Länder
Deutschland
Weitere Looki-Spiele
Login
  1. #1
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard Warten auf die Rückkehr des Heerführers (dies ist eine Hommage an Argus Kos)

    Ausgelöst durch die letzten Kriegswirren und dem Tod eines kleinen Mädchens, kehrten Mondra Diamonds Gedanken zurück in die Vergangenheit.
    Nahezu vom Wahnsinn ergriffen, veranlasste sie das man sich auf die Reise nach Mirrodin begab.
    Sie wusste nicht einmal was sie mit dieser Reise bezwecken würde, aber es war wie ein innerer Zwang zurück zu den Leoniden zu reisen.

    Auf den Weg dorthin, wurde sie immer wieder von einem Nervenfieber geschüttelt und von langen quälenden Träumen geplagt.
    Längst verdrängte Bilder von Menschen die ihr lieb und teuer waren, erschienen ihr, streckten teils mit der gleichen Sehnsucht die in ihrem Herz verborgen war, nach ihr die Hände aus, doch die ihren griffen immer und immer wieder ins Leere.

    In ihren Fieberträumen befand sie sich dabei auf der Boros Archangel, ihre Beine waren schwer und schmerzten, sie war unfähig auch nur einen Schritt zu tun. Was war zuvor geschehen?
    Sie erinnerte sich im Traum sie wurde verletzt durch ein Monstrum das sie zuvor nie gesehen hatte, sie fiel und fiel im Kampf und zertrümmerte sich dabei beide Beine.
    Und dann kam er, der Heerführer der Borosliga, er kam geflogen um sie zu retten.

    Skeptisch schaute Mondra, Averru an sah seine eigenen Wunden und wollte sich weigern mit ihm zu fliegen.
    Nicht noch einmal in die Tiefe stürzen ging es ihr durch den Kopf.
    Sie schrie auf als er sie packen wollte, dann aber bemerkte er das sie den rechten Arm nicht anheben konnte da dieser ausgekugelt war. Mit einem schnellen geschickten Griff drehte er ihn wieder in das Gelenk, sie stöhnte gequält auf und verspürte ein seltsames Gefühl von leichter Wärme die durch ihre Schulter floss, als er ihr eine seiner Federn auf die Schulter legte..
    Fast irrsinnig vor Schmerzen in ihren zertrümmerten Beinen wünschte sie sich, er hätte auch dort Federn aufgelegt.
    Doch sie vernahm nur wie er sagte, das sie dort nicht helfen würden.
    Er packte sie sanft unter und hob sie an, sie verlor beinah wieder die Besinnung sie hatte das Gefühl das ihre Beine sich nicht mehr mit anhoben und jeden Moment einfach von ihrem Körper ab fielen.
    Sie schlang ihre Arme um seinen Hals um sich fest zuhalten, kreidebleich lehnte sie ihren Kopf an seine Schulter und kämpfte gegen die Übelkeit an der ihr der Schmerz brachte.
    Dann fingen seine Flügel an kräftig auszuschlagen und sie hoben ab, sie kam sich vor wie auf den Schwingen eines großen Adler, schloss aber ihre Augen als sie die Tiefe unter sich sah.
    "Nun wohin wollen Sie fliegen?" witzelte er.
    "Zur Wolke 903, Averru!"
    "Wieso gerade zu dieser Wolke, Mondra?"
    "Weil Wolke 7 schon besetzt ist!"
    Dann blickte sie gegen den Himmel sah über ihnen die Boros-Archangel und schwieg einen Augenblick.
    Sie schaute nachdenklich zu den Sternen und sagte leise, "Heute ist auf Terra eine Mondfinsternis, ich wünschte ich könnte nun dort sein und sie sehen!"
    "Es werden noch viele folgen Mondra und eines Tages wird ihr Wunsch in Erfüllung gehen."
    Dabei schaut er sie sehr ernst an, so als ob er wüsste was sie sich in diesen Augenblick gewünscht hatte und dann stellte sie fest, das seine Augen bunt waren.
    Es lag ein goldener Schimmer von Bernstein in ihnen, genau wie ein mattes Schiefergrau und einem sanften Moosgrün.

    In diesem Moment wünschte sie sich, der Flug mit ihm würde niemals enden wollen, denn nie zuvor fühlte sie sich so sicher und geborgen wie in seinen Armen.
    All den Groll, die Wut über seine Überheblichkeit war erloschen, wie das Licht einer ausgebrannten Kerze.
    Erst der Schmerz ihrer Beine brachte sie wieder in die Realität zurück, als er sie absetzte und man sie in den Operationssaal schob.
    Nicht ahnend zu dem Zeitpunkt, wie sehr das Schicksal sie noch miteinander verbinden würde.

    Tage vergingen, an denen Averru an ihrem Krankenbett saß und über sie wachte. Er schlief nicht,
    er schlief schon lange nicht mehr, gesteuert von seinem Hass, der ihn innerlich zerfraß.
    Und doch sollte Hilfe für seine Seele die immer mehr verhärtete nahen.

    Mittlerweile hatte man Averru in den Laborraum gerufen. Seine Soldaten hatten auf Dimri einen Fund gemacht.
    Ein großer Kristall stand in einer Halterung in der ein Mann eingeschlossen war. Er sah friedlich aus so als ob er schlafen würde man hatte sogar den Anschein als ob er lächeln würde. „Was ist das?“ fragte er den Forscher der an einem Computer Daten auswertete. Er schaute nicht auf als er gefragt wurde „Dieses Gebilde haben wir in dem Dimilager gefunden, wir waren der Ansicht dass es besser wäre wenn wir es erforschen.“
    „Das beantwortet nicht meine Frage.“
    „Dazu komme ich ja noch. Also nach den Aufzeichnungen zu urteilen soll dieser Mann hier in einer Zeit gelebt haben, die man allgemein als ‚Vorzeit’ bezeichnet, jedenfalls nennen es die Dimir so. In ihren Aufzeichnungen wird berichtet das der werte Herr der ‚Bruder’ eines Wesens ist das man allgemein als ‚Phyrexian’ bezeichnet wird und dieses Wesen wollen sie erwecken um einen Eroberungszug zu starten. Zum Glück kennen sie nicht den Aufenthaltsort seines Gefängnisses.“
    „Schön nur würde ich jetzt gerne wissen wer er ist.“
    „Also sein Name ist ‚Alckechin’. Was das heißt wissen wir nicht und seine Beschreibung ist auf einer unbekannten Sprache. Unser System hat sie noch nicht entschlüsselt.“
    Averru seufzte „Lassen sie es mich wissen wenn sie etwas erreicht haben.“
    Er ging aus dem Raum raus und machte sich auf dem Weg um nach Mondra zu schauen. Als er in den Raum schritt war sie noch am schlafen also schaute er noch einmal wann die nächste Operation statt finden sollte. Er legte die Akte weg und betrachtete sich die schlafende Mondra die in dem Moment ihre Augen öffnete. Schnell drehte er sich weg „Ich wollte gerade nur ihre Krankenakte einsehen.“ Er ertappte sich wie er stammelte. Es war ihm als Soldat verboten so etwas zu machen weswegen er direkt mit der schlechten Nachricht anfing. „Argus und Bondy sind wieder zurückgekehrt nur ist Argus schwer verletzt es ist unklar ob er durch kommt. Das schlimmste ist meine Federn werden da nichts nützen.“ Er dreht sich zu ihr um.

    Mondra registrierte das Averru scheinbar seltsam verlegen wurde, es verwunderte sie, denn bis dato zeigte er nur den harten Soldaten der in ihm war, der Soldat der scheinbar auch über Leichen ging um sein Ziel zu erreichen.
    Doch nun zeigte er eine andere Seite, die der Sorge um diejenigen die er lieb hatte.
    Er teilte ihr dann ohne Umschweife mit das Argus so schwer verletzt war, dass man ihm keine Chance des Überlebens gab.

    Erschrocken, schmiss sie ihre Decke von sich und wollte ihre Beine aus dem Bett schwingen, wurde aber jäh von dem Schmerz der sie durchfuhr zurück ins Kissen geworfen.
    Sie atmetet tief durch richtete sich erneut auf, blickte Averru an und bat ihn.
    „Averru bringen sie mich bitte sofort zu Argus.“
    „Sie sind aber nicht in der Lage zu gehen.“
    „Dann tragen sie mich zu ihm.“ Ihre Stimme klang gereizt und voller Sorge.
    Averru seufzte und trug sie genauso wir er mit ihr hier her geflogen war, zu der Intensivstation.
    „Wissen sie, so langsam spiele ich mit dem Gedanken sie zu einem Engel zu machen. Das würde manche Dinge vereinfachen.“
    Er zeigte ihr seine Schulter die komplett verheilt war.
    "Der Gedanke, wäre gar nicht so abwegig, denn dann würde es ein wenig schneller zu Argus gehen.!"
    Aus ihrer Stimme klang ein Hauch von Neugier, Angst und auch Provokation heraus.
    Averru gab einen Laut von sich, der an das Knurren eines Hundes erinnerte, stieß sich vom Boden ab und flog mit Mondra im Arm über den langen Flur zur Intensivstation.
    "War es ihnen nun schnell genug, meine werte Dame?" raunte er ihr in das Ohr als er sie dabei auf Argus Bett absetzte.
    "Sicher, aber sie hätten sich nun nicht so anstrengen sollen Averru, sie sind nun ein wenig außer Atem mein Lieber!"
    Sie wartete aber keine Antwort mehr von ihm ab, betrachtete statt dessen Argus, nahm behutsam seine Hände in die ihren und legte dann so wie sie es schon einmal tat, ihre Stirn auf seiner sanft nieder.
    Nur dieses mal tat sie es nicht um ihn zu beruhigen oder weil sie ihm den Schmerz nehmen wollte.
    Mondra erkannte das Argus nicht im Besitz seiner Seele war, als sie in seinen Körper eintauchte.
    Sein Geist musste sich im Schock des Unglückes von seinem Körper gelöst haben.

    Neugierig und misstrauisch zugleich, erblickte Averru nun etwas, dass er bei einem sterblichen noch nie zuvor sah.
    Über Mondra schwebte auf einmal ein phosphorizierendes bläuliches Licht, es schwebte eine Weile über Argus und ihren Körper und glitt dann durch die Wand des Raumes hindurch.
    Mondras Astralleib flog nach Urborg zurück, suchte nach dem Geist von Argus, der dort irgendwo in der Nähe sein musste wo man auch sie fort holte.
    Unter ihr sah sie wie man immer noch kämpfte und sie hielt genau auf das Kampffeld unter sich zu.
    Sie kreiste eine Weile über die Häuser hinweg, dann endlich sah sie ein schwaches bläuliches Licht, sie sah wie sein Geist den Fleck fixierte an dem sein Körper gelegen hatte.
    "Er ist weg Mondra, mein Körper ist weg, ich kann nicht zurück nun werde ich sterben, ich will noch nicht sterben Mondra!"
    "Hab keine Angst, Argus noch ist es nicht zu spät, ich bringe dich zurück zu deinem Körper du wirst noch nicht sterben, ergreife einfach meine beiden Hände und lass dich von mir zurück führen.!"
    Averru stand immer noch fassungslos vor dem Bett und starrte die beiden leblos wirkenden Körper vor ihm an, als er auf einmal vernahm wie dieses bläuliche Licht zurück kehrte, wieder kurz über dem Bett schwebte und dann sich in 2 teilend nieder sank.
    Kurze darauf beobachtete er wie die Sinuskurve an der Apperatur an der Argus hing kräftiger aus schlug, Argus Herzschlag der nur noch schwach war, wurde nun gleichmäßig und stabil.
    Nach einer Zeit, die Averru erneut unendlich vor kam, erhob Mondra ganz vorsichtig ihren Kopf, schaute zu Averru hin und sagte leise zu ihm.
    "Bitte holt nun Hiwa zu Argus, er braucht nun einen Menschen um sich der ihn aufrichtig lieb hat, um nun in Ruhe zu gesunden.
    Argus wird nicht sterben, Averru er wird leben. Aber nun bitte ich euch seid so lieb und tragt mich hinüber in mein Bett, ich fühle mich nun sehr erschöpft."
    Mondra ließ die Hände von Argus behutsam los und blickte Averru müde an.

    Averru konnte sich nicht erklären was da gerade vor sich ging. Erstaunt betrachtete er die beiden und nickte steif immer noch verblüfft auf die beiden blickend. Er flog wieder die Gänge entlang und legte dann Mondra behutsam ins Bett. Er hustete kurz und sprach dann etwas förmlich „Sie haben jetzt gleich ihre letzte Operation. Danach kann ich ihre Heilung beschleunigen in dem ich wieder Federn benutzte.“ Mondra nickt kurz und Averru drehte sich um und wollte aus dem Raum gehen als er schon mit einem Soldaten zusammen prallte der in den Raum gestürmt kam. Der Soldat fiel rücklings zu Boden und fluchte leise „Soldat, dies hier ist eine Krankenstation außerdem erholt sich hier eine Patientin also was soll die Aktion?“ belehrte er den Soldaten. „Entschuldigen sie Gildenmeister, nur der Kristall ist zersplittert und der Mann liegt nun frei. Er ist aber noch nicht aufgewacht jedoch sind Atmung und Puls regelmäßig.“ Keuchte der Soldat. Averru drehte sich noch einmal zu Mondra um ging dann dem Soldaten hinterher. Als er in den Raum trat sah er dass der Mann auf einer Trage lag und beatmet wurde, neben ihm ein Gerät das Puls und Atmung kontrollierte. Der Forscher wertete immer noch Daten aus. „Haben sie schon etwas raus finden können?“ fragte er ihn und näherte sich dabei dem schlafenden Mann.
    Geändert von Mondra_Diamond (24.10.2011 um 16:46 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  2. #2
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    „Nein, bis jetzt noch nicht. Diese Sprache in der die Informationen geschrieben sind, sind uns total unbekannt. Fast so als ob sie nie existiert hätte.“ Antwortete der Forscher ohne dabei vom Bildschirm auf zusehen. Averru betrachtete sich den Mann genau. Er hatte schneeweiße Harre was ihn alt aussehen lies. Was besonders ins Auge stach, war sein goldener Poncho auf dem seltsame rote Zeichen waren die er nicht zu ordnen konnte. Wenn man ihn sich genau betrachtet könnte man meinen das er in einer gewissen weiße das ‚Licht’ verkörpern sollte. Averru legte seine Hand auf die Stirn des Mannes. „Willst du meine Gedanken lesen?“ ertönte es in seinem Kopf. Averru zog die Hand blitzartig zurück. Dies war seine Stimme in seinem Kopf er hatte es gerade selbst in seinen Gedanken zu sich gesagt. Er stempelte dies aber als Einbildung ab. Er legte seine Hand wieder auf die Stirn des Mannes. „Habe ich dich gerade erschreckt oder warum hast du direkt deine Hand weggezogen.“ Ertönte es wieder in seinem Kopf. Nein, das war keine Einbildung. Averru zog die Hand weg und stand auf ging ein paar Schritte zurück, drehte sich um und rannte aus dem Raum. „Warum rennst du vor mir weg hast du etwa Angst genau genommen sprichst ja du mit dir selber.“ Averru rannte die Gänge entlang. Als er um eine Ecke rannte stieß er beinahe mit Wildcat zusammen. Er blickte sie an „Also das ist Wildcat, kannst du mir dann auch Perry, Bondy, Argus, Hiwa, Mondra und Kitanja zeigen. Die würde ich gerne kennen lernen.“ Sagte die Stimme in seinem Kopf die ihm selber gehörte was Averru wahnsinnig machte. Er schrie „Raus aus meinem Kopf:“ erschrocken sah Wildcat ihn an. Was aber wichtiger war, war die Tatsache dass die Stimme erstarb. Averru atmete heftig und fasste sich an die Stirn.

    Er war ziemlich erleichtert das diese Stimme aus seinem Kopf verschwand. Was natürlich komisch war denn er selber ist aus seinem Kopf verschwunden wenn er aber weiter drüber nachdenken würde, würde er wahrscheinlich krank. Sie fragte ihn was denn passiert sei. „Ich habe als ich ihn berührte mich selbst in meinem Kopf reden hören ohne dass ich es wollte. Das war keine Telepathie das war es definitiv nicht. Ich sollte es ihnen besser zeigen.“ Er packte sie am Arm und ging sehr schnell wieder zum Ort des Geschehens. Er deutete auf den Mann der immer noch auf der Trage lag. „Na los berühren sie ihn.“ Forderte er sie auf. Etwas zögerlich berührte sie ihn an der Stirn. Plötzlich schlug Alkechin die Augen auf schlug ihre Hand zu Seite und sprang von der Trage weg in eine Ecke des Raumes. Er berührte mit der Hand die Wand und dreht sich zu ihr um fasziniert strich er über das Metall. Etwas schüchtern näherte sich der Forscher dem offenbar verwirrten Mann „Das ist sicher alles fremd für sie aber wenn wir sie uns die Chance geben sie zu verstehen können wir ihnen auch helfen.“
    Als der Mann den Forscher hörte sprang er von ihm weg knallte dabei gegen einen Computer der daraufhin piepte. Erstaunt drehte er sich um und betrachtete sich den Bildschirm auf denen Zahlenreihen entlang liefen. Recht interessiert betrachtete er sich die Zahlen und legte den Kopf schief.
    „Eigentlich wollte ich ihnen zeigen was er mit mir gemacht hat aber das was jetzt passiert ist wirklich interessant.“ Flüsterte Averru zu Wildcat. „Könne sie mich verstehen?“ fragte der Forscher den Mann der sich jetzt dem Forscher zuwandte. Als der Mann verwirrt in Averrus Richtung schaute fragte der Forscher noch einmal diesmal etwas energischer „Können sie mich verstehen?“. Der Mann legte den Kopf schief und zeigt mit dem Finger auf sich selbst. Der Forscher nickte begeistert und drehte sich zu Averru und Wildcat um „Wir erzielen erste Erfolge.“
    Averru flüsterte zu Wildcat „Er sollte nicht so optimistisch sein.“
    Der Mann tippte dem Forscher auf die Stirn und seine Augen fingen an golden zu leuchten. Der Forscher runzelte mit der Stirn. „Ich verstehe, er kann unsere Sprache nicht sprechen deswegen überträgt er seinen Geist in meinem so dass er meine Gedanke steuern kann und ich höre was er sagt. Er bittet darum unser Computersystem zu benutzen um alle, ja sie haben wirklich gehört alle Worte unserer Sprache zu verstehen. Er versichert mir er wäre unglaublich lernfähig.“
    „Na dann machen sie das.“ Sagte Averru. Der Forscher deutete auf den Stuhl und der Mann setzte sich und fing an ein Wort in den Computer einzugeben während er immer noch den Finger an der Stirn des Forschers hielt.
    Er tippte auf die Tasten und das Wort war Liebe. Sofort wurden Bilder, Definition und Formen des Wortes gezeigt. Dann ging er nach dem Alphabet nach. „Interessant.“ Bemerkte der Forscher. Averru drehte sich zu Wildcat um und zuckte mit den Schultern. Dann schlug er sich gegen die Stirn. „Verdammt, ich wollte ja Hiwa noch sagen das sie zu Argus gehen soll. Soldat, erledigen sie das.“ Er wandte sich dann Wildcat zu „Ich werde dann noch einmal nach ihrer Schwester sehen die Operation müsste zu ende sein.“ Er salutierte und ging dann in Richtung Krankenstation. Er sah wie Mondra wieder im Bett lag und sah wieder die Krankenakte ein. Warum machte er das er könnte ja wieder gehen stattdessen stand er an ihren Bett und sah sie wieder an. Er legte die Stirn in Falten er könnte es ja jetzt schon machen schaden kann es ja nicht die Knochen sind wieder gerichtet. Er schlug wieder mit den Flügeln und fing vier Federn und wieder begann er mit dem Gebet.

    "Wird sie geraubt so schneidet sie das Fleisch, wird sie geschenkt heilt sie die Hand die sie hält."

    Er verteilte alle vier Federn auf ihre Beine die sogleich verschwanden. Er drehte sich um und ging in die Mitte des Raumes und streckte seine Flügel aus. Er mochte das Gefühl der Freiheit.

    Mondra öffnete benommen ihre Augen, ihre Lider waren schwer wie Blei.
    Mühsam drehte sie den Kopf zur Seite und sah wie sich seine Flügel weit ausgebreitete hatten.
    So als wolle er wie eine Taube mit gespreitzen Schwingen ein Sonnenbad nehmen.
    Sie lächelte, sie spürte wie sehr er es genoß das er sie in Freiheit bewegen konnte.
    Ganz leise nur flüsterte sie seinen Namen, so als habe sie Angst ihn zu erschrecken, wähnte er sie doch wohl noch schlafend.
    "Averru..."
    Er zuckte dennoch unmerklich zusammen, dann schaute er sie verlegen an, nahm ihr Krankenblatt in die Hand und sagte.
    "Die zweite Operation verlief auch erfolgreich, Mondra ich hab ihnen nun 4 Federn auf ihre Beine gelegt, es wird den Schmerz ein wenig lindern.
    Dennoch wird es Monate dauern bis sie wieder laufen können, es sei denn ich würde sie berühren."
    "Berühren, wie meinen sie das Averru?"
    "Sie zu einem Engel machen, ihre Beine wären wieder wie vorher und sie würden in einer Woche wieder laufen können."
    "Ist das der einzige Grund warum sie das tun möchten Averru? Engel sind doch etwas besonderes, aber ich bin doch nur ein bescheidener Mensch, weiter nichts. Sagen sie mir den wahren Grund, bitte."
    Sie wies leicht klopfend auf ihre Bettkante , zögerlich nur kam er näher und setze sich dann doch zu ihr.
    "Sie haben Argus das Leben gerettet..." er räusperte sich und schaute auf den Boden.
    "Das ist nicht der wahre Grund, sollen Engel lügen?"
    Er seufzte und schaute sie sehr ernst an.
    "Es ist meine Schuld das sie hier liegen Mondra und meine Schuld das sie verletzt sind.
    Sie könnten tot sein und nur weil ich sie um ihre Hilfe bat."

    "Es ist nicht ihre Schuld Averru, ich selber kam freiwillig zu ihnen, mit der Ahnung in mir, dass es mich vielleicht mein Leben kosten würde, aber ich kam aus freien Stücken.
    Nicht weil ich ihnen helfen wollte, sondern eher um Argus willen, denn um ihren Wunsch.
    Dazu war ich viel zu wütend auf sie Averru, ich wollte sie viel lieber Ohrfeigen!"

