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Apocalyptica - Test PC


Die Wiedergeburt ist nur Jesus und Buddhisten vorenthalten? Ha, falsch! In Konamis Action-Titel bekämpft Ihr keinen geringeren als den wieder auferstandenen Satan. Unter dem klangvollem Namen Neo-Satan macht sich der kleine Racker ans Werk, die Menschheit zu unterjochen.

Das sollte vorerst genug zur Story sein, denn diese ist eigentlich nur Rahmenhandlung eines gigantischen Gemetzels. Mit bis zu drei Mann zur Unterstützung hebt Ihr in insgesamt 18 Missionen Dämonen-Nester aus. Wahlweise geschieht dies entweder mit dem Schwert, Magie oder der guten alten 9mm. Wobei das Schusswaffen-Arsenal sich nicht nur mit derart kleinen Kalibern abgibt:


Dank Bibel Basher, Martyrer Gewehr oder dem Auge Gottes schickt man die Ausgeburt der Hölle im Bruchteil einer Sekunde wieder zurück ins Fegefeuer. Dabei sind die merkwürdigen Namen nicht nur eine lustige Umschreibung für eine Shotgun oder ein Maschinengewehr, der Bibel Basher beispielsweise benutzt die heilige Aura einer Bibel als tödliches Geschoss. Dummerweise benutzt der Feind eine ähnliche Variante: Statt Bibel lädt er mit blasphemischen Büchern nach. Um einiges wirkungsvoller wäre zwar die ‚Bravo’ , aber auf diesen Gedanken kam der Teufel zum Glück noch nicht.
Die Missionen werden in kleinere Aufträge unterteilt, bis man schließlich einem der vielen Endbosse entgegen treten darf. Es wäre wohl zu hoch gegriffen, hierbei von Action-Adventure zu reden, allerdings darf man auch in Apocalyptica in bester ‚Tomb Raider’-Manier Schalter aktivieren oder Tore öffnen.

Apropos Endbosse: Diese sind die mit Abstand beste Gegnerklasse des Spiels, da sie sich im Kampf nicht wie Fallobst verhalten, was bei den restlichen Feinden der Fall ist. Also keine Angst vor den Bossen haben, sondern sich auf sie freuen!

Es gibt Spiele, bei denen man Gefahr läuft, sich die Finger zu verknoten, so viele Funktionen müssen mit einer Taste belegt werden. Und es gibt Apocalyptica, bei dem auch mit Gicht-Fingern versehene Spieler durchaus unbefreit einige Stunden spielen können.

Es ist erstaunlich, dass das Spiel mit so wenigen Tasten auskommt, ohne dass man auch nur eine Sekunde lang denkt: „Moment, hier fehlt doch was!“. Schade ist nur, dass die Steuerung bei Kämpfen mit dem Schwert komplett versagt. Schwertkämpfe arten zu einer Klickorgie aus, da kontrolliertes Zielen mit der Klinge nicht möglich ist.

Apocalyptica
(Cluster: nd03 - Sprache: de)