Länder
Deutschland
Weitere Looki-Spiele
Login
  1. #31
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Sich immer noch schüttelnd, schaute Mondra dem Schwarm Insekten hinterher.
    Jarad lächelte immer noch und man sah das er recht stolz auf seine? Mondra war sich nicht sicher waren es Käfer oder doch eine Art Fliegen?
    Jedenfalls machten sich die 3 auf den Weg um dem Schwarm zu folgen.
    Nach einem anstrengenden 2 Stundenmarsch der nach Mondras Meinung, eher vom Lager fort zuführen schien, blieb Jarad auf einmal stehen und flüsterte dabei mit der Hand nach unten zeigend "Wasser".
    Silva blickte auf den großen Fels auf den Jarad zeigte und man sah, er hielt den Golgarijäger für irrsinnig.
    Dann sagte der Boros, "Wasser wo?"
    "Da unten!" Gab Jarad leise zurück, er hob erneut seine Maske ab und der Schwarm Insekten flog auf seinen Kopf und krabbelt nun zurück in sein verfilztes Haar.
    Wieder begann sich Mondra unbewusst den ihren zu kratzen, überhörte die beiden Männer die sich ankeiften wie 2 alte Waschweiber und begann den Fels zur Seite zu schieben, was ihr alleine nicht gelingen wollte, sie keuchte und knurrte nun beide Männer wütend an.
    "Ihr habt später immer noch Zeit euch zu zerfleischen, faßt nun gefälligst mit an und schiebt den Fels zur Seite."
    "Die Frau hat recht," sprach Jarad.
    "Die Frau heißt immer noch Mondra" giftete Silva aber fasste nun an dem Fels mit an.
    Dann blickten sie alle 3 hinunter auf den Boden, ganz sachte sickerte das Wasser hoch der Fels musste eine Quelle blockiert haben.
    Sie tranken nacheinander am Wasser und füllten ihre Feldflaschen auf, erstaunt betrachtete Jarad sie anschließend dabei dass sie sich wenigstens das Gesicht wusch.
    Mondra schaute ihn an und knurrte das er sich weg zu drehen hätte.
    Leise erwiderte der Golgari, "Ich hab schon oft gesehen wie sich eine Frau wäscht!"
    "Du wirst gleich was ganz anderes sehn und zwar wie eine Frau dich wäscht!" gab sie zornig zurück.
    Es wirkte Jarad schreckte zurück und drehte sich um.
    "Geht doch, warum nicht gleich so!" Brummte Mondra und wusch sich weiter.
    Doch dann bewegte sie sich nicht mehr, ihr Blick war starr auf etwas das sich am Boden entlang schlängelte gerichtet, ein leises klappern war zu hören.
    Vorsichtig tastete sich ihre Hand zu ihrem Oberschenkel, nun ja keine hastige Bewegung, ging es ihr durch den Kopf.
    Ihre Augen fixierten die Schlange die sich auf sie zu bewegte und dann zog sie ihr Messer und warf es direkt auf den Schlangenkopf.
    Die beiden Männer drehten sich erschrocken mit gezogenen Waffen um.
    "Schon gut, ich hab uns nur ein Abendmahl besorgt Jungs. Habt ihr es gerne englisch oder doch lieber medium?"
    Mondra hielt nun ihre Laserpistole auf die Schlange gerichtet.
    "Roh!" kam von Jarad, sie schaute ihn an schnitt ein Stück von der Schlange ab warf es ihm zu und rief "Ok, hier fang!"
    Dann zielte sie mit der Pistole auf den Rest des Schlangenkörpers und grillte das Fleisch per Laserstrahl.

    ~~~~~

    Wie gerne würde er sich einmal kurz hinsetzten und verschnaufen aber diese Kreaturen machten dies unmöglich. Argus rannte entweder vor der Flut weg oder kämpfte gegen sie. Die Munition seiner Railgun war leer und er hatte sie schon vor stunden weggeworfen. Alle seine Granaten wurden schon verwendet um diese Kreaturen in Asche zu verwandeln. Das Scharfschützengewehr welches er auch nicht gebrauchen konnte hatte er schon längst in den Kopf eines der Wesen geschmettert. Derzeit kämpfte er gegen ein Trupp dieser Kreaturen. Sein Katana welches die einzige Waffe war die er bei sich trug zischte durch die Luft als er eines der Wesen mittig spaltete. „Gebt ihr denn nie auf?“ knurrte er leise. Eines der Wesen das kein Unterkörper mehr hatte versuchte seine Beine zu fassen zu bekommen um ihn zu Fall zu bringen. „Wäre auch zu schön gewesen.“ Murrte er. Er zertrümmerte mit der Faust den Schädel der Kreatur. Dann sprang er nach vorne und warf einer der Kreaturen um. Dabei schlitze er ihm mit dem Schwert die Bauchdecke auf. Ohne sich umzudrehen rannte er weiter. Irgendwo musste es doch einen Ausgang geben? Nur wo? Das es einen gab war klar, denn Argus hatte den Anschein das es immer weniger werden. Folglich mussten sie irgendwo rausströmen. Leider wusste er nicht wo sich eine solche Öffnung befand weshalb er immer weiter geradeaus lief. Argus war sich nicht mehr sicher ob er sich überhaupt noch unter dem Dschungel befand. Als er wieder einmal an einer Kreuzung abbog befand er sich wieder in einen der riesigen Räume. Diesmal war er leer. Frustriert drehte er sich um und rannte einen anderen Gang entlang. Besorgt blickte er auf den Akku seiner Unterstütztensysteme. Sie würden noch für 4 Stunden halten. Ohne diese hätte er Schwierigkeiten hier raus zu kommen. Er blieb kurz an einer der Kreuzungen stehen. Argus überlegte zu lange in welche Richtung er gehen sollte. Ein kochender Plasmaschuss traf ihn in den Rücken. Er schrie vor Schmerz auf und ging zu Boden. Seine Rüstung hatte den größten Schaden abgewendet jedoch stieg die Innentemperatur seiner Rüstung sehr schnell an. Argus wusste direkt das er schwere Verbrennungen an seinem Rücke hatte. Keuchend versuchte er wieder aufzustehen. Der Schmerz nahm ihm die Sicht und er hörte nur noch das knisternde Plasma hinter sich. Nur mit Mühe konnte er sich noch wegrollen und an der Stelle an der er gerade noch lag befand sich nun ein schwarzer, rauchender Krater. Die große Bestie ging langsam auf ihn zu und lud für einen nächsten Plasmaschuss. Mit zitternden Knien stand Argus wieder auf. Er war nicht bereit noch einen Treffer einzubüssen weshalb er auf das Wesen zu rannte. Das Wesen schoss und kochendes Plasma flog ihm entgegen. Argus wich aus in dem er an die Wand sprang und sich von eben dieser Wand abstieß. Er flog unter den Beinen des Monsters durch und durchtrennte mit seinem Schwert die Sehnen der Beine. Er hörte wie es zu Boden ging. Dann rannte er weiter und sprang dabei über eine, bisher von ihm nicht entdeckte Kreatur. Stutzend drehte er sich um. Es hatte sechs Beine und sah ansonsten aus wie eine Ameise nur hatte es am Hinterleib eine Art Sack in dem eine Flüssigkeit befand. Das Wesen drehte sich zu ihm um und spuckte diese Flüssigkeit auf ihn. Es war Säure. Argus blieb überrascht stehen und der ätzende Regen ergoss sich über ihn. Jedoch war seine Rüstung total unempfindlich gegenüber Säure. Allerdings war es der Boden nicht und eben dieser löste sich unter ihm auf. Dann brach er auch schon durch ihn durch. Argus fiel in die Tiefe. Schmerzvoll fiel er auf eine Art Brücke die durch einen großen Raum führte. Langsam stand er wieder auf und musste staunen. Er befand sich in einer Halle wo mehrere Schiffe stationiert waren. Sie waren ungefähr so lang wie Imperialkreuzer und hatten auch eine gewisse Ähnlichkeit mit ihnen nur hatten sie ein anderes Design. Ihre Außenhülle ähnelte dem der Kreaturen in den Gängen. An manchen Stellen sah er auch pulsierende Blasen. Und ohne jegliche Symmetrie und Ordnung ragen riesige Stacheln aus dem Bug und der Oberfläche des Schiffes. Dann hörte er wie die Triebwerke der abartigen Schiffe gezündet wurden. Langsam erhoben sich alle und zogen eine eigenartige Wolke hinter sich. Argus wollte gar nicht wissen was für einen Zweck diese diente. Er blickte gen Decke. Argus stutzte die Schiffe würden gegen die Decke krachen. Allerdings wäre es möglich dass die Oberfläche öffnen würden. Alle Schiffe brachen mit ohrenbetäubendem Lärm durch die Decke und durchschlugen sie. Die Trümmerstücke zerschlugen die Brücke auf der er Stand und wieder fiel er in die Tiefe. Diesmal landete er relativ weich. Argus hatte einen kleinen Trupp von den Kreaturen aus den Gängen unter sich begraben. Kopfschüttelnd stand er auf und was er sah erfreute ihn und erschreckte ihn wieder. Hunderte von Kreaturen hatten sich um ein kleines Loch in der Wand versammelt aus dem Licht strömte alle drehten sich zu ihm um. Einer der großen Kreaturen brüllte. Die kleine rannten auf ihn zu. Argus grinste. Er war zu müde gegen diese Masse zu kämpfen allerdings hatte er noch ein Möglichkeit. Sie war zwar gewagt aber sie war seine einzige. „Entschuldige Hiwa ich weiß du magst es nicht wenn ich dies tue.“ Flüsterte er. Dann tippte er langsam so als ob er alle Zeit der Welt hatte einen Befehl in seinen Computer. Dann lies er die Hand sinken und spürte einen sanften Stich.

    Langsam öffnete er seine Augen. Sein Schädel brummte und er konnte seine Umgebung nur leicht verschwommen wahrnehmen. Er setzte sich halb auf und stöhnte direkt vor Schmerz auf. Eine Leonidin die an einem Tisch stand und eine Salbe zubereitete drehte sich zu ihm um. „Ich habe nicht erwartet dass du so schnell aufwachen wirst.“ Sagte sie sanft. Averru atmete sanft ein und aus um sich zu beruhigen. Der Schmerz pochte im rechten Flügel, im linken Arm und am rechten Bein. Sein Arm und sein Bein waren bereits geschient. Ob sein Flügel auch geschient war konnte er nicht sagen er riskierte es aber nicht diesen zu bewegen. „Wir Engel haben eine verschnellte Heilung.“ Gab er matt zur Antwort. Sanft trat die Leonidin an sein Bett. Sie reichte ihm eine Schale mit Wasser. „Trinkt das wird dir gut tun.“. Er nickte nahm die Schale und trank etwas von dem Wasser. Währendessen untersuchte die Heilerin sein gebrochenes Bein. Erleichtert sah Averru das dass linke Hosenbein so weite hochgekrempelt wurde wie es ging. „Der Verband muss erneuert werden aber ansonsten scheinst du dich gut zu erholen.“. „Sie müsse Risha sein oder?“ fragte Averru. Überrascht drehte sie sich zu ihm um „Ja die bin ich nur woher wissen sie dies?“. „Ich hörte wie ein Leonide über sie sprach und dachte mir dass sie es sein müsste.“. Er musterte die Leonidin. Sie sah bis auf die Haare und die Kopfform eines Löwen aus wie ein Mensch. Sie trug ein weißes Gewand und an ihrem Gürtel waren mehrere kleine Taschen befestigt. Jemand klopfte an die Tür und Risha machte sie auf und redete mit jemandem. Averrus Blick schweifte dabei durch den Raum. Die Rüstung die er einst trug lag fein säuberlich auf einem Tisch. Die große Lanze lehnte an einer Wand. Risha kehrte mit einem Männlichen Leoniden wieder in den Raum zurück. Dieser hatte eine Rüstung an und hatte eine lange Mähne. Dazu trug er einen langen roten Umhang und hatte einen Stab in der rechten Hand. „Dies werte Engel ist einer unserer Anführer General Zuka Zamamee.“ Dabei ging sie einen Schritt zur Seite damit der Leoniden den Engel besser betrachten konnte und auch andersrum. „Ich bin erfreut sie hier in der Leonidenstadt Taj-Nar willkommen zu heißen werter Engel.“. „Ich danke ihnen dass sie mich hier aufgenommen haben aber bitte nennen sie mich doch Averru.“. „Selbstverständlich, ich wüsste nur zu gerne was sie hier auf Mirrodin suchen?“. Averru seufzte „Wir sind hier um die Dimir bei einem gefährlichen Experiment auf zu halten. Ich habe die Vermutung dass sie sich bei den Vedalken befinden. Als ich mit einer Armee auf den Planeten landen wollte wurde mein Schiff aber abgeschossen.“. „Das Feuer am Himmel.“ murmelte der Leonide. Averru ging nicht weiter auf das Feuer ein „Allerdings wurden meine Truppen auf den Planeten verstreut sodass wir einiges an Effektivität verloren haben. Mit ihrer Hilfe würde ich gerne meine Truppen wieder zusammen führen.“. Der Leonide lachte „Das kommt wie gerufen. Sie führen dann mit ihrer Armee einen Militärschlag gegen die Vedalken aus. Das ist hervorragend wir liegen mit denen nämlich zurzeit in Krieg. Jedoch sind sie besser ausgerüstet.“ Averru grinste „Das sollte sich mit unserer Hilfe ändern.“ Der Leonide nickte und unterhielt sich kurz mit Risha. Averru machte sich dennoch Sorgen. Was war mit Mondra? War sie noch am Leben? Silva war bei ihr und der würde nicht zulassen dass sie sterben würde. Schließlich wusste er nicht was in der kurzen Zeit passiert ist. „Meine Himmeljäger werden sofort ausschwärmen und die Teile eurer Armee suchen.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der Leonidenanführer. Averru blickte ihm nach. „Ist er vertrauenswürdig?“ fragte er Risha. „Natürlich!“ entgegnete sie.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  2. #32
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Die Sonne ging unter, Jarad schlug vor auszuruhen. Silva der ihm zustimmte, sagte er würde die erste Wache übrnehmen, danach wollte Jarad acht geben.
    "Ruhen sie sich aus Mondra, wir werden im Morgengrauen den Marsch wieder aufnehmen, wenn wir weiter so vorran kommen, schaffen wir es noch vor Ablauf der 3 Tage im Lager zu sein.
    Ach ja," Silva räusperte sich kurz. "Für eine Zivilistin, halten sie sich wirklich gut."
    "Danke Silva."Mondra lächelte, sie wusste für ihn war das ein großes Kompliment.
    Jarad hatte sie belauscht bei dem Gespräch und er nickte kurz, als Silva die Worte aussprach, so als wolle er ihnen zustimmen. Dann drehte er sich um und ein leises gleichmäßiges schnaufen ließ vermuten, das er nun schlief.
    Mondra konnte noch nicht einschlafen, sie sah vor sich noch einmal wie Jarad von der Schlange selber nichts aß und das rohe Fleisch dem Schwarm Insekten überreichte.
    Sie hat bei dem Anblick selber keinen Bissen mehr runter bekommen und dabei beobachtet wie er sich dem Schlangenkopf zu wendete um das Gift aus ihren Zähnen zu pressen.
    "Für meine Pfeile!" Sagte er ihr.
    Ich möchte nicht sein Feind sein, dachte sie und ihren Gedanken flogen weg, sie schloss ihre Augen und konzentrierte sich auf Averru um den sie sich von allen am meisten sorgte.
    Sie sah ihn auf einem Lager liegen, seine Augen waren geschlossen eine Frau die den beiden die ihn fanden ähnlich sah, kümmerte sich fürsorglich um seine Verletzungen richtete sein Bein schiente es und dann wandte sich seinem Arm und dem Flügel zu.
    Sie hörte sein leises stöhnen und ihr Herz zog sich vor Schmerz und Sorge zusammen.
    Doch das Bild vor ihrem inneren Auge löste sich auf und ihre Gedanken flogen weiter, so bekam sie nicht mehr mit wie er wieder zu bewusstsein kam.
    Sie befand sich nun in einer Höhle um sie herum die gleichen Kreaturen, die aus der Erde krochen.
    Sie sah wie Plasmakegel durch ein Höhlenlabyrint schoßen, spürte plötzlich einen entsetzlich brennenden Schmerz in ihrem Rücken sie ging in die Knie, aber das war nicht sie, die dort in die Knie ging.
    "Argus!" Mondra rief seinen Namen in Gedanken. "Steh auf, kämpfe weiter. Hiwa, hörst du, Hiwa wartet auf dich!"

    Jarad der nur tat als schliefe er stand auf und schritt nun an Silvas Seite.
    Mondra bekam nicht mit wie Silva und Jarad sie anschauten und wie Silva besorgt den Golgarijäger frug.
    "Verliert sie ihren Verstand?"
    "Nein, sie ist eine Geistwanderin."
    "Eine was?" Silva schaute Jarad an, als zweifel er nun auch an dessen Verstand.
    "Sind alles Boros so schwer von begriff?" gab Jarad leicht provozierend von sich.
    "Ich zeig dir gleich wie wir Boros sind!" Brauste Silva auf.
    "Leise, wir sollten die Frau nicht wecken solang ihr Geist wandert, sonst kommt er nicht zu ihr zurück."
    Er schaute Silva mit schräg gestellten Kopf an, so als würde er nun abwägen ob es einen Sinn machte ihm zu erklären was eine Geistwanderin ist.
    "Sie." Und damit zeigte Jarad auf Mondra. "Sie ist eine Frau die über ihre Gedanken Kontakt mit anderen Lebewesen aufnehmen kann. Menschen nennen das Telepathie, aber sie dort wandert, ich habe ihre Aura aufsteigen sehn, sie verlässt ihren Körper dazu und das nennt man bei den Golgari einen Geistwanderer. Diese empfangen nicht nur Bilder, sondern befinden sich zuweilen in den Körper der Menschen oder anderen Lebewesen um die sie sich sorgen oder nach denen sie suchen."
    Silva wusste nicht ob ihm das gefiel, was ihm Jarad dort sagte, er fand es unheimlich das ein anderer Mensch in seinen Geist eindringen konnte, er fand es schon erschreckend sich vorzustellen, dass sie all seine Gedanken lesen konnte.
    Er kniff nun die Augen zusammen er suchte diese Aura von der Jarad sprach, aber er konnte nichts entdecken.
    Dann drehte er sich Schulter zuckend in die andere Richtung um und hielt ausschau in die Nacht.

    ~~~~

    Bevor sie und Perry die Brücke verließen blickte sie nach draußen. Die 300 Space- Jets waren soeben gestartet und hielten auf Mirrodin zu.

    "Perry ich halte es für eine gute Idee wenn ich Bondy, Hiwa und Isaac zum Konvoi mitnehme und dort absetzte, sie können da unten helfen, da wir so schon alle Hände voll zu tun haben."

    "Da stimme ich dir zu Liebes, also beeilen wir uns."

    Sie ging mit Perry und Kitanja zu Fiona, wo schon Hiwa, Bondy und Isaac warteten. Perry ging mit Wildcat in ihre Kabine und zog ihr den schwarzen Kampfanzug wieder an während die anderen in den Frachtraum gingen.

    Er hatte den Reißverschluss ihres Kampfanzuges verschlossen und zog sie in seine Arme.

    "Sei bitte vorsichtig dort unten, " verließ ihre Kabine und stieg aus während sich der Schott hinter ihm schloss.

    Wildcat ging ins Cockpit, startete die Triebwerke und verließ den Hangar der SOL 1.
    Sie folgte den Space- Jets die auf die zuletzt bekannte Position des Konvois zuflogen.
    Als sie auch dort eintraf sah sie wie jene Kreaturen unter Beschuss von Imperialkreuzern, Schlachtschiffen und den Space- Jets der SOL standen.
    Sie landete etwas abseits des Konvois, ein Stück weiter weg sah sie Haures, noch immer kämpfte er dagegen an das er nicht die Kontrolle verlor.
    Ihr kam eine Idee, der Stab den Isaac damals in der Hand hatte auf der Krankenstation, das war vielleicht die einzigste Chance das Haures sich beruhigte.

    Während Bondy und Hiwa schon ausstiegen wandte sie sich an Isaac.

    "Was ich dir jetzt sagen muss fällt mir nicht leicht Isaac. Kurz bevor ich Alckechin und Alphagene hier absetzte kam Haures wieder zu sich. Wo ich sah daß seine Augen lila waren fragte ich Alckechin was mit Haures los ist. "

    "Haures sagte mir daß er im Blutrausch sei und sich nur noch schwer kontrollieren könne. Es sei nur noch eine Frage der Zeit bevor er endgültig die Kontrolle verliert und alles um sich herum tötet. Ich will nicht das es dich als seinen Freund erwischt sollte er genau dann die Kontrolle verlieren, deshalb gehe ich zu ihm. Ich bitte dich mir den Stab den du bei dir trägst kurz zu geben."
    "Wildcat wissen sie was sie da sagen, der Sicherheitsmechanismus sendet elektrische Blitze aus, diese werden je länger du ihn in der Hand hast mit jedem Mal stärker. Ich weiß daß du mir und Haures das Leben gerettet hast da draußen in der Wüste."

    "Ja ich weiß und nun tu ich es ein zweites Mal indem ich Haures helfe, schau her."

    Wildcat zog ihre Laserkampflanze aus dem Futteral am Bein und aktivierte diese.

    "Erinnerst du dich an diese Waffe Isaac? In aktivierten Zustand verfügt diese über einen Schild was genauso wie das Material aus dem sie besteht Blitze über einen längeren Zeitraum absorbieren kann, die Zeit reicht aus und ich hoffe Haures beruhigt sich schnell.

    Isaac zog den Stab hervor und gab ihn Wildcat, als die ersten elektrischen Blitze auf den Schild trafen und absorbiert wurden ohne das Wildcat etwas passierte.

    "Warte hier auf mich solange Isaac und komme erst zu Haures wenn er sich beruhigt hat dann gebe ich dir den Stab wieder."

    Sofort machte sie sich auf den Weg zu Haures und hatte ihn kurz darauf erreicht. Noch immer waren seine Augen lila und kämpfte dagegen an.

    "Haures erkennst du das was ich in meiner Hand halte, „ sie hielt ihm den Stab hin und wartete ab.

    Wildcat sah wie sich seine Augen auf den Stab richteten und er diesen ansah. Erst geschah nichts doch dann verschwanden seine lilafarbenen Augen und wurden wieder normal, es war geschafft. Hoffentlich umarmt er mich jetzt nicht auch noch dachte Wildcat nur kurz.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  3. #33
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Er schloss langsam die Augen. Argus spürte wie die Kampfdroge sich in seinen Körper ergoss. Sein ganzer Körper wurde überflutet, sein Puls steigt, seine Atmung beschleunigte. Argus spürte wie er die Kontrolle über seine Körper verlor. Dann öffnete er die Augen schlagartig. In der Spiegelung seines Visiers sah er wie seine Augen bis auf die Pupille rot wurden. Normalerweise versuchte er sich selbst aufzuhalten wenn er den Furymodus aktivierte doch diesmal stachelte er sich selber an. Die Kreaturen stürmten auf ihn zu. Er brüllte die voranströmende Flut von Kreaturen an, eine Aufforderung zum Kampf. Dann zog er sein Katana und rannte ihnen entgegen. Drei Kreaturen sprangen auf ihn zu, er wiederum sprang ihnen entgegen. Blitzschnell schwang er das Schwert und schlitze den Kreaturen die Bauchdecke auf. Dann setzte er zu einem weiteren Angriff an. Einer der großen Kreaturen schoss mit Plasma auf ihn während er die erste Reihe mit seinem Schwert zerhackte. Er lies sich von der Plasmalanze am linken Arm treffen. Wieder durchzuckte ihn ein gigantischer Schmerz aber er verzog keine Minne, er schrie nicht auf und ging nicht in die Knie. Argus rammte das Schwert in das Auge des Monsters. Es schrie laut auf und fiel dann zuckend zu Boden. Er zertrümmerte mit seiner Faust den Schädel einer weiteren Kreatur. Während er sich zu einer weiteren Kreatur umdrehte packte er eine andere Kreatur am Schädel und nutzte sie als Schutzschild als eine weitere Plasmalanze auf ihn zu flog. Unter der großen Hitze platze die Kreatur und ging in Flammen auf. Ohne eine Regung oder Emotion zu zeigen drehte sich Argus um und rammte sein Schwert in den Leib einer anderen Kreatur. Er kämpfte so lange bis er alle Kreaturen getötet hatte. Dann ließ die Wirkung der Droge nach, erschöpft und müde ging er auf die Öffnung in der Wand zu. Gerade wollte er aus der Wand springen da sich diese an der Wand einer Klippe befand als er hörte wie etwas Schweres hinter ihm auf den Boden krachte. Langsam drehte er sich um eigentlich wollte er gar nicht wissen was das wieder für eine Kreatur war aber schließlich würde die Aufzeichnung wichtig für die Feldaufklärung sein. Was er da sah lies das Blut in den Adern gefrieren. Eine vierbeinige Kreatur so groß das es problemlos einen Juggernaut mit einen der Klauen zermalmen würde stand ca. 100 Meter von ihm entfernt in der Halle. Aggressiv scharte es mit den gigantischen Klauen auf dem Boden. Auf seinem Rücken konnte man riesige Stacheln erkennen und auf seinem Kopf waren dünne aber sehr lange Fangarme die hin und her wirbelten. Die Kreatur öffnete sein Maul und hob die Zunge an. Wieder konnte man eine Plasmakanone erkennen. An seinem Unter- und Oberkiefer waren jeweils zwei Säcke zu erkennen die genauso aussahen wie die auf den Ameisenartigen Wesen. Sehr wahrscheinlich war darin auch Säure enthalten. Die Kreatur brüllte und Argus Ohren schmerzten so laut war der Ton. Dann öffnete sie ihr Maul und lud eine Plasmalanze dabei spritzte sie ein bisschen Säure in die Kugel die sich sammelte. Merkwürdigerweise flog die Säure in der Kugel umher. Dann schoss das Monster die Plasmalanze auf Argus ab. Obwohl sie noch nicht einmal in der Nähe von Argus war spürte er schon den Anstieg der Temperatur. Die Leichen der Kreaturen die er zuvor getötet hatte wurden eingeäschert. Ohne den weiteren Verlauf der Lanze zu betrachten drehte sich Argus um und sprang die Klippe hinunter. Im Flug drehte er sich um. Das Plasma durchschlug die Wand und brannte ein riesiges Loch in die Klippe. Die Plasmalanze flog weiter und schlug dann in einer Gruppe von Bäumen ein die sofort in Flammen aufgingen. Argus spürte wie er in Wasser einschlug. Vor Erschöpfung wurde er ohnmächtig.

