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    Möchtegern Aris-Mandrake befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Aris-Mandrake
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    Standard Krieg! Ja, nein, vielleicht. Oder doch was anderes?

    „Ich will Krieg!" , rief Aris Mandrake in die weite Runde des nur halb gefüllten Plenarsaal der SOTOG. Doch erntete er dafür nur müdes Husten aus einigen Ecken der altehrwürdigen Hallen, die wahrhaft schon mal besser Tage gesehen hatte.
    „Nur dieser Krieg würde unserer Allianz vielleicht wieder zu altem Ruhm verhelfen können!“ , appellierte er an das Gewissen der Anwesenden. „Entweder treten wir geschlossen in diesen Krieg ein oder wir riskieren eine Spaltung unserer Allianz. Dies meine Damen und Herren ist unsere letzte Chance unseren Niedergang zu verhindern. Wir brauchen diesen Krieg!“
    Wieder schallte ihm nur vereinzelt ein Husten entgegen, während Andere verlegen zu ihren Nachbarn blickten, wenn sie denn welche hatten. Lediglich aus einem der Blöcke kamen zustimmende Rufe. Mit einem Handzeichen unterbrach der Anführer jener Delegation seine Untergebenen und erhob sich.
    „Ich unterstütze diese Krieg und meine Truppen brennen schon auf die erste Schlacht“, verkündete Northwind mit stolzgeschwellter Brust. „Meine Stimme haben sie, Lord Mandrake.“
    „Ich Danke euch, Fürst Northwind. Es wird mir eine Ehre seien an eurer Seite zu kämpfen.“, antwortete er ihm, als dieser sich wieder setzte.
    Einige Sekunden vergingen in denen nichts weiter geschah. Wieder warfen sich die verunsicherten Delegierten fragende Blicke zu, als ob sie nicht wüssten was zu tun wäre. Fraglos hing dies damit zusammen, dass Thordonar durch Abwesenheit glänzte. Wie sollte eine solche schwerwiegende Entscheidung auch ohne den Allianzführer zustande kommen, der lieber Urlaub machte, als sich um den drohenden Niedergang seiner Allianz zu kümmern.
    „Macht doch was ihr wollt. Meine Flotte wurde erst kürzlich zerstört. Ich kann euch nicht helfen.“, unterbrach Outlaw die Stille, eher er aufstand und sich auf den Ausgang zubewegte.
    Unruhe brach aus, weil sich ihm nun auch andere Abgeordnete anschlossen. Zudem meldet sich niemand anderes zu Wort, sodass Lord Mandrake ihr Schweigen als Ablehnung oder reines Desinteresse wertete. Kopfschüttelnd verließ Lord Mandrake das Rednerpult. Welchen Sinn hätte es mit solch einem Haufen in den Krieg zu ziehen. Auch er strebte nun dem Ausgang entgegen.
    „Dann werde ich diesen Krieg eben allein austragen, soll mir doch egal sein wer seine Flotte dadurch verliert.“ ,zischte er wutentbrannt, als er sich seinen Weg in Richtung Ausgang bahnte. Die Meisten machten ihm sofort Platz, aber andere schob er unsanft aus dem Weg. Als er endlich die freien Hallen erreicht hatte war sein einziger Gedanke, diesem stinkenden Planten so schnell wie möglich den Rücken zu kehren, als unerwartet eine Person neben ihn herantrat.
    Überrascht stellte Lord Mandrake fest, dass es sich dabei um Fürst Northwind handelte, dem Einzigen der ihn unterstützt hatte.
    „Es gibt vielleicht eine Lösung für unsere Problem, Lord Mandrake.“, flüsterte er ihm zu, während er versucht mir ihm Schritt zu halten.
    „Eine Lösung? Du hast diesen Haufen Sesselfurzer doch gesehen. Nein, dafür gibt es keine Lösung.“ , winkte er ab.
    „Hört mich doch erst einmal an.“ ,bat Northwind. „Ich hab in den letzten Tagen einige Kontakte geknüpft. Auch ich sehe den Untergang unsere Allianz voraus. Also warum sollten wir das sinkende Schiff nicht vor dem Untergang verlassen.“
    „Du meinst wir sollen der SOTOG den Rücken kehren.“
    Lord Mandrake grübelte einen Moment über diesen Gedanken. Natürlich würde es durchaus Sinn machen, doch sollte dieser Schritt wohl überlegt werden, würde man sich so doch ehemalige Verbündete plötzlich zu Feinden machen.
    „Ich werde diesen Gedanken im Hinterkopf behalten.“, sagte er schließlich, als sie seine Raumfähre erreicht hatten. „Ihr werdet sehr bald von mir Hören, Fürst.“
    Mit einer leichten Verbeugung verabschiedete er sich und erklomm die Rampe des Shuttle.
    Würde dies das endgültige Ende der SOTOG bedeuten, wenn auch er nun davon abspringen würde. Tief im inneren wusste Lord Mandrake die Antwort. Die Frage war bloß, würde es etwas an seiner Entscheidung ändern oder war dieser Weg nicht schon vorprogrammiert. Er rief sich wieder den Spruch seines alten Ohm ins Gedächtnis:
    Nur die Zukunft vermag zu zeigen, was die Zukunft bringen wird.
    Geändert von Aris-Mandrake (27.07.2011 um 22:10 Uhr)

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