Die Werksschließung des finnischen Handy-Produzenten Nokia in Bochum wird nach Ansicht des Zweiten Vorsitzenden der IG Metall, Detlef Wetzel, zur teuersten Werksschließung, die es jemals in der Bundesrepublik gegeben hat.
Wie Wetzel gegenüber dem Weser-Kurier erklärte, wird der Handy-Hersteller mit einem immensen Imageschaden rechnen müssen, der deutliche Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Kunden haben werde. Doch er sieht auch die Aktionäre des Nokia-Konzerns in ihrer Pflicht. So sollten sie es den Konzern deutlich spüren lassen, dass der vom Konzern beschrittene Weg mit seiner „Killermentalität“ der Falsche ist.
Auch droht Wetzel mit Warnstreiks, falls es bei Verhandlungen nicht zu einem akzeptablen Angebot des Arbeitgebers kommen wird. Die IG Metall fordert für Stahlarbeiter in den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen acht Prozent mehr Lohn.
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