    „Vielen Dank, in Blutrausch zu verfallen ist kein Zuckerschlecken.“ Brummte Haures leise und tippte dabei zum Dank leicht auf Wildcats Schultern. Er schaute kurz zur Seite und zerschlug dann die letzten drei Kreaturen mit seiner Klaue. „Ich würde nun gerne wissen was mit den anderen ist. Wo ist eigentlich Alckechin?“. Haures blickte dabei suchend gen Himmel. „Keine Ahnung seit wir ihn abgesetzt haben, haben wir nichts mehr von ihm gehört.“. Haures schnaubte „Das ist nicht gut. Ich würde es ihm zu trauen das er zu Phyrexian geht damit er diesen Wahnsinn beenden kann bevor er anfängt. Wenn das wirklich macht ist er schön blöd denn Phyrexian war schon immer stärker als er und wird es auch immer sein.“. Gerade wollte Haures noch was hinzufügen da durchfuhr ihn ein Schock und er fiel auf einer seine Knie. Kurz blitzte ein Bild vor seinem Auge auf wie Phyrexian einen Vampir gegen die Wand drückte. „Er ist aufgewacht. Er wird die Vedalken ermorden.“ Keuchte Haures.

    Langsam öffnete er seine Augen, setzte sich auf und stieg den Altar hinab. Belustigend schaute er in die Augen des überraschenden Vampirs der sich ein grinsen nicht verkneifen konnte. „Fantastisch.“ Hauchte er leise. Anscheinend war der Anblick wie er langsam den Altar hinab stieg schon beeindruckend. Der Vampir nahm die Terrorklinge in die Hand und deutete an das Phyrexian ihm folgen sollte. Er wagte es also sein Schwert anzufassen. Dieser törichte Vampir hatte nun den Tod verdient, das stand zwar schon lange fest aber jetzt würde auf eine besondere Weise sterben. Phyrexian legte seine Hand auf die Schulter des Vampirs und flüsterte in sein Ohr „Das ist mein Schwert, Sterblicher!“. Mit diesen Worten schlug er mit der Faust dem Vampir ins Gesicht. Szadek flog gegen die nächste Wand. Phyrexian nahm sein Schwert an sich und schwang es kurz. Das Gefühl wieder den Schaft dieser Waffe zu spüren erheiterte ihn. „Wie kann das sein du solltest mir doch gehorchen.“ Stammelte der Vampir. „Du denkst du wärst mein Meister? Der einzige Meister den ich habe bin ich selber.“ Zischte Phyrexian. „Aber ich bin gnädig und werde dir einen ganz besonderen Tod gewähren.“ Sagte Phyrexian süßlich. Dann stürmte er auf den Vampir zu der wiederum auch auf ihn zustürmte. Dachte er wirklich dass er ihn aufhalten könnte? Nach einem kleinen Schlagabtausch lehnte der Vampir erschöpft gegen eine Wand. Phyrexian lähmte ihn mit einem Blitz aus negativer Weltenenergie. Mit weit aufgerissenen Augen musste der Vampir dabei zu sehen wie Phyrexian ihm am Hals packte und dien Wand hoch zog. „Du wirst mir noch einen wunderbaren Dienst erweisen.“ Schnurrte er. Dann führte er seine Hand langsam zum Bauch des Vampirs. Anstatt die Bauchdecke des Vampirs aufzuschneiden wurde die Hand leicht transparent und glitt in den Bauch ein. Szadek schrie, es wäre höchst verwunderlich wenn man seinen Schrei nicht in ganz Lumegrind hören würde. Für Phyrexian war es aber Musik. Dann zog er etwas aus Szadek heraus das genauso aussah wie er nur etwas kleiner und transparent war. Phyrexian führte seine Hand an der die Seele des Vampirs hing zum Mund und saugt diese auf. Dann schluckte er die Seele hinunter und der Körper des Vampirs sank langsam und leblos zu Boden. „Es wird Zeit einen Sturm zu verursachen.“.

    Jarad erschauderte. „Was ist los?“ Fragte ihn Silva. „Ein Sturm zieht auf.“ Flüstere er leise. Silva schaute gen Himmel und sah an der südlichen Himmelsphäre eine schwarze Wolke aufziehen. Ein Unwetter nahte.

    ~~~~~
    Die 3 liefen nun schon den zweiten Tag durch die Steinwüste, Silva und Jarad schienen einen heimlichen Wettbewerb auszutragen, denn sie überholten sich abwechselnd und wurden immer schneller.
    Mondra hatte nun wirklich mühe den beiden zu folgen, sie war erschöpft doch sie ließ es die beiden sturen Streithammel nicht merken.
    Aber irgendwie war etwas anders, es kam ihr vor als würden die Käfer und Skorpione die sie zu Hauff in der Steinwüste antrafen verschwunden sein.
    Seltsam eben noch schrie Jarad Silva an, der ihn absichtlich provozieren wollte, in dem er tat als wolle er die Käfer zertreten die über den Boden krabbelten. Und Jarad drohte ihm dann immer „Wage es nicht Boros, die Käfer sind meine Freunde du wirst es bereuen wenn du einen von ihnen zertrittst!“
    Mondra verfluchte dadurch mittlerweile den Tag an dem beide geboren wurden.
    Aber nun, kein Lebewesen schien sich mehr auf dem Boden zu befinden und in der Luft hatten diese seltsamen großen Vögel die sie an riesige Geier erinnerten das Kreisen über sie aufgegeben.
    Sie war nicht die einzige die beunruhigt war, sie nahm wahr wie Jarad zu einem höheren Felsbrocken lief und sich umschaute.
    Er zeigte in die Richtung aus der sie kamen.
    Silva blieb stehen und schaute hoch zu Jarad. „Was ist los?“ Fragte er.
    „Ein Sturm zieht auf!“ Gab Jarad leise von sich.
    Silva schaute in die Richtung die Jarad ihm wies und sah wie sich tiefschwarze Sturmwolken zusammen schlossen sie wirbelten wie bei einem schweren Hurrikan.
    Mondra hatte die beiden nun eingeholt, kletterte hoch zu Jarad und schaute mit ihnen auf diese bedrohlichen Wolken.
    „Blitze, seht ihr das auch dort bilden sich violette Blitz aus den Wolken, oh mein Gott lass es keine negative Weltenenergie sein!“ Mondra wusste es war negative Weltenenergie und als sie Jarads leise Worte hörte.
    „Kannst du nicht Verbindung aufnehmen zu einem der es wirklich weiß?“
    „Ja, ich werde versuchen Haures oder Alckechin zu erreichen.“

    Mondra setzte sich zu Füßen der beiden Männer und begann sich auf Haures zu konzentrieren.
    „Ich hoffe du kannst mich empfangen, hier ist Mondra, Silva ein Golgarijäger Namens Jarad und ich wir befinden uns noch ca. 1 Tagesmarsch vom Lager entfernt. Wir haben von hier einen bedrohlichen Sturm ausgemacht, aus denen sich Blitze mit negativer Weltenenergie entladen.
    Was hat das zu bedeuten?“
    „Phyrexian, Mondra. Phyrexian ist erwacht!“ Haures Stimme klang dumpf in ihrem Kopf.
    „Mondra ich kann Alckechin nicht ausfindig machen, ich versuch ihn über Gedanken zu erreichen, aber dieser sture Trottel gibt keine Antwort.
    Wie ich ihn kenne will er Phyrexian wohl selber gegenüber treten, dass kann nicht gut gehen!“
    „Beruhige dich, ich versuch ihn zu erreichen ich will wissen was uns erwartet, dieser Sturm ist unheimlich, alle Tiere hier sind geflohen, als witterten sie den Tod.“
    „Phyrexian ist der Tod, Mondra!“
    „Pass auf dich auf Haures, ich gebe dir bescheid wenn mir Alckechin antwortet.“

    Mondra versank noch tiefer in ihre Trance, aber auch ihr schien Alckechin nicht antworten zu wollen.
    „Alckechin, Haures hat recht du bist ein alter sturer Bock, was zum Teufel kommt da auf uns zu, der Himmel wird zusehends schwärzer, die Wolken bedecken mittlerweile den ganzen Horizont.
    Alckechin die Blitze wie können wir uns vor ihnen retten und was tun sie den Lebewesen an?
    Was hat Phyrexian vor?“
    Endlich drang seine Stimme in ihre Gedanken.
    „Die Blitze können bei hoher intensität die Bindungen der Atome auflösen oder die Atome an sich sie "verhalten" sich wie normale Blitze.
    So ein Unwetter ist dazu da um die Infrastruktur eines Planeten zu zerstören um mit einer großen Anzahl von "Soldaten" (Falls man die so nennen kann) zu landen und dem gesamten Planeten das Leben zu entziehen.“
    „Und woher kommt der Ursprung dieses Sturmes?“
    „Der Ursprung dieser Blitze ist entweder Phyrexian, ein Phyrexianischer Lord oder ein Phyrexianischer Vasall um das Unwetter aufzulösen muss man die Quelle vernichten oder die Kontrolle brechen und genau das habe ich vor. Ich kann ihn spüren, ich bin ganz nah dran!"
    "Wo befindest du dich bitte um Gottes willen mach keinen Alleingang warte auf Hilfe."
    "Ich bin im Dschungel, wir haben keine Zeit mehr Mondra, ich muss ihn aufhalten, bevor es zu spät ist."
    "Warte bitte, lass Haures erst zu dir stoßen."
    Aber Alckechin gab ihr keine Antwort mehr, er steuerte wie von Sinnen auf die immer stärker werdende Quelle negativer Energie zu.

    "Haures du hattest recht er sucht Phyrexian, er gibt mir keine Antwort mehr, er befindet sich aber im Dschungel, dort muss die Quelle sein, oder Phyrexian selber, lass ihn nicht allein."
    Haures grollte und versprach sich auf den Weg zu machen.

    Averru, ich muss ihn warnen, würde sie ihn erreichen können, er weigerte sich die Stimmen in seinem Kopf anzunehmen.
    "Averru, bitte erschrick nicht und lauf nun nicht in Panik fort. Wir sitzen verdammt tief in der Klemme, Phyrexian ist wach hörst du. Hier ist ein schwerer Sturm aufgekommen mit negativer Weltenenergie und wir selber können nichts ausrichten, Silva und ein Golgari der sich Jarad nennt, wir befinden uns noch 1 Tag zu Fuß entfernt vom Lager.
    Alckechin, befindet sich auf den Weg zu Phyrexian, er muss irgendwo da draußen im Dschungel sein.
    Unternehm was und geb auf dich acht."
    Averru sprang auf, konnte aber gehindert durch seine Schiene nicht fort laufen, aber dann blieb er stehn und hörte der Stimme in seinem Kopf zu.
    Risha schaute ihn verwundert an, da Averru immer noch wie angewurzelt vor ihr stand und wie erstarrt war.
    "Geht es ihnen nicht gut?" Fragte sie ihn besorgt.
    "Sie lebt!" Averru grinste und wurde augenblicklich verlegen, dann räusperte er sich.
    "Phyrexian ist wach. Es wird Zeit zu handeln."
    Risha nickte "Ich werde umgehend General Zuka Zamamee von der Sache in Kenntnis setzen!"

    Mondra war immer noch reglos in sich zusammen gesackt.
    Die beiden Männer schauten sich ratlos an, doch da schlug sie ihre Augen wieder auf und berichtete ihnen was geschehen war.
    Wie aus einem Mund fluchten beide Männer, "Verdammter Mist, da sitzen wir ganz schön tief im Dreck."
    "Das kann man laut sagen!" Sie blickte die beiden besorgt an."Und was nun?"
    Geändert von Mondra_Diamond (16.09.2012 um 11:07 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  4. #34
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    „Also warten wir jetzt hier bis uns Averru abholt?“ Fragte Silva. „Wahrscheinlich.“ Gab ihm Mondra zu Antwort. Leise flüsterte Jarad „Averru.“. Silva blickte wieder zu dem dunklen Sturm der langsam aber sicher immer näher kam. „Ich hoffe er kommt bevor dieser Sturm uns erreicht hat.“. Jarad reckten den Kopf in den Himmel und sog mit der Nase Luft ein so als ob er etwas riechen konnte. Dann knurrte er und warf dem überraschten Silva seine Pistolen inklusive Magazinen zu. „Die wirst du gleich brauchen.“ Sagt er nur knapp. Silva der gerade ein Magazin das er fallen gelassen hat aufhob fragte nun verwundert „Warum?“. Jarad deutet auf ein Schiff das mit einer hohen Geschwindigkeit auf sie zuraste. „Das ist nicht einer von Alphagenes Schiffen.“ Sagte Mondra drohend. „Es hat Stacheln und Blasen.“ Flüsterte Jarad. Das Schiff wurde nun immer größer es war nur noch wenige hundert Meter von ihnen entfernt. „Runter!“ Schrie Silva und warf sich und Mondra zu Boden. Mit einem Ohrenbetäubenden Lärm flog das abartige Schiff über sie hinweg. Durch den Sog wurde Jarad, der sich nur hingekniet hatte umgeworfen. Als alle wieder aufstanden sahen sie wie die Kreaturen vor denen sie gerade noch geflohen sind wieder auf sie zu rannten. Es war nur ein kleiner Trost das es diesmal weniger waren. Silva hob die beiden Pistolen und schoss auf die Masse. Jarad nahm seine Schrotflinte und drückte diese Mondra in die Hand. Dann sprang er vom Felsen und an seinen Handschuhen blitzten lange Klingen auf die 20 cm lang waren. Die erste Reihe der Kreaturen fiel als Silva eine ganze Salve gegen sie verschoss. Jarad wirbelte herum und zwei der Monster wurden von seinen Klingen zerfetzt. Silva drehte sich kurz um und sah wie drei weitere Schiffe sich ihrer Position näherten. „Wir kriegen schon wieder Besuch.“ Schrie Silva. Jarad sprang zu den dreien hoch auf den Felsen. „Es sind immer noch viel zu viele.“ Keuchte er leise. Er machte eine weitere Granate scharf und sie explodierte in seiner Hand. Wieder befanden sich die drei in der Sicherheit eines Staseschildes. „Wie viele hast du eigentlich von diesen Granaten?“ fragte ihn Silva. „Jetzt nur noch eine.“ Gab er knapp zur Antwort. „Na Super. Das heißt das wir für ca. 6 Minuten in Sicherheit sind.“. Jarad nickte daraufhin nur stumm. „Na dann hoffen wir das Averru bald kommt.“ Seufzte Mondra. „Averru wird kommen.“ Zischte Jarad leise. „Kennen du etwas Averru?“ fragte ihn Mondra doch Jarad hüllt sich über das Thema in Schweigen. Silva spähte über die Masse der Kreaturen hinweg die nun wieder geduldig darauf warten dass der Schild zusammen bricht. „Das ist der Mammutpanzer.“ Sagte er freudig und deutete in die Richtung aus der, der Panzer kam. Ob er den Eingeschlossenen eine große Hilfe sein würde stand noch offen. „Der Mammut ist doch eigentlich relativ langsam wie kann er uns dann schon wieder eingeholt haben?“ fragte Silva. „Wir waren relativ langsam.“ Stellte Jarad fest und warf einen kurzen Blick in Richtung Mondra.

    Langsam und leise legte er die Rüstung an. Er dürfte auf keinen Fall die Aufmerksamkeit von Risha auf sich ziehen während sie eine Heilsalbe zubereitete. Mit der Lanze in der Hand schlich er sich leise aus dem Hospital. Er war zwar immer noch verletzt aber er konnte wieder gehen. Auch wenn es nur ein Humpeln war und sein Arm konnte er nur leicht bewegen. Sein Flügel war immer noch im verletzten Zustand. Bis jetzt war keine Besserung in Sicht aber Averru musste sich jetzt um wichtigere Dinger kümmern. Der Engel war erstaunt. Taj-Nar war eine Stadt die sich aus vielen großen Türmen zusammen schloss. Das Zentrum der Stadt war selber ein riesiger Turm der an dem Turm von Babel erinnerte. Zwischen den Türmen waren Brücken zur erkennen die sich wie ein Spinnennetz durch die Stadt zog. Auf einen von ihnen konnte er Zuka Zamamee und zwei weitere Leoniden mit ihren Rocs erkennen. So schnell er konnte ging er auf sie zu. Anscheinend wollten sie gerade starten. Zum Glück sah der Leoniden General noch rechtzeitig Averru bevor der Trupp los flog. „Was suchen sie denn hier? Ich dachte sie müssten noch für ein paar Tage im Bett bleiben.“. Verwundert über das Auftauchen des Engels stieg der Leoniden von seinem Roc ab und ging auf ihn zu. „Ich habe mich schneller erholt als erwartet. Nur mein rechter Flügel ist noch etwas lahm.“ Log er. Zuka Zamamee musterte ihn kurz jedoch schien er nicht genau hinzugucken. Dann führte er Averru zu einem der Rocs und sagte leise „Ihr sitzt hinter mir.“. Der Engel ging zu dem Vogel und hielt kurz innen um die Ausrüstung zu inspizieren. „Mit welchen Waffen habt ihr vor zu kämpfen?“. Der Leonide nahm zwei merkwürdig aussehende Gegenstände vom Roc und antwortet kurz „Wir kämpfen mit Lanzen und Schwertern.“. Averru seufzte jetzt war ihm klar warum sie keinen Krieg gewannen. Der Leonide lächelte und nahm eines der Gegenstände in die Hand. Es sah aus wie ein einfacher Schwertgriff. Er nahm ihn jedoch wie eine kleine Stange in die Hand. Dann zischte eine dreieckartige Klinge aus der Waffe hervor. Averru konnte das Plasma kochen hören. „Das nennen wir Partikel-Schwert.“ Sagte Der Leonide und grinste dabei. Dann nahm er eine der länglichen Waffne. Averru konnte sich schon denken was nun passierte. Jedoch hatte er nicht damit gerechnet dass eine fünf Meter lange Plasmaklinge nun aus dem „Rohr“ hervor zischte. Averru nickte anerkennend und setzte sich dann hinter Zuka Zamamee auf den Roc. Die Vögel erhoben sich in die Lüfte und die Streife flog in die Weite der Glimmerleere. „Wie schnell werden wir sie finden?“ rief Averru obwohl der Leonidenanführer direkt vor ihm saß. „Sehr schnell. Unsere Himmeljägerstreifen haben schon vor ein paar Tagen deine Freunde gesichtet. Wir dürften sie sehr schnell finden obwohl sie ihre Position geändert haben. Dennoch sollten wir uns beeilen. Der Sturm am Horizont gefällt mir nicht. Die Rocs werden wegen ihm nervös.“ Rief er zurück. Nach einem kurzen Flug flogen sie auf die Gruppe zu die sich hinter einem Staseschild verschanzt hatte. „Die Überlebenden müssen sofort hier weg gebracht werden.“ Brüllte Zuka Zamamee zu seinen zwei Gefährten die nur stumm nickten. „Was sind das für Kreaturen?“ Fragte einer leise. Averru verlor keine Zeit gerade als er vom Roc absprang und vor dem Schild landete kollabierte dieser. Er musste dies jetzt riskieren. Er spreizte seine Flügel und er spürte wie alles um ihn herum wärmer wurde. Dann fingen beide Feuer der rechte brannte mit einer weißen Flamme der linke mit einer roten. Mit Schmerzverzogenem Gesicht schlug er sie nach vorne und die beiden Flamen verbanden sich und wurden zu einer riesigen Flammensbrunst die sich durch die Masse der Kreaturen bewegte. Diese gingen in Flammen auf oder platzten wegen der enormen Hitze. Dadurch dass er seine verletzten Flügel bewegt hatte wurde die Verletzung nur noch schlimmer. Der Schmerz war so groß das Averru in die Knie ging. Gewaltsam hob der Leonidenanführer Mondra auf den Roc und sprang selber auf und erhob sich mit ihr in die Lüfte. Die Kreaturen rannten auf Averru zu. „So leicht werdet ihr mich nicht kriegen.“ Flüsterte er. Der Engel schwang seiner Lanze die sich auf mehrere hundert Grad erhitze so das die Kreaturen die auf ihn zu stürmten in Flammen aufgingen oder platzten. Der zweite Roc landete um Silva und Jarad aufzunehmen. Jedoch bestieg nur Silva den Vogel und erhob sich mit den Leoniden in die Lüfte. Langsam stand der Engel wieder und kämpfte nun verbittert gegen die Kreaturen an. Dann landete eine Granate direkt vor ihm und jemand zog ihm mit alle Kraft auf den Felsen. Gerade noch rechtzeitig denn die Granate explodierte. „Los schnell!“ Brüllte der Leonide. Gerade wollte er die Hand von Averru packen als einer der Kreaturen ihn ansprang und ihn in die Masse der Kreaturen schleuderte. Averru bestieg den Roc und wollte gerade die Zügel ergreifen als ein Devkarin auf den Sattel sprang und die Zügel ergriff. Dabei schoss er immer wieder mit einer Pistole die er blitzschnell immer weiter nachlud auf die Kreaturen. Der Roc erhob sich in die Lüfte und die Gruppe flog auf die Stadt der Leoniden zu. Diesmal kam es Averru vor als ob sie eine Ewigkeit brauchen würden um die Stadt der Leoniden zu erreichen. Der Devkarin redete beruhigend auf ihn ein. Er kannte seinen Namen aber wer war er? Als sie dann landeten fiel Averru erschöpft vom Roc und blieb dort liegen. Er sah wie Mondra auf ihn zu rannt und irgendwas zum ihm sagte jedoch konnte er sie nicht hören. Im Hintergrund konnte er erkennen wie Zuka Zamamee energisch jemanden heran winkte. Silva reichte jemanden der aus Averrus Sichtweite war eine Spritze während Mondra immer noch auf ihn ein redete. Wenn er doch nur hören konnte was sie sagte. Dann wurde er gewaltsam herum gerissen. Der Devkarin setzte sich auf seinen Bauch und befüllte die Spritze mit einer Flüssigkeit. Dann rammt er die Nadel in Averrus Schulter. Averru spürte wie der Devkarin sich wieder erhob und sah nur noch wie er auf Roc zuging. Dann schwand seine Sicht und alles wurde schwarz um ihn.

