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  1. #166
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Millionen von Lichtjahre entfernt, in einem bis dahin nicht entdecktem Sonnensystem, saß eine Gestalt, der Körper in einem weiten Umhang verhüllt.

    Sein Blick war starr aufs Meer gerichtet, ein Meer das genauso unendlich weit schien, wie auf Seevenor, doch dessen korallene Farbe, jemanden eher an blutige Tränen erinnerte.
    Der helle Strand, den die Wellen umspielten, schimmerte wie Perlen in der untergehende Sonne dieses Planeten.

    Lautlos formten seine Lippen einen Namen, trugen ihn stumm hinaus in die Weite des Horizont.
    Für eine Weile verfärbte sich die rote Gicht, in den klaren Ozean, den er von Seevenor her kannte.
    Und vor seinem inneren Auge erschien die Gestalt einer dunkelhaarigen Frau, die eins zusein schien mit ihrer Umgebung.
    Doch dann wischte er sich das Trugbild vor seinen Augen fort und seine Gedanken wendeten sich der Vergangenheit zu.


    2 Jahrzehnte waren vergangen, als sie damals in eine fremde Galaxie aufbrachen, um diese von einem Tyrannen zu befreien, dessen Übermacht in Wahrheit zu groß war um gegen ihn anzutreten.

    Viele Freunde, Soldaten und zivile Opfer, < zuviele Opfer> dachte er verbittert, eine Schlacht die keinen Sieg hervorbrachte und die wohl schwerste Schlacht in seiner Laufbahn als Soldat und Heerführer war.

    Auch wenn Zekeviz, die Heimat von Kain und Ira, durch SinDariel befreit wurde. So konnte dieser damals mit einem Großteil seiner Gefolgsleute, dank eines Risses im Raum-Zeit-Kontinuum flüchten.

    Zwar konnten sie einige Gefangene machen, darunter befanden sich auch 3 der treuesten Gefolgsleute von SinDariel.
    Aber ohne Ron, der damals darauf angesetzt war, alles über SinDariel herauszufinden damit man ihn eines Tages besiegen könnte, wären sie dieser Schlacht vollkommen ausgeliefert gewesen.

    Ron auch eines der vielen Opfer, in Gedanken sah er diesen tapferen Mann vor sich, der sich damals als Forscher auf SinDariels Schiff anwerben ließ, um möglichst alles über dessen Streitmacht heraus zufinden.
    Während der ersten Kämpfe nahm Ron mit Kain Kontakt auf, auf dessen Bitte, den Raumer von SinDariel zu verlassen, hörte Ron nicht. Er war überzeugt davon, wenn er weiter an Bord bliebe und ihnen von dort aus weiere Informationen über SinDariels Schritte liefern konnte, wäre er von größeren Nutzen.
    Durch seinen Mut, konnten sie in vielen Aktionen SinDariels, diesem einen Schritt vorraus sein, doch auch diesem wurde zu schnell bewusst, das unter seinen Reihen ein Verräter sein musste. Als Demonstration ließ er vor aller Augen, Ron hinrichten.

    Der Umhang des Heerführers fiel herab als er sich erhob, seine Flügel spreizten sich im Zorn, schlugen vor ihm zusammen und warfen eine gleisende Flamme aufs Meer hinaus.




    https://www.youtube.com/watch?v=czks...&nohtml5=False
    Geändert von Mondra_Diamond (06.04.2016 um 16:42 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

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  2. #167
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Phyrexian, hatte die Landung der GAHENTHEPE, mitbekommen, wachsam beobachtete er wie ein Xenomorph und eine Frau das Raumschiff verließen.
    Leis pfiff er durch die Zähne, war nun seine Chance gekommen um diesen vor Harmonie triefenden Planeten zu verlassen? Interessiert näherte er sich dem Raumschiff.

    Das Raumschiff war ein circa 40 Meter durchmessender Diskus in dem ein am äußeren Rand umlaufender Ringkorridor alle Bereiche verband.
    Die Zentrale war ein kleiner Raum, in dem gerade einmal zwei Personen Platz fanden. Die Steuerung der GAHENTEPE erfolgte über eine Art Seilsystem, das von der Decke hing und an dem die Pilotin ziehen, reißen oder zupfen musste, um bestimmte Wirkungen zu erzeugen. Die Bordpositronik wiederum gab ihre Botschaften mit olfaktorischen Reizen, das heißt über Gerüche, an die Pilotin weiter. Nahrung gab es nur in Form von unansehnlichem, graugrünem Schleim, den sich die Besatzung durch starkes Schlagen aus den Wänden des Raumschiffes besorgen konnte. Das gesamte System der Steuerung und Übermittlung von Ortungsergebnissen war sehr exotisch und ließ keine Rückschlüsse auf die Erbauer der GAHENTEPE zu. So konnte zum Beispiel durch mehrmaliges Aufstampfen auf den Boden eine Massageeinheit aktiviert werden.

