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Thema: Dorsai !

  1. #1
    Wär gern cool TomvanRiijn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von TomvanRiijn
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    Blinzeln Dorsai !

    Mit grimmiger Genugtuung vernahm van Riijn die Worte , welche die Imperatorin Mondra_Diamond über die öffentlichen Sender ausstrahlen ließ...doch war weder eine Entschuldigung , noch das geringste Anzeichen von Reue oder gar Unrechtsbewusstsein in diesen enthalten , und die unverblümten Drohungen der als eher...sparsam...und extrem übervorsichtig bekannten Herrscherin entlockten dem Neu-Holländer nur ein Schmunzeln...

    Seit dem überraschenden Suizid seines alten Erzrivalen Chessbase hatte van Riijn ein eher lustloses und unbefriedigendes Dasein als marodierender Pirat geführt...doch nun regten sich die alten, fast vergessenen Instinkte des in die Jahre gekommenen Kämpen auf ein Neues...

    Tief in seinem Inneren flüsterten ihm die altvertrauten Stimmen zu...sprachen von Ruhm und nie enden wollendem Blutvergießen...von Unsterblichkeit in den Annalen der Geschichte des Universums, wie auch immer es Enden mochte...

    van Riijn kannte die Dämonen, die da zischelten , nur zu gut...einst hatte er gedacht, sich ihrer entledigt zu haben...reifer , weiser , friedvoller geworden zu sein...

    Doch , wie er sich nun eingestehen musste, war dies nur ein Wunsch gewesen...die dünne Tünche der Zivilisation wurde mühelos weg gewaschen durch die aufkeimenden Gefühle von Demütigung und Zorn...und, wie er beschämt zugeben musste , der barbarischen Lust auf Kampf und Beute...

    All die Jahre des friedvollen , selbstgewählten Exils auf einem fern aller bekannten Wege liegendem , einsamen Planeten hatten die Bestie, die in ihm schlummerte , zwar im Zaum halten können....doch nie würde sie gezähmt werden , oder gar besiegt...nicht, solange noch ein Funken Leben in ihm war...

    Zweifelsohne würde die alte Vettel versuchen , ihn in einen Krieg zu locken...und dann mittels der – noch – weit überlegenen militärischen Stärke ihrer Vasallen zu vernichten...doch van Riijn war seit jeher als raffinierter, gnadenloser Guerillakämpfer bekannt gewesen , und würde eine direkte offene Feldschlacht nur zu seinen Bedingungen , und zu einem Zeitpunkt SEINER Wahl akzeptieren...

    Mochte auch der Rest der Galaxis ihn als Feigling erachten , mochten die Hexe und ihre sklavisch untergebenen Anhänger ihn diffamieren , beschimpfen und verhöhnen...all dies würde an van Riijns Selbstbewußtsein abperlen wie Regen an einer Ölhaut...

    Von neu erwachendem Elan erfüllt , bereitete der Dicke sich auf die kommende Zeit des Chaos vor...Befehle ergingen an die Produktionsstätten seines kleinen,bescheidenen Imperiums,Befehle,welche die einst so beeindruckende Kriegsmaschinerie der DORSAI zu neuem , Unheil verkündendem Leben erwecken würden...

    van Riijn lehnte sich entspannt in seinem bequemen , aus echtem Civat-Leder und erlesenen Hölzern gefertigtem Sessel zurück...die dunkelrote Glut seiner Zigarre erleuchtete einen Moment lang das dämmerige Halbdunkel des Zimmers und sprach leise knisternd von Tod und Verderben , das aus dem Orbit kam...von verwüsteten , menschenleeren Planeten , verbrannt bis auf die Grundmauern ihrer einst stolzen , aufstrebenden Zivilisationen...


