Dragon's Dogma - Test 

Tsjakkaa – du schaffst es! Ich bin ganz sicher kein Freund niederländischer Motivationstrainer von der Sorte Emile Ratelbands, aber beim Spielen von 'Dragon Dogma' habe ich mir beizeiten den einen oder anderen Tritt in den Hintern herbeigesehnt. Im übertragenen Sinne natürlich. Denn, wenn ich ehrlich bin, habe ich vor allem anfangs reichlich Tritte in den Allerwertesten bekommen, nur eben von der weniger motivierenden Art und Weise.
Capcoms Rollenspiel-Mixtur ist eine sonderbare Erfahrung der Abteilung "schwer zuzuordnen, aber schön, dabei zu sein". Willkommen in Gransys, dem Land, in dem Menschen ohne Saftpumpe auf Erden wandeln, abstruse Chimaera-Kreuzungen aus Löwe, Ziege und Schlange einem den Tag vermiesen und der Komfort aktueller Rollenspiele schon wieder Relikt von gestern zu sein scheint.
Ich hänge hier so rum
'Dragon's Dogma' gehört fraglos zu den Spielen, denen man eine große Chance geben muss. In den ersten Stunden werdet ihr euch nämlich nicht selten fragen, was es eigentlich zu tun gilt, wo ihr gerade seid, wie das Spiel im Detail funktioniert und was genau ihr eigentlich könnt.
Schuld daran trägt der traktorlahme Einstieg genauso wie die teils fehlenden Hinweise und der Mangel an Komfort. Als im wahrsten Sinne des Wortes herzloser Erweckter seid ihr mit einem gefühlten Unentschieden aus der ersten Begegnung mit einem Drachen hervorgegangen und macht euch nun auf den Weg zur zweiten, hoffentlich ergiebigeren Partie. Austragungsort ist das etwas verschlafen wirkende Gransys bzw. vor allem dessen Hauptstadt, die gleichzeitig als euer Missions-Hub fungiert.
Sobald ihr nach kurzer Spielzeit hierher gelangt, stellt ihr euch genretypisch in die Dienste der unterschiedlichsten Bewohner, darunter der Herzog, und erledigt neben der fade präsentierten Hauptquest diverse Missionen. Die ansehnlich breite Spanne reicht von einfachen Laufaufgaben über obligatorische Dungeon-Entrümpelungen, Monsterenthauptungen und Buch-Suchaktionen bis hin zu umfangreichen Kriminalgeschichten, in denen ihr sogar Beweise fälschen und so eurem jeweiligen Moralverständnis freien Lauf lassen könnt. Ich mochte den Händler übrigens nicht, also landete er im Knast. Allem voran sind es entsprechend zu harten Monster, die anfangs bestimmen, wo eure Grenzen sind.

Sobald ihr nach kurzer Spielzeit hierher gelangt, stellt ihr euch genretypisch in die Dienste der unterschiedlichsten Bewohner, darunter der Herzog, und erledigt neben der fade präsentierten Hauptquest diverse Missionen. Die ansehnlich breite Spanne reicht von einfachen Laufaufgaben über obligatorische Dungeon-Entrümpelungen, Monsterenthauptungen und Buch-Suchaktionen bis hin zu umfangreichen Kriminalgeschichten, in denen ihr sogar Beweise fälschen und so eurem jeweiligen Moralverständnis freien Lauf lassen könnt. Ich mochte den Händler übrigens nicht, also landete er im Knast. Allem voran sind es entsprechend zu harten Monster, die anfangs bestimmen, wo eure Grenzen sind.






