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  1. #16
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Haures seufzte und drehte sich gerade um als Argus zur Tür ging „Ich werde ihn holen. Wartet einfach hier.“. Haures nickte und setzte sich wieder auf den Boden. Argus ging vor die Tür und schaute um sich. Von Alckechin war nichts zu sehen. Argus fluchte leise und ging denn Gang entlang „Wo steckt der nun wieder.“. Er schaute sich an einer Kreuzung um. Er würde Alckechin zu trauen in einen der Lüftungsschächte zu klettern. Argus fragte einer der umherlaufenden Soldaten „Haben sie einen Mann gesehen mit einer auffälligen goldenen Robe?“. Der Soldat nickte „Ja, er ist in einen der Übungsräume gegangen.“. Argus seufzte und rannte den Gang entlang. Was hatte der Mann in einer der Übungsräume zu suchen? Er rannte so schnell er konnte. Er hätte nämlich schwören können dass er eine Art knistern gehört hatte. Er schlitterte in den nächsten Übungsraum und was er da sah verschlag ihm den Atem. Alckechin schwebte in der Mitte des Raumes und um ihn herum zuckte wieder die unheimlichen Blitze. Wie hypnotisiert trat Argus in den Raum. Die Blitze flogen entgegen allen Gesetzen der Physik auf ihn zu jedoch machten sie dann kehrt und flogen wieder zu Alckechin so als ob sie wüssten das er nichts tun würde. Langsam, ganz langsam hob Argus die Hand und formte sie zu einer Kuhle. Einer der Blitze flog auf Argus Hand zu und umschlang sie. Wie eine kleine verspielte Schlange. In der Mitte der Kuhle die seine Hand formte wurde der Blitz zu einer Kugel. Die Kugel verschwand. „Alckechin.“ Sagte Argus leise. Die Augen des Mannes öffneten sich und die Blitze zogen sich alle zu seinen Händen und er feuerte den Strahl aus Blitzen gegen Argus Rüstung ab. Sie blieb aber unversehrt. Alckechin sank langsam wieder zu Boden und blickte dann Argus an. Der wiederum ging zu seiner Rüstung und zog sie wieder an lies aber Alckechin dabei nicht aus den Augen. „Mondra möchte dich sprechen.“ Sagte er kurz und knapp. Alckechin nickte und folgte Argus.

    Alckechin stand in dem Übungsraum. Er atmete einmal tief ein und suchte nach der inneren Ruhe, die Kontrolle. Er spürte wieder die Wärme seines Zweiges. Die Blitze zuckten wieder durch den Raum und wurden wieder zu dem Handschuh. Der gleiche wie der bei der Seelenrettung. Er bewegte seine Hand ein paar Mal. Dann verschwanden die Blitze. Er seufzte und wiederholte den Vorgang und wieder scheiterte an den Bewegungen. Alckechin wurde wütend. Warum klappte es nicht? Sein Körper erbebte. In diesem Zustand würde er keine große Hilfe sein wenn diese wahnsinnigen Leute Phyrexian wieder erwecken wollen. Er verlor sogar die Kontrolle über seinen Zweig. Als gerade seine Wut am Höhepunkt war geschah etwas was ihn stutzig machte. Die goldenen Blitze stoben aus seinem Körper heraus und schlugen überall in den Wänden, Decke und Boden ein. Einzig die Rüstung blieb unversehrt. Alckechin stutzte. Wenn er wütend war, war er stärker. Jedoch konnte er sich dann nicht beherrschen. Er versuchte etwas anderes. Er faltete seine Hände und machte sich selbst wütend konzentrierte sich aber auf seine Kontrolle. Er spürte wie er vom Boden abhob und schwebte. Mit der Technik war es einfacher Weltenmagie zu rufen. Allerdings war dies auch Zeitaufwendig. Er hörte wie einer seinen Namen flüsterte. Er öffnete langsam seine Augen und entlud die Weltenmagie. Er vernahm wie Mondra ihn sprechen wollte. Er nickte und ging hinter Argus her. Er hasste es, wie er ihn anstarrte.
    Er betrat den Raum und sah wie Argus den Helm abnahm und ihn auf einen Tisch stellte. Sein Blick wanderte durch den Raum. Alle starten ihn an. Nur Haures schien nur relativ gelangweilt drein zu blicken. Isaacs Blick huschte nervös zwischen Haures und ihm hin und her. Alckechin merkte wie Argus Hand auf dem Schaft seines Schwertes ruhte. Averru stand mit verschränkten Armen dar und blickte Alckechin an. Wenn sie doch endlich aufhören würden ihn anzustarren.
    Sein Blick ruhte nun auf Mondra. Wenn sie nicht gleich damit aufhören werden werde ich noch wahnsinnig dachte er aggressiv. So langsam wünschte er sich wieder im Tiefschlaf zu sein.

    Sie wusste nicht wie lange sie darauf gewartet hatte das Argus mit Alckechin zurück kam, sie fühlte sich nur mit einen mal unglaublich hilflos.
    Ihre Finger spielten mit der kleinen silbernen Rassel die sie dem kleinen Quake nicht mit zurück gegeben hatte.
    Sie strich zärtlich darüber und weinte heimlich, den Kopf tief gebeugt das keiner ihre stillen Tränen erblicken konnte.
    Wieder sah sie vor Augen den Bericht und wie bestialisch Phyrexian alle ermordete, wie sollten sie gegen ihn gewinnen, wenn man ihn aufweckte, Alckechin war zu schwach, sie konnte es spüren.
    Keiner von ihnen hier würde überleben, "wenigstens habe ich dich noch einmal sehen dürfen", flüsterte sie leise zu der silbernen Rassel so als wäre sie Quake.
    Sie hielt sie dabei fest in ihrer Hand umschlungen, so dass man ihre Knöchel weiß hervor treten sah.
    Mondra steckte sie heimlich wieder weg, wischte sich blinzelnd die Augen und schaute zur Tür, sie konnte fühlen wie Argus und Alckechin zurück kamen. Die Türe öffnete sich und beide betraten den Raum.
    Mondra registrierte das Argus wieder seine Rüstung trug, zwar seinen Helm ablegte jedoch seltsamer Weise nicht die Hand von seiner Katana nahm.
    Sie zog fragend die Augenbrauen hoch und schaute beide abwechselnd an.
    Alckechins Gesichtsausdruck war verärgert und schien zugleich verzweifelt, sie wollte zu ihrer ersten Frage ansetzen, öffnete den Mund und schloss ihn sogleich wieder.
    Dann blickte sie zu den anderen und bat sie leise, aber bestimmt den Raum zu verlassen.
    "Ich möchte gerne einen Augenblick alleine mit Alckechin sein bitte. Ich weiß, dass ist vielleicht nicht der rechte Zeitpunkt dazu in euren Augen, aber ich bitte euch darum, gebt uns einige Minuten alleine."
    Averru wollte ihr widersprechen doch sie schnitt ihm das Wort ab und schüttelte ihren Kopf.
    "Nein... !"

    Widerstrebend verließen alle bis auf Alckechin den Raum, Isaac wollte sich davor drücken indem er sich in eine Ecke stellte und glaubte man würde ihn übersehen.
    Doch Mondras Stimme, schnitt wie Eis durch den Raum und befahl ihn diesen zu verlassen, bevor sie ihn über das Knie legen würde. Maulend verließ auch er den Raum.
    Ihr Blick traf den von Alckechin und sie fing an zu reden.
    "Ihr seht zornig und verzweifelt aus, doch das ist nicht was mir auf der Seele brennt, ich habe gesehen wie ihr John getötet habt, wieso? Wieso wenn ihr doch das positive der Weltenmagie seid?
    Und wie verdammt noch einmal, sollen wir gegen dieses Monster dort bestehen, wenn die Dimir in ihrer Einfältigkeit ihn erweckt haben?
    Sie und ich wir wissen das sie zu schwach sind, dass wir das nicht überleben werden, wenn nicht ein Wunder geschieht oder sie zu ihrer Kraft zurück finden werden."
    Dann nahm sie die kleine Rassel und hielt sie Alckechin vor das Gesicht, ihre Stimme klang nun rauh und heiser.
    "Sehen sie, die gehört dem Mann den ich liebe, wie jede Frau die einmal ein so kleines Wesen in den Armen hielt wie ich heute ihn, fühlt mehr wie nur Liebe sie fühlt auch Sehnsucht danach ein Kind von jenem Mann unter ihrem Herzen tragen zu dürfen, einmal diese silberne Rassel weiter geben dürfen an seinen Erben.
    Tja, nun habe ich eher die Gewissheit, dass er zwar irgendwann einen Erben bekommen wird, aber ich wohl niemals die Mutter sein werde.
    Ich kann ihre Gedanken lesen, weiß das sie sich wünschten das man sie niemals aufgeweckt hätte, glauben sie mir ich denke beinah selber wie töricht ich wohl gewesen bin, dass ich je hier her flog.
    Aber sie sind nun wach, wir anderen sind hier und wir sind auf ihre Hilfe angewiesen.
    Sie.. wie wir alle können uns dieser Aufgabe nicht mehr entziehen.
    Und dabei haben sie noch den Vorteil das sie laufen können.." gab sie leise hinzu.
    Verstimmt schaute sie erst auf ihre Beine und anschließend ihn fragend an.

    „Sie wissen nicht wie es damals war und wenn ich es mit den Vorkommnissen von heute vergleiche schwindet mir jegliche Hoffnungen.“ Alckechin grinste leicht. Er ging zu einer Wand und stemmte sich mit den Händen gegen sie. „Sie können sich ja nicht vorstellen wie es damals war.
    Phyrexian hat ganze Planeten ausgerottet. Er nannte es damals ‚ernten’. Sie können nicht nachvollziehen wie es ist hilflos mit anzusehen wie Phyrexian ganze Welten auslöschte. Wissen sie wie viele ich retten konnte?“ Alckechin schloss die Augen und schrie dann die bittere Wahrheit heraus „Kein einziges Volk konnte ich retten.“ Voller Wut stemmte er sich weiter gegen die Wand.
    Goldene Blitze zuckten durch den Raum als er die Wand ein paar Zentimeter eindrückte. So als ob er nichts getan hätte drehte er sich zu Mondra um. „Ich kann ihnen sagen wie es auf Urborg war bevor Phyrexian kam. In einer Sache war ich ihm voraus. Anstatt gegen ihn zu kämpfen warnte ich andere Völker. Aber wie bei Urborg wurde ich immer unter Gelächter abgewiesen. Sie sagten immer so etwas wie einen Weltenvernichter gäbe es nicht, unsere Armeen werden ihn vernichten.
    Zwei Tage später kam Phyrexian und der Planet fiel. Konnte ich das verhindern? Nein, konnte ich nicht. Lange Zeit musste ich hilflos mit ansehen wie ein Planet nach dem anderen fiel. Erst als Phyrexian die äußersten Systeme der Galaxie vernichtet hatte kamen die anderen Völker auf die Idee sich mit mir zu verbünden. Doch zu dem Zeitpunkt war die Armee und Flotte von Phyrexian so groß das es keinen Sinn hatte sich ihm in den Weg zu stellen. Aber sie taten es. Das Ergebnis und den Verlauf können sie gerne sehen. Wenn der Tod von eine Handvoll Soldaten sie schockiert dann wird ihnen die Schlacht den Rest geben.“ Alckechin schaute sie kalt an. „Warum ich John getötet habe anstatt ihm zu helfen? Weil der Tod in seinem Falle eine Erlösung war. Phyrexian hat ihm das Schlimmste angetan was er überhaupt mit ihm machen konnte. Das Schicksal ist schlimmer als der Tod. Er macht dich nämlich dabei zu seines gleichen und das ist bestimmt nicht angenehm.
    Dagegen gibt es auch kein Heilmittel.“ Alckechin schüttelte den Kopf. „Ich bin zwar das positive der Weltenmagie aber eigentlich existiert das positive nur um das negative aufzuhalten und umgekehrt genau so.“ Alckechin schwieg eine kurze Zeit. Er ging auf sie zu und schaute ihr tief in die Augen „Phyrexian hat mir alles genommen. Und deswegen will ich sterben, ich will ihn dabei aber mitnehmen.“

    Um ihn herum war nur Dunkelheit. Er wollte wieder Blut kosten. Doch er konnte sich nicht bewegen. Jedoch spürte er dass sein Erwachen nahte. Endlich konnte er wieder ernten. Wie sehr würde er seinen Bruder wieder sehen, wie er wohl den Tod von Leyla verkraftet hatte. Insgeheim hoffte er dass er so ein fantastisches Verbrechen wieder begehen konnte. Wie sehr vermisste er die Schreie, für ihn war es Musik in seinen Ohren. Aber da war noch etwas anderes weswegen er wieder morden wollte. Er verspürte Hunger, großen Hunger. Es war nicht der Hunger nach Macht, Sex oder Geld. Es war einfach der Hunger nach Hass, Leid und Vernichtung. Das verursachen von Leid. Mehr wollte er nicht. Das Spüren von Hass. Mehr konnte er nicht spüren. Die vollkommene Vernichtung. Zu mehr war er nicht in der Lage. Lange würde er nicht mehr durchhalten, ohne Nahrung. Zum Glück gab es ja diesen törichten Vampir der ihn ‚fütterte’. Wenn er aufwachen würde, würde er sich zuerst an ihm laben. Für ihn waren sie alle Viren und er war das Medikament. Für ihn waren sie alle Nahrung und er hatte Hunger. Für ihn waren sie Holz und er war das Feuer. Für ihn waren sie alle wertlos. Wie sehr sehnte er sich danach das Lachen der Kinder zu hören, so ahnungslos und unschuldig und dann wie sie anfingen zu schreien. Er mochte es wenn Kinder lachten, das machte die Schreie nur noch süßer. Für ihn war es wie Zucker. Langsam wartete er bis er erwachte. Er hatte lange genug gewartet dann konnte er jetzt auch noch ein bisschen länger warten. Das Erwachen von Phyrexian rückte näher.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  2. #17
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Er ging auf sie zu und schaute ihr tief in die Augen „Phyrexian hat mir alles genommen. Und deswegen will ich sterben, ich will ihn dabei aber mitnehmen.“
    "Leyla."
    Sie schaute in seine goldenen Augen und sah all die Bilder die in seinem Kopf waren.
    Wieder überkam sie eine große Hilflosigkeit, sie nahm den Magier ohne zu überlegen tröstend in die Arme und strich ihm über sein Haar.
    "Meine Worte werden sie kaum trösten können, doch glauben sie mir, so tief sie auch geliebt haben mögen, so traurig ihr Herz auch noch immer ist.
    Sie leben Alckechin, ihr Herz mag tiefe Narben haben aber sie haben ihr Leben, sie sollten es nicht aus Hass opfern oder aus Rache, sie wissen wie leicht man selber angreifbar wird, wenn man sich von Gefühlen leiten lässt."
    Sie hatte nun sein Gesicht in ihre Hände genommen und schaute ihm ernst in seine Augen.
    Dann sprach sie weiter.
    "Ihre Kräfte Alckechin, was haben sie eben mit der Wand gemacht und wieso hat Argus sie so misstraurisch beäugt und seine Hand an der Katana gelassen.
    Sie wissen das mir nichts entgeht, auch wenn ich nicht immer alles offen zur Sprache bringe.
    Argus würde sich nicht so benehmen wenn er nicht irgendwas gesehen hätte das ihn vorsichtig werden ließ.
    Was ist geschehen oder besser was haben sie getan, dass ihn so reagieren lässt?"

    Seine Augen blitzten für einen Moment hell auf, Mondra schaute ihn nun an, wie eine Lehrerin, die ihren Schüler bei einer Missetat erwischt hatte und nun auf sein Geständnis wartete.
    < Er hat also eine Lösung gefunden wie er seine Kräfte stärken kann > ging es ihr durch den Kopf.
    "Reden sie ruhig" half sie ihm als er sich von ihr weg drehte und nur mit den Schultern zuckte.
    "Sie wissen er wird erwachen und wenn er so ist wie in dem Bericht und wie ihre Erinnerungen es mir zeigten, wird er sie aufsuchen wollen.
    Nur um sich daran zu ergötzen ob sie immer noch an dem Verlust leiden, gönnen sie ihm nicht diese Genugtuung, kämpfen sie mit uns.
    Gemeinsam werden wir ihn besiegen, nun weiß ich es, wir werden siegen!"

    Er wusste nicht wieso aber irgendwie musste er grinsen. Es hatte sich gerade so angehört als ob sie wirklich dachte er wäre jetzt um einiges stärker. Stärker war er nicht das stand fest, aber er war einen Schritt weiter. Alckechin drehte sich zu Mondra um. „Es ist schon komisch, aber ich glaube ich muss meine Kräfte neu erforschen.“
    Er schloss wieder die Augen und konzentrierte sich. Wieder wehte ein Wind durch den Raum. Langsam erhob sich Alckechin und schwebte über dem Boden. Er öffnete seine Augen und die goldenen Blitze zuckten durch den Raum. Diesmal waren sie zahlreicher und intensiver als die letzten. Die Blitze flogen durch den Raum und berührten die Wand. Sie verschwanden darin und hinterließen keinen Krater oder sonstige Spuren. Einer der Blitze flog auf Mondra zu und flog um sie herum, der Blitz wirkte nun wie eine verspielte Schlange. Er flog um sie herum und tauchte in ihrer Schulter ein und kam an ihrer Fingerspitze wieder raus. Dann flog er um ihr Handgelenk und als sie ihn berühren wollte tauchte er in ihre Stirn ein. Dann zuckten alle Blitze wieder in Alckechins Richtung und flogen in seine Hand und wurden zu einer hell leuchtenden Kugel. Die Kugel sank zu einem Splitter zusammen der aussah wie ein Stück Glas. Er leuchtete leicht golden. „Was hast du gemacht?“ fragte Mondra ihn. „Ich habe die Weltenmagie kristallisiert, damit ich sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit der gleichen Kraft einsetzen kann. Wenn ich noch mehr davon anfertige, könnte ich vielleicht sogar einen Weltenmagischen Funken erzeugen.“

    Er steckte den kleinen Kristall in seine Hosentasche. Er sah zu Mondra rüber und merkte dass sie verwirrt war. Alckechin grinste „Ein Weltenmagischer Funke ist eine Stück Kristall der aus reiner Weltenmagie besteht. Dieser zieht Weltenmagie an und hilft einem dabei die Kontrolle über die gerufene Magie zu halten. Es ist schon merkwürdig früher konnte ich so was nicht, oder ich wusste nicht das ich es konnte. Ich glaube sogar eine Möglichkeit gefunden zu haben wie ich mehr Weltenmagie rufen kann.“ Alckechin starrte nachdenklich auf seine Hände.

    „Ich frage mich was die beiden da drinnen machen?“ Averru schritt nervös vor der Tür auf und ab. „Was hat Alckechin eigentlich getan das du so vorsichtig bist?“ fragte Hiwa neugierig. Argus dessen Hand immer noch auf seinem Katana ruhte schaute sie überrascht an. Dann begann er zu erzählen „Als ich Alckechin suchte fand ich ihn in einen der Trainingsräume. Er hat von sich aus gesagt dass er in einer schlechten Verfassung wäre, aber was ich da sah ließ mich doch zweifeln. Ich betrat den Raum und er war erfüllt von diesen Blitzen und Alckechin schwebte über dem Boden. Die Blitze waren anscheinend nicht dieselben die er uns gezeigt hatte. Denn ich zog sie anscheinend an, sie umflogen mich und hinterließen weder Verbrennungen noch Krater. Als ich seinen Namen leise flüsterte bündelte er die Blitze und schoss sie in den Raum. Es war so als ob er sie loswerden wollte. Das fand ich merkwürdig und behielt ihm im Auge.“ Haures knurrte leise „Ihr Menschen seid immer so misstrauisch.“
    Isaac wollte gerade etwas dazu sagen als er von Averru unterbrochen wurde „Wildcat, Bondy schön sie zu sehen.“ Alle drehten sich zu den beiden um. Bevor sie etwas sagen konnten erklärte Averru den beiden bereit die Situation. Er erzählte ihr von der Aufzeichnung und die Brutalität von Phyrexian und wie Alckechin einen Überlebenden getötet hatte und wie Mondra mit ihm alleine reden wollte. Argus erklärte ihr dann was in der Trainingshalle vorfiel. Gerade als er endete schüttelte sich Haures so als ob es ihn fröstelte. „Was ist los?“
    „Es ist Alckechin er konzentriert große Mengen an positiver Weltenmagie.“ Alle sahen sich schockiert oder verwundert an. „Ich denke das reicht.“ Sagte Averru und öffnete die Tür.

    "Und welche Möglichkeit wäre das genau, kann es sein das du dich mit Zorn auflädst, denn immer noch habe ich Argus Reaktion vor Augen. Und ich weiß wie verärgert dein Gesichtsausdruck gewesen ist, als ihr wieder hier hinein gekommen seid." Mondra schaute ihn ernst an.
    Alckechin faltete seine Hände und wollte ihr eine Antwort geben, als mit einen heftigen Schwung die Türe aufgerissen wurde und Averru in den Raum stieß.
    "Was geht hier vor Alckechin, Haures spürte das hier drinnen Weltenmagie angewandt wird.
    Mondra ist alles in Ordnung mit ihnen?"
    Verärgert schaute sie ihn an und fauchte, "sicher was soll sein, Alckechin und ich unterhalten uns noch, Averru sie stören. Oder haben sie vernommen, das ich herein rief?"