    Doch genau diese olfaktorischen Reize machte es Widersachern die von aussen in das Raumschiff eindringen wollten unmöglich es zu entern.

    Phyrexian kam kaum 10 Meter an die GAHENTHEPE heran, als sich ihre Schutzschilde aktivierten und sich das Raumschiff dematerialisierte.
    Trilith Okt hatte ihr Raumschiff komplett auf ihre Bedürfnisse hin ausstatten lassen, so war die GAHENTHEPE dank einer KI-Einheit selbstständig fähig zu denken und kontrolliert zu manövrieren.
    Ärgerlich blickte Phyrexian auf die Stelle an der sich das Raumschiff eben noch befand, wütend schoß er ihr seine lila pfeilartigen Blitze hinterher. Weit draußen im Ozean versanken diese dampfend.
    Auf seinem Rücken bildeten sich aus den gleichen Blitzen seine Flügel mit denen er zum Haus zurück flog. Er musste die Neuankömmlinge beobachten, soviel war sicher. Irgendwie musste er das Raumschiff in seine Gewalt bekommen, er brauchte Nahrung, sein Hunger wurde immer verlangender und wollte gestillt werden.
    Und diese törrichten Narren verlangten weiter von ihm das er ihnen half. Wer half ihm, Mondra? Auch wenn diese ihm versprochen hatte alles dafür zutun, das man einen Weltenheiler fand, es konnten tausdende von Jahre vergehen, bis dies eintraf. Solange konnte er nicht mehr durchhalten, auch nicht mit dem Blut seines Bruders, der nicht minder törricht war als Mondra. Er rieb sich seinen Handrücken, das Mahl, dass ihn band begann erneut zu glühen. Er fluchte lautlos, als er erneut die Schwäche spürte die in seine Beine glitt, er brauchte seinen Bruder, er brauchte dringend Alckechins Blut.

    Es war ein heller lichtdurchwirkter Raum, den Trillith hinter Mondra betrat, erstaunt blickte sie sich um."Mondra?" Frug sie erstaunt. " Du hast diesen Raum so erschaffen das er wie mein Meditationsraum auf Helikron aussieht." Die Freundin blickte Trillith lächend an. "Ja du hast Recht, es war das letzte Mal vor meiner vermeintlichen Hochzeit mit Perry, damals hast du mir geholfen heraus zufinden was ich wirklich fühlte. Und wie du siehst, zu Perrys Wohl, bekam er nun Wildcat mit der er sichtbar glücklicher ist. Zumindest habe ich den alten Schwerenöter niemals so verliebt an meiner Seite gesehen." In Gedanken fügte sie still hinzu, auch ich war niemals zuvor dermaßen von Liebe erfüllt, als an der Seite von Averru. Nun endlich bin auch ich angekommen, bei dem Menschen, zu dem ich wirklich gehöre.

    Trillith blickte sich um, unzählige Kerzenhalter, erhellten den Raum, von den Kristallenen Wänden reflektiert, schien der Raum, sonnendurchflutet und gab eine behagliche Wärme zurück. Ein weißer Teppich in dem die Füße versanken bedeckte den ganzen Boden, sanft so als Wehe eine Brise vom Meer in diesen verschlossenen Raum, bewegten sich die goldfarbenen Seidenvorhänge die von der großen runden Meditationsliege herab hingen. Überall lagen helle seidene Kissen die es ermöglichten dem Meditierenden eine gute Position zu ermöglichen. Leise erklangen beinah sphärische Klänge, Trillith spürte mit einem Mal wie erschöpft sie war, willenlos gab sie sich den sanften Harfenklängen hin. Mondra konnte ihre Freundin gerade noch so auffangen und legte sie vorsichtig auf ihre Liege. Besorgt strich sie ihr sanft eine der dunklen Haarsträhnen aus dem Gesicht. Sie würde Trillith eine Weile ruhen lassen, aber zuvor musste sie noch einmal ungesehen zum Haus zurück. Sie musste mit Ripley telepathisch Kontakt aufnehmen und ihr ausrichten, wo sich Trillith befand. Von hier aus konnten ihre Gedanken den Weg nicht hinausfinden.

