Beinen habe kommen von der Anstrengung und die Kräfte die auf den Körper wirkten. Phyrexian sagte mir das ich es auch so könnte, ich müsste es nur wollen." "Du hattest noch nie einen Wutausbruch Wildcat, da musste sich ja ganz schön was aufgestaut haben, über einen längeren Zeitraum. Die zweite Möglichkeit wäre, das es zu viel auf einmal war was auf dich einstürmte, du wusstest nicht mehr weiter und dann brach alles mit einem Mal wie eine riesige Welle über dir zusammen." "Ich habe versucht dagegen anzukämpfen Perry, aber es hat nichts genützt."
    "Ich habe vor mit Stied zu dem Strandabschnitt zu reiten wo Jarad mich fand, ich will mich dort umsehen." "Ist gut aber bleib nicht zu lange weg, du weißt wann deine nächste Hungerattacke einsetzt." Sie nickte kurz, stand auf und ging zum Buffet wo sie sich einen Apfel nahm. Dann verließ das Haus in Richtung Garten welchen sie betrat. Sie pfiff kurz, ein fröhliches Wiehern und Hufgetrappel näherte sich ihr. Kurz darauf stand Stied vor ihr, schnaubte kurz und stupste sie an. "Ich hab hier etwas für dich mein Freund." Sie zog ihren Dolch aus dem Futteral, schnitt den Apfel zwei Mal durch und gab ihm diesen. Dann steckte sie ihn wieder weg. Wildcat überlegte kurz, den Versuch zu unternehmen sich auf Stieds Rücken zu schwingen war nicht klug, wenn plötzlich ihre Schmerzen in den Armen und Beinen einsetzten, könnte sie das Gleichgewicht verlieren und stürzen. Dann musste sie es auf dieselbe Art machen wie damals, als sie noch kleiner war und nicht auf seinen Rücken kam. "Stied mein Freund ich brauche deine Hilfe, um auf deinen Rücken zu kommen." Er schnaubte kurz, legte sich auf den Boden und sie setzte sich auf seinen Rücken. Mühelos als würde sie nichts wiegen erhob er sich mit ihr und lief in Richtung Strand. An dem Strandabschnitt wo sie Jarad gefunden hatte blieb er stehen und sie sah runter. Ungläubig guckte sie nach unten, es waren weder Krater noch irgendeine andere Verwüstung zu sehen, es sah aus als wäre da nie etwas gewesen. Sie beschloss Phyrexian zu fragen vielleicht hatte er eine Erklärung dafür. Sie ritt mit Stied zurück zum Garten wo sie sich vorsichtig und langsam von seinem Rücken rutschen ließ. Suchend sah sie sich um aber Phyrexian war nirgends zu sehen, er war nicht auf dem Dach und saß auch nicht unter dem Baum wie gestern. Sie beschloss Fiona um Hilfe zu bitten und aktivierte ihren Armcomputer. "Mama ich brauche deine Hilfe, könntest du einen Oberflächenscann machen? Ich suche Phyrexian und hier ist er nicht." Kurz darauf kam die Antwort. "Draußen in den Ebenen ist jemand das könnte er sein aber ohne Hilfe wirst du es nicht schaffen." "Ich glaube ich weiß wen ich um Hilfe bitten werde, danke Fiona." Sie klappte ihren Armcomputer zu und rief Haures telepatisch. "Haures ich brauche deine Hilfe." Haures meldete sich sofort "Was gibt es Wildcat?" "Ich suche Phyrexian. Ich muss dringend mit ihm reden, es geht um den Strandabschnitt wo Jarad mich fand. Hier am Haus ist er nicht, meine Mutter hat per Oberflächenscann eine Person draußen in den Ebenen entdeckt, das könnte er sein." Haures schwieg für eine kurze Zeit "Er ist, er hat vor kurzem Weltenmagie benutzt, ich kann seine Spur fühlen." "Ohne Hilfe schaffe ich es nicht dorthin, ich würde nicht bis 12 Uhr zurück sein, geschweige denn dort ankommen." "Hast du nicht ein Schiff?", fragte er. "Fiona ist auf der SOL geblieben, wir sind gestern ohne sie hierher zurückgekommen, außerdem wollte ich dich sowieso noch etwas fragen." "Dann komme ich mal vorbei" sagte er. Hmm das klang ein wenig merkwürdig, aber zum weiteren darüber nachdenken kam sie nicht, denn Haures kam auf sie zu und blieb vor ihr stehen. Kam es ihr nur so vor oder sah er sie besorgt an. "Ich weiß man sieht mir an das es mir nicht gut geht, ich erzähle dir was passiert ist, aber bitte versprich mir dich nicht darüber zu amüsieren so wie Phyrexian es tat." Haures musste grinsen "Kommt drauf an was du mir sagst, aber für gewöhnlich mache ich mich nicht über das Gebrechen anderer lustig." Das Haures nun auch noch grinste machte