Diablo 3 - Test 

Zwölf Jahre brauchte Diablo, um seinen ihm rechtmäßigen Platz ganz weit oben auf der Must-Have-Liste der PC-Spieler einzunehmen. Die Fußtapfen, in die der Herr des Schreckens tritt, sind gewaltig. Blizzard muss mit dem neuesten Höllentrip nicht nur gegen aktuelle Konkurrenz antreten, sondern vor allem gegen den Kult-Vorgänger aus dem eigenen Haus. Bis heute hängen hunderttausende Menschen weltweit wie Kaugummi am Suchthaken 'Diablo 2'. Angetrieben durch das geniale Spielprinzip, dessen Hauptkomponenten Zufallslevel, Itemgier, knackige Kämpfe, individuelle Charaktermöglichkeiten und simple Bedienung heißen.
Die Entwickler bewiesen über die vergangenen vier Jahre seit der Ankündigung von 'Diablo 3' erstaunlich viel Mut zur Veränderung dieses Sucht-Cocktails und haben sich ernsthaft vorgenommen, einen neuen zu brauen, der sich eben nicht wie eine Schönheitskur des Vorgängers spielt - siehe 'StarCraft II'. Viele Fans glaubten dagegen, die Kalifornier würden vielmehr konsequent am Kunden vorbei arbeiten. Immer wieder wurden selbst grundlegende Spielmechaniken hinterfragt, moduliert, verworfen und ausgetauscht.
Das Ergebnis sollte rundgeschliffen sein, bis keine Ecke mehr am Spiel ist. Leider hat sich Blizzard etwas übernommen und an einigen Stellen mehr gewetzt als es für das Abenteuer gut gewesen wäre. Motivationselemente des Vorgängers wurden nicht aufgegriffen, andere vorsätzlich vernachlässigt. Dafür wurde ihr Platz teilweise durch sinnvolle Innovationen ergänzt.
Am grundlegenden Spielprinzip wurde natürlich nicht gerüttelt: Als eine von fünf Klassen begebt ihr euch nach Neu-Tristram, um dort einen gefallenen Meteoriten zu untersuchen, dessen Auftreten womöglich das Ende der Menschheit einläuten könnte, steht er doch für das Erstarken des Bösen in Sanktuario. Dank simplem Einstieg und vielen Anknüpfungsmomenten an den Vorgänger (Warrivs Leiche plündern, Cains Aussagen, bekannte Locations) gelingt es 'Diablo 3' schnell, die richtige Stimmung zu erzeugen:

Das kommt mir bekannt vor
Am grundlegenden Spielprinzip wurde natürlich nicht gerüttelt: Als eine von fünf Klassen begebt ihr euch nach Neu-Tristram, um dort einen gefallenen Meteoriten zu untersuchen, dessen Auftreten womöglich das Ende der Menschheit einläuten könnte, steht er doch für das Erstarken des Bösen in Sanktuario. Dank simplem Einstieg und vielen Anknüpfungsmomenten an den Vorgänger (Warrivs Leiche plündern, Cains Aussagen, bekannte Locations) gelingt es 'Diablo 3' schnell, die richtige Stimmung zu erzeugen:






