Fight Night Round 4 (Spiel) - Kurztest 
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Grafik |
Ordentliche Boxatmosphäre |
Großartige Ringatmosphäre herausragende Inszenierung der Kämpfe Hervorragende Charaktermodelle Bewegungsabläufe physikalisch einwandfrei
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Im direkten Vergleich zum inzwischen drei Jahre alten Vorgänger, präsentiert sich Fight Night Round 4 nach wie vor sehr ordentlich, wirkt im Detail aber leider nur geringfügig hübscher, was jedoch nicht negativ zu werten ist. Im Gegenteil, denn nach wie vor kann sich die Fight Night-Serie locker mit anderen Titeln dieses Genres problemlos messen und weis mit sehr realistisch aussehenden Protagonisten aufzutrumpfen. Wie schon bei Teil 3 sehen die Legenden des Boxsports wie beispielsweise Muhammed Ali, Evander Holyfield, Lennox Lewis, George Foreman, Joe Frazier sowie Mike Tyson unverwechselbar und richtig gut aus. Dem steht die restliche Inszenierung wie zum Beispiel der Weg zum Ring, die Vorstellung der Boxer durch den Ringrichter und das anschließende Geschehen im Ring – hammerharte Replays inklusive - in nichts nach. Überall und zu jeder Zeit lässt sich problemlos erkennen, dass sich die Entwickler von Electronic Arts sehr viel Mühe bei der visuellen Gestaltung gegeben haben. Jeder Kämpfer sieht wirklich anders aus und verzieht nach einem knallharten Treffer schmerzverzerrt das Gesicht, das man erfreut ist, lediglich den Controller in den Händen zu halten und nicht selbst im Ring zu stehen. Einzig und allein nach dem Kampf hätte man etwas mehr Liebe zum Detail ins Spiel einbinden können, anstatt dem Spieler nur einfache Menü-Statistiken vorzusetzen.
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Sound |
Willkommen im Ring |
Tolle Boxatmosphäre Angenehme musikalische Untermalung ordentliche Trackliste
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Wer schon einmal einen Fight Night-Titel gespielt hat, weiß was hier musikalisch auf einen zukommt - nämlich fast ausschließlich Rap-Musik. In Round 4 ist dies genauso und so präsentiert EA hier erneut eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Songmischung diverser namhafter Künstler wie Snoop Dogg, Lady Sovereign, Santogold, Mos-Def, Mike Relm oder The Young Punx & Count Bass D. Die einzelnen Tracks beschränken sich zwar überwiegend auf Black-Beats, wer jedoch etwas mit dieser Musikrichtung anfangen kann, wird keinen Anlass zur Kritik finden. Während den Kämpfen wird auf die Musikuntermalung verzichtet, sieht man einmal von den Trainingsstunden im kleinen Ring ab. Dafür gibt es dann bei den großen Events eine exzellente Soundkulisse, die mit einem tobenden Publikum, ordentlichen Schiedsrichterkommentaren und basslastigen Schlaggeräuschen auftrumpfen kann.
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Bedienung |
Komplex, aber sehr intuitiv |
Komplexe und intuitive Steuerung Keine fehlerhaften Reaktionen Bietet unglaublich viele Möglichkeiten der Kampfgestaltung
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Die Bedienung von Fight Night Round 4 ist in keinster Weise an normale Kampfspiele angelehnt, sondern offenbart sofort was dieser Titel wirklich ist – nämlich eine waschechte Boxsportsimulation. Das Bedienkonzept ist anfangs zwar etwas gewöhungsbedürftig und komplex, erweist sich nach einer entsprechenden Einarbeitungszeit aber als sehr intuitiv. Leichte Jabs und harte Haken lassen sich dann genauso leicht ausführen, wie Konterattacken, Klammeraktionen, Stoßangriffe oder regelwidrige Schläge. Erstaunlich gut ist den Entwickler dabei der schmal Pfad zwischen Sieg und Niederlage gelungen, auf dem ihr euch stets befindet. Nur ein richtiger, harter Treffer kann sofort das Blatt für oder eben gegen euch wenden und entscheidet so, wer als Sieger oder Verlierer aus der Partie hervorgeht. Neu ist das ausgeklügelte Niederschlagsystem. Befindet ihr euch auf dem Boden, müsst ihr durch geschickten Einsatz des mittleren sowie rechten Analogsticks versuchen, wieder auf die Beine zu kommen. Auch der Cutman, welcher euch zwischen den Runden wieder fit macht, hat ein Upgrade erfahren. Abhängig davon, wie gut ihr euch in einer Runde geschlagen habt, stehen euch für das Ecken-Minispiel unterschiedlich viele Punkte zur Verfügung, mit denen ihr entweder eure Gesundheit und Ausdauer wiederherstellen oder euren Schaden reduzieren könnt.