sie verlegen. "Ich ähm na ja, also. Auweia das konnte ja was werden, ihr eigener Lehrer stand vor ihr und sie bekam kein Wort heraus. Hoffentlich fing er deswegen nicht an zu lachen. "Es ist so, mir fehlen ein paar Stunden Erinnerung, Jarad fand mich bewusstlos am Strand. Dieser Strandabschnitt war total verwüstet, tiefe Krater und zu Glas gewordener Sand, erzählte mir Perry als ich auf der Krankenstation wieder zu mir kam. Und in dem Moment als ich wieder zu mir kam, merkte ich, dass ich Schmerzen in den Beinen und Armen hatte und zum Frühstück das Dreifache von dem verputzte was ich für gewöhnlich esse. Das wiederholt sich alle vier Stunden. Ich bin nicht in der Lage zu trainieren und kann mich nicht sehr lange auf den Beinen halten. Ich habe mir deswegen den ganzen Nachmittag und Abend den Kopf zerbrochen was es sein könnte und weil ich keine Erklärung dafür fand fragte ich Phyrexian. Er grinste darüber und sagte mir, dass das Ganze mit dem Hunger usw. zwei Tage anhalten würde. Und das ich einen mehr oder weniger unkontrollierten Wutausbruch gehabt hätte. Als er dies hörte wurde Haures Miene ernst "So was darf nie wieder passieren, während eines unkontrolliertem Wutausbruch wärst du im Stande die zu töten die du liebst. Verstehst du, so was ist so ziemlich der niedrigste Pfad der Weltenmagie. Nur die düstersten und gnadenlosesten Wesen, Wesen ohne Glauben nutzen so was oder geben sich dem hin." "Ich habe das nicht gewollt, hab versucht dagegen anzukämpfen Haures. Nur den Kampf hab ich verloren. Deswegen bin ich auch raus gerannt, einfach nur weg damit keinem was passiert. Möglich das genau das falsch war, aber ich habe keinen anderen Ausweg gesehen in dem Moment. Ich würde niemals jemanden absichtlich töten oder verletzen wollen durch Weltenmagie und schon gar nicht mich so was hingeben. "Gibt es eine Möglichkeit zu verhindern, dass so was noch einmal passiert?" "Es ist mir klar, dass du dies nicht willst. Natürlich kann man so was verhindern, durch Beherrschung, einen eisernen Willen und Selbstkontrolle. Im Ernstfall wenn man das von selbst nicht hinkriegt kann ich auch ein Siegel beschwören das deine Weltenmagie versiegelt sobald du wütend wirst, aber dies ist die Ausnahme."
    Wildcat nickte kurz, "Ich werde es erst ohne versuchen hin zubekommen, nur wenn ich es nicht schaffe, erst dann werde ich dich um Hilfe bitten Haures. Aber was wenn mich jemand mit Absicht so reizt das es zum Ausbruch kommt, was dann?" "Dann musst du dich einfach beherrschen, anders geht es dann nicht.", sagte er. Seufzend sah sie ihn an, das war leichter gesagt als getan, da konnte sie nur darauf hoffen, dass es nicht dazu kam. Ohne Vorwarnung setzten erneut Schmerzen ein und zogen ihr durch Arme und Beine was sie das Gleichgewicht verlieren ließ. Aber statt auf dem Boden aufzuschlagen landete sie in Haures Klaue. "Haures könntest du mich zu den Ebenen bringen und auch wieder mit zurück nehmen? Ich würde dich auf dem Weg dahin gerne etwas fragen es betrifft mein Weltenmagietraining. Haures grinste "Klar mache ich das, bei deinem Zustand wäre dies für dich eine Tortur." Er sprang in die Luft und lila Flügel bildeten sich an seinem Rücken. "Danke Haures.", erwiderte sie lächelnd. Es war etwas völlig neues für sie, mal in keinem Raumschiff zu sitzen und zu fliegen, sondern in einer Klaue sitzend durch die Gegend geflogen zu werden. "Wen oder was genau suchst du in den Ebenen.", fragte er neugierig. "Ich suche nach Phyrexian, Fiona hat eine Person draußen in den Ebenen geortet bei ihrem Oberflächenscann und da er hier nicht ist kann nur er es sein der dort draußen ist. Ich habe dir doch erzählt das der Strandabschnitt total verwüstet gewesen sein soll wo man mich fand. Ich war dort um es mir anzusehen, der Strandabschnitt ist nicht verwüstet, das verstehe einer Haures, ich jedenfalls nicht." "Womöglich hat ihn einer wieder hergestellt, nur wer? fragte sich Haures selbst. "Wir müssten ihn gleich erreicht haben.", teilte er ihr mit. "Ich werde Phyrexian fragen, vielleicht hat er eine Idee, darüber hinaus interessiert