    Wie ein Racheengel schaute sie Averru an, seine Augen wurden zu schmalen Schlitzen die eisig funkelten, seine Stimme wurde gefährlich leise und er raunte in Alckechins Richtung.
    "Sie bewegen sich auf ganz dünnem Eis, Alckechin! Was geht hier drinnen vor sich, reden sie bevor ich mich vergesse!"
    "Averru, verdammt noch mal, beherrschen sie sich, es ist hier niemanden was geschehen."
    Mondra reagierte nun gereizt und sie wäre am liebsten aufgestanden um ihren Unwillen zu unterstützen in dem sie ihn eigenhändig wieder vor die Türe gesetzt hätte.
    "Sie können froh sein das ich nicht laufen kann.. sonst würde ich ihnen nun Manieren beibringen.." knurrte sie nur, was nur leider keinen Eindruck auf ihn zu machen schien, er ignorierte sie nun einfach und trat zu Alckechin.
    "Reden sie endlich was ist hier geschehen?" Dabei traten nun die Adern an seinen Schläfen vor Wut hervor.
    Geändert von Mondra_Diamond (28.10.2011 um 19:55 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
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  3. #18
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Zum ersten Mal ignorierte er die Anwesendheit von Mondra vollkommen. Der Engel stand mit verschränkten Armen vor Alckechin. „Ich werde ihnen jetzt ein paar Fragen stellen. Ich bitte sie platz zu nehmen.“ Dabei deutete er auf einen Stuhl. Alckechin schaute auf den Stuhl und wandte sich wieder Averru zu. „Ich stehe lieber.“ Sagte er dann leise.
    „Setzen sie sich hin.“ Zischte Averru verärgert. Etwas eingeschüchtert setzte sich Alckechin auf den Stuhl. Averru räusperte sich und stellte seine erste Frage „Sie haben erst vor kurzem selber gesagt das sie kaum Kontrolle über ihren Zweig haben. Wieso konnten sie dann gerade, laut Haures so große Mengen an Weltenmagie konzentrieren?“
    Alckechin schaute zu Boden und antwortete leise „Es ist wahr ich habe kaum Kontrolle mehr über meinen Zweig. Ich habe aber einen Weg gefunden wie ich mehr positive Weltenmagie anzapfen kann. Die Weltenmagie ist von Emotionen abhängig also lasse ich meinen Gefühlen freien Lauf und dann ist es einfacher für einen Weltenmagie zu rufen. Jedoch bei manchen Emotionen kann es sein das sich die Kontrolle vermindert.“ Alckechin sah zu Averru auf.
    Der Engel nickte und stellte seine nächste Frage „Was genau bedeutet Kontrolle bei Weltenmagie?“ Alckechin seufzte „Wenn man Weltenmagie ruft verschwindet sie im Normalfall direkt. Wenn man aber sich immer weiter auf sie konzentriert und sich durch nichts ablenken lässt dann verschwindet sie nicht. Wenn man sehr viel Weltenmagie ruft und die Kontrolle hält dann kann man einiges zustande bringen. Wenn man allerdings während diesen Prozesses die Kontrolle verliert dann entlädt sich die Weltenmagie direkt, da sie kein Ziel bekommen hat sucht sie sich das nächste was man meistens selber ist.“ Alckechin schaute dabei kurz zu Mondra. Schließlich ist es ihm während der Seelenrettung passiert. Averru neigte den Kopf zur Seite „Was genau ist dein Zweig und gibt es mehrere Zweige?“
    „Mein Zweig ist der der positiven Weltenmagie. Die reine Weltenmagie ist der Stamm und die 16 Elemente sind die Zweige die wiederum sind in vier Kategorien unterteilt. Die Grundelemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Die Spaltelemente: Sonne, Eis, Pflanze und Blitz bzw. Donner. Die Seelenelemente: Mut, Liebe, Freundschaft und Hoffnung. Die Gegenteiligen Elemente: Licht, Schatten bzw. Dunkelheit, positive Weltenergie und negative Weltenenergie. Jeder dieser Elemente hat eine andere Funktionsweise und unterscheidet sich von anderen Elementen. Jedes Lebewesen ist Teil eines Elementes, Dies ermöglicht ihm seinen Zweig leichter zu erlernen als alle anderen. Es gibt aber auch so genannte ‚Anti’. Die sind nicht in der Lage Weltenmagie zu rufen. Können aber von ihr auch nicht betroffen werden.“.
    Man sah Averru an das er alles noch mal durchging. Dann setzte er zu einer weiteren Frage an „Wenn jetzt Phyrexian aufwachen würde und die noch schlafen würden. Wie lange denken sie würde er brauchen um wieder seine Kraft zu bekommen?“
    Diesmal war es Alckechin der nachdenklich aussah „Also wenn er genauso geschwächt ist wie ich wird er in wenigen Stunden wieder bei voller Kraft sein da er Wege einschlägt die ich niemals gehen würde. Wenn er dann bei voller Kraft ist sollten sich alle Imperatoren der Galaxie vereinen und gemeinsam gegen ihn vorgehen dann sollte es eigentlich kein Problem darstellen. Allerdings werden dann bestimmt wieder welche seine Existenz anzweifeln und einige es ausnutzen das überall der Ausnahmezustand herrscht.“ Gestand Alckechin traurig. Averru nickte so als ob er Alckechin zustimmen würde. Dann setzte Averru zu seiner nächsten Frage an „Kann ihre positive Weltenenergie einen von uns ernsthaft verletzen?“ Alckechin überraschte es das er erst jetzt diese Frage stellte. Er schüttelte nur den Kopf „Die Reinform also das was ich immer mache kann auf Garantie niemanden verletzen.“ Averru nickte und drehte sich um und ging aus dem Raum.
    An der Tür blieb er noch kurz stehen und drehte sich ein letztes Mal zu Alckechin um. „Wer ist Leyla und woher kennen sie, sie?“ Obwohl dies nur eine einfache Frage war stürmte Alckechin wütend auf Averru zu. Ziemlich gereizt zischte Alckechin „Das werde ich ihnen nicht sagen.“ Alckechin wollte gerade erklären warum als ihn wieder ein Schock durchfuhr. Seine Sicht verschwamm und er verlor sein Gleichgewicht. Kurz stoben die goldenen Blitze aus seinem Körper und verschwanden sofort. Er fiel zu Boden und bekam nur noch mit wie manche Leute seinen Namen riefen. Jemand fing ihn bevor er auf den Boden landete. Ihm wurde schwarz vor Augen.

    Haures der mit den anderen im Flur stand und es von draußen her mitbekam, platzte zur Tür hinein und fing den Magier noch bevor er zu Boden ging auf.
    Sie schaute ernst zu Alckechin, der nun schlaff in den Klauen von Haures hing.
    Ihr Blick wanderte nun von von einem zum anderen, der Raum hatte sich wieder gefüllt und alle waren beisammen.

    "Na prima Averru, du trittst auch in jedes Fettnäpfchen rein was sich dir bietet", murmelte Mondra.
    Dabei warf sie ihm einen vorwurfsvollen Blick zu, der ihm sagte wie konntest du nur, den er mit einem augenrollenden Seufzer und einem unschuldigen zucken der Schultern hin nahm.
    Sie schaute besorgt zu Alckechin, der verwirrt um sich schaute und dabei unzusammenhängende Worte stammelte.
    "Quäle mich nicht...... nicht Leyla, nicht sie.... er wird erwachen!" Rief er, wankte erneut, weinte zunächst und bekam dann wieder einen Zornesausbruch.
    "Ich bin kein Teil von dir! Lass mich... du bist schlecht ... ich bin das gute." Schrie er in Wut und schlug dabei verzweifelt um sich.
    Dabei hörte man ein leises Knistern, so als kämen Blitze aus ihm hervor, nur Mondra konnte mit den Augen keine erkennen, sie hörte nur das knistern.
    Averru stürzte auf ihn zu und rüttelte ihn an den Schultern. "Was haben sie gesehen, Alckechin, wird Phyrexian wach?" Fuhr er ihn an.
    "Nicht Averru, lassen sie ihn.. Haures halte ihn bitte gut fest, es scheint ein Anfall zu sein, aber ich denke Phyrexian wird wirklich wach.. und so wie es aussieht, wird er ihn nun quälen..wir dürfen ihn nicht mehr aus den Augen lassen, solang er psychisch für seinen Bruder angreifbar bleibt, solang ist Alckechin für alle beteiligten unberechenbar."
    Averru wollte ihr etwas erwidern, zuckte aber abermals mit den Schultern und meinte dann nur.
    "Wir sollten abwechselnd bei ihm bleiben und ihn bewachen"
    "Er ist doch kein Monster, nein außerdem würde ihn das nur wirklich berechtigt wütend machen und es würde uns keineswegs weiter helfen. Wir sind schließlich alle auf seine Hilfe angewiesen.
    Denn es schaut nicht so aus, als könnte einer von uns gegen Phyrexian antreten er schon, nur müssen wir ihm helfen dabei seine Emotionen unter Kontrolle zu bekommen, helfen Averru und nicht dagegen handeln."
    Sie sah Averru dabei eindringlich und tief in seine Augen.
    "Du hast Alckechin an seinem wunden Punkt getroffen, Leyla ich denke das er genau dort dermaßen angreifbar ist liegt nicht alleine an der Tatsache das er sie über alles geliebt hat, sondern eher darin das er sich die Schuld daran gibt, dass sie umkam als Phyrexian das letzte Mal auf Urborg gewütet hat.
    Genau da müssen wir nun selber ganz vorsichtig agieren und gegensteuern, ihm helfen dieses Schuldgefühl zu überwinden und ihn gegen Phyrexian zu stärken.
    Und das können wir nicht in dem wir ihn wie einen Gefangenen behandeln oder wie eine tickende Zeitbombe, auch wenn er zum jetzigen Zeitpunkt eher eine ist."
    Sie schaute ernst zu Alckechin, der nun schlaff in den Klauen von Haures hing.
    Ihr Blick wanderte nun von von einem zum anderen, der Raum hatte sich wieder gefüllt und alle waren beisammen.

    “Das musste mal sein!" Wildcat grinste zufrieden wie ein Kätzlein das einen Topf Rahm ausgeschleckt hatte, aber Mondra schaute sie nur fragend an.
    "Was musste mal sein, verzeihe ich hab dir nun nicht ganz folgen können, ich war mit meinen Gedanken wo anders."
    Mondra setzte ihre unschuldigste Miene dabei auf, nur wer sie wirklich genau kannte, sah wie ihre grünen Augen vor Schalk sprühten. Ja Wildcat hatte ihr in Gedanken eine Standpauke gehalten, aber dafür war nun wirklich keine Zeit. Auch musste sie leicht lächeln ob ihrer Androhung sie zu verhauen.

    "Und außerdem schlägt man keine Verletzten, ach ja und was Averru betraf, es gab keine andere Wahl, da musste ich handeln. Wenn du dir gleich den Bericht ansehen wirst und ich empfehle ihn dir anzuschauen, dann weißt du warum ich das getan habe. Damit aus ihm nicht genau so ein Monster wird wie es Phyrexian ist, dass dabei meine Kräfte nicht reichten, gut das war nicht geplant, aber wie du siehst lebe ich und Averru ist wieder gesund. Und nun sollten wir uns lieber Gedanken darüber machen wie wir gemeinsam Alckechin vor den Gedanken seines Bruders abschirmen könnten.
    Siehe es nicht als einen Tadel, hier geht es nicht um mein Leben, auch wenn du dir Sorgen machst, es geht hier vielleicht um das Leben Millionen unschuldiger Menschen, eine Mondra ist da nur ein kleines Staubkorn in einer großen Menschenwüste.
    Also lass uns lieber einen Lösung finden , ich glaub in diesem Fall werden wir vielleicht Fionas Hilfe benötigen.
    Vielleicht weiß sie wie man Alckechin abschirmen kann. Bitte nimm mit ihr Verbindung auf."
    Mondra schaute ihre Schwester nun sehr ernst an und ihr Blick deutete ihr , dass sie keine Widerworte dulden würde und das sie nun von der jüngeren Gehorsam erwartete, es ging um das Wohl aller.
    "Denke an die Worte die ich dir mit gab, vor deiner Trauung, du bist nun eine Königin und die denkt zuerst an das Wohl ihres Volkes."
    Geändert von Mondra_Diamond (28.10.2011 um 20:15 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
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  4. #19
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    Seine Sicht verschwamm er spürte wie er fiel. Etwas drang in seinem Geist ein, etwas wovor er Angst hatte. Es war ein Fehler dies zu denken. Denn der Eindringling wusste dies jetzt.
    Vor seinem Geistigen Auge zuckten Bilder umher. Er sah wie einige vermute Männer Phyrexian aus dem Sarkophag befreiten. Er war immer noch am schlafen, aber sie konnten ihn jetzt viel schneller aufwecken. Sie legten ihn auf eine Art Altar der mit einem schwarzen Tuch bedeckt war.
    Eine vermummte Person flüsterte leise „Lasst uns nun alleine ich will ihn begrüßen.“
    Dann verschwamm das Bild und er sah wie Phyrexian vor ihm stand. Alles war verschwommen und sie waren anscheinend in einem dunklen Raum. Leise und beinahe schon zärtlich sprach er „Ich werde zur dir kommen kleiner Bruder, ich möchte wissen was du erlebt hast.“
    Er leckte sich kurz über die Vampir ähnlichen Zähnen „Ich will wissen was du gespürt hast.“ Dann lachte er und machte einen Schlenker mit seinem Umhang. Die Umgebung verschwand und Phyrexian quälte Alckechin mit scherzhaften Erinnerungen. Er sah wie Leyla blutend in seinen Armen lag. Sie lächelte und Strich mit ihrer Blutverschmierten Hand über seine Wange. Alckechin flehte „Quäl mich nicht…, nicht Leyla…, nicht sie.“ In der Hoffnung man würde ihn hören wimmerte er „Er wird erwachen.“ Phyrexian lachte „Rufst du nach deinen Freunden? Auch sie werden nichts dagegen tun können. Sie sind schwach und wertlos und das weißt du.“

    Alckechin stockte, was meinte er mit, er würde es wissen. Phyrexian hauchte „Du bist ein Teil von mir du bist wie ich.“. "Ich bin kein Teil von dir! Lass mich... du bist schlecht ... ich bin das gute." Schrie Alckechin wütend und wollte Phyrexian schlagen, aber er war ja nur in seinem Geist. Bösartig zischte Phyrexian „Du glaubst doch deinen eigenen Worten nicht. Schließlich warst du damals genau so wie ich. Du hast auch gemordet und mich gehasst. Wie nanntest du dein Vorgehen ‚Säuberung’.“ Phyrexian lachte wieder, seine Worte waren wie ein Echo. Alckechin hörte das ständige „Du bist ein Teil von mir.“. Wieder zuckte eine Erinnerung durch sein Gedächtnis. Diesmal sah er wie er auf einem Leichenteppich auf Phyrexian zu rannte. Beide rammten ihre Schwerter gegeneinander und sie knirschten unter dem Druck. Er sah Phyrexian tief in die Augen anscheinend genoss er diesen Kampf. Aggressiv fragte Alckechin „Was gibt die das Recht alle Bewohner dieses Planeten auszurotten?“ Phyrexian lachte und antwortete schlicht mit „Völliger Überlegenheit."
    Völlige Überlegenheit, das gab ihm also das Recht alles und jeden zu töten. “Ja, ich bin jedem überlegen.“ Alckechin befand sich diesmal in einem Raum voller Spiegel. Er hörte das entfernte Lachen von Phyrexian. Langsam ging er durch den Raum. An allen Spiegeln vorbei. „du bist ein Teil von mir.“ Wie hypnotisiert ging er auf einen Spiegel zu. „Du bist wie ich wir beide Hassen, wir beide morden, wir beide zeigen keine Reue bei unseren Taten. Deine scheinhaften Freunde wissen genau das du so bist wie ich sie haben den Bericht gesehen.
    Der Soldat ließ dich nicht aus den Augen, Mondra verhörte dich und danach Averru. Niemand traut dir. Du bist alleine.“ Alckechin stand vor dem Spiegel er machte vor Angst die Augen zu. Phyrexian flötete lieblich „Alckechin, kleiner Bruder mach die Augen auf.“ Wie auf Kommando machte Alckechin die Augen auf. Voller Schrecken sah er in sein Spiegelbild was nun nicht mehr seins war sondern das von Phyrexian. „Dieser Spiegel lügt nicht. Du bist wie ich. Du musst zu mir kommen!“
    Alckechin bettelte schwach „Lass mich in Ruhe.“ Das Spiegelbild lachte. Wie ein Virus fraß sich Phyrexian durch Alckechins Willen und löste ihn auf. „Wir sind zwei Teile eines ganzen, kleiner Bruder. Du bist ein Teil von mir. Wenn du zu mir kommst dann werde ich dir eine neue Welt zeigen eine du erst erforschen musst. Wir beide Alckechin, die positive und negative Weltenenergie sind zusammen die Vollkommenheit, die Perfektion, etwas das über allem steht. Wie Licht und Schatten den Pfad einer Seele bildet bilden wir zusammen das Ultimative.“ Alckechin nickte so als ob er verstanden hätte, er lies den Kopf hängen. Da war etwas was ihn hinderte zu ihm zu kommen. Aber was? Die Stimme seines Bruders riss ihn aus seinen Gedanken „Alckechin ich bin dein Bruder ich will dir nur helfen.“. Er streckte seine Hand aus und sie kam aus dem Spiegel und streichelte seine Wange. Dann hielt sie ihm diese hin damit er sie umfassen konnte. „Alckechin lass alles hinter dir, die Schmerzen, die Qualen, das Leid und deine Feinde.“ Wie ein neugieriger Junge fragte Alckechin „Meine Feinde?“ „Deine Feinde sind um dich herum in dem Raum indem du liegst.“ Alckechin dachte nach „Soll ich sie töten?“
    Phyrexian lachte „Das muss nicht sein aber wenn du willst.“ „Macht dies dich Stolz, großer Bruder.“ „Wenn du mich stolz machen willst dann nimm meine Hand und wir werden uns vereinen.“ Naiv fragte Alckechin „Tut das weh?“ Phyrexian lachte und sagte „Nimm meine Hand, kleiner Bruder.“ Phyrexian hatte Alckechins Geist, seine Erinnerungen und seinen Willen zerfressen. Ihm musste geholfen werden.

    Isaac fragte leicht verängstigt „Können wir den gar nichts tun?“ Haures sagte leise „Wenn er sich selbst schützen kann dann werde wir ihn nur Schaden.“ Argus drehte sich zu Haures um „Ich glaube wir sollten helfen. Er rührt sich nicht mehr.“ Haures fluchte und legte Alckechin auf den Boden. Er drehte sich zu Wildcat und Mondra um „Ich weiß das sie irgendwas mit Telepathie zu tun haben oder ähnliches. Ich bitte sie tun sie was sie können um Alckechin zu helfen. Ich werde jetzt in Alckechins Geist eindringen und ihm beistehen aber ich kann nicht immer da bleiben und ich kann auch nicht viel tun.“
    Dann wurden seine Augen tief schwarz und er beugte sich über Alckechin. Er weinte stille schwarze Tränen. Dann hauchte er ihn an und eine schwarze Wolke kam aus seinem Mund heraus und legte sich wie ein Tuch über Alckechin. Sie sank in ihn ein und Haures hört auf zu atmen.
    Haures stand in einem Raum aus Spiegeln. Er sah wie Alckechin Phyrexians Hand greifen wollte. Er musste rasch handeln. Er rannte auf den Spiegel zu und brüllte „Finger weg von meinem Freund!“ Dann sprang er auf den Spiegel zu und zerschlug ihn. Alckechin der gerade die Hand greifen wollte fiel vorne über und landete auf dem Boden. Er rollte sich zusammen und schluchzte so als ob man ihm was Wichtiges weggenommen hatte. Phyrexian schwebte lachend über der Szenerie. „Was hast du ihm angetan?“ fragte Haures knurrend. „Das ist unwichtig. Ich werde einfach warten bis du wieder weg bist.“. „So schnell werde ich nicht verschwinden. Ich kann noch lange die Kontrolle halten.“. Phyrexian nickte „Aber du kannst sie nicht ewig halten.“ Da hatte er Recht. „Ich habe ein Ass im Ärmel.“ Das war ein Bluff. Aber nicht ein voller, schließlich war sein Ass die Hoffnung auf Hilfe. Hiwa, Argus, Averru, Isaac, Mondra, Bondy, Wildcat lasst euch was einfallen dachte er.

    Mondra wandte ihren Blick wieder aufmerksam zu Haures und Alckechin , sah wie sein Geist in Alckechin hinein schlüpfte um diesen vor den Angriffen Phyrexians zu schützen.
    Sie zog Bondy der neben Wildcat stand am Arm und bat ihn, sie neben den auf dem Boden liegenden Magier abzusetzen.
    Bondy nickte kurz nahm sie hoch und setzte sie behutsam neben Alckechin ab.
    Sie konzentrierte ihre Gedanken auf Haures.

    < Kannst du ihm helfen? > fragte sie ihn in Gedanken.
    < solange ich nicht einschlafe, kann ich ihn bewachen Mondra, aber dann hat Phyrexian wieder vollen Zugriff auf ihn, ihr müsst euch was einfallen lassen bitte. >
    < mir ist da schon vorhin eine Idee gekommen, ich bat Wildcat das sie Fiona um Hilfe bittet und das sie uns unterstützt, Fiona ist die einzige die eine telephatische Verbindung aufrecht halten kann ohne das sie einschläft, oder erschöpft.
    Vielleicht sogar einen Weg finden kann, das sie Alckechin vor den geistigen Angriffen seines Bruders abschirmen kann. Halte durch Haures, ich werde Wildcat verständlich machen wie dringend wir Fionas Hilfe benötigen. >
    < Mondra mache ihr klar das wir sterben werden, wenn sie nicht handelt, gegen Alckechins Weltenmagie wenn sie sich gegen uns wendet bin auch ich machtlos! Hilf uns bitte! >
    < Ich verspreche dir ich werde alles dafür tun um euch zu helfen >

    Mondra öffnete ihre Augen berichtete allen was ihr Haures mitgeteilt hatte und schaute ihre Schwester eindringlich an.
    "Du weißt nun, wie ernst die Lage hier ist, es gibt nun 2 Möglichkeiten, entweder du verlässt mit Perry das Schiff und rettest somit nur euer Leben, oder aber du bittest Fiona uns zu helfen Alckechins Geist zu beschützen und somit das Leben vieler unschuldiger Menschen in den Galaxien zu retten.
    Denn wenn Haures in ihm einschläft vor Erschöpfung sind wir hier alle verloren."
    Müde und ernst schaute sie ihre Schwester an, während alle den Atem anhielten und ihre Blicke zwischen Wildcat und Mondra hin und her wandern ließen.
    "Wenn wirklich diese Möglichkeit besteht, dass Fiona helfen kann Wildcat, dann helfen sie den Menschen der Galaxie. Wir brauchen ihre Hilfe!"
    Averru hatte seine Hände sanft auf Wildcats Schultern gelegt und schaute ihr tief in die Augen.

    Wildcats Zorn war verraucht, eigentlich war sie gar nicht richtig wütend gewesen nur ihre Sorge um Mondra hatte sie so aufgewühlt. Aber nun drangen die Ereignisse wieder mit aller Macht auf sie ein und mit einem Keuchen ging sie in die Knie. Sofort war Kitanja an ihrer Seite drückte ihren großen Kopf unter einen Arm, gab ihr den Halt, den sie brauchte. Die große Katze strahlte auch immer eine Gelassenheit und Ruhe aus, war nie unsicher oder ängstlich, einfach nur geballtes Selbstbewusstsein und Kraft.

    Und genau das brauchte Wildcat jetzt.

    Alle schauten sie erwartungsvoll an, Averru hatte seine Hände auf ihre Schulter gelegt. Haures kämpfte irgendwo in der Seelenwelt von Alckechin gegen dessen dunklen Bruder und würde so lange er wach war bestehen. Aber wo war dieser Phyrexian? Da war doch dieser Soldat, der so gestammelt hat, dass sein Bericht kaum zu verstehen war. Aber eines war klar, die Quelle der Gefahr war räumlich betrachtet sehr weit weg.

    "Fiona, wir brauchen Deine Hilfe", sendete Wildcat an ihre mütterliche Freundin, die geduldig im Hangar der Sol 1 wartete," komm bitte zur Boros Archangel wir haben nicht viel Zeit.“

    “Ich bin sofort da Kleines und dann erzähl mir was passiert ist.“

    Wildcat lächelte kurz Averru an, der ihr in die Augen sah, nickte dann und erklärte ihm leise: “Averru, meine Mutter ist in der Lage alles zu tun was nötig ist um Alckechin vor weiteren Übergriffen Phyrexians zu schützen.“

    Dann sah sie aus dem Fenster des Labors zur SOL hinauf wo Fiona soeben den Hangar der SOL 1 verlassen hatte und auf die Boros Archangel zu hielt. Wildcat lief zum Ausgang des Zimmers und war kurze Zeit später an der Schleuse wo Fiona schon angedockt hatte und auf sie wartete. Sie betrat es, setzte sich in ihren Pilotensessel und schilderte ihrer Mutter was sich zugetragen hatte.

    “Mama du bist die einzige die Phyrexian von Alckechin fern halten und vor weiteren seelischen Übergriffen schützen kann. Alckechin weiß nichts von deiner Existenz und somit auch Phyrexian nicht, “ schloss Wildcat ihren Bericht.

    Fionas ruhige Stimme füllte das Cockpit:

    "Erinnerst Du Dich wie ich Dich vor den suchenden Sensoren Perry Rhodans geschützt habe, als Du noch nicht verheiratet warst? Diese eine Sekunde wird uns aus diesem Universum herauslösen, als hätte es uns nie gegeben. Ich werde diesen Schild jetzt um unsere Schiffe legen und Du wirst den anderen erklären was passiert."

