Codename: Panzers Phase I - Test 
Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Doch für alle Taktiker unter euch die sehnsüchtig auf CDV’s interessantestes Pferd warten, ist die Durststrecke bald vorbei. Bereits im Vorfeld beeindruckte das Spiel mit seiner exzellenten Grafik-Engine und warb mit einer außergewöhnlichen Story, zudem sollte die Taktik natürlich nicht zu kurz kommen und das Endprodukt so zu einem RTS erster Güte machen. Doch scheint CDV mit Codename: Panzers nur den ersten Streich zu planen, denn der Untertitel „Phase I“ von Codename: Panzers lässt schon auf weitere Panzers-Teile vermuten.
Nachdem CDV schon mit dem 2D-Echtzeitstrategie-Spiel Sudden Strike vor einigen Jahren einen riesigen Erfolg verzeichnen konnte, startet man nun auch endlich mit vollem Tempo in die nächste Generation vor. Codename: Panzers ist dabei nicht einfach nur ein Taktikspiel in 3D, sondern beeindruckt mit ungeahnten Details, atemberaubenden Explosionen und realistischen Animationen. Zwar könnte man die verwendete Grafik-Engine von Panzers als relativ alt bezeichnen, da sie schon im 2001 erschienen S.W.I.N.E. zum Einsatz kam. Doch holten die Entwickler Stormregion, ansässig in Budapest, einiges aus der Engine heraus. Diesmal allerdings lieber im ernsteren Szenario des 2. Weltkriegs, als in einem Gemetzel zwischen Schweinen und Hasen.


Lasst die Ketten rasseln!
Nachdem CDV schon mit dem 2D-Echtzeitstrategie-Spiel Sudden Strike vor einigen Jahren einen riesigen Erfolg verzeichnen konnte, startet man nun auch endlich mit vollem Tempo in die nächste Generation vor. Codename: Panzers ist dabei nicht einfach nur ein Taktikspiel in 3D, sondern beeindruckt mit ungeahnten Details, atemberaubenden Explosionen und realistischen Animationen. Zwar könnte man die verwendete Grafik-Engine von Panzers als relativ alt bezeichnen, da sie schon im 2001 erschienen S.W.I.N.E. zum Einsatz kam. Doch holten die Entwickler Stormregion, ansässig in Budapest, einiges aus der Engine heraus. Diesmal allerdings lieber im ernsteren Szenario des 2. Weltkriegs, als in einem Gemetzel zwischen Schweinen und Hasen.




Dabei gaben sich die Entwickler besondere Mühe bei der Animation der Einheiten sowie deren Modellierung. Jede Einheit wirkt selbst in der niedrigsten Zoomstufe sehr detailliert. Beim Anfahren und Anhalten von Panzern als auch beim Abfeuern der Hauptkanone wippen die Stahlboliden realistisch auf und ab, Ketten bewegen sich samt Laufrädern und auch die Infanterie kommt nicht zu kurz. So erhöhte man in der Entwicklungszeit die Polygonanzahl der einzelnen Infanteristen von schlappen 550 auf satte 3300. So erkennt man besonders in den Cutscenes, die in Spielgrafik das Geschehen in der Kampagne vorantreiben, viele kleine Details wie Orden und einzelne Gesichtszüge. Doch natürlich zeigen die einzelnen Soldaten nicht nur in Cutscenes ihr technisches Talent, so rollen sich beispielsweise Fallschirmjäger realistisch ab, wenn sie mit dem Fallschirm auf die Erde gleiten. Sogar die Inneneinrichtung der Gebäude lässt jedes Taktikerherz höher schlagen. Kleiner Nachteil in Gebäuden: Lediglich einen Infanterietrupp kann man in ein Haus schicken, also entweder oder. Eine Mischung der Einheitentypen, also Panzerabwehr gegen gegnerische Fahrzeuge und schwere MG’s gegen anrückende Infanterie ist also nicht möglich. Das ist aber noch längst nicht alles. Eine besondere Grafikpracht bieten großkalibrige Geschosse wie die, von einer schweren Artilleriestellung. Einmal abgefeuert hinterlassen die dicken Brummer an ihrem Zielpunkt eine riesige Explosion und, sofern vorhanden, gehen nahe stehende Bäume im Feuerball unter. Auch sound-technisch weiß Codename: Panzers zu beeindrucken.