mich wie der Strand ausgesehen hat. Ich habe keine Erinnerungen an die Stunden davor, da ist nur ein schwarzes Loch." Kurz darauf hatte er Phyrexian entdeckt und landete. Seine lilafarbenen Flügel verschwanden und er setzte sie ab. "Phyrexian ich würde dich gerne etwas fragen, es betrifft den Strandabschnitt wo ich gefunden wurde. Ich war vorhin dort aber der Strandabschnitt ist nicht verwüstet, hast du vielleicht eine Erklärung dafür. Ich habe darüber hinaus eine Bitte an dich, könntest du mir zeigen wie der Strandabschnitt aussah, ich habe keine Erinnerungen an die Zeit wie du weißt." Phyrexian seufzte "Der Strandabschnitt wurde wieder hergestellt, ich weiß auch wer es war. Wie er vorher aussah? Ich zeige es dir." Mit den Worten sendete er ihr die Bilder vom verwüsteten Strand. "Wer war es, jemand den wir kennen? Als er ihr die Bilder von dem verwüsteten Strand sendete, starrte sie Phyrexian wie in Stein gemeißelt an. "Das soll ich gewesen sein.", flüsterte sie fassungslos. "Ihr kennt ihn nicht, aber ich." Er grinste als er Wildcats Miene sah. "Ja das hast du getan, was Wut so alles anrichtet" sagte er schadenfroh. Was er sagte holte sie schlagartig in ihre normale Verfassung zurück. Ihr Blick verfinsterte sich und sie sah ihn an. "Ein zweites Mal wird das was geschehen ist sicherlich nicht passieren Phyrexian, darauf kannst du dich verlassen.", knurrte sie leise. "Natürlich." höhnte er. "Du selbst sagtest mir wodurch das ausgelöst worden ist und wo ein Wille ist da ist auch ein Weg. Ich werde nicht diesen Weg gehen denn was geschehen ist habe ich nicht gewollt." Damit drehte sie sich um und ging zu Haures zurück. "Sicherlich." sagte Phyrexian knapp.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  4. #154
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Bei Haures wieder angekommen setzte sie sich in seine Klaue. Sie hatte das Gefühl als hätte Phyrexian vor gehabt sie mit seinem Verhalten zu reizen oder war es einfach nur Schadenfreude. Zumindest hatte es nicht funktioniert. "Lass uns zurück fliegen Haures." "Mache ich. Bist du schlauer geworden?", fragte er sie. "Ich weiß jetzt wie der Strand aussah Haures und ehrlich gesagt ich bin entsetzt darüber. Jetzt weiß ich was so ein unkontrollierter Wutausbruch für Verwüstungen anrichten kann. Wenn man bedenkt das ich erst seit kurzem Weltenmagie erlerne." Sie schüttelte den Kopf. "Nur was die Person betrifft die den Strand wieder in Ordnung gebracht hat wollte er mir nicht sagen, nur das er denjenigen kennt." Haures gibt es da etwas das du mir noch beibringen kannst, was meine Zweige betrifft?", fragte sie ihn als sie auf dem Rückflug waren. "Es gibt viele Techniken, jedoch wüsste ich nicht welche für dich nun am besten geeignet wäre, vor allem sollte jeder für sich selbst entdecken wie er Weltenmagie einsetzt." "Was meinst du mit viele Techniken und wie man sie einsetzt? Ich bin bereits in der Lage Zweige meiner Weltenmagie zu kombinieren Haures." "Das ist ein großer Fortschritt. Nur solltest du dich auch drauf konzentrieren, dass du diese Technik verfeinerst." "Wie meinst du das mit die Technik verfeinern?" "Du musst schneller werden, sicherer, stärker. Die Kunst besser begreifen.", erklärte er schlicht." "Du meinst schneller, sicherer und stärker darin werden, meine Zweige zu rufen, Kombos zu bilden und mein Durchhaltevermögen zu steigern? Ich habe gemerkt wie schwierig es ist die Kontrolle zu behalten bei einem Kombo, vor allem wenn man verletzt ist." "Genau, deswegen musst du dies alles steigern. Nur durch ständiges Training unter Belastung erweiterst du diesen Horizont." "Ich habe bevor das passierte jeden Tag am Strand trainiert aber immer so wie du es mir gesagt hast, mit Ausruhpausen dazwischen." "Das ist auch richtig so, aber nur sobald die Anstrengung viel zu groß wird. Weltenmagie ist zwar schädlich aber erst ab einer gewissen Dosis." "Ich denke, dass ich morgen wieder trainieren kann, Phyrexian sagte mir es würde zwei Tage anhalten und Tag zwei ist heute." Wenig später hatten sie das Haus erreicht, Haures landete in der