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Dragon Age 3: Inquisition (Spiel) - Test PC


Abseits der Hauptmissionen könnt ihr in eurem Hauptquartier auch Missionare eurer Inquisition auf Missionen schicken, um diverse Boni für eure Spielfigur freizuschalten. Hier agiert ihr lediglich als Auftraggeber und schickt Soldaten, Botschafter oder Spione in ein bestimmtes Gebiet. Nachdem, je nach Schwierigkeitsgrad der Missionen, 15 bis 45 Minuten in Echtzeit abgelaufen sind, dürft ihr euch über eure Inquisitionsboni freuen.

Kämpfe mit Hürden



Einer der größten Kritikpunkte des Vorgängers lag in seiner stark von Action geprägten Ausrichtung. Auch wenn der Hebel angesetzt wurde, bringt das Kampfsystem aber auch dieses Mal einige Schwächen mit sich. Über verschiedene Talentbäume versorgt ihr eure Party entweder automatisch oder per Hand mit neuen Fähigkeiten, die euch im Kampf helfen können. Die Statuswerte hingegen könnt ihr nicht kontrollieren. Sie werden in jedem Fall automatisch verbessert. Ein starker Schlag beispielsweise wirft Feinde zu Boden, ein Eiszauber kann sie kurzfristig einfrieren, sodass sie sich nicht mehr bewegen und zerschmettert werden können.

Das Kampfsystem verschenkt etwas von seinem Potential - Spaß macht es dennoch.



Was also durchaus taktisches Potential bietet, wird in großen Teilen verschenkt. Meistens reicht es schlicht aus ordentlich auf den Angriffs-Button zu drücken, um die Kämpfe zu bestehen. Das hat auch damit zu tun, dass eure Mitstreiter sich im Kampf stets geschickt verhalten und bis auf wenige Aussetzer ihrer Rolle nachkommen. Diese könnt ihr auch weiter definieren, indem ihr eure Protagonisten zum Beispiel anweist den Magier zu beschützen oder automatisch mit Heiltränken gegen das eigene Ableben anzukämpfen. Praktisch, denn Heilzauber gibt es nicht.
Neben der actionlastigeren Third-Person-Sicht könnt ihr im Kampf zu jeder Zeit in eine Taktik-Cam wechseln. In dieser pausiert das Spiel und ihr habt die Gelegenheit jeden eurer Schritte einzeln zu planen. Abgesehen von der Tatsache, dass dieses taktische Vorgehen nur selten wirklich notwendig ist, bedient sich die Taktik-Cam unnötig kompliziert. Sie ist zu nah am Geschehen um einen wirklichen Überblick über das Geschehen zu liefern. Dazu kommt die Tatsache, dass ihr keine Angriffe verknüpfen könnt und somit nur einzelne Schritte plant, anstatt wirkliche Taktikfolgen auf den Weg geben zu können. Dennoch machen die Kämpfe vor allem aus der Third-Person dank der knackigen Action und schicken Bilder eine gute Figur und werden auch auf lange Sicht nicht ohne Umwege langweilig.

Vor allem die Drachen fordern den Spieler und bringen Spannung in den Helden-Alltag.



Wünderschöne Welt



Optisch zeigt sich 'Dragon Age: Inquisition' von zwei Gesichtern. Die Landschaften warten nicht nur mit tollen Details und Lichteffekten, sondern auch mit wunderschönen Konstrukten und Bauten auf. Nicht selten kommt es vor, dass ihr euren Blick einfach nur durch die Landschaften schweifen lasst und euch etwas in den Tiefen der Welt verliert. Auch die Charaktere sind sehr detailreich gestaltet, wenngleich sie natürlich typischen Ritter-Prinzipien folgen. Trotz aller Schönheit der Welt wirken Animationen und Mimiken oft etwas staksig. Hier und da gerät auch die Framerate der von uns getesteten PlayStation 4-Fassung etwas in den Keller. Aufgrund der Seltenheit dieser Einbrüche sollte man dem Spiel jedoch keinen Strick daraus drehen.
Dragon Age 3: Inquisition
(Cluster: nd02 - Sprache: de)