    Mondras geheimer Raum, wurde durch die Kristallhöhle in der er sich befand, hermetisch von der Aussenwelt abgeriegelt. Nichts was dort drinnen besprochen wurde, konnte von aussenstehende Personen abgehört werden. Nicht einmal von Telepathen, Genauso wenig möglich war es auch, dass Perry Rhodan sich mit der Hilfe von Gucky in diesen Raum hätte teleportieren lassen. Dies war der einzige Raum zu dem nur Mondra Diamond den Zugang besaß.



    https://www.youtube.com/watch?v=VeTw...&nohtml5=False
    Geändert von Mondra_Diamond (07.04.2016 um 18:53 Uhr)
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  3. #168
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Für einen Augenblick lang überlegte Mondra ob sie den Weg zurück ins Haus, wieder über den verborgenen Eingang und durch die Hecke nehmen sollte, doch dann blieb sie im langen Stollengang stehen.

    Nein das ist unklug, dachte sie, sie musste ungesehen zurück um Ripley zu treffen.
    Schnell glitten ihre Fingerspitzen über ihr Nano-Com-Pad und vor ihr begann, eine der Kristallsäulen die vom Boden herauf ragten, blau aufzuleuchten. Mondra fuhr sanft die oberen Rillen der Säule entlang die Wand an der Mondra stand öffnete sich wie von Zauberhand und schnell glitt die ehemalige Agentin hindurch. Ein fast lautloses Summen hinter ihr, zeugte davon dass der Zugang wieder verschlossen war.
    Für einen Augenblick hielt sie inne und tastete in den Felsspalten, nach einer kleinen alten terranischen Taschenlampe, manchmal dachte sie, waren meine Zeitreisen wirklich von großem Nutzen.

    Sie lief vorsichtig den dunklen Tunnel entlang, der sie unterirdisch direkt zum Haus führte. Erneut blieb sie vor einer Mauer stehen, lauschte angestrengt ob sich von der anderen Seite her irgendetwas regte. Als sie sich ganz sicher war, drückte sie einen Mauerstein ein und diesmal öffnete sich diese lautlos. Mondra konnte unbemerkt in die Kellerräume ihres Hauses gelangen und unerkannt über die Treppe, den Raum erreichen, in dem sich die Xenomorphin mit Trillith Kindern befand.

    Ripley vernahm schon Mondras Gedanken, bevor diese in den Raum eintrat, fragend schaute sie Mondra an. Telepathisch teilte sie Ripley mit das Trillith völlig erschöpft zusammen gebrochen ist. „Nach allem was sie mitgemacht hat ist es besser sie erstmal von allein wieder aufwachen zu lassen, ich werde gleich wieder zu ihr gehen, Ripley. Ich möchte nicht dass sie dort alleine aufwacht und in Panik gerät. Sie nahm ihr zweites Com-Pad das sie immer als eine Art Notersatz um ihr Handgelenk trug ab, gab einige Daten dort ein und überreichte es Ripley.

    "Hier meine Liebe für den Notfall, kannst du mich hierrüber erreichen.
    Falls du Averru erblickst, teile ihm telepathisch mit, das ich mit Trillith zusammen bin, er soll sich nicht um uns sorgen. Aber, bitte verrate nicht unseren Aufenthaltsort.

    Ripley blickte Mondra nun ratlos an. „Warum darf er nicht wissen wo du dich befindest Mondra, er ist doch dein Mann?“ Ihre langen Arme wirbelten dabei gestikulierend herum.

    „Du glaubst gar nicht wie gerne ich ihm diesen Raum zeigen würde, aber ich habe das Gefühl, das ich ihn noch geheim halten muss, vielleicht ist er einmal unsere Rettung. Und Averrus Gedanken sind so leicht zu lesen“, fügte sie mehr für sich als für Ripley hinzu. „Bitte richte ihm noch etwas aus, bitte ihn mit Perry einen Termin auszumachen, es geht um den bevorstehenden Krieg.“ „ Krieg?“ Ripley fiepte aufgeregt und stellte sich schützend vor die Weidenkörbe.

    „Beruhig dich meine Liebe, nicht hier auf Seevenor, in einer fremden Galaxis, doch zuvor werde ich dafür sorgen dass ihr in Sicherheit seid. Auch hier ist es derzeit kein wirklich guter Ort für euch. Es gibt Momente an denen ich glaube jemand fremdes beobachtet uns hier.“ Sie schaute besorgt in die 5 Körbchen und betrachtete die schlafenden Kinder. Liebevoll strich sie jedem über die Wangen und küsste sie zärtlich auf die Stirn.

