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Far Cry 4 (Spiel) - Test Playstation 4




Afrika, Tropische Inseln und nun das Gebirge Kyrats. Mit 'Far Cry 4' schicken uns die Verantwortlichen von Ubisoft in die höchsten Höhen des Himalaya-Hochgebirgssystens. Die Trailer ließen es bereits vermuten: Ubisoft verlässt sich auf bekannte Formeln. Schlecht muss das aber nicht sein. Warum 'Far Cry 4' auch trotz (oder gerade wegen) aller Parallelen zum Vorgänger ein gutes Spiel ist, klären wir in unserem Test.

Ich wollte doch nur…



Es ist wie es nunmal so ist in Videospielen: Eigentlich wollte Protagonist Ajay Ghale nur nach Kyrat, um den letzten Willen seiner verstorbenen Mutter zu erfüllen und ihre Asche auf einem ganz bestimmten Berg zu verstreuen. Doch als er sich gerade auf der Einreise befindet schlägt seine Vergangenheit zurück und Ajay wird Teil eines ausgewachsenen Bürgerkrieges. Der selbsternannte König Pagan Min unterdrückt das Volk mit harter Hand. Als wir erfahren dass unser Vater den Wiederstand, den Goldenen Pfad, gegründet hat, können wir also nicht anders und schließen uns den Rebellen an.

So entfaltet sich eine Geschichte die mit Sicherheit keinen Oscar gewinnt, der Welt aber seine Daseinsberechtigung gibt. Immer wieder müsst ihr kleine Entscheidungen treffen, die eure Missionen in die eine oder die andere Richtung lenken. Wirklich große Unterschiede gibt es jedoch nur selten. Schade ist lediglich, dass Bösewicht Pagan Min trotz seiner gut gezeichneten, teilweise jedoch etwas plumpen Bösewicht- Ansätze, zu selten zu sehen ist.
Immer wieder meldet er sich zwar über Funk um auf seine Übermacht aufmerksam zu machen, handfeste Konfrontationen treten jedoch selten auf. Dabei hat Vaas aus 'Far Cry 3' doch gezeigt, dass es so herrlich sein kann das Böse zu lieben.

Typisch Far Cry



Abseits der Hauptgeschichte, in welcher ihr meist recht ähnlichen Missionen nach dem „säubere dies“, „beschaffe jenes“ oder „verteidige dortiges“-Prinzip konfrontiert werdet, bietet die Welt von 'Far Cry 4' eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten. Wie im Vorgänger auf gilt es eine ganze Reihe Funktürme zu erklimmen, die nun als Verteilerstation für Pagan Mins Propaganda dienen. Habt ihr sie lahmgelegt lichtet sich die Karte und legt neue Orte sowie die im Gebiet lebenden Tiere frei.

Diese haben wie im Vorgänger auch den Nutzen, euch mit Fellen für die Herstellung größerer Beute- oder Munitionstaschen zu versorgen. Das mag teilweise zwar etwas müßig sein, geht dank der üppigen Tierwelt aber dennoch recht zügig von der Hand und verlangt nicht übermäßig viel Zeit. Unglücklich ist lediglich, dass es nicht immer leicht ist die kleinsten Lebewesen in das Visier zu bekommen. Vor allem wenn ihr von den schnellen Lebewesen wie einem Puma angegriffen werdet, kann das zielen mit dem Controller etwas umständlich werden.

Die Welt von 'Far Cry 4' ist angenehm lebendig.

Far Cry 4
(Cluster: web3 - Sprache: de)