Avatar: Das Spiel - Test 

Wir könnten euch jetzt wieder mit der Asbach-uralten Leier über den schlechten Ruf von Film-zu-Spiel-Umsetzungen kommen und wie sehr wir Redakteure doch gepeinigt werden von den bösen Herren Entwicklern oder wir könnten es gleich sein lassen und lieber davon reden, dass Avatar: The Game ausnahmsweise mal nicht zu den üblichen Verdächtigen gehört – zumindest teilweise. Wieso, weshalb, warum: Ihr erfahrt es im Review.
Krieg der Welten
Der Mensch gegen die Natur. Ökonomie gegen Ökologie. Currywurst-Pizza gegen Weight Watchers. Nun gut, den letzten Konflikt müssen wir außen vor lassen, doch mit den ersten beiden bewusst knapp gehaltenen Sätzen hätte Avatar für ein Spiel eigentlich bereits eine ideale Ausgangssituation, um eine fesselnde, dramatische Story zu erzählen – so wie es der Film mit einer interrassischen Liebesgeschichte tun will. Leider weit gefehlt: In gerade mal einem kurzen Moment wird unserem Alter Ego die Schattenseite seines Handelns nahe gelegt, danach folgt schon der Gameplay-Faustschlag und es geht weiter im Text.
Alles was ihr ansonsten über die Hintergrundgeschichte wissen müsst, entnehmt ihr bitte nicht der Inhaltsangabe des Films – denn mit dem hat das Spiel abgesehen vom Setting gar nichts gemein -, sondern unseren knappen Worten: Ihr steuert den irdischen Techniker Ryder durch die grüne Hölle Pandoras, erledigt jede Menge tierische Bewohner des Planeten, dürft kurz als pandoranischer Na'vi-Avatar umherstapfen und dürft euch dann entscheiden, ob ihr den Titel lieber auf Seiten der menschlichen RDA oder der blauhäutigen Na'vi bestreiten wollt. Danach gibt es hausgemachte Gameplay-Hausmannskost ohne große Überraschungen, aber immerhin solidem Einheitsbrei.

Gesteuert wird - der im Gegensatz zu den ansonsten eher bieder vertonten Charakteren ansprechen synchronisierte - Ryder in der üblichen Third-Person-Perspektive, was keinerlei Fingerkrämpfe verursacht. Auch die Auswahl eurer Spezialfähigkeiten geht herrlich problemlos von der Hand. Haltet ihr den linken Bumper gedrückt, stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, die euch im Kampf unter die Arme greifen.

Sogar zerschossene Pflanzen bringen euch Erfahrungspunkte - jedoch nur wenn ihr euch für die RDA entscheidet.
Gesteuert wird - der im Gegensatz zu den ansonsten eher bieder vertonten Charakteren ansprechen synchronisierte - Ryder in der üblichen Third-Person-Perspektive, was keinerlei Fingerkrämpfe verursacht. Auch die Auswahl eurer Spezialfähigkeiten geht herrlich problemlos von der Hand. Haltet ihr den linken Bumper gedrückt, stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, die euch im Kampf unter die Arme greifen.



