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  1. #1
    Möchtegern Anderegg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard aus dem Leben eines Diplomaten

    Kapitel 1: An jedem verdammten Sonntag

    Liebes Tagebuch, heute habe ich den Diplomatenkoffer erst spät gepackt und füllte leicht verkatert aus versehen Diesel in den Tank meines Diplomatenmachs. So war meine Laune schon denkbar schlecht. Plötzlich erreichte mich eine Nachricht vom Gerichtshof für reaktionäre Raumrechte (kurz GRR):
    Aufgrund meiner nebenamtlichen Arbeit als Improvisationskünstler, die als aufrührerisch und provokativ bezeichnet wurde, sollte mir im Hauptraumgremium mein Wortrecht dauerhaft entzogen werden. Sollte ich zu mitteln geheimer Nachrichtenübertragung (engl. abk. IGM) zurückgreifen drohte man mir gar mit der Exekution. Dies gleicht einer totalen Disqualifikation meiner politischen Karriere als Diplomat und auch als Künstler. Ich stelle wiederum gefährliche totalitäre Tendenzen fest in der universalen Politik, wann trifft es den nächsten? Nur diese Frage stelle ich mir immer wieder, während ich meinen nun endlich mit h2 betankten Diplomatenmach starte, um mich mit einigen Frauenbesuchen abzulenken und nächste Pläne zu schmieden.

    Viva la vida, viva la revolucion, viva red-verse! Ich verbleibe zuversichtlich. Behaltet euer Herz und eure Stimme, hütet sie wie das tägliche Brot und verschenkt sie gleichzeitig an jeden der es verdient hat. Bleibt solidarisch und fair, auch dem übermächtig scheinenden Feind gegenüber, denn wir schlagen ihn mit unseren Waffen, nicht den seinen, wir schlagen ihn mit den Waffen des Wortes und der Herzen zurück. Jeder Feind ist ein Widerstandskämpfer wider den Irrsinn, er weiss es nur noch nicht. So klärt das Dunkel auf, liebe Freunde!

    Liebes Tagebuch, du siehst, ein dunkler Tag, doch eine lichte Hoffnung. Auf bald.

    ANTWORTEN ERWÜNSCHT, dieser Thread soll eine Möglichkeit des Beisammenseins bieten, auf das rote Rosen aus der Wüste wachsen und den Himmel küssen. Ich bitte euch allerdings, im Sinne des Rollenspiels zu schreiben, ansonsten dieser Thread bald geschlossen wird und seinen Witz verliert.
    Geändert von VP-Diplomat-Anderegg (17.07.2011 um 15:55 Uhr)

  2. #2
    Möchtegern Anderegg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    "Die Legende von Tobsimiku"

    Die mondlose Wüstennacht, hat immer einen düsteren Zauber. Die fernen Berge sind in fratzenhaften Silhouetten gerade noch zu erkennen, obwohl Myriaden von Sternen geborgenheit schenken könnten, sie tun es nicht. Zu kalt und unwirtlich ist die Gegend. Tobsimiku steht neben der letzten Oase, bevor die endlose, schreckliche Wüste beginnt. Ein einsamer Vorposten vor dem Land des sicheren Todes. Er steht starr, schon seit einer Weile. Auf was mag er warten? Keine Regung ist zu verzeichnen. Starr schaut er in die Ferne. Der japanische Volksmund weiss wie düster die Vorzeichen sind. Ein wartender Samurai bedeutet immer einen Regen von Blut, immer Tod. Tobsimiku wartet.

