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APOX - Test PC




Ruft man "Echtzeit-Strategie" in den Spiele-Wald, so hallt es vielleicht "Zweiter Weltkrieg" oder 'Command & Conquer' zurück. Wohl kaum aber "Endzeit". Warum also nicht einmal ein postapokalyptisches Szenario? Das dachte sich auch das indische Entwicklerteam Blue Giant Interactive. Bereits seit Januar bei Steam erhältlich, findet "APOX" Ende Februar nun auch den Weg in die Händlerregale. Endgeil oder apokalyptisches Debakel?

Wo bin ich? Warum bin ich?



Beim Spielsetting handelt es sich um eine Art 'Mad Max'-Szenario. Da das natürlich jeder kennt, hat sich das indische Studio auch gleich irgendwelche Erklärungen oder gar eine Story geschenkt. Haben sich Indien und Pakistan ihr gesamtes Atomwaffen-Arsenal um die Ohren gefeuert und kämpfen nun um die kärglichen Reste? Das bleibt das Geheimnis der Entwickler. Da wir das Wieso nicht kennen, interessiert uns zumindest das Wie. Also stürzen wir uns ins Tutorial.

Minimalismus ist angesagt



Im Tutorial geht es minimalistisch weiter. Zunächst lernen wir in Kampfarenen die verschiedenen Einheiten kennen. Mal abgesehen davon, dass die Erläuterungen auf Englisch sind und vermutlich nicht jeder weiß, wo sich etwa die "Home"-Taste auf seiner Tastatur befindet, verläuft der Einstieg recht simpel. Einheit mit Linksklick anwählen, Gegner mit rechter Maustaste auswählen und dem automatischen Kampf zuschauen. So folgt Runde auf Runde mit fast sämtlichen Einheiten. Nach den öden Duellen haben wir äußerst wichtige Erkenntnisse gewonnen, die so kaum vorauszusehen waren. Ein Panzerfaust-Kämpfer eignet sich etwa bei der Verteidigung gegen Fahrzeuge! Ein MG-Soldat haut mehr als ein einfacher Gewehrschütze weg! Die Spezialfähigkeiten der Einheiten (Kriechen, Ducken, Granaten werfen, Bewusstlose retten etc.) bleiben hier ebenso unerwähnt wie einige Einheitentypen.

Die Raffinerie versorgt unsere Fahrzeuge.

(Cluster: nd02 - Sprache: de)