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Civilization V: Brave New World - Spezial PC




In diesem Sommer will Firaxis dem großen Meisterwerk der erfolgreichen 'Civilization'-Reihe ein weiteres Kapitel hinzufügen. Kein ganz großes, dafür aber eine Ergänzung zum fünften Teil, der in der Community zunächst für einige Aufreger sorgte, inzwischen aber auch dank der ersten Erweiterung 'Gods & Kings' aus dem vergangenen Jahr immer mehr Stufen auf dem Fanbarometer erklimmen konnte. Mit der Titelwahl 'Brave New World' will Firaxis weniger an den dystopischen Roman von Aldous Huxley erinnern als an den eigentlichen Inhalt der Phrase. Die Erweiterung soll sich nämlich primär auf die zweite Spielhälfte von Civ V konzentrieren und dort auch die friedlicheren Wege zum Sieg interessanter machen. Wir haben uns mit Senior Producer Dennis Shirk über das neue Addon, dessen Hintergründe und Umfang unterhalten.

Looki: Ihr habt Gods & Kings vor knapp einem Jahr herausgebracht, wie wurde es angenommen und seid ihr mit den Änderungen, die ihr in Civilization V vorgenommen habt, zufrieden?

Dennis Shirk (Senior Producer / Firaxis): Oh, wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es hat tolle Dinge in der frühen und mittleren Spielphasen eingebracht. Das Religionssystem war toll und wir haben viele Dinge ausbalanciert und poliert.
Die Fans waren empfänglich für Gods & Kings. Sie fanden, dass es wirklich zum Originalspiel passte und herausgeholt hat, was es konnte. In Brave New World wollen wir uns jetzt der mittleren und letzten Spielphase annehmen. Vorher haben viele den Herrscherweg eingeschlagen. Diesmal wollen wir uns vor allem auf den Aufbau-Aspekt konzentrieren und Spieler mit den Anführern interagieren lassen. Wir haben den Weltkongress, das neue Kultursystem... eine ganze Menge für Aufbauspieler.

Looki: Du hast es schon erwähnt: Die neuen Inhalte in Gods & Kings konzentrierten sich vor allem auf die erste Spielhälfte von Civilization 5. Die neue Erweiterung wird sich also wie beispielsweise Beyond the Sword [Addon für Civ 4; Anm. d. Red.] eher auf die moderne Zeit beziehen?

Shirk: Ja, genauso ist es. Wir haben einige Systeme wie den internationalen Handel, der über das ganze Spiel möglich ist. Aber die meisten Systeme stellen sich etwa ab der Spielmitte ein und ziehen sich bis zum Ende hin.

Looki: Brave New World konzentriert sich also auf den internationalen Handel und einen vergrößerten Diplomatie-Aspekt. Was versprecht ihr euch von den Neuerungen?

Shirk: In diesem speziellen Fall wollten wir uns vor allem auf den Diplomatiesieg und die UN konzentrieren. Hier haben wir den neuen Weltkongress eingerichtet. Er wird etabliert, wenn jeder Spieler jeden anderen getroffen hat. Und wenn es soweit ist, können nur zwei Leute unabhängig vom Spielfortschritt Resolutionen vorschlagen. Die Übernahme des Vorsitzes ist also essentiell, da man zu den zwei Spielern gehört, die im jeweiligen Zyklus Resolutionen einbringen können.
(Cluster: nd69 - Sprache: de)