    ~~~~~

    Mondra war besorgt, sie hoffte das Averru sich nicht versperrte vor ihren Worten und das e ihnen Hilfe schicken würde.
    „Also warten wir jetzt hier bis uns Averru abholt?“ Fragte Silva. „Wahrscheinlich.“ Gab ihm Mondra zu Antwort und hoffte das er mit seinen Verletzungen nicht selber erscheinen würde.
    Erstaunt schaute sie Jarad an, der leise Averrus Namen flüsterte.
    Indes blickte Silva zu dem dunklen Sturm der langsam aber sicher immer näher kam. „Ich hoffe er kommt bevor dieser Sturm uns erreicht hat.“
    Der Golgarijäger reckte seinen Kopf in den Himmel und sog mit der Nase Luft ein so als ob er etwas riechen konnte. Dann knurrte er und warf dem überraschten Silva seine Pistolen inklusive Magazinen zu.
    „Die wirst du gleich brauchen.“ Sagt er knapp. Silva der gerade ein Magazin das er fallen gelassen hat aufhob fragte nun verwundert „Warum?“ Jarad deutete auf ein Schiff das mit einer hohen Geschwindigkeit auf sie zuraste.
    Mondra beobachtete das sich rasend heran nahende Schiff. „Das ist nicht einer von Alphagenes Schiffen“ rief sie warnend aus.
    „Es hat Stacheln und Blasen.“ Hörte sie Jarad flüstern. Das Schiff wurde nun immer größer es war nur noch wenige hundert Meter von ihnen entfernt.
    Sie hörte wie Silva rief „Runter!“ Und schon hatte er sich schützend über sie geworfen.. Durch den Sog wurde Jarad, der sich nur hingekniet hatte umgeworfen.
    Entgeisert nahm sie wahr, wie aus dem Schiff die gleichen Kreaturen kamen, vor denen sie erst erfolgreich fliehn konnten.
    So hatte Alckechin Recht, der Sturm war dazu gedacht die Soldaten von Phyrexian erscheinen zu lassen.
    Mondra fühlte wie Jarad ihr seine Schrottflinte in die Hände drückte samt der Munition.
    Dann schoss er förmlich runter vom dem Felsen, er sprang auf die ersten Kreaturen zu und aus seinen Handschuhen die er trug, blitzten Klingen hervor.
    Er holte mit den Armen weit aus und 2 der Kreaturen wurden durch die Klingen zeitgleich geköpft.
    Dann fiel die erste Reihe der Angreifer durch Silva, er schoss die Magazine auf sie leer wie ein Amokläufer.
    Sie selber war mehr mit dem laden ihres Gewehrs beschäftigt denn mit dem Abschuss der Kreaturen, da immer nur 2 Patronen in den Lauf gingen, was die Angreifer ihr gefährlich nahe kommen ließen.
    Sie hörte wie Silva schrie „Wir kriegen schon wieder Besuch.“
    Nein, sie wollte sich nicht umdrehen um zu sehn was hinter ihnen auf sie zukam, das was vor ihnen lag, war schon nicht mehr zu bewältigen.
    Dann sprang Jarad zurück auf den Felsen „Es sind immer noch viel zu viele.“ Keuchte er leise.
    Er machte eine weitere Granate scharf und sie explodierte in seiner Hand. Wieder befanden sich die drei in der Sicherheit eines Staseschildes. „Wie viele hast du eigentlich von diesen Granaten?“ fragte ihn Silva. „Jetzt nur noch eine.“ Gab er knapp zur Antwort. „Na Super. Das heißt das wir für ca. 6 Minuten in Sicherheit sind.“. Jarad nickte daraufhin nur stumm.
    „Na dann hoffen wir das Averru bald kommt.“ Seufzte Mondra. „Averru wird kommen.“ Zischte Jarad leise. „Kennst du etwa Averru?“ fragte ihn Mondra doch Jarad hüllt sich über das Thema in Schweigen und sie wollte nun nicht weiter darüber nachdenken, sie rief einfach nun im Geist nach Hilfe.
    Silva spähte über die Masse der Kreaturen hinweg die nun wieder geduldig darauf warteten dass das Schild zusammen brach. „Das ist der Mammutpanzer.“ Sagte er in seiner Stimme klang Freude mit, er deutete in die Richtung aus der, der Panzer kam. Ob er die Hilfe sein würde um die Mondra in Gedanken bat stand noch offen.
    Wo war ihre Schwester wenn man sie in Gedanken rief? Dann wurde ihre Grübelei von Silvas Stimme unterbrochen.
    „Der Mammut ist doch eigentlich relativ langsam wie kann er uns dann schon wieder eingeholt haben?“ fragte Silva. „Wir waren relativ langsam.“ Stellte Jarad fest und warf einen kurzen Blick in Richtung Mondra.
    Mondra war zu erschöpft um etwas darauf zu erwidern. Und nun erblickte sie durch das Staseschild, diese großen seltsamen Vögel. Aber diesmal saßen Leute darauf.
    „Averru!“
    Sie wusste nicht ob sie es nur dachte oder schrie.
    Sie sah nur wie er vor dem Schild erschien das sich nun auflöste, er seine Flügel nach vorne warf und Flammen gegen die Kreaturen warf.
    Entsetzt sah sie wie er sein Gesicht vor Schmerz verzog und in die Knie ging, sie wollte auf ihn zulaufen und wurde von hinten ergriffen, noch bevor sie um sich schlagen konnte, saß sie auf einem dieser großen Vögel, die noch vor Stunden über ihnen kreisten.
    Sie schrie den Leoniden hinter dem sie sich befand an.
    „Nicht lassen sie mich runter, ich muss zu ihm, bitte die bringen ihn um. Lassen sie mich sofort wieder runter!“
    Mondra war außer sich vor Entsetzen und die beruhigenden Worte von dem Leoniden, gingen durch sie hindurch.
    Sie bekam nicht mehr mit was dort unten geschah. Sie schaute immer wieder in Panik zurück und schrie dass der Leonide umdrehen möge, dessen Vogel mit ihnen nun herumkreiste.
    Endlich sah sie ihn, Jarad hatte ihn aufgenommen, ängstlich blieb ihr Blick auf ihnen gerichtet voller Sorge darum, dass Averru abstürzen könnte.
    Der Flug schien endlos zu sein, bis sie endlich landeten sie riss sich los und lief auf Averru und Jarad los.
    Verwirrt sah sie wie Jarad ihm etwas in die Schulter stieß, sie schrie auf.
    Sie kniete nun neben Averru und redete auf ihn ein, sinnlose Unzusammenhängende Worte der Sorge kamen dabei aus ihren Mund.
    Bis hin zu beruhigenden die leise auf ihn einsprachen.
    „Es wird alles wieder gut, hörst du alles wird wieder gut.“
    Jarad der immer noch auf seinem Bauch saß schaute sie ruhig an.
    „Was hast du ihm gespritzt?“ Panik kam wieder in ihrer Stimme auf, sie erinnerte sich an das Schlangengift das er hatte, hatte er ihm das etwa gespritzt?
    „Beruhige dich Frau, es wird ihm bald wieder besser gehen!“ Flüsterte Jarad so als habe er ihre Gedanken erraten.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  5. #35
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Dann trug man Averru auch schon fort, Mondra lief hinter ihnen her und sah eine Leonidin in einer Klerikerkleidung auf sie zukommen.
    Sie schimpfte auf den Leoniden ein, der sie gerettet hatte.
    Dann aber beachtete die Frau die sich ihr sehr knapp mit Risha vorstellte keinen mehr und kümmerte sich nun um den bewusstlosen Averru.
    Dabei ließ Mondra sie nicht aus den Augen und redete weiter beruhigend auf den bewusstlosen Mann ein.

    ~~~~~

    Nachdem er die Vedalkenstadt Lumegrind zerstört hatte in dem er die Reaktoren überhitzt hatte kämpfte er sich durch den dichten und wilden Dschungel. Phyrexian das sein Bruder ihn suchte. Anscheinend wollte er die Sache zu Ende bringen. Etwas verwundert betrat er ein Lager der hiesigen Sylvok. Menschen die sich dem Dschungelleben angepasst haben und nicht selten Sklaven hielten und Expeditionsteams überfielen. Ebenso verwundert drehten sich zwei Wachen zu ihm um. Beide Wachen grinsten und einer der Männer ging auf ihn zu. „Wenn du unser Lager durchqueren willst musst du aber einiges zahlen.“ Höhnte er. Der zweite der beiden Männer ging mit verschränkten Armen auf Phyrexian zu. Sollte dass eine Drohgebärde sein? „Zahlen? Wie willst du Geld annehmen wenn du bereits tot bist.“ Zischte Phyrexian leise. Die Wache wollte gerade auf den Satz reagieren da wurde sie von einem Blitz getroffen. Rauchend fiel der Mann in sich zusammen. „Verdammt!“ knurrte der zweite Mann und zog seine Pistole und schoss auf Phyrexian. Hoffnungslos prallten die Kugeln an seiner dicken Rüstung ab. Phyrexian sprang auf ihn zu und schwang sein Schwert. Der Mann wurde zweigeteilt. Ohne dies weiter zu betrachten feuerte er einen Blitz aus negativer Weltenenergie auf eines der Zelte ab welches in einer gewaltigen Explosion verschwand. Brüllend rannten drei Männer die mit Partikelschwerter bewaffnet waren auf ihn zu. Er sprang ihnen entgegen. Den ersten der beiden trat er gegen den Brustkorb und packte ihn am Kopf und schleuderte ihn zu Boden. Dabei trat er auf ihn drauf und rammte den zweiten die Hand in den Bauch die wie bei dem Soldaten auf Urborg am Rücke wieder raus kam. Den Letzten, der das Ableben seiner Freunde erst realisieren musste rammte er die Terrorklinge in die Brust. Alle drei Angreifer waren in kurzer Zeit auf brutale Weise getötet worden. Phyrexian nannte dieses Verbrechen Kunst. Er setztes das Massaker fort bis nur noch ein Mensch im Lager lebte. Er blickte auf das kleine Mädchen herab das angsterfüllt zu ihm hoch starrte. Langsam ging er vor ihr in die Knie und er beugte sich vor. Die Gesichter der beiden berührten sich beinahe. Immer noch verängstigt starrte das Mädchen ihn an. Phyrexian hingegen legte seine Hand auf ihre linke Wange und beugte sich weiter vor. Nun konnte er ohne Probleme in ihren Hals beißen was aber nicht seine Absicht war. Leise Sog er etwas Luft mit der Nase ein. Wie ein Hund beschnüffelte er sie. Dieses Kind zu ermorden würde mehr Kraft verbrauchen als er bekommen würde. Er stand wieder auf und betrachtet das Lager. Niemand hatte überlebt. Er hatte die Eltern des Kindes getötet und wahrscheinlich auch all ihre Freunde getötet. Das kleine Mädchen hatte nichts mehr wo für es sich zu leben lohnte. Phyrexian drehte sich um und ging weiter. Sein Bruder musste noch seine Bestimmung erfüllen. Was er jedoch nicht wusste und wahrscheinlich nie erfahren würde ist die Tatsache dass er das kleine Mädchen aus der Sklaverei der Sylvok befreit hatte. Seine bis jetzt einzige gute Tat.

    Argus wurde vom Fluss ins Meer getrieben und vom Meer an einem Strand gespült. An diesem stand er auf und schleppte sich, erschöpft und verletzt in die Glimmerleere. Weit kam er allerdings nicht. Müde lehnte er sich gegen einen der vielen Felsen. Es war schon eine gemeine Ironie. Den Schrecken in den unterirdischen Katakomben ist er entkommen aber würde er dies hier überleben? Einer weiteren Ohnmacht nahe fiel er zur Seite und knallte auf den harten Steinboden der Glimmerleere. Waren das nicht drei Personen die sich ihm da näherten? Mit den letzten Rest seiner Kraft kroch er auf die drei zu. Die, wie er erkannte auf ihn zu rannten. Es waren Leoniden. Einer von ihnen nahm ihn vorsichtig dem Helm ab. „Hier Fremder Wasser.“ Sagte er kurz und reichte Argus eine Flasche. Dieser trank sie sehr schnell leer. „Bei den Engeln, ihr seid meine Rettung gewesen.“ Seufzte Argus. Das Sprechen fiel ihm schwer. „Spar dir deine Kraft Fremder nimm lieber noch einen Schluck.“. Das lies sich Argus nicht zweimal sagen. „Dürfte ich fragen wie sie heißen?“ fragte der Leonide zaghaft. „Argus Kos, und mit wem habe ich die Ehre?“. „Ado Mortumee!“ antwortete der Leonide. Beide Krieger schüttelten sich die Hand. Der eine ein Supersoldat in einer futuristischen Rüstung der andere ein Leonide perfekt ausgerüstet für den Kampf in der Wüste. „Am besten wir bringen dich nach Tay-Nar.“.

    ~~~~

    Wildcat sah Haures an der etwas verwirrt guckte weil sie den Stab in der Hand hatte was eigentlich niemand außer Isaac und Alckechin konnten. Wildcat sah Isaac neben sich stehen und gab ihm den Stab zurück den er wieder einsteckte. Sie deaktivierte ihre Laserkampflanze und steckte diese in das Futteral am Bein zurück. Sie sah Isaac an und lächelte als ihr Haures leicht auf die Schulter tippte und sich bei ihr bedankte.

    "Haures ich weiß warum du verwirrt bist, es ist wegen dem Stab von Isaac den ich bis eben in der Hand hatte. Ich weiß daß niemand außer Isaac und Alckechin diesen Stab anfassen kann, da der Sicherheitsmechanismus elektrische Blitze aussendet. Meine Laserkampflanze verfügt über einen Schutzschild und ist aus einem Material das elektrische Blitze absorbieren kann, daher war es mir möglich diesen an zufassen und dir zu helfen."

    "Ich weiß weder wo meine Schwester sich befindet, noch Averru oder Argus. Sie sind wie vom Erdboden verschwunden, leider hat sie sich auch nicht gemeldet bisher. Ich kann nicht die gesamte Wüste nach ihnen absuchen das würde Tage dauern."

    Wildcat erschrak als Haures plötzlich in die Knie ging und was er dann sagte.

    "Phyrexian ist erwacht und wird die Vedalken ermorden."

    "Haures, wo könnte Alckechin hin gegangen sein, zurück in den Dschungel, vermutet er Phyrexian dort zu finden. Ich muss auch noch mal dorthin, Alphagenes Imperialkreuzer ist dort von Teslakugelwerfern abgeschossen worden. Dort könnte sich eine Basis der Dimir oder ihrer Verbündeten befinden, vielleicht finde ich ihn. Ich habe eine Bitte an dich sollte sich Mondra bei dir melden informiere mich."

    Sie ging zu Fiona zurück und flog dann in Richtung Wälder die sie nach kurzer Flugzeit erreichten. Als sie die Lichtung erreichten flogen sie in die Richtung wo der Imperialkreuzer getroffen worden war. Wildcat aktivierte die Waffen, Zielerfassung, Schutzschilde.

    Wildcat beschloss im Umkreis von 50 Metern die Bäume einzuäschern und wurde nach kurzer Zeit fündig. Unter ihr wurden mehrere Teslakugelwerfergeschütze sichtbar die sie mit der Partikelkanone pulverisierte. Wildcat erweiterte den Radius, weitere wurden sichtbar und die Energiequelle kam zum Vorschein. Sie schoss darauf und nur wenige Minuten später erschütterten Explosionen den Erdboden unter ihnen. Sand wurde in die Luft geschleudert, Bäume kippten um und mehrere Krater bildeten sich.

    Die Basis existierte nicht mehr.
    Wildcat beschloss zu Haures und Isaac zurück zufliegen.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  6. #36
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    "Sie müssen ihn nun los lassen Mondra, Averru wird nun für die OP vorbereitet, sie können derzeit nichts für ihn tun."
    Mondra schaute Risha die sie ansprach ängstlich an, nur widerwillig ließ sie die Hand von Averru los.
    Dann beugte sie sich zu ihm runter, leise flüsterte sie ihm ins Ohr.
    "Ich werde deine Hand nun los lassen, aber in Gedanken begleite ich dich, mach uns allen keinen Kummer hörst du." Stumm fügte sie noch ein paar Worte hinzu strich ihn dabei sanft über die Stirn und gab ihn verdeckt von ihren Haaren einen Kuss auf selbige, dann ließ sie seine Hand los und nickte Risha zu.
    Besorgt schaute sie zu wie man ihn nun in den Operationsraum schob.
    2 Stunden verbrachte sie damit auf dem Flur vor dem OP auf und ab zu laufen, doch dann hielt sie es nicht mehr aus, sie lief hinaus um sich abzulenken.

    Nur da wurde sie wieder erinnert wieso Averru nun im OP lag, sie blickte auf die Sturmwolken und stöhnte leise.
    "Alckechin, er wird das nie schaffen gegen ihn alleine zu bestehn."
    Mit einem male hatte sie wieder die Situation vor sich als Phyrexian auf der Boros Archangel von seinem Geist besitz nahm und nun wollte er ihn alleine bezwingen.
    Mondra wankte, Alckechin würde in den sicheren Tod laufen und nicht einmal Haures würde ihn retten können.
    WIldcat ... sie musste versuchen sich zu beruhigen um sich auf ihre Schwester zu konzentrieren.
    Sie schloss ihre Augen und sammelte sich damit sie Wildcat rufen konnte.

    "Wildcat hier ist Mondra, bitte du musst nach Alckechin suchen hörst du, er ist immer noch im Dschungel und will gegen seinen Bruder antreten.
    Aber du weißt was mit ihm geschah als Phyrexian in seinen Geist einbrach, er hat nicht die Kraft gegen ihn alleine zu bestehen und ihn zu bezwingen.
    Haures ist zu ihm unterwegs, aber ohne Fionas Hilfe wird auch er nicht wirklich helfen können.
    Du musst sie finden und ihm helfen."

    Müde und erschöpft brach sie die Verbindung zu ihrer Schwester ab und trat auf den alten Steinbrunnen zu.
    Sie kurbelte den Eimer hoch und trank von dem kühlen Wasser dann wusch sie sich das Gesicht um die Müdigkeit in ihren Gliedern zu verdrängen.
    Als auf einmal laute Männerstimmen an ihre Ohren drangen blickte sie auf, bekam jedoch nur Wortfetzen mit bei denen es sich aber eindeutig um einen Streit handeln musste.
    Mit einem unwohlem Gefühl ging sie den Stimmen nach und was sie dann sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.
    Sie blieb wie angewurzelt stehen und sah auf das Geschehen, doch dann wandelte sich der Schreck in ungeheure Wut und Mondra stürmte nach vorne.

    ~~~~~

    Sorgfältig säuberte der Devkarin seine Klingen. Er genoss es das sich kaum jemand für ihn interessierte schließlich will er einfach nur seine Ruhe haben. Auch wenn er sehr glücklich drüber ist das er Averru gefunden hatte. Seine Mission war es Gildenangehörige ausfindig zu machen und nun hatte er sogar den Gildenmeister einer Gilde gefunden. Jarad wusste nicht ob Averru eigentlich noch wusste wer er war. Der Devkarin seufzte und stand auf um ein wenig durch die Stadt der Leoniden zu schlendern. Ob er hier sein Waffenarsenal aufstocken konnte? Bevor er das tat wollte er noch kurz bei der Frau vorbei schauen die sich anscheinend Sorgen um Averru macht. Wie war ihr Name noch gleich? Für Nebensächlichkeiten wie Namen hatte er jetzt keine Zeit. Gerade wollte er in das Hospital eintreten als er zwei Personen bemerkte die sich verdächtig benahmen. Er horchte genau hin was sie zu bereden hatten und was er hörte schockierte ihn. Die beiden Gestalten waren Kopfgeldjäger und wollten allen Anschein nach Averru töten und sein Kopfgeld kassieren. Ausgerechnet dann wenn er verletzt war. Das sie auch noch zum Spaß die Frau die bei ihm war umbringen wollten schockierte ihn umso mehr. „Ich verbiete es euch diesen Engel umzubringen.“ Schrie Jarad die beiden an die daraufhin zusammen zuckten und sich umdrehten. „Ein Devkarin ich habe von ihnen gehört das sollen perfekte Killermaschinen sein.“ Flüsterte einer der beiden. „Warum sollten wir diesen Engel nicht töten.“ Fragte einer der beiden und schritt auf Jarad zu. „Weil er mein Freund ist.“ Antwortete Jarad ohne zu wissen was er da überhaupt sagte. Daraufhin fingen beide an zu lachen. „Wir kennen Devkarin und sie sind nur billige Werkzeuge.“. Sie hatten es geschafft. Jarads einzigen Wundenpunkt zu verletzten. „Wie würden dich aber gut bezahlen wenn du uns hilfst.“. Jarad machte keine Anstallt auf ihr Angebot einzugehen. Die Handklingen blitzten auf und er rannte auf die beiden zu. Die beiden Kopfgeldjäger zogen zwei Schwerter und schlugen nach Jarad. Der Devkarin duckte sich und machte einen Satz nach vorne und schlug nach einen der Jäger. Er erwischte leider nur einen Teil der Hose. Jarad machte einen Rückwärtssalto und trat dabei dem Kopfgeldjäger gegen sein Kinn welchen er gerade verfehlt hatte. Als er wieder auf seinen Beinen landete rollte er sich zur Seite um einen Schwerthieb zu entgehen. Leider hat er dabei den zweiten Kopfgeldjäger nicht beachtet der nun Jarad gegen die Schädelmaske schlug. Die Maske fiel zu Boden und Jarad taumelte geblendet nach hinten. Sein Gegner nutze die Gelegenheit um Jarad einen kräftigen Tritt zu verpassen so dass er nach hinten fiel. Keuchend kniete sich Jarad hin. „Der ist am Boden. Er stellt für uns keine Gefahr dar.“. „Mag sein aber er ist ein Zeuge und deswegen muss er beseitigt werden.“. Jarad hörte das Klicken einer Pistole. Normalerweise war er es er der andere auf die Weise umbrachte.

    Jarad kniete auf der Straße. Es regnete. Sein Körper schmerzte. Die Straße entwickelte sich langsam zu einem kleinen Strom. Wie lange würde es wohl dauern bis das Wasser stark genug wäre ihn wegzuspülen. Er hörte wie jemand auf ihn zuging. Er blickte auf und blinzelte. Ein Engel stand direkt vor ihm und hielt ihm die Hand hin. „Komm, es ist nicht schlau bei so einem Wetter auf der Straße zu knien.“. Geistesgegenwärtig griff er nach der Hand und der Engel half ihm auf.

    Jarad rollte zur Seite als die Kopfgeldjäger das Feuer eröffneten. Der Devkarin zückte zwei Nadeln die mit Gift getränkt waren und warf sie zu den Kopfgeldjägern. Sie bohrten sich in die Hände der beiden und sie ließen dadurch ihre Waffen fallen. Der Kopfgeldjäger der ihm am nächsten stand sprang er an und versenkte seine Zähne in seine Schulter. „Nimm ihn weg von mir.“ Schrie er seinen Freund an wobei er in die Knie ging unter dem Gewicht des Devkarins während sich die Zähne immer weiter ins Fleisch bohrten. Der andere versuchte Jarad von seinem Freund runter zu ziehen was ihm allerdings nicht gelang. „Ich versuche es ja aber er hat sich an dich festgeklammert.“ Schrie sein Kollege verzweifelt zurück. Jarad trat nach dem Jäger der ihn versuchte runter zu ziehen. Dann sah er sie. Er riss ein Stück Fleisch aus der Schulter des Kopfgeldjägers, der nun wimmernd am Boden lag. Er spuckte es aus und wischte sich mit der Hand den Mund ab. So als ob er dies jeden Tag machte setzte er sich ohne Worte die Maske wieder auf. Er konnte Wut in ihrem Gesicht erkennen. Die Frau stürmte auf ihn zu aber Jarad sprang schon auf das Dach eines Hauses und von dort auf eine Brücke. Er war nun aus ihrer Reichweite. Jarad legte den Kopf schief. Er sah wie ein Schlachtschiff auf der nächst gelegenen Landeplattform zum Hospital landete.

    „Du Miststück hast ihn auf uns gehetzt.“ Schrie der noch stehende Kopfgeldjäger Mondra an. Die Sorge um seinen Freund machte ihn blind gegenüber Tatsachen. Er hob eine Pistole vom Boden auf und zielte damit auf Mondra. Bevor er einen Schuss abgeben konnte wurde er von einem Helm am Kopf getroffen. Gut 10 Meter von Mondra entfernt stand Argus Kos der von Ado Mortumee gestützt wurde. Anscheinend hatte er den Helm ausgezogen und geworfen. Die beiden kamen näher. „Kannst du jetzt alleine stehen?“ fragte der Leoniden den Mann in Rüstung. „Ja geht schon.“ Keuchte er leise. Er bückte sich nach dem Helm und klemmte ihn unter seinen Arm. Argus betrachtete sich die Szenerie. „Was ist den hier passiert?“ fragte er. Wobei man ihn hätte fragen können was er den gemacht hat. Seine Rüstung war verschmiert von Blut, Schlamm, Schleim und Ruß.

