Company of Heroes 2 - Vorschau 

LINK: Zum Interview mit Quinn Duffy
Die Ostfront gilt als eines der grausamsten und brutalsten Kapitel nicht nur des Zweiten Weltkrieges, sondern menschlicher Kriegsführung aller Zeiten. Nachdem Relic Entertainment 2006 mit 'Company of Heroes' die verlustreiche Landung der Alliierten in der Normandie skizzierte, nimmt sich der Nachfolger im kommenden Jahr dem Konflikt an, der mit dem Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion im Juni 1941 begann. Das sogenannte "Unternehmen Barbarossa" formte die Ostfront, die schließlich zur am längsten bestehenden Landfront im Zweiten Weltkrieg wurde und die meisten Opfer forderte.
Um dem Kontext technisch wie erzählerisch gerecht zu werden, greift Relic auf tolle neue Ideen zurück und präsentierte uns in Dublin ein Spiel, das nicht nur verdammt gut aussieht, sondern auch Tiefgang verspricht – selten im derzeitigen Genre.
General Winter
Die Sicht ist eingeschränkt, die karge Landschaft blätter- und farblos, die Gebäude sind verschneit, die Stimmung ist einschneidend. Männer reiben sich die Hände, rücken nah an Feuerstellen heran, während andere weniger Glück haben und im Eis erfrieren.
Als Hitler 1941 den als Vernichtungskrieg geplanten Kampf mit der Sowjetunion aufnimmt, ist der erste Winter der bis dato kälteste des gesamten Jahrhunderts. Die tiefen Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius sind eine brutale, nicht selten tödliche Herausforderung. Mit einem dynamischen Wettersystem und dessen Auswirkungen auf die Einheiten zollt Relic den harten Bedingungen der Ostfront Respekt. Die Soldaten stapfen durch den Schnee und kommen so nur langsam voran, andernorts schlittern Panzer über Eisflächen und gelangen nur über kleine Umwege an ihr Ziel – doch sie haben es noch vergleichsweise gut.
In 'Company of Heroes 2' (CoH2) muss das Wetter zentraler Bestandteil taktischer Überlegungen sein: Schwere Panzer sollten beispielsweise nur in Notfällen auf möglicherweise brüchiges Eis gelotst werden. Die Gefahr ist hoch, dass sie aufgrund ihres Eigengewichts einbrechen und damit verloren gehen. Zudem kann der Feind nachhelfen und mit Granaten oder Artilleriebeschuss dafür sorgen, dass zugefrorene Flussläufe und Seen brüchig werden und ihre Passanten verschlucken. Durch Feuersalven können Spieler so künstliche Chokes an Landungsstellen ins Eis schießen, sodass Gegner ihre Überzahl nicht nutzen können.

In 'Company of Heroes 2' (CoH2) muss das Wetter zentraler Bestandteil taktischer Überlegungen sein: Schwere Panzer sollten beispielsweise nur in Notfällen auf möglicherweise brüchiges Eis gelotst werden. Die Gefahr ist hoch, dass sie aufgrund ihres Eigengewichts einbrechen und damit verloren gehen. Zudem kann der Feind nachhelfen und mit Granaten oder Artilleriebeschuss dafür sorgen, dass zugefrorene Flussläufe und Seen brüchig werden und ihre Passanten verschlucken. Durch Feuersalven können Spieler so künstliche Chokes an Landungsstellen ins Eis schießen, sodass Gegner ihre Überzahl nicht nutzen können.