    Und tief im innersten Kreis der sich anbahnenden Hölle rieb der Satan sich erwartungsvoll die Hände...


    ooc: Dies ist der Beginn des Kampfes zw. DORSAI und der -R- , und wird als RPG-orientierte Story weitergeführt werden , zur Erbauung aller Spieler, die die Zeit zw. dem Klicken einer neuen Mine und/oder Forschung auf angenehme Weise verbringen möchten....soweit sie der aussterbenden Kunst des Lesens mächtig sind ^^

    Seitens des Threaderstellers wird darum gebeten , hier nur im RPG-Stil zu posten , vorzugsweise natürlich von den unmittelbar am Geschehen beteiligten Parteien / Personen...vernünftige, dem Thema der Story entsprechende Posts anderer Schriftsteller sind auch gerne gesehen , soweit sie zur Unterhaltung der Spieler beitragen

    @Mondra: ich bin schon seit gestern im umode,du blinde Nuss ^^

    btw, netter Versuch der Schadensbegrenzung, nur ein wenig zu spät...kannst ruhig wieder zu den -R- zurückkehren, dann fliegt Toto seine Abfänge auf mich zumindest nicht allyextern *g*

    Und da dein Thread mir keine Ehre mehr übriggelassen hat, bleibt mir nur der blutige Pfad der Rache, den zu beschreiten es nun gilt...Vae Victis !
    Geändert von TomvanRiijn (14.06.2011 um 20:09 Uhr)

  2. #2
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Standard Desert Operations nimmt Krieg an

    Mondra Diamond, hatte die -R-verlassen, im Gegenzug ihres Kriegsgegners wuchs sie noch im Zeichen der Ehre heran.

    Die mittlerweile betagte Fürstin, bestritt lange Jahre erbitterte Kriege und auch diesen würde sie überstehen ohne ihren Kopf vor dem Gegner beugen zu müssen.
    Sie die nun einige Jahrhunderte, inkognito als Agentin der USO und später als Handelsvertreterin der -R- unterwegs war, entkleidete sich dem Handelsumhang.

    Sie legt ihre alte Rüstung des Krieges an und ihren Künstlernamen ab.

    Hiermit gab sie der Galaxie ihren wahren Namen preis und unter diesem Namen und ihrer alten Flagge der Phönizier, würde sie den Kampf aufnehmen.



    Für sie, war es eine Sache der Ehre, das ihre alten Mitstreiter nicht unter ihrem tun zu leiden hatte.
    Sie alleine würde den Krieg gegen den alten Mann bestehen und so Gott will, würde sie auch als Siegerin aus diesem hervor gehen.

    Wenn er nur einen Funken Ehre im Leib besaß, würde er den Krieg nur gegen sie bestreiten.
    Doch was war in diesem Fall von ihm zu erwarten, dass er dennoch lieber feige weiter kleinere Spieler attackieren würde und fremde Welten bluten lassen würde, statt sich der Macht zu stellen
    der er ein asoziales Verhalten unterstellte?

    Mann gegen Mann
    In diesem Fall, wäre es Frau gegen Mann - oder wie er es bezeichnen würde, der <Satan> gegen eine alte Vettel.

    In diesem Sinne:
    Aegroti salus suprema lex

    Mirror Fürstin der Phönizier
    Desert Operations


    offtopic

    lol.. Er ist in den Umode verschwunden.. so gewinnst du keinen Krieg.

    Und nebenher findet ein Krieg für mich auf dem Schlachtfeld statt und nicht im Forum, dass überlasse ich gerne den Kämpfern die lieber kleine Spieler aus der Galaxie vertreiben.
    Zu Tom schiele und nur mal Glücksbärchen sage, du hast nun die einmalige Gelegenheit dich mit einem gleich starken Spieler zu messen, möge der bessere gewinnen.

    Dies wird, bis auf meine Kb´s, der einzige Bericht hier bleiben, damit der liebe Tom mich nicht wegen weiteren Rechtschreibfehler tadeln muss.

    Als weiteres werde ich den Krieg als gewonnen betrachten, wenn ich innerhalb der nächsten 4 Wochen nicht attackiert wurde und weiterhin auf dem sich im Umode verkrochenen Dilettanten warten muss.
    Dabei zählt keine gefallene Deff, sondern nur reine Flotte!
    Geändert von D0_Mirror (15.06.2011 um 08:59 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  3. #3
    Jungspund ThorDonar befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Der bei seinen menschlichen Geschäftspartnern als ThorDonar bekannte Händler 3. Klasse Arabanda kuschelte sich bequem in sein mit erlesenen Floq'quaar-Federn gepolstertes Nest und knackte mittels seines kräftigen Schnabels eine weitere Nuur-Nuss...

    Während der leicht alkoholische Inhalt der Nuss die Kehle des Khrey'Jeek hinabrann , studierte das Vogelwesen interessiert die letzten Handelsberichte auf dem Monitor...