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Spieltiefe |
Abwechslungsreiche und spannende Kämpfe |
Guter und spannender Karrieremodus toller Charaktereditor ordentlicher und motivierender Multiplayerpart Minispiele machen Spaß Hervorragendes Gameplay
Präsentation abseits des Rings könnte etwas besser sein
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Mal abgesehen davon, das es EA erneut versäumt hat, dem Verlauf des Karrieremodus eine ordentliche Präsentation zu spendieren, gibt es hier kaum Anlass zur Kritik. Der Aufstieg vom Amateur bis hin zur Boxlegende gestaltet sich als abwechslungsreich, überaus fordernd und bietet Spielspaß über mehrere Wochen hinweg. Dank des großartigen Multiplayerparts, der es euch ebenfalls ermöglicht, mit eurem selbst erstellten Kämpfer zum Profiboxer aufzusteigen, dürfte hier definitiv für eine hohe Langzeitmotivation gesorgt sein. Einzig und allein die etwas schwache Präsentation zwischen den Kämpfen trübt hier das Auge, was die Entwickler bei einem fünften Teil unbedingt berücksichtigen sollten.
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Einstieg |
Ab ins Fitnessstudio |
umfangreicher Trainingsmodus leichter Einstieg Einfache Gegner erleichtern anfangs das Kämpfen viele unterschiedliche Schwierigkeitsgrade
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Neulinge des Boxsports wird es erfreuen, das Fight Night Round 4 einen umfangreichen Trainingsmodus bietet, der euch Schritt für Schritt mit den Grundlagen vertraut macht. Hier wird euch, angefangen mit den Standardschlägen bis hin zu Ausweichmanövern und entscheidenden Combos alles erklärt, was ihr zu diesem Sport wissen müsst. Wer nach den Trainingsstunden jedoch immer noch der Meinung sein sollte, dass der Schwierigkeitsgrad zu hoch angesetzt ist, der kann diesen im Menü seinen Bedürfnissen anpassen.
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Multiplayer |
Langer Spielspaß garantiert |
Boxweltmeisterschaften sorgen für unglaublich langen Spielspaß Ranglistenspiele machen ebenfalls Spaß stabile Server
teils lange Ladezeiten
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Electronic Arts hat im vierten Teil der Box-Serie erneut die Entwicklerschrauben angezogen und präsentiert euch somit die beste Onlineunterhaltung seit Bestehen der Fight Night-Reihe. Ganz egal ob ihr euch Einzelkämpfe gegen andere Spieler aus der ganzen Welt liefern möchtet oder doch lieber an gezielten Ranglistenduellen teilnehmt, hier wird so schnell keine Langeweile aufkommen. Der Clou dabei ist, dass beim Onlinespiel die Werte aller Kämpfer angeglichen werden, damit unfaire Vorteile von vornherein ausgeschlossen werden können. Somit kann auch nur derjenige Gewinnen, der die bessere Technik und Taktik anwendet und nicht, wer die besten Charakterwerte aufweist. Besonders erwähnenswert ist auch die Online-Weltmeisterschaft, in der es je nach gewählter Gewichtsklasse nur einen Champion geben kann. Dieser muss sich dann, ganz wie im richtigen Leben, ständig den Herausforderern stellen und seinen Titel beziehungsweise Gürtel verteidigen. Das ist für den Champion mit Sicherheit ungeheuerlich stressig, dürfte aber eine Menge Spaß machen.
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Fazit von Roland Nicolai |
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Großartige Ringatmosphäre
Präsentation abseits des Rings könnte etwas besser sein




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