Nähe des Eingangs und setzte sie runter. "Ich danke dir noch einmal für deine Hilfe Haures." "Das habe ich doch gerne getan Wildcat." sagte Haures. Sie ging hinein und nach draußen wo ihr Kitanja in riesigen Sätzen entgegen kam. Sie wuschelte ihrer Berglöwin durch die dichte Mähne und sah zum Tisch wo Perry saß, anscheinend hatte er sie noch nicht gesehen. Sie sah ihre Freundin an, legte kurz einen Finger auf ihren Mund und sah zu ihm. Leise näherte sie sich Perry und hielt ihm die Augen zu. Er griff vorsichtig nach ihren Händen und nahm sie von seinen Augen. Diese zierlichen Hände würde ich jederzeit wieder erkennen oder Smaragdauge.", sagte er mit einem lächeln in der Stimme. Er ließ ihre eine Hand los, drehte sich zu ihr um, stand auf, zog sie in seine Arme und küsste sie zärtlich auf den Mund. "Du siehst müde aus Liebes, nach dem Mittagessen legst du dich hin und schläfst ein bisschen, keine Widerrede." Er sah kurz auf seine Uhr, es war grad mal elf. Kurzerhand hob er sie hoch, ging mit ihr rein und brachte sie in ihr gemeinsames Zimmer wo er sie runter setzte. Er ging ins Bad und ließ Wasser ein. Wenige Minuten später verbreitete sich der Geruch von Mandelblüte im Zimmer. Perry kam ins Zimmer zurück, zog sie aus und brachte sie ins Bad. Er hob sie hoch, ließ sie in die Badewanne gleiten, entkleidete sich ebenfalls und stieg zu ihr in die geräumige Wanne.Gegen kurz vor 12 Uhr begaben sie sich nach unten zum Mittagessen wo schon alle Anderen anwesend waren. In Rekordzeit aß sie ihren Teller leer und bat Perry darum ihr noch einen Nachschlag zu holen, den sie genauso schnell aufgegessen hatte. Sie gähnte sich die Hand vor den Mund haltend, stand auf und ging gefolgt von Kitanja nach oben in ihr Zimmer wo sie sich aufs Bett setzte. Ihre Freundin war bereits auf das Bett gesprungen und hatte es sich bequem gemacht. Sie zog sich aus und legte sich hin. Ihre Berglöwin zog sie in ihr dichtes, weiches Fell wo sie einschlief. Als Perry wenig später leise das Zimmer betrat um nach ihr zu sehen musste er lächeln. Er hatte es schon so oft gesehen aber der Anblick war immer wieder niedlich. Kitanja hatte auf das Geräusch hin kurz ihre Augen geöffnet, sah zur Tür wo sie Perry entdeckte und schloss sie wieder. Leise setzte er sich in den Sessel neben dem Bett und wartete darauf, dass sie wieder aufwachte. Gegen 15 Uhr wurde sie wieder wach, ihre Freundin hob ihren Kopf und sah sie an. Als sie den Kopf drehte sah sie Perry neben sich im Sessel sitzen der sie lächelnd ansah. Er stand auf, setzte sich zu ihr auf die Bettkante, legte beide Arme um sie, beugte sich zu ihr runter und küsste sie zärtlich am Hals. Sie stand auf, verließen ihr Zimmer und gingen nach unten zu den Anderen. Sie sah auf ihre Uhr am Kommunikator und seufzte es würde nicht mehr lange dauern bis es wieder losging. Zum Glück war der Spuk morgen vorbei. Perry war noch einmal ins Haus gegangen, kam etwas später mit einem Teller zurück, wo belegte Brote drauf lagen und stellte diesen auf dem Tisch ab. "Du verwöhnst mich Perry.", raunte sie ihm leise ins Ohr. Er lächelte darauf hin. "Was hältst du von einem kleinen Spaziergang wenn du mit essen fertig bist Liebes, nur du, ich und Kitanja. Wenn es zu anstrengend wird für dich, sag mir Bescheid und wir gehen zurück." Sie nickte zustimmend und lächelte. Als es soweit war und sie aufgegessen hatte, legte er einen Arm um sie, zu dritt verließen sie das Haus und gingen in Richtung Strand. Unterwegs dachte sie an das worüber sie mit Haures gesprochen hatte. Es würde nicht einfach werden ihre Gefühle und Temperament im Zaum zu halten. Sofort fiel ihr ein was Phyrexian gesagt hatte und ihre Hand ballte sich kurz zur Faust. Er glaubte also nicht, dass sie es schaffen würde. Ein finsteres Lächeln erschien für einen Moment in ihrem Gesicht. "Er will einen Beweis dafür, das ich dazu fähig bin, das es kein zweites Mal zu dem kommen wird was einmal geschehen war. Die Wette verlierst du Phyrexian verlass dich drauf, es wird mir eine Freude sein dir das Gegenteil zu beweisen.", dachte sie nur im Stillen.