    ThorDonar war sich durchaus bewusst, das er in den Augen seiner eigenen Rasse als aus der Art geschlagener Sonderling galt...was ihn aber nicht weiter bekümmerte , denn er gedachte nicht, wie die noch existierenden Khrey'Jeek , ein abgeschiedenes , mit philosophischen Gedanken erfülltes Leben auf Hoot , dem letzten Planeten seiner aussterbenden Rasse , zu führen...

    Als vor etwa 17 planetarischen Dekaden das Raumschiff dieser neuen, seltsam aktiven Rasse , die sich selbst „ Menschen „ nannten, auf Hoot landete und mit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen begann, erwachte in dem bis dahin unbescholtenen Arabanda ein für seine degenerierende Rasse untypisches Interesse an diesen Wesen...ihrer Art zu leben , zu expandieren...ihren Vorstellungen vom Universum und ihrer Geschichte...

    Schließlich verließ der junge Arabanda seine Heimatwelt , an Bord eines Händlerschiffes...als einfacher Raummatrose , der jedoch schnell aufstieg , bis er letztlich zum Ersten Offizier und rechten Hand des von Skrupeln nicht unnötig geplagten Kapitäns der „Flying Desaster“ wurde...

    In den wilden, gesetzlosen Jahren an Bord des betagten SL-250 lernte Arabanda eine weitere Facette der menschlichen Gesellschaft kennen..die des Handelns aus reiner egoistischer Gier nach Macht und Reichtum...

    Fasziniert von der Antike des terrestrischen Imperiums und insbesondere jener Epoche ,in der die sogenannten „Wikinger“ als Räuber und Händler plündernd die verfallenden Königreiche der Erde gebrandschatzt hatten , nahm der Khrey'Jeek den Namen ThorDonar an...


    Nachdem eine Auseinandersetzung über den nächsten Zielhafen der „Flying Desaster“ mit der unwiderruflichen Absetzung ihres alten Kapitäns und der Übernahme des frei gewordenen Postens durch ThorDonar geendet hatte (wobei einer zielgenau eingesetzten Laserpistole eine nicht unbedeutende Nebenrolle zufiel) , begann die unaufhaltsam erscheinende Karriere des Extraterrestriers zu einem der bedeutenderen Händler der Galaxis.

    Die Lehrjahre an Bord des alten Händlerschiffes hatten ThorDonar mit allem ausgestattet, was er benötigte , um in der Welt der Menschen Fuß zu fassen...von einem nicht unbedeutenden Startkapital hin bis zu einer überaus flexiblen, dem zu erwartenden Gewinn angepassten Moral...

    Die Nachricht einer offenbar bevorstehenden bewaffneten Auseinandersetzung zwischen der alten , schwächelnden Allianz der sogenannten „Rebellen“ und einem bis dato eher unbekanntem Imperator mit einem seltsamen Namen erregte die Aufmerksamkeit des Vogelwesens...möglicherweise ließ sich diese Angelegenheit zur Mehrung seines nicht unbedeutenden Vermögens nutzen...

    Man müsste beiden Seiten Waffen und Nachschub verkaufen können, vorzugsweise über nicht zu ihm zurückverfolgbare Zwischenhändler...und , falls diese doch Spuren bis nach Yggdrasil hinterließen , wäre es durchaus angebracht, bereits jetzt einige opferbare Sündenböcke im mittleren Management auszuwählen und Beweise ihrer Schuld vorzubereiten...

    Eine weitere Nuss krachte unter den gelblichen Zangen ThorDonars Schnabels, während dieser in Gedanken bereits die erforderliche Auswahl verzichtbarer Mitarbeiter durchging...

  4. #4
    Wär gern cool TomvanRiijn befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von TomvanRiijn
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    Standard

    Mit einem leisen Zischen öffneten sich die Türen zu van Riijns Büro..gefolgt vom lauten Scheppern eines ServoBots, der nahezu ungebremst gegen die Außenwand rammte...

    Es dauerte einige Sekunden, ehe der Bot sich neu justiert, die offene Tür angepeilt und erfolgreich in Richtung Schreibtisch passiert hatte...