    Einige Kilometer entfernt, schon in der Wüste, geht ein Mann in goldenem Gewand immer weiter in die tödliche Welt des Sandes. Trockenes Blut klebt an seinem fein gearbeiteten Katana. Der Mann strahlt eine schelmische Würde aus, als wäre er einer der weisen Alten, die so gerne schalkhaft den Kindern beim spielen zusehen, ihr Leben bereits stolz gelebt. Wäre da nicht diese Gänsehaut, die jeden überkommt, der es bisher geschafft hat ihm ein wenig tiefer in die Augen zu sehen, man würde es glauben. Immer weiter durchschreitet er die Wüste ohne Pause. Bald würde die Morgensonne die Kälte mit noch tödlicherer Hitze vertreiben und das Land zum glühen bringen.

    Tobsimiku steht noch immer an der Oase und wartet. Plötzlich raschelt es, ein kurzer Knall, 3 Hiebe und eine Sekunde später liegen 3 Körperteile auf dem Boden, 6 Augen blitzen wild und konzentriert. Die 6 Augen der 3 Meister der Sekte des 3ten Kamis. Doch kein Blut verunstaltet das klare Wasser der Oase. Was ist nur passiert? Wartende Samurais bedeuten einen Regen von Blut, doch hier ist kein Blut. Nur 3 Teile einer Puppe, die 3 Meister fluchen laut, noch nie hatte sich der Volksmund geirrt, doch Tobsimiku schien stärker. Nochmal raschelt es kurz und es ist wieder Ruhe. Nun warten 3 Puppenteile an der Oase und die 3 Meister sind so schnell fort wie sie gekommen sind.

    Der Mann in goldenem Gewand indes geht immer weiter, die Sonne geht schon auf doch keiner erfreut sich daran. Auch die 3 Meister rennen nun in wütiger Besessenheit und Todesangst durch die Wüste, ohne Rücksicht auf ihr Leben. Es darf kein Fehler mehr passieren, ein Meister vollbringt seinen Auftrag oder sieht seinen Tod. Ein Wettlauf durch die Wüste, wo mag Tobsimiku sein? Wohin geht der Mann im goldenen Gewand, wird das Schicksal den 3 Meistern eine 2te Chance geben?

    Dies alles erfahrt ihr Morgen in Kapitel 2 von "Die Legende von Tobsimiku", der neuen B-Story von Nobelreisträger Anderegg.

  3. #3
    Jungspund Immortal81 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Daumen hoch Anderschleck^^

    Hey auch wenn Du Anstrengend warst und ich den hohn des verse auf mich zieh, ich werd Dich vermissen!
    hast mal leben in die Bude gebracht^^

  4. #4
    Jungspund MM_dennyathome befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    lebendslange sperre?

    ich hätte gerne mal den grund von ein paar beteiligten genannt. ich war in den letzten wochen im urlaub.

    ein bissl durch ist er schon aber sind wir das nicht alle?
    wozu spielen wir den kram hier... wir sind doch alle ein bissl anders

  5. #5
    Möchtegern Anderegg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Zitat Zitat von VP-Diplomat-Anderegg Beitrag anzeigen
    "Die Legende von Tobsimiku"

    Die mondlose Wüstennacht, hat immer einen düsteren Zauber. Die fernen Berge sind in fratzenhaften Silhouetten gerade noch zu erkennen, obwohl Myriaden von Sternen geborgenheit schenken könnten, sie tun es nicht. Zu kalt und unwirtlich ist die Gegend. Tobsimiku steht neben der letzten Oase, bevor die endlose, schreckliche Wüste beginnt. Ein einsamer Vorposten vor dem Land des sicheren Todes. Er steht starr, schon seit einer Weile. Auf was mag er warten? Keine Regung ist zu verzeichnen. Starr schaut er in die Ferne. Der japanische Volksmund weiss wie düster die Vorzeichen sind. Ein wartender Samurai bedeutet immer einen Regen von Blut, immer Tod. Tobsimiku wartet.

