Capcom will sich unter anderem mit der Verkürzung seiner Entwicklungszeiten zum weltweit größten Anbieter von digitalen Inhalten mausern. Bis 2022 plant der Vorsitzende und CEO des japanischen Herstellers, Kenzo Tsujimoto, mit kurz- und langfristigen Zielen, das Unternehmen an die Spitze des Marktes für Digital Content zu befördern. Diesem Zweck soll außerdem die regelmäßige Veröffentlichung von Sequels sowie frischen Marken, die Aufstockung des Entwicklerstabs, die Erweiterung des Portfolios in den Bereichen Social/Online Games für Mobilgeräte und PC sowie von herunterladbaren Zusatzinhalten erfüllen, die Konsolenspielen eine längere Lebensspanne ermöglichen sollen.
In einem Investorengespräch detaillierte Tsujimoto seine Absichten und gab an, dass die Entwicklungszyklen von Spielen auf rund 2,5 Jahre heruntergefahren werden sollen. Aktuell liegen sie bei drei bis vier Jahren. Gleichzeitig gehe damit zwar eine Erhöhung des Budgets ein, doch sieht der Hersteller die beschleunigte Entwicklung als lebenswichtig für die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens an. Parallel zu den bekannten Marken sollen immer wieder neue eine Chance bekommen, zu großen Namen heranzuwachsen - selbst dann, wenn sie sich beim Debüt nicht gleich als Blockbuster entpuppen.
Mit beschleunigten Entwicklungszyklen und verstärktem Aufwand kommender Plattformen geht eine Erweiterung der Studiokapazitäten einher. Capcom will in den kommenden zehn Jahren rund 1.000 neue Stellen schaffen, sprich 100 neue Arbeitsplätze pro Jahr. Künftige Mitarbeiter sollen intern hochgezogen werden und vor allem an den Herausforderungen zukünftiger Technologien arbeiten.
Die Japaner gehen davon aus, dass sich der Markt für mobile Inhalte bis 2016 verdoppelt und dass Online-Spiele für den PC im selben Zeitraum um rund 126 Prozent wachsen. Aus diesem Grund sollen massive Investitionen in beide Bereiche fließen. Gleichzeitig glaubt Capcom an keine Steigerung der Verkaufszahlen im klassischen Softwarebereich, jedoch daran, dass man die Einnahmen aus der Sparte mit weiteren DLCs in den kommenden Jahren um 26 Prozent steigern könne.
Capcoms Veröffentlichungs-Eckpfeiler der kommenden Monate lauten 'Resident Evil 6', das sich im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende März 2013) geschätzte 7 Millionen Mal in den USA, Europa und Japan für die HD-Konsolen verkaufen soll, 'DmC - Devil May Cry', dessen Veröffentlichung erst kürzlich für 2013 angekündigt wurde, sowie 'Lost Planet 3', das ebenfalls Anfang 2013 auf den Markt kommen soll.
Für das am Freitag erscheinende Rollenspiel 'Dragon's Dogma' rechnet Capcom mit 1,5 Mio. verkaufte Exemplaren im laufenden Geschäftsjahr. Einen ausführlichen Test zu 'Dragon's Dogma' findet ihr wie gewohnt auf Looki.de.











geschrieben am 25.05.2012 um 11:51
AdaWong08
Leeroy Jenkins
Capcom - Verkürzt Entwicklungszeiten und hat große Pläne
1 stunde und dragons dogma ist mein^^ hoffe dass der nette postmann dann kommt
geschrieben am 24.05.2012 um 19:21
DanteAlexDMC84
Spam-Lehrling
Capcom - Verkürzt Entwicklungszeiten und hat große Pläne
Ob das auch so hinhaut wie Capcom es sich denkt? bisher haben sie nur Negative Zahlen gemacht.
geschrieben am 24.05.2012 um 18:44
Buzzsaw
Eingeweihter Ausweider
Capcom - Verkürzt Entwicklungszeiten und hat große Pläne
Die Frage ist doch, ob am Ende die Qualität der Spiel darunter leiden wird. Eine kürzere Entwicklungzeit, bedeutet doch auch mehr Stress für die Entwickler. Was bringt es letzten Endes wenn sie ein Spiel schneller auf den Markt bringen, wenn man es dann wohlmöglich noch zigmal nach Patchen muss, damit es anständig läuft. Klar es gibt jetzt schon Spiele auf dass das schon zu trifft(z.B. Fallout NV). Trotzdem bin ich skeptisch, ob das die richtige Strategie von Capcom ist.
geschrieben am 24.05.2012 um 17:34
DasJoshiMarvien
Möchtegern
Capcom - Verkürzt Entwicklungszeiten und hat große Pläne
lol
geschrieben am 24.05.2012 um 13:01
Tocker
Leeroy Jenkins
Capcom - Verkürzt Entwicklungszeiten und hat große Pläne
Na wenn das funktionieren soll was sie sich vorgenommen haben, müssen die anderen games aber besser werden als Dragons Dogma. Wenn sie auch Nicht-Blockbuster-Titeln eine Chance geben wollen, das sollen sie mal wieder ein klassiches Resident Evil machen :)
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