Fable Heroes - Test 

Es gibt Fälle, in denen macht Vorfreude richtig Spaß. Zuletzt geschehen bei 'Trials Evolution', das mit Recht alle Rekorde im Arcade-Store geknackt hat und noch immer knackt. In derselben Liga spielt 'Fable Heroes', das natürlich durch das große Vorbild viel Vorschusslorbeeren sammeln konnte, in der Praxis aber deutlich hinter dem zurück bleibt, was es eigentlich können müsste.
Doch kein Castle Crashers…!
Und wie so oft liegt es daran, dass es einfach Beispiele gibt, die viel, viel besser funktionieren. Rein vom Prinzip ist 'Fable Heroes' ein Coop-Hack & Slay mit modifizierbaren Charakteren und konsequenter Onlineausrichtung. Controller genommen, flink eingewählt, locker ein paar Runden gekloppt, Verbesserungen für den Charakter gekauft und am nächsten Tag einfach irgendwo weiter machen.
Klingt alles sehr gut und ist es auch, solange man nicht zu viel dabei nachdenkt. Wo ein 'Castle Crashers' eine ungemein präzise Steuerung bietet, ein sehr schwer zu meisterndes Gameplay, Unmengen an Herausforderungen und sogar Taktik, verkommt 'Fable Heroes' zum Button Masher.
Grund dafür ist das Spargameplay, das darauf hinaus läuft, dass ihr nur den Standard-Angriffsknopf hämmert. Es gibt noch einen stärkeren Angriff und einen Spezialangriff, letzterer ist aber in der Anwendung beschränkt und der starke Angriff ist je nach Charakter viel zu langsam, um mit der flinken Methode mithalten zu können – Button Mashing eben. Dass es keine Deckungsmöglichkeit gibt, sagt so vieles, lediglich eine Ausweichrolle hat es ins Spiel geschafft und ein zweiter, kräftigerer Schlag.
Die Level sind schlauchartig und verlaufen von links nach rechts, ihr könnt euch aber auch in der Tiefe bewegen – sehr eingeschränktes 3D, wenn ihr so wollt. Dem Gameplay noch weiter abträglich ist dabei die Optik, die knallebunt daher kommt und die Übersicht so fies vermissen lässt, dass 'Fable Heroes' auch gar nicht schwieriger sein dürfte, um es nicht unspielbar zu machen.

Und wenn es einmal nicht bunt ist, spielt ihr wahrscheinlich gerade in der Dunkel-Welt – hier ist es mitunter stockenduster. Ihr kloppt euch durch dieselben Level, nur mit etwas anderer Levelarchitektur und Gegnern, was angesichts des fehlenden Tiefganges aber auch egal ist.
Die Level sind schlauchartig und verlaufen von links nach rechts, ihr könnt euch aber auch in der Tiefe bewegen – sehr eingeschränktes 3D, wenn ihr so wollt. Dem Gameplay noch weiter abträglich ist dabei die Optik, die knallebunt daher kommt und die Übersicht so fies vermissen lässt, dass 'Fable Heroes' auch gar nicht schwieriger sein dürfte, um es nicht unspielbar zu machen.

Noch bunter geht es nun wirklich nicht!
Irgendwas muss doch gut sein!
Und wenn es einmal nicht bunt ist, spielt ihr wahrscheinlich gerade in der Dunkel-Welt – hier ist es mitunter stockenduster. Ihr kloppt euch durch dieselben Level, nur mit etwas anderer Levelarchitektur und Gegnern, was angesichts des fehlenden Tiefganges aber auch egal ist.