    "Ich hätte sie wohl verdient die Ohrfeigen, wenn sie wollen dürfen sie es mich immer noch." Averru grinste nun.
    "Ach sie, vielleicht werde ich es eines Tages in der Tat noch tun, nun aber fühle ich keinen Groll mehr gegen sie.
    Und sie sollten keine Schuldgefühle haben bitte, jedoch würde ich gerne wissen, was würde mich sonst noch erwarten wenn ich ihnen erlaube mich zu berühren?
    Und vor allem sind sie sich sicher das sie das wirklich tun wollen?"

    Averru schluckte wenn sie wüsste das es ihm nicht genügt zu wissen das sie dies freiwillig tat würde sie ihn dann weiter damit quälen? Er verbannte diese Gedanken aus seinem Kopf. Er atmete einmal tief ein „Es liegt nicht in meiner Hand es zu wollen solange ein Mensch der unschuldig ist und voller Reinheit ist, es von mir verlangt dann kann ich ihm diese Bitte nicht abschlagen. Jedoch sollten sie Vorsicht wallten lassen denn die Verwandlung zu einem Engel ist keine angenehme Prozedur.“ Sprach er ruhig und gelassen. Aber als er an seine Berührung dachte wurde ihm schlecht während dieser Verwandlung hätte er sich beinahe umgebracht so wahnsinnig wurde er.
    „Es gibt drei Arten der Berührung und keine ist angenehm. Die erste ist wahrscheinlich die am seltensten angewendete Methode, Der Kuss eine Engels. Die zweite kommt dann schon häufiger vor, die wenn man es so sieht eine einfache Berührung ist. Ich lege bei der Berührung meine Stirn auf ihre und halte ihr Gesicht in meinen Händen und lege die Flügel um uns. Dann die letzte die am häufigsten vorkommt, wenn sie schlafen träumen sie ein Engel zu sein wenn sie dann aufwachen beginnt die Verwandlung.“ Sprache er mehr zu sich selbst als zu Mondra.
    „Was hat es mit der Verwandlung genau auf sich?“ fragte Mondra.
    Averru schluckte kurz und wieder kam die Erinnerung hoch wie er sie erlebt hatte. Er hatte das Gefühl als müsse er sich übergeben. Er verdrängt das Gefühl und begann weiter zu erzählen. „Nachdem die Berührung vollbracht wurde spüren sie ein leichtes Kribbeln im Rücken was immer stärker wird bis es sich so anfühlt als ob jemand mit einem Dolch ihren Rücken zerfetzt. Danach kommt das was am unerträglichsten ist. Sie geraten in einen Gefühlsrausch, alle Gefühle die sie in ihrem Leben gefühlt haben fühlen sie noch einmal nur stärker. Wäre noch zu erwähnen das sie am Ende, nach einem Tag in einen Schlaf fallen nur in der Phase bleibt ihnen eine Sache der Verwandlung erspart. Nämlich das Erscheinen der Flügel. Während dieser Verwandlung darf niemand anwesend sein außer der Engel der sie berührt hat.
    Was wohl nach der Verwandlung noch wichtig ist, ist die Tatsache das sie dann unter der Beobachtung des Ur-Engels sind was aber nur heißt das er es mitkriegt wenn sie ein Verbrechen begehen und er sie dann umgehen zum hohen Gericht bringt.“ Er verschwieg ihr dass er schon ziemlich oft zum hohen Gericht gebracht wurde. Er fuhr fort „Natürlich bekommen sie auch alle Fähigkeiten eines Engels die folgende sind: Eine Immunität gegenüber den meisten Krankheiten, eine schnellere Wundverheilung, bessere Reflexe, die Gabe die Gefühle eines Menschen so deutlich zu spüren als ob es seine eigenen wären und die Möglichkeit gewisse Techniken zu erlernen. So schön sie das alles anhört sie müssen sich das gut überlegen.“ Er blickte gegen die Decke und schloss seine Augen. Er wartete auf Mondras Antwort würde sie sich darauf einlassen? „Sie sollten es besser vorher ihrer Familie mitteilen, ich halte dies für angebracht. Soll ich ihre Schwester holen?“ fragte er sie.
    "Nein, ich möchte jetzt keinen Besuch, ich muss erst über ihre Worte nachdenken.
    Aber was heißt unschuldig und voller Reinheit?
    Wie kann ich unschuldig sein, oder voller Reinheit, Averru, als uns dieses Vieh angriff war ich bereit es zu töten!
    Und mit dieser Wahrheit, ist in mir keine Unschuld, sind wir Menschen denn je frei gewesen von irgendwelcher Schuld?
    Hiwa, ja sie wäre noch voller Unschuld, sie ist rein in ihrem Herzen.
    So lang schon bin ich unterwegs um zu kämpfen, Averru, zu kämpfen für die Freiheit aller Bewohner des Universums, viel habe ich sehen müssen an Leid an Zwietracht und Tod.
    Allein meine Seele ist so sehr belastet mit den Dingen die sie sah, das schon sie nicht mehr frei von Unschuld ist.
    Es ist wie mit einem alten Gleichnis aus der Bibel, lange vor unserer Zeitrechnung.
    Dort sollte eine junge Frau gesteinigt werden, weil sie ihrem Ehemann nicht treu ergeben war und ihn betrog.
    Der Sohn Gottes, kam und sprach vor dem wütenden Volk das die Frau erschlagen wollte...
    ~WER UNTER EUCH FREI VON SCHULD IST, DER WERFE DEN ERSTEN STEIN!~
    Nicht ein Stein traf die Frau, da keiner frei von Schuld gewesen ist.

    Wenn ihr mir darauf eine Antwort geben könnt, bin ich bereit für die Berührung.
    Nein, ich fürchte mich nicht vor dem Wahnsinn, nicht vor dem Schmerz.
    Auch möchte ich nicht zuvor mit meiner Familie darüber reden, ich weiß dass sie mich davon überzeugen würden, es nicht zu tun.
    Doch, ich alleine möchte darüber entscheiden dürfen und wenn sie mich wirklich lieben, werden sie meine Entscheidung respektieren.
    Denn ich werde mich ja nicht wirklich verändern, werde im innern, immer bleiben wer ich bin."
    Sie blickte Averru ernst in die Augen, wie an dem Tag als sie wütend zu ihm kam senkte sie nicht ihren Blick, nur diesmal lag keine Kampfbereitschaft in ihren Augen, sie ruhten einfach nur offen und still in den seinen, so als gewähre sie ihm einen Einblick in ihre Seele.
    Geändert von Mondra_Diamond (04.09.2012 um 20:16 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  3. #3
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Averru war überrascht über diese schlagkräftige Antwort. Er konnte nichts dazu sagen die Ur-Engel haben ihm nie gesagt was Reinheit bedeutet. Der Engel seufzte und stand vom Bett auf und ging ein wenig im Raum umher. „Ich kann ihnen keine genaue Antwort geben aber, es gibt Methoden zu erkennen wie rein ein Mensch ist oder besser gesagt ob er überhaupt geeignet wäre ein Engel zu sein.“ Averru schlug wieder mit den Flügeln so dass er eine Feder in der Hand hielt. Er sprach aber kein Gebet. „Wenn sie diese Feder jetzt in die Hand legen wird sie, sie nicht verletzten aber wenn sie schwarz wird dann wird die Verwandlung etwas anders ablaufen.“ Er wartete auf eine Reaktion. Er murmelte ganz leise „Meine Seele ist schon lange einsam.“ Er schloss seine Augen.

    „Agrus keine Sorge wir kriegen das hin.“ Er kniete vor seinem Freund auf dem Boden der schwer verletzt war. Agrus hustete und flüsterte „Hör auf Averru du kannst mir nicht helfen bitte sag nur meiner Frau das ich sie geliebt habe.“
    „Vergiss es das wirst du ihr sagen.“ Doch Agrus hörte es nicht mehr er starb in Averrus Armen. Als Averru die bittere Wahrheit erkannte fing er an zu weinen. Wie ein kleines Kind das etwas verloren hatte. Doch die Trauer veränderte sich Rasch in Wut und in Rache um. Er stand auf packte seine Railgun und erschoss alle Rakdos gegen die sie kämpfen sollten. Er verschonte niemanden. In seiner Wut erschoss er auch die Kinder und Frauen. Die er verschonen sollte. Seine Federn, sein Körper und seine Waffe waren vom Blut besudelt. Das war seine erste Sünde.

    „Geht es ihnen nicht gut?“ frug Mondra.
    Averru schreckte auf und schüttelte den Kopf. „Nur ein komischer Gedanke.
    Dann legte er die Feder in ihre flache Hand..
    Sie verfärbte sich nicht, jedoch tropften unaufhörlich Tränen auf ihre Hand nieder.
    "Warum weinen sie Mondra?" Averru schaute sie bestürzt an, "die Feder hat sich doch gar nicht verfärbt, sie sind reinen Herzens."
    "Ich.. " Mondra stockte, "ich hab eben die Bilder in ihren Gedanken empfangen können und kann fühlen, was sie gerade fühlen, es.."
    Sie machte mit der Hand eine weit ausholende Geste, konnte aber einfach nicht ihre Fassungslosigkeit in Worte kleiden.
    Sie wusste nicht ob sie sich nun vor ihm fürchten sollte, oder ob sie ihn in die Arme schließen sollte, er hatte alle die er liebte verloren, Frau Kinder, Freunde..
    und war zugleich auch ein Racheengel..
    Wusste nicht mehr ob sie das was sie sah mehr bestürzte wie das wissen nun darum, dass er die Menschen hasste, für das was geschah.
    Ihr wurde übel, das Gefühl sich übergeben zu wollen wurde sehr stark in ihr.
    Sie schaute ihn immer noch an, nicht fähig ein Wort zu sagen, dann streckte sie ihre Hand nach ihm aus.
    "Wir Menschen sind nicht alle so, nicht alle, Averru. Verurteilen sie uns nicht alle für das was ihnen geschehen ist, lassen sie wieder zu das ihnen einer Nahe kommt.
    Auch wenn sie diesen Jenigen wieder verlieren werden.
    Früher oder später, müssen wir alle jemanden los lassen den wir lieben und jedes mal neu wird es weh tun.
    Aber nur im los lassen, können wir erneut bereit sein wieder zu fühlen.. vielleicht auch wieder zu lieben, auch wenn man es zuerst nicht mehr für möglich hält.
    Ich weiß was es heißt zu verlieren und mehr wie einmal glaubte ich den Verstand zu verlieren in meiner Trauer.
    Mehr wie einmal fühlte ich auch Hass, aber man darf dem Hass und auch der Trauer nicht die Übermacht in sich geben, wo bliebe dann unsere Hoffnung, es ist das einzige was zuletzt in uns stirbt.
    Unsere Hoffnung und unsere Gabe lieben zu können, sind unser edelster Besitz, er ist mit keinem Hab und Gut dieser Welt aufzuwiegen.
    Nur wir müssen auch daran glauben und es wollen."
    Sie verstummte und sah ihn einfach nur weiter an..Ihre Augen stellten ihn stumm die Frage, "Ist es das was aus mir wird, wenn ich zu einem Engel werde, ein Wesen das nicht mehr fähig ist zu lieben, dann bleibe ich lieber nur ein einfacher Mensch, aber fähig zu fühlen... Trauer und Liebe."
    Sie senkte den Kopf und barg ihr Gesicht in ihre Hände und ließ ihren Tränen, freien Lauf, es waren seine Tränen die sie weinte, seine Trauer, seine Verluste die in ihrer Seele überliefen.
    Und die er in seiner Rache nie zugelassen hatte.

    Averru wollte aus den Raum stürzen, blieb aber als hätte man ihm Flügelketten angelegt stehen.
    In ihm tobten alle Gefühle seiner Seele, es wahr ihm als würde noch einmal der Wahn nach ihm greifen, ohne dass er sich dem entziehen konnte, er brach vor ihr auf den Knien nieder und sein Kopf fiel in ihren Schoß und er wurde von einem Weinkrampf geschüttelt.
    Sanft legte sie ihm die Hand auf sein langes schwarzes Haar und strich ihm tröstend darüber.
    "Lass ihn raus den Schmerz und schäme dich seiner nicht, es wird dich hier keiner sehen und meine Lippen bleiben versiegelt."

    Sie wusste auch nicht wieso, sie auf einmal leise anfing zu singen, wollte sie ihn trösten, oder sich selber.
    War es die Sehnsucht in ihrem Herzen, oder dieses seltsame Gefühl, das irgendetwas in ihr war, das sie nicht deuten konnte.

    Virgo sola
    Sola existente
    En affuit angelus
    Gabriel est
    Est appalatus
    Atque missus celitus
    Clara facieque
    Facieque dixit
    Ave Maria

    Clara facieque
    Facieque dixit
    Audite karissimi
    En cocipies
    Cocipies Maria
    Ave Maria

    Alckechin hatte den gesamten Computer durchsucht und nun meint er bereit zu sein mit den anderen zu kommunizieren. Er ging ruhig aus dem Raum und suchte nach diesem Engel der ihn angefasst hatte. Was ihn am meisten beunruhigte war die Tatasche das er in dem kurzen Moment den Zustand seiner Seele überprüft hatte. Seine Seele war förmlich in Stücke gerissen. Als er durch die Gänge ging überflutete ihn plötzlich tiefe Trauer und gigantischer Hass. Alckechin musste sich in der Nähe des Engels befinden. Er rannte den Gang entlang und blieb dann an einer Tür stehen aus der er einen leisen Gesang hörte. Leise ging er in den Raum er blickt um sich und sein Blick fiel direkt auf eine Frau die er als Mondra identifizierte. Sie sang ein Lied, aber in einer Sprache die er nicht verstand. Vor ihr lag der Engel sein Kopf ruhte in ihrem Schoß. Er weinte und schien sich in einer Art Trance zu befinden. Aber um sicher zu gehen streute Alckechin ein Puder über Averru der daraufhin einschlief. Mondra blickte überrascht in Alckechins Augen bevor sie was sagen konnte sprach er „Das wird nichts nützen seine Seele ist sehr instabil, sein Geist gebrochen und sein Hass zerfrisst ihn immer weiter.“. Aus Alckechins Augen rannen stumme Tränen.
    „Wenn die Seele verletzt wird dann gibt es nur eine Möglichkeit sie zu heilen und das ist Liebe. Mit Liebe lassen sich diese Wunden heilen, aber er hat so lange keine Liebe mehr erfahren dass er sich wahrscheinlich gar nicht mehr an das Gefühl erinnern kann. Diese Tatsache ist schon schlimm aber wenn man bedenkt das sein Hass ihn zerfrisst dann“ Alckechin fing an zu schluchzen, „Dann gebe ich ihm nicht mehr lange und er wird daran zerbrechen, er wird fallen, er wird kalt und er wird zu einem Vernichter.“ Alckechin ging zu Mondra hin und berührte Averru sanft an der Stirn. Alchechins Augen leuchteten wieder golden. Eine blaue Kugel erschien über den dreien. „Das ist eine intakte Seele.“
    Die Kugel zersprang und die Splitter verteilten sich im ganzen Raum sodass er in einem blauen Licht getaucht war. Einige ‚Bruchstücke’ waren tief schwarz und fingen an alle anderen in ihrer nähe zu ‚infizieren’. „Das ist der Zustand in dem sich Averrus Seele befindet.“ Die Lichter verschwanden und Averru zuckte kurz. Mondra wollte gerade was sagen als Alckechin sie unterbrach „Sagen sie nichts ich bin Alckechin, die Verkörperung der Liebe, des Mutes, der Hoffnung und der Freundschaft die Hauptbestandteile einer Seele. Ich wache über diese und halte sie im Gleichgewicht, aber selbst sein Zustand ist für mich alleine nicht mehr zu verändern.“ Traurig und immer noch am weinen schaute Alckechin auf Averru runter.

    Averru fiel in schwarze Tiefe. Um ihn herum tauchten Bilder auf von Leuten die er verlor oder die er getötet hatte. Es war als ob er in eiskaltes Wasser tauchte vor ihm erschien sein Spiegelbild das als er es berühren wollte zerbrach es. Die Scherben zerfetzten ihn und er fand sich plötzlich in einer dunklen Sphäre wieder. Er fiel weiter immer tiefer, um ihm herum wurde es immer dunkler. Er fühlte sich schwach, war das der Tod? Aber da war ein Licht am Ende des Tunnels. Er flog darauf zu, desto weiter er aber dem Licht kam desto weiter entfernte es sich. Averru drehte sich um und sah unter sich schwarzes Feuer. Er hörte eine flüsternde Stimme „Komm, komm zu mir und öffne dich mir.“
    Die Stimme klang bedrohlich aber dennoch flog er auf das schwarze Feuer zu. Es schmerzte als er immer näher kam aber es machte ihm nichts aus. Er landete zwischen den Flammen. Als ob die Flammen ihn spüren konnten hielten sie inne und es war als ob jemand die Zeit angehalten hätte. Er sah Bilder von seiner Frau, seinen Kindern und seinen Freunden. „Nein, quäle mich nicht.“ Die Flammen stoben auf ihn zu und verzerrten ihn. Averru befand sich wieder im freien Fall. Müde und traurig lies er sich fallen dachte nicht an Widerstand, wollte nur aufhören zu existieren. Es gab nämlich nichts mehr was er hatte wofür sich das Leben lohnte, aber da war wieder dieses Licht.
    Geändert von Mondra_Diamond (04.09.2012 um 20:27 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  4. #4
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Mondra fröstelte, sie blickte auf die Scherben die nach einander schwarz wurden, es war wie bei einem Dominoeffekt.
    Sie blickte in Alckechin´s goldene Augen, sah die Tränen darin, doch konnte sie selber nicht weinen, es war als griffe eine eiskalte Hand nach ihrer Seele.
    Sie wollte aufschreien vor entsetzen, aber auch ohne das Alckechin ihr das Wort abschnitt blieb sie stumm.
    Ihre Gedanken wirbelten durch ihren Kopf, das es ihr schwindlig wurde, sie strich wieder über das glatte seidige Haar des Engels der mit dem Kopf schlafend in ihrem Schoß ruhte.
    < Ein Vernichter, würde also aus ihm werden, wenn keiner seine Seele retten konnte >
    Sie blickte auf zu Alckechin, "Es muss doch etwas geben das seine Seele retten kann, ich hab ihm mein Leben zu verdanken, er holte mich da unten aus dieser Hölle raus obwohl er selber verletzt war. Seine Seele ist noch nicht ganz verdorben Alckechin..."
    Sie schaute ihn an überlegte ob sie ihm erzählen sollte das Averru sie berühren wollte.
    "Er wollte sie zu einem Engel machen, erstaunlich, ja ich kann ihre Gedanken auch lesen und ihre Gefühle spüren.
    Sie mögen ihn sehr, erstaunlich, tja was ihn retten könnte..ich könnte ihm den Seelenkuss geben, aber er ist so voller Hass ich könnte nicht alles aus ihm heraus saugen ohne selber zu sterben.
    Und ansonsten kann ihn nur noch die Liebe retten, es müsste ihn einer so sehr lieben können, dass er mit dieser Liebe getränkt würde, jedoch müsste er diese Person wieder lieben, sonst hätte es keinen Sinn."
    "Sagten sie nicht eben selber zu mir sie wären die Liebe, die Hoffnung, die Freundschaft und der Mut aller Lebewesen. Wo bleibt dann ihr Glaube?
    Der Glaube an ihn, es zu schaffen, ich weiß in ihm steckt soviel gutes.. Ja, auch mit dem was er tat, mit all den Greueltaten, steckt in ihm immer noch der reine Engel, wenn sie nicht an ihn glauben wollen, ich werde an ihn glauben."
    "Sie sind genauso eigensinnig wie Averru in ihrer Seele, aber ich sehe sehr viel Liebe in ihnen, Liebe und tiefe Trauer."
    Alckechin hatte nun seine Hand auf ihre Stirn gelegt, er nickte den seinen Kopf und murmelte dann.
    "Das könnte gehn!"
    Dann horchte er auf und sagte wieder zu ihr, "Antworten sie nicht, es wird gleich einer ins Zimmer treten."
    Er trat wieder an Averru ran sang einen leisen Spruch..
    "Eiris sazun idisi
    sazun hera duoder.
    suma hapt heptidun,
    suma heri lezidun,
    suma clubodun
    umbi cuoniouuidi:
    insprinc haptbandun,
    inuar uigandun.

    Wenn er erwacht erinnert er sich an nichts mehr ,auch nicht an das was er vorher fühlte."
    Streute dann wieder ein Pulver über seinen Kopf und Mondra bemerkte das Averru entspannter wirkte, wann würde er nun aufwachen?

    Wildcat war müde, ausgelaugt und kurz davor im stehen einzuschlafen, am liebsten hätte sie sich von Gucky auf die SOL in Mondras Quartier bringen lassen. Doch dann fiel ihr jener Fremde wieder ein zu dem Averru sie gebracht hatte, ob es Fortschritte gab, der eine Forscher war ja ziemlich optimistisch gewesen.

    Wildcat hatte für einen Moment die Augen geschlossen um sich auszuruhen als sie merkte das Kitanja sie anstupste. Sie öffnete die Augen und sah Kitanja an die vorsichtig in den Ärmel ihres Kampfanzuges biss und mit sich zog.

    Etwas verwundert darüber folgte Wildcat ihrer Freundin die zielstrebig in Richtung Krankenstation lief.
    Kurz vor der Tür blieb Kitanja stehen und drehte sich zu ihr um als die Tür der Krankenstation sich plötzlich öffnete. Sprachlos sah sie ihre Schwester an die Averrus Kopf auf ihrem Schoss hatte, dann jenen Fremden der bei ihnen stand und den sie kurze Zeit zuvor noch in jenem Raum gesehen hatte. Wildcat erinnerte sich wie der Unbekannte hoch gesprungen war als er seine Augen aufschlug und sie sah.

    Wildcat hatte sich wieder gefangen und ging mit Kitanja zum Bett ihrer Schwester.
    Besorgt sah sie Mondra an und dann ihre Beine.
    "Wie geht es dir Mondra?" fragte Wildcat ihre Schwester leise und setzte sich zu ihr ans Bett.