    Wenn der Spuk morgen vorbei war, würde sie ihr Training wieder aufnehmen und versuchen ihre Techniken zu verfeinern. "Perry lass uns anhalten und eine Pause machen." , bat sie ihn. Sie setzte sich neben Perry ins Gras, lehnte sich an ihn und sah aufs offene Meer hinaus. Wildcat schloss ihre Augen und lauschte dem rauschen der Wellen. Er sah sie von der Seite an, nur Sekunden später fand sie sich in seinen Armen liegend wieder und er küsste sie zärtlich. Perry sah sie besorgt an. "Du siehst erschöpft aus, wir sollten uns auf den Rückweg machen, er wird länger dauern als der Weg hierher." Sie sah kurz hoch zur Sonne sie stand bereits weitaus tiefer als zu dem Zeitpunkt wo sie losgegangen waren. Er stand auf, half ihr hoch und sie machten sich langsam auf den Rückweg.Perry hatte Recht behalten, sie mussten öfter eine Pause auf dem Rückweg machen. Als sie am Haus ankamen gingen sie hinein. Mehrere Stimmen die aus einem Raum drangen weckten ihr Interesse und sie gingen hinein. Beim Anblick der Tafel sah Wildcat Perry an. "Es sieht so aus als würde hier irgendwas gefeiert werden aber ich weiß von keinem Anlass für so eine Feier. Ich habe ein ungutes Gefühl dabei, etwas sagt mir, dass uns beiden nicht gefallen wird was wir erfahren werden. Sie setzten sich beide hin, Wildcat beschäftigte wieder was Haures ihr gesagt hatte. So bekam sie auch nicht mit das Averru den Raum betrat, das leichte klingen von Glas ließ sie aus ihren Gedanken aufschrecken und sie sah zu der Stelle woher es kam. Als Averru verkündete das er und Mondra heimlich geheiratet hatten war sie entsetzt, aber schlimmer waren die Gefühle die in ihr hoch kamen, Wut, Unverständnis darüber und vor allem unendliche Traurigkeit. Wie konnte sie ihr und Perry so etwas antun? Hatte sie jemals vorgehabt es ihnen überhaupt zu sagen und jetzt sollten sie sich darüber auch noch freuen. Dann hörte sie Phyrexians höhnende Worte in ihren Ohren klingen und begann dagegen anzukämpfen. Sie schaffte es aber es hatte ihr eine Menge Kraft geraubt. Perry hatte es bemerkt und handelte sofort. Er stützte sie mehr als sie sich selbst auf den Beinen halten konnte. An der Wand neben der Tür blieb sie stehen, das was sie jetzt tun würde hatte sie zuletzt in Taj-Nar getan. Unbemerkt lauschte sie und bekam so mit was Isaac, Lord Windgrace und Isabel sagten. Anscheinend besaßen die drei nicht mal genügend Rückgrad es ihr offen ins Gesicht zu sagen, was sie über sie dachten, stattdessen redeten sie lieber hinter ihrem Rücken über sie. Am liebsten wäre sie umgekehrt um es ihnen direkt an den Kopf zu knallen, wie sie darüber dachte, kam dann aber zu dem Schluss, dass es das nicht wert war. Zu wissen, dass die drei niemals erfahren würden das sie es wusste ließ sie grinsen. Perry sah es, hob sie hoch und fragte sie auf dem Weg nach oben in ihr Zimmer. "Sag mal mein kleiner Liebling was erheitert dich so?", fragte er sie telepathisch. "Ich amüsiere mich gerade darüber, das ich weiß was Isaac, Lord Windgrace und Isabel hinter meinem Rücken über mich gesagt haben, es scheint Standard zu sein, hinter meinem Rücken über mich zu reden. Das sie niemals erfahren werden, dass ich es weiß amüsiert mich.", gab sie genauso zurück. "Du hast deine Fähigkeiten genutzt unbemerkt zu lauschen? So was macht man aber nicht Liebes." Der belustigte Unterton der in diesen Worten mit schwang war kaum zu überhören.

