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Alien: Isolation (Spiel) - Test Playstation 4




Wenn es um die 'Alien'-Reihe geht hatten Fans es in den vergangenen Jahren nicht einfach. Während vor ziemlich genau 35 Jahren eine erfolgreiche Filmreihe etabliert wurde, die bis heute als wegweisend gilt, brachte die jüngere Vergangenheit nicht viel Positives mit sich. Ridley Scotts 'Prometheus: Dunkle Zeichen' konnte die Erwartungen nicht erfüllen, 'Aliens: Colonial Marines' versetzt Videospieler noch heute in Angst und Schrecken – nicht auf positive Weise. Mit 'Alien: Isolation' möchten Entwickler Creative Assembly und Publisher SEGA nun an alte Werte anknüpfen. Ob dies gelungen ist verraten wir euch in unserem Test.

Familientradition



Der Titel versetzt uns in die Haut von Amanda Ripley, der Tochter von Allen Ripley, welche Fans aus dem ersten Film kennen. Diese erfährt, dass ihre Mutter nach wie vor am Leben sein könnte und entschließt sich dazu, den Flugschreiber des Schiffs Nostromo von der Raumstation Sevastopol zu bergen. So möchte sie mehr über den Verbleib ihrer Mutter erfahren. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat: Die Raumstation hat einen schleimigen Bewohner an Bord, der die Crew entweder getötet hat oder die Überlebenden in Angst und Schrecken versetzt.
Von diesem Moment an entfaltet sich eine Geschichte, die euch durch die komplette Raumstation verschlägt. Auch wenn die Prämisse eines übermächtigen Killers auf der Raumstation gut zur Vorlage passt, sollte die Geschichte nicht als größte Stärke des Titels angesehen werden. Das soll nicht bedeuten, dass die Geschichte nicht fesseln kann. Vor allem zu Anfang baut der Titel seinen Spannungsbogen angenehm langsam auf. Das bedeutet zwar, dass ihr das Alien erst recht spät zu sehen bekommt, es hat aber auch den Vorteil, dass sich die Raumstation und die Stimmung entfalten können.

Lange Wege



Vor allem zur zweiten Hälfte des Spiels baut die Geschichte jedoch ab. Zu oft werdet ihr von Punkt A zu Punkt B geschickt, um etwas zu holen, reparieren oder neue Ausrüstung zu finden. Das lässt das Spiel künstlich gestreckt wirken und fordert eine gewisse Hartnäckigkeit, um wirklich dabei zu bleiben. Echte Fans werden sich mit Sicherheit über einen weiteren Einblick in das Universum freuen, der übliche Spieler wird jedoch seine Probleme haben über die gesamte Spieldauer von rund 16 Stunden an der Stange zu bleiben.

Erst später im Spiel könnt ihr euch mit Waffen erwehren.

Alien: Isolation
(Cluster: nd02 - Sprache: de)