    Alckechin drehte sich zu Der Frau um die er als Wildcat identifizierte. Sein Blick folgte ihr. Er legte den Kopf schief als sie sich ans Bett setzte und ihre Schwester fragte wie es ihr denn so ginge. „Ach Gott wie rührend.“ Sprach der Junge den sie auf Urborg sahen. Er kam gerade in den Raum. Mondra konnte ihren Augen nicht trauen als sie den Jungen der Haures kontrollierte zu Gesicht bekam. Haures erschien im Raum, da er aber recht groß war musste er sich auf allen vieren nieder knien. Haures erblickte Alckechin „Es ist mir eine Ehre, Meister sie hier gesund und lebendig wieder zu sehen erst recht nach der langen Zeit.“. Alckechin grinste Haures an „Die Freude ist ganz auf meiner Seite, wie du schon erwähntest war es eine sehr lange Zeit.“
    Es herrschte ganz kurz Stille dann schrie Mondra Alckechin an, nachdem sie unter der Decke auftauchte. „Habe ich das richtig verstanden? Dieses Vieh ist dein Untergebener?“ Averru machte die Augen auf und murmelte „Was soll der Lärm?“

    Dann verpasste sie Alckechin 2 kräftige Ohrfeigen die laut schallten.
    Haures knurrte sie böse funkelnd an schaute zu Alckechin und frug diesen.
    "Soll ich sie töten Meister?"
    "Nein Haures, das passt schon, die junge Dame ist ein wenig Temperamentvoll!"
    Averru schlug nun die Augen auf und murmelte „Was soll der Lärm?
    Verwundert blickte er sich um.
    "Was suchen all diese Leute hier und was will das Vieh hier das Mondra angriff?" Averru brüllte nun stellte sich schützend vor Mondras Bett und breitete seine Flügel aus.
    Doch Alckechin fing an ihn zu beruhigen.
    "Es besteht kein Grund sich über Haures aufzuregen Averru, bitte behalten sie ihre Ruhe, Haures wird leicht nervös."
    Averru´s Augen blitzten zornig auf, er schaute zu Alckechin und fuhr ihn an.
    "Dann werden sie mir auch erklären können, was das hier alles soll, wer sind sie?
    Was zum Teufel wollen sie?
    Und duuuu...!"
    Dabei blickte er zu Haures. "Du entfernst dich umgehend von Mondras Bett!"
    Auf Alckechin schauend, der ihm Kopf nickend gehieß sich ein wenig zurück zuziehen, nahm Haures vor der Türe des Krankenzimmers platz.

    Mondra sah Averru nun mit auf gerrissenen Augen an, als wolle sie ihn jeden Moment anschreien.
    < Was hast du Dummkopf gemacht, du schneidest uns den Fluchtweg ab>

    Wildcat sah ihre Schwester an, dann den Fremden und musste sich das Lachen verkneifen. Ein wenig temperamentvoll hatte dieser gesagt, er konnte froh sein das ihre Schwester im Moment nicht laufen konnte ansonsten wäre es nicht nur bei zwei Ohrfeigen geblieben.
    Das dieses Monster, dass ihre Schwester angegriffen und schwer verletzt hatte, die bodenlose Frechheit besaß zu fragen ob er ihre Schwester töten dürfte, ließ Wildcat allerdings fast die Beherrschung verlieren. Wütend sah Wildcat dem Fremden in die Augen, "Ich glaube sie schulden ein paar Erklärungen und Antworten", fauchte sie ihn an.

    Alckechin setzte zu seinen Erläuterungen an, als sie erneut gestört wurden, irgend etwas rummste gegen die Tür.
    Haures machte einen Satz auf Mondras Bett hinzu, dass diesmal Wildcat erschrocken aufsprang, die zwar diesen immer noch giftig fixierte, jedoch nicht auf seine Sprungattacke gefasst war.
    Alckechin zog erstaunt eine seiner Augenbrauen nach oben und frug in die Runde.
    „Nennt man das bei euch anklopfen?“
    „Nein, das nennt man gegen die Türe rennen,“meinte Averru und ging auf diese zu um zu gucken was sich da abspielte.
    Kaum aber hatte er diese geöffnet, flog jemand über die Köpfe der Anwesenden hinweg und schmetterte hinter Mondras Bett an die Wand und rutschte dort wie im Zeitraffer an dieser hinunter.
    "Wir scheinen heute Regen zu bekommen, die Vögel hier fliegen wieder besonders tief." gab Mondra trocken von sich.
    "Ah, aber das war nun ein Zeichen der Wettervorhersage bei euch?" frug Alckechin erstaunt.
    Alles schaute verwirrt auf ihn und auch Averru der mit geschränkten Armen vor Argus stand, drehte sich um und grinste breit.
    Mondra musste nun trotz der eigentlich ernsten Lage lachen, schaute auf Alckechin und gluckste,
    "Ach das mit der Wettervorhersage ist immer so eine Sache, aber heute sieht es nach Niederschlag aus." Sie haute sich auf den Schenkel vor lachen und schrie im nächsten Moment laut fluchend auf.
    "Verflixt das tat weh."
    Averru zollte ihr einen grinsenden Blick und meinte:
    "Kleine Sünden bestraft der Herr sofort!"
    "Nun gut," meinte Alckechin "fehlen noch welche? Dann könnte ich ja endlich mit der Erklärung anfangen!" Sein Blick fiel wohlwollend auf die junge Klerikerin er winkte ihr einladend mit der Hand zu.
    Und Hiwa stellte sich neben Argus.
    "Setzt euch bitte alle, die Station ist ja groß genug und es sind noch Stühle und wie ich sehe Betten frei, dass lob ich mir.
    Mondra, was sind sie ein VIP, dass man ihnen hier eine ganze Krankenstation alleine gewährt?"
    Argus und Averru gaben wie aus einem Munde hervor.
    "Mondra ist mehr wie nur ein VIP, aber das geht sie gar nichts an!"
    Mondra klappte das Kinn runter und Averru klappte es ihr sanft wieder hoch und meinte leise.
    "Mund zu werte Dame, es gibt sonst Durchzug." wieder grinste er breit und wandte sich dann wieder Alckechin zu, sich dabei auf ihre linke Seite der Bettkante setzend, während Wildcat rechts von ihr saß.
    Mondra erhoffte sich nun ohne weitere Zwischenfälle zu erfahren um was es hier eigentlich ging, dabei schaute sie immer wieder zur Tür, die noch weit geöffnet war.
    Geändert von Mondra_Diamond (04.09.2012 um 20:35 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  5. #5
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Mit gerunzelter Stirn sah Mondra immer noch durch die Tür des Krankenzimmers hinaus in den Flur.
    Sie rutschte ein wenig nervös im Bett hin und her.
    Alckechin schaute auf die Frau hinab und sagte vorwurfsvoll.
    "Sie sollten nun still sitzen Mondra, ihre ritualen Heilungstänze können sie später weiterführen, ich möchte gerne mit meinen Erläuterungen anfangen.
    Ja nun schaun sie doch nicht andauernd in den Flur, was ist denn da?
    Argus gehn sie und schauen bitte einmal nach, dass wir hier endlich zur Sache kommen können."
    Argus machte sich auf in den Flur gefolgt von Hiwa, die in Angesicht von Haures nicht gerne ohne ihn zurück blieb.
    Und dann blickten sich beide verwundert an. In der Ecke einer Türnische die vom Zimmer aus nicht zu sehn war, lag bewusstlos ein Mann.
    "Das ist Bondy." erklärte er Hiwa, "bewußtlos, aber seine Waffe in der Hand?"
    "Oh, Argus dann hab ich mich vorhin als ich die Kugel auf Borca warf, doch nicht getäuscht ich glaubte noch jemanden gesehn zu haben, es muss ihn einer der Blitze getroffen haben aus der Kugel."
    "Na dann rütteln wir ihn mal wach, mal schaun an was er sich noch erinnert."
    Er packte Bondy an der Schulter rüttelte ihn kurz und stellte den benommen wirkenden Mann auf seine Beine.
    "Geschlafen wird später Bondy, jetzt ist erstmal Partytime bei Mondra angesagt."
    "Party, wieso sagt mir keiner was von einer Party und was ist mit dem Vieh das Mondra verletzte hab ich es erwischt?"
    Hiwa und Argus schauten sich besorgt an und dann zu Bondy, schüttelten den Kopf und Hiwa raunte.
    "Psst, seid leise Bondy, Gott sei Dank haben sie das nicht, sie wurden von einem Blitz aus meiner Kugel zuvor getroffen, wer weiß was Haures sonst da drin mit uns alle angestellt hätte, beruhigt euch er tut keinem was, lasst uns nun rein gehn und zuhören was Alckechin zu sagen hat!"
    Hiwa zeigte auf den älteren Mann in seiner langen weißen Robe.
    Immer noch benommen und sich an nichts mehr wirklich erinnernd außer das er zur Krankenstation wollte, betrat Bondy hinter Argus und Hiwa den Raum.
    " Irgendwie hat jemand vergessen mir eine Einladung zu schicken Mondra, du wolltest doch die Feier nicht wirklich ohne mich steigen lassen?"
    Dann zog er sich smart wie immer seine Cohiba aus der Hemdtasche, jedoch kam er nicht dazu sie an zuzünden.
    Averru erhob sich kurz von ihrem Bett nahm ihm die Zigarre ab und sagte:
    "Nicht hier, dass hier ist eine Krankenstation und kein Partykeller!"
    Er setzte sich wieder zu Mondra aufs Bett, gab ein leises Geräusch von sich, das sich ihrer Meinung nach, wie ein zufriedenes Grunzen anhörte, sie blickte ihn kurz an, ignorierte es aber.
    Nun endlich schien Ruhe einzukehren und alle schauten gebannt auf Alckechin.

    „Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wo ich anfange soll.“ Alckechin legte seinen Kopf schief und kratzte sich am Kinn. Dann grinste er in die Runde „Ich denke ich weiß wie ich anfange.“
    „Na dann legen sie endlich los meine Geduld stirbt gleich.“ Knurrte Averru.
    Alckechin warf einen viel sagenden Blick auf Mondra und fuhr fort „Fange wir mit meiner Entstehung an. Während jeder hier im Raum wahrscheinlich ‚gezeugt’ wurde ist mein Entstehen anderer Natur. Ich wurde in einer Zeit geboren in der sich anfing intelligentes Leben im Universum zu bilden.
    Diese Wesen waren sich ihrer Gefühle bewusst, also hat eine ‚Macht’ aus einer verzerrten Dimension mich geschaffen um als Wächter und Hüter dieser Gefühlswelt, später Seele bezeichnet zu fungieren. Leider waren sie sich auch ihrem Hass bewusste weswegen neben mir ein weiters Wesen entstand ‚Phyrexian’ genannt. Was in einer ausgestorbenen Sprache soviel heißt wie ‚Weltenverzehrer’ oder besser gesagt ‚Weltenvernichter’. Als ich dann aufwachte stand ich vor Phyrexian. Ohne nach einem Grund zu fragen griffen wir beiden uns an und erkannten dass wir gleich stark waren, seit dem sind wir dazu verdammt auf ewig gegen einander zu kämpfen. Später erfuhr ich das er gegen den ich gekämpft habe Phyrexian heißt und die Verkörperung des Hasses, der Wut, des Zorns, des Verrates und die Verkörperung der Apokalypse war. Während er mittlerweile eine gigantische Armee auf die Beine gestellt hatte und gnadenlos ganze Planeten zerstörte begann ich eine Armee aufzubauen die nur ein Ziel hatte, ihn aufzuhalten. Dabei fand ich auch heraus dass ich die Verkörperung der Liebe, des Mutes, der Freundschaft, der Hoffnung und die Verkörperung des ‚Anfangs’ bin.“ Alckechin schwieg für eine Weile. Er wusste nicht wie glaubwürdig seine Geschichte erschien aber er wusste wie er es ihnen beweisen würde.
    „In einem Sternensystem das heute Abidon genannt wird prallten unsere Armeen gegeneinander und eine gigantische Raumschlacht entstand. Es gab bei dieser Schlacht so viele Tote das man einen ganzen Planeten zu einem Friedhof machen müsste um alle zu beerdigen. Ich werde euch später meine Erinnerungen an der Schlacht zeigen aber vorerst was anderes. Phyrexian und ich sind mit einer merkwürdigen Fähigkeit ‚verflucht’. Wir beiden können eine merkwürdige Energie anzapfen. Diese Energie wurde von einem der antiken Völker die sich selbst ‚Utgarder’ nannten ‚Weltenmagie’ genannt. Ich fand den Namen treffend und übernahm diesen.“
    „Moment!“ warf Averru in den Raum. „Ich soll ihnen tatsächlich abkaufen das sie so etwas wie ‚Magie’ beherrschen?“
    Alckechin wirkte beleidigt. „Ich werde es ihnen beweisen, ich will es ihnen beweisen.“
    Mit diesen Worten legte er seine Hände zu einer kleinen Kuhle so als ob er Wasser auffangen wollte.

    Fünf Minuten passierte nichts Averru gähnte spielerisch und Argus blickte im Raum umher als such er nach irgendwas. Plötzlich wehte ein schwacher Wind durch den Raum. „Wusste gar nicht dass die Klimaanlage so stark sein kann.“ Flüsterte er zu Hiwa. „Sie ist noch nicht einmal an.“ Antwortete sie ihm.
    Averru wollte gerade etwas sagen als ein goldener schwacher Blitz durch den Raum zuckte. „Was war das?“ fragte Averru überrascht. Er musste sich ein wenig gedulden um die Antwort zu bekommen. Nach ein paar Sekunden zuckte wieder ein Blitz durch den Raum diesmal jedoch intensiver als der vorherige. Diese Blitze häuften sich sodass nach einiger Zeit sich eine kleine Kugel aus diesen Blitzen in der Hand von Alckechin bildete. „Unglaublich.“ hauchte Argus. Alckechin nahm diese Kugel in seine rechte Hand und hielt sie fest als ob er einen kleinen Ball in der Hand hielt. „Ich habe diese, Magie wie sie es nannten gerufen leider muss ich sie jetzt entladen sonst ‚explodiert’ sie. Keine Panik wird jetzt nur gefährlich aussehen.“ Er warf diese Kugel in Mondras Richtung. Die Kugel zersprang wieder in die vielen Blitze. Die Blitze knisterten durch die Luft und schlugen in Mondras Brust ein, wurden aber direkt von ihr reflektiert und schlugen knisternd gegen die Decke und hinterließen dort viele rot glühende Punkte. „Hey, was sollte das gerade?“ riefen mehrere gleichzeitig aus ihren Mündern. „Keine Panik, diese Blitze hätten sie nie im Leben verletzt.“ Er schaute noch einmal auf Mondra. Er sah wie ihre Augen vor Neugierde glänzten und fragte ohne nachzudenken „Hätten sie Interesse dies zu erlernen.“. Er verbarg dabei seine Hand deren Innenfläche verbrannt war.

    Mit geradezu kindlicher Neugierde verfolgte Mondra die Vorführung von Alckechin.
    In ihr erwachte ein Gefühl der Freude wie sie sie nicht einmal beschreiben konnte, es war ihr als wusste sie ganz genau was dort geschah, es unmöglich sein konnte, dennoch es geschah und war möglich.
    Sie sah die Kugel auf sich zu kommen, doch sie schreckte nicht davor zurück, sie war einfach voller Spannung darauf was geschehen würde.
    Es war ein Gefühl von unsagbarer Wärme das sie durchfuhr, wie man es eigentlich nur spürte wenn man sehr glücklich war.
    Voller Glücksgefühle und voller Liebe bis tief in der Seele.
    Sie hörte wie man neben ihr empört aufschrie, aber Mondra lächelte, sie lächelte wie ein Kind das so eben reich beschenkt wurde.
    Alckechin schaute noch einmal auf Mondra. Er sah wie ihre Augen vor Neugierde glänzten und fragte sie erneut, „hätten sie Interesse dies zu erlernen?“

    War sie doch nebenher sehr an der Wissenschaft der Elemente interessiert.
    Und schon schoss ihr die Antwort ohne zu überlegen aus dem Mund.
    "Oh ja, dass würde ich wirklich gerne erlernen, so viel positives weiter geben zu dürfen, ist eine Ehre, ja es ist eine Ehre es erlernen zu dürfen." gab sie leise zurück.
    Sie sah wie Averru und Wildcat sie nun anschauten, so als habe sie eben zugestimmt ihre Seele dem Teufel zu verkaufen.
    Doch Mondra lächelte, lehnte sich dabei entspannt ins Kissen zurück und meinte nur.
    "Bitte fahren sie mit ihrer Erklärung fort Alckechin."
    Averru der eben erbost aufsprang, als die Kugel an Mondras Brust prallte, setzte sich wieder an ihre Seite schaute sie Kopf schüttelnd an und nickte dann doch zustimmend zu Alckechin.
    "Sie haben gehört was ihre neue Schülerin sagte, fahren sie fort."
    Ein fragender Blick traf sie danach von Averru und sie hörte das erste mal ungeblockt seine Gedanken.
    "Mondra du solltest dich wirklich einmal auf deinen Geisteszustand untersuchen lassen, ich hoffe du weißt auf was du dich da eingelassen hast?"
    Mondra funkelte ihn bewährt kämpferisch an und gab ihm gedanklich zu verstehen.
    "Teilen wir uns die Gummizelle dann, mein werter Erzengel?"
    Sie bereute es anschließend, er schlug leicht mit dem Flügel aus und streifte ihre Wange.
    "Autsch, Mistkerl" flüsterte sie so leise das nur er es hören konnte und Averru gab wieder jenen zufriedenen Grunzlaut von sich, den sie erst kurz zuvor hörte.
    Geändert von Mondra_Diamond (24.10.2011 um 19:22 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  6. #6
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Wildcat reckte sich ausgiebig und gähnte sich die Hand vor den Mund haltend, seit drei Tagen hatte sie nicht mehr geschlafen und jetzt wo ihr Körper zur Ruhe kam setzte auch die Müdigkeit ein.
    Sie sah sich zu den anderen um, dann zurück zu Alckechin und wäre bestimmt auch eingeschlafen wenn die Sorgen um ihre Schwester nicht größer wären.
    Noch immer hatte sie ihre aktivierte Laserkampflanze in der Hand und mit aller Macht verdrängte sie den Gedanken sich in das Bett, das ein Stück weiter weg stand, zu legen.

    Wildcats Müdigkeit ging ein wenig zurück als Alckechin erzählte wie alles begann aber noch haderte sie mit ihren Gedanken ob sie ihm glauben und vertrauen sollte.
    Sicher auf Vertrauen und Liebe zu Stied und Kitanja waren zwei Freundschaften entstanden aber bei Alckechin war das doch etwas anders.
    Etwas erstaunt sah Wildcat Kitanja an die aufgestanden war, ihr die Waffe aus der Hand zog und auf dem Boden ablegte.
    Sie hatte sich zu voller Größe vor ihr aufgerichtet, legte ihren Kopf auf ihre Schulter und schnurrte leise.

    "Du meinst wir sollen ihm vertrauen Kitanja, "flüsterte Wildcat ihr leise ins Ohr.
    Ein erneutes, dunkles Schnurren war die Antwort.

    "Ich weiß du hast dich bis jetzt noch nie geirrt Kitanja und möchtest das ich ihm eine Chance gebe es zu beweisen."

    Wildcat sah ihrer Freundin in die Augen, nickte dann kurz und sah zu Alckechin. Kitanja drehte sich um ging auf ihn zu und blieb vor ihm stehen. Interessiert beobachtete sie wie er darauf reagieren würde denn danach würde Wildcat entscheiden ob sie ihre Waffe deaktivierte und ins Futteral zurück steckte.
    Sollte Kitanja etwas spüren würde sie sich weder umarmen noch streicheln lassen das wusste sie. Abwartend sah Wildcat Alckechin an und was er nun tun würde wo Kitanja vor ihm stand.
    Sie sah zu den anderen und dann zu ihrer Schwester die das Ganze aufmerksam mit verfolgte.

    Alckechin betrachtete interessiert die Katze die nun vor ihm stand. Er ging mit ihr auf Augenhöhe und streckte langsam seine Hand aus deren Innenfläche verbrannt war. Seine Hand war so nah an ihr das sie diese abreissen könnte. Er schloss seine Augen und setzte die Elemente Liebe und Freundschaft im Raum frei er erhöhte die Intensität so dass auch Tiere dies spüren konnten. Wahrscheinlich war es sein Glück das bei dieser Elementengruppe keine Blitze durch den Raum zucken. Er entspannte sich und zeigt keine Furcht.

    Argus starrte auf die Szenerie. Wie Alckechin der gerade mit merkwürdigen Blitzen um sich geschossen hatte vor der Großkatze kniete. Ein komisches Gefühl überkam ihn. Argus konnte sich nicht erklären warum er es fühlte aber er fühlte es einfach. Er wusste nicht warum plötzlich jetzt aber er suchte nach Hiwas Hand und hielt sie fest. Er drehte sich zu ihr um und er sah in ihre Augen. Leise hauchte er „Hiwa.“

    Isaac der weit hinten im Raum stand verengte seine Augen.
    Er sprach in seinem Geist mit Haures, zum Glück wusste niemand das wenn Haures verschwand er sich in Isaacs Geiste versteckte. „Haures, kannst du mir etwas von deiner negativen Weltenenergie leihen?“
    „Ich werde dir einen bisschen davon geben. Was hast du mit ihr vor?“
    „Ich werde sobald diese Katze ihn anfällt einen Blitz aus dieser Energie auf sie schießen, so dass sie ohnmächtig wird.“
    „Ich weiß zwar nicht ob das so eine gute Idee ist aber wen du es so willst.“
    Hinter Isaacs Rücken sammelten sich lila Blitze in seiner Hand er hoffte nur dass niemand diese Blitze sah.

    Averru sah etwas gelangweilt auf die Szenerie und wollte gerade sagen das es doch besser wäre wenn Alckechin mit seiner Erzählung fort fahren würde, schließlich konnte er ja auch später noch die Katze streicheln. Plötzlich war es als ob ein Blitz ihn getroffen hätte er faste sich ans Herz und verzog das Gesicht vor schmerzen. Was war das, was passierte hier? Er merkte wie er vom Bett rutschte und in die Knie ging. Es war als ob sein ganzer Körper von ihnen heraus brannte. Das Gefühl war unerträglich er suchte nach der Quelle konnte aber keine finde. Vor seinem Auge blitzen Bilder von seiner Frau auf. „Freyalise.“ Hauchte er leise. Obwohl er bei bewustsein war fiel er zurück in seinen Geist. Er fiel wieder durch die schwärze und hörte eine Stimme sie war bösartig und verführerisch „Averru, willst du nicht auch wieder deine Familie in den Armen halten?“. Er wusste das er nicht antworten dürft aber er tat es denn noch „Ja, bitte hilf mir.“ Die Stimme lachte leise und ein lila Blitz zuckte durch seinen Geist und traf ihn durchs Herz.