    Oben angekommen öffnete er die Tür, ging mit ihr zu einem Sessel und setzte sie ab. Er verließ kurz das Zimmer und kam mit zwei Tellern voll gepackt mit Essen zurück die er auf dem Tisch absetzte. Er setzte sich in den anderen Sessel und sie aßen gemütlich.
    Als sie fertig waren damit sah er sie an. "Darf ich erfahren was die drei gesagt haben?"
    Wildcat nickte kurz. Icaac zischte "Welche Schwester verlässt die Feier zur Heirat, auch wenn es eine geheime war. Von Lord Windgrace kam "Nicht besonders nobel und kultiviert, selbst wenn man geschwächt ist, sollte man doch solange bleiben wie man kann und an die Grenzen gehen, immerhin ist es ihre Schwester und von Isabel kam "Ich kann nicht glauben, dass sie Geschwister sind." "Du hattest mit deinem ungutem Gefühl mal wieder Recht. Ich verstehe nur zu gut, dass dir die Nachricht einen Schlag versetzt hat, bei unserer war sie dabei, aber Mondra zieht es vor heimlich und ohne einen Ton zu sagen zu heiraten. Mal gucken ob sie den Mut hat es uns irgendwann zu erklären warum und wieso sie das tat. Weiß Lord Windgrace über das was geschehen ist Bescheid und warum es dir nicht gut geht?" Sie nickte kurz, "Er weiß es Perry, aber es hat ihn nicht weiter interessiert und er hat mich auch nicht mehr gefragt." "Was Isabel angeht Smaragdauge, vergiss was sie gesagt hat, du und Mondra habt vieles gemeinsam und es wäre langweilig währst du in allem wie sie. Es ist nicht nobel und kultiviert zu sagen, man sollte so lange auf einer Feier bleiben wie man kann und an seine Grenzen gehen, selbst wenn man geschwächt ist. Denn die betreffende Person würde sich nur quälen um denjenigen einen Gefallen zu tun und das ist keineswegs Sinn der Sache. Vielleicht hätte er sich vorher mal erkundigen sollen wie es dir geht aber das tat er nicht.
    Es scheint bei Boros Heerführern wie Lord Windgrace wohl normal zu sein, sie scheinen das wohl als Schwäche anzusehen, aber wir sind Terraner und uns kümmert das herzlich wenig. Das es dir gut geht steht für mich an oberster Stelle. Fiona wäre da mit mir einer Meinung, das weiß ich auch so." Er stand auf, kam zu ihr und zog sie in seine Arme. Ein liebevoller und zugleich besorgter Blick lag in seinen graublauen Augen. Er zog sie kurzerhand aus, brachte sie zum Bett wo er sie hinein legte und zudeckte. "Ruh dich aus, ich gehe nicht weg."

    Als Wildcat gegen Abend die Augen öffnete war das Zimmer eingehüllt in ein goldenes Licht.
    Als sie sich umschaute, sah sie dass Perry den Raum mit Kerzen beleuchtet hatte.
    Er selber stand am Tisch und öffnete eine Flasche. Gerade als sie etwas sagen wollte, drehte sich Perry um und sah sie erfreut und zärtlich an.

    "Hallo mein Liebling, hast du gut geschlafen?"

    Wildcat nickte mit dem Kopf, doch dieses sah Perry nicht mehr, da er den Inhalt der Flasche
    in zwei Champagnergläser füllte. Als die Gläser gefüllt waren, ging er auf Wildcat zu und sah sie zärtlich an. Er gab ihr ein Glas und ging noch einmal zum Tisch um die Erdbeeren zu holen, die dort auf sie warteten. Die Schale stellte er auf das Bett und setzte sich dann selber hin. Wildcat bewunderte das Leuchten und die Zärtlichkeit in seinen Augen und ihr Körper bekam vor Erwartung von dem was jetzt folgen mochte eine Gänsehaut.

    Perry stieß mit ihr an und der Champagner lief prickelnd ihren Hals herunter, dann nahm er eine Erbeere, steckte sie ihr halb in den Mund und näherte sich mit seinem, ihren Mund, um die andere Hälfte der Beere zu bekommen. Als sich ihre Lippen berührten, überkam Wildcat eine heftige Zärtlichkeit, die sie in ihrem Kuss wiedergab. In dem Moment vergaßen beide die Welt um sich herum und die nächste Stunde gehörte nur ihnen.