    ~~~~

    Mondra rannte auf das was sie sah zu.
    Blieb vor dem Geschehen wie angewurzelt stehen und traute ihre Augen nicht.
    Jarad riss dem einen Mann ein großes Stück Fleisch aus seiner Schulter.
    Sie schaute den Golgarijäger an, als habe er seine Sinne verloren, warum griff er diese beiden Männer an?
    Er schaute auf blickte Mondra an sah ihren wütenden Blick spuckte das Fleisch aus, das er soeben aus der Schulter des einen Mannes mit seinen Zähnen heraus gerissen hatte.
    Mondra öffnete den Mund und wollte ihn anbrüllen, doch da sprang er auf eines der Dächer und entschwand ihren Blicken.
    Und schon im nächsten Augenblick hörte sie den einen der beiden Fremden sie anschreien.
    "Du Miststück, hast ihn auf uns gehetzt!"
    Sie starrte immer noch wie gelähmt auf die beiden und sah dann in die Mündung einer Pistole.
    Doch bevor sie einen Schuss hören konnte und die Kugel sie durchdrang flog irgend ein Gegenstand durch die Luft und traf den Mann am Kopf und ließ ihn wie ein gefällten Baum umfallen.
    Und dann sah sie was ihn umgehauen hatte es war ein Helm den sie nur zu genau kannte, sie drehte sich um und sah Argus gestützt von einem Leoniden auf sich zu kommen.
    Er hob seinen Helm auf und fragte sie dann."Was ist denn hier passiert?"
    "Wenn ich das selber wüsste, ich habe einen Streit gehört und dann gesehen wie Jarad auf einen der beiden saß und ihm ein Stück Fleisch aus den Schultern riss, mit seinen Zähnen, wie ein Tier.
    Ich verstehe das nicht, er hat Silva und mich gegen die Monster in der Steinwüste gerettet und auch Averru als er mit General Zamamee uns zu Hilfe eilte, wir wären sonst in der Wüste alle umgekommen.
    Es ergibt keinen Sinn das er nun Menschen angreift? Aber er lief weg wie einer der Schuldig ist.
    Doch nun erstmal zu dir lass dich umarmen und dir danke sagen, ich glaub ich hätte ohne dich nun ein großes Loch im Körper."
    Mondra fiel dem großen blonden Jungen, der sie immer noch an ihren Sohn Delorian erinnerte um den Hals und drückte ihn.
    Argus wankte ein wenig bei der stürmischen Umarmung und lachte dann.
    "Entschuldige, ich bin nur so froh das du heil zurück bist." Mondra lächelte und dann frug Argus sie nach all den anderen.
    "Geht es Hiwa gut?" Fragte er leise.
    "Sie müsste mit Bondy noch auf der Sol sein und dort müsste es ihr gut gehen.
    Kummer bereiten mir derzeit eher Alckechin und Haures sie suchen nach Phyrexian. Ich werde mit meiner Schwester gleich Verbindung aufnehmen und sie nach Hiwa fragen und ob sie Alckechin schon ausgemacht hat.
    Aber nun möchte ich zuerst wieder zu Averru er liegt noch im OP.
    Und du brauchst auch dringend einen Arzt!"
    Argus wollte abwinken das es ihm soweit gut ginge er sie begleiten würde um zu sehen was mit dem Gildenmeister der Boros los war.
    Sie schaute den Leoniden an der neben Argus stand und bat diesen sich um diese beiden Fremden zu kümmern.
    "Ado Mortumee ist mein Name, ich werde mich darum kümmern, die beiden dort sind Kopfgeldjäger und bestimmt keineswegs so unschuldig wie sie denken Frau Diamond.
    Ich werde sie in Gewahrsam nehmen lassen und sie verhören. Sie entschuldigen mich."
    Der Leonide rief um Verstärkung und ließ die beiden Männer abführen.
    Während Argus und Mondra in die Klinik gingen um sich nach Averru zu erkundigen.
    Besorgt schauten sie den Kleriker an, der ihnen Bescheid gab, das man den Engel immer noch am operieren wäre.
    " Bitte gehe mit dem Mann mit und lass dich untersuchen, ich warte hier weiter und versuch nun erstmal Wildcat zu erreichen ich werde sie auch nach Hiwa fragen."
    Argus wollte mit ihr warten, aber sie duldete keinen Widerspruch und er ging zusammen mit dem Kleriker in einen Behandlungsaum.

    Sie verließ den langen Gang vor dem OP und suchte sich einen ruhigen Ort um mit Wildcat in Verbindung zu gehen.
    Sie kam an einen großen gläsernen Raum, der an einen Palmengarten erinnerte, sie lief den schmalen Weg durch all die Pflanzenarten und fand einen kleinen verborgenen Winkel an dem sie sich zurück zog.

    "Wildcat,
    ich muss dir noch die Koordinaten geben, wo wir sind.. wir befinden uns in der Leonidenstadt Taj-Nar sie liegt nördlich vom Meer.. fliege wenn du über den Dschungel bist in südlicher Richtung und dort liegt das Meer, du wirst Taj-Nar nicht übersehen können.
    Die Stadt besteht aus lauter Türmen besitzt 4 Plattformen zum landen so wie einen Raumschiffhafen der sich in einem alten Kolosseum verbirgt.
    Wie gesagt du wirst die Stadt nicht verfehlen können, denn der große Turm in der Mitte ist genauso hoch wie der Turm von Babylon und somit wirst du diese Stadt schon von weitem aus der Luft sehn.
    Averru befindet sich immer noch im Operationsaal wir wissen noch nichts über seinen Zustand und Argus der heute von einem Leooniden hergebracht wurde ist bis auf einige kleine Verletzungen soweit unversehrt, seine erste Frage allerdings galt Hiwa.
    Geht es ihr und Bondy gut?"

    Wildcat gab ihr dann zur Antwort das sie Hiwa und Bondy bei den Juggermauts raus gelassen habe.
    Und das sie nicht nur Haures und Alckechin gefunden habe, sondern der Weltenmagier ein kleines Mädchen dabei hatte, das sie auch mit bringen würde.

    "Ok Schwester wir sehn uns dann später in Taj-Nar."

    Damit verabschiedete sich Mondra von Wildcat und ging wieder Richtung OP.
    Argus lief dort schon nervös den Flur auf und ab, sie ging auf ihn zu und legte ihm die Hand auf seine Schulter.
    "Argus, Hiwa befindet sich bei den Juggermauts, wenn du dich mit ihr in Verbindung setzen möchtest, sie wird auch wissen wollen das du heil zu ihr zurück kehrst.
    Ich warte hier solange und lass dir Bescheid geben wenn er aus der OP raus ist,ok?"
    Argus setzte sich erschöpft hin, es sah aus als weinte er vor Erleichterung das es ihr gut geht.
    Mondra nahm ihn nun behutsam in den Arm und leise sagte sie zu ihm.
    "Nun geh schon melde dich bei ihr oder warte ich komme kurz mit ich muss noch etwas mit Silva bereden!"

    Sie liefen nun beide über den großen Platz, rüber zu der Einsatzstelle der Leoniden wo sich Silva befand.
    Sie frugen sich grade nach ihm durch, als dieser auch schon erschien, er schaute Argus grinsend an und rief auch schon.
    "Man hat mir gerade gesagt das sie da sind, ich war schon auf den Weg rüber zu ihnen.
    Ich wollte um Erlaubnis bitten die Koordinaten an die Juggermauts weiter leiten zu dürfen, das sie hier her kommen können.
    Herrje Kos sie sehn ganz schön mitgenommen aus, sie müssen mir unbedingt Bericht erstatten was mit ihnen war."
    Die beiden Männer waren nun tief in ihre Geschichten von den Kreaturen beschäftigt, so entfernte sie sich unbemerkt und ging zurück zur Klinik.
    Auf den Weg dorthin hätte sie schwören können, das sie Jarad gesehn habe wie er sich versuchte heimlich über den Platz in eine Bar zu schleichen, doch ein Elf der trinkt? Nein, das musste eine Sinnestäuschung gewesen sein.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  7. #37
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Wildcat drehte noch kurz eine Runde über der zerstörten Basis. Die durch den leichten Wind, im Schein der Sonne sich bewegenden Baumkronen boten ein wunderschönes Farbspiel was sich auf Fionas blaugrünlich schimmernder Aussenhülle widerspiegelte.
    Gerne hätte sie es sich noch ein paar Minuten länger angesehen aber sie musste zu Haures und Isaac zurück. Sie überflog den Dschungel in Richtung Wüste als sich Schwester telepatisch meldete. Sie freute sich ihre Stimme zu hören die erschöpft und müde klang. Was Mondra ihr berichtete gab allen Grund zur Sorge und machte sie sauer.

    „ Alckechin ist in den Dschungel zurück und will Phyrexian aufhalten. Ich erinnere mich nur zu gut was damals auf der Boros Archangel passiert ist. Wäre Haures und meine Mutter nicht gewesen hätten wir Alckechin an seinen Bruder verloren. Ich hole Haures und Isaac ab, mit Sicherheit sind sie hierher unterwegs. Keine Sorgen wir finden ihn und kommen dann nach Taj-Nar.
    "Ich habe für dich eine gute Nachricht, die Teslakugelwerfer die Alphagenes Imperialkreuzer abgeschossen haben, ich habe die Basis gefunden und zerstört, sie lag unter der Oberfläche versteckt."

    Sie hoffte daß ihre Schwester sich darüber freute das zu hören doch jetzt musste sie sich beeilen. Schon wieder hatte ein Wettlauf gegen die Zeit und um das Leben von Alckechin begonnen.

    "Mama übernimm solange, wenn du Haures und Isaac gefunden hast lande bitte, ich gehe in meine Kabine und ziehe mir meine Jagdkleidung an."

    Sie war gerade fertig damit als sich Fiona meldete.

    "Wildcat, ich habe die beiden gefunden und bin gelandet."

    "Öffne die Ladeluke des Frachtraumes Mama ich bin auf dem Weg dorthin."

    Dort angekommen ging sie zur Luke und wandte sich dann an Haures.

    "Mondra hat sich eben bei mir gemeldet mit der Bitte nach Alckechin zu suchen, dieser Sturkopf sucht im Dschungel nach Phyrexian obwohl er weiß daß er keine Chance gegen ihn hat. Ich hoffe wir finden ihn bevor er seinen Bruder findet. Wenn wir ihn gefunden haben fliegen wir nach Taj-Nar. Haures ich bitte dich in Isaacs Geist zu gehen, du weißt ja wie groß der Frachtraum ist und das du dich kaum bewegen kannst.“

    Lächelnd sah sie wie Haures in Isaacs Geist verschwand. Die Luke schloss sich hinter Wildcat und Isaac. Fiona war bereits gestartet und in Richtung Wälder unterwegs.

    "Isaac du wartest hier, sobald wir Alckechin geortet haben komme ich wieder hierher zurück."

    Wildcat verlies den Frachtraum und ging ins Cockpit zurück, wo sie sich in ihren Sessel setzte.

    "Wildcat wir haben die Wälder erreicht, ich habe die Wärmesuchsensoren aktiviert auf einen Umkreis auf 100 Meter."

    Wenig später piepte dieser, auf dem Monitor waren mehrere Wärmemuster zu sehen aber nur zwei davon bewegten sich. Nachdem was Wildcat auf dem Monitor sah war dies offensichtlich mal ein Lager gewesen.

    "Wildcat diese Toten da unten sind regelrecht nieder gemetzelt worden, Männer, Frauen und Kinder. Bei den beiden dort unten handelt es sich um Alckechin und ein kleines Mädchen, aber das ist nicht sein Werk sondern das von Phyrexian seinem Bruder."

    "Mama, Teleporter aktivieren und dann nichts wie weg hier, ich gehe mit Kitanja kurz in den Frachtraum zu Alckechin und dem kleinen Mädchen, bin gleich zurück.

    Dort angekommen ging Wildcat, Alckechin keines Blickes würdigend auf das kleine Mädchen zu, kniete sich vor ihr hin und lächelte.

    "Du bist jetzt in Sicherheit Kleine, wir fliegen nach Taj-Nar dort wird man sich um dich kümmern."

    Dann erhob sich wieder und ging ins Cockpit zurück als sich ihre Schwester noch einmal meldete.

    "Mondra ich habe Haures, Isaac und Alckechin gefunden. Ein kleines Mädchen war bei ihm als ich ihn fand und bringe sie mit. Hiwa und Bondy sind bei den Juggermouts.

    Wildcat hörte ihrer Schwester aufmerksam zu.

    "Danke Mondra wir sehen uns dann in Taj-Nar."

    Wildcat überflog wie Mondra es ihr beschrieben hatte den Dschungel in südlicher Richtung, schon nach kurzer Zeit kamen das Meer und die Stadt mit den Landeplattformen in Sichtweite.
    "Mama ich gehe jetzt mit Kitanja zu den anderen in den Laderaum, setz uns mit dem Teleporter ab und lande dann dort."

    Wildcat zog auf dem Weg in den Laderaum ihre Laserkampflanze aus der Halterung und aktivierte diese. Dort angekommen nahm sie das kleine Mädchen auf den Arm und der Teleporter aktivierte sich.

    ~~~~~

    „Sag mir mal bitte was du dir dabei gedacht hast?“ Knurrte Haures Alckechin an als er hinter Isaac erschien nachdem sie raus teleportiert wurden. Alckechin schnaubte und funkelte ihn nur böse an. „Lass mich raten du hast dir nichts dabei gedacht.“ Schimpfte Haures weiter so als würde er ein kleines Kind belehren. „Falls du denkst ich würde mich ihm ergeben hast du falsch gedacht.“ Brüllte dieser zurück. Das kleine Mädchen fing an zu schluchzen. „Seid ruhig ihr macht ihm Angst. Vor allem du Haures.“ Rief Isaac empört. Haures warf noch einen grimmigen Blick auf Alckechin und schwieg dann. Ein älterer Leonide, der ein Klemmbrett in der Hand hielt kam auf sie zu. „Mein Name ist Olso Putumee und ich bin der Verwalter der Landeplattformen. Wie ich sehe haben sie ein Schlachtschiff das wird die Gebühr natürlich erhöhen.“ Fing er an zu erklären. Er wurde dann aber von einem jüngeren Leoniden unterbrochen der sich als Ado Mortumee vorstellte. „Ihr könnt ruhig weiter gehen ich erledige das hier.“ Sagt er zu ihnen. „Du bist einfach zu hilfsbereit.“ Murrte der alte Leonide. Die kleine Gruppe wurde von Ado Mortumee zu der Leonidenzentrale geführt wo Argus und Silva über diverse Vorfälle redeten. Auf dem Weg hin zankten sich Haures und Alckechin weiter wurden aber ständig von Wildcat unterbrochen. „Wildcat schön dich wieder zusehen.“ Sagte Argus freudig auch wenn man es ihm ansah dass er müde war. „Aber das ist doch.“ Stotterte Silva und blickte verwirrt zu Wildcat. „Ah verstehe.“ Murmelte er dann knapp so als habe er verstanden. „Wenn trägst du denn auf dem Arm?“ Fragte Argus. „Eigentlich weiß ich das auch nicht. Wie heißt du den Kleines?“ Sagte sie freundlich. „Kora.“ Flüsterte sie leise und schüttern. Die diesem Name blitzte eine Erinnerung in Alckechins Kopf auf.

    Mit erstauntem Gesicht betrachtete er seine Schülerin die in der Mitte von 16 Elementarkreisen stand. Sie versuchten nun zum dritten Mal reine Weltenmagie zu erschaffen. Was durchaus gefährlich war. Aber sie war sich dessen Bewusst. Alckechin betrachtete sich den Sicherheitskreis der bei hoher Weltenmagischer Energie verschwinden würde und somit anzeigt dass der Versuch abgebrochen werden sollte. Der Kreis hielt stand. Er warf noch einmal einen Blick auf seine Schülerin. Sie verschwand bereits in einem Wirbel aus allen Möglichen Weltenmagischen Erscheinungen. Darunter Blitze, Lichtbögen, Erde, Funken, Federn und weitere Erscheinungen. Dann verschwanden alle Erscheinungen und Kora verschwand in einer Kuppel aus weißem Licht. Diese bäumte sich auf und wurde zu einem Strahl der durch die Decke der Trainingshalle schoss. „Du hast es beinah geschafft.“ Rief Alckechin. Dann sog die Säule aus Licht die Luft im Raum an und Alckechin musste sich gegen die Winde stellen um nicht in die Säule gesaugt zu werden, was sein Ende wäre. Er warf noch einmal einen Blick auf den Sicherheitskreis. Er war verschwunden. Panisch blickte er auf die Lichtsäule. Aus dieser stoben weiße Blitze die im Raum umher flogen und dann wieder in der Lichtsäule verschwanden. Alckechin wollte sie auffordern die Weltenmagie zu entladen aber die Winde und die Blitze verursachten einen gigantischen Lärm so dass er bezweifelte das sie ihn hören würde. Er spürte dass sie ihr Limit schon deutlich überschritten hatte aber wusste sie es? Einige der Kreise zerbrachen wie Glas und Flammen stoben durch den Raum. Einige Blitze aus negativer Weltenenergie trafen ihn am Rücken. Dann explodierten förmlich die letzten Kreise und für einige Sekunden wirkte es so als ob jemand den Ton abgeschaltet hätte. Die Lichtsäule wurde zu einem feinen Strahl und Alckechin konnte wieder Kora erkennen. Sie stand stumm in einem Kreis ihre Augen vor Überraschung weit geöffnet. Der feine Strahl lief direkt durch ihren Kopf und weitere Blitze durchstachen ihren Körper wie feine Lanzen. „Nein!“ schrie Alckechin. So als ob dies der Auslöser war entlud sich die gesamte geladene Weltenmagie in einer Explosion. Alckechin wurde gegen die Wand geschleudert die sofort nachgab. Die Druckwelle schleuderte ihn weg. Dann sah er nur noch Schwärze. Er schlug wieder seine Augen auf. Er konnte nicht sagen wie lange er bewusstlos war aber er hätte sich gewünscht dass er länger bewusstlos geblieben wäre. Das einst wunderschöne Tal und die Stadt waren nicht mehr. An ihrer Stelle sah man nur noch Ruinen und brennende entwurzelte Bäume. Die Landschaft hatte alle Schönheit verloren und war nicht wieder zu erkennen. Das Zeugnis eines misslungen Experimentes.

    „Wo hast du eigentlich das kleine Mädchen gefunden Wildcat?“ fragte Haures wobei er Alckechin damit aus seiner Erinnerung riss. „Ich habe die Kleine bei Alckechin gefunden.“. Haures seufzte „Und wo hast du sie gefunden.“. „In einem Lager der Sylvok welches von Phyrexian zerstört wurde sie war die einzig Überlebende.“ Erklärte Alckechin. „Komisch normalerweise lässt Phyrexian niemanden am Leben.“ Murmelte Haures. „Was hat dir Phyrexian angetan?“ fragte Haures das kleine Mädchen. „Der Mann heißt also Phyrexian.“ Sagte sie leise beinahe flüsternd. „Ja das ist sein Name. Wir wollen aber wissen was er dir angetan hat.“ Knurrte Haures ungeduldig. „Er hat mich gerettet.“ Sagte sie mit einem lächeln im Gesicht. „Er hat was?“ Rief Alckechin und konnte nicht glauben was er da hörte.

    Risha trat an Mondra heran die in einem Flur schon auf sie wartete. „Die Operation war erfolgreich Averru wird in wenigen Minuten aus der Narkose erwachen sie können schon zu ihm.“ Sie zeigte dabei auf einen Raum. „Sie sollten ihn aber mitteilen das er nun unbedingt ruhe braucht.“. „Warum hat das so lange gedauert?“ fragte Mondra. „Nun, wir mussten einige Rippen richten und seinen Flügel verarzten aber es ist alles gut gegangen.“. Antwortete sie. Mondra wurde von ihr in den Raum geführt in dem Averru lag und sogleich aufwachte. Sein Blick war noch verschwommen und er konnte kaum die Augen offen halten. Sein Blick schweifte durch den Raum er konnte kaum was erkennen jedoch erkante er Mondra. Er lächelte „Ich hatte einen eigenartigen Traum. Ich sah in ihm einen Widderschädel.“. Dabei starte er gegen die Decke und blickte dann in Mondras Richtung.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  8. #38
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    "Der Widderschädel war wohl kein Traum Averru, das was du gesehen hast, war Jarad, der dich gerettet hat.
    Ohne ihn wären weder Silva, ich oder nun auch du noch am leben.
    Er hat dich nach dem du zusammen gebrochen bist vor Schmerzen, auf einen Roc gezogen und dir als wir hier in Taj-Nar ankamen was gespritzt, so das du eingeschlafen bist und keine Schmerzen mehr spürtest.
    Danach hat man dich auch sofort in den OP geschoben, es hat für meine Begriffe ewig gedauert bis man dich wieder raus schob."
    Sie lächelte ihn an und strich im sanft über die Hand.
    "Aber es gibt schon etwas gutes noch, Argus ist auch hier und relativ unverletzt, er ist noch drüben bei Silva, sie erzählen sich nun gegenseitig von ihren Taten.
    Und Wildcat müsste auch bald mit Alckechin, Haures Isaac und einem kleinen Mädchen das Alckechin aufgefunden hat ankommen, eigentlich müssten sie schon hier sein."
    Sie runzelte kurz die Stirn und überlegte ob sie von dem Zwischenfall mit Jarad erzählen sollte, entschied sich aber diesen vorerst zu verschweigen, sie wollte erst selber mit Jarad darüber reden.

    Dann erschien Risha im Raum, hinter ihr hörte man ein lautes Stimmengewirr und kurz darauf erschien Argus mit den anderen.
    "Wir werden nicht lang bleiben, nein und wir werden ihn auch nicht aufregen!" Konterte Argus der aufgebrachten Risha die allen verbieten wollte zusammen den Raum zu betreten.
    "Averru braucht noch viel Ruhe." Gab die Leoiniden energisch von sich.
    Doch da winkte der genannte müde ab und bat darum alle zu sehn.
    Mit einem male war der Raum voll und zwischen den Beinen aller erschien ein kleines Mädchen, es trat an das Bett von Averru schaute ihn von unten nach oben neugierig an und frug ihn dann.
    "Bist du wirklich ein echter Engel?"
    Dann fasste es vorsichtig an den verbundenen Flügel und strich sanft über die Federn.
    Averru lächelte das kleine Mädchen an und antwortete ihr leise. "Ja ich bin ein echter Engel und mein Name ist Averru, darf ich fragen wie du heißt?"
    "Ich bin Kora."
    Sie streckte ihm ihre kleine verschmutzte Hand hin und Averru ergriff sie.
    "Und mein Name ist Averru," sagte der Engel sanft.

    Mondra lächelte versonnen in die wunderschönen blauen Kinderaugen die Averru nun anstrahlten.
    Koras Gesicht war eingerahmt von langen braunen verwilderten Locken und ohne das man ihr sagen würde, das Kora ein besonders aufgewecktes Kind war, spürte sie dieses.
    Dann traf sie ein erstaunter Blick aus den klugen Mädchenaugen und schon wurde sie gefragt ob sie auch Wildcat hieße.
    "Nein Kora mein Name ist Mondra und Wildcat ist meine jüngere Schwester."
    Die Augen des Mädchen verdunkelten sich und leise kam ein.
    "Ich habe keine Familie mehr auch keine Schwester und keinen Bruder."
    Eigentlich sagte das Kind die Worte so daher wie ein Erwachsener, der sich mit der Tatsache abgefunden hatte und Mondra wusste nicht was ihr nun mehr weh tat, die Gewissheit das Kora ein Waisenkind war, oder die leise Resignation die sie vernahm.
    Die Agentin schluckte die Tränen die sie aufkommen spürte hinunter, nahm Kora zu sich auf den Schoß und blickte erst Averru und dann alle um sich herum an die im Raum waren.
    "Auch wir sind eigentlich alle alleine, von meiner Familie blieb nur Wildcat über und auch dort erfuhr ich erst vor kurzer Zeit das ich eine Schwester habe die noch lebt.
    Vielleicht aber kannst du dir vorstellen, das wir hier alle nun deine neue Familie sein könnten.
    Gewiss können wir nicht deine richtigen Eltern ersetzten oder Geschwister, aber ich bin mir sicher, das dich von allen die in diesem Raum sind jeder lieb haben wird."
    Mondra schaute bittend von einem zum anderen und dann in Averrus Augen.
    Doch plötzlich mussten sie alle lachen, denn Haures kniete sich vor Averrus Bett hin schaute ihn treuherzig an und sagte.
    "Ach bitte Papa, sag ja."
    "Ja bitte Averru, sag jaaaa..." riefen nun alle gemeinsam.
    Angezogen von der lauten gemeinsamen Bitte, betrat Risha besorgt den Raum.
    "Darf ich fragen was hier für ein Krach ist, Averru braucht noch sehr viel Ruhe."
    "Es ist alles in Ordnung Risha sie müssen sich nicht aufregen, ich bin nur so eben Vater geworden." Gab Averru mit einem seufzen von sich.
    Risha blickte nun verwirrt um sich schüttelte den Kopf und im hinaus gehn hörte man sie nur vor sich her sagen.
    "Die sind alle verrückt!"
    "Das war doch klar!" Griente Isaac.