    Als sie sich zum Schluss über Fonn beugte, öffnete das Baby die Augen und schaute sie fragend an. „Mondra, kannst du unserer Mutter helfen, Vater wieder zu finden?“ Hörte sie die helle sanfte Kinderstimme in ihrem Kopf. „Haldir“ dachte Mondra, sie erinnerte sich an den jungen Krieger, sein Wesen war sanft und Weise, trotz seiner Jugend. Sie konnte verstehen das Trillith sofort ihr Herz an diesen jungen Elbenkrieger verlor. Es schien ihr unbegreiflich das Haldir einfach verschwunden sein sollte. Aber war es das wirklich, unbegreiflich, war sie nicht selber eines Morgens aufgewacht und Atlan wurde nie wieder gesehen.

    Traurig blickte sie Fonn in die Augen. „Ich weiß nicht ob ich deiner Mutter helfen kann, euren Vater wieder zu finden. Aber ich werde tun was ich kann, damit sie nicht mehr so traurig ist. Und alle Verbindungen die ich in fremde Galaxien habe, werde ich nutzen um eine Spur von Haldir zu finden, das verspreche ich dir mein Kleines“.
    Fonn drehte ihr kleines Köpfchen ein wenig herum, dabei verrutschte ihr weißes Spitzenmützchen. Lächelnd stellte Mondra fest, das Fonn die gleichen Elbenohren hatte wie Haldir, hatte sie deshalb auch schon so früh die Gabe der Telepathie geerbt. Sie frug sich ob die anderen vier Kinder von Trillith auch diese Gabe hatten, da beantwortete sie Fonn schon. „Ja Mondra wir können uns alle telepathisch miteinander unterhalten. Mutter konnte sich schon mit uns unterhalten als wir noch nicht geboren waren. Aber in den letzten Tagen bevor wir hier ankamen, schwieg Mutter nur noch, nicht einmal mit Ripley hatte sie mehr ein Wort gewechselt.“
    Das Mädchen verzog weinerlich den kleinen Mund und Tränen schwammen in den blauen Babyaugen. „Weine nicht meine kleine Prinzessin, alles wird gut.“ Tröstend nahm Mondra das Kind auf den Arm und drückte es zärtlich an sich. Tapfer schluckte sie die eigenen Tränen herunter und legte Ripley das Kind vorsichtig in die Arme. „Gib auf die Kinder acht, meine Liebe, ich werde nun zu Trillith zurückkehren und dann hoffe ich, dass ich durch ihre Worte einen Hinweis finden werde.“ Vor allem hoffe ich sehr, dass ich, ihr Trost spenden kann.

    Rasch und darauf achtend von keinem gehört oder gesehen zu werden, verließ sie den Raum und kehrte auf den gleichen Weg den sie gekommen war zurück zu Trillith. Keinen Augenblick zu spät, denn als sie an die Liege trat um nach der schlafenden Freundin zu schauen, schlug diese auch schon ihre Augen auf.
    Geändert von Mondra_Diamond (11.04.2016 um 11:24 Uhr)
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  4. #169
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    "Wo bin ich hier?" Trillith schaute sich verwirrt um, doch dann erinnerte sie sich wieder, stimmt sie war auf Seevenor gelandet, aber scheinbar nicht auf dem Seevenor, das sie Trillith eigentlich kannte. Wie auch immer, sie musste in eine Art Zeitschleife geraten sein und dabei in einem Paralelluniversum gestrandet sein, anders konnte es sich die Psy-Kämpferin nicht denken.

    "Diese Erklärung hätte ich an deiner Stelle auch zunächst, aber ich kann dir versichern das wir hier wirklich auf Seevenor sind und in unserem Sonnensystem. Du weißt wir befinden uns hier sehr nahe am Rand der Galaxis.
    Daher bin ich leider nicht nur mehr davon überzeugt das es sich um einen Kosmischen String handeln muss, sondern ich weiß es leider.
    Dieser String verursacht kosmische Turbulenzen, so wie du sie selber erlebt hast, Aber nicht immer zieht er uns hinüber, es wäre allerdings auch nicht das erste Mal, das so etwas vorgekommen ist.