    Einige Kilometer entfernt, schon in der Wüste, geht ein Mann in goldenem Gewand immer weiter in die tödliche Welt des Sandes. Trockenes Blut klebt an seinem fein gearbeiteten Katana. Der Mann strahlt eine schelmische Würde aus, als wäre er einer der weisen Alten, die so gerne schalkhaft den Kindern beim spielen zusehen, ihr Leben bereits stolz gelebt. Wäre da nicht diese Gänsehaut, die jeden überkommt, der es bisher geschafft hat ihm ein wenig tiefer in die Augen zu sehen, man würde es glauben. Immer weiter durchschreitet er die Wüste ohne Pause. Bald würde die Morgensonne die Kälte mit noch tödlicherer Hitze vertreiben und das Land zum glühen bringen.

    Tobsimiku steht noch immer an der Oase und wartet. Plötzlich raschelt es, ein kurzer Knall, 3 Hiebe und eine Sekunde später liegen 3 Körperteile auf dem Boden, 6 Augen blitzen wild und konzentriert. Die 6 Augen der 3 Meister der Sekte des 3ten Kamis. Doch kein Blut verunstaltet das klare Wasser der Oase. Was ist nur passiert? Wartende Samurais bedeuten einen Regen von Blut, doch hier ist kein Blut. Nur 3 Teile einer Puppe, die 3 Meister fluchen laut, noch nie hatte sich der Volksmund geirrt, doch Tobsimiku schien stärker. Nochmal raschelt es kurz und es ist wieder Ruhe. Nun warten 3 Puppenteile an der Oase und die 3 Meister sind so schnell fort wie sie gekommen sind.

    Der Mann in goldenem Gewand indes geht immer weiter, die Sonne geht schon auf doch keiner erfreut sich daran. Auch die 3 Meister rennen nun in wütiger Besessenheit und Todesangst durch die Wüste, ohne Rücksicht auf ihr Leben. Es darf kein Fehler mehr passieren, ein Meister vollbringt seinen Auftrag oder sieht seinen Tod. Ein Wettlauf durch die Wüste, wo mag Tobsimiku sein? Wohin geht der Mann im goldenen Gewand, wird das Schicksal den 3 Meistern eine 2te Chance geben?

    Dies alles erfahrt ihr Morgen in Kapitel 2 von "Die Legende von Tobsimiku", der neuen B-Story von Nobelreisträger Anderegg.
    "Die Legende von Tobsimiku Kapitel 2"

    Das Schicksal, was für ein mächtiges Symbol, eine japanische Weisheit meint: Wer das Schicksal herausfordert, fordert sich selbst heraus, denn unergründlich waltet es in den Tiefen eines jeden Wesens. Doch Tobsimiku hat schon einmal die japanischen Weisheiten eines besseren belehrt. Oder nicht? Noch immer geht der Mann im goldenen Gewand unter der tödlichen Wüstensonne weiter, nur wenige kennen sein Ziel.

    2 Reiter, Anderhozu und Marifuzike galoppieren schnell aus den Toren Harikushimas heraus. Der Kaiser sitzt ungeduldig und besorgt auf seinem Thron. Er wagt es sich nicht auszudenken was passiert, würde das Schicksal versagen, würden die japanischen Weisheiten abermals Lügen gestraft werden. Die 3 Meister rennen schon halb wahnsinnig von der Hitze durch die Wüste. Rennen dem Kampf hinterher. Alle Spuren verwischt, können sie nur noch hoffen, nur noch glauben das die Zeit auf ihrer Seite ist und sie Tobsimiku finden bevor sie verdursten. Grausam brennt der Tag allen dunklen Wanderern tiefe Schmerzen in den Körper, doch jeder weiss, das es tödlich wäre aufzugeben.

    Der Mann im goldenen Gewand ist schon bald nur noch einen Tagesmarsch von seinem Ziel entfernt. Behutsam nimmt er das verräterische Dokument aus seiner Tasche und schnalzt mit der Zunge, "Ja das könnte dem Krieg eine neue Wendung geben", sagt er leise zu sich selbst. Er beschliesst eine Pause zu machen und streift das Gewand ab. Die Geier krächzen laut, als ein Samurai in voller Rüstung darunter zum Vorschein kommt. Tobsimiku! Selbst der Wind steht still für einen Moment und die 3 Meister spüren ein Zwicken im Kopf. Tobsimiku beschliesst hier zu warten. Ein wartender Samurai.