    ~~~~
    Eine Flut nach der nächsten von abartig kreischenden Kreaturen, die in der Masse wie eine Wand aus Klingen, Zähnen, Fanghaken, Spitzen und Dornen erschienen, brandete Gegen die mächtigen Schutzwälle Zetoris’. Die Verteidiger der riesenhaften Festung ermüdeten nicht Schusshagel um Schusshagel aus ihren Waffen auf die schrill schreienden Aliens zu speien, während hinter ihnen mit ohrenbetäubenden Donnern eine Granate nach der anderen aus den schweren Haubitzen der Vindicator in die Masse geschleudert wurden. Jeder Aufprall zollte mehr als zwei Dutzend Verluste der Kreaturenmasse, doch schien es den Angriff nichtmal zu verlangsamen. Der Berg von Leichen an der Mauer wuchs mit jedem toten Alien weiter an, doch war es eher zum Nachteil der Verteidiger. Die hirnlosen Kreaturen kletterten einfach über ihre toten Artgenossen, um so einfacher an ihre Beute zu gelangen. Aus dem Himmel ergossen sich unaufhaltsam Massen aus Sporenkapseln, nur um auf dem Boden zu zerplatzen und ihre tödliche Fracht unversehrt dem Angriff beizusteuern. Wie todbringende Vögel aus Stahl kreisten die Thunderhawks unter der Führung Ron Bloodflanmes über dem Schlachtfeld und warfen Bombenteppiche über dem Feind ab. „Ron kehr sofort zur Hauptstadt um! Ein Gegenangriff ist aussichtslos und wir brauchen hier dringend Verstärkung, sonst werden wir überrannt!!“ empfing er als leicht verzerrten Funkspruch von seinem Staatsoberhaupt Excis Violett. „Verstanden, haltet noch etwas durch.“ Verärgert Knirschte er mit den Zähnen. Wieder hatte er es nicht geschafft bis nach Winera durchzubrechen um die Sieben Klingen als Verstärkung anzufordern. Zetoris galt als uneinnehmbare Festung die auf Belagerungen spezialisiert war und deren Waffenarsenal schier unerschöpflich sein sollte, doch musste es die Stadt noch nie mit solch einer Masse aufnehmen, bei der das Leben des einzelnen nicht mehr wert war, als das einer Ameise auf dem Stiefel. Selbst als erfahrener Wissenschaftler war es Ron unmöglich zu verstehen, wie ein einzelner Mann diese Kreaturen beherrschen konnte. Bald waren schon die hohen Verteidigungswälle zu erkennen, doch bevor der Schwadron das Schlachtfeld erreichen konnte, nahm Ron mit einem schrillen Pfeifen hinter sich war, dass ein Paar der Kanonenschiffe vom Himmel geholt wurden. Als er sah was die Verluste angerichtet hatte wünschte er, nicht hingesehen zu haben. Eine titanische Kreatur auf vier dünnen spinnenartigen Beinen ragte gut zwanzig Meter aus der Masse hervor. Es hatte einen schlanken, stachelversehenen Körper und als drittes Gliedmaßenpaar zwei kanonenrohrartige Auswüchse aus denen es kilometerweit Geschosse spie. Sollte dieses Monstrum den Wall erreichen wäre die Stadt verloren. „An alle Einheiten des Schwadrons. Feuer auf den großen Läufer unter euch richten!! Den könnt ihr eigentlich nicht verfehlen..“ Gab der rotäugige junge Mann mit dem Funker durch. Aus allen Rohren feuerten die Thunderhawks auf den Koloss ein, doch schienen diesen die paar Verwundungen nicht weiter zu stören. Stattdessen richtete die Monstrosität ihre organischen Waffen auf die fliegende Bedrohung. Ein Thunderhawk nach dem nächsten sah mit brennenden Triebwerken den Boden immer näher kommen, bis sie in einer spektakulären Explosion endeten. Ron war der einzige Pilot der überlebt hatte. Die anderen versuchten nicht mal mit Fallschirmen zu entkommen. Sie wussten, dass es ein angenehmerer Tod war in Flammen aufzugehen, als in einen Strudel aus kreischenden Aliens zu geraten und von ihnen zerhackt zu werden. Schwer schluckend überlegte der Schwadronsführer ob er doch zur Hauptstadt zurückkehren sollte, doch dann biss er mit grimmigen Blick die Zähne zusammen. Er wusste dass der Gigant nicht mehr viel aushalten würde, doch als er Waffen abfeuern wollte wurde ihm auf den Displays nur mit rot aufleuchtenden Zeichen mitgeteilt, dass er keine Munition mehr hatte. Auch alle Bomben waren längst abgeworfen worden. Wieder überlegte er kurz und schloss dabei die Augen, nur um diese nach wenigen Sekunden wieder zu öffnen. „Excis verzeih mir!!“ Schrie er zu sich selbst, als er den Steuerknüppel nach vorne rammte, woraufhin er mit voller Geschwindigkeit auf den Titan zuraste..

    Beinahe schon gelangweilt sah SinDariel auf den Bildschirm vor sich, was auf dem Planeten in dessen Orbit er sich mit seinem Desolator Schlachtschiff und Flotte aus verschiedenen anderen Fregattern und Panzerkreuzern befand, geschah. Seine mitternachtsblaue Terminatorrüstung mit einem unwirklichen kupfernen Schimmer zischte bei fast jeder Bewegung. Die bronzene, barocke Verzierung der Rüstung zeichnete sich als dämonische Fratzen und Stacheln ab. Ein Metallisches klacken war zu hören während er den Kopf auf der linken Faust anlehnte und mit der anderen Hand, die durch fünf lange Klingen an einem riesenhaften Handschuh dargestellt wurde, eine Klinge immer wieder anhob und wieder auf die Lehne seines Kommandositzes fallen lies. Ein paar der langen schwarzen Strähnen fielen ihm in sein blasses Gesicht und unter dem Schatten der Haare schimmerten zwei rote Punkte hervor, die seine Augen darstellten. Er hatte sich eine mächtigere Verteidigung vorgestellt, doch schienen die Streitkräfte dieses Planeten nicht mit seinen ‚Tierchen’ fertig zu werden. „Meister ein Champion des Erkundungstrupps verlangt euch zu sprechen.“ Mit einer lässigen und gelangweilten Bewegung der Klaue gab er den Befehl zu sprechen. „Erhabener SinDariel, wir haben ein paar sehr interessante Aufzeichnungen aus der Bibliothek der schwarzen Kathedrale sichern können.“ „Lasst sie mir geben..“ war als finstere Stimme von dem General zu hören. Sofort kam der Champion in den Riesigen abgedunkelten Raum, welcher nur von dem schwachen licht des Bildschirms erhellt wurde und überreichte demütig seinem Meister die Aufzeichnungen. Danach verschwand er rasch wieder. SinDariel warf einen gelangweilten Blick auf die Aufzeichnung und erhob den Kopf, als das Geschriebene seine Aufmerksamkeit zu wecken schien. „Startet sofort die Motoren und Mobilisiert die Flotte. Ich gebe euch die Koordinaten durch. Wir werden eine kleine Betriebsreise unternehmen.“ Befahl der Krieger seinen Truppen, während sich ein Teuflisches Grinsen auf seinem Gesicht formte.

    Nachdem sie die Nachricht des abgestürzten Schwadronsführers, welcher auch ihr Verlobter war, erhalten hatte, verlor Excis ihren gesamten Mut. War nun alles aus? „Frau Violett!! Die Stadt wird überrannt!! Donar und Wasera können nicht helfen, sie sind selbst in heftigen Schlachten verwickelt.. Was sollen wir tun?“ Das violette Haar fiel wirr auf den Tisch, auf dem sie ihre Ellebogen abstützte, nur um ihr Gesicht in ihren Händen zu vergraben. „Feuert die Exituskanonen..“ war leise von ihr zu hören. „Aber Violett! Damit würden wir die Hauptstadt vernichten!! Das könne wir ni-“ „Das ist mir egal!! Es hat doch eh keinen sinn mehr...“ unterbrach sie ihren Offizier mit einer Mischung aus Verzweiflung und Wut „...Zu befehl.. Die Exituskanone abfeuern..“ bestätigte er und verschwand aus dem Raum. „Ron...“

    „Wir sind gleich beim Einsatzort!! Macht euch bereit Jungs!!“ Rief die jung anmutende Pilotin des Schattenwolfs, Ira zu den restlichen sechs der Sieben Klingen. „Kain du bleibst erst mal hier. Vielleicht wirst du anders gebraucht.“ Befahl der Anführer der Sieben Klingen Spike Bloodmoon zu ihrem achten Passagier, der nicht zu den Klingen gehörte. „Lass uns raus sobald wir über der Stadt sind! Das wird ein Fest!!“ war mit freudigem Ausdruck von Zert Silverwing, dem verbleibenden Strategen, da Ron ausgefallen war. So wie er es verlangt hatte flog sie tiefer und öffnete die Ladeluke, aus der die Klingen einfach raussprangen und sich ins Schlachtgetümmel warfen. „Wir bleiben besser in der Nähe..“ schlug Ira dem verbliebenen Krieger vor, der darauf jedoch nicht antwortete. Etwas schien ihn zu beschäftigen. Plötzlich blinkte ein grünes Lämpchen auf, was bedeutete, dass eine Nachricht empfangen wurde. „Winera an Schattenwolf!“ kam aus dem Bildschirm mit einer Stimme die fast genauso klang wie Iras, doch wesentlich jünger. „Hier Schattenwolf, was gibt’s Levia?“ „ZenMurion hat uns eine Nachricht gesendet.“ Etwas stutzig legte die Pilotin die Hand ans Kinn. „ZenMurion? Der alte Todesengel mischt sich doch sonst nie ein.. Was soll’s Schick mir die Nachricht.“ Schnell überflog sie die Nachricht und weitete erstaunt die dunkelgrünen Augen. Kain richtete den Blick fragend auf sie. „Der Alte hat uns geschrieben, dass SinDariel mit seiner Flotte abdreht und ins nichts steuert. Scheinbar hat er ein uraltes Dokument aus der Kathedrale neben ZenMurions Turm gestohlen während seine Alienmonster alle abgelenkt haben. Hm... Was soll’n wir tun?“ „Hinterher“ kam knapp über die Lippen des Kriegers. „Alleine?“ „Alleine...“ Nach seiner kurzen Antwort zuckte sie kurz mit den Schultern, bevor sie das Steuer rumriss, um SinDariels Flotte zu folgen.

    „Meister wir nähern uns den Koordinaten.“ Erschallte leise in dem dunklen Raum SinDariels, während er auf dem Bildschirm vor sich den Weltraum betrachtete. Dass ihnen der Schattenwolf folgte, hatte er anders als seine Vasallen bereits bemerkt, doch kümmerte ihn das nicht. „Den Aufzeichnungen zufolge muss hier eine Warpverbindung in eine andere Galaxie sein.. Die Mächte dort sollen eine Art Gegenstück zu den uns bekannten darstellen.. Dort werde ich der ultimativen Herausforderung begegnen.“ Das diabolische Grinsen auf seinem Mund weitete sich noch, als er sah wie sich vor ihm ein gewaltiges Tor öffnete. Fontänen aus violetten Flammen und bizarren Farben und mustern, die geradeso an der Grenze der Vorstellungskraft des Menschen kratzten.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  9. #39
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Sobald Ira erkannte, dass ihnen eine Reise durch den Warp bevorstand biss sie sich leicht auf die Unterlippe. „Halt dich besser gut fest. Du weist ja dass der Warpantrieb von dem ding hier ein Prototyp ist. Das wird ziemlich ungemütlich.“ Zitternd hielt sie die Hand über dem Schalter, der sie durch die katastrophale Nebendimension führen würde. Einerseits musste sie vollen Schub geben, um die Flotte einzuholen, bevor das Tor sich schloss, andererseits jedoch aufpassen, dass sie im richtigen Moment den Schalter umlegen würde. Die gesamte Flotte hatte bereits den Warp betreten und das Tor begann sich zu schließen. Als Ira es durchflog hätten sicher nur einige Meter gefehlt, bevor sie durch das geschlossene Tor zermalmt worden wären. Beinahe im selben Moment riss sie den Schalter runter, der sich mit einem Metallischen kreischen über die seltene Benutzung beschwerte. Erst war ein Wummern, dann ein höher werdender Ton zu hören, der die Zündung des Antriebs ankündigte. Einige Sekunden später konnte man Spüren wie das Schiff mit unbeschreiblicher Geschwindigkeit durch das Immaterium schoss und immer wieder unsichtbare Wände durchbrach. Bei jedem Aufschlag musste Ira sich schwer dagegen wehren, das Steuer zu halten und nicht das Bewusstsein zu verlieren. Mehrmals schlug sie mit dem Gesicht gegen die Schaltfläche. Sie bemerkte nichtmal wie die metallisch riechende rote Flüssigkeit ihr über die Stirn lief. Kain versuchte sich irgendwo festzuhalten, doch rissen die meisten Griffe die er packte einfach ab und er schleuderte durch das Schiff. Die Schadensanzeigen überschlugen sich. Ein Triebwerk nach dem nächsten fiel aus und die Außenhülle begann sich zu verkrümmen, wie eine Blechdose, die man zerdrückte. Gerade als die Schadensanzeige berichtete, dass das Schiff beinahe komplett zerstört war und in wenigen Sekunden nur noch ein Wrack sein würde stoppten sie plötzlich, da sie den Ausgang des Tunnels erreicht hatten. Es dauerte einige Minuten, bis Ira wieder klare Gedanken fassen konnte. Kain schien der turbulente Flug wenig ausgemacht zu haben. Der Schattenwolf hatte sich nach dem Austritt aus dem Warp von selbst repariert. „Wo sind wir? Ist das eine andere Galaxie?“ Sofort lies sie sämtliche Scanner durchlaufen. „Von SinDariel ist weit und breit nichts zu sehen. Er muss von einem Warpsturm aufgehalten worden sein.. Sehen wir uns hier besser ein wenig um. Er wird sicher bald hier eintreffen und dann ist hier das Chaos los.“ Meinte sie matt, bevor sie sich wieder dem Steuerknüppel zuwendete. „Das ist jetzt schon los...“ War düster von ihrem Begleiter zu hören, während er auf einen nahe liegenden Planeten deutete. „Hm.. Mal schaun’ ob wir uns nützlich machen können.. Verbündete könnten wir gut gebrauchen.“ Antwortete sie erschöpft lächelnd und steuerte den Schattenwolf auf den Planeten zu. „Nicht nur wir...“ Entgegnete er leise.

    ~~~~~

    Die heitere Stimmung schlug sofort um als Silva mit ernster Miene eintrat. „Was gibt’s?“ fragte der Engel. „Gildenmeister, Unsere Truppen haben soeben die Stadt erreicht aber sie bringen schlechte Nachrichten mit.“ Berichtete Silva. Averru seufzte „Warum kommen sie nicht mit guten Nachrichten.“. Silva fuhr fort „Eine Armee aus Kreaturen welche Mondra und mich in der Glimmerleere angriffen nährt sich der Stadt. Sie werden in ca. acht Stunden die Stadt erreicht haben. Ich habe ein paar Aufnahmen das Spähtrupps dabei.“. Silva projeziert mit seinem Armcomputer ein paar Bilder an die Wand. Unter den Kreaturen sah man alle die Argus Kos gesehen hatte. Sogar die ganz großen die einen Juggernaut zermalmen konnten. „Anhand von Argus Bericht haben wir uns Namen für die einzelnen Kreaturen ausgedacht um sie besser zu klassifizieren. Dieses Exemplar nennen wir Korruptor. Es spuckt eine Säureartige Flüssigkeit welche sich in dem Flüssigkeitssack am Rücken befindet. Die Flüssigkeit wirkt auf die Kreaturen wie ein Heilflüssigkeit auf uns jedoch wie Säure.“. Silva zeigte das Ameisenähnliche Wesen. Er schaltete um zu einer der Wesen die anscheinend mal Menschen waren. „Diese nennen wir Infizierte. Diese Armee besteht hauptsächlich aus diesen Wesen. Anscheinend führt ein Pilzähnlicher Parasit dazu das der Körper des Befallenen mutiert.“. Dann zeigte er ein Bild einer Kreatur die Ähnlichkeiten mit Haures aufwies, man konnte gut die Kanone in seinem Mund erkennen. „Zu denen kann ich nur sagen dass sie schnell und kampfstark sind. Zum Glück weist ihre Panzerung deutliche Schwächen auf. Mit Scharfschützen werden wir diese Vernichter schon zur Strecke bringen.“. Dann zeigte er das große Wesen welches mindestens dreimal so groß wie ein Juggernaut war. „Bei dem Herrn weiß ich nicht was wir tun sollen. Wir nennen es Juggernaut. Der Juggernaut hat wie der Vernichter eine Plasmakanone im Maul jedoch ist diese viel zerstörerischer als die beim Vernichter. Zu dem hat er vier Säuresäcke am Maul.“. Als Silva endete schwiegen alle kurz. „Hast du schon mit den Leoniden gesprochen?“ fragte Averru. Silva nickte „Sie werden um ihre Heimat kämpfen wenn es sein muss.“ Erklärte er. „Für eine Evakuierung ist nicht mehr genügend Zeit also bleibt uns nur der Kampf.“ Seufzte der Engel. „Gildenmeister gegen so eine Übermacht haben wir keine Chance.“ Versuchte Silva zu erklären. Averru schüttelte den Kopf „Wir können sie jetzt nicht im Stich lassen außerdem habe ich schon eine Idee. Die Flotte von Terisiare müsste ja ca. neun Stunden brauchen um hier her zu fliegen. Und die Schiffe haben ganz bestimmte Waffen an Bord.“. Silva verstand die Anspielung nicht und fragte den welche Waffen es den sein werden. „Archerraketen des Typs A3.“. Argus konnte nicht glauben was er da hörte „Du willst einen Nuklearschlag gegen sie durchführen. Das könnte auch schief gehen. Moment .. wenn es stimmt was mir Ado Mortumee gesagt hat dann hätten wir mit dem Plan sogar eine gute Chance zu gewinnen. Ich muss sofort mit ihm sprechen.“ Dann eilte er ohne eine weitere Erklärung aus dem Raum. „Silva treiben sie jede kampffähige Person auf.“ Befahl Averru und erhob sich dabei vom Bett und stand auf. „Averru sind sie den kampffähig? Risha sagte doch gerade eben sie bräuchten Ruhe.“ Hackte Silva nach. „Ich bin einsatzfähig.“ Sagte der Engel. „Dann steh auf und beweg mal deine Flügel.“ Befahl Mondra etwas aggressiv. Averru biss die Zähne zusammen, er wusste das er dies nicht konnte also hatte sie schon gewonnen. Er seufzte „Dann will ich wenigstens helfen die Verteidigung zu organisieren.“. „Aber du bleibst im Bett.“. „OK, ich verspreche es.“ Sagte Der Engel zerknirschend. „Eins zu null für sie.“ Sagte Silva.

    „Ado Mortumee.“ Rief Argus. Der Leoniden drehte sich überrascht um. „Oh hallo Argus ich dachte sie wäre bei der, Einsatzbesprechung. Silva hat uns schon alles erklärt. Ich hoffe doch sie werden uns helfen.“. „Wir werden unser beste geben. Aber ich muss sie kurz noch mal was fragen was die Schutzschilde der Stadt betreffen. Wie lange können sie auf voller Leistung arbeiten so das sie mehrere Atomexplosionen stand halten?“ fragte Argus. „Ich bin mir nicht ganz sicher aber 10 Sekunden dürften es schon sein. Unsere Schildtechnologie ist leider nicht sehr fortgeschritten und verzehrt zu viel Energie und leistet dafür noch wenig.“. Argus überlegte kurz. „Mehr Energie mehr Leistung mal sehen ob ich ein paar Reaktoren auftreiben kann. Können sie Wildcat sagen das wir uns direkt am Raunhafen treffen wollen. Ich gedenke mit allen möglichen Transportmitteln die uns zur Verfügung stehen zum Wrack der Archangel zu fliegen und dort alle Materialien wie Waffen, Titanplatten und Reaktoren hier zur Stadt zu bringen damit wir die Verteidigung von Taj-Nar festigen können.“. „OK ich werde es ihr ausrichten.“ Sagte der junge Leonide und eilte davon. Argus rannte so schnell er konnte in Richtung Raumhafen.

    „Ich werde nun Kontakt mit Alovnek aufnehmen damit er uns die nötigen Nuklearwaffen schickt.“ Erklärte Averru als er einen Kommunikationskanal öffnete. Ein Hologramm eines Mannes erschien. Er war kräftig gebaut und hatte eine dicke Plattenpanzerung an, die traditionelle Rüstung eines Heerführers. Er nahm seinen Helm ab damit Averru erkennen konnte das er es wirklich war. „Gildenmeister, ich bin überrascht eine Nachricht von ihnen zu erhalten dazu noch verschlüsselt.“. „Es ist auch ernst wir benötigen zur Sicherung einer Stadt mehrere Nuklearwaffen um eine anrückende Armee auszuräuchern.“. „Ich würde gerne mehr über ihre Operation erfahren.“. „Geht jetzt leider nicht ich werde ihnen den Missionsbericht von Kommandeur Silva schicken.“. Damit beendete er das Gespräch und übermittelte Alovnek die Daten. „Und du bist dir sicher das er deinen Befehlen folge leisten wird?“ fragte Mondra etwas skeptisch. „Er wird sich zwar wieder beschweren aber er wird es tun.“.

    Alovnek lass sich den Bericht in Ruhe durch und lass ihn noch mal um ganz sicher zu gehen. Sein Gildenmeister setzte sich über das Jamuraa-Protokoll hinweg. Er würde dies zwar nie ohne Grund tun aber merkwürdig war es schon. Er ging in den Versammlungsraum wo bereits der zweite Heerführer der Boros wartete. Er saß an einem Tisch uns spielte anscheinend gegen sich selbst Schach. „Klattic, wir werden dringend auf Mirrodin gebraucht.“ Sagte er zu dem Heerführer der auch eine Rüstung trug. Dieser antwortete mit einem leisen Grummeln was einem zu verstehen gab das es für ihn gerade wichtigeres gab, ein Schachspiel. „Hier lies dir diesen Bericht durch dann wirst du mehr erfahren.“ Mit diesen Worten warf Alovnek den Bericht auf das Schachbrett worauf alle Figuren von Tisch flogen. Klattic funkelte seinen Kollegen böse an aber nun hatte der Bericht eine höhere Priorität. Er las ihn zweimal durch. Etwas rocken stellte er fest „Unser Gildenmeister ignoriert das Jamuraa-Protokoll.“. „Nicht nur das sondern auch unser Vetorecht bei solchen Entscheidungen.“. „Er wird wahrscheinlich seine Gründe haben.“ Stellte Klattic fest und reicht Alovnek den Bericht. „Ich schlage vor wir werden selbst nach Mirrodin fliegen. Natürlich nur um den Devkarin zu verhören.“ Schlug Alovnek vor. „Natürlich nur wegen dem Devkarin es gäbe ja nichts was noch zu besprechen wäre.“ Scherzte Klattic. Alovnek ignorierte es. „Ist eigentlich Lord Windgrace von seiner Mission auf Treshold zurückgekehrt?“ fragte Alovnek. „Ja ist er und er wird nicht glücklich drüber sein das er direkt wieder zu einer Mission aufbrechen muss. Schließlich will auch er schlafen.“
    „Da muss er durch. Befehl den Admirälen sie sollen all ihre Schiffe starten wir werden sofort aufbrechen.“
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  10. #40
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    "Stopp, Stopp, Stopp!!!"
    Die Agentin sprang nun auf, schaute auf die entgeisterten Gesichter im Raum.
    "So geht das nicht Averru du kannst nicht hin gehen und Nukleare Waffen einsetzen, du magst Taj-Nar mit einem Schutzschild vor den Strahlen schützen können, aber was ist mit dem Rest von Mirrodin?
    Erkläre mir bitte, von was die Bevölkerung in Zukunft überleben wird. Ganz davon ab das in einem Umkreis von zig qm² Kilometer alles sterben wird.
    Mit den Nuklearen Waffen wird nicht nur der Gegner vernichtet, sondern die weitere Existenz der Bewohner eines ganzen Planeten."

    Averru schaute sie nun mit hoch gezogenen Brauen an, sie kannte den Blick schon von ihrer aller ersten Begegnung auf der Boros Archangel.
    "Und was schlägt die TLD-Agentin uns vor?"

    "Tja, das wird sich ein wenig Abenteuerlich anhören", sie schaute nun zu Alckechin und hoffte das er sie gegebenfalls unterstützen würde, bei ihrem Vorschlag.
    Nun gut, vor vielen Jahren haben auf Terra die Wissenschaftler über die künstliche Herstellung von schwarzen Löchern geforscht und sie haben dank der Quantenmathematik und der Kernenergie die Lösung der Herstellung dazu gehabt.
    Wenn wir nun mit den Kernreaktoren der Archangel ein solches Loch herstellen könnten, würde es uns gelingen die Kreaturen von der Materie aufsaugen zu lassen und dieses schwarze Loch selber würde zerstrahlen und sich auflösen.
    Hoffentlich auflösen." Die letzten beiden Worte sagte sie leise vor sich her, aber der Engel hatte sie wohl gehört und fragte weiter.

    "Was meinst du mit hoffentlich auflösen Mondra?"


    "99,99 Prozent der Wissenschaftler glaubten, dass die schwarzen Löcher zerstrahlen werden. Nichtsdestotrotz nahmen sie in der genannten Publikation an, dass sie stabil bleiben könnten. Doch selbst dann sollten sie ungefährlich sein: Schwarze Löcher bewegen sich sehr schnell. Somit würden sie theoretisch direkt durch die Erde hindurchfliegen. Schwarze Löcher verhalten sich ein wenig wie das elektrisch neutrale Neutrino. Sie reagieren nur sehr langsam und können durch mehrere tausend Kilometer Eisen fliegen, bevor sie überhaupt mit etwas zusammenstoßen. Jene, die etwas langsamer wären und von der Erdanziehung eingefangen würden, blieben zwar im Erdkern bestehen und könnten tatsächlich Materie aufnehmen. Doch würden sie selbst nach 5 Milliarden Jahren - die Zeit, bis die Sonne erlischt - nur ein paar Kilogramm wiegen." Erklärte Mondra.

    "Woher willst du das so genau wissen?" Entgegnete ihr Averru.

