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Driver: San Francisco - Test Playstation 3


Neunzehn kleine Highlights



Da selbst der schönste Singleplayermodus irgendwann ausgelutscht ist, muss eine Alternative her. Zum Beispiel ein Multiplayer. Offline im Splitscreen zu zweit oder online mit - je nach Modus - bis zu acht Spielern gibt es eine Menge zu entdecken. So viel, dass an dieser Stelle nur ein kurzer Abriss Platz findet, ohne auch nur im Entferntesten auf die vielen kleinen Variationen und Ideen eingehen zu können.

So ist der Cops & Robbers-Modus (Jäger und Gejagte) nur deshalb interessant, weil es das Shift-Feature gibt. Wenn ihr bei der Verfolgungsjagd nämlich abgehängt werdet, gilt dasselbe wie im Singleplayer: ihr dürft beliebig in ein anderes Auto shiften, das näher an der Action ist! Damit das Gehopse aber kein Dauerzustand wird, werdet ihr durch eine Fähigkeitenleiste gebremst. Nur wenn ihr hier einen gewissen Füllstand erreicht, könnt ihr die Shift-Funktion nutzen. Anders als im Singleplayer wird je nach Modus "Swap" erlaubt, was euch in ein beliebiges Auto aus eurer Garage "On the fly" switchen lässt – euer aktuelles Gefährt wechselt schlicht sein Aussehen.

Weitere Modi sind klassische Rennen ohne jede Unterstützung, ein "Fangspiel", in dem derjenige der Gejagte wird, der den aktuell fliehenden Fahrer berührt, die Verteidigung einer Basis, indem ihr Angreifer böse rammt, Capture the Flag... Insgesamt 19 Modi (online und offline) sind mehr als genug für ein Rennspiel.

Ausflüge in den Staub mit entsprechenden Gefährten gibt es nur selten.

Wer eine tiefe Abneigung gegen die Multiplayer-Quasi-Bezahlsysteme bei Gebrauchtspielen hat, muss auch bei 'Driver:SF' in den sauren Apfel beißen. Ohne UPlay-Passport läuft nichts. Dafür werden Erstkäufern diverse Zusatzfeatures kostenlos geboten, die von separaten Belohnungen, Onlinestatistiken bis zum Regisseurmodus reichen, der euch kleine selbst gedrehte Filme online stellen lässt.

Alkohol und heiße Babes?



Spielerisch da angekommen, wo 'Driver' schon lange sein sollte, passt die Technik ohne Lücke ins Gesamtbild. Hübsche CGI-Sequenzen, eine Stadt mit enorm viel Weitsicht und weit über 300 Kilometer Straßennetz, nicht überfahrbare Fußgänger, besagte 120+ Fahrzeuge und ein Schadensmodell, das zwar spielerisch kaum Auswirkungen hat, aber immerhin vorhanden ist.

Cops abhängen zählt ebenso zum Missionsrepertoire wie die Verfolgung von Flüchtigen.



Es kommt selten vor, dass einzelne Stimmen in Videospielen auffallen, aber wenn der Synchronsprecher vom guten alten Charlie Harper als Sidekick von Mister Tanner auftritt, wird es spannend. Tanner selbst wird von David Nathan (Johnny Depp, Christian Bale) gesprochen, Bösewicht Jericho klingt nach Nicolas Cage. Die Liste geht noch weiter, eigentlich alle Rollen sind mit professionellen Sprechern besetzt. Da machen die Cutscenes doppelt Spaß.
02.09.2011
01:21

Driver: San Francisco

Launch-Trailer

01.09.2011
01:16

Driver: San Francisco

Trailer: Garage

30.08.2011
03:04

Driver: San Francisco

DevDiary #3

30.08.2011
01:31

Driver: San Francisco

Trailer: Film Director

10.08.2011
00:37

Driver: San Francisco

Trailer: Singleplayer-Demo

(Cluster: web3 - Sprache: de)