    Mondra blickte entsetzt zu Averru, als er sich ans Herz griff und in die Knie ging, er rutschte vom Bett herab, sie wollte nach seinen Flügel greifen, doch er entglitt ihr und fiel hart zu Boden.
    "So helft ihm doch, endlich!" schrie sie die stumm erstarrten Anwesenden an, dabei rollten ihr die ersten Tränen die Wangen herunter.
    Sie wartete nicht ab bis Argus, Bondy und Alckechin sich endlich zu ihm bückten, sie schlug die Decke von sich weg und ließ sich zu ihm auf den Boden gleiten.
    Beugte ihren Kopf über ihn und hörte wie er leise "Freyalise" hauchte und dabei flehte so als würde er zu jemanden reden: "Ja, bitte hilf mir."
    Mondra schüttelte sanft an seinen Schultern, sich dessen bewusst dass der Engel neben ihr auf den Boden, nicht mehr ansprechbar war.

    Hilfe suchend schaute sie zu Alckechin, in ihren Augen die pure Angst um die Seele Averru´s.
    "Er steht kurz davor ein Vernichter zu werden", schallten seine Worte aus ihrer Erinnerung.
    Sie sah noch einmal die sich schwarz färbenden Scherben vor ihren Augen, als Alckechin ihr vorführte wie weit Averrus Seele schon erkaltet war.
    "Bitte, kämpfe kämpfe gegen das böse an." flüsterte sie leise.
    Hilflos legte sie ihm beide Hände auf sein Herz, schaute auf Alckechin und bat ihn.
    "So helfen sie ihm doch endlich Alckechin."

    Alckechin schluckte er wusste was er tun musste aber wollte es nicht wahrhaben. Er beugte sich zu Mondra hin und flüsterte ihr ins Ohr „Es tut mir Leid aber ich gebe dem Engel nur noch 6 Stunden. Das einzige was ich tun kann ist seinen Hass abzusaugen, das verlängert aber nur seine Zeit.“ Ohne auf eine Antwort zu warten beugte er sich über Averru. Er küsste ihn auf den Mund, sofort schlug Averru überrascht die Augen auf und wollte Alckechin von sich werfen.
    „Alckechin küsst Averru?“ hauchte Hiwa. „Ich finde es sieht eher so aus als ob er ihm irgendwas aus dem Mund saugen würde.“ Stellte Argus fest. Averrus Augen wurden glasig und rollten nach oben und schlossen sich. Der Engel wurde ohnmächtig. Alckechin erhob sich und blickte in Mondras überraschte Augen. Er hätte es ihr gerne erklärt doch jetzt musste er dieses Ritual erst mal beenden. Er hustete und sprang in die Mitte des Raumes wo er in die Knie ging. „Es scheint als ob er keine Luft bekäme.“ Flüsterte Hiwa. Alckechin erbrach sich, doch was da zum Vorschein kam war kein Blut oder eine Mahlzeit sondern ein schwarzer gurgelnder Haufen. Erschöpft und müde fiel Alckechin auf die Seite. Der gurgelnde Haufen rutschte auf Averru zu doch weit kam er nicht den Kitanja zertrat den Klumpen der daraufhin platze und verschwand. Averru hustete.
    Alckechin keuchte und presste die Worte förmlich aus sich heraus „Averru braucht jetzt viel Ruhe er muss sich jetzt ausruhen und ich ebenfalls.“ Mit diesen Worten wurde auch Alckechin ohnmächtig. Argus und Bondy nickten sich gegenseitig zu und Argus hievte Averru auf ein Bett und Bondy trug Alckechin auf ein Bett. „Warte ich helfe dir.“ Sagte Argus und half Mondra wieder aufzustehen damit sie sich wieder in ihr Bett setzten konnte. Isaac seufzte und befahl Haures in Gedanken die Kugel abzusaugen was er auch tat. Er setzte sich auf einer der freien Betten und gähnte. Er hatte lange nicht mehr geschlafen.

    Es war ein komisches Gefühl das Averru empfand. Er fiel immer noch in diese Schwärze, jedoch irgendwas wärmte sein Herz, irgendjemand war in seiner Nähe, der ihm Geborgenheit gab. Er wollte diese Person berühren als ob sie ein Seil wäre aber er konnte sich nicht bewegen. Dann geschah etwas was er noch nie erlebt hatte wenn er in seinem eigenen Geist gefangen war. Die Dunkelheit verschwand und er fand sich in einem Meer aus Licht wieder. Die seltsame Stimme erstarb. Er sah merkwürdige Symbole und er fühlte etwas was er seit langem nicht mehr gefühlt hatte. In seinen Gedanken spreizte er die Flügel und flog durch das Meer aus Licht. Er fühlte sich endlich wieder frei. Es war als ob er Jahrhunderte lang in einem Gefängnis eingesperrt worden wurde und jetzt frei war. Sein Hass war verschwunden.
    Geändert von Mondra_Diamond (04.09.2012 um 20:59 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  7. #7
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    mondra schaute verwirrt zu ihrer Schwester, die recht grün aussah im Gesicht.
    Was nicht verwunderlich war, sie schüttelte sich in Gedanken vor ekel an dieser nach Pech und Verwesung riechenden schwarzen Masse, die Alckechin aus Averru aussog und dann ausspie..
    Sie sah wie Bondy den ebenfalls in Ohnmacht gefallenen Alckechin in ein Bett legte und Argus, Averru in dem Bett neben ihr niederlegte.
    Sie deutete ihm das Bett in das man ihn gebettet hatte, an ihres ein wenig näher heran zu fahren, zur Verwunderung aller ergriff sie Averru´s Hand hielt sie fest, so als habe sie das Gefühl er könnte zurück fallen in das Böse, das eben aus ihm gesogen wurde.
    Was sagte Alckechin, ich kann es nur verzögern, wie lang verzögern?
    Mondra´s Gedanken wanderten viele Jahre zurück in ihre Kindheit, in der sie als ältere Schwester am Bett ihres todkranken jüngeren Bruder saß, auch seine Hand in jeder Nacht fest umschlungen hielt.
    Aus Angst er könnte ohne Liebe hinüber gleiten in ein anderes Leben.
    Und nun hielt sie Averru´s Hand fest, weil sie nicht wollte das er all den Lebewesen, denen er was bedeutete entglitt.
    Sie merkte kaum noch das alle seltsam müde wurden so als hätte es jeden Kraft gekostet in diesen Raum, denn einer nachdem anderen legte sich hin und schlief ein.
    Auch ihre Augen fielen zu ohne die Hand los zulassen, die sie fest hielt.
    Und sie träumte einen seltsamen Traum, sie flog... flog über das Meer hinaus und fühlte sich dabei so frei wie noch nie in ihrem Leben.

    Alckechin wachte schlagartig aus der Ohnmacht auf und schreckte hoch. „Meister, hattet ihr einen Albtraum?“ Flüsterte Haures der soeben vor seinem Bett erschien. „Ja, ich habe wieder von der Schlacht geträumt.“ Antwortete Alckechin genauso leise. Er blickte sich im Raum anscheinend schliefen alle. Der Mann stand auf und ging leise durch den Raum. Jemand hatte anscheinend den Feuerschutz der Tür geschlossen damit sie ihre Ruhe hatten. Er betrachtete sich die Betten. Argus und Hiwa lagen zusammen in einem Bett, sie lag mit ihrem Oberkörper auf seiner Brust. Alckechin wandte sich nun Mondra zu. Sie lag in ihrem Bett und hielt Averrus Hand, der auch in einem Bett lag das an ihres heran geschoben wurde. Bondy und Wildcat lagen auch in Betten. Ihre Katze schlief auf dem Boden. Alckechin wandte sich nun Isaac zu der in seinem Bett saß und ihn vorwurfsvoll anguckte. „Ihr beide müsst unbedingt noch lernen wie man sich leise verständigt.“ Hauchte er. Isaac sprang leise vom Bett und stellte sich neben Haures und Alckechin. „Ich halte es ja für keine besonders Gute Idee Mondra Weltenmagie beizubringen.“

    Alckechin lächelte „Ich habe noch nicht getestet für welche Elemente sie geeignet wäre.“
    „Ich bin eher drüber in Besorgnis dass die Ausübung dieser Kunst sehr gefährlich ist. Sie könnte alle gefährden die in ihrer Nähe sind.“ Flüsterte Haures.
    „Weltenmagie auf höchsten Niveau in den Händen dieser törichten Frau. Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee wäre.“ Zischte Isaac leise.
    „Du nennst sie töricht Isaac? Es gab vor ihr schon intelligentere Leute die dachten sie könnten Weltenmagie beherrschen und alle haben sich überschätzt. Meistens sind es die ‚normalen’ Leute die diese Form der Magie erlernen können. Außerdem habe ich schon gesehen das Mondra, Träger der positiven Weltenenergie ist und so was muss gefördert werden.“

    Haures und Isaac schauten ihn für einen Moment lang an und schüttelten ihre Köpfe. Alckechin seufzte leise und schaute auf Mondra. „Du weißt genauso wie ich das sie diese Magie nie kontrollieren wird schließlich hat sie ja noch nicht einmal einen ‚Funken’.“ Flüsterte Isaac. Alckechin wandte sich wieder den Beiden zu und schaute dann zu Boden.
    „Diesmal ist es anders. Wenn sie dies wirklich lernen will werde ich sie persönlich unterrichten.“
    Haures rollte mit den Augen und Isaac schüttelte den Kopf.
    „Du machst das nur weil sie ihr ähnlich ist nicht wahr?“
    „Nur in ihrem Wesen alter Freund. Aber das ist nicht der einzige Grund.“
    Isaac schaute nun auch auf Mondra und lächelte dann.
    „Wer versichert dir eigentlich dass sie die Weltenmagie nicht für schlechte Dinge einsetzt. Vielleicht wird sie diese Kraft ja nutzten um andere zu Schaden.“
    Alckechin wurde zum ersten Mal sauer und tippte Isaac mit dem Zeigefinger gegen die Brust. „So was würde sie nie tun.“
    „Wenn du das sagst dann wird es ja so sein.“ Isaac zuckte mit den Schultern.
    „Spotte nicht!“ zischte Alckechin. Diesmal war er aber etwas zu laut den er hörte ein Geräusch hinter sich. Er drehte sich überrascht um.

    Mit einem Plop öffnete Bondy eine Cohiba-Dose.
    Bondy stand neben seinem Bett in seiner linken Hand eine seiner silbernen länglichen Röhrchen in denen seine Zigarren verstaut waren. Der Deckel der Dose surrte noch durch die Luft als sich Alckechin, Isaac und Haures erschrocken in seine Richtung um sahen. Ein tiefes knurren war von Haures zu hören.
    Bondy fing mit der rechten Hand den Deckel auf und steckte sich die Cohiba in den Mundwinkel. Dann drückte er wieder den Deckel auf das Röhrchen und das silberne Röhrchen verschwand wieder in seiner Innentasche.

    Er kniff den 3 ein Auge zu !!!

    " Ich weiß!!! Nichtraucher " sagte er trocken und zog sich seine Jacke aus. Er krempelte sich die Ärmel seines Hemdes hoch und rückte seinen Gürtel in die richtige Haltung.

    Bondy nahm mit der linken Hand seine Zigarre aus dem Mund.
    "Wie sie sehen hat ihre Magie keine Wirkung auf mich. Ich bin leider nicht so eingeschlafen wie die anderen." Er steckte seine Cohiba in die Hemdtasche und ging langsam in Richtung von der wunderschönen Wildkatze. Er liebte Katzen auch wenn es so wilde waren wie Kitanja, sie war wunderschön, ein herrliches Tier. Nie hatte er es gewagt sie zu streicheln, er streichelte ihr mit seiner Hand über den Kopf der Katze ein leises Schnurren war von der schlafenden Kitanja zu hören. Er fuhr ihr noch mal mit seiner Hand über ihren Kopf. Er hatte die 3 keine Sekunde aus den Augen gelassen sie sahen ihn wie versteinert an.
    Kitanja hatte sich schützend vor Wildcat gelegt
    Dann ging er rüber nach Wildcat hob sie an und ging mit ihr zum nächsten freien Bett und legte sie sanft ab. Als Bondy sie in das freie Bett legte war auch von ihr ein leises Schnurren zu hören.

    " So meine Herren jetzt sind sie mir mal eine Erklärung schuldig, was wird hier eigentlich gespielt, und wieso schlafen jetzt plötzlich alle was haben sie mit ihnen gemacht? "

    Indess hatte auch Hiwa schlaftrunken den letzten Worten gelauscht.

    „Weltenmagie auf höchsten Niveau in den Händen dieser törichten Frau. Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee wäre.“ Hiwa hörte schlaftrunken diese Worte, sie war zu müde um ihre Augen auf zuschlagen, konnte sich aber nicht dagegen wehren bei der Unterhaltung zu zuhören.
    „Du nennst sie töricht Isaac? Es gab vor ihr schon intelligentere Leute die dachten sie könnten Weltenmagie beherrschen und alle haben sich überschätzt.
    Meistens sind es die ‚normalen’ Leute die diese Form der Magie erlernen können. Außerdem habe ich schon gesehen das Mondra, Träger der positiven Weltenenergie ist und so was muss gefördert werden.“
    Hiwa stimmte Alckechin zu, dessen Stimme sie nun klar erkannt hatte.
    Es stimmte wohl Mondra war ein Träger der posetiven Weltenenergie, sie erinnerte sich an die Berührung auf ihrer Stirn, als sie hinter ihnen her lief, nach dem 2 weitere Engel Averru weg schleiften und sie nicht wusste was mit ihm nun geschehen würde.
    Aus Mondra strömte soviel Wärme zu ihr hinüber, dass ihre Angst einfach verschwand und die Zuversicht wieder die Oberhand gewann.
    Töricht war sie wohl nicht diese Frau, von der man sagte sie sei unsterblich.
    Das einzige was Hiwa verwunderlich fand, dass Mondra einfach wirklich so nach Urborg flog.
    Ohne das sie Angst davor hatte das sie in eine Falle gelockt werden konnte, ob Isaac sie deshalb töricht nennt?
    Sie würde Mondra selber fragen, wieso sie ohne zu überlegen Averru´s Bitte folge leistete.
    Jetzt wollte sie den Augenblick von Argus Nähe genießen, sacht schmiegte sie sich noch ein wenig enger an ihn.
    Ihr Kopf ruhte nun genau an der Stelle unter der sein Herz schlug, sie lauschte dem gleichmäßigen Rhythmus seines Schlages und schlief leise seufzend wieder ein.

    Alckechin wandte sich verwundert zu Haures und Isaac um. „Ich wusste gar nicht dass ich einen erweiterten Schlafzauber ausgeführt habe.“ Isaac schielte zu Haures hoch.
    „Hast du auch nicht oder Haures?“. „Na ja, als Alckechin Mondra den Vorschlag gemacht hat das sie Weltenmagie erlernt da musste ich unbedingt mit ihm reden.“
    „Dafür musst du nicht alle einschläfern.“ Tadelte ihn Isaac. „Moment mal! Du hast mitbekommen das ich alle eingeschläfert habe.“ Bemerkte Haures und blickte Isaac triumphierend an. „Ich gebe es zu das ich nichts gesagt habe aber ich hielt es für richtig.“ Isaac zuckte mit den Schultern. „Wenn das so ist warum verurteilst du mich dann?“
    „Weil es ungeheuren Spaß macht.“ Antwortete Isaac ihm.
    Bondy räusperte sich und Alckechin der die ganze Zeit zwischen den beiden hin und her geschaut hatte wandte sich zu ihm um. „Wie kommen sie darauf das hier was gespielt wird? Was mit ihren Freunden los ist hat ja Haures schon erläutert. Was er gemacht hat liegt wohl auf der Hand sie schlafen nur. Warum sie nicht schlafen weiß ich nicht.“
    Isaac stellte sich vor Alckechin und zischte „Ich kenne aber einen Schlaf den sie sicher nicht entrinnen werde.“
    „Lass gut sein.“ Hauchte Alckechin schob Isaac wieder nach hinten. „Wenn sie fragen haben werde ich sie ihnen mit vorliebe beantworten.“ Alckechin lächelte und machte einen Schritt auf ihn zu.

    Argus Kos ging durch eine völlig zerstörte Stadt. Die Häuser waren nur noch Ruinen und vereinzelt brannte es noch. „Landung war erfolgreich und werde nun Teil 2 der Mission antreten. Die Suche nach überlebenden.“ Meldete Argus dem kleinen Hologramm von Averru. „Das ist gut zu hören ich hoffe sie werden überlebende finde.“ Mit diesen Worten verschwand das Hologramm. Argus zückte sein Katana und ging dann leise durch die Straßen. Wenn es hier Überlebend gäbe dann würden diese sich in den Ruinen der Häuser aufhalten. Als in dem Eingangsbereich eines Hauses stand spürte er wie ein Schuss auf ihn abgefeuert wurde. Seine Rüstung fing den ganzen Schaden ab und er drehte sich zu dem Schützen um. Der Schütze war ein kleines Mädchen das ängstlich und womöglich traumatisiert in einer Ecke saß. In ihrer Hand hielt sie eine Pistole. Sie schoss ein weiteres mal. Argus seufzte ging auf Mädchen zu und nahm ihr die Waffe aus der Hand sie lies es zu und machte keine Anstalten sich zu wehren. Er nahm sie Huckepack und ging mit ihr durch die Stadt und suchte nach weiteren Überlebenden. Während seiner Wanderung schlief sie ein. Als es dunkel wurde wusste Argus dass sie die einzige Überlebende ist. Er ging aus der Stadt und schlug ein Nachtlager im nahe gelegenen Wald auf. Er legte das kleine Mädchen ab und zündete ein Feuer an. Argus öffnete die Box mit den Notrationen. Er breitete sie vor sich aus und betrachtete sie sich. 3 Schokoriegel, 5 Kraftriegel, 4 Trinkpäckchen und zwei Packungen mit Sandwiches. „Das kommt davon wenn man bewusst auf Nahrung verzichtet.“ Brummte Argus. Er sah wie das kleine Mädchen aufwachte und sofort versuchte von ihm weg zu kriechen. „Du brauchst keine Angst vor mir zu haben ich bin dein Freund.“ Sagte Argus ruhig und versuchte so liebevoll wie möglich zu klingen. Das kleine Mädchen starrte auf das Essen. „Wenn du willst kannst du gerne alles haben.“ Er schob die kleine Box zu ihr hin. Sie nahm sie entgegen und fing an zu essen. Amüsiert schaute Argus zu. „Wie heißt du eigentlich?“ fragte Argus das Mädchen. Leise so das man es kaum verstand sagte sie zögerlich „Hiwa.“
    „Hiwa? Ein wunderschöner Name.“ Antwortete er. Sie lächelte als er seinen Helm abnahm. Damit er besser ihr Gesicht sehen konnte strich er ihr die Harre aus dem Gesicht. Sie wurde rot als er kurz ihr Wange sanft streifte.
    Argus lächelte im Schlaf, er träumte von der jungen Frau die nun friedlich auf seiner Brust schlief.

    Mondra flog im Traum über das Meer, dem Vollmond entgegen, doch es war ein seltsamer Traum, sie saß nicht wie sonst dabei in ihrem silbernen Zerstörer.
    Sie flog mit weit ausgebreiteten Armen und drehte dennoch im Traum einen Looping nach dem anderen in der Luft.
    Sie stürzte sich hinab über das ruhige Meer und schoss knapp über der Wasseroberfläche entlang, dabei blickte sie nach unten und sah sich im Mondschein darin spiegeln.
    Sie bemerkte nicht einmal, dass sie überhaupt keine Flügel besaß um fliegen zu können, sie tat es einfach.
    Sie stieg wieder steil empor und fing im hellen Licht des Mondes an zu kreisen, wie ein einsamer Adler, doch ihr Blick richtete sich dabei in die Ferne so als wolle sie den weiten Orbit dort oben absuchen nach etwas, auf das sie wartete.
    "Carpe Noctem, mein Geliebter." flüsterte sie leise in den Nachtwind.
    Geändert von Mondra_Diamond (04.09.2012 um 21:07 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  8. #8
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Doch dann drangen Stimmen an ihr Ohr und es war als würde man sie zurückziehen aus der Luft, sie hört wie eine Frauenstimme murmelte das sie Alckechin was fragen wollte.
    Die Vollmondnacht und das Meer lösten sich auf, sie blinzelte mit den Augen und blickte auf den schlafenden Engel neben sich.
    Ihre Hand die immer noch seine hielt fühlte sich taub und kalt an, sanft ließ sie den Mann los, der im Schlaf lächelte.
    Sie betrachtet eine Weile sein Gesichtszüge, er muss etwas wunderschönes Träumen dachte sie, richtete sich dann auf und schaute vorwurfsvoll auf Haures, Isaac, Alckechin und Bondy.
    "Kann man nicht einmal ausschlafen, meine Herren?" flüsterte sie und tat dabei sehr empört.
    Isaac schaute sie grinsend an.. sie hatte fast das Gefühl es lag so etwas wie Schadenfreude in dem Grinsen.
    Sie zollte ihm einen Blick, der ihm so was wie, ich glaube irgendwann lege ich dich über das Knie heißen sollte blickte dann zu Bondy und Alckechin.
    "So meine Herren nach dem ihr mich also geweckt habt, wer von euch bereitet nun das Frühstück zu?
    Mir gelüstet es nach einem 4 einhalb gekochtem Minutenei, oder auch zwei. Dazu frisch gebackene Brötchen und Butter!"
    "Ihr gelüstet es, nach einem Ei" äffte Haures ihr nach. "Wenn sie wüsste wo nach es mir hier gelüstet" gab er knurrend hinterher.
    Und wieder grinste Isaac, allerdings fing er erneut einen Blick dafür von Mondra ein, der nichts gutes verhieß.
    "Oh meine Liebe, ich mache ihnen gerne ein Frühstück, ich weiß nur nicht was ein 4 einhalb gekochtes Minutenei ist?"
    Haures schaute Alckechin erstaunt an und Isaac gab von sich, "das war ja klar!"
    "Das ist ein Ei das man exakt 4 einhalb Minuten kocht, Alckechin." Antwortete ihm Mondra.
    "Ja schon aber wie berechne ich die 4 einhalb Minuten?"
    "Mit einer Uhr:"
    "Was ist eine Uhr?"
    "Hm, eine moderne Ausführung eines Stundenglases, ihr kennt doch ein Stundenglas, Alckechin?"
    Sie war sich nun unsicher, ob er überhaupt die Zeit berechnete oder ob ihm die Minuten Angesicht der Ewigkeit egal waren.
    "Oh doch, ein Stundenglas kenne ich, nur wie berechne ich damit ein Ei?"
    "Herrjeh, es wäre genau ein 13tel des Sandes in dem Glas, das runter laufen müsste bis das Ei fertig wäre."
    "Meine Liebe, dass ist in der Tat höchst interessant, würden sie mir erklären wie ich das 13tel berechne?"
    "Ok, das wird heute nichts mehr mit dem Ei, wäre es einfacher Speck knusprig zu braten und Spiegeleier dazu zugeben?"
    "Oh sicher Speck kann ich vorzüglich braten, aber das ihr die Eier auf einen Spiegel serviert haben wollt dazu, scheint mir wieder einer euren seltsamen Sitten zu sein!"
    Mondra ließ sich geschlagen ins Kissen zurück fallen, Haures klappte das Kinn hinunter und Bondy fing laut an zu lachen.
    "Ich geh dann mal für uns was essbares auftreiben und du bekommst deine weichen Eier, Mondra!"
    "Junge, du hast die Ehre mir beim tragen zu helfen!" sagte er zu Isaac, der nun auch dumm schaute, nach einem Blick zu Haures und Mondra in der Tat mit Bondy ging.
    Was keiner hörte waren die Worte die Haures telepathisch an Issac weitergab.
    "Helf ihm, sonst reden wir morgen noch über das Berechnen von weich gekochten Eiern.
    Manchmal, könnte man echt meinen Alckechin habe eine Schraube locker."