    Ohne viel Zeit zu verlieren sprang Wildcat auf, bedankte sich hastig und rannte zurück zum Labor. Sie ignorierte die verwirrten Befehle die durch die Gänge schallten, die ganze Ortung lag lahm. Averru würde seine Mannschaft beruhigen, sobald er in Kenntnis der neuen Sachlage war.

    Ein wenig ausser Atem stürmte sie in das Zimmer. Alckechin schlief sehr friedlich, jemand hatte ihn in ein freies Bett gelegt. Haures wirkte ein wenig erschöpft aber war wieder ansprechbar.
    Bondy grinste von einem Ohr zum anderen.
    "Das ganze Universum beseitigen ist auch eine Lösung, ein wenig radikal muss ich sagen, aber Respekt, ich sage so was selten - ich bin beeindruckt."

    "Haures meinte, Phyrexian war plötzlich weg, also was ist passiert?" fragte Averru, er war sichtlich nervös, auch Mondra knabberte ein wenig an ihrer Unterlippe. Wildcat winkte gelassen ab:

    "Wir haben jetzt endlich mal Zeit, ungestört unsere Schritte zu planen, Fiona hat uns eine Sekunde in die Zukunft versetzt, sobald wir uns über unsere nächsten Schritte im Klaren sind, werden wir wieder in den normalen Raum zurückkehren. Bis dahin kann sich Alckechin erholen."

    Die allgemeine Erleichterung war deutlich zu spüren, auch wenn allen klar war, dass keine Zeit zu verlieren war, auch wenn die dunkle Macht sie jetzt nicht erreichen konnte, so würde sie sich dennoch ausbreiten. Wenn nicht bald was geschah würde es zu spät sein.
    Geändert von Mondra_Diamond (28.12.2011 um 14:59 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  5. #20
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    Phyrexian sah belustigt zu wie Haures aus Alckechins Geist verschwand. Er wollte gerade sein Werk vollenden als er spürte wie er in seinen Körper zurück katapultiert wurde. Er wurde zornig, sehr zornig. Wer auch immer dies vollbracht hatte würde sterben das war für ihn klar. Im Moment musste er sich jedoch um wichtigeres kümmern nämlich sein erwachen. Deshalb nahm er Kontakt zu diesem närrischen Vampir auf. „Ich habe Hunger und du musst mir mehr Nahrung geben dann werde ich erwachen.“ Hauchte er in seinem Geist. Er verschwieg ihm natürlich die Tatsache dass wenn er erwachen würde er den Vampir nicht mehr bräuchte und in dann fressen würde. Aber das musste er ja nicht erfahren. Er würde es früh genug merken.

    Weit weg auf einem Schiff lag sein Bruder immer noch, in eine Art Koma gefallen in einem Bett. Er hatte bereits wieder die Augen offen aber reagierte nicht auf seine Umwelt. Isaac fuchtelte mit seiner Hand vor Alckechins Augen rum, aber dieser blickte stur an die Decke. Hin und wieder zwinkerte er aber dies war kein Anzeichen dafür dass er wirklich bei sich war. Es hatte mehr denn Anschein als ob er einen schweren Schock erlitten hatte, oder schlimmeres. Haures der immer noch außer Atem war schaute sorgenvoll zu ihm herunter. „Was ist nun mit ihm? Phyrexian ist doch aus seinem Geist verschwunden.“ Erkundigte sich Argus. Haures leckte sich über die Zähne und atmete erst einmal tief ein „Phyrexian ist aus seinem Geist verschwunden, aber Alckechin hat bleibende Schäden hinterlassen. Ich glaube aber er wird sich regenerieren.“ „Du glaubst es, aber weißt du es auch?“ fragte Isaac leicht gehässig. Haures antwortete nur mit einem Knurren.

    Alckechin durchlebte Albträume als sein Geist, sein Bewusstsein und sein Willen sich wieder vereinten und zusammensetzten. Er fand sich auf einer Moosfläche wieder. Sie war weich und die Sonne trat hin und wieder zwischen den Blättern der Bäume hervor. Es war ein wunderschöner Ort. Langsam erhob er sich und ging durch die schönen Wälder. Er wusste wo er war es war die Heimat jener Person dessen Verlust er immer noch betrauerte. Am Ende der Lichtung sah er eine Gestalt mit einem langen Umhang. Voller Neugier ging er auf diese zu und wollte gerade fragen wer er sei als diese sich langsam und grinsend um drehte. Er blickt wieder in die Augen von Phyrexian. Sofort verfaulte das Moos und die Bäume starben ab. Der Himmel wurde schwarz und die Sonne verdunkelte sich. Er verfolgte das Geschehen mit äußerster Lässigkeit. „Du kannst mir keine Angst mache schließlich bist du der du hier bist nicht real.“. Alckechin lächelte und Phyrexian verschwand und an seiner Trat wieder die schöne Waldlandschaft. Lächelnd legte er sich wieder in das weiche Moos. Ruhe und Frieden fand er nur in seinen Träumen.

    Averru schüttelte den Kopf. Er konnte nicht fassen dass die Dimir so ein Monster das ohne zu zögern den Verstand seines Bruders zerstörte erwecken wollten. Jemand flüsterte seinen Namen zuerst konnte er die Stimme nicht einordnen aber dann beugte er sich zu Mondra runter. Sie wirkte erschöpft. „Können sie mich in einen anderen Raum bringen. Ich bin müde und möchte schlafen.“. Stumm nickte er und hob sie hoch. Er trug sie aus dem Raum drehte sich aber noch einmal um und sagt den anderen das Mondra schlafen will. Dann ging er durch die Gänge des Schiffes. „Was schwebt ihnen denn vor wo sie schlafen möchten?“ fragte der Engel. Etwas matt antwortete Mondra „Egal, Hauptsache es ist ruhig und ich schlafe in einem kuscheligen Bett.“. Der Engel grinste und sagte etwas belustigt „Ich kann ihnen meine persönliche Kabine anbieten.“. Sie antwortete nicht wirklich drauf also stempelte er dies als Ja ab. Die Tür seiner Kabine glitt zur Seite als er sich ihr näherte. Sie war recht groß und hatte die Form eines Halbkreises. Das Bett war auf eine Erhöhung was die Kabine in Schlafbereich und Arbeitsbereich unterteilte. Er legte sie in seinem Bett ab ging zu einem Schrank öffnete diesen und holte einen kleinen Minicomputer raus der so aussah wie dieser den Argus am Arm trug. Er tippte ein paar Befehle ein. „Wenn sie wieder aufwachen drücken sie einfach die linke obere Taste und mein Minicomputer sowie Argus seiner erhalten ein Signal das sie wach sind. Wenn sie dann auf den Touchscreen den Bereich ‚Communicate’ drücken dann erstellt er eine Verbindung zu meinen und Argus Computer her falls sie uns nicht finden können wir ihnen sagen wo sie sind.“. Dies schrieb er noch schnell auf einen Zettel falls sie seine Erklärung nicht mehr mit bekam. Dann ging er zur Tür und löschte das Licht. Als er Raus ging schloss sich die Tür. Nach ein paar Minuten war er wieder bei den anderen im Raum. Er erklärte ihnen nochmals das Mondra in ruhe schlafen wollte also hat er sie in seine persönliche Kabine gebracht. Er bemerkte nicht mit das Hiwa und Argus ihn leicht verschmitzt angrinsten. „Ich habe den Vorschlag gemacht dass wir mit unserer Flotte via. Slipstream ins Mirrodin System springen. Wie fordern zudem Unterstützungen aus unserem Hauptquartier auf Terisiare an. Da die Dimir sich von einer großen Flotte bedroht fühlen werden, springen wir nur an den Rand des Systems. Es wäre am besten wenn wir ein paar Entsatztruppen landen lassen unter dem Vorwand mit der dortigen Bevölkerung zu handeln. Am besten wäre es wenn wir bei den Leoniden landen und uns in deren Stadt Tay-Nar sammeln. Dort können wir uns auch über die Vedalken informieren die anscheinend die Verbündeten der Dimir sind. Wir sollten aber einen Imperialkreuzer im Orbit des Planeten stationieren damit wir, wenn wir auf Probleme stoßen Schocktruppen zur Verfügung haben. Hoffentlich kommen wir nicht zu spät.“ Argus beendete seinen Vorschlag. Haures seufzte „Leoniden, das hört sich nach Katzen an.“ Isaac lachte kurz. Dann grinste er und drehte sich zu den anderen um „Mirrodin ist mein Heimatplanet und es war eine gute Idee sich die Leoniden auszusuchen. Diese sind in der Regel sehr gastfreundlich. Averru merkte das der Plan ein paar Lücken hatte aber dafür dass es schnell gehen musste war er gut durchdacht auf der Reise konnten sie ja weitere Details besprechen.

    12 Stunden schlief Mondra tief und fest durch, widerwillig nur erwachte sie aus ihren Traum.
    In den sie mit nackten Füßen am Strand von Seevenor lief, neben sich den Mann den sie liebte und ihre Füße die ihn frech mit dem kühlen Meereswasser bespritzten, wie sie lachend vor ihm weglief nicht zu schnell, damit er sie auch sicher einholte.
    Sah noch einmal wie er sie einfach über die Schulter warf und mit ihr ins Meer lief sie reinwarf, laut lachend weil sie prustend schimpfte und dann hinter ihr her sprang und sie umarmte..
    Mondra seufzte sehnsüchtig und schaute dann neben sich auf das Modul und den Zettel den Averru dazu gelegt hatte.
    Ihr Blick wanderte neugierig durch den Raum, sie grinste ein wenig, es war einerseits typisch männlich und andererseits sah das Bett eher so aus, wie dass auf Xonx ziemlich groß für einen alleine.
    < Nur weil er ein Engel ist, heißt es nicht das er zöllibar lebt, meine Liebe.> ging es ihr frech durch den Kopf.
    Voller Elan der durch den Traum noch in ihr war, wollte sie mit beiden Beinen zugleich aus dem Bett springen und ins Bad eilen.
    "Verfluchter Mist..!" schimpfte sie laut und haute sich wütend auf die Schenkel.
    "Ich hasse das, ich will selber ins Bad laufen können." Knurrte sie vor sich hin, blickte zum Modul und versuchte Argus zu erreichen.
    Sie wollte schon aufgeben da er sich zunächst nicht meldete und zähneknirrschend versuchen Averru zu erreichen, als er zu ihrer Erleichterung doch noch antwortete.
    Verlegen äusserte sie das er bitte ihre Schwester oder Hiwa zu ihr schicken möchte, oder irgend eine andere weibliche Person die ihr beim ankleiden so wie beim Bad helfen würde.
    "Bist du sicher das ich nicht Averru schicken soll, ist ja auch seine Kabine in der du liegst", feixte er.
    "Untersteh dich und schicke ihn, frecher Kerl." gab sie aufgebracht zurück
    Die Antwort war ein freches Lachen und das er Hiwa schicken würde.
    Minuten später betrat Hiwa den Raum, die sich erstaunt in der Kabine von Averru umsah und auf Mondra schaute die am Rande des großen runden Bettes saß und auf sie gewartet hatte.
    Sie war ein wenig nun verlegen in einem Laken gehüllt, leise frug sie Hiwa ob sie oder Wildcat sie ausgekleidet hatten?
    Sie hatte nur noch ihre Unterwäsche an und der Raumanzug lag auf dem Boden was sie nun erst mitbekam.
    "Nein Mondra von uns war keiner mehr bei dir, Averru hatte verboten dich zu stören."
    "Ächz.." Die Agentin lief glutrot an, räusperte sich kurz.
    "Was gibt es neues in Bezug auf Phyrexian, hat mittlerweile jemand einen Plan, wie wir vorgehen werden?"
    "Argus hatte einen Plan wir befinden uns mittlerweile seid einigen Stunden über Mirrodin, sie wollen die Leoniden aufsuchen, aber ich denke den genauen Plan sollten dir Argus und Averru selber erklären."
    "Ok, jetzt müsst ich eh erstmal ins Bad, schaffst du das alleine?"
    "Sicher, warte ich hab ein Hilfsmittel mit gebracht." Hiwa ging kurz auf den Flur und kam mit einem Rollstuhl wieder, half Mondra hinein und rollte sie in das angrenzende Bad.
    "Wieso sagte er mir, es gibt hier keine Rollstühle?" Brummte Mondra vor sich hin.
    Hiwa kicherte leise, was nicht wirklich ihre Laune hob.
    "Ich glaube er genießt es dich ein wenig durch die Gegend zu tragen", raunte sie der verwirrten Mondra ins Ohr.
    "Papperlapp, hilf mir beim waschen und dann möchte ich zuerst zu Alckechin, ich möchte wissen wie es ihm geht."
    Mühsam entkleideten sie den Rest und dann schob Hiwa sie nach dem sie den Verband an ihren Beinen abnahm und die Narben zu betrachten unter die Dusche.
    "Du hast sehr gutes Heilfleisch, Mondra wenn du gleich ein wenig aufgeweicht bist, könnte ich dir die Fäden ziehen, dann lege ich einen neuen Stützverband und die Schienen an.
    Vielleicht können wir morgen ein wenig mit den Muskelaufbau beginnen, wenn es dich nicht zu sehr schmerzt aber erst werde ich schauen wie deine Knochen verheilen.
    Sieht aus als könntest du schneller wieder laufen, wie wir alle dachten."
    "Hoffentlich, ich hasse es nicht auf den eigenen Beinen stehen zu können.
    Vor allem bin ich als Krüppel der ich zur Zeit bin, nicht wirklich eine Hilfe für euch."
    "Das ist ein sehr diskriminierendes Wort Mondra." gab Hiwa ärgerlich von sich.
    "Ja ich weiß, aber ich fühle mich derzeit als einer, verzeihe."

    Nach einer Weile saß Mondra ohne Fäden und frisch gekleidet im Rollstuhl und ließ sich von Hiwa zu Alckechin bringen.
    Besorgt schaute sie auf den Magier, der in eine Art Wachkoma zu liegen schien.
    Zärtlich legte sie ihre Hände auf seine, die gefaltet auf seinen Bauch lagen.
    Sanft strömte ihre Lebensenergie zu ihm und verbreitete eine wohlige Wärme in seinem Körper.
    Alckechin drehte seinen Kopf zu ihr und lächelte sie an.
    "Mondra?"
    "Ja, ich bins, wie geht es ihnen, sie haben uns große Sorgen gemacht."
    "Ich hab wunderbar geträumt, ich bin mit Leyla durch den Wald gewandert." Gab er versonnen von sich.
    Dann schaute er sie ernst an und frug wie sie es geschafft hatten das Phyrexian aus seinen Gedanken verschwunden war. Mondra erklärte ihm das Wildcat Fioana bat etwas zu unternehmen, dass Er sowohl auch Sie alle für das erste abgeschirmt sind von ihm.
    Dann berichtete sie das man zu den Leoniden unterwegs sei und das sie gerne wüßte was er zutun gedenke um sich gegen Phyrexians Angriffe auf seinen Geist zu wehren.
    Sie blickte ihn an und wartete auf seine Antwort.

    Zur gleichen Zeit in der Bar Solaris

    Der Besitzer der Bar Solaris war stolz auf sich, in kürzester Zeit hatte er die Bar renoviert und sie erstrahlte in voller Pracht.
    Für den Flügel hatte er solang einen guten Pianisten von dem Planeten Lemur angeworben.
    Dieser spielte ihn dermaßen Meisterhaft, dass aus allen Galaxien des Universums die Bewohner anreisten.
    Auch die alten Stammgäste fanden sich langsam wieder in der Bar ein und er fing an recht bald schwarze Zahlen zu schreiben.
    "Schöner kann es bald nicht mehr sein!" Sprach er dann stolz zu sich selber.

    Als zu dieser Stunde die Türe aufging und 3 unheimlich wirkende Gestalten auf ihn zutraten und ihm am Kragen hinter den Thresen hervor zogen.
    "Zeig uns sofort den Raum in dem Mondra Diamond abstieg, wenn dir dein Leben lieb ist."
    Alphagene schluckte schwer, entschied sich jedoch dafür zu überleben und kein Aufsehn zu erregen gegenüber den anderen Gästen die friedlich am Tisch saßen.
    Er ging vor ihnen die Treppe hoch und wies auf die erste Türe links.
    "Dort schlief sie, dass Zimmer ist nur für sie reserviert."
    Die Fremden durchwühlten das Zimmer und einer fand unter dem Bett ihre Kiste in dem sie zuvor ihren Transmitter aufbewahrt hatte. Sie schnappten sich die Kiste knurrten Alphagene an das er keinem ein Wort zu sagen hätte, wenn er nicht wollte das sie wieder kommen würden.
    Dann verließen sie triumphierend die Bar und flogen in einem Schlachtschiff davon.
    Alphagene lehnte sich mit zitternden Knien eine Weile gegen die Wand, aber er ließ sich nicht all zulange einschüchtern.
    Er überlegte fieberhaft was er nun tun könnte.

    Was indessen die Dimir die ihn dort besucht und genötigt hatten noch nicht ahnten, dass sich in der Kiste die sie eben geklaut hatten nicht der Zeittransmitter war den sie in ihr vermuteten.
    Szadek seines Zeichen Gildenmeister der Dimir, der sie dazu beauftragte würde die 3 wohl nicht lange leben lassen, wenn er den wertlosen Inhalt zu Gesicht bekam.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  6. #21
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    "SO EIN VERFLUCHTER MIST" brüllte Alphagene der Besitzer der Bar durch den Raum, einige Besucher sahen sich erschrocken um andere wiederrum verließen eilig die Bar.
    "Entschuldigt mich bitte", sagte er leise und verschwand in seinem Büro.

    Eilig durchstöberte er jede einzelne Schublade und jeden Schrank in seinem Büro um irgendeinen Hinweis über den verbleib von Mondra zu erhalten....vergeblich.
    Erschöpft setzte er sich in seinen schwarzen Ledersessel und schenkte sich einen großzügigen Schluck feinsten Whiskey ein.

    "So ein verfluchter Mist", begann er wieder.
    Er wusste schon damals als Mondra mit diesem seltsamen Kästchen kam dass sich etwas sehr wichtiges oder wertvolles in dem Kästchen befand, deswegen bekam er auch den klaren Auftrag vor ihrer Abreise niemanden in dieses Zimmer zu lassen.

    Alphagene mochte Mondra. Sie war eine wunderschöne zierliche Frau, in einer Menschenmenge würde Sie klar herausstechen. Er konnte und wollte nicht zulassen das diese drei verdammten Typen das für Sie so wertvolle Kästchen einfach wegnahmen. Er musste Handeln und zwar schnell. Sofort schickte er eine Spionagesonde dem Schlachtschiff hinterher mit dem die drei abgeflogen sind, ca. 1-2 Stunden später hatte er den vollständigen Spionagebericht in der Hand. Zufrieden lächelte Alphagene und rief sofort seinen Obersten Flottenkommandanten an.

    10 Minuten später war seine Flotte abflugbereit.
    1200 Schlachtschiffe und 600 Imperialkreuzer....einen Teil seiner besten Einheiten...schickte er zu dem Planeten um das geheimnissvolle Kästchen wieder zu holen.

    Alphagene setzte sich nun wieder in seinen schwarzen Ledersessel in seinem Büro und trank noch einen kleinen Schluck Whiskey. Jetzt konnte er nur noch abwarten.

    Zwei Dinge wusste er aber leider noch nicht:
    1. Das Kästchen und somit der Inhalt war total wertlos
    2. Es war nicht die ganze Flotte des Feindes die auf dem Planeten stationiert war...

    (leider hat Alphagene seine schwere Krankheit nicht überlebt )

    Während Mondra schlief nutze Averru die Zeit um eine Bestandsaufnahme durch zu führen. Schließlich musste diese Operation gut durchdacht sein. Als er dabei war die Juggernauts zu inspizieren kam ihm Argus entgegen „Mondra ist wohl wieder aufgewacht. Hiwa ist bei ihr und kümmert sich um sie.“. Averru seufzte „Mondra muss für einen Augenblick warten. Ich muss noch einige erledigen.“. Argus nickte und half Averru dabei die Bestandaufnahme zu vervollständigen als ein Rumpeln sie unterbrach. „Was war das?“ rief einer der Soldaten verängstigt. Er hätte lieber nicht fragen sollen den plötzlich wurde das gesamte Schiff durchgerüttelt. Einige Soldaten verloren ihr Gleichgewicht und fielen zu Boden. Einer der gut 9 Meter großen Juggernauts kippte um und fiel seitwärts zu Boden. Der große Artillerie Walker begrub einen Predatorpanzer unter sich. „Der ist wohl nicht mehr zu gebrauchen.“ Stellte Argus fest. Averru murrte und ging mit zügigen Schritten aus den Hangar Argus folgte ihm. Während beide rannten stellte Averru mit seinem Computer eine Verbindung zur Taktischen Brücke her „Was ist passiert?“. Zuerst antwortete keiner doch dann meldete sich ein Kommandeur „Gildenmeister, wir wurde von mehreren schweren Plasmalanzen getroffen. Unsere Reaktoren sind ausgefallen und wir verlieren stetig an Höhe.“. Averru unterbrach ihn „Das genügt mir. Geben sie den sofortigen Evakuierungsbefehl raus.“. Er unterbrach die Verbindung und rannte mit Argus weiter. Er ereichte den Raum in dem Alckechin lag. Zu seiner Verwunderung standen Haures, Isaac Alckechin und Mondra vor der Tür so als hätten sie gewartet. Mondra stand auf ihren Beinen zwar noch etwas wackelig aber sie stand. Verblüfft schaute Averru sie an dann winkte er ab und sagte „Das erklären sie mir später. Oberste Priorität ist es jetzt hier lebendig raus zu kommen.“

    Alckechin wusste wie er sich vor den Angriffen seines Bruders schützen konnte. Etwas verlegen holte er den kleinen Kristall aus seiner Hosentasche. „Es gibt eine Möglichkeit wie ich mich effektiv schützen kann aber dafür bräuchte ich den Kristall. Ich habe ihn eigentlich erschaffen um ihre Beine zu heilen.“ Er schaute auf und Mondra blickte ihn an. Er seufzte und schloss die Augen. Wieder konzentrierte er sich und er hörte wie die Blitze durch den Raum flogen. Sie sammelten sich in seiner Hand und wurden zu einem zweiten Kristall. Ohne auf Mondras Reaktion zu warten hob er ihre Beine an und rammte die zwei Kristalle in ihre Beine. Sie keuchte leise vor Schmerz. Doch dann fingen die Kristalle an zu leuchten und der ganze Raum wurde vom Licht erhellt. Mondra hielt sich die Hand vor die Augen Alckechin hingegen schloss seine Augen langsam. Als das Licht wieder verschwand lächelte Alckechin leicht. „Stehen sie auf und kommen sie zur mir.“ Sagte er während er einen Schritt zurückging. Etwas skeptisch trat Mondra auf sie staunte. Sie konnte wieder laufen. „Sie können nun wieder laufen aber ihr Körper muss sich erst noch dran gewöhnen das ihre Beine gesund sind. Er denkt nämlich noch das sie gebrochene Beine haben.“. Sie ging nicht weiter drauf ein sondern umarmte ihn freudig. Etwas überrascht murmelte Alckechin „Danke.“. Dann rumpelte es und das Schiff wurde erschüttert. Alckechin verlor sein Gleichgewicht und fiel rücklings zu Boden. Mondra konnte sich am Tisch festhalten. „Was war das?“ fragte sie. „Keine Ahnung.“ Antwortete Alckechin ehrlich. Beide gingen auf den Gang zu Haures und Isaac. Als ihnen schon Averru und Argus entgegen kamen.

