Anna - Test 

Mit 'Anna' hat das italienische Entwicklerteam Dreampainters ein Horror-Adventure geschaffen, das uns während des Tests ein ums andere Mal einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Ob das an den Stärken oder den Schwächen des Games liegt, erfahrt ihr im Test.
Wer ist Anna?
„Ich hoffte, ich hätte dich für immer und ewig vergessen. ANNA...meine große Liebe.“ Mit diesen Worten und den atmosphärischen Klängen der Gothic-Band Chantry beginnt unser Abenteuer. In der Rolle eines namenlosen Alter Ego finden wir uns vor einem heruntergekommenen Sägewerk irgendwo in einem norditalienischen Alpental wieder.
Die Szene wirkt geradezu idyllisch. Neben uns plätschert ein Bach, Vögel zwitschern. Aber was machen wir hier eigentlich? Unser Alter Ego leidet dummerweise an Amnesie. Einen Hinweis hält er immerhin für uns parat. Demnach plagen ihn Alpträume, in denen er ständig das Sägewerk sieht. Irgendwie hängt das zudem mit einer gewissen Anna zusammen. Also müssen wir wohl einen Weg in das Gebäude finden.
Unseren Charakter steuern wir hierzu per WASD durch die 3D-Schauplätze. Das geht trotz des gemächlichen Tempos unseres Charakters recht locker von der Hand. Schwieriger ist es hingegen, alle manipulierbaren Gegenstände in der Umgebung ausfindig zu machen, da es keine Hotspot-Anzeige gibt. Das wird zwar einigermaßen durch die überschaubare Anzahl an Schauplätzen ausgeglichen. Dennoch bleiben Frusterlebnisse nicht aus.
Die stellen sich ebenfalls bei der Handhabung von Objekten ein. Mausklicks auf Gegenstände müssen millimetergenau sitzen. Da für die Kombination von zwei Objekten außerdem mehrere Klicks notwendig sind, besteht andauernd die Gefahr, eine Aktion komplett wiederholen zu müssen. Das nervt insbesondere deshalb, weil es vom Spiel kaum Feedback gibt. Machen wir etwas "falsch", bekommen wir gar keine Reaktion oder dürfen uns Kommentare, wie "Ich muss ein kompletter Idiot sein", anhören.

Die stellen sich ebenfalls bei der Handhabung von Objekten ein. Mausklicks auf Gegenstände müssen millimetergenau sitzen. Da für die Kombination von zwei Objekten außerdem mehrere Klicks notwendig sind, besteht andauernd die Gefahr, eine Aktion komplett wiederholen zu müssen. Das nervt insbesondere deshalb, weil es vom Spiel kaum Feedback gibt. Machen wir etwas "falsch", bekommen wir gar keine Reaktion oder dürfen uns Kommentare, wie "Ich muss ein kompletter Idiot sein", anhören.