    Haures schaute Isaac hinter und musste glucksen die Vorstellung das Isaac recht genervt sein wird erheiterte ihn. Er schaute zu Alckechin hinüber und sah wie er sich den Engel betrachtete. „Komisch, normalerweise müsste er schon längst aufgewacht sein.“
    Alckechin legte den Kopf schief und ging sich durch die Harre. „Wann gedenken sie endlich was für ihn zu tun das ihm hilft?“ fragte ihn Mondra.
    Alckechin wandte sich Mondra zu und lächelte „Es gibt so vieles was ich tun könnte.“
    „Dann tun sie es.“ Sagte Mondra energisch. „Es gibt nur ein Problem. Ich kann nicht all meine Macht nutzen.“ Half ihr Alckechin.
    Haures machte einen Schritt nach vorne so dass er nun auch an Averrus Bett stand. Falls man das stehen nennen konnte. „Ich würde ja erst mal versuchen ihn aufzuwecken.“
    Alckechin drehte sich verwirrt zu Haures um. „Wie mache ich dass den.“
    Haures stutzte „Schlage ihm mal auf die Wange.“
    „Wenn du das sagst.“ Alckechin zuckte mit den Schultern und verpasste Averru eine Backpfeife. Averru jedoch regte sich kein bisschen. „Ich glaube ich sollte fester zu schlagen.“ Meinte er. „Ich hallte dies für eine schlechte Idee.“ Brummte Haures.
    Alckechin legte einen Finger auf die Stirn des Engels und seine Augen fingen an golden zu leuchten. „Darauf hättest du auch früher kommen können.“ Hauchte Haures. Alckechins Augen verengten sich und die Augen färbten sich rot. Dann zog er die Hand zurück und seine Augen wurden wieder normal. „Was hast du jetzt mit ihm gemacht?“
    „Ich habe keine Ahnung?“ gab Alckechin zu. „Ich weiß nicht wie ich das finden soll?“ Gab Haures grimmig zurück. Er betrachtete sich Averru der nur mit der Hand zuckte.
    „Alckechin warum wachen eigentlich die beiden nicht auf?“ er deutete mit der Klaue auf Hiwa und Argus Kos. Alckechin drehte sich zu den beiden um die eng einander geschmiegt zusammen in einem Bett schliefen. Er antwortete schlicht mit Liebe. „Ich vergaß dass man mit ausreichender Liebe dieser Manipulation entgeht.“ Seufzte Haures. Averru öffnete langsam seine Augen und richtete sich auf. Seine Augen tränten und er schien etwas verwirrt. Müde blickte er im suchend durch den Raum. Er lächelte als er Argus und Hiwa erblickte. Er sah Mondra in die Augen und sein Lächeln erstarb nicht als er ihren Namen hauchte.
    Alckechin ging zu Mondra rüber und als er sah wie Averru Haures erblickte und beide sich überrascht anstarrten flüsterte er ihr ins Ohr „Anscheinend ist sein Hass verschwunden um ihn aber vollständig zu heilen muss ich seine Seele neu richten. Das Problem ist das ich im Moment nicht genügend Kraft besitze dies zu tun. Kennen sie jemanden der meine Geist stärken kann?“. Der Engel ließ von Haures ab und schlug schwach mit den Flügeln. Anscheinend nur um sich zu vergewissern das er sie bewegen konnte. Dann gähnte er und lächelte förmlich in sich hinein.

    „Wann gedenken sie endlich was für ihn zu tun das ihm hilft?“ fragte sie Alckechin.
    Er wandte sich zu ihr hin und lächelte „Es gibt so vieles was ich tun könnte.“
    „Dann tun sie es.“ gab sie energisch von sich.
    „Es gibt nur ein Problem, ich kann nicht all meine Macht nutzen.“ Half ihr Alckechin.
    Mondra runzelte fragend ihre Stirn, hielt ihre Antwort aber erst noch zurück und schaute zu wie Alckechin, nach dem Rat von Haures versuchte Averru aufzuwecken.
    Sie musste leicht ironisch denken, das er ihm wohl auch noch einen Pflock ins Herz gestoßen hätte, würde man ihm gesagt haben, dass man Averru so erwecken könne.
    Nachdem der Engel nicht durch die Ohrfeigen die ihm Alckechin gab, erwachte nutzt er endlich seine posetive Energie und schon schlug Averru seine Augen auf.
    Er schaute noch schlaftrunken drein, dabei tränten seine Augen und wieder erinnerte er sie in diesen Moment an jemand anderen, er blickte sich suchend im Raum um, seine Augen ruhten eine Weile auf die beiden jungen Liebenden.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  9. #9
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Mondra lächelte als sie Argus und Hiwa so zärtlich umschlungen schlafen sah.
    Sie löste ihre Augen von den beiden und schaute wieder zu Averru, der nun ihren Blick lächelnd erwiderte und fast nicht hörbar ihren Namen hauchte.
    Sie hörte wie Haures nebenher Alckechin fragte,wie er ihn nun geweckt habe und dieser ihm Schulter zuckend gestand das er es selber nicht wüsste.
    Haures beugte sich dabei vor und der Blick von Averru und ihm trafen sich dabei.
    Mondra hielt den Atem an,was würde nun geschehen, wenn Averru einen Zornesausbruch bekam.
    Doch der Engel blieb ruhig und gelassen, er lächelt Haures an, so als wäre nie was geschehen.
    Für den Bruchteil einer Sekunde bekam Mondra nun Angst, Alckechin könne ihm nicht nur den Hass, sondern auch noch den Verstand aus dem Körper gezogen haben.
    Alckechin betrachtete Haures und Averru, sah wie sich beide erstaunt anschauten, aber nichts geschah.
    Er trat hinüber zu Mondra und sprach: „Anscheinend ist sein Hass verschwunden um ihn aber vollständig zu heilen muss ich seine Seele neu richten. Das Problem ist das ich im Moment nicht genügend Kraft besitze dies zu tun. Kennen sie jemanden der meine Geist stärken kann?“
    "Ja, in der Tat wüsste ich jemanden der ihnen helfen kann, wenn sie mit dieser Person einverstanden wären?"
    Sie schaute ihn eindringlich an und nickte zustimmend.
    "Ich muss mich aber selber erst darauf vorbereiten um ihnen meine Kräfte mental zur Verfügung stellen zu können."
    Sie blickte zu Averru, von ihm zu Alckechin, es würde Alckechin viel Kraft kosten, um diese Seele die seid soviel 1000 Jahren mit Hass zerfressen war zu heilen.
    Jedoch bevor Mondra mit ihrer Grübelei fortsetzen konnte, stürmten Isaac und Bondy mit 2 überladenen Servierwagen die Krankenstation.
    Es duftete köstlich nach heißem Kaffee und allerlei leckeren Dingen.
    Mondra schaute entschuldigend zu Alckechin und raunte ihm zu,
    "ich hab seid Tagen nichts mehr zu mir genommen, bevor ich meinen Geist reinige um ihnen helfen zu dürfen, erlauben sie mir nur kurz auch meinen Körper ein wenig zu stärken, bitte."
    "Essen sie ruhig erst, auf ein paar wenige Stunden mehr kommt es auch nicht an und ich gestehe, das ich nun wo ich all diese Köstlichkeiten sehe, selber einen regen Appetit verspüre."
    Er streckte seine Hand zu den kleinen wohl riechenden Walderdbeeren aus, steckte sie sich gleich eine Handvoll davon in den Mund und verdrehte dabei verzückt die goldenen Augen.

    „Ich glaube wir sollten alle was nehmen bevor Alckechin alles verputzt.“ Sagte Isaac zu den anderen. Während sich alle etwas nahmen fragte ihn Bondy noch einmal „Wie hast du nun Haures getroffen?“. Isaac schluckte sein Essen runter und wollte gerade los legen als Haures ihn unterbrach „Ich werde ein paar Ergähnzungen geben.“
    „Ja schön Haures.“ Meinte Isaac grimmig. „Also alles fing damit an das ich von einer reichen und adeligen Familie die auf dem Planeten Mirrodin lebte adoptiert wurde. Da war ich 2 Jahre alt also kann ich mich nicht an meine wirkliche Familie oder ähnliches erinnern. Ich wurde in dem Glauben erzogen das wir, also meine Adoptivfamilie auserwählt wären dem mächtigen Phyrexian zu dienen. Nun als Kind war ich sehr naiv und habe es mal geglaubt. Dann als ich neun Jahre alt war stieß ich auf alte Schriften, wo mit gnadenloser Ehrlichkeit Phyrexian beschrieben wurde so wie er halt ist. Ein Monster nicht fähig Liebe oder ähnliches zu spüren, seinen Lebenssinn darin sieht alles zu vernichten. Ich bekam Angst und behielt dies für mich. Ob mein Vater und meine Mutter wussten wer Phyrexian wirklich war. Bestimmt! Ich wurde 10 Jahre alt und meine Eltern führten mich zu einer Ausgrabungsstätte wo sie eine Waffe von Phyrexian vermuteten. Ich sollte die Arbeiter anspornen schneller zu arbeiten. Meine Werkzeuge waren Peitsche und glühendes Eisen. Ich mochte es nicht zu sehen wie sie Schmerzen empfanden wenn ich sie schlug. Also schlug ich sie nur wenn meine Eltern bei der Ausgrabungsstelle waren. Ansonsten saß ich eigentlich nur auf einem Turm und hielt Wache, nicht das meine Eltern noch sahen wie ich gnädig war. Eines Tages fanden die Arbeiter eine Truhe und ich nahm sie an mich bevor meine Eltern sie nehmen konnten. Ich wollte sie irgendwo verstecken als meine Eltern schon kamen und mich lobten dass ich endlich ein wertvolles Artefakt gefunden habe. Als wir zu Hause waren stellten sie die Truhe auf den Tisch und wollten am nächsten Tag die Waffe, sie hofften es wäre eine Waffe anschauen. In der Nacht schlich ich mich in die Halle und öffnete die Truhe sie enthielt einen reich verzierten, wunderschönen und klingenbesetzten Stab. Ich hob ihn aus der Truhe und ich spürte sofort eine Wärme in mir. Mein glück war aber nicht von kurzer Dauer als meine Mutter erschien und mich schelte das ich den Stab ohne Erlaubnis aus der Truhe genommen hatte. Sie wollte mich bestrafen und schoss seltsame lila Blitze auf mich.“ Isaac hielt kurz inne als Alckechin leise hauchte „Negative Weltenenergie.“
    Isaac nickte und vor fort „Schützend hielt ich den Stab vor meinen Körper und die Blitze verpufften dran. Meine törichte Mutter stutzte und schoss weiter Blitze gegen mich, doch alle verpufften an dem Stab. Ich stürmte nach vorne und rammte eine der Klingen in den Bauch meiner Mutter. Sie starb qualvoll als diesmal rote und orange Blitze aus ihm stoben und in meiner Mutter einschlugen. Ich wusste dass ich auch meinen wahnsinnigen Vater umbringen musste und ging hoch in deren Schlafzimmer. Seelenruhig schlief er in dem Bett. Es war leicht ihn auszuschalten. Ich floh von zu Hause.“. Isaac beendete seinen Teil der Geschichte und Haures fuhr fort „Ich fand Isaac als er gerade erschöpft durch eine Wüste lief er hatte anscheinend seit einige Tagen nichts mehr getrunken und gegessen. Ich sprang vor ihm auf den Boden und er hob nur müde den Kopf und sah mich an. Ich dachte mir wen der Junge schon nach dem Tod bettelte kann ich ihn ja fressen. Aber ich hielt inne als ich den Stab sah den er in den Händen hielt. Anstand ihn zu fressen trug ich ihn vorsichtig zu einer Oase so dass er trinken konnte. Ich ließ ihn da kurz liegen und suchte für ihn was zu essen. Als ich zurück kam lehnte er sich gegen einen der Steine und hatte anscheinend schon was getrunken. Ich gab ihm so viel zu essen wie er wollte. Er schien leicht arrogant aber das ist ja nicht schlimm.“ Haures wurde kurz von Isaac mit einem „Hey!“ unterbrochen. Haures ließ sich davon nicht irritieren und fuhr fort „Er fragte ich warum ich ihn nicht gefressen habe und ich erklärte ihm warum. Es war ganz einfach der Stab den er bei sich trug war genau der gleiche Stab den einst die Gefährtin von alckechin mit sich trug. Ich dachte er wäre in der Nähe als aber Isaac mit zu verstehen gab das er alleine Unterwegs ist. Ich habe ihn nach seinem Namen gefragt und er sagte mir dass er Isaac hieße. Er fragte dann noch ob er mir seinen falschen oder richtigen Nachnamen sagen soll. Ich wollte natürlich seinen richtigen und was ich dann hörte schockierte mich sehr. Er hatte den gleichen Namen wie Alckechins Weggefährtin.“
    Alckechin flüsterte leise so das es kaum zu hören war „Leyla Kohn.“
    Ohne das Haures davon Notiz nahm fuhr er fort „Er bemerkte das ich den Namen anscheinend kannte und wollte näheres wissen. Ich wollte keinen Fehler machen und sagte ihm dass nur Alckechin ihm alles sagen könne. Also machten wir uns auf die suche nach ihm.“
    „Also du hast deine Eltern ermordet, einen alten antiken Stab gestohlen und bist ein Nachkomme einer alten Weggefährtin von Alckechin?“ fragte Argus der anscheinend wach war und sich halb aufgesetzt hatte so das Hiwa immer noch mit dem Kopf auf seiner Brust lag. Er ging ihr sanft mit der Hand durch die Harre. Als Mondras Blick und seiner sich trafen zwinkerte er. Isaac nickte kurz. „Wenn alles stimmt was ihr beiden sagt dann müsste doch Isaac noch den Stab bei sich haben?“ fragte Averru. In seiner Stimme lag keine Feindseligkeit sondern Neugierde. Isaac grinste und griff unter seinem Mantel hinter seinen Rücken und holte den Stab hervor. Er war etwas kurz für einen Stab was Isaac aber änderte. Er packte das Stück zwischen Mittelgriff und oberer Klingenaufsatz drehte es einmal und zog es dann lang und drehte es noch mal so das ein Klicken zu hören war. Das gleiche machte er auf der anderen Seite, so dass dann der Stab so groß war wie Averru wenn er aufrecht stand. Alckechin betrachtete den Stab fasziniert.

    Aufmerksam hatte sie Isaac gelauscht, für das was er durch machte, war er relativ "normal" dachte sie.
    Ihre Augen bekamen wieder jenen Glanz, wie sie ihn hatte wenn sie an ihren Sohn denken musste, sie senkte ihren Kopf damit keiner mit bekam, wie ihre Augen verdächtig zu glitzern anfingen.
    Sie schluckte kurz, atmete tief durch und schaute dann zu Alckechin hinüber, der versonnen den Namen einer Frau flüsterte.
    "Leyla Kohn" er muss sie wohl sehr geliebt haben dachte sie, als sie in sein lächelndes Gesicht schaute.

    Doch dann hörte sie Argus Stimme und schaute in seine Richtung.
    „Also du hast deine Eltern ermordet, einen alten antiken Stab gestohlen und bist ein Nachkomme einer alten Weggefährtin von Alckechin?“ fragte Argus der nun wach war und sich halb aufgesetzt hatte, so dass Hiwa immer noch mit dem Kopf auf seiner Brust lag.
    Er strich ihr sanft mit der Hand durch die Haare. Als Mondras Blick und seiner sich trafen zwinkerte er.
    Isaac nickte kurz. „Wenn alles stimmt was ihr beiden sagt dann müsste doch Isaac noch den Stab bei sich haben?“ fragte Averru. In seiner Stimme lag keine Feindseligkeit sondern Neugierde. Isaac grinste und griff unter seinem Mantel hinter seinen Rücken und holte den Stab hervor. Er war etwas kurz für einen Stab was Isaac aber änderte. Er packte das Stück zwischen Mittelgriff und oberer Klingenaufsatz drehte es einmal und zog es dann lang und drehte es noch mal so das ein Klicken zu hören war. Das gleiche machte er auf der anderen Seite, so dass dann der Stab so groß war wie Averru wenn er aufrecht stand.
    Sie beobachtete das Alckechin den Stab fasziniert betrachtete und konnte ihre Frage nicht zurück halten.
    "Was für eine Bewandnis hat dieser Stab Haures, da er ja nun bewirkte das du Isaac nicht aufgefressen hast, sondern dafür sorgtest das er überlebt?"
    Sie schaute auf den Stab der sie an eine alte Kampfart der Samurai erinnerte, die man "Kendō" nannte und eigentlich aus den alten traditionellen Schwertkämpfen abgewandelt wurde.
    Aber auch wenn sein Aufbau einem der alten Schlagstöcke glich, musste er eine andere Bewandtnis haben, hätte sich Haures sonst Isaac zugewandt?
    Sie blickte nun Haures neugierig an und wartete gespannt auf eine Antwort.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  10. #10
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    „Dieser Stab ist nicht irgendein Stab. Er gehörte Leyla.“ Haures hielt inne und drehte sich zu Alckechin um. „Soll ich die Geschichte erzählen oder du.“ Alckechin machte eine Handbewegung die verdeutlichte das Haures fortfahren dürfte. Haures nickte und fuhr fort „Der Stab kann nur von denen getragen werden die zu der Familie der Kohn gehören. Als ich Isaac fand sah ich dass er den Stab in der Hand hielt. Es war mir auch bekannt dass man ein Blutsverwandter von Leyla sein müsste um die Kräfte des Stabes zu entfesseln. Da an der Klinge des Stabes noch Blut klebte war mir klar dass er ihn benutzt hatte. Als er mir dann noch seinen Namen sagte verpuffte jeder Zweifel er ist wahrscheinlich der letzte Nachfahre der Kohn.“ Haures betrachtete sich den Stab und murmelte „Kein Zweifel er ist es.“

    Alckechin drehte sich weg so dass niemand sein Gesicht sah. In ihm schmerzte die Erinnerung an Leyla. Dicke Tränen rollten über seine Wangen und tropften zu Boden. Averru beobachtete Alckechin. Der Engel sprang auf und landete hinter Alckechin. Sanft legte er seine Hand auf seine Schulter. „Geht es dir gut?“ fragte er. Alckechin schüttelte heftig mit dem Kopf. Er atmete einmal tief ein und verbannte die Erinnerung aus seinem Kopf. Er drehte sich zu Isaac um und ging auf ihn zu. „Kann ich den Stab mal haben.“ Isaac nickte und gab ihm den Stab. Alckechin untersuchte ihn genau es hatte den Anschein als ob er ihn nie genau untersucht hatte. „Junger Mann, weißt du eigentlich was für eine mächtige Waffe dieser Stab ist. Ich bin mir sogar sicher das man sein volles Energie potenzial nutzten kann.“ Er drehte den Stab in seiner Hand und er betrachtete sich die Verzierung an der Klinge. Er konnte seinen Augen nicht trauen. „Haures, sie dir das mal an das ist doch ein Weltenmagischer Funke oder?“ Haures beugte sich zu dem Stab runter und nickte nur stumm. „Ich komm nicht ganz mit. Was ist ein Weltenmagischer Funke?“
    Fragte Isaac. „Das ist ein Kristall der Weltenmagie anzieht und konzentriert.“ Erklärte ihm Alckechin. Isaac zuckte mit den Schultern und holte sich dann stumm was zu essen. Averru ging rüber zu Wildcat und schüttelte sie sanft. Sie schlug müde die Augen auf. Averru erklärte ihr noch mal kurz das was sie im Schlaf verpasst hatte. „Wenn sie was essen wollen langen sie nur zu es ist genug für alle da. Ich glaube sogar Haures gibt ihrer Katze etwas ab.“ Averru grinste und blickte in Richtung Haures. Haures warf das Schwein in die Luft und durchschnitt es mit seinen Klauen. Die gleich großen Stücke landeten auf einem Tablett. Er nahm eines der Stücke und wedelte damit vor Kitanja Schnauze rum. „Komisch, du hast immer gesagt du magst keine Katzen.“
    „Die sind mir nur zu schnell.“ Grummelte Haures. Alckechin grinste und wandte sich Wildcat zu. „Ich denke sie werden wohl möglich noch Fragen haben.“ Er lächelte. Hiwa die gerade aufwachte bekam von Argus alles erklärt was sie nicht mitbekommen hatte. Alckechin übergab den Stab wieder an Isaac der ihn dann weiter in der Hand hielt.

    Aufmerksam hatte sie der Erzählung von Haures gelauscht, dabei beobachtete sie aus den Augenwinkel heraus wie Alckechin sich von ihnen weg drehte, sofort darauf sprang Averru auf um ihm tröstend den Arm um die Schulter zu legen.
    Sie neigte ihren Kopf und tat so als hätte sie nichts gesehn um Alckechin nicht zu beschämen, dann wandte sie ihren Blick wieder neugierig dem Stab zu.
    Isaac hatte ihn immer noch in der Hand, sie wollte ihn gerade bitten, ihn einmal genauer betrachten zu dürfen, als Alckechin wieder an sie heran trat und Issac um den Stab bat.

