Brothers in Arms: Hell's Highway - Kurztest 
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Grafik |
Auf dem Highway ist die Hölle los! |
bombige Präsentation detaillierte Charaktere tolle Mimik hervorragende Effekte scharfe Texturen gute Animationen
stellenweise etwas Tearing
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Krieg ist knallhart und zeigt viele unschöne Dinge. Als unschön kann man die optische Seite von Brothers in Arms: Hells Highway jedoch nicht bezeichnen. Im Gegenteil: Die Optik überzeugt auf voller Länge und glänzt durch eine bombige Präsentation, gestochen scharfe Texturen, sehr detaillierte Charaktermodelle, geschmeidige Animationen, tolle Lichteffekte und ein großartigen Leveldesign. Grafisch wird zwar nicht die Optik eines Call of Duty 4 erreicht, aber trotzdem kann sich das Grafikpaket sehen lassen. Erwähnenswert ist auch, dass fast das gesamte Spiel über kaum Slowdowns auszumachen waren, dafür gibt es jedoch in den Zwischensequenzen stellenweise etwas Tearing. Das trübt aber in keinster Weise den Spielgenuss.
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Sound |
Highway to Hell |
exzellente Hintergrundmusik gute Soundeffekte Effekte bemühte deutsche Sprecher optionale Untertitel
Stimmen nicht immer optimal
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Der Sound geht größtenteils für einen WW2-Shooter zwar in Ordnung, schwächelt in Bezug auf bestimmte Punkte allerdings ein wenig. So hört ihr hier zwar authentische Waffengeräusche, druckvolle Explosionen und auch die Hintergrundmusik untermalt das Kriegsszenario exzellent. Auch die deutschen Synchronsprecher klingen nicht schlecht, überzeugen jedoch nicht auf voller Länge. Das Hauptproblem der akustischen Untermalung liegt aber woanders – nämlich bei der Glaubwürdigkeit. Wenn ihr inmitten eines brennenden Hauses seid, sich das aber anhört als würdet ihr am Lagerfeuer nebenan sitzen und eurem Marshmallow einheizen, dann will der Funke nicht so wirklich überspringen. Zugegeben, das ist zwar Meckern auf sehr hohem Niveau, trotzdem wollten wir darauf hinweisen.
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Bedienung |
Fast wie beim Vorgänger |
problemlose Steuerung gängiges Spielprinzip unkompliziertes Taktieren
in der Hektik können Befehle fatal daneben gehen
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Im Grunde genommen steuert sich Hell´s Highway wie jeder gängige Shooter, nur eben das ihr hier mehr taktische Freiheiten habt und darüber hinaus euren Kameraden auch noch diverse Teambefehle erteilen könnt. Das funktioniert übrigens sehr gut und lässt sich zudem einwandfrei steuern. Spielend leicht gebt ihr euren Kameraden unterschiedliche Befehle wie beispielsweise Sperrfeuer sowie Flankieren oder mäht mit dem Bazooka-Team gleich ganze feindliche Stellungen nieder. Hin und wieder kann es aber vorkommen, dass im Eifer des Gefechtes eine falsche Taste gedrückt wird und eure Teammitglieder unbedacht über das Gelände laufen und auch hin und wieder mal keine Deckung aufsuchen, was hier natürlich schnell mit dem Tod bestraft wird. Daher sollte euer Fokus stets auf der richtigen Taktik liegen und falsche Befehle schnell korrigiert werden.
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Spieltiefe |
Geschnitten oder am Stück? |
packende Missionen geniale Zwischensequenzen hervorragende Erzählung dezent verbessertes, taktisches Gameplay größtenteils gelungene Feind/Freund-KI
seltene KI-Aussetzer Gameplay gegen Ende repetitiv knallharte Zensuren für die deutsche Fassung
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Gleich vorweg: Brothers in Arms: Hell´s Highway ist in der deutschen Fassung gekürzt und zwar nicht nur durch einige fehlende Blutszenen, sondern richtig gekürzt. Spritzendes Blut fehlt komplett und wurde durch weiße Staubwolken ersetzt. Desweiteren hat man auch das Abtrennen von Körperteilen entfernt. Explodiert zum Beispiel eine zum Gegner geworfene Granate, behält dieser all seine Gliedmaßen. Darüber hinaus wurden auch einige Splattereffekte entfernt, die beispielsweise nach einem Kopftreffer mit dem Scharfschützengewehr eingesetzt wurden. Wirklich ärgerlich ist allerdings, dass in der deutschen Fassung auch die neue Action-Kamera der Zensurschere zum Opfer gefallen ist. Diese hat immer bei einem bestimmten Angriff wie Kopfschuss oder Explosion herangezoomt und das Geschehen anschließend in einer Zeitlupensequenz gezeigt. Blöd ist auch, dass aufgrund der zahlreichen Kürzungen in der deutschen Fassung, diese in Bezug auf den Multiplayermodus inkompatibel mit den anderen erhältlichen Versionen ist.