    Erinnere dich an den Zeitpunkt als unser komplettes Solsystem verschwand. Abermillionen von Bewohnern sind verschwunden oder konnten sich nicht mehr retten. Mitfühlend dachte sie nun an Gucky, der damals alle Todesschreie und letzten Gedanken von all den Opfern telepathisch empfangen hatte. Wie schrecklich es ihm dabei gegangen war, daran konnte die ehemalige Staatssekräterin der LFT nur noch mit Grauen denken. Sie zog fröstelnd an die Erinnerungen von damals die Schultern zusammen., sie hoffte inständig das sich dieses Unglück niemals mehr in der Menschheit wiederholen mochte.

    Langsam mit belegter Stimme sprach sie weiter. "Unser verschwundenes Sonnensystem wurde damals zum Sektor Null ernannt und hermetisch von Raumschiffen des Galaktikums abgeriegelt. Fieberhaft hatte man damals versucht herauszufinden was dort geschehen war. Dass derzeit auch Perry mitsamt der BASIS auf bislang unbekannte Weise "entführt" wurde, verkomplizierte die Sachlage zusätzlich. Um die LFT nicht kopflos zu lassen, wurde eine neue provisorische Führung gewählt, die ihren Sitz auf dem Planeten Maharani hat. Perry selber kämpfte indessen in der von Kriegen heimgesuchten Doppelgalaxis Chanda gegen QIN SHI. Diese mysteriöse Wesenheit gebot damals über zahllose Krieger aus unterschiedlichen Völkern und herrschet nahezu unangefochten in Chanda. Um diese Macht zu brechen, brauchte Perry damals alle Unterstützung und Verbündete die er bekommen konnte.

    "Du glaubst also nicht an einen Riss im Zeit-Raum-Kontinuum, sondern an eine Doppelgalaxi in der Haldir verschwunden ist?" "Ja bin ich sogar sicher, das wir am Rande unseres Sonnensystems einen Kosmischen String haben, einen sogenannten eindimesionalen topologischen Defekt im Raum. So vermute ich auch das man das Solsystem in diesen Raum zog, vermutlich dort zu einem Neuroversium wurde.Aber was ich mit Bestimmtheit weiß, das sich dort eine Galaxis verbirgt, die der unseren entspricht. Bis nun kenne ich nur Uborg und Mirrodin, zwei mir bis dahin vollkommen unbekannte Planeten. Ansonsten, gehe nach meiner eigenen Einschätzung davon aus, dass dieser Kosmische String mehrere 100 Km Länge erfasst. Was ich nicht weiß , was sich dort hinter noch alles verbirgt, wenn ich nur wüsste was uns dort erwartet mit diesem SinDariel:" Die letzten Worte murmelte Mondra beinah unverständlich vor sich hin. In ihrem Kopf selber aber befand sich eine nahezu ohnmächtige Leere. Sie zuckte leicht zusammen als die bohrende Frage von Trillith durch ihre Gehörgänge drang.

    "Und wie erklärst du dir dann deine Anwesenheit hier und auf Xonx?" Trillith Stimme bekam einen beinah schrillen Tonfall bei dieser Frage.
    Mondra, schaute ihre Freundin für einen Augenblick ratlos an, es stimmt, das erklärte keinem auch ihr nicht das es sie da draußen noch einmal gab.
    "Ich bin mir nicht sicher, ob diese Frau die du an Quakes Seite gesehen hast wirklich ich gewesen sein soll. Kann es nicht eher sein das du einem Trugbild aufgesessen bist?"
    "Du meinst ich würde ein Hologramm nicht von einer realen Person unterscheiden können?" Ihre Stimme klang nun ärgerlich.

    "Nein", warf Mondra ein. "Das glaube ich nicht, aber du weißt das es in unserem ganzen Sonnensystem kein bedeutenderes Forschungslabor gibt, als das auf Xonx. Und wie ich schon früher immer ein wenig witzelte, nichts ist unmöglich bei Quake. Folglich würde es mich nicht wundern hätte er eine exakte Abbildung von Wildcat oder mir konstruiert, du weißt wie leicht man sich täuschen kann und sich in einen Roboter verliebt."
    Trillith hellrote Augen verdunkelten sich, sie erinnerte sich. Sie verliebte sich vor vielen Jahren in den Kutscher Libertin und teilte ihr Bett mit ihm. Nach einigen Jahren wurde das Gehöft ihres Herrn an dem sie verkauft wurde, von Marodeuren angegriffen. Sie selbst war die einzige die das Massaker überlebt hatte. In den abgebrannten Ruinen suchte sie ihren Geliebten und musste anschließend bitter feststellen, dass es sich bei ihm offensichtlich um einen Roboter gehandelt hatte.