    Als er irgendwann auf die Uhr sah war es kurz vor Mitternacht. "Es wird Zeit Liebes, es ist fast Mitternacht. Ich hole jetzt deine Schlaftablette." Er stand auf, kam mit dieser und einem Glas Wasser ans Bett und gab sie ihr. Das Glas stellte er auf den Tisch, löschte die Kerzen und kam zu ihr ins Bett zurück wo er sie in den Arm nahm und zusammen einschliefen.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  5. #155
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Tage später erst wurde Mondra aus der Klinik entlassen, Mc. Donald ermahnte den Gildenmeister das er gut auf seine Gattin achten sollte.
    "Sie können mir Vertrauen ich werde nicht zulassen das sie sich in Gefahr begibt oder ihr irgendwer schadet."
    Liebevoll hatte der Engel seinen linken Arm um seine Frau gelegt und zog sie sanft an sich.
    Mondra schmiegte sich an ihn und lächelte.
    "Machen sie sich keine Sorgen Robert, ich bin in den besten Händen." Gab die Agentin von sich.
    Sie verabschiedeten sich von Mc. Donald und verließen die Klinik.
    Averru hob Mondra in seine Arme und wollte mit ihr zum Haus fliegen.
    Doch sie schüttelte bestimmt den Kopf. "Lass uns bitte zu Fuß gehen Liebling. Wer weiß wann wir jemals wieder nach Seevenor zurück kehren."
    "Du hast recht mein Engel, ich kann verstehen das du diese Landschaft, diese Schönheit noch einmal sehen willst bevor wir wieder durchs All wandern." Erwiderte er lächelnd.
    "Engel haben Flügel, Liebster." Neckte sie ihn zärtlich. "Und zu weilen bin ich viel lieber ein kleines Teufelchen." Sie blieb stehen legte ihre Arme um seinen Nacken und zog seinen Kopf zu sich hinunter.
    Ihre grünen Augen die eben noch hell leuchteten, verdunkelten sich als sie tief in seine Augen sah.
    Ein Schauer fuhr ihr über den Rücken als seine Hände sanft über diesen glitten. Zitternd drückte sie sich an ihn und erwiderte verlangend seinen Kuss.
    "Willst du immer noch zu Fuß nach Hause meine Schöne?" Raunte er ihr leise ins Ohr.
    "Noch nicht." Flüsterte sie heiser zurück, löste sich von ihm und lief lachend hinunter zum Strand auf eine kleine versteckte Bucht zu.
    Der Engel setzte zu Fuß hinter Mondra her. Er ließ ihr zunächst einen kleinen Vorsprung, doch bevor sie sich versah war er in der Luft und landete vor ihr, breitete seine Arme auf und fing sie lachend im Lauf auf. Übermütig wirbelte er sie herum und ließ sich immer noch lachend mit ihr in den warmen Sand fallen.
    "Mein Liebster, beim nächsten Wettlauf bekommst du Flügelketten." Neckte sie ihn zärtlich und zog ihn an sich.
    "Alles bitte nur keine Flügelketten." flehte er spielerisch.
    "Wirklich alles?" Sie schaute ihn voller Liebe an. "Ich habe alles was ich mir je erträumt habe Liebster, eine Tochter, einen Mann, der mich liebt, und bald noch ein Kind von ihm."
    Zärtlich strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
    Er musste ihr nicht sagen das er sie liebte, jeder einzelne Kuss, den er ihr auf ihren Körper hauchte, jede Berührung war eine Liebeserklärung an ihr.
    Es dämmerte schon als sie erschöpft aber glücklich lächelnd in seinen Armen lag.
    "Wir sollten nun langsam doch zum Haus bevor sie uns suchen lassen." Seufzte sie.
    "Aber diesmal fliegen wir, ok?" zwinkerte er ihr zu.
    "Ja." hauchte sie verlegen, sie war viel zu erschöpft um nun noch zu laufen.
    Behutsam hob er sie hoch und schlug kräftig mit den Flügeln. Starker Wind blies ihm durch die schwarzen seidigen Haare.
    Mit den offenen langen Haaren sah er nun wirklich aus wie einer der Erzengel die sie auf einer alten Schrift gesehen hatte. Wie schön er war, wie wunderschön. Zärtlich glitten ihre Hände durch sein Haar.
    "Ich liebe dich." Flüsterte sie leise.
    Sanft ließ er sie auf dem Boden ab, als sie vor dem Haus landeten. Doch bevor Mondra auch nur einen Schritt gemacht hatte nahm er sie noch einmal auf den Arm.
    "Beinah hätte ich dieses Brauchtum von euch vergessen." Grinste er verschmitzt und trug Mondra über die Schwelle.
