Final Fantasy XIV Online - Test 

Neben 'World of WarCraft' gibt es nur wenig Platz für andere MMORPGs. 'Final Fantasy XI' ist einer dieser wenigen Genrevertreter, die jahrelang an der Seite des uneingeschränkten Königs ausharren und erfolgreich sein konnte. Und das lag unter anderem sicherlich auch daran, dass man 'WoW' eben nicht nacheiferte, im Gegensatz etwa zu einem 'Warhammer Online' oder einem 'Dungeons & Dragons Online'. Gepaart mit der Beliebtheit der Serie, ständigen Updates und der Möglichkeit auch via Konsole mit PC-Spielern interagieren zu können, überlebte 'Final Fantasy XI' nun bereits acht Jahre und bekommt jetzt mit dem vierzehnten Teil der Reihe zwar keinen direkten Nachfolger, aber zumindest einen Thronerben spendiert, der durch eine bessere Spielmechanik und eine verbesserte Technik überzeugen soll. Ob das Spiel für gelangweilte Rollenspieler einen Blick wert ist oder nur Japaner in spe zugreifen sollten, klären wir auf den folgenden Seiten.
Vielversprechender Beginn
'Final Fantasy XIV' erschien relativ zügig nach dessen Ankündigung. Und das merkt man leider auch in vielen Situationen. So kann der überwältigende Beginn die anfängliche Begeisterung leider nur für wenige Stunden aufrechterhalten, bis die Ernüchterung wie ein ausgedehnter Kater um die Ecke kommt.
Nachdem man sich für eine der Rassen, die übrigens denen aus 'Final Fantasy XI' nachempfunden sind, entschieden hat, darf man sich noch um ein individuelles Aussehen und einen Namen kümmern. Je nach Heimatort wird einem dann der Anfang einer einzigartigen Geschichte präsentiert, der sowohl durch beeindruckende Zwischensequenzen, wie auch eine gute englische Sprachausgabe vorangetrieben wird.

So muss man beispielsweise dem Auftauchen einer nur aus Märchen bekannten Insel vor der Hafenstadt Limsa Lominsa auf den Grund gehen oder in der naturverbundenen Stadt Gridanias Schutzgeister besänftigen und verschwundene Einwohner wieder finden. Gerade durch die Intensität der ersten Aufgaben und vor allem der Genialität der anfänglichen Inszenierung fühlt man sich zunächst wie im siebten MMORPG-Himmel. Alles erinnert an ein gutes Offline-RPG und verliert erst an Glanz, wenn die inhaltliche Substanz gefordert wird. So runzelt man bereits nach den ersten Quests die Stirn, die sich nicht vom MMORPG-Einheitsbrei zu unterscheiden scheinen und höchstens durch peinliche Ansätze auffallen. Ein Beispiel sei hierbei eine Aufgabe, die euch die verschiedener NPCs nachmachen lässt.

In 'Final Fantasy XIV' darf man seine Klasse beliebig oft wechseln.
So muss man beispielsweise dem Auftauchen einer nur aus Märchen bekannten Insel vor der Hafenstadt Limsa Lominsa auf den Grund gehen oder in der naturverbundenen Stadt Gridanias Schutzgeister besänftigen und verschwundene Einwohner wieder finden. Gerade durch die Intensität der ersten Aufgaben und vor allem der Genialität der anfänglichen Inszenierung fühlt man sich zunächst wie im siebten MMORPG-Himmel. Alles erinnert an ein gutes Offline-RPG und verliert erst an Glanz, wenn die inhaltliche Substanz gefordert wird. So runzelt man bereits nach den ersten Quests die Stirn, die sich nicht vom MMORPG-Einheitsbrei zu unterscheiden scheinen und höchstens durch peinliche Ansätze auffallen. Ein Beispiel sei hierbei eine Aufgabe, die euch die verschiedener NPCs nachmachen lässt.