    Der Engel deutete an das sie ihm alle folgen sollten. Dann rannten er und Argus wieder in Richtung Hangar. „Was ist den eigentlich passiert?“ fragte ihn Mondra etwas außer Atem. „Wir wurden abgeschossen und stürzen gerade ab. Die Besatzung wird bereits Evakuiert. Alle die nicht in Landekapseln runter geschossen werden können, werden mit Firehawks ausgeflogen. Sie, Haures und Isaac werden mit eben diesen Atmosphärenjägern ausgeflogen. Argus sie nehmen eine Landekapsel.“. Argus nickte stumm und rannte weiter. „Moment, ich habe noch keine Stiefel.“ Bemerkte Mondra. „Muss das sein?“ fragte Averru leicht erschöpft. “Nein das muss nicht sein, wenn du mich anschließend den Rest meines Lebens auf Händen tragen willst, weil meine Beine dann Unwiderruflich matsch sein werden.“. Averru seufzte und bog in den nächsten Gang ab. Die anderen folgten ihm. Sie betraten einen Gemeinschaftsraum. Averru öffnete einen Schrank und holte einige Stiefel heraus. „Wie wäre es mit denen?“ fragte der Engel dabei hielt er Mondra ein Paar Stiefel hin. Etwas mürrisch antwortete sie „Die sind Größe 42. Ich habe Größe 38.“. „Natürlich.“ Knurrte der Engel. „Mein Schiff stürzt ab und ich suche hier Stiefel. Das ist wohl ein weiterer Tiefpunkt in meinem Leben.“ Flüsterte er leise. Dann überreichte er ihr ein Paar Socken und ein Paar Stiefel beide in Größe 38. „Ich hoffe das genügt.“ Sagte er. Mondra nickte und Averru gab nur noch ein kurzes schön von sich dann gingen sie auf den Gang und rannten weiter. „Das war so was von klar.“ Sagte Isaac. Haures knurrte als Antwort. An einer Kreuzung bog Argus ab und verschwand aus deren Sichtweite. „Der Junge kriegt das hin. Er ist einer der Besten.“ Man konnte die Sorge in Averrus Stimme hören. „Wo befinden sich Bondy, Hiwa und meine Schwester sowie die anderen?“ fragte ihn Mondra. „Keine Sorge die sind auf einem Schlachtschiff das an der Archangel angedockt war. Sie müssten in Sicherheit sein.“ Etwas Zähne knirschend fügte er noch hinzu „Und müssen sich das hier ansehen.“. Sie hatten keine Zeit weiter zu sprechen als eine Explosion den Gang erschütterte und Mondra, Alckechin und Averru gegen eine Wand geschleudert wurde. Als die drei die Augen wieder aufmachten waren sie von Haures und Isaac getrennt worden. „Verdammt.“ Knurrte Averru und wollte das Schott das sich zur Sicherheit geschlossen hatte wieder öffnen. Bevor er dass Schott ereichen konnte hielt ihn Alckechin davon ab. „Haures ist bei Isaac und Haures ist so leicht nicht unterzukriegen. Die beiden werden das schon schaffen.“. Averru nickte steif und drehte sich dann widerwillig zu den beiden um und sie rannten weiter. „Da dauert mir zu lange.“ Murrte der Engel. Mit diesen Worten stoppte er und trug wieder Mondra so als ob sie immer noch die Beine gebrochen hätte. Sie konnte protestieren so viel sie wollte er lies sie nicht runter. So kamen sie schneller voran. Averru konnte schon den Eingang zum Hangar erkennen. „Das vorne ist er. Wie ich sehe steht noch ein Firehawk für uns bereit.“. Er deutete auf den breiten Eingang durch den man ein kleines Schiff erkennen konnte. Wieder erschüttete eine Explosion das Schiff. Averru drehte sich zu Alckechin um der sich mit einer Hand am Boden fest krallte als der Sog ihm drohte raus zu saugen. Averru musste sich nun auch mit einer Hand festhalten. Er sah nur noch wie Alckechin nickte und dann losließ und aus dem Schiff gesogen wurde. Sofort schloss sich ein Schott. Mit grimmigem Gesichtsausdruck wandte er sich dem Eingang des Hangars zu. Als er in dem Hangar eintrat kamen direkt zwei Soldaten auf ihn zu und er lies Mondra sanft hinunter gleiten. Dann rannten die beiden auf den Firehawk zu dessen Heckklappe offen war um sie beide aufzunehmen. Der Kommandeur der Helljumper kam ihm entgegen „Gildenmeister, der Firehawk steht bereit.“. Dann kam er direkt auf ihn zu und flüsterte ihm ins Ohr „Dieser hier ist aber beschädigt sodass er nur mit halber Leistung fliegt. Die Board computer melden jetzt schon übergewicht.“. Averru schluckte und half Mondra in den hinteren Teil des Atmosphärenjägers zu steigen. „Silva, ich würde sagen Code 4.“. Der Kommandeur schloss kurz die Augen und nickte dann. „Was heißt Code 4. Averru was soll das?“ Mondra wirkte recht nervös wusste sie was sich hier abspielte? Silva schob Mondra sanft weiter nach hinten mit der Erklärung dass sie sich von der Hecklappe entfernen sollte. Doch sie ließ sich nicht davon beeindrucken schließlich stand Averru auch an der Heckklappe. Sie kam auf ihn zu und wollte ihn ins Schiff ziehen. Der Engel hingegen nahm sie in die Arme und küsste sie. Als er die Umarmung löste schaute sie nur verdutzt in seine Richtung. Er lächelte und schnippte mit seinem Finger gegen ihre Stirn. Dann drehte er sich um und flüsterte leise „Wer zuerst an sich denkt der ist es nicht wert Gildenmeister genannt zu werden.“. Dann berührte er ein Symbol des Touchscreens und die Hecklappe schloss sich und er sprang heraus. Silva und drei andere Soldaten konnten Mondra gerade noch davon abhalten hinterher zu springen. Man hörte wie Averru zweimal gegen die Klappe schlug. Leise flüsterte Silva „Startsignal!“ einer der Soldaten hörte es und brüllte diesen Befehl ins Cockpit. Dann erhob sich der Firehawk und flog aus dem Hangar.

    Argus stieg in einer der Helljumperkapseln und schloss die Luke. Er gab die Startbefehle ein und hörte wie die Kapsel nach unten geschossen wurde. Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor bis er hörte wie die Kapsel auf dem Boden aufschlug. Die versetzte Gravitation verhinderte dass die Kraft des Aufpralls Argus zu Brei zerdrückte. Er trat die Öffnung ein und betrat die neue Außenwelt. Anscheinend befand er sich in einem Wald. Er montierte die Railgun die an der Kapsel befestigt ab und zog ein Scharfschützengewehr aus der Kapsel. Mit diesen Waffen machte er sich auf den Weg und suchte nach anderen Besatzungsmitgliedern. Im gehen aktivierte er den Peilsender.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  7. #22
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    "Du blödsinnger Kerl, wenn du das überlebst stell ich dich an die Wand und erschieße dich mit deiner eigenen Railgun." Brüllte sie ihm aufgebracht hinterher.
    Sein Lächeln war das letzte was sie wahr nahm, dann hob die Firehawk ab.
    Ihre Gedanken überschlugen sich, während sie aufmerksam verfolgte was Silva von sich gab.
    "Wo werden wir landen?" Fragte sie ihn.
    "Wenn das Schiff bis dahin nicht auseinander bricht da es schon stark beschädigt ist, müssten wir in der Glimmerleere einer großen Steinwüste landen.
    Ich hab mit meinem Trupp von Juggernauts eine Verbindung aufgebaut, wir könnten dann mit den Mammutpanzern weiter vorran kommen.
    Tja, dann sind wir wohl soweit erstmal auf uns alleine angewiesen.." Diese Worte sprach Silva mehr zu sich wie zu ihr und sie sah seinen besorgten Gesichtsausdruck.
    "Hoffentlich überlebt er." Gab sie leise von sich.
    "Unser Gildenmeister schlägt sich schon durch Mam´ machen sie sich keine Sorgen.
    Beten sie lieber das wir durch kommen werden."
    Mondra kniff ihre Lippen zusammen, eine Hand umfasste in dem Overall den sie trug, die kleine Rassel die sie drunter im Kleid verborgen hatte.
    Sie lachte heiser auf.
    < Sie hast du dabei, aber dein Modul hast du immer noch nicht um und das was dir Averru gab, hast du auch vergessen, wie willst du kämpfen, ohne deine beste Waffe?>
    Sie musste sich irgendwie ablenken, bevor sie durchdrehte.
    "Welche Geschütze hat so ein Mammutpanzer?" Sie räusperte sich und frug Silva was sie unter einem Mammutpanzer zu verstehn hatte, ihre militärische Einheit auf Seevenor verfügte nur über die herkömmlichen Panzereinheiten.
    Silva klärte sie darüber auf das ein Mammutpanzer locker über die anderen Panzer hinwegfahren würde.
    Es war mit Railguns und doppelläufigen Gattlings bestückt, sowie bei einigen Prototypen auch mit Raketen, wie man sie an Bord von Kampfschiffen fand.
    "Und unsere Prototypen verfügen über Schilde!" In Silvas Stimme schwang trotz der Situation in der sie sich befanden ungeheurer Stolz, so als habe er selber die Panzer entworfen und gebaut.
    "Es gibt nur einen Nachteil, er ist auf Grund der schwere nicht so schnell wie seine kleineren Brüder.
    Ich hoffe das wenigstens einige mit den Kampfschiffen heil runter kamen und uns zur Verfügung stehen."
    < Ja das hoffe ich auch. > dachte Mondra.

    Alphagene saß noch immer in seinen schwarzen Ledersessel und wartete gespannt auf eine Nachricht seiner Flotte, als plötzlich früher als erwartet vor ihm ein Hologram auftauchte und das Gesicht seines obersten Flottenkommandantes erschien.
    "Imperator wir überflogen soeben einen Planeten auf dem mehrere Raumkapseln aufschlugen, wir wissen nicht ob es überlebende gibt, wir erwarten ihre Befehle".

    Der Imperator überlegte einen kurzen Augenblick und beschloss dann den Befehl zu geben auf dem Planeten zu landen und nach überlebenden zu suchen.
    "Ich werde sofort in meinen Imperialkreuzer steigen und zu euch fliegen".
    Eine Stunde später landete der Kreuzer auf dem Planeten und Imperator Alphagene stieg aus.
    "Imperator, wir haben die Verletzten soweit untersucht und behandelt die toten legten wir in eine Reihe dort drüben".
    Zu seinem Entsetzen von Alphagene gab es mehr tote als Überlebende. Er Schritt langsam durch die Reihen um nachzusehen ob ein bekanntes Gesicht unter den Toten lag......vergeblich.
    "Ladet die verwundeten ein und stationiert sie im Krankenhaus auf unserem Planeten".

    Plötzlich fiel sein Blick auf eine junge Dame die etwas verwirrt um sich blickte aber unverletzt war. Es war Mondra.
    Sofort stürmte er zu ihr um zu sehen wie es ihr geht, neben ihr lagen noch weitere Personen die er allerdings nicht kannte.
    "Mondra, Mondra ich hoffe es geht dir gut".
    Mondra blickte sich erschrocken um, war aber doch sichtlich erfreut das sie Alphagene erkannte.
    "Mondra, ich bin so froh dich endlich wiederzusehen......Sie......Sie haben das Kästchen......es tut mir leid ich konnte nichts tun, bitte vergib mir".
    Mondra blickte ihn steif an, als sie lächelte und lässig antwortete
    "Das Kästchen ist völlig wertlos für sie, der Transmiter befindet sich nicht in diesem Kästchen, ich wusste das sie es eines Tages finden werden und habe passende Maßnahmen ergriffen".
    Verdutzt blickte sie Alphagene an, fing dann aber an zu lachen.
    "Ich hätte es wissen müssen, du bist einfach zu ausgefuchst. Sag mir nur wie ich euch helfen kann und ich werde alles in meiner Macht stehende tun".
    "Du müsstest mich zu unseren Mammutpanzern bringen und könntest uns durchaus mit deiner Flotte zur Hilfe eilen.....aber diese Schiffe werden wohl wie ich befürchte nicht ausreichen....es wird ein harter und langer Kampf, mit vielen Verlusten für beide Seite".
    Hoffnungsvoll blickte sie Alphagene an.
    "Ich....Ich werde euch helfen....".
    "DIMITRI", brüllte er, um seinen Obersten Flottenkommandanten herbeizurufen.
    "Jawohl Imperator".
    "Schafft Mondra und die restliche unverletzte Besatzung zu Ihren Mammutpanzern die Flotte bleibt gleich bei ihnen und macht sich Kampfbereit ich werde so schnell es geht zu euch stoßen".
    "Mondra, ich werde zurückfliegen und sofort alle Vorkehrungen für die Schlacht gegen die Dimir vorzubereiten".
    Mit diesen Worten verabschiedete sich Alphagene. Er hatte ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, irgendetwas schlimmes wird bei dieser Schlacht passieren, er wusste leider nur nicht was....
    Geändert von Mondra_Diamond (16.09.2012 um 10:13 Uhr)
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  8. #23
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    "Wildcat, geh jetzt zu Perry und sage ihm Bescheid damit er sich keine Sorgen macht, " meldete sich Fiona gedanklich bei ihr.

    "Mache ich sofort Mama, " gab sie zurück und verlies das Labor um Perry, Bulli und die anderen zu suchen die sie einige Gänge weiter fand.

    Perry nahm sie in den Arm und sie berichtete ihm was Fiona getan hatte um alle und besonders Alckechin vor Phyrexian zu schützen.

    "Meine Mutter hat uns um eine Sekunde in die Zukunft versetzt, du erinnerst dich sicherlich noch als es das erste Mal geschah," spitzbübisch sah sie ihn an und grinste.
    "Ich erinnere mich sehr gut daran das Fiona deinen Heimatplaneten Diramondra um eine Sekunde in die Zukunft versetzt hatte," erwiderte Perry lächelnd.

    Wildcat sah zu Bulli der ein wenig irritiert war von dem was er hörte, sie beide aber neugierig ansah, was Wildcat und Perry schmunzeln ließ. Der Großadministrator beugte sich zu Wildcat runter und sah ihr in die Augen.
    "So Liebes, ich bringe dich jetzt in unser Quartier, dass uns Averru zur Verfügung gestellt hat, stecke dich unter die Dusche und dann legst du dich hin und schläfst. In der Zeit besorgt dir Gucky neue Sachen aus Mondras Quartier."
    Wildcat wollte gerade etwas dagegen erwidern als er sie hoch hob, über seine Schulter legte und mit ihr in Richtung Quartier ging. Sie sah noch wie Bulli grinste aber Widerstand war zwecklos. Er blieb neben Gucky stehen und sagte leise etwas zu ihm der darauf verschwand. Im Quartier angekommen setzte er sie ab, zog ihr die Sachen aus und gab ihr einen kleinen Klaps auf den Hintern.
    "Ab unter die Dusche Kleines" und lachte dabei
    Wildcat verkrümelte sich schnell ins Bad unter die Dusche und stellte warmes Wasser an. Es war eine Wohltat, Wildcat lehnte sich gegen die Wand der Dusche, schloss die Augen und lies das Wasser über ihre bronzebraune Haut laufen.
    "Du schläfst wohl doch gleich im Stehen ein," raunte Perry ihr leise ins Ohr und griff nach dem Waschlappen den sie in der Hand hatte. Er zog sie an sich, wusch sie von oben bis unten und wickelte sie in ein Badehandtuch ein. Dann hob er sie hoch, trug sie zum Bett, wo er sie absetzte und abtrocknete.

    "Du bist total verspannt, eine Massage wird dir gut tun danach kannst du wunderbar schlafen."
    Auffordernd sah er sie an und sein Gesichtsausdruck sagte ihr daß er keine Widerrede dulden würde. Wildcat seufzte, streckte sich lang aus als er ihr etwas auf den Rücken träufelte und sie den Kopf hob.
    "Das ist Babyöl Gucky hat es aus Mondras Quartier mitgebracht und es duftet sehr gut, es würde mich nicht wundern wenn du bei der Massage einschläfst.

    Müdigkeit stellte sich bei ihr ein und sie gähnte sich die Hand vor den Mund haltend. Die Augen fielen ihr zu und wenig später war sie eingeschlafen.

    Als sie langsam wach wurde und die Augen aufschlug merkte Wildcat das sie in Perrys Armen lag. Er war bereits wach, sah ihr lächelnd in die Augen und küsste sie.
    "Ich hoffe du hast gut geschlafen mein Liebling, du bist gestern so müde gewesen das du während der Massage eingeschlafen bist.
    "Wie lange hab ich geschlafen Perry und wie spät ist es? "

    "Du hast 11 Stunden durch geschlafen, Zeit aufzustehen Kleines, ich habe uns Frühstück kommen lassen, anziehen musst du dich auch noch und du hast eine Nachricht von deiner Mutter. Gucky hat gestern noch einen neuen Kampfanzug, Funktionsunterwäsche und Schuhe für dich und mich her gebracht. "
    Wildcat wollte gerade aufstehen und sich ihre Sachen holen als Perry sie zurück hielt.
    "Du bleibst schön sitzen während ich deine Sachen hole," er erhob sich ging zum Sessel wo ihre Sachen lagen und legte diese neben sie auf das Bett. Sie lies sich von ihm anziehen, nahm als Perry fertig war ihre Halterungen mit den Waffen an sich. Sie griff nach ihrem Kommunikator und sah sich die Nachricht an. Während dessen hatte sich Perry ebenfalls angezogen und kam zum Tisch wo sie sich hin gesetzt hatte.
    "Mama möchte das wir mit Bulli zu ihr kommen, es geht um die Aufzeichnungen von denen Averru mir erzählt hatte, wir sollen uns diese ansehen damit wir wissen was auf uns zukommt, es muss sehr wichtig sein wenn sie uns so eine Nachricht schickt."
    "Dann sollten wir uns mit dem Frühstück beeilen, schicke Bulli eine Nachricht daß er zu uns kommen soll und wir zusammen zu Fiona gehen."
    "Schon erledigt, dann lass uns schnell frühstücken damit wir los können. "

    Nach dem sie schnell gegessen hatten verließen die beiden ihr Quartier, vor der Tür wartete Bulli und zusammen mit Kitanja machen sie sich auf den Weg zu Fiona. Unterwegs trafen sie Hiwa und Bondy was wie gerufen kam da sie beide noch etwas fragen wollte.
    "Du wolltest doch wissen wer Fiona ist, Hiwa. Ich muss zu ihr, du kannst mitkommen und sie kennen zulernen, Sie auch Bondy wenn sie möchten. Tragen sie eigentlich noch Mondras Zeittransmitter bei sich Bondy, wenn ja passen sie gut drauf auf. "

    Wildcat ging mit Kitanja vor während Perry, Bulli und die anderen ihr folgten. Zusammen betraten sie ihren Raumer, gingen ins Cockpit wo sich ein Holobildschirm aktivierte. Fionas lächelndes Gesicht erschien.
    "Guten Morgen Mama, du hast Perry, Bulli und mich herkommen lassen wegen der Aufzeichnungen? "
    "Ja Kleines und so wie ich sehe hast du noch ein paar Freunde mit gebracht."
    "Das ist Bondy, ein guter Freund meiner Schwester, Hiwa sie wollte dich gerne kennen lernen und Bulli ein sehr enger Freund von Perry."
    "Spiel bitte die Aufzeichnungen ab Mama "
    "Mache ich Wildcat aber ich schlage vor das ihr euch besser hinsetzt."

    Was sie dann zu sehen bekamen war das Grauen schlechthin und kaum in Worte zu fassen. Das war also Phyrexian und er ist in der Lage in die Gedanken anderer einzudringen, sie mit ihren schlimmsten Erinnerungen zu quälen und möglicherweise sogar so zu manipulieren das der Betroffene seine eigenen Freunde angreift. Wildcat sah zu Perry und Bulli, auch sie schienen schockiert zu sein von dem was sie gerade gesehen hatten.
    Lärm aus den Gängen der Boros Archangel drang zu ihnen durch und Wildcat wollte gerade aufstehen als eine Druckwelle ihren Raumer erreichte, sofort schloss sich das Schott.

    "Alle festhalten", konnte Wildcat gerade noch rufen als Fiona von der Druckwelle erfasst und sie von der Boros Archangel weg geschleudert wurden. Von weitem sahen sie wie die Boros Archangel Stück für Stück auseinander brach, von innen heraus explodierte und sich langsam dem Erdboden näherte. Sie drehte sich kurz zu den anderen um. Bondy und Hiwa sahen ziemlich blass im Gesicht aus aber ansonsten schien es ihnen gut zu gehen.
    "Mama hast du was ab bekommen durch die Druckwelle?"
    "Nein meine Kleine, ich habe nichts ab bekommen, ich hatte die Schutzschilde bereits aktiviert als ich die Druckwelle bemerkte die auf uns zukam."
    "Schau mal Wildcat, jede Menge kleine Kampfflieger und Rettungskapseln verlassen die Boros Archangel."
    "Ich hoffe das meine Schwester, Averru, Alckechin, Haures, Isaac und Argus es geschafft haben die Boros Archangel rechtzeitig zu verlassen Mama, " gab sie zurück als sie aus dem Cockpit zur Archangel sah.
    "Perry, ich bringe uns zur SOL und mache mich dann mit Mama auf die Suche nach Mondra und den Anderen."
    "Tu das Liebling und sei vorsichtig, gib uns Bescheid sobald du die Anderen gefunden hast und bringe sie ebenfalls zur SOL."
    "Fiona flieg du, ich schaue nach Stied ob alles okay ist mit ihm."
    Einen etwas irritierten Blick warfen Hiwa, Bondy und Bulli ihr zu.
    "Kommt mit ihr drei, dann lernt ihr meinen zweiten Weggefährten kennen“, sie sah kurz Perry der lächelte.
    Zusammen mit Kitanja gingen sie in den Laderaum ihres Raumers wo Stied in seiner Box stand und Wildcat freudig wiehernd begrüßte. Sie ging zu ihm, legte ihre Arme um seinen Hals während Stied mit seinen weichen Nüstern ihre Wange liebkoste und seinen Kopf auf ihre Schulter legte. Dann drehte sie sich zu den anderen um denen vor Staunen der Mund offen stand, so was hatten sie wohl noch nie gesehen.

    "Das ist Stied, ein schwarzer diramondranischer Hengst, er ist genauso klug, treu und zuverlässig wie Kitanja die ihr ja schon kennt. Seine, meine und Kitanjas Heimat ist Diramondra, ein Planet in der dritten Galaxie, Fiona ist mehr als nur ein Raumschiff, sie ist meine Mutter und hat mich aufgezogen."
    "Wildcat, wir haben den Hangar der SOL 1 erreicht und ich lande jetzt, Perry möchte dich kurz noch sehen."
    "Danke Mama ich bin auf dem Weg. Bondy, ich würde mich sehr darüber freuen wenn sie mir bei der Suche nach den Anderen helfen würden."
    Zusammen verließen sie den Laderaum, am Ausgang standen bereits Bulli und Perry.
    "Ich bin mit Bulli in der Kommandozentrale und berate unsere weitere Vorgehensweise, wenn irgendetwas ist meldest du dich."
    "Ich werde Bondy mitnehmen Perry, hoffentlich finden wir sie schnell."
    Wildcat ging mit Bondy ins Cockpit während Hiwa, Bulli und Perry ausstiegen. Das Schott schloss sich und Fiona verlies den Hangar der SOL 1, folgte den Kapseln und kleinen Kampfschiffen nach Mirrodin.
    "Mama ich brauche einen Oberflächenscann von Mirrodin, suche nach gelandeten Rettungskapseln und aktivierten Peilsendern."
    "Wildcat auf Mirrodin gibt es eine riesige Wüste, Wald und Gewässer wo willst du mit der Suche beginnen?"