    Anderhozu und Marifuzike nähern sich auch langsam der Wüste, sie spüren das die Zeit brennt, alles brennt immer mehr. Sorgenvoll traben sie schon bald mit ihren Pferden über den heissen Wüstensand. Die 3 Meister rennen noch immer. Tobsimiku indes geniesst die Pause in vollen Zügen, sein Schwert griffbereit, trinkt er voller Wonne die letzten Tropfen aus seiner Lederflasche und gönnt sich ein Nickerchen mit halboffenen Augen. Der Wind weht wieder und nimmt dicke Wolken in die Wüste mit, seit Jahren hatte es hier keine Wolken gegeben. Doch heute scheint ein besonderes Tag zu sein. Jeder fühlt die beinahe elektrische Atmosphäre: Ein wartender Samurai.

    Plötzlich platzen die Wolken in donnernden Urschreien in sich zusammen und es giesst bald in Strömen. Vereinzelte Blitze durchzucken die Einöde. Die Sonne selbst scheint nun Schutz zu suchen, verschwindet hinter der Masse an neuen Wolken, nur der Sand bleibt still. Anderhozu, Marifuzike, Tobsimiku und die 3 Meister, sie alle sind bis aufs äusserste gespannt, traben, rennen, Tobsimiku wartet. Er weiss, auch er muss seinem Schicksal folgen, schon einmal ging er andere Wege und sieht nun, das er keinen Moment aus den Augen gelassen wurde. Er nimmt sein Katana, setzt sich in die Einsamkeit und lässt die Wassermassen geduldig auf ihn niederprasseln. Die Sonne ist nicht mehr zu sehen, nur leichter Schimmer lässt den Tag noch erkennen. Ein jeder Mensch würde panisch Fluchen, Schreien ob dem Fluch des Wetters, unsere Protagonisten sind zu konzentriert um an sowas zu denken. Es konnte sich höchstens noch um eine Stunde handeln. Dann würde der Regen vorbei sein, in der Wüste kann er sich nicht lange halten und was brachial beginnt endet schnell, das wissen die japanischen Weisheiten.

    Die 3 Meister nähern sich Tobsimiku ungewöhnlich langsam, ein jeder scheint den Regen zu ignorieren. Tobsimiku sitzt noch immer, "Da seit ihr also endlich", "Chrrssss, nun steh auf, toter Samurai, es regnet Wasser bald wird der Regen dein Blut wegwischen".

    Das 3 Kapitel, das Kapitel des Blutes, das Schicksalskapitel könnt ihr morgen lesen. Wie wird die Geschichte aussehen? Bestimmt sehnt ihr wie immer das Ende herbei, keine Panik, es kommt. hrhrhrhrhr.

  6. #6
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    du hast noch 105 min xD

    100 min
    91 min
    Geändert von TheWape (20.07.2011 um 21:29 Uhr)

  7. #7
    Möchtegern Anderegg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard

    pfff Wape, ich wusste das du meine Geschichten magst^^

    "Die Legende von Tobsimiku Kapitel 3"

    Der Regen prasselt unaufhörlich auf die Köpfe unserer Protagonisten runter, als wollte es seinen Teil beitragen zum fulminanten Finale setzt das Wetter nochmal seine ganze Kraft ein und verwandelt die Wüste in eine Hölle aus Blitz, Donner und Wasser. Tobsimiku bleibt sitzen.

