Lee Myung-bak wird Präsident des Landes und das als bedeutender eSportler und sogar Teilnehmer eines WorldCyberGames-Events. Zuvor war er Geschäftsführer von unterschiedlichen Hyundai-Gesellschaften und anschließend Bürgermeister von Seoul. Abends, sagt er, spielt er gerne mal eine Runde StarCraft, zur Entspannung und Abwechslung. Was in China geehrt wird, ist in Deutschland gehasst. In China gibt es eSport- Akademien und Hochschulen, in denen potenzielle Talente für den eSport ausgebildet und unterrichtet werden - In Deutschland schlicht undenkbar. Killerspiel-Debatten führen unsere Politiker, schieben die Schuld an Amok-Läufen auf Counter-Strike, da dies die Personen aggressiv mache – viele Studien, die das Gegenteilige sagen, werden nicht beachtet. Hingegen werden Beiträge im öffentlichen rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt, die absichtlich dramatisiert werden, wie mehrere Beiträge in der Sendung PANORAMA vom ZDF. Es wurden zum Beispiel 20 Minuten eines langen Gesprächs mit zwei Gamers rausgeschnitten, die am brutalsten klingen ohne den dazugehörigen Zusammenhang zu erläutern. Ganz nebenbei wurden auch Szenen von amerikanischen Versionen gezeigt, die in Deutschland verboten sind oder Modifikationen von Spielen, die „frei im Internet zum runterladen gibt“. Ebenfalls gab Günther Beckstein einige Interviews mit dem Ziel, dass Killerspiel-Käufer mit Haft bestraft werden sollen.
Neben den vielen Aussagen für ein Verbot für so genannte „Killerspiele“, wie die von Herrn Stoiber: „Sie animieren Jugendliche, andere Menschen zu töten. […] Das sind völlig unverantwortliche und indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen.“ gibt es aber auch Politiker, wie Katja Kipping (Linke), die gegen ein Verbot der Spiele ist: „Nicht die brutalen PC-Spiele, über deren Wert und Sinn sich sicherlich vortrefflich streiten läßt, sind Ursache für das menschenverachtende Verhalten eines Sebastian B. In seinem Abschiedbrief wird deutlich, dass er selbst seine soziale Situation als Ursache sieht: Leistungsdruck, soziale Auslese, Markenwahn, Wertigkeit nach Größe des Geldbeutels, Zukunftsangst, Ausweglosigkeit“… (Wer jetzt die virtuelle Computerspielwelt)… „als Feindbild ausmacht und lauthals nach Verboten ruft, verzichtet auf ernsthafte Ursachensuche und versucht, den wahren Zustand dieser Gesellschaft zu ignorieren und sich an den realen Problemen junger Menschen vorbeizumogeln.“
So ist klar, dass einfach eine Randgruppe gesucht wird, nämlich die eSportler, auf die das Ganze geschoben werden kann um nicht den Zustand der Gesellschaft erkennen zu müssen.
Trotz der Debatte wird in Deutschland der elektronische Sport immer populärer, so dass viele sogar schon mit längerfristigen Investitionen planen, wie die ESL (Electronic Sports Leauge) einen Bau von einer eSport-Arena in Köln mit Platz für über 10.000 Besuchern (wir berichteten) plant. Ebenso strahlt der Fernsehsender DSF in seiner wöchentlichen Sendung „ScreenShot“ einige Fußball-Matches der ESBL aus.
Wir sind gespannt, wie sich der eSport im Jahre 2008 in Deutschland weiterentwickeln wird, in Korea und anderen asiatischen Ländern ist es schon zum Volkssport Nummer Eins geworden, in dem die Spieler im Supermarkt Autogramme geben müssen.










geschrieben am 27.12.2007 um 21:43
fager
Bäm Lee
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
das wird in deutschland noch länger dauern bis esport richtig anerkannt wird. aber in südkorea spielen sie eben viel w3c und andere strategiespiele, da ist es auch für "ältere" menschen leichter zu akzeptieren. wenn dort viel cs gezockt werden würde, dann sehe das sicherlich auch anders aus.
geschrieben am 27.12.2007 um 18:28
Zam
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
naja wer lesen kann is klar im vorteil O,o
geschrieben am 27.12.2007 um 15:49
phL
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
Die Überschrift lautet "Vergleich Südkorea und Deutschland"...
