Assassins Creed 2: Fegefeuer der Eitelkeiten - Test 

War der erste herunterladbare Zusatzinhalt für Ubisofts zweites Assassinen-Abentuer noch geprägt von Eintönigkeit, weitestgehend trivialer Handlung und auffälliger Austauschbarkeit der Ereignisse, zieht die neue und vorerst letzte Erinnerungssequenz von Protagonist Ezio locker daran vorbei. Das 'Fegefeuer der Eitelkeiten' entzündet die spielerischen Aspekte des einst gekürzt erschienen Hauptspiels und beruft sich auf das, was die 'Schlacht um Forli' keinesfalls bieten konnte: Die Kunst des Meuchelns.
Grundsätzlich stützt sich nicht nur der Name des zweiten Erweiterungspakts auf historische Begebenheiten, auch die basale Handlung wurde aus dem Geschichtsbuch adaptiert. Ezio findet sich nach der Wiederherstellung der Erinnerungssequenz in einem taufrischen Stadtteil von Florenz wieder, der für ihn bislang unzugänglich war. Ebenso unbekannt sind ihm die Hintergründe der in der Stadt wütenden Auseinandersetzungen und gelegten Feuer, die Florenz in Rauch ersticken lassen. Kurzerhand klärt ihn Gesinnungskollege Niccolò Machiavelli darüber auf, dass Girolamo Savonarola im Besitz des mächtigen Edensplitters ist, den Ezio am Ende der Sequenz 12 verloren hat, und damit beginnt, seine Kritik am materiellen Lebenswandel der Florentiner auszuweiten, indem er im Namen Christi alle Symbole für die vermeintliche Verkommenheit des Volkes verbrennen lässt. Bevor wir uns dem bösen Kuttenträger selbst nähern, stehen dem Assassinen jedoch insgesamt neun Leutnants im Weg, die in seinem Auftrag die Stadtbevölkerung knebeln und aus der Welt geschafft werden müssen. Genau diese anfangs als Lapalie zu bezeichnende Aufgabe beschert dem Spieler abwechslungsschwangere Spielzeit, die vor allem taktisches Können und Geduld verlangt. Im Gegensatz zu den im Hauptspiel samt erstem DLC meist trivialen Tötungsaufträgen wird der Assassine ernsthaft gefordert.
Die meisten der neun Leutnants befinden sich nämlich innerhalb von Sperrgebieten, in denen Ezio keinesfalls auffallen darf. Obwohl sein Fahndungsniveau auf Maximum ist und scheinbar allgegenwärtig Soldaten patrouillieren, muss ein Weg gefunden werden, die Zielperson zu eliminieren. Mal befindet sich diese auf einem Schiff, für eine andere muss der Duomo bestiegen oder ein Platz voller Wachen leergeräumt werden. Zur Wahl stehen entweder taktisches Vorgehen oder lange Kämpfe, die jedoch schnell an die Geduld gehen. Wer trickreich vorgeht, wird schneller mit dem Ableben des Ziels belohnt, nimmt dafür aber auch den ein oder anderen frustrierenden Moment hin.
Damit bereitet die nachgereichte Sequenz 13 dem Spieler ein Stealth-Vergnügen, dem es sogar im Hauptspiel phasenweise mangelte. Außerdem erhält Ezio in 'Fegefeuer der Eitelkeiten' eine neue, leider jedoch zu inkonsequent integrierte Sprungtechnik: Rote Fahnenstangen lassen ihn, sollte er sie im schnellen Sprint begehen, besonders weit springen. Das sieht zwar gut aus, verspricht spielerisch jedoch kaum Nutzen. Schließlich wurde das Feature nur ungenügend in die einzelnen Missionen eingebaut und bringt somit auch keine Vorteile.

Wer die rund zwei Stunden Spielzeit verlängern möchte, kann sich statt des Standard-Inhaltes für 3,99 Euro beziehungsweise 320 Microsoft-Points auch die erweitere Version inklusive drei neuer Templerverstecke für 6,99 Euro beziehungsweise 520 MS-Points zulegen. Dafür können Entdecker den Palazzo Medici im San Marco-Distrikt von Florenz, die Santa Maria dei Frari im San Polo-Distrikt sowie die Arsenal Schiffswerft in Venedig besuchen.
Damit bereitet die nachgereichte Sequenz 13 dem Spieler ein Stealth-Vergnügen, dem es sogar im Hauptspiel phasenweise mangelte. Außerdem erhält Ezio in 'Fegefeuer der Eitelkeiten' eine neue, leider jedoch zu inkonsequent integrierte Sprungtechnik: Rote Fahnenstangen lassen ihn, sollte er sie im schnellen Sprint begehen, besonders weit springen. Das sieht zwar gut aus, verspricht spielerisch jedoch kaum Nutzen. Schließlich wurde das Feature nur ungenügend in die einzelnen Missionen eingebaut und bringt somit auch keine Vorteile.

Ganz so einfach ist es zum Glück nicht: Bevor Ezio sich dem Kuttenträger widmen kann, muss er seine Untertanen ausschalten.
Wer die rund zwei Stunden Spielzeit verlängern möchte, kann sich statt des Standard-Inhaltes für 3,99 Euro beziehungsweise 320 Microsoft-Points auch die erweitere Version inklusive drei neuer Templerverstecke für 6,99 Euro beziehungsweise 520 MS-Points zulegen. Dafür können Entdecker den Palazzo Medici im San Marco-Distrikt von Florenz, die Santa Maria dei Frari im San Polo-Distrikt sowie die Arsenal Schiffswerft in Venedig besuchen.




geschrieben am 28.02.2010 um 10:52
Angyal
Padawan
Assassins Creed 2 - Review
Ich werde es mir nach meinen Abitur laden, dann hab ich mehr Zeit dafür
geschrieben am 26.02.2010 um 03:56
Caedes
Spam-Lehrling
Assassins Creed 2 - Review
Hab´s auch schon geladen.... aber noch nicht gezockt!
Hört sich aber doch sehr gut an, was der Björn hier schreibt!! ;)
Bin heiß darauf, allerdings wird das heute nix mehr!^^!
Und so wie´s aussieht, hab´ ich da wohl gute Chancen auf das letzte Achievement, das mir fehlt!!
geschrieben am 25.02.2010 um 21:43
Novem
Spam-Meister
Assassins Creed 2 - Review
Hab das Spiel leider grade noch verliehen, den DLC aber schon geladen, mein Kumpel soll schnell fertig spielen XD
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