    "Ok, du könntest recht haben, aber deine Gefühle vermittlen mir das du dir nicht wirklich sicher bist. Auch nicht darüber ob Wildcat wirklich deine Schwester ist."
    Mondra errötete schuldbewusst, warum konnte sie ihrer Freundin nicht eine ihrer Gedanken oder Gefühlsregungen verbergen? Es stimmte, schon als Wildcat damals auf Helikron erschien, hatte sie so ein seltsames Gefühl. Sie hatte es als eine Art der Eifersucht abgetan, als das jüngere Abbild ihrer selbst erschien und sich Perry, zu ihrem Glück auch gleich in diese verliebte.

    Wildcat, war sehr zum erstaunen ihrer selbst, das worauf sie selber gewartet hatte, eine Lösung um Perry nicht heiraten zu müssen. dennoch blieb heimlich in ihr die Frage, wie konnte es sein, nach der Epedimie auf Horikos, war sie die einzige aus ihrer Familie die überlebt hatte. Und zu diesem Zeitpunkt hatte sie keine Schwester. Sollte ihr Vater einer anderen Frau beigeschlafen haben? Aber wie konnte es sein, das erst nach sovielen Jahren dieses jüngere Ebenbild von ihr auftauchte, genau zu dem Zeitpunkt als Perry sie heiraten wollte.

    Sie war sich sicher, das Wildcat ihren Zellaktivator erst mit der Trauung bekam, doch wie konnte sie über 200 Jahre ohne Alterungsprozess überstehen?.Diese Gefühle hatte sie damals auf Helikron einfach verdrängt. Und nicht einfach nur, weil sie sich damals viel mehr zu Atlan hingezogen fühlte, sondern weil sie sich einfach nicht mehr sicher war, ob sie nach mehr als über 200 Jahren, noch Perrys Frau werden wollte. Nie in all den Jahren zuvor, als sie wie die Vagabunden durch das Weltall reisten, hatte er auch nur annähernd eine Bemerkung darüber gemacht, ob sie vielleicht seine Frau werden wollte. Niemals hatte er sie gefragt ob sie noch einmal Kinder haben wollte. Sicher in ihr war immer die Angst, das die Superintelligenz erneut auf sie zu kommen könnte, aber sie hatte sich all die Jahre heimlich nach weiteren Kindern gesehnt. Ihre mütterlichen Instinkte, kompensierte sie dann über Norman und Ramoz.

    Norman ihr Klon-Elefant den sie am Goshun-See im Garten ihres Hauses begrub. Sie hatte später einen Mammutbaum auf sein Grab gepflanzt, der dank Wachstumsbeschleuniger schnell in die Höhe wuchs. Auf dem sie morgens gerne kopfüber an einem Trapez hing.

    Und dann Ramoz der ihr als luchsähnliches Wesen auf Markanu zulief, dessen Existenz aber dann zu einem humanoiden Wesen wechselte.

    Aber all diese Gedanken beantworteten nun nicht das verschwinden von Haldir.
    Geändert von Mondra_Diamond (12.04.2016 um 22:11 Uhr)
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  5. #170
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    Averru zog seine Augenbrauen hoch, befremdet schaute er den Xenomorph an.

    "Wo befindet sich Mondra?" Vergeblich versuchte er Ripley auszufragen, doch dann gab er leis seufzend auf. Nun gut dachte er, Mondra wird es mir erzählen wenn sie mag. Jedoch wunderte er sich und ein wenig beklommen dachte er darüber nach, wieso seine Frau scheinbar kein Vertrauen zu ihm hatte. Aber dann schalt er sich selber einen Torr, sie wird ihre Gründe haben. Nun gut, dann würde er nun Wildcat aufsuchen und sie bitten Perry zu benachrichten. Er musste nicht lange nach ihr suchen, sie befand sich mit Jarad beim Kampftraining, eine Weile beobachtete er ihre Reflexe, sie reagierte sehr rasch, allerdings machte der Devkarin es ihr sehr einfach.

    Sie ist nicht schlecht im Nahkampf dachte er, doch sie verlässt sich nicht genug auf ihren eigenen Instinkt. Sie verlässt sich zu sehr auf ihren Anzug, zudem steht ihr der eigene Eifer, bei den Paraden gegen Jarad im Weg. Als hätte Jarad die Gedanken des Heerführer gehört, hielt er inne. Geschmeidig wie eine Raubkatze, schritt er zu der Waffenkiste, er entledigte sich seiner Handkrallen und auch den Kurzschwertern die er auf dem Rücken trug. Wildcat beobachtete leicht schnaufend, wie der Devkarin auch noch seine Maske abnahm, dann zog er zwei wollene Tücher aus der Truhe.

