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Civilization V: Brave New World - Vorschau PC



Die Assyrer stehen vor unseren Städten, die Zulu drohen uns und Polen rasselt auch schon mit den Schwertern - nicht gerade die besten Voraussetzungen für ein pazifistisches Leben in 'Civilization V'. Aber unmöglich ist es deswegen noch lange nicht. Entwickler Firaxis greift mit seiner neuesten Erweiterung nämlich all jenen unter die Arme, die friedlich zum Sieg gelangen möchten.

Das zweite Addon zum Rundenstrategiespiel hört auf den Namen 'Brave New World' und ist die logische Konsequenz aus den Neuerungen der ersten Erweiterung 'Gods & Kings'. Hatte die mit der Einführung von Religion, Spionage und vielen Überarbeitungen im Kampfsystem vor allem Einfluss auf die frühe und mittlere Spielphase sowie militärische Auseinandersetzungen genommen, konzentriert sich 'Brave New World' vor allem auf die letzte Spielphase nach der Renaissance. Am stärksten betroffen sind der Handel, die Diplomatie und das Kultursystem.

Angriff auf die Kultur



In unserer Anspielversion ließen uns 2K Games und Firaxis mit Marokko eine der neuen Zivilisationen anführen, zu denen auch Polen, Assyrien, Brasilien, Portugal, Zulu und Indonesien gehören. Nicht ganz ohne Hintergedanken, schließlich erhält das Volk von Sultan Ahman al-Mansur pro angeschlossener Handelsverbindung an einen Civ oder Stadtstaat einen Gold- und Kulturbonus.
Damit eignet sich Marokko weniger für die militärische Expansion, erntet jedoch sehr schnell Kultur, die später in Sozialpolitiken und Ideologien investiert wird. Letztere sind neu und können ab dem Modernen Zeitalter gewählt werden oder sobald drei Fabriken erbaut wurden.

Zur Verfügung stehen mit Autokratie, Ordnung und Freiheit insgesamt drei Ideologien, deren große und kleine Boni über ein Rangsystem ungleich den Sozialpolitiken freigeschaltet werden. Die Ideologien breiten sich zwar nicht wie die Religionen aus 'Gods & Kings' aus, allerdings haben sie Einfluss auf diplomatische Beziehungen zu Civs. Wer den höheren Kulturwert besitzt, darf anderen Strippen ziehen.

Das Kultursystem selbst spaltet sich mit 'Brave New World' neuerdings in zwei Teile: Verteidigung und Angriff. Spieler verteidigen ihre Kultur vor dem Einfluss anderer Zivilisationen mit den gewohnten Mitteln, also dem Generieren von Kulturpunkten. Neu ist, dass kulturelle Gebäude verschiedene Slots besitzen, in die Meisterwerke von Großen Schriftstellern, Künstlern oder Musikern eingestellt werden, die wie andere Große Persönlichkeiten in Städten auftauchen. Durch die Meisterwerke wird Tourismus erzeugt, der quasi euren Angriff auf die Kultur anderer Civs darstellt.

Marokko gehört zu den insgesamt neun neuen Zivilisationen in 'Brave New World'.

Civilization V: Brave New World
31.05.2013
01:32

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