    "Wenn sie stärker reagieren würden, gäbe es keine Neutronensterne im Weltall. Das Universum ist voll mit kosmischen Strahlen, also hochenergetischen Strahlen, die bei der Explosion von Sternen entstehen. Dieses kann man von jedem Planeten aus beobachten. Die meisten dieser Strahlen haben eine erheblich höhere Energie als man damals im LHC jemals produzieren konnte. Also wenn das damalige LHC schwarze Löcher kreieren konnte, können diese Strahlen es auch. Zudem ließ sich beobachten, dass jeder Neutronenstern, den man im Universum entdeckt hatte, schon von einer großen Zahl solcher kosmischen Strahlen bombardiert wurde und demnach voll mit schwarzen Löchern sein konnte. Neutronensterne haben allerdings eine viel höhere Dichte. Die Materie dort ist 10 Billionen (10.000 Milliarden) Mal dichter als in der Erde, weshalb ein schwarzes Loch – wenn es tatsächlich Schaden verursachen würde – einen solchen Stern 10 Milliarden Mal schneller "fressen" und quasi sofort zerstören würde. Man wusste aber schon damals wie heute von Neutronensternen, die 100 Millionen Jahre alt sind."

    "Und angenommen, es solches Loch wenn wir es denn erschaffen könnten würde sich nicht von selber auflösen, was würde im schlimmsten Fall dann konkret geschehen Mondra?" Averru sah sie nun teils neugierig, verärgert aber auch besorgt an.

    "Tja da gingen die Meinungen der Wissenschaftler weit auseinander, nun ja genau mit diesem Problem hab ich vor nun Wildcat und Fioana zu beauftragen, wenn einer eine Lösung dazu finden kann, wäre es Fiona, aber nun erstmal zu dem was laut Rössler geschehn kann.
    Allerdings sollten wir berücksichtigen das diese Aufzeichnung etliche Jahrhunderte zurück liegt und das man sich dieser Lehre der Quantenmathematik abgewandt hatte nach dem letzen Nuklearen Krieg auf der Erde.
    Aber erstmal zu den damaligen Risiken.
    Die Gefahr ist, dass sich ein kleines schwarzes Loch bildet und dann eben nicht zerstrahlt. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar recht hoch, dass es wegfliegt, aber es gibt eine ganz kleine Wahrscheinlichkeit, dass es nicht wegfliegt. Man wollte damals davon eine Million pro Jahr produzieren. Das wären nach deren Wissensstand genug, um zu sagen, dass davon ein Loch ganz sicher nicht zerstrahlen würde. Dieses würde dann in der Erde herumkreisen und von Zeit zu Zeit mit einem Elementarteilchen, einem Atomkern oder einem Quark zusammenstoßen und es auffressen. Die Frage, die blieb, war, wie lange es dann dauerte, bis dieses kleine schwarze Loch genügend stark gewachsen wäre, um schließlich die ganze Welt aufzufressen. Das klingt nach heutigen Wissenstand genau eigentlich wie damals absurd, ist aber letzten Endes sehr wahrscheinlich. Es gab da eine Abschätzung bei BBC Horizon, dass dies 50 Millionen Jahre dauern wird. Das ist das offizielle Worst Case Scenario. Doch sie vergaßen dabei, dass es Chaos und Nichtlinearität gibt. Damit würde es viel schneller wachsen. So kam Rössler auf einen Faktor von 50 Monaten!"

    "So funktioniert ein schwarzes Loch prinzipiell? Es frisst Atome? Fragte sie Averru zwischendrin.

    "Ja, es kann nur fressen, es kann nicht abnehmen, es sei denn, es kann zerstrahlen, leider. Das Wachstum funktioniert dabei ähnlich wie sich Geld durch den Zins und Zinseszins auf dem Finanzmarkt vermehrt. Das geschieht auch nicht linear, sondern exponentiell.

    Nun ja wie wir aber wissen hat man versucht einen Gegenmaßnahme zu entwickeln, leider hab ich das ganze damals nicht weiter verfolgt, weil meine Mission dort beendet war. Und ich persönlich immer ein Gegner von Atomkraft oder Nuklearen Waffen gewesen bin. Du weißt ja wie ich auf sowas reagiere, letztendlich das ich nun hier bin, war ja schließlich einer dieser Gründe das du ABC-Waffen auf Uborg einsetzen wolltest.
    Und nun würde ich gerne Wildcat über meine Idee informieren ob es nach heutigem Wissenstand nicht doch die Möglichkeit gibt, die Kreaturen zu vernichten ohne dabei den Planeten rund um Taj-Nar gleich mit zu zerstören.
    Und zwar mit Hilfe eines solchen schwarzen Loches, ich weiß das wir keine 8 Tage, sondern nur 8 Stunden Zeit haben, dennoch sollten wir diese Opption bitte mit in Erwägung ziehn."

    "OK, ich geb deiner Schwester und dir 4 Stunden Zeit eine Lösung zufinden, ansonsten greifen wir nach meinem Plan an.
    Tut mir Leid Mondra mehr Zeit kann ich euch nicht geben, viel Glück!" Fügte er aufmunternd hinzu.

    Mondra gab ihm spontan einen Kuss auf den Mund, murmelte ein leises "danke" und rannte schon aus dem Raum um ihre Schwester noch selber zu treffen und von ihrem Plan zu unterrichten..
    Dann rannte sie so schnell sie konnte zum Raumhafen und erblickte ihre Schwester und Argus wie sie in das Schiff einstiegen.

    Mondra blieb stehn sie wusste es war zu weit um gehört zu werden, so hielt sie ihre Schwester nun telepahtisch auf.
    Dann rannte sie über den großen Platz auf sie zu.
    Während sie ihn überkreuzte sah sie das die Juggermauts schon angekommen waren, Bondy und Hiwa kamen ihr nun entgegen.
    Sie hielt an als sie bei ihnen war umarmte Hiwa, murmelte das sie später reden würden, packte Bondy am Ärmel und zog ihn mit sich mit, während er neben ihr her lief, rief er ihr zu.
    "Mondra bitte, was ist los?"
    "Hast du den Transmitter bei dir, Bondy?"
    "Ja ich hab ihm vorsichtshalber um mein Handgelenk gebunden."
    "Ok dann beeil dich, alles andere erzähl ich dir an Bord von Fiona."

    Sie betraten die Plattform und stiegen hinter Argus und Wildcat in das Schlachtschiff ein, drinnen erzählte sie was sie Averru vorgeschlagen hatte und gab die Koordinaten die ihr Argus dann von der Stelle an der sich die Archangel befand in dem Transmitter ein.
    "Oh man, ich werd mich an diese Art zu reisen nie gewöhnen, es ist als wäre man in alle atomare Einzelheiten auseinander geflogen und wieder zusammen gesetzt worden." Gab Bondy von sich.
    "Es ist nicht anders wie auf einem Transportstrahl!"
    "Eben ich verlass mein Taxi lieber durch die Türe." Grummelte er und dann begaben sie sich mit Argus hinüber zu den Borossoldaten, die ihnen bei dem Ausbau der Reaktoren helfen sollten.
    Während dessen sprach Wildcat mit Fiona die nun nach einer Lösung mit dem schwarzen Loch suchen musste, das sicher gestellt werden konnte das sich dieses auch wirklich auflöste.

    ~~~~

    Wildcat machte sich sofort mit Kitanja auf den Weg zum Raumhafen nachdem ihr Ado Mortumee ausgerichtet hatte das Argus am Raumhafen auf sie wartete.
    Wenig später und etwas außer Atem kam sie bei Argus am Raumhafen an und gingen zu Fiona. Sie wollten gerade einsteigen als sich Mondra telepatisch bei ihr meldete.
    Wildcat drehte sich zu ihrer Schwester um und sah das sie mit Bondy im Schlepptau über den Platz auf sie zu liefen. Während Bondy und Argus in den Frachtraum gingen schob Wildcat Mondra ins Cockpit. Sie setzte sich in ihren Pilotensessel und wies auf den zweiten den Fiona soeben geschaffen hatte.

    Etwas entgeistert von dem was sie hörte brachte sie danach nur noch einen Satz heraus.


    "Wie bitte wenn wir nicht in vier Stunden eine Lösung für das Problem haben will Averru Nuklearwaffen einsetzen?"

    "Okay folgendes Mondra, wenn wir beim Wrack der Boros Archangel sind werde ich das Gemini HDI aktivieren und die Luke des Laderaumes öffnen. In der Zwischenzeit baut ihr alles was gebraucht wird dort aus und bringt es in den Frachtraum. Ich werde mich gleich mit meiner Mutter unterhalten, du erreichst mich telepatisch nicht auch mir auf die Schulter zu tippen wird dann nix nützen. Wenn ihr mit allem fertig seid schicke mir eine kurze Kommunikator Nachricht und komm ins Cockpit, wir fliegen dann zurück."

    Der etwas verwirrte Gesichtsausdruck ihrer Schwester sagte Wildcat alles aber würde Mondra verstehen was sie gleich zusehen bekam? Sicher Mondra hatte schon vieles gesehen und erlebt aber das war doch etwas anderes.

    Fiona lächelndes Gesicht erschien jetzt vor beiden auf dem Holobildschirm und die Konsole mit dem Display kam zum Vorschein. Wildcat tippte nacheinander nur kurz auf die Abbildungen unter den Waffen die dann aufleuchteten. Das Pilotenzubehör erschien hinter ihrem Sessel. Wildcat sah kurz zu Mondra die sichtlich nervös wirkte bei dem was sie nun mit ansah.
    Auf dem Armaturenbrett links erhoben sich auf drei runden, kleinen Podesten ein roter, silberner und gold leuchtender Schalter.
    Wildcat sah zur Seite und zwinkerte ihrer Schwester zu.

    "Das Cockpit wird sich auch innerhalb der nächsten fünf Minuten verändern besser du bleibst sitzen."
    "Mama du kannst den silbernen Schalter jetzt aktivieren."

    Die einzelnen grünbläulichen schimmernden Teile des Raumanzuges umschlossen ihren Körper und zuletzt auch der Helm mit dem dunklen Visier. Kurz danach aktivierte Fiona den goldenen Schalter, sie waren nun eins und auch das Cockpit veränderte sich, es nahm jene Farbe an die auch ihr Raumanzug hatte und schien sich zu digitalisieren. Sie blickte kurz zu Mondra und was Wildcat sah gab ihr Anlass zur Sorge, sie sah ziemlich blass aus im Gesicht.
    Fionas lächelndes Gesicht erschien auf dem Holobildschirm und sah nun Mondra an.

    "Geht es dir gut? Deine Schwester macht sich Sorgen um dich und wir müssen los sonst sind wir nicht rechtzeitig zurück."

    Abwartend sah Fiona Mondra an.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  11. #41
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Mit den Geräuschen wie sich Metall aneinander rieb und sich verbog, machte sich der unglaublich starke Druck des Warps auf der Außenhülle des Desolator Schlachtschiffs bemerkbar. Selbst der stählerne Leviathan, dessen Schusskraft und Außenpanzerung es mit einem Mutterschiff aufnehmen konnte, hatte schwer damit zu kämpfen durch die Fluten violetten Feuers zu fahren. Plötzlich erbebte das gesamte und die Insassen darin. „Meister, wir werden von einem Warpsturm aufgehalten.“ War in dem düsteren Raum SinDariels zu hören. Dieser verdrehte nur spottend die Augen. Natürlich hatte er es schon Minuten vorher gesehen. „Wartet bis es sich etwas beruhigt hat und brecht dann durch..“ Verließ als finsterer Befehl seine Lippen. Für den Bruchteil einer Sekunde erblickte er auf dem Außenmonitor, wie ein schwarzer Blitz einfach durch den Warpsturm schoss. Dazu war nur der Schattenwolf in der Lage. Die Technik dieses arkanen Konstrukts in Größe eines Jägerschiffs, hatte ihn schon immer interessiert. Trotz der kataklyptischen Kräfte, die auf die Außenhülle einwirkten, konnte der Schattenwolf trotzdem schneller als jedes andere Schiff durch den Warp reisen, selbst wenn es für die Besatzung nie ohne schwere Verletzungen endete. Würde er diesen Warpantrieb in die Hände bekommen, fiele es ihm leicht seine Flotte binnen weniger Minuten durch ganze Galaxien zu schicken. „Meister, die Dämonen an der Außenhülle mehren sich immer weiter. Wir wissen nicht wie lange die Schilde sie noch abhalten können.“ Durch diese Durchsage wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Das Immaterium war voll von diesen Kreaturen, die nur auf einem Gelegenheit warteten, es zu verlassen und die Welten der Sterblichen heimzusuchen. Immernoch gelangweilt hob er langsam die Klaue. Das schwarze Metall wurde von dunkelroten Energien umwoben und auf dem Handrücken pulsierten einige stellen rot, neben den kupfernen Drähten, welche den Handschuh durchzogen. Langsam ballte er die Klingenhand zu einer riesenhaften Faust, nur um diese nach einem Impuls aus finsterer Energie wieder zu öffnen, wonach ein graues Schemen einer Dämonenfratze erschien. „Ihr wagt euch meine Ruhe zu stören?!“, war mit donnernder Stimme von dem Dämonenkopf zu hören. SinDariel zog nur unbeeindruckt eine Augenbraue hoch. „BelXor.. Such ein paar deiner Schoßtiere zusammen und zeig den niederen Schwächlingen an unserem Schiff, wessen Revier das ist..“ kam beinahe routinemäßig von den blassen Lippen des Generals. „Was habe ich für einen Grund euch zu dienen?!“ Entgegnete das zahnbewehrte Maul mit erboster Stimme. Ein kurzer Seufzer fuhr aus SinDariel, bevor er die Klaue langsam ein wenig zudrückte und sich ansah, wie der Dämon schmerzerfüllt das Gesicht verzog. „Der Grund ist, dass ich deine Essenz noch immer in der Hand hab.“ Was im wahrsten sinne des Wortes zutraf. Zähnefletschend, brüllend und tobend vor Wut beugte sich der große Dämon dem Befehl widerwillig. Es dauerte nur wenige Minuten, bis BelXor mit seiner Dämonenarmee erschien und ihre niederen Artgenossen an der Außenhülle des Schlachtschiffs abschlachteten. Kurz schaltete SinDariel auf den Bildschirm auf die Außenansicht seines Schlachtschiffs und betrachtete die Schlacht. Dämonenkämpfe empfand er als absolut langweilig. Menschen waren, so schwer es zu glauben war, eine wesentlich interessantere Beute. Egal wie oft man sie zerschlug, halfen sie sich jedes Mal aufs neue mit neuen Methoden. Scheinbar hatte in seinen Augen nur der Mensch die Eigenschaft, zu einer reißenden Bestie zu werden, sobald man ihn in die Ecke drängt. Dieses Phänomen beobachtete er immer wieder gern, wie plötzlich wenige Menschen die absolut unterlegen sind, wie aus dem nichts titanische Mächte und strategische Kreativität entwickelten. Dies war wohl der Stoff aus dem Legenden entstanden. Manchmal hatte er den Menschen sogar den Sieg geschenkt nur um wieder neu anzugreifen und zu sehen ob sie gelernt hatte, doch wurde er meistens entteucht, da die Menschen aus Hochmut unvorsichtig wurden und er sie dann einfach vernichtete. In der unbekannten Galaxie wollte er endlich eine brauchbare Herausforderung finden, oder die Galaxie einnehmen und mit einer Tyrannenherrschaft dafür sorgen, dass die Wut, Angst und der pure Überlebenswille mächtige Krieger schaffen würde, an denen er seine Macht messen können würde. Doch glaubte er etwas ganz großes zu finden. Laut den Aufzeichnungen standen die zwei Galaxien vor Äonen schon einmal in Verbindung, was schier gottgleiche Kräfte hervorgerufen haben soll. Solang bis die Mächte in einer gewaltigen Reaktion von einander getrennt wurden, doch blieb die Verknüpfung bestehen. Ob die Mächte einmal eins waren oder wie genau sie in Verbindung standen ging nicht aus den Aufzeichnungen hervor, was SinDariel allerdings auch nicht interessierte. Noch nicht... „Meister die Dämonen sind vertrieben und der Sturm hat sich beruhigt. Wir werden nun die Reise fortsetzen.“ Und für diese unwichtige Nachricht musste man ihn wieder aus seinen Gedanken reißen? Zeit wieder zu ihnen zurück zu finden bekam er auch nicht. Mit schweren Schritten großen Schritten, die schon einige Meter außerhalb des Raumes zu hören waren kamen auf die Tür zu, bevor sich diese Öffnete und eine Monstrosität den Raum betrat. Daar, SinDariels treu ergebener Dämonenprinz, stellte sich vor seinen Meister und hob sein gut vier Meter langes Schwert aus glanzlos schwarzem Stahl worin rote Runen sich ständig veränderten und verkrümmten. Er wirkte wie ein übergroß gewachsener Krieger, welcher mit seiner Rüstung verschmolzen war. Die schwarzen Rüstungsteile mit goldener Verzierung gin an verschiedenen Stellen in die rot-schwarze Haut über. Überall waren stacheln aus der Rüstung gebrochen, wo auf einigen Menschenschädel als Trophäen aufgespießt waren. Der linke Arm war vollkommen überproportional groß und schwer und aus dem Arm schaute ein aus Horn gewachsenes Kanonenrohr hervor. Die Finger der übergroßen Hand waren lang und dünn und endeten in spitzen Klauen. Der Kopf war ebenfalls mit dem Helm zusammengewachsen, was an den nieten die aus der Stirn hervorragten zu erkennen war. Das Maul war mit messerscharfen, dolchgroßen Zähnen besetzt und an den Seiten des Kopfs standen große stierhafte Hörner hervor, während die Augen in einem bedrohlichem Gelb leuchteten. Durch das eigene Gewischt nach unten gezogen schien er nicht in der Lage zu sein aufrecht zu stehen. „Wie lange soll diese Fahrt noch gehen?! Ich habe das Schlachtfeld schon seid Monaten nicht mehr gesehen!!“ donnerte das Monstrum seinem General entgegen, welcher sich jedoch nichteinmal bemühte den Kopf aufzurichten. „Die Zeit deine Macht zu beweisen wird bald kommen, Daar... Du musst noch etwas Geduld haben. Oder willst du wieder mit den Dämonen kämpfen?“ Nach diesen Worten verstummte der dämonische Krieger mit einem verärgertem Knurren. Er war in den dämonischen Mächten wahrscheinlich der einzige, der wusste wie man richtig Kämpft, doch sahen ihn die Dämonen als unwürdig an, da er einmal ein Mensch war. Verärgert verließ er wieder Stapfend SinDariels Raum. „Bald... Sehr bald...“ war mit einer tiefen Finsternis und eisiger Kälte leise von SinDariel zu hören, während er auf den Bildschirm sah und das Ende des Warptunnels schon in Sichtweite geriet.

    ~~~~
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  12. #42
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Alckechin warf dem Mädchen einen grimmigen Blick zu. Etwas passte nicht in ihre Geschichte hinein. Phyrexian verschont niemanden einfach so grundlos. Womöglich war sie schon infiziert und wurde dazu genutzt um zu infiltrieren. Er musste dem nachgehen. „Kora, kann ich Dich mal kurz unter vie Augen sprechen?“ fragte er höflich, mit einem falschen Lächeln aufgesetzt das Mädchen. Dieses nickte ebenso lächelnd. Alckechin wollte gerade mit ihre aus dem Raum gehen als der Engel etwas einwarf. „Warum unter vier Augen Alckechin?“. Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Dieser nervige Engel musste sich auch in seine Säuberung einmischen. Zum Glück wollten Isaac und Haures die Katakomben gegen die Armee versiegeln also konnte er dies jetzt riskieren. „Es ist nichts wichtiges Averru es würde sie eher belästigen.“ Versuchte Alckechin abzuwinken. Der Engel blieb aber hartnäckig „Dennoch möchte ich gerne wissen was sie von ihr wissen wollen. Schließlich ist sie jetzt meine Tochter.“. „Auch wenn ich hier im Bett liege kann ich durchaus über meinem Armcomputer alle Borossoldaten über die Ereignisse in diesem Raum informieren und dann wirst du keine fünf Schritte machen können und du bist eingekesselt.“. Eine Drohung. Jetzt fängt es an für ihn ernst zu werden. Man sollte einen Engel nicht reizen. Alckechin konzentrierte hinter seinem Rücken, sodass der Engel es nicht sehen konnte positive Weltenenergie. Er entfesselte diese und wie aus dem nichts erschienen goldenen Ketten die Averrus Hände an dem Bett festhielten. Er zog verzweifelt dran aber sie bewegten sich nicht. „Du bist leider eine Gefahr meiner Säuberungsaktion. Deswegen werde ich dich kurz stilllegen.“ Erklärte Alckechin. Er nahm einer der vielen Spritzen und ging trat mit ihr an Averrus Bett. Die Flügel des Engels fingen an zu glühen. Alckechin war aber schneller und rammte die Spritze in seinen Arm. Die Flügel des Engels fingen nun Feuer. Das Betäubungsmittel verfehlte seine Wirkung nicht die Augen des Engels gingen langsam zu und das Feuer erlosch dann sackte er mit einem stöhnen zusammen. Mit einem Lächeln des Triumphes ging Alckechin aus dem Zimmer. Vor dem Raum wartete bereits Kora. „Was hat denn solange gedauert?“.
    „Ich musste erst mal Averru fragen ob er damit einverstanden wäre aber zum Glück hat er nichts dagegen.“ Log er.
    „Ich nämlich nichts etwas tun was ihn wütend machen könnte.“.
    Alckechin führte das Mädchen durch die Stadt während es aufgeweckt neben ihm her hüpfte. Nach zehn Minuten standen die beiden auf einem der großen Türme. Kora stand am Geländer und schaute fasziniert in die weiten der Glimmerleere. Alckechin ging mit Kora auf Augenhöhe „Dieses Gespräch bleibt aber unser kleines Geheimnis.“. flüsterte er ihr ins Ohr. Sie nickte nur und starrte weiterhin in die Weite der Glimmerleere. „Was hat Phyrexian gemacht als er in das Lager der Sylvok kam?“
    „Er tötete alle Sklaventreiber und befreite mich.“ Antwortete sie.
    „Weißt du warum er dich befreit hat?“.
    „Keine Ahnung.“.
    „Was genau hat er dann gemacht als er dich befreite?“.
    Kora drehte sich zu Alckechin um und lächelte. „Das hat er gemacht.“ Sagte sie und wiederholte die Szene im Dschungel so als ob sie Phyrexian wäre und Alckechin sie. „Ich weiß nicht aber ich kann nicht glauben das Phyrexian böse ist.“ Sagte sie. Dabei wurde sie etwas rot im Gesicht. Armes Mädchen dachte sich Alckechin ihr Verstand spielte verrückt. Kora drehte sich wieder um und bestaunte die Weite der Glimmerleere. Alckechin sammelte in seiner Hand Blitze aus positiver Weltenenergie. Mit diesen Blitzen könnte er Kora leicht töten. Er formte sie zu einem Speer. Dann warf er ihn auf das kleine Mädchen. Plötzlich zuckte aber ein Blitz aus negativer Weltenenergie von unten gegen den Speer worauf er in einer Explosion aus goldenen und lila Blitzen verschwand. Durch den Knall erschreckt drehte sich Kora um und wurde von einigen der Blitze getroffen. Durch den Druck wurde sie mehrerer Meter in die Luft katapultiert. Schon beinah anmutig flog sie über das Geländer in die Tiefe. Denn Sturz würde sie nicht überleben. Zufrieden mit seiner Arbeit wollte sich Alckechin gerade umdrehen als er sah wie eine große Gestalt über das Geländer sprang. Haures hatte das kleine Mädchen im Fall behutsam gefangen. Ohnmächtig und mit ein paar leichten Verbrennungen hing sie in seiner Klaue, ohnmächtig aber Lebend. „Was sollte das gerade eben?“ brüllte Haures. Alckechin zuckte mit den Schultern und sagte gleichgültig „Ich habe sie erlöst.“. Haures konnte nicht fassen was er da hörte. Alckechin behandelte Kora wie eine Infizierte. „Sie ist eine Gefahr für uns also las mich mein Werk beenden.“ Befahl Alckechin und sammelte wieder positive Weltenenergie in seinen Händen. „Sie ist nicht infiziert Alckechin.“ Versuchte Haures ihn zu beruhigen. Er hörte nicht hin. Er schleuderte die Blitze auf die Kralle in der Kora lag. „Sie ist nicht infiziert!“ brüllte Haures laut und mit Nachdruck. Die Blitze lösten sich, bevor sie die Kralle erreichen konnten in der Luft auf. Mit grimmigem Gesichtsausdruck stand Alckechin nun vor Haures. „Ich weiß nicht was Phyrexian mit ihr gemacht hat.“.
    „Egal was er gemacht hat dies gibt dir nichts das Recht sie einfach umzubringen so als wäre sie ein Schädling.“.
    Alckechin hatte darauf keine Antwort und schwieg. Haures pfiff ein paar Leonidenwachen her die das Geschehen verwundert beobachtet hatten. „Bringt ihn in eine Zelle. Dort wird er von einer Frau gerichtet dessen Vertrauen er wohl nun endgültig gebrochen hat.“. Die Leoniden nickten und führten Alckechin ab.