    „Sir...die Morgenzeitungen...und,wenn ich mir die Bemerkung gestatten darf...es wäre überaus vorteilhaft, wenn bei passender Gelegenheit ein Techniker so freundlich wäre, meine optischen Sensoren neu zu justieren...seit Sie mir die bronzene Statuette des Abbilds von Johg-T'Raahl an den Kopf geworfen haben , gibt es da einige...Unsicherheiten...welche meine Leistungsfähigkeit doch erheblich begrenzen...“

    Mit einem leichten Anflug von Schuldbewußtsein blickte der Neu-Holländer auf die deutlich sichtbare Delle an Anthonys rechter Kopfseite...Ergebnis eines der Temperamentsausbrüche, die in den Griff zu bekommen sich van Riijn schon seit Jahrzehnten mit vergleichsweise bescheidenem Erfolg bemühte...

    „In Ordnung, Anthony...leg die Lügenmärchen auf den Tisch und dann meldest du dich umgehend beim Wartungsdienst...ich brauche dich später noch, also bleib auf Empfang...“

    Der uralte ServoBot , dessen Dienstzeit bei der Familie van Riijn schon legendär war, warf den Packen Zeitungen zielsicher neben den gewaltigen Teakholz-Schreibtisch seines Dienstherren, vollführte eine Drehung und verließ den Raum...

    Mit einem Seufzer bückte sich der Dicke und hob den Stapel vom Boden auf...dabei fiel sein Blick auf die 3D-Holografie der Imperatorin Mondra_Diamond ,welche die Ausgabe der „Galaxy Bild“ schmückte...eines für seine ebenso obskuren wie meist unwahren Beiträge berüchtigten Massenjournals , das seit Jahrtausenden aus der Welt der Boulevardpresse nicht wegzudenken war...

    „ Diamond im Exil – was steckt wirklich dahinter?“ lautete die grelle neonbunte Überschrift des Leitartikels...

    Ein wölfisches Grinsen überflog das feiste Gesicht van Riijns, als er den Artikel überflog...es schien also noch ein Rest von Leben in dem alten Schlachtschiff zu stecken , zumindest nach außen hin...

    Ihr von Pathos und geschickt platzierter „ edler Selbstaufopferung“ triefender Austritt aus dem von ihr einst mit eiserner Hand geführten Sternenverbund sollte wohl der Schadensbegrenzung dienen...und den Dicken in eine Falle locken , denn das die Vettel weiterhin Kontakte zur -R- pflegen würde , stand außer Zweifel...nur ein ausgemachter Narr würde ihren Äußerungen Glauben schenken...und sich kurz darauf in einem gußeisernen Kochtopf wiederfinden...

    Man mochte van Riijn so einiges nachsagen , und etliches davon wohl auch zu Recht...aber nicht, das er ein blauäugiger Dummkopf war , der blindlings in jeden Hinterhalt rannte...

    Mehrere Blinklichter auf dem Monitor erregten seine Aufmerksamkeit , und verärgert musste der Dicke feststellen, das auf einigen Planeten seines kleinen Reiches notwendige Baumaßnahmen nicht anliefen...ein Blick auf den Terminplaner jedoch zeigte, das er erst in einigen Tagen wieder Zeit haben würde, sich persönlich um diese Dinge zu kümmern...

    Fluchend wischte der Neu-Holländer die Magazine vom Tisch , auf dem er sie eben erst abgelegt hatte und widmete sich den dringendsten Aufgaben...


    ooc:

    @Mondra: Betrachte, was , wen, wo und du wie du es willst...aber verabschiede dich besser von dem Gedanken an einen Krieg, wie du ihn bislang kanntest ^^
    Geändert von TomvanRiijn (15.06.2011 um 10:40 Uhr)

  5. #5
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Standard so sei es

    Eigentlich war es ein vollkommener Morgen, auch wenn nach Jahrhunderten des Reichtums und des Friedens, der Krieg zurück zog in das Land der stolzen Phönizierin.
    Sie betrachtet von ihrem Süd-Turm, das bunte Treiben der Gaukler und Marktleute und lächelte versonnen.

    Ihr Adjutant, der aufmerksam dabei Ausschau hielt das ihr kein Leid geschehen würde, blickte sie leicht den Kopf schüttelnd an.
    Stumm betrachtete er sie, das mittlerweile von silbernen Fäden durchzogene schwarze Haar, das wie ein langer Schleier ihre Silhouette im Wind umspielte, beinah wie das zärtliche streicheln einer Hand.
    Ein Anblick, der einem Fremden immer noch das Herz hätte höher schlagen lassen, denn all die Jahrhunderte schienen an ihr spurlos vorbei gezogen.

