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Assassins Creed - Kurztest PC


Publisher: Ubisoft Entwickler: Ubisoft USK: 16 Jahre
Genre: Action Release: 11.04.2008 Mehr Informationen
Xbox 360
85%
Playstation 3
85%
PC

Grafik

9 Punkte

Sound

9 Punkte

Bedienung

8 Punkte

Spieltiefe

7 Punkte

Einstieg

8 Punkte

Multiplayer

0 Punkte

Grafik

Grandios, aber dennoch nicht perfekt...


hervorragendes Figurendesign
ausgezeichnete und facettenreiche Animationen
Städte wirken durch Passantenmassen sowie viele kleine und große Details herrlich lebendig
grandiose Weitsicht mit verdientem Postkarten-Prädikat
gelungene, aber nicht exzessiv verwendete Effekte
gut geglückte Ausleuchtung der Locations
schwarze Balken
Charaktere manchmal etwas arm an Mimik
zu vernachlässigende, aber existierende optische Makel
nicht zu verachtender Hardwarehunger
Eines muss man Assassins Creed wirklich lassen: Es sieht zuweilen wunderschön aus! Gerade der Ausblick auf die belebten Städte Damaskus, Akkon und Jerusalem könnte prima auch so auf einer Postkarte auftauchen - die Weitsicht ist dabei stets gigantisch. Schade nur, dass die Erinnerungen schöner sind als der vorwiegend kühle und unspektakuläre Look der Gegenwart. Zu schön um wahr zu sein sind dagegen Altaïrs geschmeidige Animationen, die die tödliche Eleganz des Assassinen deutlich unterstreichen und immer hübsch anzusehen sind. Das Charakterdesign ist ausgezeichnet, hätte hier und da aber etwas mehr Mimik vertragen können. Um allerdings das Geschehen bei maximalen Details und einer vernünftigen Auflösung genießen zu können, sollte schon ein Dualcore-Prozessor und eine flotte Karte (ab GeForce 7800 / Radeon 1950 XTX) in Eurem Rechner schlummern. Ansonsten büßt das Spiel durch reduzierte Effekte an Atmosphäre ein. Schade auch, dass die vorhandenen schwarzen Balken das Geschehen etwas einengen.

Sound

Ein Fest für die Ohren!


erstklassige Hintergrundmusik verschafft tolle Atmosphäre
gute bis sehr gute und zuweilen auch recht harte Effekte
durchweg gelungene deutsche Synchronisation
etwas wenig Phrasen für NPCs
Auch akustisch darf man sich auf Einiges gefasst machen: Assassins Creed setzt Sound teilweise sehr geschickt an, um ein intensives Erlebnis zu schaffen. Durch die Bank gut gewählt wurden die deutschen Synchronsprecher des Spiels: Gerade der Held und Al Mualim dürfen sich über zwei hervorragende Stimmen freuen. Den vollen Genuss gibt es aber nur für Besitzer von Surround-Systemen: Erst hier entfaltet der Titel einen eindrucksvollen Klangteppich, den es so nicht alle Tage zu hören gibt. Wie aber schon bei der Optik müssen wir auch hier auf hohem Niveau meckern: Die Sprüchepalette der NPCs könnte ein wenig umfangreicher sein, nach einiger Zeit kennt man bereits alle Phrasen auswendig. Dieser kleine Makel wird aber wie eine Lawine von der erstklassigen, orchestralen Musikuntermalung überrollt, die jede Szene des Spiels stimmig einfängt.

Bedienung

Konsolenumsetzung? Na und!?


durchdachte Steuerung geht nach einiger Zeit in Fleisch und Blut über
mit der Zeit intuitiver Wechsel der Haltungen mitsamt deren Aktionen
Navigieren innerhalb Damaskus, Akkon und Jerusalem mit Maus und Tastatur noch präziser
optional auch Xbox 360-Gamepad möglich
Steuerung im ersten Augenblick gewöhnungsbedürftig
Kampfsteuerung immer noch wenig fordernd
kleinere Kamerschwächen
Man merkt es ja gerade bei Konsolenumsetzungen nicht allzu oft, aber Ubisoft hat sich wirklich Gedanken um eine adäquate Steuerung per Maus und Tastatur gemacht, obwohl Ihr alternativ auch ein Xbox 360-Gamepad benutzen dürft. Allgemein dürft Ihr standardmäßig zwischen der unauffälligen und auffälligen Haltung entscheiden, die jeweils verschiedene Aktionen – die Tastenbelegung für die vier jeweiligen Handlungen pro Haltung legt Ihr dabei selbst fest – mit sich bringen. Hinzu kommen vier Tasten, die für die Wahl Eurer Waffe – Fäuste, Wurfmesser, versteckte Klinge und Kurzschwert - stehen, sowie weitere im ersten Moment unzählig erscheinende Aktionen. Das wirkt auf den ersten Blick nicht nur verwirrend, sondern ist es auch. Auf den zweiten Blick offenbart sich aber eine durchdachte Steuerungslösung, die nach einer halben bis ganzen Stunde in Fleisch und Blut übergeht. Auch das Klettern und die akrobatischen Akte über den Dächern gehen zunehmend leichter von der Hand.

