Das Schwarze Auge: Demonicon - First Facts 

Weg mit Würfel, Heldendokument und Spielbuch! Nach der erfolgreichen Nordlandtrilogie und der eher bequemen 'Drakensang'-Reihe liegt das neueste DSA-Rollenpielprojekt beim deutschen Publisher Kalypso sowie den hauseigenen Noumena Studios und verfolgt einen vergleichsweise moderneren, flotteren Ansatz als seine Vorgänger. Keine Spur mehr von dem teils doch sehr gemütlichen, fast trägen Drakensang-Gameplay, dafür Szenen, wie wir sie von Genrevertretern à la 'The Witcher' oder 'Risen' kennen.
Stabile Seitenlage
Dabei sah es für das ehrgeizige deutsche Projekt zunächst gar nicht gut aus. Ursprünglich sollte 'Das Schwarze Auge: Demonicon' in diesem Jahr auf den Markt kommen, doch meldete der Publisher TGC – The Games Company 2010 Insolvenz an. Mit Kalypso wurde schnell ein neuer Partner gefunden, der das alte Entwicklerteam unter frischem Namen fortbestehen lässt und die Lizenz für die Marke erneut sichern konnte. Damit steht der erste Grundpfeiler einer soliden Rollenspielentwicklung fest im Boden: Das interessante Regelwerk der erfolgreichsten Rollenspielmarke Deutschlands. Fest verankert damit ist die Spielwelt Aventurien, in der natürlich auch 'Demonicon' angesiedelt ist.
Dreh- und Angelpunkt der Handlung des Abenteuers sind die Schattenlande, quasi das Mordor Aventuriens. Fest in die Handlung eingebunden, planen Noumena derzeit keine Möglichkeit ein, euren Protagonisten zu Spielbeginn übermäßig zu individualisieren. Name, Aussehen und erste Fähigkeiten stehen wie bei 'Gothic' oder 'Risen' eingangs fest. Natürlich gibt es im weiteren Verlauf aber reichlich Gelegenheit, Abenteuerpunkte zu vergeben. Dank freier Charakterentwicklung könnt ihr euch später an den Talenten des 25-jährigen Protagonisten Cairon auslassen, die bestimmen, ob er im Verlauf seines Abenteuers beispielsweise Magier, Nah- oder Fernkämpfer bzw. Hybrid wird.

Gesteuert wird Cairon komplett aus der Third Person-Perspektive, während er immer wieder auf Wellen von Gegnern trifft, wie wir sie in ihrem Aufbau archetypisch aus Titeln wie 'Diablo' kennen. Häufig bestehen die Gruppen aus einem starken Obermotz und kleinen Trashmobs, die durch den Chef gestärkt, beschützt und sogar wiederbelebt werden können.

Cairon fegt wie Zeus mit einem Blitz auf seine Gegner los.
Na, Ganz alleine hier?
Gesteuert wird Cairon komplett aus der Third Person-Perspektive, während er immer wieder auf Wellen von Gegnern trifft, wie wir sie in ihrem Aufbau archetypisch aus Titeln wie 'Diablo' kennen. Häufig bestehen die Gruppen aus einem starken Obermotz und kleinen Trashmobs, die durch den Chef gestärkt, beschützt und sogar wiederbelebt werden können.




