Amy - Test 

Die Mischung aus ICO und Survival-Horror trägt einen Namen – Amy! Und da gut kopiert immer besser ist, als es schlecht selber zu versuchen, soll der ICO-Vergleich auch gar nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Zumal es mit der guten Kopie so eine Sache ist – während ICO genial ist, probt Amy den Komplettabsturz.
Mit Shorts in den Winter
Wie so oft stand zu Beginn eine gute Idee, bevor es die Niagara-Fälle hinunter ging. Ein wehrloses Kind (besagte Amy), die immun ist gegen die Zombiewut und eine Aufpasserin, die mit Amy zusammen durch das Chaos geht. Lana heißt die mehr oder minder lecker aussehende und ihr seid es, die sie steuern dürfen.
Amy ist autistisch und hat irgendein Horror-Szenario in einem Kaufhaus erlebt, von dem ihr zu Beginn auch keine tiefgehende Infos bekommt. Die beiden sitzen im Zug nach Silver City, wo Lana hofft, der stummen Amy helfen zu können. Dumm nur, dass plötzlich ein Objekt vom Himmel kracht und Lana kurz darauf das Bewusstsein verliert. Sie erwacht am Bahnhof von Silver City, alleine im Zug – alles ist zerstört und das Grunzen und Schaben verhieß noch nie etwas Gutes in Videospielen.
Wie sollte es anders sein, müsst ihr euch erst auf die Suche nach Amy begeben. So ganz alleine ist es ja auch ein bisschen gruselig. Die Suche ist dabei gar nicht so leicht, denn die Steuerung ist fummelig-hakelig, die Kamera bockig und das Gameplay träge bis zum geht nicht mehr. Absatz runter? Hingehen, X drücken, Sequenz abwarten, weiter geht es. Leiter rauf? Hingehen, X drücken, wechselnde Kamerawinkel über sich ergehen lassen, weiter geht es.
Es war schon immer ein Feature von Horrorspielen, mit der Steuerung zu spielen, doch spielt sich Amy nicht wie aus einem Guss. Es wirkt unfertig, Lana bleibt an Kanten hängen, Charaktere üben sich im Clipping-Wettkampf mit den Umgebungen. Hinzu kommt, dass die Gruselatmosphäre nicht richtig wirkt. Ein düsterer Bahnhof mit ein paar Zügen?

Irgendwo hinter der Ecke taucht dann mal ein Zombie auf – die Konkurrenz (deren Namen im Zusammenhang mit Amy aus Respekt unerwähnt bleiben sollen) fährt da weit andere Geschütze auf.
Und… Cut!
Es war schon immer ein Feature von Horrorspielen, mit der Steuerung zu spielen, doch spielt sich Amy nicht wie aus einem Guss. Es wirkt unfertig, Lana bleibt an Kanten hängen, Charaktere üben sich im Clipping-Wettkampf mit den Umgebungen. Hinzu kommt, dass die Gruselatmosphäre nicht richtig wirkt. Ein düsterer Bahnhof mit ein paar Zügen?

Hach ja... Wenn das Spiel in Bewegung nur auch so aussehen würde.
Irgendwo hinter der Ecke taucht dann mal ein Zombie auf – die Konkurrenz (deren Namen im Zusammenhang mit Amy aus Respekt unerwähnt bleiben sollen) fährt da weit andere Geschütze auf.



