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Black Mirror III - Test PC




Es gibt Filme und Spiele, die den Betrachter auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnehmen und zum Schluss nachdenklich, aber auch zufrieden zurücklassen. Eine Beispiel für einen Film solcher Art wäre 'Matrix' mit Keanu Reeves. Waren aber die schwachen Teile zwei und drei nach diesem genialen Film wirklich notwendig? Ähnliches hat sich bestimmt so mancher PC-Abenteurer beim Spielen des zweiten Teils des Grusel-Klassikers 'Black Mirror' gedacht. Keine Frage, 'Black Mirror II' war ein gutes Adventure, erreichte aber nicht die Klasse des Vorbilds. Auch das offene Ende des zweiten Teils sorgte bei Fans nicht unbedingt für Begeisterungsstürme. Mit dem dritten Teil soll die Saga um den Fluch der Gordons nun zu einem Ende kommen. Lohnt sich für Adventure-Fans die Rückkehr ins regnerische England oder bleibt man besser in der winterlichen Heimat?

Der Kreis schließt sich



'Black Mirror III' schließt nahtlos an die Handlung seines Vorgängers an. Wer die vorherigen beiden Teile also noch nicht kennt, der hört genau JETZT auf zu lesen, erwirbt beim Händler seines Vertrauens die 'Black Mirror Collection' mit allen drei Teilen und klinkt sich nach dem Durchspielen der ersten beiden hier wieder ein. Keine Sorge, so viel sei schon verraten: Es lohnt sich!

Genau sieben Minuten nach dem Ende von 'Black Mirror II' wird die Handlung fortgesetzt. Darren alias Adrian Gordon hat gerade erst Schwester und Mutter im Ritualraum verloren und rennt nun wie von der Tarantel gestochen mit einer brennenden Fackel in der Hand durch den nächtlichen Wald.
„Sie sind hinter mir her, sie sind hinter mir her!“, schreit Darren leicht hysterisch, als er einigen Polizisten beim Black Mirror Castle, das lichterloh in Flammen steht, in die Arme läuft. Für den übel gelaunten Inspektor ist die Sache schnell klar und Darren wandert wegen des Verdachts auf Mord und Brandstiftung in den Knast.

Doch weder der Ausflug hinter schwedische Gardinen noch die Sitzungen beim örtlichen Seelenklempner sind Darrens größtes Problem. Das Ritual ist vollendet und der Fluch fordert seinen Preis! Muss Adrian/Darren den Weg seines Vaters Samuel gehen oder gibt es für ihn eine Möglichkeit, seinem Schicksal zu entkommen?

Auf dem Polizeirevier mit unserem neuen Freund Inspektor Spooner.



Altbekannte Steuerung



Wir greifen Darren hierbei natürlich unter die Arme. Hierzu steuern wir ihn wie schon im Vorgänger per klassischer Maussteuerung durch die Szenerie. Der Cursor verwandelt sich kontextabhängig. So wissen wir genau, inwieweit wir mit einem Gegenstand oder einer Person interagieren können. Meistens müssen Objekte zunächst einmal untersucht werden. Es lohnt sich aber immer ein zweiter Blick. Entweder durch einen erneuten Mausklick auf das Objekt oder nachdem wir einen Gegenstand im Inventar abgelegt haben. Teilweise werden erst dann spielrelevante Informationen preisgegeben. Dies führt anfangs zu manchen kleinen Hängern im Spielfluss.
(Cluster: nd69 - Sprache: de)