Deadlight - Test 

Na, wer von euch hat schon einmal über den Vampir-Kult seiner weiblichen Mitmenschen gelästert? Niemand? Doch, oder? Schon lustig, dass es bei uns Männern nicht anders ist. Was für die Frau der Vampir, ist für den Mann der Zombie. Mit 'The Walking Dead' vollends wieder aufgeblüht, ist es nicht verwunderlich, dass immer neue Zombie-Spiele erscheinen. Auch im Zuge des Xbox Summer of Arcade treiben die wandelnden Leichen ihr Unwesen.
Gruselig?
Wirft man einen Blick auf den Entwickler Tequila Works, sollte es eigentlich bei keinem Videospielfan klingen – 'Deadlight' ist das erste Projekt des noch jungen Entwicklerstudios und es veröffentlicht diesen Erstling exklusiv für XBLA. Und das ist für alle Beteiligten gut, denn ihr als Spieler bekommt (ich greife hier einmal vor) ein richtig gutes Spiel und der Entwickler bekommt gerade im Zuge der Summer of Arcade-Aktion die nötige Aufmerksamkeit. Hier hatte Microsoft einfach den richtigen Riecher.
Ganz unerfahren sind die Jungs und Mädels freilich nicht. Wirft man einen Blick auf die Historie einiger Mitarbeiter, finden sich darin namhafte Titel wie 'Commandos', 'Motorstorm', 'Castlevania: Lords of Shadow', 'Diablo III', 'Heavy Rain' oder 'Overlord II'. Da ist es dann auch schon weniger verwunderlich, dass Microsoft sich die Rechte frühzeitig sicherte.
'Deadlight' ist eines der positiven Beispiele für die Kategorie "Kaum eigene Ideen, aber dennoch gut". Es bezeichnet sich selbst als Puzzle-Plattformer mit Zombies und genau das ist es im Grunde auch. Schon beinahe Ironie ist es, dass es an einen Mix aus 'Limbo' und 'Shadow Complex' erinnert, die selbst ihren Einstand in einem früheren Summer of Arcade feiern durften – beinahe schon zuviel des Zufalls.

Wir schreiben das Jahr 1986 und stehen als Randall "Randy" Wayne irgendwo in Seattle. 145 Tage ist es nun her, dass "Patient Null" auf der Bildfläche erschien und die Zombiewelle die Welt in Schutt und Asche legte.
'Deadlight' ist eines der positiven Beispiele für die Kategorie "Kaum eigene Ideen, aber dennoch gut". Es bezeichnet sich selbst als Puzzle-Plattformer mit Zombies und genau das ist es im Grunde auch. Schon beinahe Ironie ist es, dass es an einen Mix aus 'Limbo' und 'Shadow Complex' erinnert, die selbst ihren Einstand in einem früheren Summer of Arcade feiern durften – beinahe schon zuviel des Zufalls.

Atmosphäre! Top!
Wir schreiben das Jahr 1986 und stehen als Randall "Randy" Wayne irgendwo in Seattle. 145 Tage ist es nun her, dass "Patient Null" auf der Bildfläche erschien und die Zombiewelle die Welt in Schutt und Asche legte.




