BioShock 2 - Test 

Shooter-Fans erinnern sich noch mit Wohlwollen an den Spieleherbst 2007, der unter anderem den etwas anderen Beitrag 'BioShock' hervorbrachte. Der Titel erfand das Rad zwar nicht neu, steuerte dem Shooter-RPG-Subgenre aber einige interessante Neuerungen bei und war auch spielerisch voll auf der Höhe der Zeit. Zudem etablierte er mit den "Big Daddies" und "Little Sisters" zwei mehr als nur erinnerungswürdige NPC-Typen, die nicht zwangsläufig Gegner sein mussten, aber die aus der am Utopie-Perfektionismus seines Gründers gescheiterten Unterwasser-Metropole Rapture einen wirklich ganz besonderen Ort machten – fernab von ausgelutschten Schlachtfeldern irgendwelcher fiktionalen und non-fiktionalen Kriege, mit denen selbst heutzutage immer noch jedes zweite Spiel aufwartet. In Verbindung mit der damals top-aktuellen Optik, den intensiven Kämpfen und dem hervorragenden Rollenspiel-Part konnte es der erste Teil damals auf verdiente 93% bringen.
Bildstrecke: Rückblick - Was bisher geschah...
Das Gleiche wie vor 10 Spielejahren...
Knapp zweieinhalb Jahre später sieht die Welt schon etwas anders aus: "Fallout 3" ist bereits längst ins Rennen auf Höchstwertungen und Verkaufszahlen gegangen, Genrekollegen wie "Borderlands" verkaufen sich wie geschnitten Brot und das aktuelle Releasejahr ist voll mit potenziellen Highlights, für die es sich zu sparen lohnt. Aber befindet sich unter diesen Titeln auch "BioShock 2"? Unser Test der Xbox 360-Fassung verrät es euch.
Ein umfangreiches Review zu Spielen wie "BioShock 2" zu schreiben, ist wie mit einer Pistole an der Schläfe vor dem PC zu sitzen und somit fast unmöglich, möchte man hier und da doch auch ein wenig über die Qualität der Story schreiben – genau das verwehren uns aber strikte NDA-Auflagen, durch die wir bestimmte Charaktere, Handlungsstränge und Passagen gar nicht erst erwähnen und wenn doch, nur kurz anreißen dürfen. Das heißt nicht zwangsläufig, dass "BioShock 2" unter einer dürftigen Geschichte leidet – das tut es nämlich beileibe nicht -, aber dennoch appellieren wir an die Publisher, der Presse doch etwas mehr Freiheiten einzuräumen. An dieser Stelle bleibt es jedoch noch bei den genannten Restriktionen.

"BioShock 2" setzt knapp zehn Jahre nach seinem Vorgänger an, mit dem er – und soviel dürfen wir schon jetzt verraten – kaum etwas gemeinsam hat, abgesehen natürlich von Rapture, den Big Daddies und den Little Sisters. Das Werk versetzt uns in die Haut eines Big Daddys - die passenden Konturen der typischen Taucherglocke darf man jederzeit in den Optionen de- und aktivieren. Eine Cutscene folgt: Eine Little Sister nimmt uns an die Hand und will, dass wir ihr folgen. Gesagt, getan: Vorbei an verwunderten Ballgästen – Rapture war tatsächlich mal ein schöner Ort - und weiter unserem kleinen Geschöpf nach. Ein Schrei ertönt. Es ist unsere Little Sister Eleanor. Wir rennen wie wild dem Geräusch nach und blicken von einer Empore auf drei maskierte Gestalten, die die Kleine bedrängen.

Szenen wie diese lassen kurz vergessen, dass sich rein optisch doch eigentlich gar nichts getan hat.
"BioShock 2" setzt knapp zehn Jahre nach seinem Vorgänger an, mit dem er – und soviel dürfen wir schon jetzt verraten – kaum etwas gemeinsam hat, abgesehen natürlich von Rapture, den Big Daddies und den Little Sisters. Das Werk versetzt uns in die Haut eines Big Daddys - die passenden Konturen der typischen Taucherglocke darf man jederzeit in den Optionen de- und aktivieren. Eine Cutscene folgt: Eine Little Sister nimmt uns an die Hand und will, dass wir ihr folgen. Gesagt, getan: Vorbei an verwunderten Ballgästen – Rapture war tatsächlich mal ein schöner Ort - und weiter unserem kleinen Geschöpf nach. Ein Schrei ertönt. Es ist unsere Little Sister Eleanor. Wir rennen wie wild dem Geräusch nach und blicken von einer Empore auf drei maskierte Gestalten, die die Kleine bedrängen.