    Phyrexian kauerte hinter einem großen Felsen. Er musste warten bis der Großteil der Soldaten sich von den Firehawks entfernten. Ein paar Soldaten konnte er auch selber überwinden ohne gesehen zu werden. Dann bot sich ihm die Gelegenheit. Er rannte zu einem der Firehwaks und wollte gerade das Heck betreten als ein Soldat um die Ecke kam. Es war eine Art Überraschung in seinen Augen zu erkennen als er Phyrexian sah. Dann wurde sein Blick trübe und seine Augen färbten sich tief schwarz und so als ob er Phyrexian nie gesehen hatte ging er weiter. Der Menschliche Verstand war wirklich einfach zu manipulieren. Hätte Phyrexian geahnt wie einfach das wäre, wäre er offen zu den Firehawks gegangen. Er stieg in den Atmosphärenjäger und ging zum Cockpit. Der Pilot registriert die Bewegung hinter ihm und drehte sich um. Als er Phyrexian erblickt wurden seine Augen, wie beim ersten Soldat tief schwarz. „Bring mich nach Taj-Nar.“ Flüsterte Phyrexian. Der Pilot gehorchte und startete die Triebwerke. Der Firehawk hob ab.

    ~~~~

    Mondra saß neben ihrer Schwester und beobachtete das Szenario, sie schaute interessiert zu, dann erklang Haures Stimme in ihr.
    Er klang aufgeregt und bestürzt, sie hatte Mühe ihn zu beruhigen und bat ihn einfach, weil sie die Zusammenhänge seiner Worte nicht verstand, ihr die Bilder zu übermitteln von dem was sich in Taj-Nar ereignet hatte. Was sie dann sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.
    Alckechin griff die kleine Kora mit seiner Weltenmagie an, sie wurde von einem seiner Blitze getroffen und stürzte über das Geländer einer der hohen Türme.
    Fast wie ein Wunder kam es ihr vor, als sie sah wie Haures mit dem Kind auf dem Arm über das Geländer kletterte, dass er zuvor im freien Fall auffing und anschließend Alckechin mit negativer Energie in Schach hielt und abführen ließ.

    "Ich überlasse ihn nun deiner Verurteilung!" Gab Haures von sich.
    Er hörte sich genauso an wie sich Mondra in diesem Augenblick fühlte.
    "Wenn ich könnte ich würde ihm seine Weltenmagie fort nehmen Haures, er ist keinen Deut besser wie sein Bruder. Das er dazu im Stande ist hätte ich niemals geglaubt, aber leider fehlt mir dazu die Macht."
    "Doch du kannst sie ihm nehmen, Mondra mit einem Beschwörungslied, ich weiß nur nicht ob es wirkt wenn ein normaler Mensch es anwendet."
    "Lehre es mich dennoch Haures, wenn es eine Welt gibt in der es Magie gibt und Engel, gibt es auch einen obersten Richter, der entscheiden wird ob dieses Lied wirkt."

    Haures übermittelte ihr die Worte mit denen sie Alckechin magische Fesseln anlegen konnte.Schon als Mondra die ersten Worte vernahm fühlte sie ein seltsames Kribbeln ihn sich, ihre Wut auf den Weltenmagier die unermesslich war wandelte sich in Gewissheit darin, das sie ihm diese Fesseln auferlegen würde.
    Er würde kein unschuldiges Kind mehr säubern und einen Turm hinunter stoßen.
    Haures gab an das er Alckechin solang bewachen würde, das dieser nicht ausbrach.

    Mondra blickte immer noch verwirrt auf das Armaturenbrett und wie durch eine Nebelwand drang Fionas Stimme zu ihr durch.
    "Geht es dir gut? Deine Schwester macht sich Sorgen um dich und wir müssen los sonst sind wir nicht rechtzeitig zurück."
    "Ja, mit mir ist alles in Ordnung, wir müssen wirklich umgehend zurück Fiona, Alckehin hätte beinah das Kind getötet."
    Sie übermittelt Fiona die Bilder von dem was geschehen ist und sagte ihr das Haures Alckechin nun bewachen würde.
    "OK, wir haben alle Reaktoren geladen und Bondy ist auch gleich an Bord, geb bitte schon die Rückflugkoordinaten an, die Zeit wird knapp. Ich gebe deiner Schwester dann Bescheid was vorgefallen ist."
    Mondra gab die Koordinaten ein nickte Fiona zu schaute hinter sich auf Bondy und sagte leise.
    "Von mit aus können wir starten."
    Fiona schaute sie an, lächelte und sagte ihr noch.
    "Mondra ich werde in Taj- Nar nicht landen sondern euch über den Transportstrahl runter lassen."
    "Geht in Ordnung, bevor ich mich um Alckechin kümmern werde, begleite ich Wildcat zu Averru, ich will wissen wie es dazu kommen konnte das Kora mit Alckechin fort ging.
    Averru hätte das Kind nie so gehen lassen."
    "Dann lass uns nun starten Mondra, ich bin bereit."

    Wenige Augenblicke später, glitten sie über den Transportstrahl hinunter mitten auf den großen Platz der Innenstadt.
    Sie hatte kaum festen Boden unter den Füßen da rannte sie auch schon ihrer Schwester vorraus zur Klinik, während sich Bondy darum kümmerte das die Leoniden und Silva die Reaktoren bekamen.
    Sie flog förmlich über den Klinikflur, rannte dabei beinah Risha über den Haufen die sie erschrocken anschaute und ihr in einem mitteilte das Haures ihr das Kind gebracht habe.
    Es war total verängstigt, sie habe ihm etwas zur Beruhigung gegeben und ihr Bett in Averrus Zimmer bringen lassen.

    Mondra drückte besorgt die Tür zu dem Raum in dem Averru und Kora lagen auf.
    Der Engel lag mit geschlossenen Augen im Bett und es schien als würde er nur friedlich schlafen.
    Neben ihm lag die kleine Kora und auch sie lag ruhig und friedlich in ihrem Bett. Zärtlich strich sie dem Kind, die braunen Locken aus der Stirn und küsste es zärtlich auf selbiger.
    Sie drehte sich um und fasste sanft nach Averrus Schultern und rüttelte leicht an ihn.
    Er gab ein leises Stöhnen von sich und wieder rüttelte sie ihn sanft, dann schlug er benommen die Augen auf und blickte sie verwirrt an.
    "Alckechin, er hat das Kind...!"
    "Psst, wir reden später ich werd mich nun um ihn kümmern, schau mal nach rechts."
    Averru schaute immer noch verwirrt zu seiner rechten Seite und erblickte Kora.
    "Ich komm mit!"
    "Nein du bleibst nun hier, was du später wenn du aufstehen darfst mit ihm machst, ist deine Sache, nun aber werde ich ihn lehren, das er ungestraft keine Kinder zu töten hat. Du hast nun andere Aufgaben zu erledigen Averru.
    Wildcat ist hier, ihr müsst euch nun beeilen was die Schilde und das schwarze Loch betreffen."
    Sie strich ihm liebevoll über die Stirn und ließ sich dann von Risha den Weg zum Gefängnis zeigen.
    Dort wurde sie von einem Leoniden zu dem Kerker gebracht in dem Haures Alckechin bewachte.

    Sie hörte wie sich die beiden stritten und Alckechin Haures wütend zur Antwort gab, das er im Recht gewesen sei, das Kind zu töten, denn es müsse infiziert sein, aus welchem Grund sonst sollte sein Bruder es am Leben lassen.
    Es klang soviel Hochmut dabei in seiner Stimme das Mondra vor Zorn bebte.
    Das war nicht der gleiche Mann der ihr half wieder laufen zu können, dieser Mann vor ihr war wie besessen und ihr fremd.
    Sie hörte ihm gar nicht erst zu, als er sie sah und sie beschwören wollte das Kora von Phyrexian infiziert sei und das man sie elimieren müsse.
    Sie blickte zu Haures nickte ihm kurz zu und blickte dann Alckechin fest in seine Augen.
    Sie fing erst leise die Beschwörungsformel an zu singen, dann wurde ihre Stimme lauter und melodischer ihr Körper bewegte sich dabei sanft ihm Rhytmus der Worte und sie fixierte Alckechin mit ihren grünen Augen, die nun seltsam goldene Funken gegen den Magier sprühten.

    "Saevus Alckechin docuit natorum sang commaculare manus;
    crudelis tu quoque, mater:uine matrem
    Nunc et ovis ultro fugiat lupus
    Omnia vel medium fiat mare
    Terna tibi haec primum triplici diversa colore
    icia circumdo, terque haec altaria circum
    necte tribus nodis ternos, colores;
    necte, Alckechin, modo et 'Veneris' dic mater necto."

    Mit dem Blute der Kinder die Hand zu beflecken,
    hat Alckechin, Wut eine Mutter gelehrt.
    Jetzt soll fliehen vor Schafen der Wolf.
    Je drei Fäden zunächst von dreifach verschiedener Farbe,
    schling ich dir um und führe dein Bild dreimal hier im Kreise.
    Durch drei Knoten knüpfe der Farbe drei,
    knüpf nur und sprich, Alckechin: "Ich knüpfe die Fesseln der Mutter."

    Während sie diese Verse sang bildete sich unter Alckechin ein weißer Kreis mit magischen Zeichen er ging in die Knie und fing sich an keuchend zu winden.
    Als das Lied endete verschwand der weiße Kreis unter Alckechin und erschien nun auf ihrer linken Hand.
    Alckechin kniete immer noch auf dem Boden und Haures schaute sie nun entgeistert an.
    "Du hast es wirklich geschafft, er steht unter deinem Bann, er kann seine Magie nun nicht mehr ausüben.
    Wenn er es versucht wird er wie nun in die Knie gehn, oder sein Versuch schlägt sofort fehl."
    "Wir sollten ihn dennoch keine Sekunde aus den Augen lassen, mir ist nicht wirklich wohl bei der Sache, aber anders weiß ich Kora derzeit nicht zu schützen.
    Ich werde nun rüber gehen und schauen wie es ihr geht, sie muss einen Schock haben nach all dem hier und ich möchte bei ihr sein wenn sie erwacht.
    Das Kind muss nun mit Recht annehmen das Alckechin der Böse von den beiden Brüdern ist. Ich hoffe wenn er wieder bei Sinnen ist, das er das wieder gut machen kann."
    "Geh ruhig, ich geb auf ihn acht, wenn was ist rufe ich dich" sagte Haures.
    Er wusste zwar das Alckechin nun unter einem Bann lag und mit Sicherheit nichts anstellen konnte, aber es lag was in der Luft was ihn sorgte.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  13. #43
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Fiona war beim Wrack der Boros Archangel gelandet und der blinkende Schalter auf dem Pult zeigte Wildcat an das Fiona die Luke geöffnet hatte.

    "Mama wir haben ein Problem und nicht viel Zeit, jene Kreaturen denen wir in der Wüste begegnet sind bewegen sich auf Taj-Nar zu. Averru hat uns eine Frist von 4 Stunden gegeben eine Lösung dafür zu finden. Andernfalls will er Nuklearwaffen einsetzen um diese Kreaturen zu vernichten was das bedeutet wissen wir beide. Eine zweite Möglichkeit die sie in Betracht gezogen haben ist die Entstehung eines Schwarzen Loches und das ist noch sehr viel gefährlicher, es könnte Mirrodin verschlingen."
    " Sie haben vor das schwarze Loch genau dort über dem Planeten entstehen zu lassen wo die Kreaturen sind, das wäre kurz vor der Stadt."

    "Wildcat dieses Schwarze Loch wird sich nicht verschließen solange es Materie in sich hinein saugen kann, so vergrößert es sich nur noch mehr und da das Schwarze Loch auf die Koordinaten gerichtet sein wird wo sich die Kreaturen befinden bekommt es jede Menge davon."

    "In einem gebe ich Mondra Recht mit einem Schwarzen Loch wird man sie los aber mehr auch nicht. Damit das Schwarze Loch sich schließt müssen wir den Planeten dort weg schaffen, sobald die letzte Kreatur davon erfasst wurde und dafür bleiben uns nur ein paar Sekunden. Das heißt wir müssen in der uns noch zur Verfügung stehenden Zeit alles für den Sprung vorbereiten."
    "Wir werden uns in der Mitte über dem geschlossenen Schutzschild aufhalten und dann sofort mit Mirrodin eine Sekunde in die Zukunft springen. Da wir nicht wissen wie groß das Schwarze Loch sein wird würde ich sagen wir bleiben dort eine Stunde und springen dann zurück."

    "Da fällt mir ein, wieso hat Averru uns nicht so wie damals, als Phyrexian auf der Boros Archangel in Alckechins Geist eindrang und er uns um Hilfe gebeten hatte, es nicht diesmal auch getan? Damals sind wir auch eine Sekunde in die Zukunft gesprungen und haben so alle vor Phyrexians Zugriff geschützt. Entweder hat Averru das alles vergessen oder aber er denkt ich kann das nur mit Schiffen tun aber nicht mit einem Planeten."

    "Mama wenn wir wieder in Taj-Nar sind schicke ich Perry eine Nachricht und bitte ihn mit der SOL sofort in der Wüste zu landen da wir einen Zeitsprung machen müssen mit Mirrodin, sonst wundert er sich wo der Planet abgeblieben ist."

    Wildcat wollte gerade noch etwas sagen als Fiona sie unterbrach.

    "Wildcat es wird dich nicht freuen was ich dir jetzt zeige aber Mondra möchte das du weißt was passiert ist in Taj-Nar während wir weg waren."

    Wildcat war bestürzt als sie sah das Alckechin Kora mit seiner Weltenmagie angriff und sie töten wollte, weil er glaubte sie wäre nur weil Phyrexian sie am Leben gelassen hatte infiziert worden. Kora hatte den Sturz nur überlebt weil Haures zur rechten Zeit da war. Wildcats rechte Hand ballte sich zur Faust und knallte ungebremst auf die Armlehne ihres Pilotensessels, sogar Kitanja sprang erschrocken auf.

    "Dafür wird er büßen, das verzeihe ich ihm nicht, Alckechin wird die Wut meiner Berglöwin zu spüren bekommen die er hintergangen hat."

    Noch bevor Wildcat weiter fluchen konnte unterbrach Fiona sie erneut.

    "Die Reaktoren, Bondy und Argus sind im Frachtraum, ich schließe jetzt die Luke. Wir fliegen zurück nach Taj-Nar, dort setzte ich euch ab und warte bis du von Averru zurück kommst.

    Kurze Zeit später waren sie zurück in Taj-Nar, Wildcat ging mit Mondra und Kitanja zu den anderen und lies sich von Fiona dort mit dem Teleporter absetzen. Sie folgte ihrer Schwester in kurzem Abstand in ein Gebäude. Ihre Schwester hätte beinahe eine Leonidin umgerannt. Sie betrat hinter Mondra zusammen mit Kitanja das Zimmer, das kleine Mädchen schlief friedlich. Mondra trat an Averrus Bett und schüttelte ihn leicht, erst beim zweiten Mal reagierte er und sah Mondra und sie an. Verflucht Wildcat hatte völlig vergessen das sie immer noch ihren Pilotenhelm auf hatte, öffnete diesen und legte ihn auf dem Tisch neben sich ab. Wildcat zog einen Stuhl an Averrus Bett und setzte sich hin.

    "Averru, Mondra hat mir erzählt das du Nuklearwaffen einsetzen willst, auch von einem künstlich geschaffenen Schwarzem Loch ist die Rede."
    "Im ersten Fall bin ich derselben Meinung wie meine Schwester Averru und daß ihnen das nicht gefällt kann ich an ihrem Gesichtsausdruck erkennen. Auch die Idee von einem künstlich geschaffenen Schwarzem Loch ist gefährlich, denn solange wie es Materie verschlingt wächst es weiter."

    "Ich habe mit meiner Mutter darüber gesprochen, es gibt eine Möglichkeit diese Kreaturen los zu werden und Mirrodin zu retten. Erinnert ihr euch an das was damals auf eurem Flaggschiff der Boros Archangel geschah. Phyrexian war in Alckechins Geist eingedrungen, ihr habt mich und Fiona um Hilfe gebeten. Wir sind mit allen Schiffen eine Sekunde in die Zukunft von Urborg gesprungen so konnte er Alckechin nichts mehr anhaben."
    "Wir werden mit Mirrodin eine Sekunde in die Zukunft springen."

    Jetzt blieb selbst dem Engel der Mund offen stehen und sah Wildcat sprachlos an.
    Sie klappte ihm den Mund wieder zu und lächelte.

    "So und jetzt zu unserem Plan. Averru kümmert euch mit den Anderen um die Schilde und das Schwarze Loch. Wenn ihr damit fertig seid gebt uns Bescheid, wir steigen dann höher auf, ihr aktiviert die Schilde. Ich werde mich mit meiner Mutter in der Mitte über dem Schutzschild positionieren. In der uns verbleibenden Zeit bereiten meine Mutter und ich alles für den Sprung vor. Wenn wir gesprungen sind werden wir uns eine Stunde dort aufhalten und dann zurück kehren in den normalen Raum bis dahin ist das Schwarze Loch verschwunden."
    "Wenn ihr zu Alckechin geht würden ich und Kitanja gerne mit kommen. Meine Schwester wird bald zurück sein Averru, erzählt ihr alles ich muss jetzt zu meiner Mutter zurück."

    Sie stand auf, umarmte ihn kurz, griff nach ihrem Pilotenhelm und ging zur Tür. Kurz bevor sie das Zimmer verlies drehte sich Wildcat noch einmal zu Averru um, lächelte und ging dann.

    ~~~~

    Müde rieb er sich die Augen. Seit ein paar Tagen hatte er nicht mehr geschlafen. Ihm fielen schon die Augen zu. Leider sah er diese Bilder immer noch jedes Mal wenn er seine Augen schloss. Alles schmerzhafte Erinnerungen die vielleicht gar keine waren. Halb schlaftrunken, halb betäubt tastete er nach seiner Schädelmaske. Langsam setzte er sie auf. Wenn es nach ihm ginge würde er jetzt versuchen zu schlafen aber etwas lag in der Luft dem er nachgehen musste. Er schirmte seine Augen vor der Sonne ab als er hinaus auf die Straße trat. Wie ein Wolf reckte er seinen Kopf gen Himmel und schnupperte in den Wind. Dann sprang er auf das Dach eines Hauses und sprang von dort auf eine Brücke. Diese rannte er entlang. Er musste die Quelle finden. Um Zeit zu sparen sprang er von der Brücke und landete auf einem Dach und rutschte an ihm herunter. Er nutze die Geschwindigkeit während er rutschte und sprang dann über eine weitere Brücke. Auf dieser erblickte er Mondra und einen Mann in Rüstung. Es wäre besser wenn er sich Verbündete holen würde. Der Devkarin landete hinter ihnen. Der Rüstungsträger drehte sich um. Jarad sprang über die beiden und landete direkt vor Mondra. Argus konnte sie gerade noch festhalten damit sie nicht unter Jarad begraben wurde oder in ihn rein rannte. „Etwas hat sich zutritt verschafft.“ Flüsterte er.

    Das war beinahe zu einfach aber wenn wirklich jeder dir zutritt zu allem verschaffte war dies auch kein Wunder. Phyrexian fand Gefallen an der menschlichen Rasse. Sie war so leicht zu durchschauen und dennoch rätselhaft und voller Geheimnisse. Leider waren sie mental eher schwach. Was jedoch seiner Sache recht dienlich war. Die Soldaten die er manipulierte vergaßen direkt dass sie ihn gesehen hatten. So auch die, die vor den Gefängnissen stationiert waren. Anstatt ihn festzunehmen vergaßen sie ihn einfach. Er konnte die Stimme von Haures hören wie er mit seinem Bruder redete. Mit einem Grinsen im Gesicht folgte er der Stimme. Er sammelte negative Weltenergie in seinen Händen und formte sie zu einer Lanze. Als er um die Ecke ging warf er direkt die Lanze auf Haures. Dieser wurde von ihr in den Bauch getroffen. Die Lanze explodierte in mehrere Blitze und Haures wurde gegen die Wand geschleudert. Was Phyrexian nicht wusste. Haures konnte gerade noch telepatisch Mondra die Bilder senden bevor er ohnmächtig wurde. Phyrexian drehte sich zu der Zelle um in der Alckechin lag. Er wirkte erschöpft und richtete sich gerade auf. „Warum hast du das getan?“ fragte er. Phyrexian lachte. „Ganz einfach mein Bruder er war mir im Weg.“. Mit seinen Händen umfasste er die Gitterstäbe und riss sie raus. Phyrexian trat in die Zelle ein. Warum griff sein Bruder ihn nicht an? Phyrexian trat Alckechin in den Magen so dass er wieder zusammen sank. Anscheinend konnte sich Alckechin nicht wehren. Er packte Alckechin an den Haaren und zog in somit hoch. „Warum wehrst du dich nicht?“ flüsterte Phyrexian sanft. Alckechin schwieg. Phyrexian schüttelte den Kopf. „Anscheinend hat jemand deine Weltenmagie gebannt. Sag mir bitte wer das war damit ich ihm danken kann.“
    Wieder schwieg Alckechin. Phyrexian wirbelte herum und warf dabei Alckechin gegen die nächste Wand. Keuchend fiel Alckechin zu Boden. Vor seinem geistigen Auge erschien Kora die ihm erklärte dass sie Phyrexian mochte. Er konnte dies nicht verstehen wie konnte man nur so ein Monster gern haben? Die einzige Erklärung wäre das Phyrexian ihren Verstand zerstört hätte. „Was hast du Kora angetan?“ fragte er Phyrexian. Der legte den Kopf schief und fragte überrascht „Wer ist Kora?“
    „Das kleine Mädchen bei den Sylvok.“
    „Dieses nutzlose Lebewesen habe ich gar nicht angerührt.“
    Phyrexian sah dieses Gespräch als beendet an. Die Terrorklinge erschien in seiner Hand. Alckechin wurde von seinem Bruder am Hals gepackt und dieser zog ihn somit an der Wand hoch. Er hielt ihm die Terrorklinge an den Hals. „Ich habe lange auf diesem Moment gewartet.“.

    Silva stand auf einen der Wälle und beaufsichtigte die Installation schwerer Railgungeschütze. „Schauen sie sich das mal an.“ Sagte einer der Soldaten zu Silva und deutete auf einen kleinen Teil des Wüstenbodens der sich leicht anhob. Aus diesem leichtem Erdhügel brach eines der Schlangenwesen heraus und machte sich dann sofort dran die Tunnelöffnung zu vergrößern. Es wurde jedoch direkt von mehreren Railguns nieder geschossen. Aber die Öffnung war schon groß genug für die Infizierten. Diese strömten nun in Massen aus dem Loch raus und sprangen auf die Mauer zu. Die Soldaten würden diesen Massen nicht lange standhalten zumal diese Wesen mit ihren Sprüngen beinah an die Mauer rankamen. Silva zielte mit der schweren Railgun in die Massen. Obwohl sie noch nicht richtig montiert wurde konnte man dennoch mit ihr schießen. Die Schüsse rissen große Löcher in die Masse aber auf Dauer würden sie so die Kreaturen nicht aufhalten können. „Silva, nicht identifiziertes Raumschiff scheinbar Jägerklasse drang soeben in gesperrten Luftraum ein. Geben sie Feuererlaubnis?“
    „Feuererlaubnis erteilt.“. Gerade als er diesen Befehl erteilte flog der nicht identifizierte Jäger über sie hinweg.
    „Verdammt ist das Ding schnell.“ Stellte Silva überrascht fest. Er traute seinen Augen nicht. Der Jäger lies einen einzelnen Mann ab der geradewegs in das Zentrum der Masse fiel. „Sir, Feuer auf den Unbekannten eröffnen?“.
    „Nein, ich denke nicht dass er ein Feind ist. Sonst hätte man ihn schon in der Stadt abgelassen.“
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  14. #44
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Sie hatte Haures mit Alckechin im Kerker zurück gelassen.
    Und befand sich wieder am Bett von Averru, während sie ihm erst bei seinen Einsatzbefehlen zusah, erzählte sie ihm nun was geschehen war.
    Er konnte noch ihr Entsetzen im Gesicht sehen, wie sie ihm berichtete was Alckechin von der Kleinen dachte.
    Besorgt schaute der Engel die kleine Kora an.
    "Denkst du er könnte Recht haben, sie sieht so friedlich und süß aus im Schlaf." Seine Stimme bekam einen weichen Klang als er Kora betrachtete und Mondra lächelte in sich hinein.
    "Nein, sie ist nicht infiziert glaub mir ich könnte es fühlen und ich denke du auch und solang Alckechin von diesem Gedanken besessen ist, müssen wir sie vor ihm schützen."
    "Dem stimme ich zu Mondra, wir werden auf Kora gut acht geben müssen, sie ist nun unsere Tochter!"
    Die Augen der Agentin wurden groß und ihre Wangen glühten.
    "Ja." gab sie leise zurück und wurde im nächsten Augenblick still und sehr ernst.