    „Kann ich den Stab mal haben", bat Akcechin ihn und Isaac nickte und gab ihm den Stab.
    Alckechin untersuchte ihn genau es hatte den Anschein als ob er ihn nie genau untersucht hatte. „Junger Mann, weißt du eigentlich was für eine mächtige Waffe dieser Stab ist. Ich bin mir sogar sicher das man sein volles Energiepotenzial nutzten kann.“
    Er drehte den Stab in seiner Hand und er betrachtete sich die Verzierung an der Klinge. Er konnte seinen Augen nicht trauen. „Haures, sie dir das mal an das ist doch ein Weltenmagischer Funke oder?"
    Haures beugte sich zu dem Stab runter und nickte nur stumm. „Ich komm nicht ganz mit. Was ist ein Weltenmagischer Funke?“ Fragte ihn Isaac.
    „Das ist ein Kristall der Weltenmagie anzieht und konzentriert.“ Erklärte ihm Alckechin.
    Isaac zuckte mit den Schultern und holte sich dann stumm was zu essen.
    Averru ging rüber zu Wildcat und schüttelte sie sanft. Sie schlug müde die Augen auf. Averru erklärte ihr noch mal kurz das was sie im Schlaf verpasst hatte.
    „Wenn sie was essen wollen langen sie nur zu es ist genug für alle da. Ich glaube sogar Haures gibt ihrer Katze etwas ab.“ Averru grinste und blickte in Richtung Haures.
    Haures warf das Schwein in die Luft und durchschnitt es mit seinen Klauen. Die gleichgroßen Stücke landeten auf einem Tablett. Er nahm eines der Stücke und wedelte damit vor Kitanja Schnauze rum. „Komisch, du hast immer gesagt du magst keine Katzen.“
    „Die sind mir nur zu schnell.“ Grummelte Haures. Alckechin grinste und wandte sich Wildcat zu. „Ich denke sie werden womöglich noch Fragen haben.“ Er lächelte. Hiwa die gerade aufwachte bekam von Argus alles erklärt was sie nicht mitbekommen hatte. Alckechin übergab den Stab wieder an Isaac der ihn dann weiter in der Hand hielt und warf dann Mondra einen fragenden Blick zu.
    Sie nickte kaum merkbar, schaute dann zu Argus und bat ihn per Handzeichen zu ihr hinüber zu kommen.
    Argus stand auf und sie flüsterte ihm etwas in sein Ohr, er schritt zu Hiwa, die sich noch schnell etwas zu essen nahm.
    Und dann nahm Argus sie auf den Arm und verließ mit ihr und Hiwa den Raum.
    Den erstaunt fragenden Blick der anderen ignorierte sie dabei mit Absicht, sie würde später alles erklären, oder besser noch Alckechin.

    Einige Minuten später befand sich Mondra in dem Krankenzimmer in dem Argus gelegen hatte.
    Sie bat Hiwa um eine Kerze und um ein wenig echten Weihrauch den sie anzünden wollte.
    "Schade das hier kein Flügel ist", murmelte sie Argus grinste und sagte,"wenn es weiter nichts ist, ich hab noch die Aufzeichnungen von Seevenor, entschuldige bitte noch einmal deswegen."
    Er verließ eine Weile den Raum und als er zurück kam, ließ er ihr die Aufzeichnung abspielen.
    Mondra nickte dankend den Kopf und bat nun darum alleine gelassen zu werden.
    "Hiwa sag Alckechin, das ich in 2 Stunden bereit bin für ihn, er weiß dann Bescheid!"
    Als beide den Raum verlassen hatten fixierte sie die Kerze, die Hiwa vor ihrem Bett auf ein Tischlein angezündet hatte, ihr Blick war starr in die Flammen gerichtet.
    Ihre Augen wurden schwerer und ihr Körper leichter, sie ließ alle Erinnerungen der letzten Tage an sich vorüber ziehen und die Bilder aus ihrem Kopf verschwinden.
    Man hatte den Anschein, dass sie angefangen hatte im sitzen zu schlafen, ihre Brust die sich zu Beginn ihrer Meditation noch gleichmäßig stark anhob beim atmen, zeigte nun nur noch unmerklich eine Bewegung.
    Wieder hätte man nun beobachten können, wie ein schimmerndes blaues Licht über ihren Körper schwebte.
    Es unterbrach einen Moment den Kontakt mit ihr und man konnte erkennen das es sich um eine Aura handeln musste, da sie die Umrisse von Mondras Körper hatte.
    Dann trat das Licht wieder zurück und der Atem von Mondra wurde wieder kräftiger, ihr Brust hob und senkte sich gleichmäßig unter ihren Atemzügen.
    Ihre Augen öffneten sich langsam und sie lächelte, sie war nun bereit Alckechin mental zu stärken.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  11. #11
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    2 Stunden später holte Hiwa nun auf Mondra´s Bitte hin Alckechin und Averru zur ihr, sie fühlte sich nun bereit, dem Magier zu helfen, die Seele des Engels zu heilen.
    Kurze Zeit später erschienen sie und Averru schaute sie mit fragenden Augen an, er wusste also nicht was hier gleich geschehen würde.
    Gelassen und ruhig sah sie zu wie Alckechin ihn in den Schlaf versetzte und ihn in ein Bett legte und neben sie schob.
    Dann blickte sie erneut in die Flamme, es dauerte nicht lang und sie fiel in eine tiefe Trance. Um ihren Körper herum bildete sich eine mit bloßem Auge kaum sichtbare helle Lichtkorona, sie hatte all ihre Energie und Kraft frei gelegt um Alckechin bei der Seelenrettung zu helfen.

    Trotz der tiefen Trance in der sie sich befand spürte sie wie ihr die Kraft aus dem Körper gesaugt wurde.
    Sie nahm nicht mehr wahr wie Alckechin,mit seiner Zeremonie begann . Er hob seine Arme und in dem Raum erschienen wie von Geisterhand mehrere Symbole und Kreise die sich auf den ganzen Boden verteilten. Sie leuchteten und Alckechin verschwand kurz in einer Lichtsäule. Das Leuchten lies nach und Alckechin erschien wieder. Er biss sich in den rechten Daumen so das er blutete zeichnete eine Kreis damit auf die Brust von Averru und stellte sich so zwischen den zwei Betten das er Averrus Seele bearbeiten konnte und Mondra seinen Geist stärken konnte.

    Er machte ein paar Handbewegungen und Averrus Brust erhob sich und eine kleine bläulich Kugel erhob sich die sofort in viele Fragmente zersprang. Alckechin spürte die Hand von Mondra. Er atmete tief ein und setzte die Weltenmagie frei. Ein Handschuh aus den Blitzen entstand um seiner Hand und er packte das erste Fragment und schob in Richtung des Zentrums. Die Sehnen seines Armes waren zum zerreißen angespannt. Die Adern stachen hervor und es bildeten sich die ersten Schweißtropfen auf seiner Stirn. Er schob das Fragment in das Zentrum und das Zentrum pulsierte kurz. Er atmete heftig als er das zweite Fragment packte und es ins Zentrum schob. Das dritte packte er mit beiden Händen und drückte es ins Zentrum. Verdammt! Dachte er sich, wenn ich beim dritten schon schwach werde dann kann ich die restlich tausend vergessen.

    In seinem Kopf schlich sich ein Gedanke ein und er musste es wagen. Er tat es für den Engel und für Mondra damit ihre Bemühung nicht umsonst war. Letzen Endes hatte er es Mondra zu verdanken das er sich noch auf das was jetzt folgte konzentrieren konnte. Er blickte gegen die Decke und schrie laut „Kampfeszorn!“. Plötzlich stoben Flammen und orange Blitze aus seinem Körper und verteilten sich im Raum und zogen sich sofort wieder zu ihm zurück. Er blickte zu Mondra hinüber, sie war unversehrt. Es war schon komisch, dieser Spruch war eigentlich für den Kampf geeignet um die Stärke der Weltenmagie zu erhöhen. Alckechin spürte wie die Weltenmagie in ihm förmlich explodierte und seine Kraft in die Höhe Schoss. Er wusste nicht wie lange er dies halten konnte aber er musste es jetzt nutzen das seine Weltenmagie sich überlud.
    Er setzte sie frei und fing an weitere Fragmente neu zu ordnen. Jetzt war es nicht so langsam wie gerade eben sondern verdammt schnell seine Arme flogen nur so durch die Luft. Es sah sogar manchmal so aus als ob er mehrere hatte. Sein Gesicht verzog sich vor Schmerz. Durch diesen Spruch sprudelte die Magie nur so aus ihm heraus er konnte sie nur mit mühe kontrollieren. Aber das aus dem nichts flammen auftauchten und die Blitze der positiven Weltenenergie durch den Raum zuckten das konnte er nicht verhindern. Er hoffte nur das Mondra unversehrt blieb. Mondra stärkte seinen Geist so dass er die Energie konzentrieren konnte er wollte gar nicht dran denken was wohl passieren würde wenn sie ihm nicht helfen würde. Als er das letzte Fragment wieder ins Zentrum schob spürte er wie etwas ihn verließ er merkte das Mondra zur Seite sackte.

    Ein Schock durchfuhr ihn und es war als ob die Zeit um ihn herum stehen blieb. Die Zeichen verschwanden und die Seele von Averru sank wieder in seine Brust. Alckechin fiel wie in Zeitlupe zur Seite. Er sah nur noch wie Averru hoch schreckte und um sich schaute seine Lippen bewegten sich aber Alckechin hörte nichts. Er wollte Averru sagen das Mondra Hilfe brauchte aber er fiel schon in die schwärze. Er wusste dass er wieder in den tiefen Schlaf fiel. Wie lange er wohl diesmal schlafen würde?

    Averru schreckte hoch. Er sah wie Alckechin zu Seite kippte. Er wusste nicht was los war aber er füllte sich wie neugeboren.

    Ihr Körper begann höllisch zu brennen, sie wollte laut aufschreien, die Verbindung abbrechen, es war als würde alles Leben aus ihrem Innern gesogen werden, doch sie konnte sie nicht lösen.
    Es war als hätte etwas anderes die Macht ihres Geistes übernommen, sie glaubte an den Schmerzen verglühen zu müssen.
    Und dann schrie sie und sah sich selber zusammen gesackt im Bett liegen.
    Sie befand sich nicht mehr in ihrem Körper, ihr Geist hatte sich komplett gelöst, weil er das Leid nicht mehr ertrug.
    Wie erstarrt schaute sie auf sich hinunter, sah Alckechin auf dem Boden liegen und wie Averru erwachte.
    Sie versuchte zurück in ihren Körper zu gleiten, konnte ihn aber nicht mehr betreten, es war als habe er sich gegen sie verschlossen.
    Sie schrie, "Helft mir, sonst bin ich für immer verloren."
    Nur wer würde sie hören können, drüben aus der anderen Dimension?

    "Vergessen sie es, sie sind tot!" Mondra hörte ein hämisches Lachen neben sich und erblickte den Geist von Borca, er stand nackt neben ihr, aber sein Körper war sichtbar jung und kräftig.
    Erschrocken schaute sie an ihrem Astralleib hinunter und stellte beruhigt fest, das sie immer noch in ihrer bläulichen Aura fluoreszierte.
    Sie ignorierte Borca und versuchte erneut in ihren eigenen Körper einzutreten, aber sie prallte wieder an ihm ab.
    "Das wird nichts mehr, glauben sie mir sie sind tot", wiederholte sich Borca und sein Lachen wurde unerträglich.
    "Ich bin nicht tot!" schrie sie ihn an.
    Ihre Augen blickten wie von einem weidwunden Tier auf Alckechin, sie versuchte ihn zu berühren und merkte wie ihre Hand in ihn eintauchte, sie zog sie erschrocken zurück.
    "Das bringt ihnen auch nichts, ihren Geist in seinem Körper eindringen zulassen, ihr Körper wird dennoch verfallen.
    Es gibt nur eines was sie retten könnte!" dabei beugte er sich verächtlich über Averru, der gerade erwacht war.
    "Er oder vielleicht der alte Mann dort auf dem Boden könnten sie zurück holen!
    Averru wird ihn aber nicht erwecken können, schauen sie mich nicht so erstaunt an, schließlich hab ich ja mitbekommen was los war, sie vergessen mein Leichnam liegt immer noch hinter ihrem Bett auf der anderen Station.
    Nur eines wäre noch stärker wie der Tod, die Liebe eines Mannes zu ihnen, ich geh aber Recht in der Annahme das sich hier auf der Archangel, kein Mann befindet der sie liebt!"
    Er lachte wie von Sinnen, als er ihren traurigen Blick sah.
    Mondra fühlte sowas wie unbändigen Hass in sich aufsteigen und sie hätte am liebsten auf Borca eingeprügelt.
    Jedoch Borca drehte sich lachend um breitete seine Arme aus, glitt durch die Wand und Mondra sah wie er flog, mit weit ausgestreckten Armen, hinaus in die Endlosigkeit des All´s.


    Sie schrie immer noch in ihrem Fieberwahn laut und qualvoll drangen ihre Schreie bis zur Kommandobrücke ihre Schiffes.
    "Mylady, bitte wachen sie auf, sie haben nur einen bösen Traum." Die Stimme des ersten Offiziers klang besorgt, würden diese Träume jemals aufhören, die sie peinigten.
    Er wusste wie viele Jahre sie schon auf die Rückkehr ihres Mannes hoffte.
    Sie hatte sich nie damit abfinden wollen, dass er und sein Schiff wirklich für immer verschollen sein sollten und mit ihm, ihre beiden Töchter.
    Alles was sie liebte, schien für immer ausgelöscht. Würden sie auf Mirrodin endlich finden was sie schon seid Jahren rastlos suchte?
    Geändert von Mondra_Diamond (24.10.2011 um 20:54 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  12. #12
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Der Versuch Mondra Diamond aus ihren Fieberträume zu erwecken blieb zwecklos, mittlerweile saß Jarad an ihrer Seite und versuchte mit seinen Heilmittel das Fieber zu senken.
    Besorgt und neugierig zu gleich lauschte er ihren heiseren Worten und Phantasien, Bruchstückhaft bekam er nun mit wie sein alter Freund durch Alckechin geheilt wurde.

    (was weiterhin geschah)

    „Ich frage mich was Alckechin mit Averru vorhat?“ Isaac drehte sich zu Haures um so als ob er wüsste was dies zu bedeuten hatte. Haures zuckte kurz mit den Schultern und warf ein weiteres Stück Fleisch zu Kitanja. Ein paar Minuten vergangen und alle beteiligten aßen stumm. Plötzlich keuchte Haures und fiel auf eines seiner Knie. Vor seinem Geistigen Auge erschien Alckechin der in Flammen aufging. Er hörte wie Isaac besorgt nach ihm rief. Er schlug seine Augen wieder auf und merkte wie alle ihn überrascht anstarrten. Isaac fragte „Was ist los Haures?“. Haures keuchte. „Alckechin hat seine Weltenmagie explosionsartig ansteigen lassen. Er hat etwas in Mondras und Averrus Anwesendheit gemacht was ihm Unmengen an Energie gekostet hat.“
    „Was wäre das?“
    „Da fallen mir nur drei Dinge ein wofür er Unmengen an Energie braucht. Spontan würde ich an einen Weltenzauber denken aber dafür ist nichts passiert. Es gäbe da noch die Entfesselung eines Strafgerichtes. Das einzige was mir einfällt ist.“ Er stockte kurz und flüsterte dann „Eine Seelenrettung.“
    „Ich verstehe nicht.“ Isaac legte den Kopf schief. „Erklärungen sind jetzt überflüssig wir sollten uns eher Sorgen um die drei machen denn, ich spüre wie die Anstrengung Alckechin wieder in den Schlaf getrieben hat. Dem Engel geht es gut aber ich kann Mondras Zustand nicht feststellen. Das heißt ihr Körper ist womöglich tot.“. Alle sahen Haures schockiert an.

    Averru blickte suchend durch den Raum. Auf dem Boden lag Alckechin und auf einem Bett lag Mondra. Beide waren anscheinend bewusstlos. Averru erhob sich und schritt durch den Raum. War dies nicht gerade ein Lichtschimmer? Er schaute sich noch mal im Raum um. Er war wenn man von Alckechin und Mondra absah völlig allein. Er spürte aber die Anwesenheit einer dritten Person. Oder war es nur der Schatten einer der Anwesenden im Raum. Er hörte Geflüster, leises und sanftes Geflüster. Für ihn stand fest er war nicht alleine. Der Engel bekam Angst denn, gegen etwas was er nicht sah konnte er nichts unternehmen. Er ging rüber zu Mondra und wollte sie wecken.

    Averru schüttelte sie sanft. Von ihr kam keine Reaktion. Er schüttelte sie heftiger. Wieder keine Reaktion. Jetzt überkam ihn Panik. Er überprüfte ihren Puls. Es war möglich das er so schwach war das er ihn nicht spürte aber das zog er in dem Moment nicht in Erwägung. War es vielleicht möglich dass dieser Schatten der Schatten von Mondra war. Dann musste er mit diesem Schatten Kontakt aufnehmen. Er erinnerte sich an eine alte Technik der Engel um mit Geister, Astralwesen, Phantome und Schatten in Kontakt zu treten. Averru entspannte sich und verteilte seinen Geist, sein gesamtes Bewusstsein in den ganzen Raum. Er sah sich selbst wie er in dem Raum stand. Er blickte zu einer Wand und erkannte eine Spur. Vor wenigen Minuten ist hier ein Schatten durch geflogen. Er näherte sich der Wand. Plötzlich hörte er etwas hinter sich und drehte sich um. Er blickte in Mondras Gesicht, jedoch nicht in ihr `sterbliches´ Gesicht. Ihr Körper schimmerte in einem geisterhaftem Blauton. „Mondra, was ist mit ihnen passiert?“ fragt er sie schockiert. Ohne nachzudenken kam ein weiterer Satz aus seinem Mund „Wie kann ich ihnen helfen, Was kann ich tun?“

    "Ich will noch nicht sterben!" schrie sie laut in Averru´s Gesicht.
    Konnte es sein, hatte er ihr wirklich geantwortet.. sie sah wie sich seine Lippen bewegten ungläubig hallten seine Worte um sie herum nach.
    "Was ist geschehen" frug er sie.
    " Ich hab den Schmerz in meinem Körper nicht mehr ertragen, als ich Alckechin half ihre Seele zu heilen. habe nicht geahnt wie viel meiner Kräfte er benötigte, ich glaubte sie würden reichen. Doch dann kam dieser höllische Schmerz den ich nicht mehr aushielt, auch konnte ich die Verbindung nicht abbrechen zu ihm.
    So floh mein Geist aus seinem eigenen Körper, bevor er wahnsinnig wurde.
    Aber laut Borca, kann mich nur Alckechin, dann Sie, oder der Mann der mich liebt zurück holen."

    Mondras Geist drehte sich von Averru weg und schritt auf die Wand zu ihre Hand glitt hindurch.
    Sie schrie verzweifelt den Namen des Imperators von Xonx hinaus ins All.
    Mondras Geist schlug die Hände vor das Gesicht und kauert sich weinend in eine Ecke.
    Sie wusste der Mann den sie liebte würde sie nicht retten können. Viel zu weit war er entfernt und sie wusste nicht einmal ob er nach all der Zeit, die sie vor ihm floh noch an sie dachte.
    Sie liebte diesen Mann einfach ohne zu wissen warum, fühlte sie sich vom ersten Augenblick zu ihm hingezogen, so als wäre sie nur ein Stück Metall und er das Magnet.
    Aber sie hatte Angst davor nur eine von vielen zu sein, denn sie wusste von all seinen Abenteuern mit unzählig schönen Frauen, bevorzugt immer wieder dunkelhaarige mit grünen Augen.
    Und war sie selber nicht nur eine von all den vielen dunkelhaarigen mit grünen Augen?
    Heimlich und verunsichert ob dieser Tatsache floh sie dann auch vor ihm, vor der Ahnung das er immer noch nicht der Mann war, der wirklich für sie bestimmt war.
    Und nun, hier und zu diesem Zeitpunkt, war sie nur noch ein Schatten ihrer selbst, ohne ihm je gesagt zu haben, was sie für ihn fühlte.

    Sie spürte seine Umarmung, die unendliche Geborgenheit die er ihr gab, schmeckte seine innigen Küsse, hörte seine sanfte Stimme, so als flüsterte er nun zärtlich ihren Namen an ihrem Ohr und wieder schrie sie gequält auf.
    < Ich muss zurück, auch wenn er mich nicht liebt und wenn er mich fort schickt von sich, so muss ich zurück damit ich ihm sagen kann was ich für ihn fühlte! >
    Ihr Geist sprang aus der Ecke flog auf Averru zu.
    "Holt mich zurück Averru, egal wie, nur holt mich zurück" flehte sie den Engel an.

    Aufmerksam hörte Wildcat sich Alckechins Antworten auf ihre Fragen an als Hiwa ihr Gespräch unterbrach und ihm leise etwas zuflüsterte was sie nicht verstehen konnte. Sie nickte kurz als er sagte das er es ihr später noch einmal anhand von Seelenelementen erklären wollte.

    Wildcats Interesse daran wurde wach, das würde sie gerne genauer wissen. Sie war wirklich wie Mondra, neugierig wie ein kleines Kind wenn etwas neu war, zuerst handeln um dann erst nachzudenken, ohne sich darüber im Klaren zu sein das es auch gefährlich sein könnte.
    Wildcat musste lächeln als sie zu Haures und Kitanja sah der ihr gerade wieder ein Stück Fleisch zuwarf. Offensichtlich mochte er Kitanja doch und sie trank ihren Kaffee in Ruhe weiter.

    Doch dann, als sie hörte was Haures sagte fiel ihr vor Schreck die Tasse aus der Hand und der noch heiße Kaffee lief ihr über die Hand. Wildcat schüttelte ihre Hand, fluchte laut und machte einen Satz in Richtung Ausgang ohne abzuwarten. Sie wusste wo ihre Schwester sich aufhielt und das sie keiner davon abhalten könnte bei dem was sie nun tun musste. Kitanja folgte ihr und kurz darauf hatte sie den Raum erreicht wo Argus gelegen hatte.
    Als sie in den Raum gestürmt kam erblickte sie Averru, dann Alckechin der auf dem Boden lag und ihre Schwester die sich nicht bewegte. Panik stieg in ihr auf, sie wusste es gab nur eine einzige Möglichkeit sie zu finden. Wildcat schloss die Augen und rief ihre Schwester auf telepathischer Ebene.
    “Mondra, ich weiß du bist hier, sag mir bitte was passiert ist, wie kann ich dir helfen?“

    Erst geschah nichts doch dann meldete sich ihre Schwester, ihre Stimme war voller Angst.