    Spurlos? Gewiss nicht!
    Eine auffällig weiße, wulstige Narbe, hatte durch einen langwierigen und erbitterten Krieg, auf ihrer linken Wange das Zeichen eines Sterns hinterlassen.
    Zugezogen von dem glühenden Siegel eines Feindes, der sie somit zu seinem Eigentum erklären wollte.
    Aber, ihren Willen konnte nichts und niemand brechen, Jahrad wusste um ihrem selbst zerstörerischen Mut, der ihn schon oft selber in die Verzweiflung getrieben hatte.
    Aber sie wäre nicht sie selbst, wäre sie anders. Er nickte, als würde er sich gutheißend mit den Dingen die man nicht ändern konnte abfinden wollen.

    Jedoch, entging ihm nicht das ihre Augen trotz ihres lächelnden Mundes ernst blieben, er wusste dass seine Fürstin sich Sorgen machte um das Wohl ihres Volkes.
    Genauso wie er sich sicher war, dass sie alles Unheil von diesem abwenden würde und wenn sie mit ihrem Leben dafür bezahlen musste.
    Seufzend wandte er den Blick von seiner Fürstin ab und blickte genau wie sie eine Weile hinunter auf das Volk.

    Die Phönizier feierten derzeit das Fest der Astrate ihrer Göttin der Liebe und des Krieges.
    Das Fest der Fruchtbarkeit, auf den Feldern und in den Leibern der Frauen.
    Und die Siege all ihrer berühmten Schlachten die sie dank Astrate gewonnen hatten.
    Dieses stolze ungestüme Volk, dass schon des Friedens und des ewigen Handels müde wurde, erstickte es schon beinahe in seinem unermesslichen Reichtum und dürstete nach Abenteuer.
    Mit Freuden würden die Heerführer ihrer Fürstin in den Krieg folgen getreu dem Motto:

    VINCERE AUT MORI.

    Und sie würden jedem der Lüge strafen, der von ihrer Herrin behaupten würde, dass diese Schutz bei Verbündeten suchen würde.
    Sie brauchte keine Verstärkung aus dem Hinterhalt.
    Intrigen und Feigheit waren ihr zuwider. Sie würde siegen oder fallen, doch beides mit Stolz und erhobenen Hauptes und aus eigener Kraft.
    Geändert von D0_Mirror (15.06.2011 um 14:24 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

  6. #6
    Jungspund ThorDonar befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard Krieg ohne seinen Gewinn?

    Als ThorDonar Herrscher einer machtvollen Versammlung von Gläubigen Händlern und Kriegern vernahm nur mit Zorn und Verbitterung die Worte seines Dieners, der ihm mitteilen musste, dass noch keine der Kriegsparteien einen Handel nach seinen regeln aufnehmen wolle. In dem Moment zerschellte ein aus feingearbeitetem Porzelan gefertigter Teller am Kopf seines Gefolgsmannes. Wutentbrannt schicke er mächtige Zerstörer in kleinere Systeme um, so gut es ginge, Ressourcen zu erbeuten und so ein größeres Angebot für die bald Kriegführenden Parteien zur Verfügung zu haben.

    Würde dieser Krieg ohne einen Handel für den vogelartigen Herrscher enden? NIEMALS!! so schwor er Würde er ohne Gewinn das Ende kommen lassen, also musste er wohl versuchen in klugen Verhandlungen mit gewagten Worten und für ihn weniger Profitablen Preisen führen.

    Im selben Moment erkannte er was für ein Gewinn in solchen Kriegen zu verzeichnen möglich schien. Kurz um entschloss er sich selbst Aktiv ihm nur wenig Unterlegene Bewohner der Galaxie um ihr hab und gut zu erleichtern und so hoffentlich in den Augen von der Phönizierin und des neu Holländers ein besseres Bild seiner Ware zu schaffen.

  7. #7
    Jungspund ThorDonar befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard ein Konkurrent? NIEMALS!

    „Gebieter?“

    Die leise, fragende Stimme des Leiters seiner Spionageabteilung riss ThorDonar aus dem Halbschlummer. Träge öffneten sich die Nickhäute über den kalten, dunklen Augen des Khrey'Jeek und starrten auf den schlanken, hochgewachsenen Afroasiaten hinab.

