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Disciples 3: Renaissance - Test PC




Man wird nicht bestreiten, dass die Disciples-Reihe seinerzeit eine ebenso große, wie langlebige Fancommunity vorzuweisen hatte. Doch selbst die Härtesten unter den Liebhabern der beiden Strategiespiele dürften zwischenzeitlich nicht mehr an die Veröffentlichung des dritten Teils mit dem schicken Namenszusatz „Renaissance“ geglaubt haben, als das Projekt von dem Entwicklerteam Game Factory Interactive aufgegeben wurde.

Bereits 2005 angekündigt, wurde es schnell still um das Spiel. Glücklicherweise nahmen sich die Jungs und Mädels von Akella dem ambitionierten Projekt an und so erscheint nun nach langer Entwicklungszeit tatsächlich noch der dritte Teil der Disciples-Serie, der dem eigentlich tot geglaubten Genre der Rundenstrategie, dass zur heutigen Zeit einzig von King's Bounty getragen wird, wieder zu neuem Ruhm verhelfen soll. Der Name weiß zu beeindrucken, doch ob auch der Inhalt den beiden Vorgängern gerecht wird, klärt unser Test.

Alter Charme, neue Macken



Kenner der Reihe werden bereits zu Beginn entzückt sein. Die Entwickler haben nämlich offensichtlich darauf geachtet, viele alte und von den Fans liebgewonnene Elemente auch in die neuzeitliche Auflage der Disciples-Reihe zu implementieren. So erwarten uns beispielsweise die bekannten Völker, also die Elfen, das Imperium und die Legion der Verdammten. Jede der drei Fraktionen verfügt dabei über eine individuelle Kampagne, die man entweder der Reihenfolge nach oder aber nach eigenem Ermessen in Angriff nehmen darf. Der Feldzug des Imperiums ist jedoch für den Einstieg die cleverste Wahl, da er auch als Tutorial ausgelegt ist, während die anderen beiden Storyzweige den Spieler von Beginn an zu fordern wissen.

Grafisch kommt Disciples 3 zwar etwas angestaubt daher, punktet aber mit viel Charme und der düsteren Stimmung.

10.05.2007
02:14

Disciples 3: Renaissance

Ingame-Trailer

(Cluster: nd69 - Sprache: de)