Spieltiefe

Schwächelt nicht nur im Detail!


hervorragende Inszenierung
neue Missionsarten
riesige Umgebungen
coole Kampfeinlagen
grandiose Klettereien
spannend bis zum Schluss
mit der Zeit langatmige Missionsstruktur
Missionsarten nett, aber nichts Weltbewegendes
ärgerliches Ende
keine neuen Attentate
Schade, dass es Altaïr ausgerechnet hier an der nötigen Kraft fehlt: Sicher, die Inszenierung ist top, die Spielwelt hält allerlei Überraschungen bereit und auch die Geschichte zieht sofort in ihren Bann. Dumm nur, dass sich trotz der vier neuen Missionstypen nichts großartig geändert hat. Nach wie vor gestaltet sich das Gameplay etwas eintönig: Städte betreten, nötige Informationen sammeln, Zielperson um die Ecke bringen, fertig. Das spult Ihr ganze neun Mal hintereinander ab und dürft Euch über das Ende freuen, beziehungsweise mehr ärgern. Denn wer bei einer solch tollen Inszenierung den gebannten Spieler mit einem Ende allein im Regen stehen lässt, gehört ausgepeitscht. Ansonsten präsentiert sich auch in der PC-Version alles wie schon auf Konsole: Das Klettern macht den meisten Spaß und die Kämpfe sind gewohnt flott, aber etwas zu leicht. Schade auch, dass die Städte an sich wenig Spielraum für Interaktion bieten - schnell wird die pompöse Oberfläche brüchig. Für eine kurze Illusion der Perfektion reicht es aber dennoch.

Einstieg

Auch für Anfänger interessant...


automatisches Speichern u.a. nach erfolgreich absolvierten Missionen
Kämpfe ausgelegt auf Anfänger
mit der Zeit intuitives Recken-Handling
kein freies Speichern/Laden
anfangs arg verwirrende Steuerung
Kämpfe für Fortgeschrittene etwas zu leicht
Gerade mit der Steuerung dürften Anfänger zu Beginn stark zu knabbern haben. Gut jedoch, dass ein ausgedehntes Tutorial viele Schritte erklärt und auch innerhalb der Missionen immer wieder Hinweise zur Steuerung und zum Spiel an sich auftauchen. Und siehe da: Mit der Zeit gehen die Aktionen schnell zur Routine über. Abseits davon ist Assassins Creed - außerhalb der neuen Markstandzerstörtungs-Mission - nie wirklich schwer, gerade die Kämpfe sind durch Konter-Moves einen Tick zu einfach, auch die KI zeigt sich hier nicht immer von ihrer Schokoladenseite. Echte Profis werden also nur selten gefordert. Gespeichert wird übrigens automatisch, zum Beispiel nach absolvierten Missionen.

Fazit von Christopher Link

Um es kurz zu machen: Spieler, die bereits eine Konsolen-Version von Assassins Creed und/oder einen leistungsschwachen Rechner besitzen, dürfen getrost einen Bogen um die PC-Fassung machen. Vier neue Missionstypen, hier und da justierbare Kameraeinstellungen und eine ingesamt bessere Steuerung rechtfertigen allein keinen Neukauf. Auf schwächeren PCs verliert das Spiel durch Nachladeruckler und reduzierte Details sowieso mächtig an Atmosphäre. Es ist schade, aber es ist so: Assassins Creed lebt viel von seiner Optik, denn das mit der Zeit altbackene Gameplay ist trotz hervorragender Inszenierung alles andere als revolutionär. Wer aber noch keine Fassung des bisher gut verkauften Meuchelmörder-Abenteuers besitzt und die Qual der Wahl hat, sollte zur PC-Fassung greifen. Die punktet nicht zuletzt mit einer wesentlich präziseren Steuerung. Und extra dafür gebe ich einen Punkt zusätzlich zu den PlayStation 3- und Xbox 360-Wertungen. Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Rechenknecht-Version auch die günstigste unter den genannten drei Fassungen ist.

Kommentare (12)

Falstaff

geschrieben am 26.04.2008 um 09:10

Falstaff

Chronist

Kommentar #12
1859 Beiträge

Assassins Creed - Review

Salù zusammen.