    „Verzeiht , Gebieter...aber Ihr gabt Anweisung , Euch unverzüglich Bericht zu erstatten , wann immer es in der Auseinandersetzung zwischen DORSAI und der Vettel Neuigkeiten gibt...“

    Trevor Ling öffnete seine linke Hand, welche einen Datenkristall enthielt ; sein fragender Blick wurde durch ein leichtes, kaum wahrnehmbares Nicken des Händlers beantwortet , und Ling speiste den Kristall in den Computer ein.

    Sekunden später wurden sie Augenzeuge des Auftritts einer Wesenheit, die sich selbst „Seelenfresser“ nannte und welche nur wenige Stunden zuvor im Audienzsaal der Vettel stattgefunden hatte.

    Aufmerksam verfolgte ThorDonar die holografische Aufzeichnung. Als sie beendet war, senkte der Khrey'Jeek nachdenklich den Kopf und klapperte leise mit dem Schnabel.

    Ling beobachtete seinen in Gedanken versunkenen Herrn , und als dieser den Kopf wieder hob, straffte sich seine Gestalt unwillkürlich. Über die Jahre hinweg hatte der Geheimdienstleiter gelernt , die für Ausstehende kaum ersichtliche Körpersprache des Händlers zu deuten , und ihm wurde bewusst , das ThorDonar offenbar nur mit Mühe seinen Zorn im Zaum hielt.

    „Verfügen wir über nähere Informationen bezüglich dieses...Seelenfressers?“

    Ling zuckte die Schultern.

    „Noch ist nichts Genaues bekannt , Herr...allen Anschein nach handlet es sich um einen vertreter einer kleineren , unbedeutenden Rasse aus den Randgebieten , die sich wohl erst kürzlich dem Commonwealth angeschlossen hat. Sie verfügen über eine gleichartige , aber noch in geringerer Entwicklungsstufe befindliche Technologie wie wir , scheinen jedochauch bislang nicht näher spezifizierte , paranormale Begabungen zu besitzen...wiewohl auch diese nur bei einigen wenigen Exemplaren so stark ausgebildet sind, wie es bei diesem „Seelenfresser“ der Fall zu sein scheint...“

    Ein Summen aus der CompEinheit lenkte die Aufmerksamkeit der beiden Wesen auf sich. Ling trat an den Schreibtisch seines Herrn und aktivierte die Tonwiedergabe.

    Die Meldung über den erfolgreichen Einsatz der kleinen , wenn auch schlagkräftigen Kampfflotte ThorDonars gegen einen seiner zahllosen Mitbewerber auf dem galaktischen Markt verbesserte die Laune des Khrey'Jeek zusehends. Profite , noch dazu verbunden mit materiellem Schaden bei Konkurrenten , waren stets geeignet , seine Stimmung zu heben.

    „ Finde mehr über dieses Wesen heraus, Ling...vor allem über seine Schwächen und wie wir diese zu unserem Vorteil nutzen können.“

    Der Afroasiate verneigte sich und machte Anstalten zu gehen , als die leise Stimme seines Arbeitgebers ihn noch einmal verharren liess...

    „Das war gute Arbeit , Ling...mögen die Freundlichen Winde stets mit dir sein...“

    Ein leises Lächeln überflog die markanten Züge seines dunklen Antlitzes,als der Nachrichtendienstleiter die Räume seines Arbeitgebers verließ...Lob war selten seitens des Khrey'Jeek und somit ein kostbares Gut für einen Angestellten mit Ehrgeiz und Visionen...

  8. #8
    Leeroy Jenkins Mondra_Diamond befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von Mondra_Diamond
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    Standard "Mylady.."

    mit dieser Anrede begrüßte sie ihr erster Offizier und legte ihr den Bericht eines schweren Verteidigungsangriffes auf den Sekretär.
    "Mylady, wir hatten sie gewarnt, bei diesem Gegner handelt es sich um keinen Krieger der Ehre. Nun hätten wir schon Tagelang selber zuschlagen können, doch sie haben uns den Befehl dazu verweigert.
    Einen Gegenschlag wird man nun als einen einfachen Racheakt betrachten Mylady."

    Mirror, brannte noch vor Zorn, als sie vor wenigen Stunden durch die gewaltigen Einschläge geweckt wurde.
    Hilflos musste sie mit ansehen, wie ein Teil ihres Volkes, schreiend die schützenden Mauern verließ die zu bersten schienen und letztendlich dadurch ums Leben kamen.