    “Ich habe Alckechin meine Hilfe angeboten ihn bei Averrus Seelenrettung mental zu stärken, aber trotz der Trance in der ich mich befand merkte ich wie mir meine Energie entzogen wurde. Ich bekam mit wie mein Körper anfing höllisch zu brennen und wollte die Verbindung abbrechen aber das klappte nicht. Ich hatte das Gefühl innerlich an den Schmerzen zu verglühen und als ich auf das Bett schaute sah ich meinen Körper zusammen gesackt dort liegen. Ich habe um meine Seele zu retten meinen Körper verlassen, doch als ich in ihn zurück kehren wollte kam ich nicht mehr hinein. Dann sah ich Borca der mir hämisch lachend zu verstehen gab das nur einer mich retten könnte, Alckechin.“

    Schweigend hatte sich Wildcat angehört was Mondra ihr erzählte und sie war kurz davor einen Wutanfall zu bekommen den sie nur schwer bändigen konnte als ihre Schwester zu Ende erzählt hatte. Wildcat konnte darüber nur mit dem Kopf schütteln bevor sie ihrer Schwester antwortete.
    “Weißt du eigentlich auf was du dich da eingelassen hast Mondra? Deine Hilfsbereitschaft in allen Ehren aber das war dumm und wenn du wieder in deinem Körper steckst leg ich dich übers Knie verlass dich drauf “ gab sie wütend zurück.

    “Uns läuft die Zeit davon, Mondra ich werde jetzt Alckechin aus seinem Schlaf holen und wir können nur hoffen das er stark genug ist dir zu helfen was ich nicht glaube, er wird Hilfe brauchen.“
    Wildcat ging zu Alckechin und drehte ihn auf den Rücken. Seine Stirn was klatschnass und sie hätte ihn am liebsten für das was er getan hatte geohrfeigt.
    “Jetzt gucken sie mich nicht an als hätten sie ein Gespenst gesehen, Averru immerhin sehen sie das nicht zu ersten Mal.“

    'Ich hoffe nur das nicht das selbe passiert wie beim ersten Mal', dachte sie als sie seinen Kopf auf ihren Schoß legte.
    Wildcat nahm seine rechte Hand in ihre, legte die andere auf seine Stirn und schloss die Augen. Jetzt konnte sie nur hoffen das Alckechin schnell aufwachte denn ein Wettlauf gegen die Zeit und um das Leben ihrer Schwester hatte begonnen.

    "Das war ja klar", gab Isaac von sich, als Wildcat überstürzt den Raum verließ.
    "Muss an den Genen liegen, ich hasse unberechenbare Frauen!" Knurrte Haures und alles setzte sich in Bewegung um Wildcat auf die andere Station zu folgen.
    Argus und Hiwa schauten sich entsetzt an und liefen gefolgt von Bondy, Haures und Isaac hinterher.
    Haures kniete sich bestürzt vor Alckechin nieder und wartete gespannt darauf das er durch Wildcat erwachen würde.
    Indes frug Bondy Averru was passiert ist, dieser wiederholte ihm alles was er von Mondra erfahren hatte.
    Bondy schaute runter zu dem Weltenmagier und bekam mit wie dieser die Augen aufschlug und anschließend stöhnte.
    Er schaute sich verwirrt um und murmelte das ihm der Rücken weh tat, Argus und Bondy halfen ihm auf und alle konnten sehen wie ihm die Kleidung auf dem Rücken in Fetzen herunter hing.
    Unter den verkohlten Kleidungsstücken sah man verbrannte Haut.
    Bondy schüttelte den Kopf und meinte trocken, "Einmal Magier extra knusprig!"
    Was ihm erneut ein knurren von Haures einbrachte, er verließ dann unbemerkt den Raum.

    Hiwa trat an den Weltenmagier heran und besah sich die Wunden auf Alckechins Rücken nickte ihm zu und sagte dann zu Argus, dass sie ihm eine Salbe anrühren würde, gegen die Brandwunden.
    Sie verließ den Raum um in ihre Unterkunft zu gehen, in der sie ihre eigene Kräuterküche hatte, wo sie mit Zink und Heilkräuter eine Salbe gegen die Wunden anrühren wollte.
    Auf den Weg dorthin kam sie auch an der anderen Krankenstation vorbei, dabei sah Hiwa aus den Augenwinkel heraus wie Bondy etwas von dem Nachttisch entnahm, der an Mondras Bett stand.
    Sie war sich nicht sicher was er da so schnell unter seine Jacke verbergen wollte, jedoch wenn sie nicht alles trog, war es eines ihrer Module.

    "Sie ist noch nicht einmal kalt, aber sie vergreifen sich schon an ihre persönlichen Sachen?" Hiwa lief rot an vor Zorn.
    "Pssst, nicht so laut kleine Dame, ich vergreife mich nicht an ihren Dingen, mir kam nur eine rettenden Idee!" Er zog das Modul unter seiner Jacke hervor und zeigte es ihr.
    "Das ist nicht irgendein Modul, Hiwa, dass hier ist der Zeittransmitter von Mondra, ich hoffe als sie ihn einstellte in der Bar Solaris, um mit mir und Prittstift auf ihren Heimatplaneten anzukommen, nun ja ich hoffe ich hab sie genau genug dabei beobachtet um heraus zu finden wie er zu bedienen ist.
    Vielleicht kann ich diesen Mann den sie liebte rechtzeitig hier hin holen.
    Leider weiß ich nicht wer er ist, vielleicht werde ich auf Seevenor aber eine Antwort darauf finden.
    Du glaubst doch auch nicht daran das Alckechin so wie er aussieht sie zurück holen kann, oder?
    Also ich schau jedenfalls nicht zu wie sie stirbt, ich muss was tun."

    Er wartete keine weitere Antwort von ihr ab und lief auf die Anflugsschleusen zu und somit hörte er auch nicht mehr wie Hiwa im hinter rief, Mondra nach dem Namen ihres Angebetenen zu fragen.
    "Alckechin wird ihr schon helfen!" Hiwa glaubte an die Kraft des Weltenmagier.
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  13. #13
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    „Warum zum Teufel hast du deine Weltenmagie überladen?“ Haures knurrte diesmal Alckechin an. Alckechin der mit Mühe auf den Beinen stand schaute ihn wortlos an. „Verstehe, einfach so aus Spaß.“
    Alckechins Augen wurden zu schlitzen er atmete einmal tief ein. „Es war die einzige Möglichkeit die Seele des Engels zu retten.“
    Haures seufzte und schüttelte den Kopf „Ich denke es ist jetzt wichtiger die Seele von Mondra zu retten. Denkst du, du schaffst das?“
    „Haures, ich kann kaum stehen, meine Gelenke schmerzen, mein Rücken ist verbrannt, ich bin kurz in den Tiefschlaf gefallen und ich kann meinen Zweig der Weltenmagie nicht mehr kontrollieren.“

    Alckechin hielt kurz inne und atmete wieder tief ein nur um Haures anzuschreien „Natürlich schaffe ich das. Ich bin in der schlechtesten Verfassung meines verdammten Lebens.“ Alckechin verlor kurz sein Gleichgewicht konnte aber dadurch das er einen Schritt nach vorne tat auch wieder fangen.

    „Bevor ihr beiden euch gegenseitig zerfleischt würde ich gerne wissen was für Optionen wir haben.“ Sagte Averru ungeduldig. Alckechin blickte zu ihm und lächelte. „Alle Optionen die wir zurzeit haben sind einfach nur Scheiße, verzeiht den Ausdruck, er entspricht in etwa der Wahrheit. Na ja bis auf eine Möglichkeit.“
    „Kannst du sie uns sagen.“ Der Engel wirkte ungeduldig. Alckechin nickte und fing an die einzelnen aufzuzählen „Das dümmste was ich tun kann ist es mit ‚Kampfeszorn’ meine Weltenmagie noch einmal zu überladen. Es kann dann gut möglich sein das ich es noch schlimmer mache wie es ohnehin schon ist. Die andere Möglichkeit wäre das Haures versucht seine negative Weltenenergie umpolt. Was aber sehr schwierig ist und Zeit kostet. Dann hätten wir noch Isaac, der versucht die Kräfte des Stabes zu reaktivieren. Aber leider ist der Junge nicht in Weltenmagie geübt. Die einfachste ist wohl die Engelsberührung. Bei der würde Mondra wohl möglich in ihren Körper zurück finden. Dies hat keinen negativen Effekt und ist sogar sicher.“
    Averru stand vom Bett auf „Darüber habe ich schon mit Mondra geredet nur weiß ich nicht was ihre Angehörigen dazu sagen.“ Dabei blickte er kurz zu Wildcat rüber.
    Alckechin schüttelte kurz mit dem Kopf. „Es gibt natürlich noch eine fünfte Möglichkeit die wir haben nur ist diese wirklich dämlich. Wir warten einfach bis wer anders einen Idee hat.“
    „Na Super, dann können wir ja gleich ein Grab bauen wenn wir diese Option nehmen.“ Haures schnaubte. Alckechin blickte fragend in die Runde und wartete auf eine Antwort. Schließlich hatte er das Zepter des Schicksals nicht in der Hand.

    Donnern.

    Ein weiteres Wurmloch spie eine unübersehbare Menge Kampfschiffe aus und machte die Nacht
    zum Tag. Geschwader von kleinen Kampfschiffen im Tiefflug im Kreuzfeuer der Verteidigung, noch
    hielten die Schilde, aber die nächste Welle würde durchdringen.
    Gleißende Energiestrahlen fraßen sich durch den Boden, glühender Stein spritze umher, Schreie
    gingen unter im Tosen der entfesselten Elemente.
    Eine weiter Welle von Kampfschiffen mit jaulenden Triebwerken schnitt durch die gequälte Luft,
    und wieder regnete es Tod und Verderben.
    In geschützten Unterkünften saßen die Menschen, aber nicht verzweifelt oder in Angst, sondern
    erfüllt von Stolz und Zorn. Dies war nicht der erste Krieg, der über diese Reich zog, es war nur der
    Erste, der sich vornehmlich gegen Frauen und Kinder richtete. Sobald sich die schützenden Hände
    der Kampfverbände zeigten, war der Feind weg, aber die Verbände konnten nicht immer überall
    sein. So schliefen die Familien in Bunkern bis der Tag anbrach und die Angriffe erstarben.

    Der Herrscher von Xonx hatte eine lange Sitzung hinter sich und trotz der augenscheinlichen
    schweren Verwüstungen, zeigten alle Bilanzen Wachstum an. Die Strategien zeigten Wirkung.
    Auch die Konferenz zeigte Wirkung und so fielen Quake fast die Augen zu, als er sich in seine
    kleine Notunterkunft begab, die im Generalstabsbunker für ihn bereit stand. Er kam kaum aus
    seinen Klamotten und schlief augenblicklich ein, nachdem er die Decke über sich gezogen
    hatte.
    Eine ferne Stimme rief nach ihm. Er konnte nicht feststellen von wo sie kam. Die Treppe hoch.
    Auf das Dach. Die Stimme klang verzweifelt. Er blickte über die Lichter der Stadt.
    Aber das war keine Stadt, das war zu weit weg. Die Lichter waren Sonnen. und die Städte
    waren Galaxien. Und immer noch die Stimme.
    Er drehte sich im Kreis.
    Plötzlich war die Stimme an seinem Ohr. Und diesmal erkannte er sie sofort, wandte sich ihr
    zu und nahm die Gestalt in die Arme. "Mondra." Es war ein Hauch von Nähe, und es war eine
    unermessliche Ferne. Ihre Stimme an seinem Ohr, so vertraut. Die Geschichte die er vernahm,
    so fremd. Nur die Angst war echt.
    Quake sah Mondra in die Augen und lächelte.
    "Du bist hier in meinem Traum, ich kann hier machen was ich will, und Du bist in Deinem Traum
    und wolltest mir begegnen. Jetzt sind wir uns begegnet. Wir haben Zeit bis in die Ewigkeit, aber
    die wird nur Sekunden dauern."
    Wieder umarmten sich die beiden, verschmolzen fast zu einer Figur.
    "Mondra, lass ab von Deiner Angst, nimm Deinen Traum in Deine Hand, Dein Körper braucht ein
    wenig Ruhe, darum sei Ruhe und er wird Dich willkommen heißen."
    Immer mehr verschwanden die Konturen. Versanken die Beine und Arme, durchdrangen sich die
    Gestalten. Rollten sich ein, wurden ein Ball, eine leuchtende Murmel, ein blitzender Punkt.

    Und dann waren nur noch die Lichter der fernen Galaxien zu sehen.

    Und im Bunker, auf einem Planeten namens Xonx, drückte ein schlafender Herrscher sein Kissen
    zusammen und murmelte leise.

    "Glaube an Dich, meine Liebe."

    Indessen kam Bondy in der Anflugsschleuse an, dort nahm er noch ein 2. Pad heraus, auch dieses gehörte Mondra, er hoffte auf ihn einen Namen oder einen Anhaltspunkt zu bekommen nach der Person die er suchte. Er überlegte sich kurz ob er nicht einfach in der Zeit zurück reisen sollte um Mondra davon abzuhalten , aber das war keine gute Idee, was Mondra sich einmal in den Kopf gesetzt hatte machte sie auch. So durchsuchte er das 2. Pad nach einen Tip wo nach er suchen musste. Es war wirklich nicht einfach, irgend etwas brauchbares zu finden aber dann fand er einen Planeten Namen Xonx und den Namen eines Mannes Quake Earth.
    War das der Mann den Mondra liebte er musste es ausprobieren, es war seine einzige Chance Mondra zu retten.
    Er versuchte den Transmitter zu programieren.
    "Na dann wollen wir mal sehen ob wir alles richtig gemacht haben" sprach der Bondy zu sich selber und holte sich gekonnt eine seiner Cohibas aus der Tasche und steckte sich sich in den Mund. Er drückte die letzte Taste und hoffte das er die Person finden würde die er suchte.

    Er befand sich plötzlich in einem Bunker. Der Raum war verdunkelt und mehrere Personen in Kampfanzügen schauten ihn verwundert an, als er wie aus dem nichts aufgetaucht war. Sie brauchten einige Sekunden um sich von ihrem Schrecken zu erholen, dann sprach Bondy den erst besten an: " Nur ruhig keine Aufregung ihr könnt die Waffen stecken lassen ich bin auf der Suche nach einem Mann Namens Quake Earth. Mondra Diamond steckt in Schwierigkeiten und sie braucht dringend seine Hilfe".
    Als Bondy den Namen von Mondra ausgesprochen hatte nahmen die Männer ihre Hände von ihren Waffen!

    Bondy hatte es tatsächlich geschafft, er befand sich auf Xonx, es sah grausam hier aus, überall sah man tiefe Krater die von schweren Geschützen her rührten.
    Die Uniformen der Soldaten aber schienen ihm ein wenig aus der Mode gekommen zu sein, er blaffte einen von ihnen an und frug nach dem Herrscher von Xonx.
    "Wo finde ich Quake-Earth?" Er hielt den ersten Soldaten den er erwischen konnte am Revers seiner Uniform fest.
    "Quake-Earth? Mit Verlaub aber unser Regent heißt nicht so!"
    Ein weiterer Soldat stupste den ersten an und raunte ihm etwas in die Ohren, worauf jener breit grinste.
    "Ah, sie meinen den jungen Thronfolger von Xonx, dieser befindet sich aber nicht hier auf dem Schlachtfeld seines Vaters und überhaupt wer sind sie, ein Attentäter der unseren Regenten erpressen will, in dem er seinen Erben entführen will? Leute verhaftet diesen Mann!" Der Offizier wollte laut Alarm schlagen kam aber nicht mehr dazu, Bondy knockte ihn mit einem gezielten Faustschlag auf das Kinn aus.
    Der zweite Soldat wollte soeben türmen, doch Bondy sprang ihm wie eine Raubkatze in den Weg.
    "Sag mir sofort wie ich den kleinen Quake finden kann, sonst geht es dir schlimmer wie dem dort!" Bondy machte mit der Hand eine eindeutige Geste über seinen Hals und schon sprudelten die Worte nur so aus dem Mund seines Gegenüber.
    Dann schnappte er sich ihn und ließ sich gleich den Weg dort hin weisen.
    "Verdammt, ich hab mich ganz schön verrechnet, aber was solls!" Fluchte er als er den kleinen schlafenden Quake aus seinem Himmelbett entnahm.
    Der kleine Junge schlief tief und fest, Bondy schaute sich ihn an und brummte leis vor sich her.
    "Nun mein kleiner Hosenmatz, du bist zwar nicht ganz der Quake den ich erwartet habe, aber entweder Mondra wird wach, oder sie stirbt, enttäusche mich also nicht."
    Behutsam hielt der das Köpfchen in seinen Händen, strich ihm dabei zärtlich über die Wangen.

    Dann wickelte er den Kleinen in seine weiche Wolldecke ein, nahm dann er wusste selber nicht warum, dessen kleine silberne Rassel mit.
    Und flog dank Zeittransmitter und in der Hoffnung, das er wenigstens nun den richtigen Zeitpunkt zurück erwischte Richtung Urborg und Archangel.
    Binnen weniger Sekunden war er auf dem Weg zurück zur Krankenstation, ein immer noch selig schlummerndes Baby in seinen Armen.
    Er betrat unbemerkt den Raum, da alle um Mondras Bett standen und sich ratlos anzickten, was nun zu tun wäre.
    Er stolperte beim heran treten an den Pulk fast über eine Schüssel mit erbrochenem, er sah dann nur noch wie Averru sich auf Mondras Bett setzte dieser sich über sie beugte, doch noch bevor der Engel sie küssen konnte.
    Bondy nahm an, dass Averru genau das vor hatte, legte er schnell den kleinen Quake auf Mondras Brust ab.
    Das Kind wachte auf und blickte in den Pulk der Leute die um ihn herum standen und fing beängstigt über all das Fremde um sich herum an zu schreien.
    Er schrie so laut und angstvoll, das Haures sich erschrocken die Ohren zu hielt.
    Sie schauten alle samt verwirrt das kleine Kind und dann Bondy fragend an, aber keiner schien es tröstend in den Arm nehmen zu wollen.
    Mondras Geist spürte ihre mütterlichen Gefühle in sich aufsteigen, berührte sanft die zarten Wangen des schreienden Baby´s, glitt aber durch die zarte rosane Haut hindurch, sie wollte ihn einfach nur tröstend in die Arme nehmen und ihn wiegen.
    Dabei bemerkte sie wie sie mit ihrer Hand durch ihn hindurch, in ihre eigene Brust eintauchte.
    Sie zog sie erschrocken zurück, flog im nächsten Moment hoch schwebte über ihren Körper und dem des Kindes, das durch die Berührung ihres Geistes aufhörte zu schreien.
    Und glitt dann sanft in ihren eigenen Körper hinein.
    Mit einem Lächeln schlug sie ihre Augen auf, nahm das Kind in ihre Arme und wog es sanft hin und her.
    Dann schaute sie hoch und flüsterte leise.
    " Was steht ihr hier alle so herum, seht ihr nicht das der Kleine sich vor euch fürchtet, überhaupt wer ist das Kind?"
    Sie schaute sich fragend in der Runde um und alle zuckten mit den Schultern, zeigten dann auf Bondy und sagten wie aus einem Mund.
    "Er war es!"

    Bondy beugte sich verlegen grinsend zu ihr und das Baby hinunter und sagte.
    "Naja, es ging was schief, aber bitte schreie mich nun ja nicht an, dass da ist der Mann den du liebst!" Bondy räusperte sich und Isaac schaute blöd drein "Das war ja klar, dass das wieder schief geht", gab er dann von sich.
    Mondra sah ihn entsetzt an, schaute dann aber in das strahlende Gesicht des kleinen Quake küsste zärtlich seine Stirn und flüsterte leise in sein Ohr.
    "Du bist nun schon mein Herzensbrecher, mein kleiner Prinz!" dabei ruhten ihre grünen Augen leuchtend vor Glück in seine schon klug schauenden grauen Babyaugen.
    Seine kleinen Finger verfingen sich in ihre langen schwarzen Haare und er zog feste daran und quietschte vor Vergnügen.
    "Bondy, ich hoffe du schaffst es ihn wieder unversehrt zurück zubringen, mir liegt sehr viel an diesen jungen Mann." Sie herzte und küsste den kleinen Quake noch einmal zärtlich und legte ihn behutsam zurück in Bondys Arme.
    Es schien ihm nicht zu gefallen denn wieder schrie er laut los. Sie beugte sich noch einmal zu ihm, legte sanft ihren Finger auf seine weichen Babylippen.
    "Psssst mein kleiner Engel, wir werden uns wiedersehen.. und dann werde ich dich nie mehr verlassen." raunte sie leis in sein Ohr.
    Dann nickte sie Bondy zu, doch als er den Kleinen von ihr weg nahm fiel seine silberne Rassel in ihren Schoß. Sie wollte sie ihm zurück in die Decke wickeln, aber dann behielt sie diese lächelnd in ihren Händen.

    Dann schaute sie alle an und frug in die Runde.
    "Habt ihr alle nichts besseres zu tun, ich dachte auf Urborg sei ein Krieg zu gewinnen?"
    Geändert von Mondra_Diamond (04.09.2012 um 22:19 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  14. #14
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Konzentriert schaute Hiwa sich eine Silberlösung an, die sie zum anrühren der Brandsalbe nehmen wollte.
    Es kam auf die Stärke der Silberfärbung des Wassers, sowie auch auf die Reinheit des Wassers an, damit die Keime und Bakterien auf den Wunden von Alckechins Rücken binnen Minuten abgetötet wurden und seine Wunden dadurch problemlos ausheilen konnten.
    Hiwa lächelte in sich hinein, wie simple doch die Herstellung einer Silberionenlösung war und wie wirksam sie einzusetzen ist, ohne den Organismus eines Körpers zu schädigen.
    Sicher gestellt musste allerdings sein, das die zu behandelnde Person keine Silberallergie hatte.
    Aber, im Gegensatz zur Schulmedizin die Bakterien, Keime, Streptokokken etc.pp. immer noch mit Penicillinen und Antibiotika behandelte, waren Silberionen genauso wirksam ohne die herkömmlichen Nebenwirkungen oder das sie die Darmflora eines Lebewesens zerstörten.
    Während sie geduldig darauf wartete das die Lösung fertig wurde zermörste sie schon einmal den Salbei und ein paar andere Dinge die sie für Brandwunden verwendete und die sie zu dem Zink hinzufügen wollte, sie kontrollierte noch einmal ihre Silberlösung und rührte nun mit dieser aus den verschiedenen Pulvern einen dicken Brei an.
    Schritt anschließend an einen großen alten Schrank und entnahm ihm dort Kompressen mit diesen und dem großen Keramikgefäß in der sie die Salbe abfüllte verließ sie ihre Kräuterküche und machte sich zurück auf den Weg in die Krankenstation.