    Anderhozu und Marifuzike preschen im Galopp immer weiter in die Wüste hinein, die 3 Meister haben ihre Säbel schon gezückt und sind nun Nahe an Tobsimiku, 3 Sprünge, 3 Hiebe und er wäre Geschichte. 6 Augen könnten endlich erleichtert lachen. Sie springen, 3 Schreie, die Säbel bereit für den Hieb. Tobsimiku springt aus seiner Sitzposition heraus auf und pariert den Angriff wie es eines Meisters geziemt. Die Waffen klirren, zerschneiden dicke Regentropfen und lassen sie zerstieben. Schwer atmen die Kämpfer. Schlag auf Schlag folgt in sekundenschnelle, tödlich wie die Blitze, die überall einschlagen, sich Opfer suchend. Tobsimiku kontert mit allem Können das er aufzubieten hat, sein goldenes Gewand liegt am Boden. Hier steht sein wahres Ich, das des tödlichen, grausamen Kämpfers, seine Sinne durchströmt vom Blute seiner 1000 Gefallenen. Die 3 Meister unterschätzen ihn nicht. Wären sie nicht in Überzahl, längst wären sie zerstückelt. Keiner spricht und der Kampf dauert schon 15 Minuten. Nur 15 unendliche Minuten in der Hölle, doch es ist es wirklich die Hölle? Jeder weiss was passiert wenn er versagt.

    Plötzlich preschen Anderhozu und Marifuzike mit ihren Kriegspferden in die Szenerie und trampeln über das Kampfgeschehen wie apokalyptische Reiter. Ein Meister fällt, die Hufe zerstören sein Gesicht, er verliert sich in den letzten Zuckungen im durchregneten Schlamm. Ein jaulen bricht aus den nun nur noch 2 Meistern heraus, doch sie kämpfen unaufhörlich. Das Schicksal muss auf ihrer Seite sein, sie zerschneiden das Pferd Anderhozus, Tobsimiku ist dicht auf den Fersen, doch jeder Schlag wird pariert. Anderhozu und Marifuzike springen zu Boden und zu 3t kontern sie jeden Hieb mit einem Gegenhieb. Ein letzter Donnerschrei, 3 Blitze und der Regen lässt langsam nach. Immer weiter dreschen die Gegner aufeinander ein, die 2 Meister, in Todesangst um ihr Versagen, lassen die Säbel in jaulendem Gekreische auf die Köpfe von Anderhozu und Marifuzike niedersausen, kein Mensch kann solch einem tödlichen Instinkt dieser dunklen Halbmenschen etwas entgegensetzen. Anderhozu und Marifuzike umarmen sich im nahenden Tode noch und brechen zusammen. Der Regen wischt das Blut schnell weg. Wird dieser Kampf endlich ein Ende haben? Der Himmel weint nicht mehr, wie abgestumpf hört der Regen auf und die Sonne vertreibt allen Schatten, nur um wieder den brennenden Qualen der Wüste Platz zu machen.

    Die 2 Meister und Tobsimiku spüren, es kann nicht mehr lange dauern. Immer halbherziger und entkräfteter werden die Schläge, beide fühlen ihren Tod. Dieser Ort ist verflucht, es wird Blut regnen wie es der japanische Volksmund will. Die 2 Meister sind in 2 Sätzen hinter Tobsimiku, nur der Blick auf eine Pfütze als Spiegel des Kampfes lässt ihn aufmerken, schnell dreht er sich um schneidet den 2 Meisters in blinder Wut die Kehle durch. Sofort fallen sie zu Boden. Das Blut spritzt. Tobsimiku steht noch immer, wischt sich den Schlamm von der Kleidung. Doch was ist da passiert? Auch er blutet aus einer tiefen Wunde. Er wusste: Auch er würde sterben wie es das Schicksal will.

    Langsam legte er seine Rüstung ab und zog das goldene Gewand wieder an. Dicke Blutstropfen vermischten sich mit den feinen goldenen Fäden. Er nahm das Dokument aus der Tasche, so viel Gewalt nur für ein Stück Papier, ein Stück Papier das dem Krieg eine andere Wendung hätte geben können. Doch der Kaiser war weit weg und seine Freunde tot. Die Gewalt war sinnlos wie so oft. Tränen liefen ihm das Gesicht herunter als er seinen tödlichen Marsch in die Wüste begann und bei jedem Schritt ein paar Blutstropfen fallen liess.