    So also hielt er sich an Vereinbarungen, dass es nur einen Kampf geben sollte, Schiff gegen Schiff.
    Wie sagte er noch so spottend, sie würde einen Krieg erleben, wie sie ihn noch nie erlebt hatte.
    Es war wohl wahr, sie hatte lange bittere Jahre des Krieges mit wirklich großen und dunklen Mächten hinter sich, aber nicht ein Angriff davon war nur um die Verteidigung nieder zu schmettern und um harmlose Zivilisten zu töten.
    Der Kampf war immer ein Kampf der Ehre. Worte die ihr Widersacher wohl nicht mal zu kennen schien.

    Als sie hinunter lief um den Helfern beiseite zu stehen, die die Trümmer von den verschüttenden entfernten, blickte sie in die vor Entsetzen und weit geöffneten blauen Augen eines kleinen toten Kindes. Aus ihrer Lunge trat einen lauter gequälter Schrei, weinend wog sie das tote Kind in ihren Armen.
    "Ich schwöre dir, dein Tod wird nicht umsonst gewesen sein. Wir werden nicht gleiches mit gleichem vergelten, doch die Rache ist mein, sprach der Herr." Sie flüsterte die Worte dem kleinen leblosen Körper in die Ohren. Dann verschloss sie sanft dessen Augen und trug es selber hinein zum Schloß.

    Verwirrt schaute sie ihr erster Offizier an, als sie mit dem Kind auf ihren Armen in die Halle trat und es dort auf dem langen Tisch niederlegte.

    Klar und leise gab sie den Befehl, das man das Kind aufbewahren möge, bis man es einer Prinzessin würdig beisetzen würde.

    Sie drehte sich zu ihrem ersten Offizier um schaute ihn fragend an.
    So als ob er ihre Gedanken lesen konnte, gab er ihr zur Antwort. "Nein Mylady, die Eltern des Kindes starben auch in den Trümmern."
    Die Fürstin schluckte erneut aufkeimende Tränen hinunter. "So gibt es wenigstens keine vor Kummer trauernden Eltern die alleine zurück bleiben. Bitte, sorgt dafür das man sie zusammen bestattet, wenn das Leben sie schon nicht mehr vereinen kann, so sollen sie im Tod nicht getrennt werden. Und kümmern sie sich bitte darum, dass allen die ihr Obdach verloren haben geholfen wird. Wir werden die Staatskammer öffnen um allen damit zu helfen."

    Sie nickte beinah unmerklich mit dem Kopf, doch für O´Clooney bedeutete es, das sie einen Augenblick alleine sein wollte mit ihren Gedanken und er verließ leise die große Eingangshalle.
    Keiner bemerkte das hinter den schweren Säulen, getarnt wie nur er sich tarnen konnte, Jahrad stand und die Frau betrachtete die er schon seid einem halben Jahrhundert als ihr persönlicher Beschützer begleitet hatte. Er hatte seine Maske kurz von seinem Gesicht ab genommen, seine gelben wachen Augen ruhten auf dem Beschlag der schweren Eingangstüre. Seine spitzen Ohren lauschten auf die Person die er schon dort hinter vernommen hatten. Lautlos zog er sich seine Maske wieder vor´s Gesicht und verschwand unter der Kapuze seines Tarnumhangs.

    Sekunden später, betrat eine kleine, knöchernde Gestalt den Raum, im ersten Augenblick erinnerte sie den Betrachter an Yoda, oder an eine Miniaturausgabe des Abbildes von dem Sensemann.
    Verwundert blickte die Fürstin auf die kleine Gestalt, die ihr scheinbar ein Ultimatum stellen wollte, sonst sei sie dem Verderb und Untergang geweiht.
    Sie blickte auf die glühenden Augen und nahm seine Demonstration an eine ihre seltenen Heimatpflanzen wahr. Die innerhalb weniger Sekunden vor ihren Augen verdörrten.
    Dennoch empfand die Fürstin keinerlei Angst vor der Gestalt, mochte es sein das ihre eigene Todessehnsucht verhindern mochte das sie diese empfinden konnte, mochte es auch sein das sie instinktiv spürte das von dieser Gestalt und mochte sie noch so bedrohlich ausschauen, keinerlei wirkliche Gefahr ausging.
    Noch bevor sie wirklich Begriff was dieser Besuch von ihr wollte, verschwand er auch schon wieder.
    Der künstliche Geruch von Schwefel lag in der Luft und einem ihrer Nase nach bekanntem Gas, Parasene?
    Ein Unkrautvernichtungsmittel? Damit also wollte die kleine fremde Person sie einschüchtern, ihre Pflanzen allerdings hatte es beeindruckt, sie waren verwelkt und nicht mehr zu retten.
    Neco, der Seelenfresser.

