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Bubble Bobble Evolution - Test Playstation Portable




Nennt man den Namen Bubble Bobble, schwelgen einige Senioren-Spieler unter uns auf Anhieb in schönen Erinnerungen. Damit verbunden sind unzählige Spielstunden mit den beiden Drachen Bub und Bob. Mittlerweile sind 20 Jahre seit dem erfolgreichen Erstauftritt der Arcade-Serie verstrichen. Warum sollte Taito also den guten Namen seiner Jump’n’Run-Serie in Vergessenheit geraten und stattdessen nicht lieber wieder aufleben lassen? Gesagt, getan mit Bubble Bobble Evolution. Ob der neue Titel seinen Vorgängern gerecht wird, verraten wir euch in unserem Review.

Extrem mager!



Wie man es von der Serie bereits gewöhnt ist, wurde auch diesmal nicht viel Wert auf eine mitreißende Story gelegt. ist.

Was sich hier dem Spieler darbietet, bedarf sogar nur weniger Worte um beschrieben zu werden: Bub und Bob wurden von einem mysteriösen Entführer jeder in die Kerker zweier Türme eingesperrt. Nur mit guter Zusammenarbeit können sie sich den Weg nach oben in die Freiheit bahnen. Schon das Intro kommt derart altbacken daher, dass man es nach wenigen Sekunden wegklicken möchte. Eine verpixelte Diashow will man als Besitzer einer PSP nun wirklich nicht länger über sich ergehen lassen.

Ein Tritt ins Fettnäpfchen



Man hätte den Entwicklern mal den Begriff Evolution erklären sollen, denn der neueste Teil der Bubble Bobble-Reihe verdient diesen Titel beim besten Willen nicht. In den Vorgängern bestanden Ziele weitestgehend darin, alle Gegner aus dem jeweiligen Level zu verbannen. Zu damaligen Zeiten war das noch sehr angemessen und im Falle von Bubble Bobble ein wahrer Spaßgarant. Heute aber reicht das um Längen nicht mehr aus, um den Spieler bei Laune zu halten. Dabei hilft es aber auch nicht, die gewohnte Spielmechanik mit simplen Rätseln zu spicken. Solche Denkeinlagen und hin und wieder auch Bossfights öffnen beim erfolgreichen Bestreiten eine Aufzugtür, welche den Spieler weiter nach oben teleportieren. Damit es aber erst soweit kommt, müssen die beiden Hauptcharaktere Hand in Hand agieren, weshalb man immer wieder zwischen ihnen hin und her schaltet. Der dazugehörige Ladevorgang nimmt astronomische 60-70 Sekunden in Anspruch – so etwas darf nicht sein!

3D-Fasade



Auch in technischer Hinsicht kann man kein gutes Wort an Bubble Bobble Evolution lassen. Ums kurz und knapp zu sagen: Die Grafik ist veraltet. Komplett in 3D soll sich das Spiel präsentieren. Das stimmt nur halb, denn alles läuft halt doch nur in 2D ab. Spiele wie Metal Slug bügeln diesen Umstand mit unglaublicher Detailverliebtheit aus, was hier aber ebenfalls nicht zu finden ist.

Ganz zu schweigen von den hakeligen Animationen. Augenkrebs wird man trotz alledem zwar nicht befürchten müssen, aber so manch anderes PSP-Spiel hat schon bewiesen, dass viel mehr aus Sonys portabler Spielekonsole rauszuholen
Bubble Bobble Evolution
(Cluster: nd03 - Sprache: de)