    Auf den Weg dorthin kam ihr ein strahlender Bondy entgegen, der mir einem kleinen Bündel auf dem Arm redete.
    Hiwa konnte von weitem zunächst nicht erkennen was Bondy dort trug und hielt ihn schon für sonderlich, weil er mit sich selber zu reden schien.
    Doch als sie näher kam, sah sie was er dort auf den Arm trug.
    Verwirrt schaute sie auf Bondy dann auf das Kind, "Wie kommt das denn hier hin?"
    Bondy grinste breit hob den kleinen Jungen in die Höhe und meinte: "Der kleine Pampersrocker hier ist Mondras große Liebe nun ja, eigentlich wäre er ja eher in meinem Alter, ich hab mich ein wenig in der Zeit verrechnet, als ich das Modul auf seinen Heimatplaneten programmierte." Nun grinste Bondy noch eine Spur breiter und Hiwa vermeinte sowas wie einen leichten Anflug von Schadenfreude in seinen Augen blitzen zu sehn.
    "Hat Alckechin Mondra schon helfen können?"
    "Nein Hiwa nach dem was er da wohl mit Mondra veranstaltet hat reichten seine Kräfte nicht mehr aus, aber ich kam noch grade rechtzeitig bevor Averru sie "berührt" hat und dann hat dieser kleine Hosenmatz wohl das geschafft was keiner von uns hätte vollbringen können.
    Er hat sie uns zurück gebracht und sie kann schon wieder wie früher kommandieren." Nun lachte er und gab dem kleinen einen fetten Schmatzer auf die Wange.
    Brummig meinte er aber zu ihm gewandt."Denk nur nicht ich mach das auch noch wenn du als Erwachsener vor mir stehst!" Der kleine Quake gab ihm dann sein Dankeschön mit einem anstrengendem Druckgeräusch, dass kurz darauf einen kräftigen Duft frei gab.
    Bondy hielt ihn so weit wie möglich von sich weg und hetzte mit einem entsetztem Gesichtsausdruck zur Schleuse.
    Hiwa musste sich bei dem Anblick vor lachen beinah auf den Boden werfen, schüttelte sich und betrat dann wenige Augenblicke immer noch lachend das Krankenzimmer.
    Erstaunt blickten man sie an und dann erzählte sie von dem kleinen Missgeschick auf den Flur.
    Alles lachte und Mondra kicherte vergnügt vor sich hin.

    Averru musste glucksen als Hiwa den Anwesenden alles erzählte. Man konnte sogar sehen wie Isaac leicht grinste. Nachdem sich alle gefangen hatten begann Hiwa Alckechins Verbrennungen zu behandeln. Man konnte Alckechin förmlich ansehen das er die Behandlung nicht genoss sondern eher verabscheute. Aber eigentlich war es ein anderer Gedanke der ihn so wütend und verbittert machte. Er hatte zum ersten Mal in seinem Leben die ‚Weltenmagische Kontrolle’ verloren so was ist ihm noch nie zuvor passiert. Seine Miene verfinsterte sich weiter. Noch schlimmer für ihn war die Tatsache das er mit seinem vorhaben einen zu retten eine weitere Person gefährdet hatte.

    „Alckechin alles in Ordnung?“ Fragte ihn der Engel. Alckechin schloss kurz die Augen um sich zu beruhigen. Die ständige Fragerei nervte ihn. Er presste ein schlichtes Nein aus seinen Lippen heraus. Averru drehte sich zu den anderen um und zuckte mit den Schultern. Plötzlich öffnete sich die Tür und ein Soldat kam herein gestürmt stolperte erst mal und stand dann so schnell wie möglich wieder auf. Er salutierte vor Averru und musste erst einmal wieder ruhig atmen. Er sah so aus als ob er einen Geist gesehen hatte. Dann begann er hastig und panisch zu sprechen „Gildenmeister, wir haben so eben alle Daten und Informationen die wir den Dimir rauben konnten ausgewertet. Wir konnten sogar eine Art Aufzeichnung die bestimmt Millionen von Jahren alt ist wieder herstellen. Zudem konnten wir in Erfahrung bringen wo sich das Hauptquartier der Dimir befindet. In einem Gebirgszug auf dem abgelegenen Planeten Mirrodin. Dort liegt anscheinend das Gefängnis eines Wesens das die Dimir als ‚Vernichter’ bezeichnen. Sie versuchen dieses Wesen aufzuwecken was ihnen anscheinend die ganze Zeit über misslingt. Weshalb sie mittlerweile alle erdenklichen Möglichkeiten durchgehen. Sie fangen sogar an diesem ‚Vernichter’ Menschen zu opfern. Wenn er dann irgendwann dann mal aufsteht wollen sie mit ihm die Galaxie erobern. Die Dimir wollen ihn mit Hilfe eines alten Artefaktes, welches ‚Terrorklinge’ genannt wird unter Kontrolle halten. Wir haben auch raus gefunden das sich Szadek auf Mirrodin befindet.“

    Averru starrte den jungen Soldaten fassungslos an. Dass die Dimir so was Wahnsinniges planten war ihm klar aber dass sie so dämlich sind das überraschte ihn. Isaac gab wieder ein leises „War ja klar.“ Von sich. „Atmen sie erst einmal tief durch Soldat. Was hat sie eigentlich so sehr erschreckt?“
    Hastig versuchte der Soldat seinem Befehlshaber dies zu erklären. Aber alles was er raus brachte war ein wirres Gestammel und Wirrwarr von Worten die keiner Verstand, was wohl daran lag das er schneller sprach als seine Zunge es vermochte. Während er sprach vollführte er mit seinen Armen merkwürdige Bewegungen. Er wollte damit irgendwas beschreiben aber für die Anwesenden sah es so aus als ob er Fliegen verscheuchen wollte. Averru seufzte „Soldat, nehmen sie Haltung an!“. Sofort nahm der Soldat Haltung an nur seinen Augen waren noch vor Schreck geweitet. „Sie werden jetzt sofort auf die Krankenstation gehen. Ich habe den Anschein das sie Ruhe brauchen, viel Ruhe.“ Der Soldat nickte salutierte wieder und ging dann aus dem Raum. „Was sind das für Narren? Was muss man tun damit allen klar ist das Phyrexian sich nie kontrollieren lässt.

    Wenn man die Terrorklinge in seinem Besitz hat schützt das einen nicht. Ganz im Gegenteil er will bestimmt sein Schwert wieder haben und wird dabei über Leichen gehen, wie bei so vielen Dingen.“ Knurrte Haures. Während Haures die Dimir und deren Leichtsinn verfluchte behandelte Hiwa nun auch Wildcats Verbrennung.
    Alckechin blieb merkwürdig ruhig während der Soldat alles Erzählte und Haures weiter fluchte.
    „Ich weiß das die Dimir Idioten sind das musst du mir nichts auch noch extra sagen.“ Gab Averru leicht gereizt zurück. „Bevor wir wieder anfangen uns gegenseitig zu zerfleischen schlage ich vor das wir uns diese Informationen ansehen.“ Mischte sich Argus ein und unterbrach damit die Diskussion über die Dimir und deren Leichtsinn. Alle waren sich anscheinend einig das sie die Informationen einsehen. „Ich möchte gerne auch wissen was die Dimir planen.“ Sagte Mondra. „Aber sie können immer noch nicht laufen.“ Belehrte Averru sie. Mondra schaute Averru mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Ich verstehe schon.“ Gab Averru müde zurück. Er ging zu Mondra und trug sie wieder. „Das gefällt ihnen oder?". Als Antwort erntete er von Mondra ein Grinsen und sie sagte leise "Sicher.". Averru seufzte und zusammen mit den anderen machte er sich auf dem Weg in dem Raum in dem Alckechin erwachte.

    Interessiert schaute sich Mondra in dem großen Raum um, der teils einem Forschungslabor glich und teils einer Kommandozentrale.
    Averru musste ihren Blick wohl richtig gedeutet haben, leis sagte er zu ihr.
    "Bei Gelegenheit werde ich sie hier gerne einmal rumführen, aber dazu sollten sie dann wirklich erst wieder laufen können, jetzt brauchen wir erstmal einen Platz um sie runter zulassen.
    Ein Stuhl ist da nicht so das wahre"
    Sie schaute sich mit ihm um und wies dann auf den Tisch auf dem Alckechin aufgewacht sein muss.
    "Setzten sie mich ruhig dort ab und dann würde ich gerne erfahren mit was für Leute es sich bei den Dimir handelt, ich hätte da auch noch einige Fragen zu.
    Siebenton, einer der höchsten Priester von Wolkenort, also meiner Heimatgalaxie, wollte mir noch einige Unterlagen betreff der Gilden zukommen lassen.
    Nun ja, also ich weiß nicht ob er sich da verlesen hat, jedenfalls weiß ich von Siebenton bislang nur soviel.
    Ihr Gildenmeister heißt Szadek... wird auch als "Herr der Geheimnisse" bezeichnet... (Es geht der Mythos um das er ALLES weiß-.-) allwissend... naja und das er eigentlich nicht wirklich fassbar ist, also es soll sich bei ihm um einen Nightmare handeln.
    Nur wie kann ein, ich weiß nicht einmal wie ich das umschreiben soll so undenkbar ist es eigentlich, weil einen zu Fleisch gewordenen Albtraum kann man ihn ja nicht nennen, oder?"
    Mondra sprach nun eigentlich wieder mehr zu sich, wie mit den Anderen, schaute dabei Alckechin fragend an, als ob der Magier ihr darauf die Antwort geben könnte.
    "Szadek ist ein Vampir, Mondra kein Nightmare, obwohl es eher Sinn ergebe, denn bis heute weiß keiner wie er alleine aus dem Gefängnis hat ausbrechen können, ohne die Hilfe der anderen Gildenmeister.
    Aber, lassen sie uns erst einmal die Aufzeichnung des Soldaten anschauen bitte."
    Geändert von Mondra_Diamond (28.10.2011 um 14:41 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  15. #15
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
    Registriert seit
    03.07.2008
    Beiträge
    1.447

    Standard

    Wie auf Kommando tippte der Forscher der immer noch an einem Computer saß weiter Daten ein. Er drehte sich zu der Gruppe um „Die Aufzeichnung die sie jetzt sehen werden ist wahrscheinlich Millionen von Jahren alt. Wir werden alles aus der Sicht eines einzelnen Soldaten sehen. Ich muss sie aber warnen manche Szenen können sehr brutal werden.“ Dabei grinste er und sein Blick fiel auf Mondra und Isaac. Der Forscher tippte einen kurzen Befehl ein und blickte dann auf den großen Hauptschirm der an einer Wand angebracht war. Alckechin seufzte und drehte sich um „Also ich schaue mir so was nicht an. Schließlich war ich meistens selbst dabei.“ Mit diesen Worten ging er aus dem Raum. Der Bildschirm flackerte und die Aufzeichnung wurde abgespielt.

    Der Soldat und sein Zug befanden sich in einem Krater. Der Himmel war von Rauch und dunklen Wolken verhangen. „Kannst du was sehen?“ fragte der Soldat einen seiner Kollegen. Der lugte kurz über den Rand des Kraters und schüttelte den Kopf. Er beugte sich zu seiner Gruppe runter.
    „Nichts zu sehen.“ Hauchte er leise so als ob er befürchtet dass er gehört werden konnte. Der Soldat drehte sich zu drei weiteren Soldaten um. Alle drei nickten ihm zu und dann setzten sie sich in Bewegung. Der Trupp stieg aus dem Krater und rannte geduckt über das Schlachtfeld. Überall lagen Leichen verstümmelt und zerfetzt in Kratern oder auf dem Boden. „Mein Gott, wer tut den so was?“ fragte einer der Soldaten des Trupps. Er bekam auf diese Frage keine Antwort nur Stille. Immer noch geduckt rannte der Trupp weiter. Über Funk bekam der Soldat eine Nachricht „Einsatzteam Zulu, bitte kommen.“
    „Einsatzteam Zulu bestätigt, Was gibt es.“ Antwortete der Soldat aus dessen Sicht, alle das Geschehen mit verfolgten.
    „Ein dringender Befehl des Oberkommandos, die überlebenden Truppen sollen sich nahe des Viktoria Flusses neu formieren.“
    „Verstanden.“ Sagte der Soldat. Er drehte sich zu seinen Kameraden um und sagte „Ihr habt es gehört. Setzten wir uns in Bewegung.“
    „Ich würde gerne wissen wie viele noch leben.“ Grummelte eine Kameradin hinter ihm.
    „Das wüsste ich auch gerne Linda.“
    Nach ein paar Minuten des Schweigens stießen sie auf die Überlebenden am Fuße des Flusses. Es war nur eine Handvoll Soldaten, die meiste von ihnen waren verletzt oder saßen stumm auf einem Stein und starrten auf die Ebenen. Ein Offizier ging auf die Truppe zu „Sind das alle überlebenden ihrer Truppe?“
    Der Soldat nickte stumm. „Schöne Scheiße.“ Sagte der Offizier und raufte sich die Harre. „Wenn es mir gestattet ist dürfte ich wissen wie viele es geschafft haben?“
    Die Miene des Offiziers verfinsterte sich. „Wir sind nur 38 Soldaten. Wir wären eigentlich 43, aber fünf von uns haben bereits Selbstmord begangen. Das Beste an unsere Lage ist das 12 von uns verletzt sind.“ Nach einer kurzen Minute des Schweigen sagte der Offizier leise „Am besten wir gehen wieder zur Stadt und evakuieren die Bevölkerung. Diesen Krieg haben wir bereits verloren.“
    Er drehte sich um und ging zu den anderen und teilte ihnen seinen Plan mit. „Warum hat er uns das angetan?“ fragte Linda. „Ich weiß es nicht.“ Gab der Soldat zu. „Komm John du hast unseren Offizier gehört.“ Linda ging an ihren Kameraden vorbei der anscheinend John hieß. John nickte und ging hinterher. Am Horizont sah man schon die Stadt. Rauch stieg aus ihr raus und verdunkelte den Himmel.
    Einige der Soldaten fluchten und liefen los. „Stopp! Der Vernichter könnte noch in der Nähe sein.“ Schrie der Offizier. Doch er wurde überhört. Mit einem lauten Knall verschwanden die paar Soldaten die wie verrückt auf die Stadt zu rannten in einer gigantischen Explosion aus Staub. Man hörte kurz das helle Klirren eines Schwertes wie es sich durch eine Rüstung schnitt. Dann hörte man Schritte eine Gestalt trat aus dem Nebel hervor. Sie sah aus wie ein großer Mensch der sich eine Rüstung über gezogen hatte. Die Gestalt hielt ein Schwert in der Hand. Es war so lang wie er groß war und war besetzt mit Widerhaken. Man konnte erahnen das derjenige der davon getroffen wurde die Hölle durchlebte. Selbst wenn er nicht daran sterben würde. Der Schwarze von Blut rot getränkte Umhang flatterte im Wind und dadurch hatte es den Anschein als würde der Tod persönlich vor einem stehen. Die Rüstung des Wesens war tief schwarz, mit einem lila Schimmer. Das Gesicht war von einer Maske bedeckt so dass man nur Mund und Augen sehen konnte.
    Die Hände in der die Person die Waffe hielt waren eher lange und dünne Klauen. Er atmete kurz aus und es bildete sich ein sanfter Nebel. Wie der an kalten Wintertagen. „Phyrexian.“ Krächzte einer der Soldaten. Phyrexian lachte kurz und ging auf die Truppe zu. Die wiederum wichen vor ihm zurück und eröffneten das Feuer. Die Projektile prallten ohne eine Wirkung zu erzielen an ihm ab. Wieder lachte Phyrexian und sprang nach vorne und schwang sein Schwert. Phyrexian landete vor einen der Soldaten und zerteilte ihn mit seiner Waffe. Grotesk vielen die beiden Teile zu Boden.
    Jetzt eröffnete auch John das Feuer auf Phyrexian, es half aber nicht. Phyrexian lachte wieder und sprang zum nächsten Soldaten. Er packte seinen Kopf und zerdrückte ihn in seiner Hand. Der Rest des Körpers viel zu Boden. Er arbeite sich so durch die kleine Anzahl der Soldaten. Den Soldaten der dem Offizier am nächsten stand spießte er mit seinem Schwert auf. Der Soldat schrie und rutschte an Klinge herunter bis er am Schafft hing. Seine Schreie erstarben und Phyrexian schüttelte ihn von der Klinge.
    Der Offizier drehte sich zu John um und brüllte „Retten sie sich sie Narr.“ John drehte sich um und rannte so schnell er konnte weg. Er sah nur noch wie Phyrexians Hand sich durch die Brust des Offiziers schlug und er sein Herz in der Hand hielt und es zerquetschte. John rannte weiter achtete nicht darauf ob Phyrexian ihm folgte oder ob er ihn ignorierte.
    Damit er schneller laufen konnte ließ er seine Waffe fallen und sprang über eine Leiche. Er schaute nicht zurück. In kürzester Zeit hatte Phyrexian alles vernichtet was ihm lieb und teuer war. John stolperte und stürzte in einen der vielen Krater und rollte in dessen Mitte. Keuchend blieb er auf dem Rücken liegen. Dann hörte er Schritte. Panisch versuchte er wieder aufzustehen doch seine Füße steckten im Schlamm fest. Er blickte an den Rand des Kraters und langsam erschien dort Phyrexian. Lachend schaute er auf John herab. Er stieg zu ihm runter und beugte sich über ihm. „Du darfst stolz auf dich sein. Du bist der letzte Überlebende auf Urborg.“

    „Töte mich sowie du auch meine Freunde getötet hast.“ Zischte John. Ihm lag nichts mehr an seinem Leben außerdem wusste er sowieso dass er sterben würde. Wieder fing Phyrexian an zu lachen „Nein ich werde dich nicht töten. Ich werde etwas Schlimmeres tun.“ Mit diesen Worten wanderte seine Hand auf Johns Kopf zu und bedeckte sein Visier. Man hörte ihn nur noch schreien. Dann verschwand die Schwärze und es war Nacht. Er hatte anscheinend den ganzen letzten Tag im Krater verbracht. Er stand auf und sprang aus dem Krater. Sein Blick fiel direkt auf eine Gestalt die über das Schlachtfeld ging und nach überlebende suchte. John lies ein Merkwürdiges Geräusch von sich hören, eine Mischung aus Brüllen und Gurgeln. Dann sprang er kreischend auf die Gestalt zu. Diese drehte sich um und John schaute für einen kleinen Moment in das Gesicht von Alckechin dann zuckte ein goldener Blitz aus Alckechins Fingern John entgegen. Dann war wieder schwärze und es rauschte.

    „Oh mein Gott.“ Hauchte Argus. Hiwa hielt sich erschrocken die Hand vorm Mund.
    Averru stand mit offenem Mund da und schaute immer noch auf den Bildschirm obwohl dort nichts mehr zu sehen war.

    „Verdammt!“ knurrte Haures leicht als er zusah wie Kitanja mit der Pfote den Turm ein Feld weiter schob. Sie knurrte leise was so viel wie „Schach!“ bedeutete. Haures leckte sich kurz die Zähne und setzte seinen König auf ein anderes Feld. Daraufhin verschob Kitanja ihren Springer und schnurrte leise, was diesmal „Schachmatt.“ Bedeutete. Haures verzog eine Miene. Isaac lugte hinter Haures hervor und fing an zu lachen „Eine Katze schlägt dich in Schach.“ Haures knurrte leise „Ich hasse Katzen.“ „Bestimmt weil sie klüger sind.“ Sagte Isaac. „Na warte du Kleiner.“ Zischte Haures und versuchte Isaac in seine Klauen bekommen, der wiederum wich aber immer aus. „Ich kann es nicht glauben. Gerade eben noch Tod und Verwüstung und dann eine Schach spielende Katze und sie gewinnt auch noch.“ Sagte Averru erschöpft. Argus legte eine Hand auf seine Schulter und sagte grinsend „Weißt du mich kann mittlerweile gar nichts mehr schocken.“

    In Mondras Augen spiegelte sich das blanke Entsetzen, ihre Gedanken wirbelten durcheinander und versuchten sich verzweifelt zu ordnen. Ihre Hände griffen zu ihren Schultern und sie zog sich eine imaginäre Jacke drüber, weil es sie fröstelte.
    In ihrem Kopf spulte sich immer und immer wieder die letzte Szene der Aufnahme zurück.
    Was hatte Alckechin dort gemacht und wieso hatte er John nicht gerettet, sondern ihn getötet, man sah wie er das Schlachtfeld das Phyrexian hinterließ doch nach Überlebenden absuchte.
    Sie öffnete ihren Mund und wollte die Frage die durch ihren Kopf ging an ihn selber richten, als ihr klar wurde das er zu Beginn der Aufnahme den Raum verlassen hatte.

    Sie wandte ihren Kopf zu Argus und Averru, dabei fiel ihr Blick auf Haures und Kitanja.
    Wie absurd beide spielten miteinander Schach.
    Sie vernahm wie durch eine Nebelwand das schadenfrohe Lachen von Isaac, der sich diebisch freute das Haures gegen eine Katze verloren hatte.
    "Mich kann mittlerweile gar nichts mehr schocken!" Hörte sie Argus zu Averru sagen und laut sprach sie in Gedanken.
    "Und mich kann eigentlich gar nichts mehr verwundern, doch ich bin geschockt und ich mag den Gedanken nicht denken, dass es wirklich Menschen geben soll, die solch ein Wesen wieder erwecken wollen.
    Wie in Gottes Namen sollen wir gegen so etwas kämpfen, wenn es erwacht ist?"
    Zum erstenmal wünschte sie sich, sie wäre niemals aus den Armen von Quake geflohen und in die Bar Solaris geflüchtet.
    Doch nun war sie hier und zum umkehren war es nun zu spät. Sie mussten nun alles dagegen tun das man Phyrexian erwecken würde.
    Nur was?
    Sie schaute zu Averru und sah dabei in sein müdes und abgespanntes Gesicht, sie mochte nicht nachdenken darüber, dass er genauso ratlos war wie sie nun.
    "Alckechin...kann ihn jemand wieder hinein holen, da sind noch soviel Fragen die wohl nur er beantworten kann, oder?"
    Sie schaute dabei Haures mit einem seltsamen Blick an, so als erwartete sie von ihm das er ihre Fragen beantworten würde.
    Geändert von Mondra_Diamond (28.10.2011 um 22:37 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

+ Auf Thema antworten
Seite 1 von 12 1 2 3 11 ... LetzteLetzte
(Cluster: web3 - Sprache: de)
Space Pioneers