    Sie zog unmutig die Augenbrauen zusammen, was war in all den Jahrhunderten mit den Völkern des Universums geschehen, es ging nur noch um den Profit der eigenen Existenz.
    Macht schien ein magisches Wort zu sein, dass auch das kleinste Gewürm aus der Erdoberfläche hinauf kriechen lies.

    Stumm hing sie einer Weile ihren Gedanken nach, den Krieg um sich herum vergessend.
    Wo waren die Zeiten geblieben als noch Averru bei ihr war, traurig sackte sie in sich zusammen, als sie an ihren verschollenen Gatten dachte. Von der grausamen Wahrheit das er, ihre gemeinsamen Kinder und sein Schiff die Spirit of Fire niemals mehr erscheinen würden.

    Getrennt durch alle Dimensionen des Universums, nicht einmal wissend ob der oberste Heerführer der Borosliga und ihre beiden Töchter noch lebten, kehrte sie zunächst heim zu ihrem Volk. Doch sie fand dort keine Ruhe mehr und brach auf in eine neue Welt.
    Einzig und allein Jahrad blieb ihr, den Averru ihr als seinen Freund und ihren Beschützer hinterlassen hatte.
    Mit ihm an ihrer Seite betrat sie dieses neue Universum und bald darauf traf sie auf den Chef der Rebellen, der ihr erst nur ein guter Freund war, bevor er ihr zeigte das die Liebe in ihr noch nicht ganz verstorben war.
    Er war nicht mit Averru zu vergleichen, Toto war wie sie ein Mensch, aber einer auf den sie sich verlassen konnte, der sie auffing wenn ihre Seele fiel. Und sie großmütig frei ließ wenn sie es verlangte.
    Dennoch starb ein Großteil ihrer Seele an dem Tag als sie ihren Mann verlor und oft heimlich in der Nacht holte sie die Trauer wieder ein.
    Sie blickte auf die dunklen Locken des Toten Kindes und sah in ihr, ihre älteste Tochter Kora vor sich, an dem Tag als Averru und sie selber, sie als 5 jährige adoptiert hatten.
    Wie immer wenn sie an ihre verschollene Familie dachte, schritt sie zu ihrem Sekretär und holte aus einem Geheimfach die Bilder ihrer Hochzeitsfeier heraus.
    Traurig betrachtete sie die hohe stolze Erscheinung von Averru und das vor Freude lachende Mädchen das sich an das frisch vermählte Brautpaar schmiegte.
    Sie entnahm die Urkunde, die Klattic ihr an dem Tag der Trauung überreichte. In dieser Urkunde stand dass die Borosgilde und die Boros Legion diese Heirat anerkennen und diese akzeptieren.
    "Ich werde dich nie verlassen." Waren seine Worte, doch alles was ihr blieb, war ein unendlicher Schmerz.
    Sie rollte die Urkunde zitternd zusammen und versteckte sie mit den Bildern in das Geheimfach ihres Sekretär´s.
    Tief in ihrer Seele hoffte sie das sie alle lebten und irgendwann ihre getrennten Wege, wieder zu einander führen würden. Diese Hoffnung war ihr Antrieb zu atmen und zu leben.

    Leise hörte sie nun, in Gedanken seine ruhigen Worte, als er ihr einmal sagte. "Im Krieg gibt es keine Regeln, sie sind nur zum Schein, nur zum brechen. Und niemals ist ein Krieg wirklich Ehrenvoll. Es wird immer Menschen und Völker geben die darunter leiden werden und welche die daraus Profit schlagen wollen, nur weil sich ein oder zwei Herrscher in ihrer Ehre gekränkt fühlten."
    Geändert von D0_Mirror (21.06.2011 um 20:22 Uhr)
    Wenn alle Menschen nur das tun würden was sie am besten könnten, ohne etwas Neues zu versuchen,
    würde die Hälfte der Menschheit heute noch auf Bäumen sitzen.

    (SH)

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