    Die Sonne liess das Wasser bald verdampfen und für ein einziges mal in der Geschichte wuchsen Blumen in der Wüste. Rote, blaue, gelbe, violette Blumen in allen Formen, als Wunder der Schöpfung, als würde das Leben einen Ausgleich bieten wollen nach all der Gewalt und Zerstörung. Mitten in der Wüste lag toter in goldenen Gewändern zwischen den Blumen und schien nun doch zu lächeln.

    Geschrieben: Nobelreisträger Kaspar Anderegg, Copyright: B-Story Kunsthandel.

  8. #8
    Padawan TheWape hat die Renommee-Anzeige deaktiviert Benutzerbild von TheWape
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    du hast dein Versprechen nicht gehalten, aber das kennt man ja von dir schon....

  9. #9
    Möchtegern Anderegg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Ich halte jedes Versprechen, vermutlich hast du mich missverstanden oder hast zu wenig Kenntnis von meinem Kulturkreis. Das kommt öfters vor.

    Die 18 Minuten Verspätung waren Absicht. Es gehört schliesslich zum guten Ton und zur Tradition eine gute Geschichte mit etwas Verspätung rauszubringen. Sonst könnte ja das Gefühl aufkommen, das Werk wäre im Stress hingeschludert worden. Zudem versinnbildlicht die Zahl 18 das Erwachen der 18 Schlafengel in der 18ten Dimension des 18ten Erduniversums und es ist ja schliesslich eine Gutenachtgeschichte, da braucht es Schlafengel. Kommt hinzu das ich in dem stressigen Zeitgeist voller Burn-Outsymptomen, die wie Damoklesschwerter über uns hängen einfach ein bisschen Langsamkeit, ein bisschen Zeitlosigkeit schenken wollte und darum auch dieses Zeichen gesetzt hab. Lieber einmal verspätet als ein Burn-Out, eine wichtige Aussage in der heutigen Zeit findest du nicht? Und wenn diese Gründe noch nicht gut genug sind für die Verspätung, ich bin Schweizer und immer pünktlich, bevor das zum Klischee wird musste ich eine Ausnahme machen. Ah und ich glaube an Gott, was mich sowieso entschuldigt denn ich habe schon alles gebeichtet falls ich überhaupt einen Fehler gemacht hab neben meinem teuflisch guten Aussehen.

  10. #10
    Padawan TheWape hat die Renommee-Anzeige deaktiviert Benutzerbild von TheWape
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    und schon wieder mehr als ein Tag zwischen den Kapiteln, ich glaub du willst uns alle ärgern und/oder bekommst es nich gebacken jeden Tag pünktlich eins rauszubringen.

  11. #11
    Benutzer JuicySnail befindet sich auf einem aufstrebenden Ast Benutzerbild von JuicySnail
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    nu lasst ihn doch -.-

    Gruß

    Bastienne

  12. #12
    Möchtegern Anderegg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Wape, ich habe eigentlich von dir erwartet das du lesen kannst, da du ja anscheinend meine Geschichten zu lesen versuchst. Dort sollte ganz klar ersichtlich sein, das diese zu Ende ist und keine neue angekündigt wurde. So mögen sich die zahlreichen Fans und Groupies noch eine Weile gedulden, irgendwann gibt es wieder eine.

  13. #13
    Padawan TheWape hat die Renommee-Anzeige deaktiviert Benutzerbild von TheWape
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    nur drei Teile? jede gute Geschichte hat mindestens sechs Teile

  14. #14
    Jungspund TobVeh befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Also recht gut geschrieben aber leider zu kurz.. und Tobsimiku hätte eig nich eher sterben dürfen bis er das dokument dem kaiser überbracht hat, naja ich will meeehr!