    "Und bist du bereit, noch mehr zu lernen Frau? Dann entkleide dich deines Kampfanzug und trainiere mit mir auf gleicher Ebene."Seine Aufforderung klang eher wie ein heißeres Flüstern, doch es lag ein provozierend, ironischer Unterton in seinen Worten.
    Wildcat, zögerte kurz und biss sich unsicher auf die Unterlippe. Was will er nun von mir? Fragte sie sich, doch dann begann sie sich ihren neuen Kampfanzug auszukleiden. Unten drunter trug sie nur ihre Funktionsunterwäsche, irritiert schaute sie zu Averru. Auf Diamondra ritt sie eigentlich immer nur leicht bekleidet wie eine Amazone herum, nun aber, fühlte sie sich unter Jarads fixierendem Blick nackt.
    "Zieh das an!" Jarad warf ihr einen flexiblen leichten Overall zu, er wartete bis sie in diesen geschlüpft war. "Hier zieh dir noch die Polster über deine Gliedmaßen." Erneut fragte sich Wildcat, was der Devkarin nun vor hatte, aber da griff dieser schon zu zwei langen hölzernen Schlagstöcken.

    "Kuns." Ging es dem Gildenführer durch den Kopf, es war seine bevorzugte Tariningsart, Bo eine besondere Kampftechnik der Karatekunst. Averru der eigentlich ihr Training unterbrechen wollte, weil er von Wildcat wissen wollte wie er Perry Rhodan erreichen konnte, hielt in seiner Bewegung inne. Diesen Teil des Trainings konnte er sich allerdings nicht entgehen lassen. Er sah zu wie der Devkarin, Wildcat eines der Tücher reichte und diese aufforderte sich damit die Augen zu verbinden. Anschließend verband auch er sich seine Augen, dann griff er sich seinen Kun.

    "Bist du bereit Wildcat?" Rief er Mondras Schwester zu, dabei ließ er den Kun einmal laut auf den Boden aufklopfen. Wildcat hielt den Atem an und orientierte sich kurz nach dem Klang. Ihren Kun abwehrend vor der Brust haltend.
    Dann kam Jarad mit großen Ausfallschritten auf sie zu, der Stock kreiste dabei wirbelnd über seinen Kopf. Blitzartig stieß er den Stab nach vorne, durch den Luftstoß des wirbelnden Stockes gewarnt, ging Wildcat in die Hocke und setzte zu einem Rückwärtssalto an. Als habe Jarad geahnt was sie vorhatte, setzte er seinen Stab auf stützte sich auf ihn ab und wirbelte selber durch die Luft. Hinter ihr kam er wieder auf die Füße drehte sich mit dem Stab einmal um die eigene Achse und haute Wildcat die von diesem Angriff überrascht wurde zu Boden.

    Und nun begann eine Jagd die nur durch den Jäger zu bestehen schien, Jarad trieb Mondras Schwester wie ein Tier durch den Raum. Sie hatte mühe seinen Attacken immer wieder auszuweichen, zornig hieb sie ihren eigenen Stab in seine Richtung, wenn sie aneinander vorbeiflogen. Doch es traf ihn nie mehr als ein Luftzug ihres Schlagstock.
    "Frau, du sollst dich auf deine Sinne verlassen und nicht auf deinen Zorn." Rief er ihr zu, wie auch im letzten Training unterließ er es, der lautlose Jäger zu sein. Er gab seiner Gegnerin jede Chance um zurück zuschlagen.

    Averru schüttelte nachdenklich den Kopf, er hatte genug gesehen, er wusste um die Künste ,von Jarad. Hier in Mondras Universum, würde man ihn für einen Assasine halten, einen lautlosen Mörder.
    "Lasst es für heute gut sein mit dem Training!" Rief er den beiden zu. Schwer atmend kam Wildcat auf ihn zu, sie riss das Tuch von den Augen und wischte sich damit den Schweiß ab. Wildcat schaute immer noch nach Luft ringend zu den beiden Männern. "Wie habe ich mich gehalten?"Fragte sie.
    "Du hast dich nicht unter Kontrolle, Frau, im Ernstfall wärest du tot. " Gab Jarad noch bevor Averru etwas sagen konnte zur Antwort. Ärgerlich wollte sie ihm sagen, das sie sehr wohl überleben würde, ihre Mutter hatte sie darauf trainiert in der Wildnis zu überleben. Averru hatte aber schon beruhigend seine Hand auf ihre Schultern gelegt, freundlich und sanft klangen nun seine Worte zu ihr.

