Confrontation - Vorschau 

„Mensch Jungs aus dem Hause Cyanide, was für dreister Diablo-Klon“, so raunt es durch den mit Spielejournalisten übersäten Saal, als dtp Entertainment sein jüngstes Baby namens 'Confrontation' auspackt. Fantasy-Optik, typische RPG-Klassen, Iso-Perspektive und der grobe Spielablauf erinnern tatsächlich an den Blizzard-Konkurrenten. So der erste Eindruck, der allerdings schon nach wenigen Minuten gezeigter Action revidiert werden muss. Was steckt hinter der Fassade von 'Confrontation'?
Vom Brettspiel zur Versoftung
Moment mal, 'Confrontation'? Passionierten Gesellschaftsspielern, die sich mit der etwas anderen Sorte Brettspiele auseinandersetzen, wird 'Confrontation' vielleicht sogar ein Begriff sein, handelt es sich doch ursprünglich um ein Tabletop-Spiel aus dem Hause Rackham. Das gleichnamige Rollenspiel für den PC ist ebenfalls in der Fantasy-Welt Aarklash angesiedelt und fußt auf dem Schere-Stein-Papier-Prinzip.
'Confrontation' ist ambitioniert, die Tabletop-Grundlage in ein taktisch anspruchsvolles Rollenspiel im Fantasy-Universum zu verfrachten. Das Geschehen verfolgt ihr aus einer schrägen Iso-Perspektive aus der Luft, um stets den Überblick zu behalten. Um nochmal den falschen Eindruck eines dreisten 'Diablo'-Klons aufzugreifen: Wir, wie auch viele unserer Kollegen, waren zu voreilig. Auf den zweiten Blick grenzt sich 'Confrontation' deutlich von der Blizzard-Konkurrenz ab und setzt eigene Akzente.
Anders als bei 'Diablo' verfügt ihr nicht nur über einen einzigen Haudegen, sondern übernehmt die Kontrolle über eine bis zu vier Mann starke Truppe, dessen Team ihr ständig aus bis zu 12 Figuren mit unterschiedlichen Fähigkeiten situationsbedingt neu zusammenwürfelt. Der weiblichen Emanzipation halber stellt sich selbstredend auch die holde Weiblichkeit zum Kampf. Außerdem werden die Gefechte nicht in Echtzeit, sondern rundenbasiert ausgefochten, was schließlich in einem taktischeren Gameplay mündet. Per Leertaste pausiert ihr das Geschehen und weist euren Mannen ganz gemütlich entsprechende Aktionen zu.

Jede Figur der Truppe hat eine klassenspezifische Ausrichtung, wie etwa Krieger, Magier, Priester. Die Komplexität des Spiels soll darin bestehen, wirklich alle Fähigkeiten konsequent einzusetzen, denn anders seht ihr gegen garstige Spinnen und Voodoo-Priester der schwarzen Magiekunst in den Dungeons wenig Land. Farben unterhalb der Lebensanzeige bei Freund und Feind stehen dabei repräsentativ für jeweils eine Profession und vereinfachen das Spielsystem. So sind rote Symbole gleichbedeutend für Schadensattacken, blaue sind passive Skills, grün bedeutet eine Heilerfähigkeit und gelbe Angriffe stehen Pate für Buffs, also temporäre Verbesserungen der eigenen Werte bzw. die der Truppenmitglieder.

Grafisch haut uns das Spiel noch nicht aus den Puschen.
Auf die Stellung kommt es an
Jede Figur der Truppe hat eine klassenspezifische Ausrichtung, wie etwa Krieger, Magier, Priester. Die Komplexität des Spiels soll darin bestehen, wirklich alle Fähigkeiten konsequent einzusetzen, denn anders seht ihr gegen garstige Spinnen und Voodoo-Priester der schwarzen Magiekunst in den Dungeons wenig Land. Farben unterhalb der Lebensanzeige bei Freund und Feind stehen dabei repräsentativ für jeweils eine Profession und vereinfachen das Spielsystem. So sind rote Symbole gleichbedeutend für Schadensattacken, blaue sind passive Skills, grün bedeutet eine Heilerfähigkeit und gelbe Angriffe stehen Pate für Buffs, also temporäre Verbesserungen der eigenen Werte bzw. die der Truppenmitglieder.