Was hat China dann damit zu tun?
geschrieben am 27.12.2007 um 14:40
TinoTheMaster
Eingeweihter Ausweider
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
XD
Jo, abends mal ne Runde StarCraft ^^
geschrieben am 26.12.2007 um 22:10
WarPilot
Leeroy Jenkins
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
Genau, wir wissen auch alle was passiert wenn man die Politik entscheiden lässt (Frankreich oder WWII)
Es gibt nix auf der Welt was der Mensch entscheiden kann was gut und was schlecht ist ohne es zu testen. Da die meisten Politiker aber keine ahnung haben von PC und Co können sie auch nicht entscheiden es gut ist. Der Politiker mit dem Tetris mal ganz außen vor, der hat ja einen Peil von nix
geschrieben am 26.12.2007 um 21:13
Zam
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
seit wann weis der Mensch was gut für ihn ist. Ich denke da nur an Drogen gibt nen grund warum die Verboten wurden..
das gleiche gilt für Killerspiele
Wer es nicht einsehen kann kann es vieleicht selber nicht haben. Genau wie Drogenabhänige. Gibt ja Forschungen die beides vergleichen. Die Linien seien genau gleich. Also eine Droge mehr weg vom Markt... umso besser
geschrieben am 26.12.2007 um 20:18
Master_E
Spam-Meister
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
Ich muss sagen, dass es ganz schön ist, dass auch Computerspieler eine erfolgreiche Position einnehmen können, es klingt immer so, als würden nur bekloppte zocken.
Aber insgesamt muss ich natürlich Recht geben, wenn man sagt, dass China kein Maßstaab für die Bundesrepublick sein darf, denn politisch ist einiges in China nicht akzepabel.
Und ich finde auch, dass der Jugendschutz korrekt ist. Teilweise ist er übertrieben, aber insgesamt positiv zu sehen. Was aber eindeutig meiner Meinung falsch ist, ist das Erwachsenen auch noch vorgeschrieben werden soll, was sie spielen und was nicht.
Ein Erwachsener sollte die Freiheit haben selbst zu entscheiden, was für ihn schlecht ist oder nicht.
Wer es nicht "abkann" als Volljähriger wenn Blut fließt brauch er ja nicht das Spiel kaufen.
geschrieben am 26.12.2007 um 17:12
hkh
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
in china bekommen kinder die todesstrafe die politik bzw. religonen sowie habgier, neid, hass, zorn genauso wie unmanschlichkeit sind schuld an gewalt was denkt ihr wies im mittelalter herging da haben sich die leute nur abgeschlachtet
geschrieben am 26.12.2007 um 17:07
WarPilot
Leeroy Jenkins
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
@ 07 ich lach mich schlapp, bist bestimmt so ein Kinderkanal gucker, denn sobald du einen Krimi schaust oder schon alleine Super Mario spielst bist du ein straftäter.... also erst denken dann posten
geschrieben am 26.12.2007 um 16:19
Zam
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
naja aber die Politiker haben doch i-wie recht. Wenn ich mich recht entsinne ist China doch für die Brutalität bekannt. Bleibt blindt oder glaubt das die Median damit zusammen hängen. Was nemlich so ist.
Killerspieler sollten behandelt werden wie Mörder. Schliesslich sollte der wiederwärtige gedanke einen Menschen bzw. Menschenähnliches wesen zu töten oder zu schaden bereits bestraft werden.
Wiederlich...
geschrieben am 26.12.2007 um 16:00
Platin
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
hab mir unter dem titel etwas vollkommen anderes vorgestellt. auch sind keine neuen infos/aspekte drin - alles bekannt. der titel lässt halt vergleiche zwischen den esport der beiden länder und net der politischen lage erwarten. was raus kommt ist eine nicht gut recherchierte, für die thematik zu kurze und einseitige kolumne.
geschrieben am 26.12.2007 um 13:47
Conquester
CS-mit-Lenkrad-Zocker
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
Die "Politiker" sind doch nur so drauf wegen unserer vergangenheit, deswegen wird hier doch alles indiziert und gekürzt etc., das sicher noch schlimmer werden, sollte mal wieder ne Revolution geben, Esport gegen Deutschland^^
natürlich ohne Waffen, was denkt ihr den :P
geschrieben am 26.12.2007 um 13:40
WarPilot
Leeroy Jenkins
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
los sperrt die Boxer ein, die verletzen die Leute ohne welchen Grund. Hm eins hats ja auch was gutes, wenn diese "Killerspiele" bestraft werden, werden neue Arbeitplätze geschaffen, denn wenn jeder "Killerspiel-Spieler" eingesperrt wird brauchen wir neue Justiz Anstallten und so nebenbei neue Einwohner für Deutschland. Durch das einsperren der Spieler werden auch wieder Arbeitsplätze frei [ironie] es geht aufwärts mit Deutschland![/ironie]
geschrieben am 26.12.2007 um 13:39
HyP3r
Eingeweihter Ausweider
eSport Kolumne - Vergleich Südkorea und Deutschland
Mit 66 Jahren noch am zocken ^^ Wie geil. Naja, hier in Deutschland is eh alles schwachsinnig was die Sache eSport und Killerspiele angeht. Kann mich eig. immer nur wiederholen!
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