    "Du bist eine gute Kämpferin Wildcat, aber bei einem Gegner wie Jarad muss du dein inneres in Einklang bringen, dich nicht von deinen Gefühlen tragen lassen, sondern auf deine Sinne vertrauen. Für heute ruhe dich erst einmal aus, morgenfrüh erwarte ich dich hier zum Training, du sollst dabei sein wenn ich mit Argus trainiere und zuvor meditiere. Ich will dich lehren, mit dem Ohren zu sehen. Jetzt allerdings kannst du mir dabei behilflich sein deinen Mann ausfindig zu machen, ich nehm an er befindet sich an Bord seines Raumers. Mondra bittet ihn um einen dringlichen Termin. Ich wäre dir sehr zu dank verpflichtet wenn du ihn gleich benachrichtigst."

    Verärgert über Jarads Aussage gegenüber ihrer Kampfkünste, fiel die Antwort auf Averrus bitte hin sehr barsch aus. "Was will meine Schwester von meinem Mann, sie ist doch gestern offiziel aus iher Verpflichtung gegenüber der Liga zurück getreten. Ich glaube nicht das Perry noch etwas mit ihr zu bereden hat." Trotzig hob sie ihren Kopf in seine Richtung und blickte ihn zornig an.

    "Du vergisst dabei nur eines Wildcat, hier geht es einmal nicht um dich oder Mondra. Und damit eines klar gestellt ist, Mondra ist meine Frau und als diese, ist sie in der Borosgilde mir gleich gestellt, das heißt alle meine Soldaten unterstehen meiner Frau als Gildenführerin, wenn ich abwesend bin. Und als diese ersucht sie deinen Mann und die Liga um Unterstützung, wenn sie eine Unterredung mit Perry wünscht, so wird sie ihre Gründe dafür haben und wie ich meine Frau einschätze, sind dies dringende Gründe! Als weiteres, möchte ich keinerlei Eifersüchteleien mehr zwischen euch erleben, warum kannst du nicht akzeptieren das deine Schwester nun verheiratet ist, bist du das nicht ebenso? Statt das du dich gefragt hättest, weshalb Mondra solange auf der Krankenstation gewesen ist, schmollst du hier rum und fühlst dich beleidigt. Deine Schwester wäre, wenn ich nicht rechtzeitig nach ihr gesucht hätte nicht mehr am leben und mit ihr unser Kind. Irgend jemand, ach was..." Seine Stimme bebte nun auch vor unterdrücktem Zorn. "Du weißt ganz genau, wer dort seine negative Weltenenergie walten ließ, so das Mondra in einen der Krater fiel, aber dein Egoismus, scheint mir zu groß als das du wirklich wahre Gefühle für deine Schwester übrig hättest. Oder für all die anderen Kreaturen, die durch dein unzügelbares Temperament zu tode kamen. Nimm dir meine Worte zu Herzen und denke darüber nach, ohne dabei weiter zu grollen und nur an dich und deine verletzten Gefühle zu denken." Verärgert drehte sich der Gildenführer um und verließ die Trainingshalle.

    Zurück blieb eine erschrockene Wildcat, die auf so einen Gefühlsausbruch des Engels nicht gefaßt war. Tränen standen in ihren Augen, sie fühlte sich ungerecht von Mondras Mann behandelt. Wütend blickte sie hinter Averru her und für einen Augenblick, übermahnte sie der zornige Wunsch, dem Gildenmeister einige ihrer Blitze hinterher zusenden. Jedoch ein leises Geräusch ließ sie zusammen fahren, der Devkarin stand wie aus dem Nichts gekommen hinter ihr.
    "Das Frau, würde ich an deiner Stelle unterlassen, denn es würde dir nicht gut bekommen!" Warnte er sie leise und ließ Wildcat in der Halle alleine zurück.
    Wütend zog sich die junge Frau ihren Kampfanzug an und nahm Kontakt mit Fiona auf. Sie würde sich bei ihrer Mutter und Perry darüber beschweren.
    Sie konnte immerhin nichts dafür, das man sie so ungerecht behandelt hatte und sie dadurch ihren Zorn entladen musste. Wildcat fühlte sich von allen unverstanden.
    Geändert von Mondra_Diamond (13.04.2016 um 14:29 Uhr)
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