    "Eigentlich macht man das aber auch noch vor der Hochzeitsnacht!" Mondra lachte. Averru setzte sie ab und lächelte unschuldig. "Es ist doch vor der Hochzeitsnacht." Dann erstarb sein Lächeln langsam und sein Gesicht nahm einen nachdenklichen Ausdruck an.
    "Perry." sagte er nur knapp.
    Mondra drehte sich um und sah den Unsterblichen auf sich zu kommen. Irgendwie konnte sie sich nicht wirklich daran gewöhnen das der Vater ihres Sohnes nun ihr Schwager war verlegen schaute sie zu Boden.
    "Hallo ihr beiden, Mondra ich muss mal mit dir reden." Empfing er sie.
    "Um was geht es?" Fragte sie Perry und schmiegte sich unbewusst an den Gildenmeister.
    Perry verzog das Gesicht, scheinbar wollte er lieber mit ihr alleine reden, schien es sich aber anders zu überlegen.
    "Nun ja eigentlich kann dein Mann ja zu hören, du wirst es ihm sowieso sagen. Also ich finde es nicht richtig, dass du deiner Schwester und auch mir nicht, vor deiner Hochzeit gesagt hast dass du heiratest. Weißt du eigentlich wie sehr du Wildcat verletzt hast damit?" Perry war nun erzürnt.
    Averru schaute den Unsterblichen an und spreizte langsam seine Flügel.
    Mondra lächelte zärtlich zu ihm auf, sie wusste er wollte seinem Gegenüber nur zeigen das er nicht weiter so zu ihr reden sollte, ohne mit Konsequenzen zu rechnen.
    Aber Mondra hatte sich nichts zu schulden kommen lassen und brauchte sich nicht zu rechtfertigen.
    "Voraus gesetzt man weiß selber das man heiratet Perry. Und genau das wusste ich nicht, ich bin von allen beteiligten vor vollendeten Tatsachen gestellt worden. Es war auch für mich eine Überraschungstrauung. Und ich kann Averru verstehen das er vorher nichts sagen wollte, immerhin hätte ich auch nein anstelle von ja sagen können."
    Mondra blickte mit hoch erhobenen Kopf in Perrys blaue Augen.
    "Bei aller liebe zu meiner Schwester, die deine Frau ist, aber nicht immer dreht sich die ganze Welt um Wildcat. Ich hoffe du hast wenigstens Verständnis dafür? Wildcat muss begreifen lernen, das nicht immer alle so handeln wie sie es möchte, nur damit sie sich perfekt fühlt. Und noch etwas wieso ist sie gegen diese Hochzeit? Bringe deiner Frau bitte bei, dass man das was man wirklich liebt auch frei lassen muss. Also wenn sie mich als Schwester wirklich liebt, muss sie meine Entscheidungen respektieren.
    Und auch du musst nun eine Entscheidung von mir respektieren, ich werde mein Amt bei der LFT nieder legen." Mondra holte tief Luft, nun war alles raus was sie belastet hatte.

    Averru keuchte leise, diesen Schritt hatte er nicht erwartet. Er starrte seine Frau an fasste sich dann aber wieder und nickte. Wenn es ihre Entscheidung ist, wird es für sie das richtige sein. Er nickte als würde er seinen eigenen Gedanken bestätigen wollen und breitet seine Flügel noch weiter aus, er bemerkte erst jetzt das er eine Hand zur Faust geballt hatte. Dies könnte eskalieren.
    Erst nun wo sie geendet hatte, bemerkte Mondra wie angespannt Averru war, sanft nahm sie seine Faust in ihre Hand und lächelte ihm zu.
    Für sie war klar ihre Zukunft lag an der Seite dieses Mannes und auch ihre neuen Aufgaben würden an seiner Seite sein. Und erst recht nun wo sie sein Kind erwartete.
    Sie wusste in einigen Wochen wenn auch Perry den Grund erkennen würde, würde er sie verstehen. Nun aber sah sie in sein blasses versteinertes Gesicht, sie musste es in Kauf nehmen das er ihr nun zürnen würde. Nur ihr Entschluss war unwiderruflich.
    Averru senkte seine Flügel und seine Faust lockerte sich unter ihrer Hand. Doch noch bevor sie was sagen konnte wurden sie alle durch Kora die wohl die Stimmen in der Eingangshalle hörte unterbrochen. Stürmisch lief sie auf ihre Eltern zu und umarmte sie.
    Stumm nickte Mondra Perry zu, sie würden später weiter reden, gab sie ihm in Gedanken zu verstehen.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

(Cluster: nd03 - Sprache: de)
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