    Haures schickte ihr Bilder, sie sprang entsetzt auf "Neeein .." rief sie.
    "Was ist los!" Averru schaute sie besorgt an.
    "Phyrexian... er greift Alckechin an, er kann sich nicht wehren.. ich muss sofort hin bitte geb auf Kora acht."
    Sie küsste ihn auf den Mund und rannte hinaus, sah sich draußen auf den Platz suchend um und erblickte Argus der den Platz überquerte.
    "Komm sofort mit.. Phyrexian ist hier, wir müssen sofort zum Kerker.. ich muss den Bann auflösen." Die letzten Worte sprach sie mehr zu sich wie zu Argus, der über sein Modul Alarm schlug.
    Sie liefen über eine Brücke, Mondra wischte über den magischen Kreis auf ihre Hand und murmelte leise, "Bann gelöst." Augenblicklich verschwand der Kreis auf ihrer Hand, sie hoffte nun das Alckechin sich seinem Bruder widersetzen konnte.
    Sie liefen weiter über die nächste Brücke und mit einem mal zog sie Argus mit Schwung zur Seite, sie fuhr zusammen und blickte in die gelben Augen von Jarad, der plötzlich vor ihnen auftauchte.
    "Etwas hat sich Zutritt verschafft!" Flüsterte er ihnen zu.
    "Nicht etwas, Jarad. Es ist Phyrexian er ist bei Alckechin und greift ihn gerade an.
    Komm mit wir werden dich brauchen."
    Zu dritt rannten sie nun zu dem Kerker in dem sich die beiden Brüder befanden.

    Doch dort fanden sie die beiden nicht mehr vor, unter einem Haufen Mauertrümmer entdeckten sie dafür den schwer verletzten und bewusstlosen Haures.
    Mondra schaute sich wachsam um und blickte durch das schwere Loch das in der Decke der Kerkerzelle war, so als hätten sie sich dort hindurch gebohrt.
    Sie sah eben noch wie Alckechin auf einen der Türme sprang und von jemanden verfolgt wurde.
    "Argus, Jarad dort sind sie, hinterher."
    Die beiden sprangen über die Trümmer hoch und liefen den Brüdern hinter her.
    Sie selber kniete sich neben Haures und versuchte ihn wach zu bekommen.
    Er kam ziemlich schnell zu sich war aber zu angeschlagen um zusammen mit ihr die anderen zu verfolgen, er bat sie ausruhen zu dürfen um seine Kräfte zu sammeln, sie nickte ihm zu und bat ihn zu Averru und Kora zugehen.
    Sie ließ sich noch von ihm aus dem Loch in der Decke heben, schaute sich suchend um, erblickte wie Phyrexian und sein Bruder auf einem Turm miteinander kämpften und lief über die Dächer springend auf diesen Turm zu.
    "Herrje..."
    Sie erreichte kaum mit den anderen beiden den Turm schon kämpften die beiden Brüder an einer ganz anderen Stelle, es war wie ein Kampf der Giganten.
    Lila Blitzen folgten Goldene und umgekehrt, die Blitze zuckten durch die Gegend, hinterließen da wo sie einschlugen schwere Verwüstungen.
    Und machten somit eine Verfolgung beinah unmöglich, da man den Blitzen um sich selber zu schützen fort während ausweichen musste.
    "Es muss doch was geben wie wir sie aufhalten können?" Mondra blickte Argus und Jarad fragend an.
    Sie kniete sich hin und versuchte mit ihrem Modul Phyrexian einzuscannen.
    "Was tust du da?" Fragte sie Argus und zog sie zur Seite grade noch rechtzeitig, denn ein lila Blitz schlug dort ein, wo Mondra eben noch kniete.
    "Verflixt ich wollte den Laserkäfig um ihn errichten, aber so wird das nichts!"

    ~~~

    Während sie in die Atmosphäre eintraten, was dem Hitzeschild des Schattenwolfs bei dessen wahnwitziger Geschwindigkeit nicht im Ansatz mühe zu machen schien, legte Ira mit skeptischem Blick den Kopf schief. „Sieh dir das an.. Dieser Planet ist ja geradezu in blockartige Abschnitte unterteilt. Da könnte man fast glauben, der wäre nicht aus der Natur entstanden..“ Ihren stillen Passagier schien das jedoch nicht weiter zu interessieren. Es dauerte nur wenige Minuten bis sie über eine wüstenhafte große Ebene flogen. „Hm... siehst du diese Wölbungen im Boden?“ fragte sie und deutete auf einen der Außenbildschirme womit sie näher an die Oberfläche rangezoomt hatte. „Das sieht ja fast wie ein Venatoren Angriff aus.“ Ergänzte sie, bevor sie eine Stadt erreichten vor der die Kreaturen bereits aus dem Boden gebrochen waren und scheinbar angriffen. „Keine Venatoren...“ war leise von Kain zu hören. „Hast recht.. Die Viecher da sind kleiner und haben mit Tyraniden wenig gemeinsam.. Aber trotzdem werden die Bewohner angegriffen.“ Beinahe in dem Moment nachdem sie aufhörte zu sprechen blinkten einige rote Warnsignale auf. „Die schießen auf uns.. Man sind die lahm. Ich flieg schon auf Sparflamme und die treffen trotzdem nichts. Sind die keine Schiffe mit der Geschwindigkeit gewohnt?“ sagte sie ein wenig amüsiert. Der Schattenwolf war für seine Größe und sein Gewicht erstaunlich leistungsfähig. Es war nichts besonderes, wenn er die schnellsten anderen Schiffe spielend abhängte, egal ob im Raum oder bei einem Sandsturm. „Meinst du wir sollten ihnen helfen?....Kain?“ Nach ihren Worten vergingen ein paar Minuten bevor sie sich umdrehte und bemerkte, dass niemand mehr hinter ihr stand. Hektisch sah sie auf die Außenbildschirme, wo sie auf einem sah wie Kain plötzlich in der Luft auf das Dach gestiegen war. Kurz stand er dort, wobei sein dunkelroter leicht mitgenommener Mantel im Wind flatterte. Mit der linken Hand zog er seine Infernopistole, die ein wenig aussah, wie ein Schwert an dessen flache Seiten man jeweils ein Pistolenrohr angebaut hatte. Der rechte Arm war mit einem hoch mit Runen verzierten Band auf seinen Rücken festgebunden und von Bandagen verbunden, doch sah man trotzdem, dass dieser nicht normal war. Es sah beinahe so aus als wäre der verband um eine Armschiene gewickelt worden. Auch eines seiner Augen wurde von Verband verdeckt und der Kragen des Mantels verdeckte aus einigen Perspektiven zum teil sein Gesicht, sodass nur sein linkes, rotes Auge und die schwarzen verwuschelten Haare, wovon einige Strähnen in sein Gesicht fielen, zu sehen war. Der rechte Ärmel des Mantels hing einfach runter, wodurch das schwarze Hemd darunter zu sehen war. Um das rechte Bein schlangen sich über der schwarzen Lederhose silberne Ketten. Mit seinen schweren Schnallenstiefeln stand er kurz auf der schwarzen Außenpanzerung des Schattenwolfs, bevor er leicht in die Knie ging, um sich für den Absprung bereit zu machen. Noch bevor Ira ihn irgendwie erreichen konnte schoss er in die Tiefe, mitten in die Masse von Kreaturen. „Bist du irre?! Wenn du da nicht heil rauskommst hol ich dich eigenhändig aus der Hölle nur um dich noch mal umzubringen!!“ Schrie sie ihm hinterher, bevor ihr ein warnlicht deutete, dass die Motoren heißgelaufen waren. „Überhitzt? Seid wann kann das Ding überhitzen?... Ach was soll’s...“ seufzte sie nurnoch, bevor der Schattenwolf irgendwo weit entfernt von Taj-Nar in der Glimmerleere eine Bruchlandung hinlegte.

    Mit Geschlossenen Augen fiel Kain immer schneller werdend kopfüber in die Tiefe, bis er Plötzlich das Auge aufriss und mit den Füßen auf einer der Kreaturen aufkam, welche durch die Wucht einfach zerquetscht wurde. Scheinbar hatte er den Aufprall nichtmal gespürt. Blitzschnell zog er die Infernopistole und ließ sie ihren tödlichen Strahl aus Hitzeplasma auf seine Gegner speien. Von jeder Kreatur, die von dem Strahl erwicht wurde, blieb nurnoch eine Blubbernde superheiße Pfütze übrig. Obwohl er von einer ganzen Masse umgeben war, kam so gut wie keines der Monster nah genug an ihn ran, um ihm zu schaden. Das gute an der Infernopistole war, dass sie an der Klinge eines Schwertes befestigt war. Kreaturen die ihm zu nahe kamen wurden von einem kräftigen Hieb zerteilt, bevor sie in Hitzeplasma aufgingen. Sobald die Munition endgültig verbraucht war blieb ihm nurnoch der Nahkampf, wo jedoch seine eigentliche Stärke lag. Trotzdem erwies es sich als unmöglich gegen solch eine Masse alleine anzukommen. Plötzlich schoss eine kleine spinnenartige Kreatur hervor und Biss sich an ihm fest. Die Infizierung zeigte an ihm jedoch keine Wirkung und er riss sich den Plagegeist einfach vom Körper. Eine Klinge streifte ihn direkt am Kopf, was einen teil des Verbandes löste. So wurde sein anderes Auge sichtbar. Anders als das linke war dieses Violett und sobald er mit diesem sehen konnte gewannen seine Reflexe und Treffersicherheit erheblich an Geschwindigkeit. Nach einer Weile griffen ihn aber nurnoch so viele Kreaturen wie nötig, um ihn abzuhalten, an. Geradeso schaffte es ein Zerstörer durch das Loch aus dem die Bestien strömten nach oben zu gelangen und stapfte mit seinem riesenhaften Leib auf Kain zu. Nun blieb ihm keine andere Möglichkeit mehr. Mit dem Schwert konnte er dem Monstrum nichts anhaben. Wuchtig schlug er die Klinge nocheinmal durch die Gegner vor ihm und rammte sie dann in den Boden. Dann packte er das Band welches seinen rechten Arm an seinen Rücken zwang und löste es mit einem kräftigen Ruck. Es geschah wie in Zeitlupe, doch waren es nur wenige Sekunden, als er den Arm langsam hob. Von diesem ging ein rötliches Pulsieren aus. Schnell packte er die Klinge erneut, als er merkte, dass der Arm ihn nicht gehorchen wollte. Nach einem kräftigen Hieb mit dem Griff der Waffe beruhigte sich das Gliedmaß. Dann richtete er seinen Blick auf den Zerstörer, welcher ihm bereits bedrohlich nahe gekommen war. Mit einem hohen Sprung schoss er zu der Bestie und riss den befreiten Arm durch die Luft nach unten, wobei er mit der Bloßen faust auf den Kopf der Kreatur schlug. Dabei zerplatzte der Verband und sein Arm kam zum Vorschein. Die haut war rötlich schwarz und der Arm war von dicken chittinhaften Platten gepanzert. Die Finger waren eher wie eine Klaue geformt, aber der Arm hatte trotzdem seine Proportionen behalten. Der Schlag schien übermenschliche Kraft zu besitzen, die man mit der einer Abrisskugel mit voller Geschwindigkeit vergleichen konnte. Nach einem lauten Todesschrei wurde die Kreatur mit zertrümmerter Schädeldecke, durch die Wucht auf den Boden gepresst. Sobald Kain auf dem Boden aufkam wütete er mit der bloßen Faust wie ein Teufel durch die Massen. Wo er war, sah man zerplatzende Kreaturen durch die Luft als bizarres Feuerwerk fliegen. Plötzlich kam nicht weit von ihm ein Enterhaken im Boden auf und er vernahm trotz seines Berserkerwahns eine Stimme, die ihm deutete sich damit aus der Schlacht zurück zu ziehen. Um ihn herum waren blaue Strahlen zu sehen die auf den Boden trafen, welcher daraufhin anfing zu glühen. Sofort griff er mit der normalen Hand, nachdem er die Infernopistole in deren Halterung gesteckt hatte, nach dem Seil an dem der Enterhaken befestigt war und lies sich aus dem Kampfgeschehen raus ziehen. Erst jetzt bemerkte er, dass die Verteidigungskräfte der Stadt ihn die ganze Zeit über unterstützt hatten. Auf der Mauer angekommen blickte er noch mal hinter sich und sah wie die Kreaturen auf schmelzendem Boden vernichtet wurden.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  15. #45
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Sie machte sich mit Kitanja auf zu ihrer Mutter. Minuten später waren sie wieder bei dem noch aktivierten Teleporter und wenige Sekunden darauf im Frachtraum. Sie ging ins Cockpit zurück und setzte sich in ihren Sessel.

    "Ich habe Averru über unseren Plan unterrichtet, er hatte anscheinend nicht mehr daran gedacht. Da wir nicht wissen wie lange sie noch brauchen werden schlage ich vor wir starten jetzt und steigen auf eine Höhe von 250 Meter für den Anfang

    "Mama ich muss Perry noch informieren über das was wir vorhaben, öffne bitte einen Kanal zur SOL."

    Kurz darauf sah sie Perrys lächelndes Gesicht vor sich auf dem Holobildschirm und neben ihm Bulli. Sie wollte gerade etwas sagen aber er kam ihr zuvor.

    "Wo steckst du die ganze Zeit, seit Stunden hast du dich nicht mehr gemeldet. Ich habe mir Sorgen gemacht um dich. Was ist das für ein komischer Raumanzug den du an hast und wieso sieht das Cockpit so merkwürdig aus?"

    "Tut mir leid daß ich mich so lange nicht gemeldet habe, ich wollte nicht daß du dir Sorgen machst aber hier unten ist die Hölle los. Mondra, ich und die anderen sind in Taj-Nar die Stadt der Leoniden."
    "Jene Kreaturen die wir schon in der Wüste bekämpften haben diese fast erreicht. Das ist kein komischer Raumanzug Perry. Das was du siehst ist Fionas wahres Aussehen als Kampfschiff wenn ich diesen Raumanzug an habe mit dem Helm, bin ich mit Fiona direkt verbunden, wir sind dann eins, auch das Cockpit verändert sein Aussehen, es hat dieselbe blaugrünlich schimmernde Farbe wie mein Raumanzug."

    Sie nahm ihren Helm und zeigte ihn Perry.

    "Aber jetzt zu meinem Anliegen Perry, lande mit der SOL in der Wüste von Mirrodin. Sie haben vor mit Hilfe eines Kernreaktors ein Schwarzes Loch zu schaffen was die Kreaturen hinein ziehen wird. Sobald die letzte vom Sog erfasst wurde springen wir mit Mirrodin eine Sekunde in die Zukunft und das Schwarze Loch wird sich schließen. Nach einer Stunde werden wir zurück springen in den normalen Raum."

    Perry verzog das Gesicht und sie musste sich das Lachen verkneifen, er hatte wohl den Zeitsprung mit Diramondra noch immer nicht vergessen.

    "Du weißt wie gefährlich so ein Schwarzes Loch ist, je mehr Materie es verschlingt desto größer wird es und das sehr schnell."
    "Ja natürlich weiß ich das aber Averru gab mir und meiner Mutter 4 Stunden eine Lösung dafür zufinden andernfalls hätte er Nuklearwaffen eingesetzt was viel schlimmer ist."
    "Gut Liebes wir landen sofort, passt auf euch auf und seid vorsichtig."

    "Perry klang nicht gerade begeistert Wildcat was ich verstehe aber jetzt sollten wir uns beeilen."

    Sie setzte ihren Helm auf, noch während ihres Aufstieges sah sie aus dem Cockpit heraus wie ein Unbekannter zwischen den Kreaturen wütete und die Railguns in die Menge schossen.

    "Mama mach du mit der Berechnung für den Sprung weiter, ich helfe Silva und den Soldaten. Wir müssen die Kreaturen so weit wie möglich von der Mauer fern halten."

    "Wir nehmen sie von zwei Seiten in die Zange, Silva und die Soldaten vom Wall aus und wir von außen."
    Während sie auf die Stadtmauern zuflogen aktivierte sie über das Display die Solargeschütze, Partikelkanonen und den Thermostrahler.
    Die automatische Zielerfassung hatte die nachfolgenden Kreaturen erfasst und deckten diese beim überfliegen der Stadtmauer mit einer Flut aus Solargeschossen ein.
    Wildcat flog einen Halbkreis und feuerte auf eine nachrückende Schar den Thermostrahler ab. Jetzt schienen die Kreaturen bemerkt zu haben daß sie von zwei Seiten in Schach gehalten wurden, denn eines der größeren hatte sich in ihre Richtung gedreht und das Maul geöffnet.
    Helles Licht sammelte sich um die Plasmakanone aber die Zielerfassung hatte die Waffe schon erfasst. Sie feuerte die Partikelkanone ab noch bevor die Kreatur es konnte, kurz darauf war das Geschütz verschwunden.

    "Wildcat ich habe die Berechnung für den Sprung fertig und alle Vorbereitungen getroffen. Bis es so weit ist helfen wir den Anderen."

    Als sie erneut einen Halbkreis zog sah sie wie die Railgungeschütze in die Masse einschlugen und diese nieder mähten.

    ~~~~~

    Es war ein merkwürdiges Gefühl wieder die Kontrolle über seine Weltenmagie zu erlangen. So etwas war ihm fremd weil noch nie jemand es gewagt hatte diese zu bannen. Er grinste seinen Bruder an dessen Blick sich verfinsterte. Dann schoss er einen Blitz aus positiver Weltenenergie auf Phyrexian der daraufhin geblendet nach hinten wankte. Mit einem weiteren Blitz riss er ein Loch in die Decke und sprang hinaus. Phyrexian schüttelte sich kurz und sprang dann seinem Bruder hinterher. Der hatte nicht auf seinem Bruder gewartet und sprang schon von Turm zu Turm. Aus Phyrexians Rücken schossen mehrere Blitze aus negativer Weltenenergie heraus und nahmen eine Form an die leicht an Flügel erinnerte. Er sprang auf das Dach und rannte auf einen der Türme zu. Während des Rennens schoss er einen Blitz in Richtung Alckechin. Dieser Blitz schlug direkt vor Alckechin ein und dieser verlor dabei sein Gleichgewicht und fiel den Turm hinunter. Im Fall drehte er sich so dass er mit den Füßen an der Wand entlang rutschte und dort dann halt fand. Es sah schon bizarr aus wie er an der Wand stand. Er bildete mit ihr einen rechten Winkel. Alckechin drehte sich zu der Quelle des Blitzes um und konnte gerade noch zurückweichen als Phyrexian, mit dem Schwert voran wie eine Kanonenkugel neben ihm Einschlug. Wie aus Reflex bildet Alckechin mit positiver Weltenenergie eine Lanze mit dem er gerade noch den Schwerthieb von Phyrexian abblocken konnte. Beide drückten mit aller Kraft gegen die Waffe des jeweils anderen. „Die Geschichte wiederholt sich alckechin nur diesmal wird die niemand helfen können.“ Zischte Phyrexian Worte der Einschütterung. Mit einer schnellen Bewegung zog er die Terrorklinge zurück und duckte sich unter den Schlag von Alckechin. Phyrexian wirbelte herum und versetzte seinem Bruder einen Tritt in die Seite so dass er seinen Halt verlor und vom Turm fiel. Phyrexian sprang hinterher. Beide bremsten ihren Fall durch ihre Flügel. Als beide wieder festen Boden unter den Füßen hatten lösten sich die Flügel auf. „Warum unternehmen die Soldaten nichts?“ flüsterte Alckechin. Sein Bruder fing an zu lachen „Ganz einfach sie stehen unter meiner Gedankenkontrolle. Du bist alleine Alckechin.“. Alckechin grinste daraufhin nur. Phyrexian hatte keine Zeit sich zu überlegen weshalb sein Bruder so gelassen blieb da musste er schon einen Schwerthieb von hinten parieren. Argus drückte mit aller Kraft sein Katana gegen die Terrorklinge. „Jarad!“ rief er. Der Devkarin sprang über ihn und schoss dabei mit seinen Pistolen auf Phyrexian der daraufhin zur Seite sprang. Alckechin nutzte seine Chance und schoss einen Blitz auf Phyrexian. Dieser traf ihn und Phyrexian wurde kurz von dem Blitz eingehüllt. Dann fiel er auf die Knie. Jarad nutzte die Gelegenheit und schoss wieder mit seinen Pistolen auf Phyrexian. Dieser warf sich wieder zur Seite und musste dabei einen Schwerthieb von Argus parieren. So bedrängt von allen Seiten befahl er den Soldaten ihre eigenen Leute anzugreifen. Die Schüsse prallten schwach an der Rüstung von Argus ab. Während Jarad und Alckechin immer in Bewegung bleiben mussten um nicht getroffen zu werden. „Jarad, Alckechin sie stehen nur unter seiner Kontrolle also betäubt sie nur schließlich sind sie immer noch auf unserer Seite.“. Keiner der beiden reagierte darauf aber sie haben es dennoch gehört. Jarad sprang zwischen den Soldaten umher und schlug jeden einzelnen KO. Was schwieriger war als es sich anhörte. Argus versuchte wie Jarad die Truppen zu betäuben was für ihn erheblich einfacher war. In dem Getümmel kämpften Alckechin und Phyrexian weiter. Nach einen weiteren Schlagabtausch sprangen beide nach hinten. Phyrexian schoss einen Blitz auf Alckechin als plötzlich ein Knall jeden innehalten lies, auch die willenlosen Soldaten. Wie in Zeitlupe fiel Phyrexian rücklings zu Boden. Alckechin wurde von dem Blitz getroffen und wurde kurz von ihm eingehüllt. Dann fiel er schreiend auf die Knie und fiel dann wimmernd zur Seite. Sein Bruder der nach hinten fiel wurde von einem Scharfschützen ins Auge getroffen aus dem schwarzes, dickes Blut spritzte. Dann fiel er auf den Rücken und blieb dort liegen.

    Erleichtert sah Silva wie die Schutzschilde aktiviert wurden als er den Unbekannten auf die Mauer zog. Gerade noch rechtzeitig denn die Orbitalen Kanonen eines Boros Schiffes führten einen Orbitalschlag durch. Die Acht Strahlen die wie bei einem Stoppschild in einem Achteck angeordnet waren drehten sich spiralförmige zur Mitte hin und vereinten sich zu einem Strahl. Dabei wurde der Boden aufgerissen und fing an zu schmelzen. Unter dem Strahl sammelte sich Plasma das zu einer Blase anschwoll. Der Strahl verschwand und für kurze Zeit hatte man das Gefühl der Ton wurde abgestellt. Dann wurde die ganze Umgebung in weißes Licht getaucht und ein zweiter Strahl schlug ein und verwandelte das Gebiet in ein Inferno. Die Kreaturen hatten keine Chance. „Silva, bitte kommen.“ Ertönte es aus Silvas Armcomputer.
    „Silva hier gibt es Neuigkeiten?“.
    „Ja, wir haben so eben registriert dass das unbekannte Schiff der Jägerklasse in der Glimmerleere abgestürzt ist und das in wenigen Minuten das Schwarze Loch aktiviert wird.“.
    Silva blickte zu dem Fremden. „Hat das Schiff spezielle Systeme zum Schutz?“

    Mit einem Lächeln betrachtete sich Averru das kleine Mädchen namens Kora. Wie konnte Alckechin sie nur angreifen. Averru wüsste nicht wie er reagieren würde wenn der angriff schwerwiegende Folgen nach sich zog. Vielleicht musste er Alckechin nur verstehen aber konnte man so ein Verhalten entschuldigen. Nein, sein Verhalten konnte man nicht entschuldigen aber den Verdacht schon. Der aber zum Glück schon aus der Welt geräumt wurde. Averru blickte nachdenklich gen Decke. Phyrexian hatte die Stadt infiltriert und Mondra war auf dem Weg zum Gefängnis. Er wüsste nicht wie er reagieren sollte wenn Mondra sich nun auch verletzte. Verdammt! Er musste auf andere Gedanken kommen schließlich war Argus bei ihr der würde schon auf sie aufpassen. Haures unterbrach seine Gedanken als er schwerfällig in den Raum gestapft kam. „Meine Güte was ist den mit dir passiert?“ fragte Averru erschrocken als er Haures Wunde sah die er mit einer seiner Klauen verbarg. Der stöhne nur und legte sich in die Mitte des Raumes. „Phyrexian hat mich im Kerker überrascht.“
    Bevor Averru etwas sagen konnte wurde er von Silva unterbrochen. „Gildenmeister, wir konnten einen überraschenden Angriff der Kreaturen aufhalten wobei uns ein Unbekannter unterstützt hat. Er befindet sich zu Zeit bei mir in Gewahrsam. Zu dem haben sich soeben die Schilde aktiviert.“
    „Wenn er nichts dagegen hat würde ich ihm gerne ein paar Fragen stellen. Ich werde nun die weiteren Schritte einleiten.“
    Averru befahl die Reaktoren zu aktivieren und gab Wildcat ein Signal das sie den Zeitsprung vornehmen kann. „Jetzt müssen wir die weiteren Geschehnisse abwarten.“
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

+ Auf Thema antworten
Seite 3 von 12 ErsteErste 1 2 3 4 5 ... LetzteLetzte
(Cluster: web3 - Sprache: de)
Space Pioneers