Sieht man von den genannten Zensuren einmal ab, bietet Brothers in Arms: Hell´s Highway ein spielerisch anspruchsvolles und von der Story her betrachtet wirklich gelungenes Weltkriegsszenario. Stets habt ihr das Gefühl mittendrin im Geschehen zu sein und auch die vielen Zwischensequenzen fangen die knallharte WW2-Atmosphäre sehr gut ein. Anlass zur Kritik geben hier eigentlich nur die KI der Feinde, die etwas besser hätte sein können und die Tatsache, dass die Kampagne bereits nach knapp 10 Spielstunden vorbei ist. |
Einstieg |
Für jeden das Passende dabei |
für jeden geeignet fair verteilte Speicherpunkte Training und Texteinblendungen
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Hell´s Highway zeigt sich hier solide und macht euch den Einstieg ins Kriegsgeschehen nicht allzu schwer. Für jeden Spieler – Neueinsteiger sowie Veteranen der Serie, ist hier der passende Schwierigkeitsgrad dabei, weshalb ihr das Spiel ohne weiteres an euer Können anpassen könnt. Medi-Kits gibt es hier keine, stattdessen regeneriert sich euer Protagonist nach einigen Sekunden automatisch. Sollte es doch einmal vorkommen dass dieser ins Gras beißt, braucht man sich aber nicht wirklich zu ärgern, zumal die automatischen Speicherpunkte im Spiel fair verteilt sind.
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Multiplayer |
Soll das alles sein? |
Onlinemodus für 20 Spieler Conquest-ähnlicher Spielmodus für zwischendurch ganz spaßig
nur ein Spielmodus lediglich sechs Karten kein Belohnungssystem
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Wer die Kampagne nach knapp 10 Spielstunden beendet hat, wird sicherlich freudestrahlend und mit großen Erwartungen zum Mehrspielermodus wechseln. Lasst euch an dieser Stelle gesagt sein: Enttäuschungen sind das Resultat zu großer Erwartungen. Im Klartext: Hier gibt es leider nur einen Spielmodus mit sechs unterschiedlichen Maps und ein Belohnungssystem wie Ränge oder Waffen fehlt unverständlicherweise gänzlich. Ehrlich gesagt finden wir das sehr traurig, zumal Titel wie Call of Duty 4: Modern Warfare gezeigt haben, wie man es richtig macht und wie man Spieler langfristig an das Gamepad fesselt. Verglichen mit dem Shooter aus dem Hause Infinity Ward ist Brothers in Arms: Hell´s Highway in Bezug auf den Mehrspielermodus eine ganz große Enttäuschung.
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Fazit von Roland NicolaiDie Einzelspielerkampagne ist packend inszeniert und kommt zudem auch mit sinnvollen Neuerungen daher. Grafisch kommt der Titel zwar nicht an Call of Duty 4 heran, das muss er letztlich aber auch gar nicht. Hauptsache ist doch, das euch die Story in ihren Bann zieht, der Spielverlauf rockt und das ganze Weltkriegsszenario authentisch und glaubwürdig auf den Bildschirm geworfen wird – und das ist hier definitiv der Fall. Sieht man von den bemängelten Punkten einmal ab, bekommt man mit Hell´s Highway ein exzellentes Stück Software vorgesetzt, das Shooterfans auf keinen Fall verpassen sollten. Wer auf den schwachen Mehrspielermodus verzichten, jedoch die Zensuren und auch die entfernte Action-Kamera nicht verschmerzen kann, der sollte den Gang zum Importhändler seines Vertrauens in Erwägung ziehen. |
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bombige Präsentation
stellenweise etwas Tearing




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