    Wildcat überlegte einen Moment.
    "Wir fangen in der Wüste mit unserer Suche an zuerst nach Haures und Isaac. Sie sind unterschiedlich groß, dort ist es am heißesten und die Überlebenschancen am geringsten. Mama wir überfliegen die Wüste in einem Kilometer Höhe mit einem Suchradius von einem halben Kilometer.Ich werde versuchen Mondra gedanklich zu erreichen und hoffe daß sie noch am Leben ist."
    Etwas später hatten sie den Rand der Wüste erreicht und überflogen diese in einem Kilometer Höhe.
    "Peilsendersuchsensor und Wärmesuchsensoren sind aktiviert Kleines, jetzt können wir nur noch hoffen daß wir Haures und Isaac schnell finden."
    Wenig später piepte der Wärmesuchsensor.
    "Wildcat, auf den Koordinaten 20:29 hat der Sensor zwei Lebewesen geortet, es sind Isaac und Haures."
    "Lande bitte ein paar Meter entfernt von ihnen Fiona, immerhin ist Haures ein ziemlicher Riese."
    Wildcat war erleichtert zwei waren in Sicherheit, jetzt musste sie nur noch Argus, Averru, Mondra und Alckechin finden.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
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  9. #24
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    Der Firehawk flog über die Glimmerleere. An Bord Mondra, Silva und ein paar einfache Soldaten. „Wir landen.“ Rief einer der Soldaten. Silva runzelte die Stirn und flüsterte „Wir sind immer noch zu schnell.“. Dann riss er die Augen auf und schrie „Bruchlandung!“. Kaum hatte er die Worte ausgesprochen da setzte der Firehawk hart auf. Ein paar Soldaten verloren das Gleichgewicht und flogen förmlich durch den Firehawk. Silva reagierte schnell und warf sich und Mondra zu Boden als einer der Computer aus der brach Wand und ein klaffendes Loch in die Seitenwand schlug an der Mondra und Silva gerade eben noch standen. Als der Firehawk zum stehen kam stand Silva auf und wollte die Hecklappe öffnen. Leider bewegte sie sich keinen Millimeter. Silva seufzte und nahm sich eine Railgun und ging in die Hocke zielt an die Decke und schoss zweimal gegen sie. Die Sonnenstrahlen schienen in den Firehawk und wirkten wie ein belebendes Licht. Alle Soldaten standen langsam auf und fingen an aus dem Jäger auszusteigen. Silva half anschließend Mondra und stieg dann selber aus. Sie befanden sich in einer Wüste die Glimmerleere genannt wurde. Obwohl der Pilot eine Bruchlandung hingelegt hatte waren sie dennoch sehr zielsicher gelandet. Ein paar Soldaten kamen auf sie zu und halfen allen von dem Firehawk herunter zu steigen. Silva betrachtete sich das provisorische Lager. Die Verwundeten wurden von einem großen Felsen gedeckt der sich wie eine Klaue aus dem Wüstenboden hervorhob. Alle Firehawks die noch funktionstüchtig waren standen in einer Reihe so als ob dies ein Landeplatz wäre. Einer der schwer beschädigt wurde, wurde anscheinend als Munitionslager verwendet. Drei Juggernauts standen auf einer Erhebung. Bereit einen nahenden Feind in ein schweres Artilleriefeuer zu verwickeln. Zwischen verschiedenen Firehawks fuhren BMTs hin und her und transportierten Ersatzteile und Munition. Silva schnaubte und sprang vom Firehawk. Sofort kam ihm eine Frau entgegen, sie hatte die gleiche Klerikertracht an wie Hiwa. „Silva, es tut gut sie zu sehen.“ Sie lächelte als sie näher kam. Silva salutierte und sagte dann „Es tut auch gut sie zu sehen Polaski. Wie stehen die Dinge hier?“. Sie seufzte und führte ihn durchs Lager. „Wie sie ja sehen haben wir drei Juggernauts allerdings nur Munition für zwei Salven. Uns stehen des Weiteren 4 Firehawks zur Verfügung alle vier sind intakt und bewaffnet bis an die Zähne.“. Silva nickte und schaute sich im Lager weiter um. „Hier haben wir einen Mammutpanzer, allerdings ist er beschädigt so das er uns wenig bützen wird. Wir benötigen ein Ingenieurteam. Ein Pitbull müsste zurzeit noch auf Erkundungsgang sein. Und vier Predatorpanzer patrouillieren um unser Lager.“. Silva schüttelte den Kopf. „Wir sind zwar nicht in der besten Lage aber wir werden das schon schaukeln schließlich sind wir Boros.“ Grinste Silva. Polaski lächelte sanft. Dann drehte er sich um, um zu sehen was für ein Gebilde gerade einen Schatten geworfen hatte. Ein Schiff landete neben ihrem Lager. Ein paar Männer traten aus diesem heraus und einer von ihnen trat näher an Mondra heran. Sie schienen sich zu kennen und redeten anscheinend über etwas. „Na toll, ein Wichtigtuer. So was brauchen wir wirklich nicht.“ Seufzte Silva. „Vielleicht kann er uns helfen?“ sagte Polaski zaghaft. „Glaube ich kaum. So wie ich das sehe ist er einer der Typen die noch nie an der Front eines Krieges dabei waren. Er sollte sich ein Beispiel an Argus Kos nehmen. Mich würde es nicht wundern wenn er extra in ein Loch fällt um sich mit einer Armee zu messen.“

    Der Dschungel war sehr dicht. Er blieb oft an Sträuchern hängen weshalb er sein Katana zog und sich so einen Weg durch den Wald bahnte. Argus konnte kaum was erkennen so dicht wuchsen die Sträucher. Schlimmer war wohl die Tatsache dass er keine Orientierung hatte. Er konnte nicht den Stand der Sonne ermitteln und sein Kompass sowie weitere Systeme funktionierten nicht. Es würde ihn nicht überraschen wenn er im Kreis laufen würde aber dafür war die Natur hier zu unberührt. Er betrat eine Lichtung. Merkwürdig. Sie sah so aus als ob sie jemand in den Dschungel geschnitten hatte. Sie war auf definitiv nicht natürlichen Ursprung. Er ging in die Mitte der Lichtung. Gerade als er in der Mitte stand dachte er sich das dies ein Fehler war. Er hatte kaum zu ende gedacht als der Boden unter ihm nach gab und er in eine Grube fiel. Er fiel und kam auf einem Boden mit Schräglage auf. Argus rutschte weiter in die Tiefe. Er versuchte sich irgendwie festzuhalten aber der Boden war zu glitschig. Wie auf einer Rutschte glitt er in die Tiefe. Als er schon fragte wann er den wieder festen Boden unter seinen Füßen spüren würde befand er sich plötzlich im freien Fall. Die Rutsche hörte hier auf. Er fiel allerdings nicht sehr tief nur 20 Meter. Er landete weich. Argus wusste nicht was den Aufprall gedämpft hatte. Schließlich war der Raum stockdunkel er konnte nichts erkennen. Er aktivierte die Schulterscheinwerfer seiner Rüstung und sah nun was sein Aufprall gedämpft hatte. Er stand in einem Kreisrunderaum voller Leiche.

    Haures konnte im Flug Isaac mit einer Seiner Klauen zu fassen kriegen und zog ihn an sich ran. So konnten die beiden nicht getrennt werden. Haures wusste das er und Isaac einen Fall aus so einer Höhe niemals überleben würden. Er hatte nur eine Möglichkeit. Er streckte einer seiner Klauen aus und konzentrierte große Mengen an negativer Weltenenergie. Jedoch würde diese ihm nicht viel helfen deswegen versuchte er sie um zu wandeln. Was ihm sehr viel Kraft kosten würde. Aber er hatte nur diese eine Option. Er sah wie die lila Blitze zu goldenen wurden. Dann formte er diese zu einem Schild der groß genug war das dieser Haures und Isaac bedeckte. Der Schild glänzte golden und sah nun aus wie Glas. „Schild der Überseele!“ knurrte Haures leise. Der Schild fing an zu glühen und Haures schlug wie ein Meteor in der Wüste ein. Aber durch das Schild bekam er davon nicht viel mit. Lediglich der Lärm machte ihm deutlich dass sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. „Was hast du gemacht?“ fragte ihn Isaac verdutzt der noch immer am ganzem Leib zitterte. Haures konnte ihm nicht mehr antworten den er hatte seine Limit deutlich überschritten. Er sackte nur noch bewusstlos zusammen. Isaac sah geschockt wie Haures in Ohnmacht fiel. So was hatte er bis jetzt noch nicht gesehen. Aber etwas anderes weckte seine Aufmerksamkeit. Er beobachtete wie ein Schlachtschiff einige Meter entfernt von ihm landete. „Haures, Hilfe ist unterwegs.“ Hauchte er leise. Sein Fehler war das er ihn sanft an der Schulter berührt. Isaac wurde von lila Blitzen eingehüllt und wurde ein paar Metern nach hinten geschleudert. Er hatte leichte Verbrennungen und blieb bewusstlos liegen.


    Mit Entsetzen sah Mondra die Steinwüste auf sie alle zu rasen, sie schluckte und war kurz davor dem Piloten einfach den Steuerknüppel aus der Hand zu reissen.
    Aber dieser behielt die Nerven und setzte eine saubere Bruchlandung hin.
    Sie war gerade dabei wieder ihr Gleichgewicht zufinden, obwohl der Firehawk immer noch mit großer Geschwindigkeit über die Steinwüste holperte.
    Als sie von Silva zu Boden geworfen wurde, schützend lag sein Körper über ihren und sie hörte wie etwas, dass aus der Wand flog knapp über ihre Köpfe hinweg brausend, auf der anderen Seite einschlug.
    Sie rappelten sich hoch und Mondra konnte sehn das es einer der Bordcomputer war, den es durch den harten Aufprall aus seine Halterung gerissen hatte.
    "Das war knapp", flüsterte sie.
    Und endlich mit einem letzten Ruck blieb der Firehawk stehn, scheinbar war einer der großen Steinbrocken nun seine natürliche Bremse geworden.
    Silva schritt zur Heckklappe zog an ihr, aber diese ließ sich nicht öffnen, durch den Aufprall hatte sich der Rahmen verzogen, er griff zu seiner Railgun und schoss mit dieser für Mondra schon immer unheimlichen Waffe den Weg nach draußen frei.
    Irritiert schaute sie sich draußen in der Wüste um, "Glimmerleere" nannte sie Silva, Geröll und Steine so weit das Auge reichte und über den Steinen flimmerte die Hitze wie in einer Sandwüste, dann entdeckte sie einen provisorischen Militärstützpunkt und Augenblicke später trat eine Klerikerin mittleren Alters auf sie zu.
    "Polaski" hörte sie wie sich die Frau vorstellte, sie satulierte kurz und gab kurz "Diamond" zur Antwort.
    Ihr Blick war dabei auf einen Imperialkreuzer der 1.ten Klasse einer ihr bekannten Galaxie gerichtet, ohne groß auf Silva oder Polaski zu achten, schritt Mondra auf den Mann der ihr bekannt vorkam zu.
    So bekam sie auch nicht mehr mit das sich Silva kurz mit Polaski über genau diesen unterhielten.
    "Alphagene?"
    "Mondra, wie gut das sie unverletzt sind, wir hatten 3 fremde Männer bis hier hin verfolgt die ihr Zimmer durchsucht hatten und das Kästchen entwendet hatten das unter ihrem Bett stand."
    Alphagene entschuldigte sich dafür, Mondra aber klärte ihn auf, das sie den Inhalt den Kästchens bei ihrem letzten Besuch mitnahm und selber in Gebrauch hatte.
    "Sie sehen besorgt aus Mondra, was ist hier eigentlich los? Wenn wir ihnen irgendwie helfen können sagen sie es."
    Mondra erklärte ihm die ganze Situation, so gut es irgendwie ging, dann schleppte sie ihn zu Silva und stellte ihm Alphagene vor.
    "Das hier ist einer der Imperatoren der SOL aus der 7ten Galaxie, er ist ein sehr erfolgreicher Krieger und verfügt über eine große militärische Flotte, wenn ich mich hier so umsehe, denke ich sind wir auf seine Unterstützung angewiesen.
    Da sie hier das Kommando haben, bitte ich sie ihn einzubinden und ihm weitere Befehle zu erteilen."

    Die Zeit die Silva brauchte um Alphagene in seine Pläne einzuweihen und mit ihm die Vorgehensweise zu besprechen, nutzte Mondra um sich im Lager umzusehen.
    Ihr Blick glitt über die Verletzten und aufgebahrten Toten, zugleich war sie erleichtert das sie dort kein bekanntes Gesicht fand und dann wiederum verfinsterte sich ihre Mine.
    Würden sie noch leben?
    Sie setzte sich auf einen der großen Steine und versuchte ihre Gedanken zu ordnen und auf diejenigen zu konzentrieren die vor ihren Augen auf der Archangel rausgesogen wurden.
    So sehr sie sich aber auch bemühte sie fand keinen Weg Isaac und Haures über ihre Gedanken zu erreichen, Mondra geriet in Panik, es konnte nur bedeuten das sie irgendwo schwer verletzt waren oder .. "Nein.. sie sind nicht tod!"
    Sie atmetet tief ein und begann wieder sich zu konzentrieren, diesmal auf Alckechin, vor ihren Augen tauchte auf einmal ein Wald auf, sie lag auf dem Boden und schaute über die Kronen in den Himmel.
    < Alckechin, bitte geben sie mir mehr von den Bildern um sich herum, damit ich einen Anhaltspunkt bekomme sie zu finden. >
    <Mondra, Sie haben überlebt, wo ist Averru?>
    <Ich weiß es nicht, der Firehawk in dem wir einsteigen sollten war beschädigt, er sprang wieder raus um uns zu retten.>
    <Machen sie sich keine Sorgen, Mondra so leicht bringt ihn schon nichts um. Wissen sie wo sie sind? >
    < Ja laut Silva sind wir in einer Steinwüste die sich Glimmerleere nennt, keine Ahnung wie groß die ist auch hier von der Anhöhe sieht man bis zum Horizont nichts wie flimmerndes Geröll.>
    <Mondra ich war schon hier auf Mirrodin, und auch hier in den Wald mit Leyla zusammen, wir sind nicht allzuweit von einander entfernt.
    Dieses Waldgebiet, befindet sich wenn man die Karte von Mirrodin betrachte westlich von der Steinwüste.
    Mondra sie müssen versuchen alle Einheiten hier hin zu bringen, ich verspüre hier sehr viel negative Weltenmagie.
    Es ist als würde ich geradezu über den Schlund der Hölle liegen.>
    < Ich werde sofort zu Silva zurück kehren und ihm das berichten, bitte versuchen sie mir klarere Bilder zu senden von dem Stück in dem sie sich befinden, damit ich es später mit den Radarbildern vergleichen kann.>
    Auf den Weg zu Silva nahm Mondra noch Kontakt zu ihrer Schwester auf, die ihr mitteilte das sie genau über der Glimmerleere flog und ca 220 Meilen nördlich von ihrem Stützpunkt Haures und Isaac gefunden hatte.
    Isaac sei schwer verletzt und genau wie Haures derzeit nicht bei bewusstsein, was die Aufnahme von beiden schwer machte, da Haures in Isaacs Geist unterkommen musste damit sie ihn transportieren konnte.
    Aber durch die Ohnmacht von Haures war es nicht möglich ihn in Fiona aufzunehmen.
    <Mach dir keine Sorgen um Haures, geb mir bitte die genauen Koordinaten durch wo sie sind und kümmer dich um Isaac, ich veranlasse das man Haures mit einem größeren Transportschiff aufnimmt. Ich weiß nur nicht wie er reagiert wenn er merkt das er von Issac getrennt ist.>
    Sie verabschiedete sich noch kurz von ihrer Schwester und lief zu Silva zurück und gab ihm Bericht.
    Kurz darauf setzte sich eines der Transportschiffe in Bewegung und flog zu den angegebenen Koordinaten, in der Wildcat Haures und Isaac fand.
    Nun hieß es für den Trupp, sich zu Alckechin durchzukämpfen.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  10. #25
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Nahezu lautlos setzte Fiona auf und Wildcat schaltete die Triebwerke aus.

    "Wildcat, betätige den silbernen Knopf oben rechts an der Konsole. Dieser aktiviert das Gemini HI, dieses nette kleine Modul verdoppelt die Größe des Laderaumes den wir für Haures brauchen so groß wie er ist."

    Wildcat betätigte den Knopf und stand dann auf. Sie ging zu ihrer Kabine, drückte kurz den Öffner für die Tür welche geräuschlos zur Seite fuhr. Ein kleines nicht sehr helles Licht aktivierte sich als sie eintrat, ging zu ihrem Bett und schlug die Decke zurück. Dann verließ sie ihr Zimmer, ging mit Kitanja zur offenen Schleuse und stieg aus. Zusammen mit ihrer Freundin ging sie zu der Stelle wo Haures und Isaac lagen und sah sich um.

    "Wildcat, beide sind bewusstlos aber leben, " meldete sich ihre Mutter telepatisch bei ihr.

    "Völlig unmöglich Mama, sie müssten beide tot sein so einen Absturz überlebt keiner, es sei denn, das Haures es irgendwie geschafft hatte seine negative Weltenenergie umzuwandeln.
    Es wäre eine mögliche Erklärung dafür das er bewusstlos ist aber nicht Isaac, " gab sie zurück.
    Wildcat ging zu Isaac und kniete sich neben ihm hin, er hat leichte Verbrennungen wie von einem elektrischen Schlag. Das ergab keinen Sinn? Sie hob ihn hoch und brachte Isaac in ihr Zimmer wo sie ihn auf ihrem Bett ablegte. Wildcat beugte sich zu Kitanja runter.

    "Bleib bei ihm falls er wach wird, damit er keine Dummheiten macht."

    Kitanja schnurrte leise, sprang auf das Bett und legte sich am Fußende hin.

    Wildcat verließ ihre Kabine, ging zu Haures zurück und kniete sich vor ihm hin. Sie beschloss ihn auf telepatischer Ebene zu erreichen, falls er nicht antwortete wüsste Haures zumindest was los war. Sie legte ihre Hand auf seine Stirn und schloss die Augen.

    "Haures wenn du mich hören kannst antworte bitte."

    Wildcat wartete einen Moment aber es kam keine Antwort, offensichtlich war er zu geschwächt um antworten zu können aber daß er ihre Gedanken hören konnte wusste sie.

    "Haures, Isaac ist an Bord meines Raumers in meiner Kabine, er ist bewusstlos und hat leichte Verbrennungen, Kitanja ist bei ihm. Fiona wird dich in den Laderaum teleportieren, keine Sorge du wirst dort nicht alleine sein, Stied mein schwarzer Hengst ist auch dort."

    Wildcat ging zu Fiona zurück und das Schott schloss sich hinter ihr.

    "Mama starte die Triebwerke, steige auf fünf Meter Höhe und aktiviere über Haures dann den Teleporter."

    Fiona hob lautlos ab während Wildcat zum Laderaum ging und einen Blick rein warf. Ihr klappte der Mund vor staunen auf. Kurz darauf lag Haures im Laderaum und es würden locker noch weitere zehn Personen drin Platz haben. Wildcat ging zufrieden ins Cockpit zurück, setzte sich in ihren Pilotensessel und nahm telepatischen Kontakt zu Mondra auf um sie zu informieren.

    "Bondy, Hiwa, Perry, Bulli und Kitanja geht es gut. Als die Archangel explodierte wurde Fiona durch die Druckwelle weg geschleudert. Fiona hatte die Schilde bereits aktiviert als sie das Herannahen der Druckwelle bemerkte. Ich habe Perry und alle Anderen zur SOL 1 gebracht. Perry und Bulli planen von da aus die weitere Vorgehensweise, Bondy hilft mir bei der Suche. Ich überfliege gerade in einem Kilometer Höhe mit Wärmesuchsensoren und Peilsendersuchsensoren die Wüste. Die Wärmesuchsensoren haben Haures und Isaac geortet. Fiona ist bereits gelandet und ich bin bei ihnen. Isaac hat leichte Verbrennungen und sie sind bewusstlos. Ich habe ihn bereits in meine Kabine gebracht, auf mein Bett gelegt und Kitanja passt auf ihn auf. Auch das Transportproblem für Haures ist gelöst, er ist im Laderaum bei Stied, " kicherte sie.

    Wildcat musste grinsen bei dem Gedanken daran, daß sich Mondra jetzt fragen würde wie das möglich sei, aber ihre Schwester musste ja schließlich nicht alles wissen.
    "Ich fliege jetzt mit Fiona in Richtung Wälder und suche dort weiter nach den Anderen, ich melde mich später wieder."


    Mondra war wütend auf ihre Schwester, wäre sie greifbar gewesen sie hätte sie nach Strich und Faden über das Knie gelegt.
    Seid 2 Stunden flog ein Transporter umsonst über die Steinwüste und vergeudete wichtigen Treibstoff.
    "Nein Haures kann in Mama nur mitgenommen werden wenn er in Isaacs Geist verschwindet!" Hörte sie ihre Schwester sagen.
    Toll, das würde nun einen verständlichen Anschiss von Silva an Mondra geben.
    Zähneknirrschend ging sie zu Silva und sagte ihm das er den Transporter zurückrufen konnte.
    Leider würde es ihn nicht trösten, dass sie ihm sagte das sie für das Tritium das nun umsonst verflogen wurde persönlich aufkam.
    Es nutzte ihnen auf Mirrodin nicht viel, dass sie in ihrem Imperium in Treibstoff schwamm.
    Sie straffte ihren Körper und war auf einen scharfen Anraunzer von Silva gefasst, der nun seinerseits nicht glücklich drein schaute.
    Was Mondra nicht wusste, dass er schon in Gedanken den Wutausbruch von Averru hörte, der ihn zurecht brüllend fragen würde, "Seid wann hören sie auf Zivilisten, Silva?"
    Genau dieser Gedanke war es der Silva nur einen Satz rauspressen ließ.
    "Amateure, alles nur Amateure, Zivilisten haben auf dem Schlachtfeld nichts verloren, sie bringen nur Unglück."
    Im Normalfall hätte Mondra nun protestiert, aber er hatte Recht, diese Aktion war wirklich unnötig.
    Sie schluckte kurz, senkte aber nicht ihren Kopf.
    "Nun ja, wir sollten uns nun in Richtung des "Veridia Dschungel"
    aufmachen, wollen wir hoffen dass wir nicht wieder umsonst aufbrechen!"
    Diesmal wurde Mondra glutrot vor Scham.
    "Wollen sie lieber in einem Firehawk mitfliegen oder mit dem Mammutpanzer über die Steinwüste rollen!" Er hoffte sehr sie würde sich für den Firehawk melden, zu seiner Enttäuschung aber vernahm er wie Mondra sagte, dass sie sich den Mammut gerne einmal ansehn wollte und dort mit fahren würde.
    Am liebsten hätte er nun wie sein Gildenmeister zu ihr gebrüllt.
    "Mam , dass hier ist keine Butterfahrt, sondern ein Kriegseinsatz!" Aber dann sah er in ihre ernsten Augen und brummte nur.
    "Dann folgen sie mir."
    "Sir, leider haben wir den Schaden der an dem Geschützturm ist, immer noch nicht behoben, er lässt sich einfach nicht drehen!" Äusserte einer der Soldaten die auf Silva und sie zukamen.
    Silva fluchte laut.
    Mondra aber schaute nun neugierig betrat den Mammut und untersuchte den Geschützturm genauer.
    Einige Minuten später trat sie an Silva ran und meinte: "Ich hätte da eine vorübergehende Lösung, allerdings nur wenn die Antriebswellen des zerstörten Firehawk nicht zu sehr beschädigt sind. Wenn ich 2 ihrer Soldaten haben könnte, dann bräuchte ich nur noch Werkzeug!"
    "Sind sie Ingenieurin?"
    "Nein, aber jeder Mensch hat nebenher ein Hobby, der eine strickt für seine Kinder Strümpfe und ich bastel gerne an Raumschiffen und anderen mechanischen Dingen herum!"
    Sie ignorierte diesmal das Silva erneut fluchte aber dann resignierend sagte, "Schlimmer kann der Schaden an dem Geschützturm auch nicht mehr werden, versuchen sie ihr Glück.
    Wenn ich jetzt nicht wahnsinnig werde dann nie!" Gab er dann grimmig von sich als Mondra und die beiden Soldaten die ihr beim Ausbau einer Antriebswelle helfen sollten, außerhalb seiner Hörweite waren.
    2 Stunden später, klappte dem guten Silva aber doch anerkennend das Kinn runter, der Turm ließ sich in der Tat wieder drehn, leider zwar nicht hoch und runter fahren. Aber das er sich wieder drehte war besser wie nichts.
    "Mam, ich widerrufe meine Aussage mit den Zivilisten, dass haben sie gut hin bekommen für einen Hobbybastler.
    Dann lassen sie uns aufbrechen."
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  11. #26
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    Während dessen flog Imperator Alphagene zurück zu seinem Planeten um seine Flotte zu formieren und sie kampfbereit gegen dir Dimir zu machen.
    Als er auf seinem Planeten landete lief er sofort zu seinem Flottenhangar um zu sehen wieviele Einheiten er parat hat bzw. für die Schlacht entbehren kann. Nach ca. einer halben Stunde hatte er den Flottenbericht

    "Imperator, zur Verfügung stehen: 17000 Zerstörer, 11500 Schlachtschiffe und 7902 Imperialkreuzer".

