Batman: Arkham City - Harley Quinn's Revenge - Test 

Während die ganze Welt gespannt auf das kommende Finale von Christopher Nolans Batman-Trilogie schaut, erscheint in diesen Tagen der erste Story-erweiternde DLC zu Rocksteadys Flattermann-Epos 'Batman: Arkham City'. Aber lohnen sich die 10 Euro für 'Harley Quinn’s Revenge'?
Mach'n Abflug!
'Harley Quinn’s Revenge' beginnt genau dort, wo 'Batman: Arkham City' aufgehört hat. Ihr solltet das Hauptspiel also bereits durchgespielt haben, bevor ihr euch mit der hysterischen Freundin des Jokers anlegt. Harley Quinn dürstet es nämlich, wie der Titel es bereits
verrät, nach Rache und es liegt an euch, in den eher knappen ein bis zwei Stunden Spielzeit, die 'Harley Quinn’s Revenge' bietet, sie auf ihrem Rachefeldzug zu stoppen.
Zu Beginn des Zusatzinhalts werdet ihr die größte Neuerung gegenüber dem Hauptspiels entdecken: Anstatt des Dark Knights schlüpft ihr dieses Mal in die Rolle von Robin. Dieser unterscheidet sich allerdings nur optisch von Batman, im Prinzip besitzt er dieselbe Move- und Gadgetpalette wie sein Chef. So wird aus dem bekannten Batarang beispielsweise ein Shuriken, oder Robin sprüht mit seinem Explosivgel ein R an die Wände , anstatt eine kleine Fledermaus zu malen. Auch das Gleiten ist mit seinem Cape wie gehabt möglich.
Dennoch befinden sich auch zwei neue Gadgets an Robins Multifunktionsgürtel: Zum einen kann Robin den neuen Snap Flash an Gegnern befestigen, ihn detonieren lassen und auf diese Weise kleinere Gegnergruppen benommen machen. Zum anderen lässt sich Robins Kampfstab zu einem Schild umfunktionieren, der Batmans Sidekick vorübergehend vor Kugelsalven schützt.
Weitere spielerische Innovationen sucht man bedauerlicherweise vergebens, neben den zwei neuen Gadgets bleibt alles beim Alten. Man führt in derselben Stadt dieselben Aufträge gegen dieselben Schurken aus, nur, dass man diesmal als Robin unterwegs ist.
Außerdem gibt es kleine Abschnitte als Batman zu spielen. Allerdings liefert das neue Add-on nicht einmal neue Riddler-Herausforderungen, die dem Hauptspiel eine Langzeitmotivation verschafft hatten. Zuletzt bleibt auch die Geschichte, die 'Harley Quinn’s Revenge' erzählen will, langweilig und uninspiriert. Anstatt die Story sinnvoll fortzuführen, was durchaus möglich gewesen wäre, denn es gab bereits einige Anspielungen im Hauptspiel für einen möglichen, neuen Storytwist, treten die Entwickler von Rocksteady mit ihrer kleinen Rachegeschichte auf der Stelle, sodass man sich am Ende des DLC’s fragt, warum sie überhaupt erzählt werden musste.

Weitere spielerische Innovationen sucht man bedauerlicherweise vergebens, neben den zwei neuen Gadgets bleibt alles beim Alten. Man führt in derselben Stadt dieselben Aufträge gegen dieselben Schurken aus, nur, dass man diesmal als Robin unterwegs ist.
Außerdem gibt es kleine Abschnitte als Batman zu spielen. Allerdings liefert das neue Add-on nicht einmal neue Riddler-Herausforderungen, die dem Hauptspiel eine Langzeitmotivation verschafft hatten. Zuletzt bleibt auch die Geschichte, die 'Harley Quinn’s Revenge' erzählen will, langweilig und uninspiriert. Anstatt die Story sinnvoll fortzuführen, was durchaus möglich gewesen wäre, denn es gab bereits einige Anspielungen im Hauptspiel für einen möglichen, neuen Storytwist, treten die Entwickler von Rocksteady mit ihrer kleinen Rachegeschichte auf der Stelle, sodass man sich am Ende des DLC’s fragt, warum sie überhaupt erzählt werden musste.







geschrieben am 28.08.2012 um 23:56
Kanischder
Spam-Lehrling
Batman: Arkham City - Review
Also ich fand die Batman-Spiele fürher um einiges cooler als heute.... Vor allem auf der Snes haben sie so viel spaß gemacht...
Und heute, find ich sie kacke -_-
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