Bisher bin ich zufrieden, die Steuerung ging überraschend schnell ins Hirn, muss ich sagen, hatte Anfangs so meine Bedenken. Vor allem gefällt mir die offenbar recht ausführliche Recherché, die da als Basis diente, auch wenn einige historische Persönlichkeiten die als Handelnde Personen/Ziele auftreten nicht ganz ins Zeitfenster passen. Sollte sich AC zu einem Serienspiel weiter entwickeln,...bin ich dabei. Die "Kinderkrankheiten" waren meiner Ansicht nach zu erwarten, aber...in der regel darf man bei einer Fortstzung auf baldige Reduzierung hoffen,...sag isch mal so. ^^

Salù mon cameradès.
:D

geschrieben am 24.04.2008 um 21:24

derhobbykritiker

Padawan

Kommentar #11
549 Beiträge

Assassins Creed - Review

hmmm ziemlich konsolenmäßig das game.... es läuft besser als erwartet (P4D@3,2Ghz/2GMRam/X1950Pro) .
keine abstürze, lediglich der sound kratzt etwas.. die steuerung und die erklärungen dazu sind unnötig kompliziert. das hätte man in der pc version besser machen können. ich raff nämlich garnichts!
morgen werde ich mich intensiv mit dem game auseinandersetzen, bis jetzt bin ich positiv überrascht. das menü ist für pcspieler auch nix!

Christopher_Link

geschrieben am 15.04.2008 um 09:54

Christopher_Link

Community Manager

Kommentar #10
11812 Beiträge

Assassins Creed - Review

@Fleetwood:

Um die Zeit noch Kaffee? ^^

IsuzuTrooper

geschrieben am 14.04.2008 um 23:23

IsuzuTrooper

Spam-Meister

Kommentar #09
2242 Beiträge

Assassins Creed - Review

ich komme vielleicht auch irgendwann zu dem Spiel, wenn ich mir mal nen neuen PC zusammengebaut habe ^^
Bis dahin,... ouh mein Kaffee ist alle...

WarPilot

geschrieben am 14.04.2008 um 20:33

WarPilot

Leeroy Jenkins

Kommentar #08
1440 Beiträge

Assassins Creed - Review

Also wenn ich so die Tests vergleiche, würd ich sagen, dass 360m PS3 und die gleiche Wertung verdient haben.

Christopher_Link

geschrieben am 14.04.2008 um 20:31

Christopher_Link

Community Manager

Kommentar #07
11812 Beiträge

Assassins Creed - Review

@zidane-tribale:

Hier kannst du nochmal schauen >>> http://www.looki.de/info/assassins-creed/system.html
Dort findest du Bilder und Systemanforderungen der drei grundlegenden EInstellungen: Minimal, Mittel und Maximum.

zidane-tribale

geschrieben am 14.04.2008 um 20:21

zidane-tribale

Spam-Lehrling

Kommentar #06
450 Beiträge

Assassins Creed - Review

Wenn mein PC diesen Anforderungen des Spiels gewachsen wär, hätte ich es mir geholt.

spadeace

geschrieben am 14.04.2008 um 18:10

spadeace

Leeroy Jenkins

Kommentar #05
1527 Beiträge

Assassins Creed - Review

ist doch nett zu hören, dass die umsetzung nicht lieblos hingeklatscht wurde und insgesamt wohl sogar ein wenig besser ist.

lanstriker

geschrieben am 14.04.2008 um 17:17

lanstriker

Lord of Gameness

Kommentar #04
10987 Beiträge

Assassins Creed - Review

Also wenn ihr das auf der 360 habt würde sich die PC Version als Budget trotzdem lohnen. Mit maus und Tastatur steuert es sich wesendlich echter.

geschrieben am 14.04.2008 um 16:34

Henna_

Jungspund

Kommentar #03
1 Beiträge

Assassins Creed - Review

Ich hab das Spiel zwar noch nicht gespielt, aber meine Kumpels sagen nur gutes über Assassins Creed!
Ich werde mir wahrscheinlich auch noch die PC-Version holen!

Christopher_Link

geschrieben am 14.04.2008 um 16:31

Christopher_Link

Community Manager

Kommentar #02
11812 Beiträge

Assassins Creed - Review

Ich glaube darüber lässt sich doch arg streiten ;-)

SkillaInstinct

geschrieben am 14.04.2008 um 15:56

SkillaInstinct

Jungspund

Kommentar #01
22 Beiträge

Assassins Creed - Review

Das Ende is doch geil, da kann man den 2ten Teil der Trilogie gar nich abwarten :D

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Assassins Creed

Fighting System

91%

FIFA 15 (Spiel)

(Fußball)

87%

Risen 3: Titan Lords

(3D-Rollenspiel)

85%

WildStar

(MMORPG Zukunft)

63%

Sacred 3

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77%

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80%

Destiny

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The Last of Us: Remastered

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85%

Sniper Elite 3

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