    "Entbehren können wir: 11500 Zerstörer, 7000 Schlachtschiffe und 3002 Imperialkreuzer, Flottentreibstoff sollte für diese Anzahl an Flotte für ca. 6 Monate halten".

    Zufrieden nickte Alphagene als er die doch stolzen Zahlen hörte und gab den Befehl die zu entbehrenten Einheiten sofort Abflugbereit zu machen und entsprechend für den Kampf auszurüsten, dies sollte in 2 Tagen geschafft sein.

    Alphagene begab sich in seine Bar um nach dem laufenden zu sehen. Er hatte während seiner abwesenheit einen stellvertretenden Geschäftsführer eingestellt der seine Arbeit wirklich gut erledigte. Er betrat die Bar und verschwand sofort in sein Büro um Mondra den Stand der Dinge zu erzählen.

    "Mondra, hier Alphagene, wir werden in 2 Tagen zu euch stoßen, bis dahin wünsche ich dir alle Gute, Alphagene Ende".

    2 Tage später

    Es war früh, ca. 5 Uhr Morgens als Alphagene an seinem Flottenhangar stand und zufrieden alle verfügbaren Schiffe betrachtete. Wenig später stand die komplette Besatzung der Flotte vor ihm und begrüßte ihn.
    Er stieg auf das Rednerpult das extra für ihn vor dem Hangar aufgestellt wurde und hielt eine kleine Ansprache:

    "Sehr geehrte Bewohner meines Planeten, heute ist der Tag an dem ihr beweisen könnt das ihr damals die Wahrheit spracht und sagtet ihr haltet mir ewige Treue....in guten wie in schlechten Tagen.....heute ist wahrlich ein schlechter Tag, aber nicht für uns sondern für den Feind der unter unseren Geschützkanonen zerbrechen wird".

    Ohrenbetäubender Lärm durchdrang den Hangar.

    "Ich respektiere einen jeden von euch das ihr bereit seid, euer Leben für mich zu lassen, ich zwinge niemanden mitzukommen, wer lieber hier bei seiner Familie bleiben will kann das tun, ich werde weder sauer noch enttäuscht sein. Ihr habt die Wahl".

    Keiner rührte sich.

    "Also dann meine Schiffskommandanten, unser Ziel wird die sogenannte Glimmerleere sein dort erhalten wir weiter Befehle, ich werde natürlich an eurer Seite Kämpfen und wenn es sein muss an eurer Seite sterben, denn ihr seit mein Volk und ich lasse euch nicht im Stich. Besetzt die Schiffe, in 10 Minuten fliegen wir ab".

    10 Minuten später hob die Flotte ab, was für die restlichen Bewohner des Planeten ein wahres spektakel war, einige jedoch fingen hemmungslos zu weinen an, meistens Frauen und Kinder aber auch Väter die wussten das sie Ihren Verwandten vielleicht nie wieder sehen werden.
    Die Flotte flog langsam und sicher zu ihrem Zielort der Glimmerleere.

    "Achtung hier spricht Imperator Alphagene, an alle Einheiten wir werden in wenigen Minuten auf dem Planeten eintreffen, ich bitte euch zu den anderen in der Wüste vorzustoßen die Koordinaten sind: 04:06:008, ich werde derweil noch eine Runde über den Veridia Dschungel drehen, denn dort wird nach unserer Ankunft das nächste Ziel sein, Over".

    Einige Minuten später landete die mächtige Flotte in der Glimmerleere um dort auf weiter Befehle zu warten.
    Während dessen überflog Alphagene den Veridia Dschungel, als er nach einiger Zeit nichts interessantes entdecken konnte beschloss er zurückzufliegen, als plötzlich eine schwere lila farbiger Teslakugel seinen Imperialkreuzer traff und die rechte Seite schwer beschädigte. Plötzlich erhellten weitere Teslakugeln den Himmel und traffen den Imperialkreuzer. Voller Panik betätigte Alphagene sämtliche Schutzvorrichtungen....leider zu spät.....der Imperialkreuzer stürzte mitten im Veridia Dschungel ab.

    Seit zwei Tagen fuhren nun Silva, Mondra und die Besatzung eines Mammutpanzers mit einem Mammutpanzer durch die Glimmerleere. Während diesen zwei Tagen ist nichts Besonderes passiert. Hin und wieder waren am Himmel große Vögel zu sehen groß genug das ein Mensch auf ihnen reiten kann. Aber sie kreisten für ein paar Sekunden über ihnen und drehten dann ab so als ob sie wüssten dass sie kein gutes Futter abgeben würden. Silva wechselte sich mit der Besatzung des Panzers bei steuern des Ungetüms ab. Er hatte Mondra mal kurz erlaubt ihn zu steuern. Als er ihr dann zeigt wie man mit ihm schießt wollte sie dies unbedingt testen. Also schoss sie auf den nächst besten Felsen und die Railguns taten ihre Arbeit perfekt. Der ungefähr 25 Meter große Fels wurde in Stücke gerissen. Die einzelnen Trümmerstücke regneten auf die Landschaft nieder. Silva musste sich unter seiner Railgun vor den Trümmerregen schützen. „Machen sie das nicht noch einmal!“ zischte er wütend zu Mondra die anscheinend mit eigenen Augen die Zerstörung sehen wollte weshalb sie aus dem Turm rausguckte. Ansonsten war ihre Reise durch die Wüste relativ unspektakulär. Am Morgen des zweiten Tages ihrer Reise sollte sich Silvas Wunsch das endlich was spektakuläres Geschehen sollte in Erfüllung gehen. Die Sonne wurde teilweise von einer Wolke aus Schiffen verdunkelt. Alle landeten in der Glimmerleere. Klar! Die Wüste eignete sich gut als Landeplatz. Silva schüttelte den Kopf „Das muss Alphagenes Flotte sein.“ Flüsterte Mondra. „Schön, nur sollte eine Raumflotte im Orbit des Planeten stationiert sein und nicht auf dem Planeten landen. Außer natürlich sie transportieren große Truppenverbände dann kann ich seine Reaktion verstehen.“. Als Silva Mondras Gesichtsausdruck sah rollte er mit den Augen und sagt etwas freundlicher „Ich respektiere natürlich seine Hilfsbereitschaft und das er uns sofort eine so große Flotte schickt. Mit deren Hilfe können wir diese Operration sofort zu ende bringen.“. Silva schaute noch einmal gen Himmel und sah wie sich ein Imperialkreuzer aus der Masse löste und über sie hinweg flog. „Er scheint was in diesen Dschungel zu suchen.“ Sagte Silva und zeigte mit dem Finger in Richtung Horizont wo sich er Dschungel schon leicht abbildete. „Na ja er wird wissen was er da tut.“. Silva öffnete einen Funkkanal zu Polaski „Bitte klär die gelandeten Kommandeure des Imperators Alphagene über unseren Zustand auf.“. Dann drehte er sich zu Mondra um und brüllte „Worauf warten sie noch wie haben eine Mission zu erfüllen!“. Dann setzte sich der Mammut in Bewegung.

    Das Meer rauschte. Er spürte wie er mit dem Gesicht halb im Sand lag. Der Sand war weich und warm. Das Rauschen des Meeres wirkte beruhigend auf ihn. War er tot? Nein, er lebte noch er vernahm nämlich Schritte. Die Person ging am Ufer entlang. Dann stoppte die Person. Sie keuchte und rief dann laut „Papa komm schnell hier liegt jemand.“. Aus der Ferne konnte Averru hören wie jemand antwortete „Ich komme, aber wehe es ist nur wieder ein Tier.“. „Nein es ist ein Mann.“. Waren das Menschen? Der Engel hörte wie jemand eilig auf ihn zukam. Dann stoppten die Schritte „Beim heiligen Dakar.“ Hauchte der scheinbare Vater des Kindes. „Papa, was ist das?“. Jemand berührte sanft seinen Hals. Der Vater suchte nach dem Puls. „Schnell gehe zum Roc und hol die Medizinische Ausrüstung.“. Sagte der Vater ruhig. Dann hörte Averru nur noch wie das Kind sich entfernte. „Keine sorge Engel du bist in Sicherheit.“ Sagte der Vater leise. Averru wollte antworten aber er konnte es nicht. Er konnte nur hören was um ihn herum geschah. Anscheinend befand er sich in eine Art Koma zustand. Egal in welchen Zustand er war er wollte Kontakt aufnehmen. „Ich habe alles Mitgenommen Papa. Auch eine Trage damit wir ihn besser zum Roc transportieren können.“. „Gut gemacht. Reich mir bitte die Schienen und die Bandagen. Der Engel hat schwere Verletzungen am linken Bein und am rechten Arm. Sein rechter Flügel ist auch gebrochen aber ich will nicht an diesem hantieren.“. Das Kind kicherte „Sollte das nicht lieber Risha erledigen?“. „Ich leiste ja nur erste Hilfe. Hilf mir mal bei der Trage.“. Averru spürte wie die beiden ihm auf die Trage hievten. „Der ist verdammt schwer. Warum trägt er auch eine so schwere Rüstung?“. Averru konnte sich nicht dran erinnern das er sich ein Rüstung angezogen hatte. Genau genommen wusste er noch nicht einmal wie er aus dem Schiff kam. Anscheinend hatte er eine Gehirnerschütterung und konnte sich nicht erinnern. „Mach ihn da fest und achte drauf dass er nicht runter fällt.“. Gab der Erwachsene von sich. Averru spürte wie die beiden die Trage an dem Roc befestigten. Dann spürte er die peitschende Luft. „Wir bringen ihn am besten nach Taj-Nar.“.

    Alckechin lag auf einer Decke aus weichem Moos. Er wusste nicht wie lange er geschlafen hatte. Es stand jedoch fest das ein paar Tage gewesen sein müssten. Müde stand er auf und ging durch das dichte Unterholz. Dieser Wald war so schön und friedlich und doch war er so kalt. Irgendetwas stimmte hier nicht. Er wusste nicht ob sich hier eine Gruftwelt befindet aber auszuschließen war es nicht. So lange aber niemand in dieses Höhlengewölbe eindringen würde wären sie noch sicher. Alckechin schüttelte den Kopf. Er musste weiter. Jedoch kam er nicht dazu weil ein Brummen die Stille des Waldes unterbrach. Durch das Blätterdach erkannte er wie ein Imperialkreuzer über den Wald flog und von Teslakugelwerfer abgeschossen wurde. Alckechin folgte dem abstürzenden Schiff. Er hörte wie es zu Boden krachte. Nach wenigen Minuten befand er sich an der Absturzstelle. Alckechin kletterte in das Wrack um nach Überlebenden zu suchen. Das stellte sich als sehr schwierig heraus da sich das Innere durch den Aufprall verformt hatte. Nach ein paar Minuten fand er jedoch einen Mann und zog ihn ins Freie. Anscheinend war er bewusstlos. Wieder flog ein Schiff über den Dschungel. Alckechin stöhnte. Er konnte jetzt nicht noch mehr Probleme bekommen. Er war zwar erst verwundert dass dieses Schiff nicht auch abgeschossen wurde aber womöglich störte es die Systeme der großen Verteidigungsanlagen. Alckechin konzentrierte wieder eine große Menge an positiver Weltenmagie. Dies war die einzige Möglichkeit das Schiff zu zerstören. Jedoch hatte er nicht genügend Zeit größere Mengen zu konzentrieren. Er wollte gerade den Blitz abfeuern als er erkannte dass es sich um Wildcats Schiff handelte. Erleichtert atmete er auf und blickte zu dem Mann herunter „Sie sind in Sicherheit.“ Murmelte er. Er wusste nicht dass dieser Mann der Imperator Alphagene war. Das Schlachtschiff landete.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  12. #27
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    So langsam verzog Mondra echt das Gesicht.
    "Mammutpanzer, man hätte ihn Schneckenpanzer nennen sollen", dachte sie mürrisch.
    "Ok, die Geschütze waren schon echt beeindruckend", sie grinste breit, als sie an das erschrockene Gesicht von Silva dachte, dass er machte als die Gesteinsbrocken vom Himmel regneten.
    Leider war es das einzigste Spektakuläre an der seid 2 Tagen andauernden Fahrt, durch die Wüste.
    Bis sie dann endlich außer den Vögeln am Himmel den Flottenverband von Alphagene entdeckten.
    Ein Imperialkreuzer scherrte aus dem Verband aus und flog über den schon sichtbaren Dschungel, ob es Alphagene selber war?
    Mondra zog die Augenbrauen zusammen, aber schrack im nächsten Moment zusammen, weil Silva sie anbrüllte.
    Sie schaute ihn erzürnt an und frug ihn.
    "Sehn sie eventuell das ich hier am Steuer sitze? Also brüllen sie gefälligst nicht so herum. Schieben sie ihren Panzer doch von hinten an, vielleicht macht er ja dann mal ein paar KM mehr in der Stunde."
    Silva öffnete kurz den Mund und Mondra war schon auf ein Donnerwetter gefasst, doch er schloss ihn wieder, schob den Soldaten vom Steuer weg und versuchte nun verzweifelt mehr an Fahrt aus dem Panzer heraus zu bekommen.
    Mondra grinste nun unverholen, angesichts der vergebenen Mühe.
    Sie beschloß nun ganz einfach, neben den Panzer her zulaufen und zu schaun wann der Imperialkreuzer wieder über sie hinweg fliegen würde.
    Nach 1 Stunde begann sich Mondra zu sorgen, das Schiff tauchte immer noch nicht am Horizont über ihnen auf, irgend etwas musste passiert sein.
    Sie wartete kurz bis der Panzer fast an ihr vorrüber war ergriff die Sprossen hinten und kletterte während der Fahrt wieder auf.
    "Silva, ich glaub man hat den Imp. abgeschossen, da stimmt was nicht er hätte von seinem Erkundigungsflug schon längst zurück sein müssen."
    "Verdammte Zivilisten." Brüllte Silva, aber nahm umgehend mit Polaski Verbindung auf und frug nach wann die letzte Funkverbindung zu dem Imperialkreuzer gewesen ist.
    Mondra bekam mit wie am anderen Ende gesagt wurde, dass Alpaghene angegriffen wurde und die Funkverbindung mit einen Mal abgeschnitten war.
    Nun fluchte sie und hätte diesen Panzer am liebsten mit seiner eigenen Railgun, nach vorne katapultiert, sie überlegte Fieberhaft was zutun wäre.
    Wildcat? Nein, Perry und auch Quake würden es ihr nie verzeihen, würde man Wildcat über den Dschungel abschiessen!
    Aber blieb eine andere Wahl, außer Wildcat und Fiona würde keiner so schnell Alckechin und Alphagene aufspüren können.
    Also nahm sie erst zu ihrer Schwester Kontakt auf und teilte ihr mit, dass dort ein Imperialkreuzer abgeschossen wurde.
    Es dauerte nicht lange, da bekam sie Antwort von Wildcat das sie die Absturtzstelle gefunden habe und nun landen würde.
    "Ich habe auch Alckechin, Schwester!" Meldelte sie sich, " ich nehm beide auf nun.
    Nur weigert sich Alckechin an Bord der Sol zu gehn und Alphagene will zu seiner Flotte."
    "Erfülle ihnen die Bitte, wir brauchen Alphagene wie auch Alckechin an der Front, Wildcat.
    Ich werde nun schaun was mit Averru geschehn ist, damit wir wissen wo er ist."

    So versuchte sie sich nun auf Averru zu konzentrieren, sie machte sich gerade um ihn besonders große Sorgen, war er noch rechtzeitig aus dem Schiff gekommen, bevor es explodierte?
    Es dauerte eine Weile bis die Bilder klar wurden, es war als wäre er nicht bei Bewusstsein, aber dann sah sie wie man ihn auf eine Bahre legte, zwei fremde Wesen halb Mensch halb Katze trugen ihn fort.
    Man hatte ihm eine Schiene angelegt, oh nein einer seiner Flügel war gebrochen.
    Vorsichtig drang sie weiter in Averrus Geist ein und frug ihn nun sanft, ob er wüsste wohin man ihn bringen würde.
    "Was sind das für Wesen? Sind das die Leoniden?" Frug sie ihn.
    "Mondra? Ja, das sind Leoniden, ich nehm zwar alles wahr um mich herum, aber ich schaffe es nicht mich bei ihnen bemerkbar zu machen.
    Bin ich Tod?"
    "Nein Averru sie leben, vielleicht eine Art Schock, wissen sie wohin man sie bringt?"
    "Ja sie sagten was, dass sie mich nach Taj-Nar tragen wollen!"
    "Gut ich werde es Silva mitteilen. Und brechen sie sich nicht den anderen Flügel auch noch, mein Lieber, dass werde ich tun wie ich sehe haben sie ihre Rüstung an, wenn das der Grund gewesen ist wieso sie einfach aus dem Firehawk gesprungen sind, jage ich sie wenn wir das überstanden haben quer durch die Steinwüste, dass schwöre ich ihnen."

    SIlva der noch nie mit bekam wie Mondra im Geist Verbindung mit anderen aufnahm, seufzte verzweifelt und brummte nur.
    "Jetzt schläft sie auch noch einfach ein, so deutlich muss sie mir auch nicht zeigen, wie langsam wir vorran kommen!"
    Mondra öffnete nach einer Weile wieder ihre Augen und berichtete Silva alles, dieser schaute sie nun ein wenig verwirrt an.
    Sie kannte diese Reaktionen von Menschen die rein realistischer Natur waren, meist glaubten sie einem nicht einmal, dass sie fähig waren mit anderen telepathische Verbindungen aufnehmen zu können.
    Doch Silva gab ohne nachzufragen Polaski bescheid das man Alphagene gefunden hatte.
    Und das Averru leben würde und von den Leoniden nach Taj-Nar gebracht würde auch das er schwer verletzt sei.
    Dann blickte er Mondra an und meinte zu ihr.
    "Dann wollen wir mal nachsehn, was Alphagene abgeschossen hat."
    Sie nickte nur stumm und versuchte sich nicht ausmalen zu wollen, was sie dort erwarten würde.


    "Ich fliege jetzt mit Fiona in Richtung Wälder und suche dort weiter nach den Anderen, ich melde mich später wieder."
    "Mama, steige auf eine Höhe von 500 Meter, aktiviere den Holobildschirm und zeige mir die Scannanalyse der Wälder."
    Auf dem Holobildschirm erschien ein dreidimensionales Bild der Wälder wohin sie unterwegs waren.
    "Wie dicht sind die Wälder, gibt es Lichtungen die groß genug zum landen sind Mama?"
    "Nein Wildcat, keine Landemöglichkeiten der Wald ist zu dicht, er gleicht dem Dschungel auf Diramondra aber für dich, Kitanja und Stied ist es möglich ohne Probleme voran zukommen, sollten wir dort jemanden orten. Suchtrupps würden Stunden brauchen um zu jemanden vorzudringen, wir allerdings haben mehr Möglichkeiten. Sollten wir Alckechin finden, brauche ich nur am Waldrand zu landen, du reitest mit Stied rein und nimmst Kitanja mit. Ich werde über den Bäumen fliegen, so mit dir Kontakt halten und dich über eventuelle Gefahren informieren."
    "Das erinnert mich an die Jagd auf Helikron und Edgar diesen riesigen Eber der plötzlich hinter mir stand." kicherte sie.
    "Dann solltest du deine Schwester informieren damit sie nicht umsonst den Weg zum Wald machen. Wildcat schau mal da ist ein Lager mit Jägern und anderen Geländefahrzeugen, deine Schwester ist mit Sicherheit dort unten."

    "Fiona verringere die Geschwindigkeit auf Minimum und gehe auf 50 Meter runter. Ich informiere eben Perry daß ich Haures und Isaac gefunden habe, auf dem Weg zu den Wäldern bin und dort weiter suche. Öffne einen Kanal zur Kommandobrücke der SOL."
    Kurz darauf sah sie Perrys lächelndes Gesicht und neben ihm Bulli.
    "Was macht die Suche Liebes, ist alles ok?"
    "Ja alles ok, ich habe Haures und Isaac gefunden, beide bewusstlos, Isaac hat leichte Verbrennungen, Haures ist im Laderaum bei Stied und Isaac in meinem Zimmer. Mondra ist am Leben und hoffentlich unverletzt. Fiona hat so eben unter uns ein Lager entdeckt wo Jäger und andere Geländefahrzeuge zu sehen sind."
    "Das sind gute Neuigkeiten und wo willst du als Nächstes suchen?"
    "Ich bin in Richtung Wälder unterwegs und hoffe dort Alckechin zu finden, ein Scann der Wälder hat ergeben, das diese der reinste Dschungel sind, wie auf Diramondra mit einem Unterschied es gibt keine Lichtung wo man landen kann. Es gibt nur eine Möglichkeit und zwar daß ich mit Stied rein reite und Kitanja mitnehme. Bondy bleibt bei Fiona und passt auf Isaac auf, sie unterstützt mich aus der Luft und gibt mir Bescheid."
    "Gut, dann nimm zu Mondra Kontakt auf und richte ihr aus das du diesen Auftrag nach Rücksprache mit mir ausführst. Sollte deine Schwester etwas dagegen haben, ich weiß ja wie gerne sie diskutiert, möchte sie sich bei mir melden."
    Der belustigte Unterton in Perrys Worten war kaum zu überhören und Wildcat musste grinsen.
    "Ich melde mich wieder bei dir wenn ich ihn gefunden habe und rede jetzt mit Mondra."
    "Tu das Liebes und sei vorsichtig."

