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End of Nations - Vorschau PC




Das Genre der Echtzeitstrategie hat im Laufe der Jahre ganz schön an Bedeutung verloren. Woran liegt das? Vermutlich, weil immer mehr Spieler heutzutage nur noch auf den Konsolen zocken und man auf diesen Systemen bisher nur ganz wenige Versuche gesehen hat, bei denen ein Strategiespiel gut umgesetzt wurde. Hin und wieder gibt es zwar mal noch einen größeren Titel, aber die Blütezeit dieses Genres ist vorbei. Wie gut nur, dass es den Free-2-Play-Markt gibt, in dessen Rahmen sich Entwickler und Publisher gerne etwas trauen und auch den nicht mehr ganz so großen Spielarten eine Chance geben.

So wie im Falle von 'End of Nations', dem neuen Spiel von Trion Worlds und Petroglyph. Letztere besitzen ja durchaus Ahnung von dem Genre, besteht das Studio doch schließlich aus Ex-Westwood-Mitarbeitern, die mit 'Dune 2' und 'Command & Conquer' die Echtzeitstrategie quasi erfunden haben.

MMO trifft Strategie



'End of Nations' ist eine Mischung aus Strategie- und Online-Rollenspiel. Allerdings habt ihr nicht bloß einen Charakter, sondern eine ganze Reihe an Truppen, die ihr in Echtzeitschlachten schickt.
Trotzdem steigt ihr gleichzeitig im Level auf, erforscht neue Technologien und Einheitentypen und habt dadurch dieses MMO-typische Gefühl, dass ihr immer weiter voranschreitet. Bevor ihr euch jedoch in die Action stürzt, müsst ihr euch erst einmal für eine der beiden Fraktionen im Spiel entscheiden. Auf der einen Seite steht die Freiheitsfront, die auf modernste Kriegsmaschinerie in Form von dicken Panzern und dafür weniger Truppen setzt, auf der anderen die Schattenrebellen, die mehr Gebrauch von wendigen Buggies und großen Einheitenverbänden macht. Das erinnert durchaus ein bisschen an GDI und Nod aus 'C&C'. Natürlich könnt ihr euch auch mehrere Profile anlegen und so auf beiden Seiten kämpfen. Bei 'World of Warcraft' und Co. habt ihr ja schließlich auch die Möglichkeit, alle Charakterklassen einmal auszuprobieren.

Die Einheiten lassen gut erkennen, dass 'End of Nations' in der Zukunft spielt.



Apropos Klassen: 'End of Nations' bietet euch bei beiden Fraktionen jeweils zwei davon an. Kämpft ihr für die Freiheitsfront, habt ihr die Wahl zwischen dem Liberator und dem Protektor. Ersterer legt viel Wert auf Langstreckenwaffen, Letzterer hingegen zieht mit seinen schwer gepanzerten Einheiten die direkte Konfrontation vor.
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