  15. #15
    Möchtegern Anderegg befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Daumen runter

    So nun die lang erwartete nächste Geschichte, einigen dürfte sie schon aus dem HR bekannt sein.

    Genüsslich betrachte ich das goldene Cellophanpapier, das kleine Bild mit den Zuggeleisen und den Aufdruck der fremdländischen Währung, sauge gierig den süsslichen Duft in mich auf und nehme die letzte Nelkenzigarette aus der Packung.Mit dem Rauch schweife ich in die Ferne, in ein Land, in dem gerade jetzt eine Geschichte gelebt, geschrieben wird.

    "Der Zug der Wünsche"

    Und ich selbst springe auf auf den Zug, Zug um Zug des Nelkenzigarettenrauchs einatmend schaue ich zu wie der Zug Zug um Zug die Kurven hoch durch das steile Gelände nimmt, keuchend wie meine Lunge und wünsche mir was.

    Vielleicht würde jeder Mensch in dieser Einzigartigen Situation, in diesem Zug der Wünsche sich etwas Grossartiges wünschen, die Rettung der Welt, der Eintritt ins Paradies, ach egal was schert mich das.
    Die Wasserfälle, die in Kaskaden den grünen Wald durchschneiden, glasklare Seechen, die nach einer Kurve wieder verschwinden, neues Grün, immer wieder dieses wunderbare neue Grün, nach jeder Kurve anders und der rötlich-violette Abendhimmel lassen mich nur eines wünschen:

    Eine dieser wunderschönen Frauen aus Saint-Manis und eine saftige Ananas.

    Liebevoll drücke ich meine Nelkenzigarette aus, warte und lausche dem Treiben des Zugs, warte auf die Zeit zu der sich der Zug der Wünsche den Meinen annimmt. Dieser geduldige Zug, der wohl schon so manchen Bittsteller ins Reich der Wünsche abgleiten liess auf diese wunderschönen Zugstrecke, wieviele hat er wohl schon abgeblitzt? Sie nach einer kurzen Liebelei mit den eigenen Träumen am nächsten Bahnhof wieder in die harte Realität zurückkatapultiert und sie einsam und verwirrt sein Gepäck aus dem Güterwagon schleppen lassen? Um aufs Neue zu warten oder endgültig zu gehen, woanders hin, in die Ferne, nach Hause, wohin auch immer.

    Plötzlich öffnet sich die Türe zum Zugwagon leicht quietschend und laut reisst der Lärm der Räder auf dem Metall scheinbar alle Träume ein. Ein Hauch von Kastanienbraun auf der Haut, die sich über diesen Körper zieht als hätte sie Ewigkeiten an Zeit gehabt um so vollkommen zu werden, ihre kleinen Brüste schauen keck aus dem Gewand und eine Sekunde später ertappe ich den schelmischen, leicht scheuen Blick und ihre sanft geschwungenen Lippen, ihren Mund, der beinahe nur auf den Zähnen zu lächeln schien.

    Das konnte nur eine Frau aus Saint-Manis sein, nur die Frau meiner Wünsche, die Frau dieses Zuges, die Frau dieser Wälder und Flüsse, dieser kleinen Dörfer in denen zum Sonnenuntergang die Männer starken Schnaps trinken und mit Würfeln spielen. Der Leute, die mit Leidenschaft ihren kleinen Leben nachgehen. Nur diese Frau, diese leidenschaftliche Frau, nur diese konnte solch einen wunderschönen Körper so elegant zeigen, so graziös die Wagentür aufmachen und mich mit ihrem Blick verzaubern. Diese Schöne!

    Ich schälte die Ananas


    Kapitel 2 von der "Zug der Wünsche" werdet ihr morgen exklusiv in diesem Forum geniessen dürfen. Eins kann ich euch versprechen: Es wird heiiisssss.

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