    Sofort nahm Wildcat Kontakt zu Mondra auf, sie wusste jetzt schon daß ihre Schwester dagegen protestieren würde, aber der Auftrag kam von Perry persönlich und sie würde auf ihn hören müssen.
    "Mondra ich habe nach Rücksprache mit Perry den Auftrag bekommen in die Wälder zu reiten und Alckechin dort raus zuholen wenn ich ihn gefunden habe, Fiona unterstützt mich aus der Luft bei meiner Suche, während Bondy auf Isaac aufpasst damit er keine Dummheiten macht sollte er wach werden. Du weißt wie schwach Alckechin ist und das er beim Aufeinandertreffen mit seinem Bruder Phyrexian nicht den Hauch einer Chance hat. Wenn wir Alckechin an seinen Bruder verlieren sterben wir alle, das waren eure Worte, bevor ich zu meiner Mutter ging und sie um Hilfe bat. Ich mache mich jetzt auf den Weg denn die Zeit drängt und der Dschungel ist sehr dicht."
    "Mama steige auf 500 Meter, wir überfliegen die Wälder zuerst in westlicher Richtung und beginnen dort mit unserer Suche nach Alckechin. Lege mir bitte den Scannbericht der Wälder auf den Holobildschirm. Gibt es dort mögliche Lichtungen auf den man landen kann Mama?"
    "Nein Wildcat, im Gegensatz zum Dschungel auf Diramondra gibt es hier keine einzige Lichtung aber es gibt eine Möglichkeit das zu ändern. Du weißt ich wurde eigentlich als Kampfschiff gebaut und verfüge somit auch über zahlreiche, sehr wirkungsvolle Waffen. Schau mal her."
    Eine Konsole mit einen Holobildschirm aktivierte sich, auf denen unterschiedliche Waffen zu abgebildet waren und zusätzliches anderes Zubehör was Wildcat noch nie in ihrem Leben zuvor gesehen hatte.
    "Mama was sind das für Waffen und Ausrüstungsgegenstände?"
    "Moment Kleines, das erkläre ich dir jetzt."
    "Auf der linken Seite des Holobildschirmes ist die Munition abgebildet und auf der rechten die Waffen über die ich verfüge. Zum aktivieren der jeweiligen Waffe tippe kurz auf das Symbol am Holobildschirm.
    "Der Reihe nach sind das Solargeschütze, Partikelkanonen, Lasergeschütze und ein Thermostrahler.
    Darunter der Schalter aktiviert die automatische Zielerfassung die mit dem großen Holobildschirm gekoppelt ist."

    "Da wir nicht landen können wenn wir Alckechin gefunden haben, werden wir uns mit Hilfe des Thermostrahlers eine Lichtung schaffen die groß genug ist. Ein Durchmesser von 50 Metern sollte genügen in etwa 500 Metern Entfernung zu seinem Aufenthaltsort, so brauchst du nur ein paar Minuten mit Stied und Kitanja bis zu ihm. Der Thermostrahler entwickelt eine Hitze die die Bäume zu Asche zerfallen lässt."
    Aufmerksam hatte sie den Ausführungen ihrer Mutter zugehört.
    "So Kleines geh dich umziehen denn wir haben gleich die Wälder erreicht."
    "Da das Dschungelgebiet ist schlage ich vor das du deine grauweiße Jagdkleidung mit den dazu gehörenden Stiefeln anziehst. Nimm zur Sicherheit den Köcher mit den Pfeilen und deinen Bogen mit, du findest sie neben Stieds Box. Wenn du fertig bist mit umziehen erkläre ich dir wie wir uns mit dem Thermostrahler unseren Landeplatz schaffen."
    Wildcat stand auf, ging in ihre Kabine und holte ihre Jagdkleidung. Sie sah kurz zu Isaac, er war noch immer bewusstlos. Wildcat zog den Kampfanzug aus, schlüpfte in die Jagdkleidung und ging ins Cockpit zurück.
    Sie hatten den Rand der Wälder erreicht und überflogen ihn in westlicher Richtung. Noch immer hatten die Wärmesuchsensoren nichts entdeckt als aus großer Entfernung eine helle Lichtkugel über den Bäumen zu sehen war und diese mit einem lauten Knall explodierte.
    " Fiona von wo kam das und wie weit ist das von uns aus weg?"
    "Die Explosion kam aus westlicher Richtung und wir sind 10 Kilometer davon entfernt. Vom Waldrand ausgesehen bis zu diesem Ort sind es 80 Kilometer. Ein uns unbekannter Imperialer Kreuzer wurde dort abgeschossen, wir werden tiefer gehen um die Zielerfassung der feindlichen Geschütze zu unterfliegen, die Absturzstelle bietet genug Fläche zum Landen.“
    Während Wildcat versuchte Alckechin zu telepathisch zu kontaktieren, erreichte Fiona den havarierten Kreuzer.
    "So Kleines wir sind da, schau mal raus."
    Wildcat guckte aus dem Cockpit, unter ihr lagen in einem Radius von 250 Meter Trümmerteile des abgeschossenen Raumschiffes
    Während Fiona landete, ging sie zu ihrer Kabine und rief leise ihre Freundin mit der sie sich auf den Weg zum Laderaum begab. Dort holte sie Stied aus seiner Box und nahm ihren Köcher mit den Pfeilen und Bogen.

    Ein leises Geräusch sagte ihr das Fiona am Rande der künstlichen Lichtung gelandet war. Sie betätigte den Schalter neben der Luke die sich öffnete, schwang sich auf Stieds Rücken und machte sich auf den Weg zu Alckechin. Wenige Minuten später hatte Wildcat mit Stied und Kitanja die großen Trümmerteile erreicht wo mit einem verletzten Mann sprach.
    Er sah erschöpft und müde aus aber war unverletzt was Wildcat freute. Sein Blick allerdings lies sie lächeln, es war wohl ein etwas für ihn ungewöhnlicher Anblick sie statt in einem Kampfanzug in Jagdkleidung zu sehen und dazu noch mit Pfeil und Bogen auf dem Rücken.
    Sie blieb mit Stied neben ihm stehen.
    "Meine Mutter wartet auf uns“, und wies mit ihrem Arm in die Richtung aus der sie gekommen war.
    Sein irritierter Gesichtsausdruck sprach Bände und sie musste sich das Lachen verkneifen.

    "Das erkläre ich ihnen während des Rückfluges zur SOL, Isaac und Haures befinden sich ebenfalls an Bord, beide sind ohne Bewusstsein."
    Mit Alckechins Hilfe bekamen sie den Verletzten aufs Pferd und führt es mit ihm zusammen zu Fiona zurück während Kitanja ihr folgte. Der Schott ihres Raumers öffnete sich automatisch, als sie das Schiff erreichten. Alckechin schaute sich erstaunt um.
    Wildcat brachte Stied in seine Box und dann hoben sie den Verletzten vom Rücken des Pferdes.

    Ihn bringen wir schnell in die Krankenstation, wir sollten ausreichend gerüstet sein um mit seinen Wunden fertig zu werden. Für Haures kann ich nichts tun, ich habe ihn mit Isaac zusammen ohne Bewusstsein in der Wüste gefunden. Normalerweise hätten sie diesen Absturz nicht überlebt, aber da Haures negative Weltenenergie rufen kann wird es ihm gelungen sein diese umzuwandeln was ihn wohl zu viel Kraft gekostet hat. Isaac ist in meiner Kabine Alckechin, falls sie ihn sehen möchten. Sie können wahrscheinlich eher für beide etwas tun als ich. Sollten sie etwas brauchen finden sie mich im Cockpit, ich muss Kontakt zu meiner Schwester und zu Perry aufnehmen, dass ich sie gefunden habe."
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  13. #28
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Seit zwei Tagen irrte Argus nun schon durch das Labyrinth aus dunklen Gängen. Er hatte seit den zwei Tagen nicht mehr geschlafen jedoch wagte er sich nicht sich hin zu legen. Dafür war dieser Ort viel zu unheimlich. Argus hatte immer das Gefühl das irgendwas hinter ihm war. Doch immer wenn er sich umdrehte war da nichts. Das Schlimmste an seiner Situation war wohl das sein Akku für die Schulterscheinwerfer nur noch für sechs Stunden halten würden. Während er durch die Gänge irrte betrachtete er sich die Seltsamen Gebilde an den Wänden. Die meisten sahen Human aus. Auch wenn darunter Echsenmenschen und Leoniden waren. Aber alle hatten eines gemeinsam. Ihre Körper waren entsetzlich entstellte. Bei manchen dieser Kreaturen waren der Rücken aufgeplatzt und Tentakeln ragten raus. Er betrachtete eines der Wesen genauer. Die Haut war an vielen Stellen aufgerissen und von einer merkwürdigen Kruste bedeckt. Eine Mischung aus geronnen Blut und Metallsplittern. Der Arm war anscheinend gebrochen und aus der Bruchstelle ragte eine riesige Klaue raus. Sie war so lang das sie den Boden berührte. Das Genick des Wesens war anscheinend gebrochen. Der Kopf hing deshalb nach hinter. Aus der Bruchstelle wuchs ein Fleischklumpen der anscheinend das Loch verschließen sollte. Argus schauderte es. Das einzige was ihn davon abhielt diese Wesen mit einer Faust zu zerstören war die Tatsache dass es eine Statue war. Angewidert ging er weiter. Argus betrat eine riesige Halle. Sie war groß genug das dort ein Imperialkreuzer manövrieren konnte. In der Mitte der Halle war eine Erhöhung auf der eine Art Altar stand. Argus ging darauf zu. In der Halle standen riesige Kreaturen. Sie hatten das gleiche Aussehen wie die Wesen in den Gängen. Nur sahen sie so als ob sie schon immer so waren wie jetzt. Sie hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit Haures. Einer der Kreaturen hatte sein Maul offen. Man konnte eine Art Kanone in seinem Mund erkennen. Argus wollte gar nicht wissen mit was die originalen Abbilder schießen. Er ging weiter auf den Altar zu. Als er davor stand war er überrascht. Dieser Altar war eine Art Steuerkonsole. Er wischte den Staub weg. Mehrere Holoplattformen erschienen. Argus traute sich nicht einer der Symbole zu berühren. Wer weiß was dann geschehen würde. Argus gab wieder ein paar Befehle in seinem Armcomputer ein und scannte die große Halle. Die Ergebnisse waren nicht besonders viel versprechend. Argus seufzte und drehte sich um. Er stieg von der Erhöhung runter als er über einen Knochen stolperte. Er fiel unsanft zu Boden. Argus drehte sich um und sah wie einige der Knochensplitter auf den Altar zu flogen. Schnell stand Argus wieder auf und sprang in Richtung des Altars. Er versuchte alle Knochenfragmente zu fangen bevor sie auf dem Altar landeten. Er bekam alle zu fangen außer eines. Und ausgerechnet das eine Stück fiel auf eine der Holoplattformen. „Verdammt.“ Fluchte Argus. Er vernahm ein leises Summen. Er sah wie die Lichter angingen und der ganze Raum in einem lila Licht getaucht wurde. Dann sah er wie die Statuen die Augen aufmachten. Die Monster brüllten und schüttelten die Zentimeter dicken Staubschichten von sich. Wie dumm von ihm. Argus hätte wissen müssen dass die ganzen Wessen hier keine Stauen waren. Sie waren nur voller Staub. Verärgert über seinen Fehler drehte er sich um und rannte in einer der Gänge. Argus hörte nur noch wie einer der Bestien laut brüllte. Hinter ihm gingen die Lichter an und synchron mit dem Licht öffneten die anderen Wesen die er zuvor in den Gängen gesehen hat die Augen. Hinter ihm stolperten die Wesen aus den Nischen und er hörte wie sie ihn verfolgten. Er nahm eine Granate und machte zog den Stift heraus und warf sie nach hinten. Argus hörte wie sie detonierte. Während er rannte blickte er hinter sich sie verfolgten ihn nicht. Aber das war für ihn kein Grund stehen zu bleiben. Er bog um eine Ecke und lief direkt in die Arme eines der großen Wesen die er in der großen Halle gesehen hatte. Die Kreatur brüllte. Argus nahm seine Railgun die er auf dem Rücken trug und feuerte. Die Schüsse trafen das Wesen in den Bauch. Argus erschrak. Verfaulte Gedärme platschten zu Boden. Was ihn aber noch mehr schockierte war die Tatsache das es der Bestie anscheinend egal war wie schlimm es verletzt war. Es öffnete sein Maul und Licht sammelte sich an der Kanone. Argus sprang zur Seite als ein Lichtstrahl ein Brandloch in die Wand fraß. Jetzt wusste er mit was die Kreaturen schossen. Gegen Plasma war er nicht geschützt. Er machte eine weitere Granate scharf und warf sie in das Maul des Ungetüms als es wieder nach ihm schießen wollte. Die Granate detonierte und zerfetzte den Kopf des Ungetüms. Zitternd ging es zu Boden. Argus hatte keine Zeit sich das Wesen genauer zu betrachten. Er kletterte über es und sah wie ein paar der kleineren Wesen. Ihre Waffen auf ihn richteten. Anscheinend spürten sie auch keine Angst. „In was für einer Hölle bin ich da gelandet?“ Stöhnte Argus.



    Unter Silva und Mondras Füßen bebte die Erde... jedoch so schnell wie es kam verschwand es auch.
    „Was war das ein Erdbeben?“ Mondra blickte Silva mit großen Augen an als sie ihm diese Frage stellte. Sie schnappte sich das Lasergeschütz und beobachte argwöhnig den Boden. Silva selber konnte ihr diese Frage nicht beantworten aber es war kein normales Erdbeben soviel war sicher.
    Dann brach eine Kreatur aus dem Boden heraus. Sie sah aus wie eine Metallene Schlange. Sie hatte zwei Arme mit großen Sichelförmigen Klauen.
    „Was zum Teufel ist denn das?“ Schrie Silva und richtete seine Railgun auf das Objekt und schoss mehrere Male bis es zu Boden ging. Silva rümpfte die Nase als er die verfaulten Organe sah. Aus dem Loch das die „Schlange“ hinterlassen hatte kletterten weitere Wesen raus. Es waren die Wesen die Argus in den Gängen gesehen hatte. Silva mähte alle mit einer Salve nieder. Jedoch strömten weitere Kreaturen aus dem Loch. „Es sind zu viele.“ Schrie Silva. Er gab dem Mammut den Befehl zum Rückzug und sprang dann auf ihm. Mondra deckte die nachströmende Flut mit Laserfeuer ein.
    „Was sind das für Wesen? Die reinste Ausgeburt der Hölle!" Mondra blickte schaudernd auf die immer weiter nachströmenden Wesen und schoss was das Geschütz hergab.
    „Keine Ahnung.“ Knurrte Silva. So was konnten sie nicht gebrauchen. Einer der großen Kreaturen kam aus dem Loch geklettert. Der Mammut mähte ihn direkt nieder. Mit einer Salve aus Raketen stoppt er den Vormarsch. Aus dem Rauch stapften immer weiter neue Kreaturen heraus.
    Sie schienen keine Angst zu spüren. Mondra und Silva deckten die Kreaturen mit ihren Waffen ein. Lange würden sie dies nicht mehr durchhalten.
    "Wir brauchen dringend Verstärkung aus der Luft, Silva. Bitte rufen sie die Flottenverbände von Alphagene zur Hilfe, die werden immer mehr und die Munition wird nicht mehr lange halten." Mondra brüllte gegen den Lärm der Geschütze an.
    "Verdammte Höllenbrut, nehmt das und das!" Mondra feuerte zielgenau einen nach der anderen Kreatur ab und es schien als würde für 1 von ihnen 2 neue erscheinen.
    "F***...ich glaube das hier wird unser Armageddon werden!"
    Mondra schnappte sich nun eine der Railguns leise vor sich herfluchend schoss sie weiter auf die ihnen folgenden Kreaturen.
    Silva schaute die Frau nun erstaunt an, die wie besessen alles abschoss was sich bewegte.
    "Was ist, Silva, ich hab nicht vor den Löffel heute schon abzugeben."
    Fauchte sie ihn an und schoss auf etwas das aussah wie eine Mischung aus Haures und einem Zyklopen.
    "Haben sie noch Waffen bei sich Mondra?" Brüllte ihr Silva fragend zu.
    "Ja aber ich bezweifle es, dass wir mit meinen Laserpistolen und der Armbrust viel anfangen können Silva!"
    Schrie sie gegen den Lärm zurück.
    "Armbrust, wer schießt denn heute noch mit einer Armbrust?"
    "Silva es ist nicht irgendeine Armbrust mit gewöhnlichen Pfeilen.. Sie ist Lasergerichtet und sie hat Quecksilberpfeile.. das ein Ion Hg2+ beinhaltet, 1g ist bei einem Menschen schon tödlich, meine Pfeile sind mit 10g, 20g und 50g zu befüllen.
    Aber heute brauchen wir Raketen, Silva und keine Pfeile!"

    Nur wie aufhalten was dort aus der Erde kroch?
    Mondra warf die Railgun hinunter, nahm sich Munition für sie, steckte sich die Taschen voll mit Handgranaten und sprang hinter der Railgun her.
    "Ich werde sie aufhalten, reicht wenn einer stirbt!" Schrie sie Silva an.
    "Sind sie des Wahnsinns, dass ist reiner Selbstmord kommen sie sofort zurück!"
    "Halten sie ihre Klappe Soldat und retten sie ihren A****!"
    Mondra warf 2 Handgranaten in die Menge der Kreaturen, hob die Gailrun auf und lief so schnell sie konnte in eine andere Richtung.
    Sie hatte Erfolg nun liefen die Kreaturen hinter ihr her und ließen den Panzer in Ruhe.
    Sie nahm hinter einem großen Felsbrocken Deckung auf und schoss nun alles ab was auf sie zulief.
    Größere Gruppen ließ sie erst nah genug heran kommen und warf dann die Handgranaten auf sie zu.
    Sollte dies ihr Todestag sein, so würde sie alles mitnehmen was sie noch in die Hölle mit nehmen konnte.
    Geändert von Mondra_Diamond (16.09.2012 um 10:40 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
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  14. #29
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    Wildcat verlies mit Alphagene den Laderaum und brachte ihn zur Krankenstation wo sie sich um seine Verletzungen kümmerte, während Alckechin bei Haures blieb. Sie hatte gerade den letzten Verband angelegt als eine leichte Erschütterung des Erdbodens zu spüren war.

    "Mama, was war das gerade?"
    "Jedenfalls kein Erdbeben meine Kleine, die Erschütterung kam aus der Richtung in die der Konvoi unterwegs ist."
    "Meine Schwester, Mama sofort starten wir fliegen zum Konvoi zurück, ich vermute das sie in Schwierigkeiten stecken. Alphagene ich bringe sie jetzt zu Alckechin in den Laderaum zurück, ich muss ins Cockpit zu meiner Mutter."

    Fiona hatte die Triebwerke bereits gestartet und hob ab als sie ein wenig atemlos ins Cockpit kam, setzte sich in ihren Pilotensessel und überlegte kurz.
    "Ganz ruhig Kleines, ich weiß du machst dir Sorgen um deine Schwester, " hörte sie die ruhige Stimme ihrer Mutter.“Wir haben bis jetzt immer alles geschafft, ob Isaac, Haures, Alckechin oder Alphagene."
    "Du hast Recht Mama, ich hoffe wir kommen nicht zu spät. Holobildschirm, Konsole mit dem Display aktivieren."

    Nacheinander aktivierte sie die Waffensysteme auf dem Display und zuletzt die automatische Zielerfassung.
    Nach kurzer Flugzeit sah sie den Konvoi und jene Kreaturen die aussahen als wären sie einem Horrorfilm entsprungen. Wildcat wollte gerade die nächsten Schritte mit ihrer Mutter besprechen als sie sah das Alckechin das Cockpit betrat.

    "Wildcat, Alphagene und ich würden sie gerne kurz sprechen."
    "Einen Moment bitte Alckechin“, ich bin sofort für sie da.
    "Mama übernimm bitte die Steuerung, Geschwindigkeit auf 50% drosseln ich bin sofort zurück."
    Sie folgte ihm in den Laderaum, doch als sie hörte was beide ihr sagten war Wildcat schockiert.
    "Warum bitte wollen sie nicht auf die SOL? Sie sind viel zu schwach um kämpfen zu können, Alckechin, und sie Alphagene sind verletzt. Aber gut wenn ich sie dort unten beim Konvoi absetzen soll dann tu ich das natürlich."
    Sie sah wie sich Alckechin nach Haures umdrehte, jener war wach und hatte ihnen den Kopf zugewandt. Als Wildcat Haures Augen sah bekam sie einen Schreck, sie waren lila.

    "Was ist mit ihm Alckechin?" fragte sie ihn als er sich wieder zu ihr umgedreht hatte.
    Haures kam Alckechins Antwort zuvor.
    "Meine Augen sind lila Wildcat, weil ich in Blutrausch verfalle und mich nur noch mit Mühe kontrollieren kann. Wenn ich die Kontrolle endgültig verliere töte ich alle die in meiner Nähe sind."
    "Wildcat, wir haben den Konvoi gleich erreicht und jene Kreaturen die ihn verfolgen, "meldete sich Fiona deren Stimme nun im Laderaum zu hören war."
    "Mama Schilde aktivieren und Thermostrahler abfeuern, wir helfen dem Konvoi."
    "Alckechin, Alphagene passen sie auf sich auf und Haures dir viel Spaß da unten.
    "Fiona Teleporter aktivieren."

    Kurz darauf war der Laderaum leer, Wildcat ging mit Kitanja zurück ins Cockpit und sah wie Fiona ein weiteres Mal auf eine Schar Kreaturen den Thermostrahler abfeuerte. Wildcat hörte das Brüllen jener die getroffen zu Boden fielen und sah wie eines der größeren sein Maul öffnete und sich ein helles Licht darin sammelte.
    Die automatische Zielerfassung hatte bereits die Waffe erfasst und Wildcat die Partikelkanone abgefeuert noch bevor die Kreatur schießen konnte. Die Kanone die Wildcat im Maul der Kreatur gesehen hatte war verschwunden, pulverisiert als hätte sie nie existiert. Weitere nachrückende Gruppen der Kreaturen wurden von Fionas Solargeschützen vernichtet.
    Doch jetzt musste sie Kontakt zu ihrer Schwester aufnehmen.

    "Ich hoffe ich komme nicht zu spät zur Grillparty“, lies sie ihre Schwester lachend wissen während Fiona erneut die Solargeschütze abfeuerte. "Ich habe Haures, Alckechin und Alphagene dort abgesetzt wo sie hin wollten. Aber jetzt muss ich zur SOL, Isaac abliefern damit sich die Ärzte um ihn kümmern können.
    Ich werde Perry sagen daß er Unterstützung schicken soll und anschließend werde ich noch einmal zu den Wäldern zurück fliegen wo der Imperialkreuzer abgeschossen worden ist. Ich melde mich später wieder. Mama wir fliegen jetzt zur SOL, Isaac abliefern die Ärzte werden schon warten."

    Kurze Zeit später hatte Fiona den Hangar der SOL 1 erreicht und landete. Wildcat stand aus ihrem Pilotensessel auf und Bondy folgte ihr. Sie ging in ihre Kabine, hob Isaac vom Bett und ging mit ihm zum schon offenen Schott wo Bondy bereits wartete. Zusammen verließen sie ihren Raumer und ging zu Perry der bereits mit ein paar Ärzten auf sie wartete. Isaac war jetzt in guten Händen und die leichten Verbrennungen bald nur noch eine schlechte Erinnerung.

    "Bondy, ich danke ihnen für ihre Hilfe, kümmern sie sich jetzt bitte um Hiwa, ein vertrautes Gesicht zu sehen auf der SOL ist ganz gut. Ich werde unten auf Mirrodin gebraucht denn da ist die Hölle los wie sie selbst gesehen haben."

    Perry zog sie in seine Arme ohne sich darum zu kümmern daß Bondy daneben stand.
    "So Liebes nun erzähl was los ist, warum hast du statt deines Kampfanzuges deine Jagdkleidung an und was ist unten auf Mirrodin los."
    "Meine Suche nach Alckechin war erfolgreich, er ist unverletzt. Über den Wäldern wurde ein Imperialkreuzer abgeschossen. Mondra bat mich auch nach dem Piloten zu suchen da sie niemals rechtzeitig dort angekommen würden. Ich fand beide an der Absturzstelle, der Pilot ist verletzt, zum Glück ist Mama gut ausgerüstet und ich konnte seine Verletzungen versorgen. Alckechin und auch der Pilot wollten nicht auf die SOL mit kommen. Kurz vor dem Start zitterte plötzlich der Erdboden aber es war kein Erdbeben auch wenn es erst danach aussah. Ich habe Mama gesagt sie soll sofort starten und zum Konvoi zurück fliegen. Als wir dort eintrafen steckte dieser in einem Feuergefecht mit merkwürdigen Kreaturen die aus dem Boden kamen und immer mehr wurden. Mama hat mit ihren Partikelkanonen und Solargeschützen da unten ein schönes Grillfest veranstaltet, lange werden sie bestimmt nicht mehr durchhalten. Der Konvoi braucht dringend Hilfe Perry und so wie ich meine Schwester kenne wird sie bestimmt wieder einen Alleingang versuchen."
    "Dann sollten wir uns besser beeilen Liebes, komm mit in die Kommandozentrale, wir müssen auch mit Bulli sprechen."

    Kurz darauf waren beide in der Kommandozentrale und Wildcat schilderte Bulli in kurzen Sätzen was sie bereits Perry erzählt hatte. Dieser gab sofort den Start von 300 Space- Jets raus dessen oberste Priorität war den Konvoi zu beschützen und die Kreaturen zu beseitigen.

    "So und jetzt zu uns beiden Liebes, dich beschäftigt doch irgendetwas, was ist es."
    "Es ist der Imperialkreuzer der über dem Dschungel abgeschossen wurde, Perry. Dort unten muss irgendetwas sein. Eine mögliche Basis der Dimir oder ihrer Verbündeten."
    "Du willst danach suchen und sie zusammen mit Fiona dem Erdboden gleich machen, hab ich Recht?"
    "Ja, das habe ich vor Perry, Fiona ist die einzigste die dazu in der Lage ist mit ihren Waffen."
    Perry sah sie einige Minuten lang an bevor er etwas sagte.
    "Na gut du darfst aber vorher zieh ich dir deinen Kampfanzug wieder an und wehe ihr beide kommt mir nicht in einem Stück zurück."

    ~~~~
    „Verdammt!“ knurrte Silva. Niemand würde in seiner Anwesenheit noch einmal den Helden spielen und dabei drauf gehen. Der Mammut schoss wieder in die Masse. Er riss zwei große Löcher in sie hinein die sich aber wieder fühlten. Silva zielte mit seiner Railgun auf eines der Wesen das auf ihn zusprang. Doch das einzige was die Waffe machte war bedrückend zu Klicken.
    „Na super.“ Brachte Silva noch raus als das Wesen ihn schon umwarf. Knurren rammte es einer der grotesken Klauen in Silvas linken Unterarm. Schmerz durchzuckte Silvas Körper. Er blinzelte und drückte die Waffe gegen den Kiefer der Kreatur. Das Wesen sabberte. Silva riss seine Railgun herum und rammte sie dem Wesen in den Bauch. Es zuckte nur kurz zusammen. Silva verlor aber keine Zeit. Mit einem kräftigen Tritt verlor die Kreatur das Gleichgewicht und fiel vom Panzer. Er nahm eine Granate und macht sie scharf. Sein linker Arme pochte vor Schmerz. Er warf die Granate in die Flut von Kreaturen. Dann holte er eine Sprühflasche mit Desinfektionsmittel raus.
    Silva schüttelte sie und sprühte damit die Wunde voll. Er verzog keine Mine für Schmerz war dies nicht der richtige Augenblick. Silva nahm diesmal alle Blendgranaten die er zur Verfügung hatte. Er machte alle Gleichzeitig scharf und warf sie in die Masse. Dann wandte er sein Gesicht ab. Er hörte wie sie detonierten. Dann zog er sein Schwert und sprang vom Panzer. Er wusste das ihm wenig Zeit blieb deshalb rannte er so schnell er konnte durch die Flut. Sie reagierten anscheinend empfindlich auf Licht. Was er aber daraus schloss das sie lange unter der Erde waren. Das würde sich bestimmt bald ändern. So schnell er konnte rannte er durch die Kreaturen. Er bemerkte wie einige der Wesen wieder anfingen zu blinzeln. Mit einem Hechtsprung landete er in einem freien Teil der vor einem Felsen lag. Er landete unsanft auf dem Boden und rollte sich ab sodass er kniend zum stehen kam. Er blickte um sich und sah verdutzt in die ebenso verdutzend Augen eines Devkarin.

    Leise rannte er die Wüste entlang. Ein stiller Jäger der seine Beute verfolgte. Dann blieb er plötzlich stehen, reckte die Nase zum Himmel und schnüffelte in den Wind. „Mensch.“ Zischte der Devkarin und rümpfte die Nase was man unter seinem Widderschädel den er als Maske benutzte nicht sehen konnte. Dennoch interessierte es ihn was ein Mensch unter Tod und Verfall zu suchen hatte. Insbesondere dann wenn er so was noch nicht gerochen hatte. Als er sah das sich eine Armee aus merkwürdigen Kreaturen auf ihn zu bewegte aktivierte er seine Tarnfelder. Nun konnte man ihn schwer erkennen. Der Devkarin verbarg sich so vor den Kreaturen die anscheinend diesen Trick nicht durchschauten. Was natürlich gut für ihn war. Flink und geschmeidig rannte er durch die Masse. Leise kletterte er auf einen großen Felsen. Er konnte den Mensch riechen. Er oder Sie war in seiner Nähe. Wahrscheinlich direkt unter ihm. Er deaktivierte sein Tarnfeld und sprang den Felsen hinunter. Im Flug zückte er seine zwei Pistolen und entsicherte sie. Er landete zwischen den Bestien und dem Menschen. Überrascht schoss er direkt auf die nahenden Kreaturen. Schon nach wenigen Sekunden musste er nachladen. Er lies die leeren Magazine raus fallen und schlug mit den Griffen gegen seinen Gürtel wo weitere Magazine hingen. Sie rasteten ein und er eröffnete wieder das Feuer. Bis die Magazine leer waren dann wiederholte er den Vorgang. Dabei ging er immer wieder ein paar Schritte zurück. Er drehte sich kurz zu dem Menschen um. Es war eine Frau und sie schien überrascht zu sein. „Frau, schiess!“ bellte er knapp. Ob sie ihm gehorchte wusste er nicht denn die Kreaturen waren nun so nah das sie auf ihn zu sprangen. Blitzschnell warf er die Pistolen weg und wechselte zu einer Schrottflinte die an seinem Rücken hing. Er schoss auf die Bestien die sofort zu Boden gingen. Dann hielt er kurz inne. Er sah wie ein Soldat aus den Bestien herausgesprungen kam und neben ihm landete und überrascht in seine Augen schaute. „Verdammt!“ knurrte er leise und nahm eine Granate und aktivierte sie. Aber anstatt sie zu werfen hielt er sie in der Hand. Der Soldat konnte nicht reagieren. Die Granate explodierte mit einem lautem Knall aber anstatt alle zu zerfetzten fanden sich die beiden Menschen und der Devkarin in einer Art Blase wieder. „Was ist das?“ fragte die Frau leise. Der Devkarin drehte sich zu ihr um und sagt kurz und Knapp „Die ist ein Staseschild, Mensch.“. „Und was genau ist den dieses Staseschild?“ warf Silva ein bevor Mondra irgendwas sagen konnte. Der Devkarin seufzte und ging an den Rand des Schildes wo seine zwei Pistolen lagen. „Dieses Schild schützt uns vor allen Einwirkungen von außen. Gleichzeitig kann niemand raus und niemand rein.“. Der Devkarin steckt die Pistolen wieder in die Halterungen. Die Situation gefiel ihm nicht. Er alleine könnte problemlos von diesem Ort fliehen aber mit dem beiden könnte es schwierig werden. Sie waren für ihn eine Last. Er dachte sogar kurz nach sie einfach zu erschießen aber dies wäre nur Munitionsverschwendung. Er könnte sie einfach mit einem Dolch erstechen aber das kostete ihn Zeit. Seufzend drehte er sich wieder zu den Menschen um erkannte das der Mann das Boroswappen auf der Schulter trug. Sofort zückte er eine Pistole und richtete sie auf den Mann. Der hatte anscheinend das Golgariwappen gesehen und hielt ihm wiederum sein Schwert an den Hals. „Boros.“ Knurrte der Devkarin. „Golgari.“ Zischte der Boros. „Meine Güte hört auf damit wir haben zurzeit größere Probleme und einen gemeinsamen Feind.“ Versuchte die Frau auf die beiden einzureden. „Die Frau hat Recht.“ Flüsterte der Devkarin. „Die Frau heißt übrigens Mondra.“ Warf der Mann ein. Der Devkarin schnaubte nur dann lies er langsam seine Waffe sinken. Der Soldat tat es ihm gleich. Jedoch funkelten sich beide weiter an. „Wie lange wird dieses Schild eigentlich noch halten?“ fragte Mondra etwas erschöpft. Ohne sie anzugucken hauchte der, immer noch Unbekannte „Maximal drei Minuten.“. „Du sagtest doch wir sind hier drinnen geschützt oder?“ fragte Silva mit einem grinsen im Gesicht. Der Devkarin nickte stumm. „Da ist perfekt. Ich denke wir werden dies hier doch noch überleben.“. Ohne eine Erklärung abzuliefern tippte er ein paar Koordinaten in seinen Computer ein und schickte diese mit einem Feuerbefehl an Polaski. „Polaski schießen sie mit den Juggernauts auf die gesendeten Koordinaten.“. Ein Bestätigungslicht blinkte auf und Silva drehte sich wieder zu den beide anderen um. „Das Gebiet in dem wir uns befinden wird jeden Moment unter schweres Artilleriefeuer gestellt. Damit dürfte dann unser Fluchtweg gleich frei sein.“. Der Devkarin lud seine Pistolen nach und blickte gen Himmel. Zuerst hörte man ein Grollen was sich dann zu einem Pfeifen entwickelte. Der Lärm der aufschlagenden Artilleriegranaten war gewaltig. Das ganze Gebiet um sie herum wurde förmlich auseinander gerissen. Die Kreaturen die bis vor kurzem Geduldig drauf gewartet haben das der Schild zusammen bricht wurden nun durch die Gegend geschleudert und von den Explosionen zerrissen. Die Druckwellen ließen den Boden erzittern. Dann war alles ruhig. Durch den Rauch konnte man sehen dass sich einige der Bestien wieder erhoben. Der Devkarin pfiff leise anscheinend beeindruckte ihn das. Wieder hörte man ein Grollen und den Pfeifton. Und für ein paar Sekunden wurde die karge Wüste wieder zu einer Flammenhölle. „Sobald der Schild zusammen bricht rennen wir in die Richtung.“ Sagten Silva und der Devkarin gleichzeitig und zeigten auch in die gleiche Richtung. Nämlich genau dort von wo sie gekommen waren.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  15. #30
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    „Mein Name ist Silva.“ Sagte Silva und streckte dem Devkarin zum Gruß die Hand entgegen. Der Wiederum blickte die Hand kurz an und schüttelte sie zögerlich. „Jarad.“ Flüsterte er leise. Dann verschwand der Schild. „Na los setzten wir uns in Bewegung.“

    "Verdammte mist!" Entfuhr es ihr.
    Mondras Munition war zu Ende sie blickte sich um sie musste weg hier.
    Nur wohin dachte sie, aus allen Richtungen kamen nun die Kreaturen auf sie zu, dann sah sie wie Silva auf sie zulief er hechtete auf den Fels hinter dem sie war zu und zugleich hörte sie von oben ein Geräusch als sei jemand über sie.
    Sie blickte nach oben und erschrack als sie wie aus dem nichts aufgetaucht einen Gestalt war nahm.
    Sie blickte in die Maske eine Widders und wollte schon mit ihrem Messer zustechen, als der Mann ihr eine Waffe zuwarf und ihr befahl "Frau schiess!"
    Das musste er ihr nicht 2x sagen Mondra wandte sich den Kreaturen zu und schoss das Magazin leer und dann war auch schon Silva neben ihnen.
    Der Fremde errichtete ein Schild um sie herum, dann blickten sich beide Männer an und zückten die Waffen.
    "Boros" kam von dem Fremden "Golgari" schrie Silva.
    Die beiden begannen doch tatsächlich in dieser brenzligen Situation ein Streitgespräch und hatten gegenseitig ihre Waffen auf sich gerichtet, Mondra war nun sichtlich genervt.
    "Meine Güte hört auf damit wir haben zur Zeit größere Probleme und einen gemeinsamen Feind.“
    "Die Frau hat Recht!" erwiderte der Fremde den Silva als Golgari anschrie.
    "Die Frau heißt Mondra!" Knurrte ihn Silva an, aber beide senkten endlich ihre Waffen auch wenn sie sich weiterhin angifteten.
    "Wie lange wird ihr Schild noch halten?" Frug sie den Fremden.
    "Maximal 3 Minuten noch!" Hauchte er.
    "„Du sagtest doch wir sind hier drinnen geschützt oder?“ fragte Silva mit einem grinsen im Gesicht. Der Fremde nickte stumm. „Das ist perfekt. Ich denke wir werden dies hier doch noch überleben.“
    Ohne eine Erklärung abzuliefern tippte er ein paar Koordinaten in seinen Computer ein und schickte diese mit einem Feuerbefehl an Polaski. „Polaski schießen sie mit den Juggernauts auf die gesendeten Koordinaten.“. Ein Bestätigungslicht blinkte auf und Silva drehte sich wieder zu den beide anderen um. „Das Gebiet in dem wir uns befinden wird jeden Moment unter schweres Artilleriefeuer gestellt. Damit dürfte dann unser Fluchtweg gleich frei sein.“
    Der Fremde lud seine Pistolen nach und blickte gegen den Himmel.
    Während er hoch schaute setzte er für einen Moment seine Widdermaske ab.
    Sie sah langes dunkles ungepflegtes Haar, es hätte sie nicht gewundert wäre es voller Ungeziefer, Mondra kratzte sich unbewusst ihren eigenen Kopf und betrachtete den Fremden weiter, sein Gesicht war blass er hatte spitze Ohren, wie ein Elf und seine Augen waren gelb und schmal wie die einer Schlange.
    Seine Kleidung war eher die eines Jägers und nein er sah nicht wirklich vertrauenserweckend aus.
    Mit all den Waffen die er am Körper trug, außer den Pistolen und der Schrotflinte trug er noch ein kurzes Schwert auf seinem Rücken, er sah eigentlich aus wie ein lebendiges Waffenarsenal. Aber er schien ihre einzige Rettung zu sein.
    Man hörte nun ein dumpfes Grollen, dass sich zu einem Pfeifen entwickelte. Der Lärm der aufschlagenden Artilleriegranaten war gewaltig. Das ganze Gebiet um sie herum wurde förmlich auseinander gerissen. Die Kreaturen die bis vor kurzem Geduldig drauf gewartet haben das ihr Schild zusammen bricht wurden nun durch die Gegend geschleudert und von den Explosionen zerrissen. Die Druckwellen ließen den Boden erzittern. Dann war alles ruhig. Durch den Rauch konnte man sehen das sich einige der Bestien wieder erhoben. Der Fremde pfiff leise anscheinend beeindruckte ihn das. Wieder hörte man ein Grollen und den Pfeifton. Und für ein paar Sekunden wurde die karge Wüste wieder zu einer Flammenhölle. „Sobald das Schild zusammen bricht rennen wir in die Richtung.“ Sagten Silva und der Fremde gleichzeitig und zeigten auch in die gleiche Richtung. Nämlich genau dort von wo sie gekommen waren. „Mein Name ist Silva.“ Sagte Silva und streckte dem Fremden zum Gruß die Hand entgegen. Der Wiederum blickte die Hand kurz an und schüttelte sie zögerlich. „Jarad.“ Flüsterte er leise. Dann verschwand das Schild. „Na los setzten wir uns in Bewegung.“

    Mondra wusste auch nicht wieso sie das tat, sie ergriff gleichzeitig die Hand von Jarad und von Silva und rannte mit ihnen in besagte Richtung los.
    Sie wusste nicht mehr wie lange sie liefen, sie keuchte auf einmal nur noch und ihre Seiten taten ihr weh vom rennen.
    "Bitte ich kann nicht mehr!" Japste sie. "Ich brauche eine kleine Verschnaufspause sie hing mit den Kopf nach unten und atmete schwer.
    Dann riskierte sie einen Blick nach hinten und stellte fest, dass nun der Himmel voller Schlachter und Imperialkreuzer war.
    "Alphagenes Flotte!!" Sie zeigte in den Himmel.
    "Nun werden wir sie wohl endlich los werden."
    "Ja!" Silva schaute nach oben zum Himmel und wies sie an weiter zugehn es wäre noch ein langer Marsch bis zurück zum Lager.
    "Wie viele Tage von hier?" Fragte Jarad ihn.
    " 3 wenn wir gut durchkommen." Er schaute dabei zweifelnd auf Mondra.
    Und diese richtete sich nun wieder auf, sie spürte dass er wohl auf den Lippen hatte mit ihr eher länger.
    "Schauen sie mich nicht wieder an als würde ich alle nur aufhalten, ich bin Agentin und war früher Artistin ich bin vielleicht besser zu Fuß unterwegs wie sie meine Herren, ich habe nur bedenken was unseren Wasservorrat betrifft. Wir haben nämlich keinen!" Knurrte sie die beiden an.
    Jarad grinste, zeigte dabei noch realtiv erstaunlich weiße Zähne, seine Eckzähne waren was länger, was seinem Gebiss etwas Raubtierhaftes gab, wenn man bedachte er musste ewig nicht geduscht haben, denn er roch entsetzlich streng. So waren seine Zähne regelrecht strahlend.
    Jarad griff wieder zu seiner Maske zog sie ab, er zischelte leise was vor sich her, dass sie an das Zischeln einer Schlange erinnerte und schon wirbelte eine kleine graue Wolke aus seinen Haaren hoch.
    "Oh mein Gott!" Mondra schüttelte sich voller Ekel, dass waren Insekten die auf einmal davon flogen.
    "Meine kleinen Freunde!" Sagte Jarad und strahlte dabei. "Sie werden uns zeigen wo wir Wasser finden!"
    "Hoffentlich und sie sollten es echt unbedingt einmal für mehr wie zum trinken benutzen!" Gab Mondra von sich.
    "Wie meinen sie das?" Fragte Jarad sie leise.
    "Genau wie ich das nun sage, sie riechen ein wenig streng!"
    Jarads gelbe Augen schauten sie fragend an, dann roch er an sich und meinte trocken. "Ich finde ich rieche noch ganz gut, wenn man bedenkt wie lange ich schon unterwegs bin.
    Ok ich gebs auf dachte Mondra, soll er ruhig stinken er ist auf alle Fälle sehr nützlich für uns.


    Kurz nachdem Haures, Alkechin und Alphagene runter in den Dschungel teleportiert wurden wünschte sich Alphagene er wäre im Schiff geblieben.
    Haures jedoch rannte in die Menge hinein und wütete um sich wie ein Berserker, alles was sich ihm in den Weg stellte fiel kurz danach tot um.
    Alphagene packte sich eine Railgun die er Boden fand, nahm hinter einem Felsen Deckung und schoß auf die seltsamen Kreaturen, jedoch hielt sein Beschuss nicht lange stand da nach wenigen Schüssen die Railgun nur klickte....sie war leer.

    "So eine Scheiße, jetzt darf ich mit meinem Schwert mitten in die Menge springen und gegen solche Missgeburten kämpfen, da wäre ich lieber bei meinem Absturz gestorben.", maulte Alphagene in die Luft.

    Alphagene blickte sich um, um die Situation einschätzen zu können. Haures machte seine Arbeit gut, Alkechin fand er nirgends.
    Alphagene holte ein paar mal tief Luft, packte sein Schwert und rannte in Richtung Dschungel.

    Haures und Alphagene wütetend ununterbrochen zwischen den Monstern, einige Soldaten von Silva waren auch noch hier um gegen die Ungeheuer zu kämpfen.
    Plötzlich sah Alphagene aus dem Augenwinkel einen Soldaten Silvas vor dem plötzlich ein besonders komisches Wesen stand, es hatte 6 Arme mit Klauen, einen schmalen grünen Kopf der an eine Gottesanbeterin erinnert und einen ca. 1 Meter langen Schwanz mit dem es wild und nervös auf dem Boden herumschlug, sodass sich bei jedem Schlag eine feine Staubwolke vom Boden löste. Der Soldat erschrack fürchterlich und sezte sofort zum Schuß an, als das Monster mit seinem Schwanz blitzschnell nach vorne schellte und dem Soldat mitten ins Gesicht rammte. Der Soldat sackte tot zu Boden.
    Das Wesen drehte seinen wiederlichen Kopf in Richtung Alphagene der erschrocken einen Schritt zurückmachte und gegen einen Baum stieß. Plötzlich rannte das Wesen mit einer irren Geschwindigkeit auf ihn zu, bläulicher Scheim tropfte ihm dabei aus dem Mund, kurz vor Alphagene hielt es an und der Schwanz schellte erneut hervor.
    Im letzten moment rollte sich Alphagene zur Seite, er blickte zum Baum an dem er eben noch anlehnte und sah dort ein klaffendes Loch.
    Alphagene zögerte nicht lange und rannte auf das Monster zu. Dieses war sichtlich überrascht da es nicht mit einem so schnellen Gegenangriff rechnete.
    Blitzschnell zuckte das Schwert nach vorne und durchtrennte Sehnen und Adern im Hals der Bestie, das nun um sich schlug und torkelte bis es schließlich zu Boden brach.
    erschöpft setzte sich Alphagene auf die kalte Erde um kurz zu verschnaufen als plötzlich neben ihm noch so ein Monster erschien.
    Erschrocken hob Alphagene schützend seinen Arm vors Gesicht als das Monster mit seinem Kopf vorschellte und ihm in den Arm Biss.
    Schmerz durchdrang Alphagene´s Körper der ihn fast bewusstlos werden ließ. Sein Das Monster riß ihn mit einem Ruck in die Höhe und schleuderte ihn durch die Luft.
    alphagene wurde schlecht als er einen unglaublich starken Schmerz in dem Arm verspürte wo ihn das Monster eben noch hatte.
    Alphagene flog plötzlich durch die Luft als er mit dem Rücken gegen einen Baum krachte. Er spürte wie es in seinem Rücken krachte und brach. Vor Schmerz stöhnend blickte Alphagene auf seinen Arm.....wo zumindest vorher einer war.....nun war nur noch ein blutiger Stumpf übrig, das Monster riß ihm den Arm ab.
    "Und nun ist mein schlimmster Traum wahr geworden, ich werde allein ziwschen meinen Feinden sterben, solch ein Ende hab nichteinmal ich verdient."
    Kurz erblickte er nocheinmal Haures der nun auch stark angeschlagen war, von Alkechin war noch immer keine Spur.
    Alphagene schrie noch laut auf bevor er das bewusstsein verlor...
    als er seine Augen wieder aufschlug tatste er zu seinen verloren geglaubten Arm.
    Aber, dort war kein Stumpf dort war wirklich ein Arm.
    Er schaute sich um und erblickte Polaski, die nun bemerkte das er wach wurde.
    "Was ist geschehn wo sind die anderen und wieso hab ich wieder einen Arm, der wurde doch abgebissen!" Polaski schaute ihn ernst an und sagte:
    "Sie hatten hohes Fieber und sehr schlimme Fieberfantasien, sie wurden von Wildcat hier hin gebracht, sie sind mit ihrem Raumschiff abgestürtzt.
    "Aber ich kämpfte doch?"
    "Nein, alles nur ein böser Traum, sie lagen die ganze Zeit mit hohem Fieber hier im Lager!"
    Ungläubig sah er Polaski an und sank erschöpft zurück in das Kissen.
    Geändert von Mondra_Diamond (16.09.2012 um 10:51 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
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